Rechte Streamer*innen stören erneut antifaschistischen Protest in Charlottenburg
Bei einem Gegenprotest von etwa 60 Personen vor dem Eingang des Charlottenburger Rathauses gegen einen "AfD"-Bürgerdialog kam es zu Störungen durch rechte bis extrem rechte Streamer*innen. Diese filmten die Teilnehmenden unter anderem gegen ihr Einverständnis in Porträtaufnahmen ab. Insgesamt drei Personen drängten immer wieder in den Versammlungsbereich und machten provokante Äußerungen gegenüber den Teilnehmenden der Versammlung. Eine Streamerin stimmte gegenüber der Kundgebung den Sprechchor "Von der Oder bis zur Neiße, Antifa ist Scheiße" an, welcher sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Die gezielte Beeinträchtigung demokratischer Proteste durch das Bloßstellen und Bedrängen durch rechte Streamer ist eine verbreitete extrem rechte Strategie, welche eine massiv einschüchternde Wirkung auf die Teilnehmenden haben kann.