Antisemitische Propaganda in Wedding
An einer Laterne in der Tegeler Straße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
An einer Laterne in der Tegeler Straße wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Auf dem Alexanderplatz kam es zu einer pro-palästinensischen Kundgebung mit etwa 200 Teilnehmenden. Redner*innen riefen die Parole "Israel Kindermörder".
An der Haltestelle Ribnitzer Str./ Zingster Str. wurde ein Aufkleber mit Reichsflagge und dem Slogan: "Deutschland, Deutschland über alles" entdeckt und unkenntlich gemacht.
An der Haltestelle Rüdickenstr. wurden ebenfalls zwei Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber kommen aus einem extrem rechten Online-Versandhandel.
In der Riesaer Str. wurden auf dem Parkplatz eines Supermarktes drei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigten das Parteilogo.
Im Eschengraben wurden 10 Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" mit den Aufschriften "NRJ-Zone", "Hart. Sauber. Gesund", "Raus aus der Komfortzone" und "LGBTIQ?" mit QR-Code gefunden und unkenntlich gemacht.
In der Leinestraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten verschwörungsideologischen TV-Senders "AUF1" aus Österreich entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Kill your local Antifa" (Töte deine lokale Antifa) entdeckt und entfernt.
Im Springpfuhlpark wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
Nahe der Grundschule im Murtzaner Ring wurde ein extrem rechter Aufkleber aus dem Umfeld der JN entdeckt und entfernt.
Am Bahnhof Neukölln beobachtete eine Person aus der S-Bahn wie aus einer Gruppe von circa fünf männlichen Personen in Handwerkskleidung ein Hitlergruß gezeigt wurde. Zuvor war eine verbale Konfrontation hörbar. Die meldende Person konnte nicht sehen, gegen wen sich der Hitlergruß richtete.
An einer Wagenburg in der Rigaer Straße wurden zwei Transparente geklaut, u. a. "Wagenplätze bleiben". Am gleichen Abend wurde auf einem Nazi-Telegram-Kanal das "Beutefoto" veröffentlicht. Der Post wurde zusätzlich bestückt mit den Worten "Berlin bleibt deutsch" und den Farben der Reichskriegsflagge.
Gegen 16:45 Uhr rempelte ein 13-Jähriger versehentlich in der Eylauer Straße einen Mann auf dem Gehweg an und entschuldigte sich umgehend und ging weiter. Der Mann folgte ihm und fragte, ob er "Afrikaner" sei. Als der Junge das bejahte, schlug ihm der Mann mit der Faust ins Gesicht und bedrohte ihn anschließend, bevor er in Richtung Monumentenstraße flüchtete. Der 13-Jährige wurde mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus ambulant behandelt.
In der Florastraße Ecke Mühlenstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber an einer Baustellenabsperrung entdeckt und entfernt, der folgenden Wortlaut enthielt: "Stolz statt Pride". Diese Kampagne ist eine Gegenbewegung zum Pride-Monat, bei der statt der Regenbogenfahne schwarz-rot-goldene Fahnen gezeigt wurden. Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Nahe der Bushaltestelle U-Bahnhhof Elsterwerdaer Platz wurde an einem Werbeschild der neonazistische Zahlencode "1161" entdeckt.
In der Handjerystraße wurden mehrere Hakenkreuze und gleich daneben Davidsterne auf einem Mülleimer entdeckt.
Personen aus dem Umfeld der verschwörungsideologischen und in Teilen extrem rechten Gruppe "Freedom Parade" spielten auf der Fanmeilen den durch die Medien bekannte Popsong von Gigi D'Agostino (Sylt-Song). Ziel war es scheinbar, umstehen zum Singen der rassistischen Parole "Deutschland den Deutschen; Ausländer raus" zu ermutigen.
Im Liberty-Park wurde der Schriftzug "N***", sowie ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
An der Ecke Alte Hellersdorfer Straße/ Zossener Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
Es ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Es ereignete sich ein antisemitischer Angriff.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
Im Bezirk Mitte ereignete sich ein antisemitischer Vorfall.
An einer Hausfassade in der Graefestraße wurden in großen blauen Buchstaben das Wort "Hamas" geschmiert. Eine weitere gleichlautende Schmiererei in der Nähe war bereits entfernt worden.
Die Hamas ist eine islamistische, palästinensiche Terrororganisation, die den Staat Israel bekämpft und auslöschen möchte, deren Anhänger*innen in Deutschland aggressiv gegenüber politischen Gegner*innen auftreten.
