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15.04.2025   Bezirk: Berlinweit

Antisemitische Morddrohung gegen Berliner Journalisten


Dieser bezieht sich auf den Nahostkonflikt. In Berlin hingen Plakate mit einer Morddrohung gegen einen Berliner Journalisten, der kritisch über den Nahostkonflikt sowie über Antisemitismus weltweit berichtete. Darauf war sein Foto abgebildet mit der Überschrift: „WANTED“. Außerdem fand sich auf dem Plakat der Schriftzug: „From the river to the sea“. Dieser bezieht sich auf den Nahostkonflikt. Daneben stand auf Deutsch, Englisch und Arabisch: „Lasst uns denjenigen, die den Völkermord in Palästina ideologisch ermöglichen keine Sekunde der ¬Sicherheit gönnen. Sie kommen in unsere Stadt und glauben, keiner würde sie zur Rechenschaft ziehen. Sie sind normale ¬Menschen die bluten wie jeder andere auch und sie können erniedrigt und eliminiert werden.“ (Fehler wie im Originalzitat.) Dies wurde in der Presseberichterstattung als Mordaufruf bewertet. Sein Arbeitgeber, die Tageszeitung taz, stellte sich vor den Journalisten und verurteilte die Plakate.

Quelle: European Center for Press and Media Freedom / Mapping Media Freedom, RIAS Berlin, taz Hausblog 16.04.25, Jüdische Allgemeine 16.04.25, Spiegel Online 17.04.25, Süddeutsche Zeitung 17.04.2025, Jungle World 17/2025 v. 24.04.25
 
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