Rassistische Beleidigungen in Pankow-Zentrum
Eine Gruppe von drei etwa 12-jährigen Jungen attackierte im Sommerbad Pankow zwei gleichaltrige Jungen, die als BIPoC wahrgenommen wurden, verbal und versuchte, sie zu provozieren. Sie spritzten die Jungen wiederholt mit Wasser an, machten animalische Laute und stellten aggressive und rassistisch konnotierte Fragen zu ihrer Herkunft. Dabei forderten sie die Jungen sinngemäß auf, in ein arabisches Land zurückzugehen. Als einer der betroffenen Jungen sie aufforderte, sich nicht rassistisch zu äußern, wiesen sie dies zurück und bestritten den rassistischen Charakter ihres Verhaltens.
Eine anwesende Person forderte die Jungen auf, ihr Verhalten zu beenden. Daraufhin äußerte einer der Jungen, dass seine Mutter ihm den Kontakt zu Linken verboten habe. Später sprach einer der Jungen die Person erneut an und verwendete eine Zahl, die als rechtsextremer Code verstanden werden kann, um seine politische Gesinnung anzudeuten.
Die anwesende Person informierte anschließend die Aufsicht des Sommerbads über den Vorfall und beschrieb die beteiligten Jungen. Eine Aufsichtsperson konnte die Gruppe unmittelbar zuordnen.