Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Charlottenburg
Drei Security-Mitarbeiter*innen hielten eine Schwarze Frau in einem Supermarkt in der Hardenbergstraße grob fest. Die Frau wurde dabei deutlich aggressiv behandelt und am Verlassen des Marktes gehindert, während andere Kund*innen den Markt weiterhin passieren konnten. Einer der Security-Mitarbeiter drohte ihr mit den Worten: „Ich würde noch etwas ganz anderes tun, wenn hier nicht so viel [Leute] herumstehen würden“ und zog ihr dabei grob ihre Mütze ins Gesicht. Die Betroffene wirkte laut Zeug*innen stark eingeschüchtert und verhielt sich ruhig.
Die Auswahl der Betroffenen sowie die stark herabwürdigende und aggressive Behandlung, die zusätzlich im Widerspruch zum ruhigen Verhalten der Betreoffen stehen, deuten auf eine Anti-Schwarze rassistische Motivation hin.
Als ein Zeuge eingriff und ankündigte, die Polizei zu verständigen, wurde ihm entgegnet, er solle sich „um privaten Kram kümmern“.