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17.09.2026   Bezirk: Spandau

Rassistische Äußerungen und eine bedrohliche Situation gegenüber einer ukrainischen Mitarbeitenden


In Hakenfelde kam es zu rassistischen Äußerungen und einer bedrohlichen Situation gegenüber einer ukrainischen Mitarbeitenden in einer Begegnungsstätte. Ein etwa 40- bis 50-jähriger Mann, der einen Stock beziehungsweise einen Stiel, ähnlich dem eines Wischmopps, bei sich trug, betrat die Einrichtung. Dort traf er auf eine Mitarbeiterin, die zu diesem Zeitpunkt allein vor Ort war. Er suchte Hilfe, da er Probleme mit seiner Wohnung hatte. Trotz der Erklärung der Mitarbeitenden, dass er sich an die zuständige Stelle wenden und dort einen Termin vereinbaren solle, blieb der Mann in der Einrichtung. Im weiteren Gespräch sagte der Mann, dass er „Deutscher“ sei, und thematisierte wiederholt die ukrainische Herkunft der Mitarbeitenden. Unter anderem zeigte er sich überrascht, dass sie einen Computer bedienen und schnell tippen könne. Er äußerte die Vermutung, dass sie diese Fähigkeiten beziehungsweise einen entsprechenden Abschluss erst in Deutschland erworben habe. Im weiteren Verlauf beschwerte er sich ausführlich über sein Leben und über Reparaturen in seiner Wohnung. Er sagte, Europa gehe unter, er verstehe Putin und man brauche „Bomben und Raketen”.

Quelle: Bürger*innenmeldung
 
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