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18.03.2026   Bezirk: Lichtenberg

Rassistische Diskriminierung in Neu-Hohenschönhausen


Aus einer gastronomischen Einrichtung in Neu-Hohenschönhausen wurden wiederholte Vorfälle von Rassismus und Sexismus gemeldet. Ein Gast konnte mehrfach beobachten, wie Mitarbeitende aufgrund ihrer (wahrgenommenen) Migrationsgeschichte diskriminiert wurden:

Es kam u.a. zu verbalen Angriffe durch Kund*innen, indem sich ältere weibliche Gäste wiederholt lautstark abfällig äußerten und das Personal mit Migrationsgeschichte verbal beschimpften.

Männliche Gäste unterschiedlichen Alters machten zudem wiederholt anzügliche und sexistische Bemerkungen, die explizit mit der nichtdeutschen Herkunft der Mitarbeiter*innen verknüpft waren.

In Gesprächen an den Tischen wurden in einer Lautstärke, die für andere Gäste und das Personal deutlich hörbar war, erniedrigende und rassistische Weltanschauungen geteilt.

Als besonders problematisch wurde auch die fehlende Intervention empfunden. Es war zu keinem Zeitpunkt erkennbar, dass die Ladenbetreibenden oder andere Teammitglieder schützend eingriffen, Statements gegen dieses Verhalten abgaben oder den betroffenen Kolleg*innen Hilfestellung leisteten. Die Diskriminierung wurde somit im Raum stehen gelassen und normalisiert.

Quelle: Berliner Register, Bürger*in
Begriffserklärungen: Rassismus
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