Keltenkreuz in Baumschulenweg
In der Nähe der Bushaltestelle Baumschulenweg/Sonnenallee wurde ein Keltenkreuz gesprüht.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Nähe der Bushaltestelle Baumschulenweg/Sonnenallee wurde ein Keltenkreuz gesprüht.
Am 15. September 2014 veranstaltete die Alternative für Deutschland ein Treffen des Bezirksverbands. Es wurde ein neuer Bezirksvorstand gewählt. Am 26. September folgte ein Planungstreffen, um die Arbeit des kommenden Halbjahrs zu planen.
Zum Abschluss des Brandenburg-Wahlkampfes der NPD veranstalteten die Neonazis eine Kundgebung in Adlershof. Der Anmelderin folgten ca. 70 Neonazis. Als die Neonazis mit einem Reisebus zur nächsten Kundgebung weiterfahren wollten, verweigerte ihnen der couragierte Busfahrer die Fahrt.
Ein Aufkleber von Neue Ordnung „Sie kommen in Scharen“ an der Rudower Spinne gefunden und entfernt.
Die betroffene Frau hatte für ihre Tochter einen Termin in der Charité vereinbart, jedoch die Krankenversicherungskarte vergessen. Die Sprechstundenhilfe verweigerte daraufhin eine Behandlung und erklärte einer anwesenden Beraterin, dass "normale Menschen" ihre Versicherungskarte bei sich tragen würden.
Am 4. September 2014 fand in Charlottenburg in einem Restaurant in der Droysenstraße, ab 18.30 Uhr, eine Veranstaltung der Gruppe Blauer Himmel Berlin statt. Thema war u.a. der Tod von Axel Stoll, einem im Internet bekannten Redner im rechten verschwörungsideologischen Bereich. Er wurde durch einen Youtube-Channel bekannt sowie die Gruppe "Neuschwabenlandtreffen", ebenfalls in der esoterischen Rechten verortet. Auch der Leiter der Gruppe Blauer Himmel Berlin war in dieser Neuschwabenland-Gruppe aktiv. Die Gruppe Blauer Himmel Berlin folgt inhaltlich der Verschwörungsideologie der so genannten Chemtrails. Dabei handelt es sich um die nicht bewiesene Vermutung, dass Flugzeuge einer fremden Macht Gift über Europa ausstreuten, was dann als kontaminierte Kondensstreifen sichtbar würde. Außerdem werden Themen der Reichsideologie bearbeitet, die an das Fortbestehen des Deutschen Reichs bis heute glaubt. Außerdem wurden bereits antisemitische Vorträge gehalten.
In Pankow-Heinersdorf werden verschiedene Aufkleber der "NPD" entdeckt und entfernt. Sie besitzen u.a. den Slogan „Asylflut stoppen“, „Das Boot ist voll“ oder „Grenzen dicht“. Außerdem wird ein Aufkleber der "Initiative Bätz" mit dem Slogan „Nein zum Heim“ entdeckt und entfernt. In einem stillgelegten Bahnwerk wird ein 30 cm großes Hakenkreuz bemerkt.
Am 1. September 2014 fand ab 19 Uhr in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine geschichtsrevisionistische Veranstaltung statt. Der Referent sprach über Meinungen im August 1939 in der Regierung Polens zum drohenden Weltkrieg. In der Ankündigung wurde der deutsche Überfall auf Polen infrage gestellt. Er ist ein Historiker und Publizist, der die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg bezweifelt und dessen Thesen eine Rechtfertigung der nationalsozialistische Kriegspolitik und geschichtsrevisionistisch genannt werden können.
Am S-Bhf. Baumschulenweg wurden Aufkleber des rechtspopulistischen Magazins Compact entdeckt und entfernt.