Zum Hauptbereich springen Zum Hauptmenü springen
Logo: Leichte Sprache, von: Inclusion Europe Logo: DGS Deutsche Gebärdensprache
15.03.2026   Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

Rassistische und LGBTIQ*-feindliche Inhalte auf Veranstaltung in Charlottenburg


Am Breitscheidplatz fand eine Kundgebung mit etwa 60 Teilnehmenden statt, die sich gegen den "Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit" richtete, der an diesem Tag stattfand.

Eine Rednerin unterstellte dem Islam im Ganzen, das Ziel der "Unterwerfung" der deutschen Bevölkerung zu haben. Dabei sprach sie von "Ramadan Hype" und einem angeblichen "Halalzwang in Schulmensen". Diese Narrative sind dazu geeignet den Islam insgesamt als Bedrohung darzustellen. Dabei wird auch an Narrative der extremen Rechten angeschlossen. Außerdem bezeichnete die Rednerin die Begriffe "antimuslimischem Rassismus" und "Islamophobie" als "Blödsinn" und "Unfug" und leugnete damit die Existenz dieser Diskriminierungsformen generell. Damit missachtete sie die Erfahrungen von zahlreichen Betroffenen. Teile der Rede können als antimuslimischer Rassismus eingeordnet werden.

Zudem wurde auf der Kundgebung Propaganda in Form von Flyern verteilt. In diesen werden unter anderem geschlechtsangleichende Maßnahmen als eine "Zerstörung von Sexualorganen" verunglimpft und trans Frauen als eine Bedrohung für die Teilhabe von anderen Frauen in der Gesellschaft dargestellt. Dies entspricht verbreiteten transfeindlichen Narrativen. Die Propaganda kann daher als transfeindlich eingeordnet werden.

Quelle: Register CW
Zurück zu Hauptbereich springen Zurück zu Hauptmenü springen