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12.06.2026   Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

Rassistische Veranstaltung im Rathaus Charlottenburg


Im Charlottenburger Rathaus fand ein AfD-Bürgerdialog unter dem Titel "Wohnungen sind keine Asylheime" statt. In den Redebeiträgen eines BVV-Verordneten aus Charlottenburg-Wilmersdorf und der AfD-Bürgermeisterkandidatin wird die Berliner Wohnungsknappheit in Verbindung mit der Wohnungvergabe an Geflüchtete, Sozialleistungsbezieher*innen und obdachlosen Menschen gebracht. Dabei entstand der Eindruck, diese Personengruppen würden bei der Vergabe von Wohnraum gegenüber anderen Berliner*innen bevorzugt, „die jeden Tag zur Arbeit fahren und die Stadt am Laufen halten“. Orte, an denen geflüchtete Menschen leben, wurden zudem pauschal als dreckig beschrieben und deren Bewohner*innen als kriminell, sexistisch und gewalttätig dargestellt.

Damit wurden rassistische und geflüchtetenfeindliche Narrative bedient, die Geflüchtete pauschal mit gesellschaftlichen Problemen, Kriminalität und Gewalt in Verbindung bringen. Solche Darstellungen tragen zur Stigmatisierung und Abwertung geflüchteter Menschen bei und können daher als rassistisch eingeordnet werden.

Quelle: Register CW
Begriffserklärungen: Rassismus
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