Rassistische Lichterkette (2) im Allendeviertel
Vor der Baustelle im Salvador-Allende Viertel, an der die neue Unterkunft für Geflüchtete entsteht, fand eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Vor der Baustelle im Salvador-Allende Viertel, an der die neue Unterkunft für Geflüchtete entsteht, fand eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
In einer Beratungsstelle der "Freien Hilfe Berlin" wird eine Frau vom Pförtner abfällig angesehen. Die anwesenden Sozialarbeiter machen zudem negative Bemerkungen über rumänische Zuwander_innen.
In letzter Zeit wurde häufig gegen die Scheiben des Kiezbüros von Susanne Graf MdA der Piratenfraktion in der Brückenstraße gespuckt.
Heute haben sich zum dritten Mal Personen zu einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen. Organisiert wurde das Picknick von Heim-Gegner*innen die sich auf verschiedenen Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen in Bezug auf die zukünftigen Bewohner*innen der Unterkunft für geflüchtete Menschen und Asylsuchende kommt.
Von einem fingierten "Senatsbeauftragten Dr. Meier-Kratz" aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt tauchte ein auf den ersten Blick offiziell aussehender Brief (u.a. mit Berlin-Logo und sonstigen Details sowie frei erfundenem Grußwort des Regierenden Bürgermeisters) an die Anwohner/innen in der Ludwigsluster Straße auf. Darin wurde darüber "informiert", dass innerhalb weniger Tage die "Errichtung einer Asylantenunterkunft" in der besagten Straße geplant sei. In einem Schlusswort des "Senatsbeauftragten" heißt es: "Als Vertrauensperson des Regierenden Bürgermeisters werde ich stets persönlich im Problembezirk Hellersdorf anwesend sein und die Toleranz der Anwohner mit geeigneten Mitteln herstellen, notfalls mit gebührendem Nachdruck. [...] Die Maßnahme ist erforderlich und wird umgesetzt. Basta." Flankiert wurde der Brief durch eine "Rechtsanwalts-Mitteilung an die Bewohner der Ludwigsluster Straße nebst Anreinerstraßen". Eine ebenfalls fingierte "Kanzlei Schneider" rief darin zu einer Demonstration gegen die vermeintliche Senatsmaßnahme auf und bat um Beteiligung an den Anwaltskosten, um folgendes Einspruchsverfahren beim Verwaltunsgericht durchführen zu können: "Das Gericht möge entscheiden, dass bezüglich des Objektes ein unverzüglicher Baustopp erlassen und das Verfahren zur Hauptverhandlung zu gelassen wird."
Um den S-Bahnhof Treptower Park wurden massenhaft Sticker verklebt die für eine neonazistische Demo in Marzahn warben.
Im Allende II fand zum zweiten Mal eine rassistische Demonstration gegen eine neue Unterkunft für Geflüchtete statt. Wie bei der Demonstration am 15.11 beteiligten sich wieder bekannte Neonazis an dem Aufmarsch.
Es ist eine "Einladung zur Bürgeranhörung betr. Unterbringung von Asylbewerbern in der Schönagelstraße 70" aufgetaucht, die von dem Vorsitzenden der als rechtspopulistisch eingestuften Partei "Pro Deutschland" unterzeichnet wurde. Der Aushang, der an verschiedenen Stellen auftauchte, verwendete das Bezirkswappen und täuschte damit en offizielles Schreiben seiten des Bezirksamtes vor. Dieses distanzierte sich umgehend von diesem Täuschungsversuch.
Vor der Baustelle im Salvador-Allende Viertel,an der die neue Unterkunft für Geflüchtete entsteht, fand eine rassistisch motivierte Lichterkette statt.
An der Bushaltestelle Baumschulenstraße/Neue Krugallee werden fast wöchentlich Hakenkreuze geschmiert.
Ein Mann lief laut "Heil Hitler" und "Deutschland muss vergast werden!" schreiend durch einen Flur im Rathaus Schöneberg. Er konnte unerkannt entkommen.
Heute haben sich wieder Personen zu einem Picknick in der Alfred-Randt-Straße getroffen. Organisiert wurde das Picknick von Heim-Gegner*innen die sich auf verschiedenen Facebook-Seiten organisieren auf denen es zu rassistischen Äußerungen und Gewaltandrohungen in Bezug auf die zukünftigen Bewohner*innen der Unterkunft für geflüchtete Menschen und Asylsuchende kommt.
Am hinteren Eingang zum S-Bahnhof Schöneweide wurde „88“ geschmiert.
Im Vorfeld der rassistischen Demonstration entlang der Alfred-Randt-Straße bedrohte eine Gruppe von Neonazis, teils vermummt, aus dem Umfeld von NPD-Berlin, NW-Berlin und Die Rechte-Berlin Antifaschist*innen, die auf dem Weg zur antirassistischen Gegenkundgebung waren.
Am Sparkasseneingang in Niederschöneweide wurden zwei NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
Im Allende II fand eine Demonstration entlang der Alfred-Randt-Straße statt. An der Demonstration beteiligten sich bis zu 100 Neonazis aus dem Umfeld von NW-Berlin, NPD-Berlin und Die Rechte-Berlin als RednerInnnen, OrdnerInnen und Fronttransparent-HalterInnen.