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08.08.2026   Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte auf Veranstaltung in Charlottenburg


Im Charlottenburger Rathaus fand ein "AfD-Bürgerdialog", bei dem verschiedene Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker*innen anwesend waren, statt. Es sprach ein Brandenburger Landespolitiker und "AfD"-Bundesvorstand, der vom Brandenburger Verfassungsschutz 2024 als rechtsextrem eingestuft wurde. In der Rede sprach er unter anderem von "illegaler Massenmigration", welche verantwortlich für eine zunehmende Gewalt an Schulen und Unsicherheit an öffentlichen Orten wäre. Diese Darstellungen können als rassistisch bewertet werden, da sie Angst und Feindschaft gegen Geflüchtete schüren.

Zudem sprach er von einer drohenden Dekonstruktion der Familie sowie davon, dass Kinder "20.000 Geschlechter permanent eingetrichtert" bekommen würden. Ebenso stellte er Demonstrationen für Rechte von queeren Menschen in einen Zusammenhang mit "Sexorgien", die er als "pervers" und "abartig" bezeichnet. Die Darstellung queerer Menschen als "pervers" oder als Bedrohung für Familien und Kinder schließt an weit verbreitete LGBTIQ*-feindliche Narrative an. Die Rede kann daher als Verunglimpfung von queeren Menschen eingeordnet und als LGBTIQ*-feindlich bewertet werden.

Quelle: Register CW via Youtube
Begriffserklärungen: Alternative für Deutschland / AfD
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