Demonstration mit rassistischen und diskriminierenden Themen in Steglitz
Auf einer Demonstration mit ca. 10 Teilnehmenden, die regelmäßig auf der Schloßstraße nahe des Rathauses Steglitz stattfindet, wurde eine Rede mit rassistischen und diversitätsfeindlichen Inhalten gehalten. Der Redner verglich u. a. derzeitigen Antifaschismus mit der Zeit des Nationalsozialismus. Er warnte Zuhörer*innen vor einer herannahenden erneuten NS-Zeit, die durch antifaschistische Maßnahmen hervorgerufen würde. Außerdem erwähnte er mehrfach, dass Grenzöffnungen zu einem Zustrom „krimineller Ausländer“ geführt hätten und verbreitete das rassistische Narrativ, geflüchtete Menschen kämen nach Deutschland, um hier zu töten und dann noch mit Geld durch den Staat belohnt zu werden. Diese Migrationspolitik sei von "Globalisten" gesteuert und diene der Unterdrückung der Bevölkerung. Zudem berichtete er von einem angeblichen Zwang, die Regenbogenflagge zu hissen, während die Deutschlandflagge nicht erlaubt sei. Auf der Demonstration wurden außerdem Schilder gezeigt, die sich gegen Einwanderung und eine vielfältige Gesellschaft aussprachen.