NPD im Schnee in Baumschulenweg
In der Nacht vom 22.01. zum 23.01. wurde in Baumschulenweg NPD auf eingeschneite PKW geschrieben.
Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.
In der Nacht vom 22.01. zum 23.01. wurde in Baumschulenweg NPD auf eingeschneite PKW geschrieben.
Am 20. Januar 2014 fand ab 19 Uhr in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine Veranstaltung der neuen Rechten statt. RDer Referent war ein emeritierter Physiker und Sprecher eines so genanntes Klimaforschungsintituts, dem EIKE. Dieses vertritt klimaskeptische Positionen, vertritt also nicht die herrschende Meinung, dass der Klimawandel stattfinde. Er war Mitautor eines offenen Briefes, der vom rechtspopulistischen Kopp-Verlag veröffentlicht wurde. In der Bibliothek des Konservatismus finden regelmäßig neurechte Vorträge statt.
Am frühen Morgen des 18.01 treffen sich 9 Neonazis um gemeinsam nach Magdeburg zu einem geschichtsrevisionistischen Aufmarsch zu fahren.
Im Umfeld des S-Bhf. Schöneweide werden 3 Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Heim" entdeckt und entfernt
Im Mieterladen in Friedrichshain hat ein junger Mann Flyer hinterlassen, mit dem Hinweis, es würde um Anti-Atom-Kraft und alternative Energien gehen. Die Flyer enthielten jedoch Links zu den Chemtrails-Verschwörungstheorien und anderem Esotherikkram und wurden entfernt.
Im Mieterladen in Friedrichshain hat ein junger Mann Flyer hinterlassen, mit dem Hinweis, es würde um Anti-Atom-Kraft und alternative Energien gehen. Die Flyer enthielten jedoch Links zu den Chemtrails-Verschwörungsideologien und anderem Esotherikkram und wurden entfernt.
Am 6. Januar fand in einem Veransltungsraum in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg, eine antisemitische Veranstaltung statt. Zunächst sprach ein örtlich bekannter Reichsideologe eine 25-minütige Einleitung. Ein international bekannter Holocaustleugner hielt ein Referat. Er nannte sich "Oberrabiner", was seinen Antisemitismus legitimieren soll. Der Holocaust wurde bezweifelt und Jüd*innen die Schuld am Holocaust und heutigen Antisemitismus zugewiesen. Jüd*innen wurden stereotype Eigenschaften zugeschrieben und eine jüdische Weltverschwörung behauptet. Exekutive und Judikative der Bundesrepublik wurden abgelehnt, als pädophil und fremdgesteuert angesehen. Deutschland wäre durch die USA besetzt. Die Redner verwoben Chemtrail- und Reichsideologie. Dies verbanden sie mit Geschichtsrevisionismus, nationalsozialistischer Ideologie und modernem, sekundärem und israel-bezogenem Antisemitismus. Nachtrag: Nachdem "Berlin Rechtsaußen" berichtete, hatte der Betreiber des Veranstaltungsorts angekündigt, nicht mehr an die Gruppe Blauer Himmel zu vermieten.
Im Umfeld des S-Bhf. Köpenick werden 5 Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Heim" entdeckt und entfernt
In der Sylvesternacht 2013/2014 wurde gegen 0.30 Uhr in der Adlershofer Husstraße 34 von einer Gruppe Jugendlicher der Hitlergruß gezeigt.
An Neujahr waren an den Fahrradständern des S-Bhf. Baumschulenweg etliche NPD-Aufkleber "Freiheit statt BRD" verklebt.
Der Neonazi-Treffpunkt wurde in der Nacht zum 1. Januar 2014 erneut für eine Versammlung von Neonazis genutzt.
Auf der Baumschulenstraße und der Köpenicker Landstraße werden sechs Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.