Erneute Sachbeschädigung aus antifeministischer Motivation in Dahlem
An der Freien Universität (FU) in Dahlem wurden erneut Plakate entdeckt, auf denen die Genderformen bei Ansprachen weg gestrichen waren, was dazu führt, dass nur noch die maskuline Sprachform zu lesen war (siehe Vorfall vom 05.01.2026). Da nur Plakate beschädigt waren, die sprachlich genderten und dessen Themen "Gender" waren, während andere Plakate nicht betroffen waren, wird hier von einem zielgerichteten Vorgehen ausgegangen. Das Zerstören der gegenderten Sprachformen auf den Plakaten kann als antifeministische, politische Strategie verstanden werden. Außerdem handelt es sich bei der Ablehnung von Gender-Vielfalt um den Versuch der extremen Rechten, zivilgesellschaftliches Engagement für eine vielfältige Gesellschaft abzuwerten und als bedrohlich für die eigenen Lebensweise dazustellen.