An die Wand einer Toilette in einem Gebäude der Humboldt-Universität am Hegelplatz wurde die Parole "From the river to the sea; Palestine will be free" geschmiert.
In einem Wohnhaus wurde seit Längerem eine Familie antiziganistisch beleidigt und bedroht. Weitere Informationen werden zum Schutz der Personen nicht veröffentlicht.
An die Fensterscheibe einer Jugendfreizeiteinrichtung wurde ein Aufkleber der extremen Rechten geklebt. Dieser richtet sich gegen die Grünen und titelt den extrem rechten Kampfbegriff: "Volksverrat".
In der Rudower Str. wurden ca. 10 rassistische Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltstelle Hansastr./Buschallee wurde ein Aufkleber, der sich gegen Antifaschismus richtete, entdeckt und entfernt. Der Slogan war "FCK Antifa".
An der Bushaltestelle S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit der Aufschrift "I (Herz) NS" sowie ein rassistischer Aufkleber gegen Geflüchtete entdeckt.
An der Tramhaltestelle Ahrensfelde/ Stadtgrenze wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Betriebsbahnhof Marzahn wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
In Alt-Marzahn wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber, der im Zusammenhang mit der extrem rechten Kampagne "Stolzmonat" stand, entdeckt und entfernt.
In der Rykestraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan #stolzmonat entdeckt und entfernt. Diese Kampagne ist eine Gegenbewegung zum Pride-Monat, bei der statt der Regenbogenfahne schwarz-rot-goldene Fahnen gezeigt werden. Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ*, lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Gegen 12:45 Uhr wurde eine trans Person in der Linie U3 am Görlitzer Bahnhof, Richtung Krumme Lanke durch zwei Jugendliche massiv angeschrien und beleidigt. Da die Person Musik hörte, hatte sie es nicht gleich mitbekommen. Eine Zeugin sprach die Jugendlichen an, die Beleidigungen zu unterlassen, und wurde daraufhin selbst angeschrien und beleidigt. Die betroffene Person und die Zeugin suchten daraufhin andere Sitzplätze auf. Die Jugendlichen verließen die U-Bahn.
An der Ecke Müllerstraße / Schulstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber nahm Bezug auf die LGBTIQ*-feindliche, antifeministische und nationalistische Kampagne "Stolzmonat": Diese wurde während des Pride Months durchgeführt, um diesen, sowie die Forderungen und Rechte von LGBTIQ* lächerlich zu machen und zu delegitimieren.
Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden drei Aufkleber entdeckt; einer stammte von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", einer hatte einen rassistischen Inhalt gegen Schwarze Menschen, ein anderer rief zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf.
An der Ecke Alte-Hellersdorfer Straße/ Hellersdorfer Straße und Kienberg wurden drei Plakate des "III. Weg" entdeckt und entfernt, davon hatten zwei einen rassistischen Inhalt.
An einer Graffitiwand in der Zossener Str. wurden Schriftzüge gegen Antifaschist*innen entdeckt.
Eine Frau betrat die Geschäftsstelle der Partei Die Linke in der Wilhelmstadt und äußerte sich gegenüber der Mitarbeiterin ablehnend und rassistisch zur Position der Partei zum Thema Migration und Migrant*innen. Außerdem äußerte sie Drohungen.
An einem Müllwagen der Stadtreinigung klebte neben der Fahrertür ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versand. Der Sticker zeigt u.a. den Umriss der Insel Sylt und bezieht sich auf den Vorfall im Mai 2024, als Jugendliche in einem Club auf Sylt rassistische Parolen nach der Melodie eines Liedes von D' Agostino grölten und davon ein Handy-Video online stellten.
In einem Sportstudio in Lichtenberg wurde ein Lied eines extrem rechten Musikers gespielt. Der Songtitel nahm Bezug auf die rassistische Umdeutung des L'amour-Toujours-Titels. Auf die Bitte einer besuchenden Person wurde das Lied abgebrochen.
Auf dem Kranbahnplatz wurden zwei Schriftzüge gegen Antifaschist*innen entdeckt ("FCK AFA" und "Linke Faschos").
Es fand eine antiziganistische strukturelle Benachteiligung im Bereich der Leistungsverweigerung statt. Weitere Informationen liegen vor, werden jedoch zum Schutz der Betroffenen nicht veröffentlicht.