Rassistische Lichterkette (9)
Mit ca. 10 Teilnehmenden fand zum wiederholten Mal eine rassistisch motivierte Lichterkette im Salvador-Allende Viertel statt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
Mit ca. 10 Teilnehmenden fand zum wiederholten Mal eine rassistisch motivierte Lichterkette im Salvador-Allende Viertel statt.
Am Kiezbüro der Piratenpartei in der Brückenstraße wurden 4 Flugblätter voller antisemitischem, geschichtsrevisionistischem und den Holocaust leugnendem Inhalt in den Briefkasten geworfen.
Am 12. Februar 2015 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Referent war ein Redakteur des neurechten Mediums „Junge Freiheit“. Er berichtete von seiner Gefangennahme im Syrischen Krieg. Dort war er von Regierungstruppen wegen illegaler Einreise und Spionageverdachts verhaftet worden. Er referierte den Syrischen Bürgerkrieg als eine Auseinandersetzung zwischen Sunna und Shia.
Eine Mann und eine Frau imitieren auf rassistischer Weise eine Film-Crew aus China die am Rathaus Köpenick einen Film gedreht hat.
Zum wiederholten Mal fand eine rassistisch motivierte Lichterkette im Salvador-Allende Viertel statt.
Am S-Bhf. Baumschulenweg wurden Aufkleber des rechtspopulistischen und verschwörungstheoretischen Magazins „Compact“ entdeckt und entfernt.
In der Wilhelminenhofstraße wurden zwei Hakenkreuze geschmiert. Wenige Tage später waren sie übermalt.
An der Unterführung am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Keltenkreuz geschmiert.
In der Gegend um die Ecke Kaulsdorfer Str./ Birnbaumer Str. wurden 8 rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
Am Haus der Jugend Köpenick wurden mehrere Hakenkreuze und mehrmals „fuck antifa“ gesprüht.
Nach länger Pause sind am Freitag wieder Neonazis durch das Salvador-Allende Viertel marschiert um gegen die dortige Container-Unterkunft für Geflüchtete zu demonstrieren. Am Aufmarsch nahmen nur ca. 60 Personen teil, der Großteil davon Neonazis aus Berlin und Brandenburg. Unter anderem waren Sebastian Schmidtke, ein BVV-Verordneter und Frank Franz (NPD-Bundesvorsitzender) anwesend.
Am 6. Februar 2015 fand in Charlottenburg in einem Restaurant in der Droysenstraße ein Treffen des reichsideologischen Stammtischs Neuschwabenlandtreffen statt. Der Hauptrednerreferierte über Reichsflugscheiben, indem er über das Buch "Geheime Wunderwaffen" eines Reichsideologen sprach. Ein weiterer Redner war ein Mann, der das pseudowissenschaftliche Buch "Pharaonen und Sumerer" rezensierte. Dabei referenzierte er teils zitierend Rassetheorien ("weiße arische Rasse", vermeintliche Abstammung der ägyptischen Pharaonen von German*innen) und verwendete rassistische Schmähwörter wie das N-Wort. Ferner wurde Darwins Evolutionstheorie infrage gestellt, die Hohlwelttheorie befürwortet und die BRD als "von Zionisten kontrolliert" bezeichnet.
Eine rumänische Frau wird bei der Antragstellung für Leistungen nach SGB II trotz der EU Bürgerschaft aufgefordert, einen aktuellen Aufenthaltstitel einzureichen, obwohl dies nicht erforderlich ist.