Anti-Schwarzer Rassismus und Sexismus in Friedrichsfelde Ost
In der S-Bahn in Friedrichsfelde-Ost ereignete sich eine Anti-Schwarze und sexistische Grenzüberschreitung. Ein Mann lief in der S-Bahn einer Schwarzen Frau hinterher, die an der letzten Tür das Waggons stehen blieb. Er stricht ihr mit der Hand über den Kopf, wobei sie sich wegduckte, wahrscheinlich um die Berührung abzuwehren. Sie lief dann zu einer anderen Tür. Eine mitfahrende Frau, die die Situation beobachtet hatte, sprach den Mann an: "Belästigen Sie gerade die Frau?" Was dieser mit "ja" beantwortete. Die Person forderte ihn dazu auf, damit aufzuhören, worauf der Mann entgegnete: "Das ist aber meine Frau.", was die Mitfahrerin mit "Trotzdem!" konterte. Die Schwarze Frau sagte "Das ist nicht mein Mann. Ich kenne ihn nicht". Dann stiegen beide aus, wobei die Frau verschüchtert und etwas gehetzt wirkte.
Das ungefragte In-die-Haare-Fassen bei Schwarzen Menschen ist eine Form von Alltagsrassismus, die persönliche Grenzen und die körperliche Selbstbestimmung verletzt, koloniale Machtstrukturen reproduziert und Betroffene zu exotischen Objekten degradiert. Die Wirkung für die Betroffenen ist oft verletzend und diskriminierend, unabhängig von der Intention der ausübenden Person.