Rassistische Äußerungen vor einem Konzert in Friedrichshain
Vor einer Veranstaltungsarena, in der ein Sänger auftrat, der über viele Jahre extrem rechte und antisemitische Verschwörungsideologien verbreitete, fand ein kleiner Protest unter dem Titel "No Soul in Antisemitism" gegen den Auftritt des Sängers statt. Der Sänger leugnete in der Vergangenheit den Holocaust, vertrat Reichsbürger- und QAnon-Verschwörungsideologien und war ein bekannter Vertreter der Querdenkenbewegung.
Vor dem Veranstaltungsort fiel ein Konzertbesucher besonders auf. Ein Mann forderte die Polizei auf, die Protestler festzunehmen, da "die Antifa ja verboten sei". Kurz darauf beschimpfte er die Protestler und regte sich lautstark darüber auf, dass man ja nicht einmal mehr "Kan*ke" zu Ausländern sagen dürfe. Weitere Personen äußerten sich abfällig und verständnislos über die Protestler.