Chronik

  • 31. Dezember 2021
    Um 14 Uhr traffen sich ca. 100 Teilnehmer*innen einer rechten Querdenken-Kundgebung. Nach einer polizeiliche Durchsage zu Abstand und Mund-Nasen-Schutz-Pflicht versuchten sie den Moritzplatz zu verlassen. Die Polizei bildete eine Kette und wies darauf hin, dass die Anmeldung eine Standkundgebung sei. Zeitgleich startete der rechte Autokorso in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain. Gegen 15:30 Uhr fanden sich alle vor dem taz-Gebäude in der Friedrichsstraße 51 ein. Aufrufende rechte Gruppen und Vereinigungen waren u. a.: Freedom Parade, Studenten stehen auf, Eltern stehen auf, Karlshorst steht auf, Nicht ohne uns, Berliner Kommunarden, Räuchern für Mutter Erde, die Basis, Querdenken 30, Straßenaufklärung Treptow, Freiheitsboten, Demokratischer Widerstand.
    Quelle: Twitter
  • 31. Dezember 2021
    Gegen 15:30 treffen sich der, in der Karl-Marx-Allee gegen 14 Uhr gestartete, rechte Autocorso und ca. 100 Querdenken-Demonstrant*innen, die sich bereits gegen 14 Uhr am Moritzplatz versammelten, vor dem Eingang der Tageszeitung taz. Sie bekleben den Eingang mit Propaganda und werfen der taz "Antifa-Verblendung" und "Lügen" vor. Während ein Redner die taz als "gekauftes Sprachrohr" und "genozidale Tageszeitung" diffamiert, werden Journalist*innen beschimpft, gefilmt und gestalkt. Ein Redner beschimpft die taz und Journalist*innen antisemitisch: "Warum laßt Ihr Euch zum Sprachrohr der Kabale machen...". Auch auf dem verschwörungsideologischen Telegram-Kanal des extrem rechten Demokratischen Widerstand wird die taz als "Lügenpresse" und "genozidal" beschimpft, ein Journalist wird als "Hilfspropagandist" diffamiert. Beobachter*innen interpretieren das Verhalten der Demonstrationsteilnehmer*innen als einen Versuch, kritische Berichterstattung über die Querdenken-Akteure einzuschüchtern und werten die Veranstaltung als versuchten Angriff auf die Pressefreiheit. Die Polizei war informiert, aber nicht vor Ort.
    Quelle: Twitter
  • 31. Dezember 2021
    Mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle u.a. "Antifa halts Maul Hungrige-Wölfe. De", "Deutschland Deutschland über alles auf Schwarz rot weisser Fahne", sowie Sticker gegen Gates und Claudia Roth wurden an einer Edeka-Filiale angebracht.
    Quelle: AnDi-App
  • 30. Dezember 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegnerschaft richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Dezember 2021
    Die Fensterscheiben des Grünen-Büros in der Schnellerstraße wurden mit rotem Kerzenwachs beschmiert.
    Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick
  • 29. Dezember 2021
    Ecke Haase- / Revaler Straße wurden Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Bereits am Vortag wurden Politaufkleber auch an der Ecke Wühlisch- / Seumestraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. Dezember 2021
    In einem Supermarkt in der Berliner Straße kam es gegen 18 Uhr zu einem rassistischen Angriff. Ein 55-Jähriger Kunde beleidigte einen 43-Jährigen Security-Mitarbeiter rassistisch und schlug ihm ins Gesicht. Der Verletzte wurde von Rettungskräften vor Ort behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2791
  • 28. Dezember 2021
    In der Bergaustr. wurden zwei rassistische Aufkleber, die sich gegen Geflüchtete richteten und aus einem neonazistischem Onlineversand stammten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Dezember 2021
    An der Kiez-Infosäule Nachbarschaftsbüro BENN in Britz am Britzer Damm Ecke Blaschkoallee wurde ein Hakenkreuz an die Fassade geschmiert.
    Quelle: Register NK
  • 28. Dezember 2021
    An der Bushaltestelle vor dem U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte wurden fünf Aufkleber und drei Flugblätter gefunden, die zum Protest gegen die Corona-Maßnahmen aufriefen und ein Aufkleber, mit der Aufschrift "FCK AFA".
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 28. Dezember 2021
    In der Tino-Schwierzina-Straße und Blankenburger Straße wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. als Motiv eine Reichskriegsflagge (Druck18), als Slogan "Good night left side", "Lügenpresse" (Druck18), "No slidarity with criminal N*[Wort]" sowie ein Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler und einem Slogan mit antisemitischen Inhalt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 28. Dezember 2021
    Auf dem Blankenburger Pflasterweg wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. den Slogan "Integration ist eine Lüge" (Identitäre Bewegung), "Black Lives Don't Matter" oder "NPD - die Nationalen".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 28. Dezember 2021
    Im S-Bahnhof Pankow wurden Mini-Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 28. Dezember 2021
    Im Bereich Selgenauer Weg/Neudecker Weg, Lettburger Straße Köpenicker Strraße wurden 16 Aufkleber der AN (Autonome Nationalisten), NPD und des III. Weges entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 26. Dezember 2021
    In der Harzer Straße wurden die Buchstaben "AHM" , FCK und AFA gesprüht. "AHM" steht für "Antifa Hunter Miliz", FCK AFA für Fuck Anti-Fa. Dabei handelt es sich um eine rechte Sprühercrew, die in mehreren Bezirken in Berlin unterwegs ist.
    Quelle: Register NK
  • 25. Dezember 2021
    Zwei Hakenkreuzschmierereien sowie das Tag "44 Gang" wurden im Carl-Weder-Park bei den Tischtennisplatten entdeckt.
    Quelle: Register NK
  • 25. Dezember 2021
    In der Wederstraße vorm Carl-Weder-Park wurde ein Hakenkreuz an die Hauswand geschmiert.
    Quelle: Register NK
  • 24. Dezember 2021
    An einer Haltestelleninfotafel in der U-Bahn-Station Samariterstraße wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Dezember 2021
    Am U-Bahnhof Adenauer Platz in Charlottenburg wurde eine Frau aus anti-asiatisch rassistischer Motivation beleidigt und angepöbelt. Die Betroffene wartete gegen 13:15 Uhr auf die U-Bahn, als ein Mann hinter ihr grundlos begann, sie anzuschreien. Als sie sich verteidigte, begann er sie rassistisch zu beleidigen. Die Betroffene flüchtete sich in die einfahrende U-Bahn.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 23. Dezember 2021
    Am U-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord wurde an der Wand bei der Rolltreppe ein rassistischer Aufkleber von der extrem rechten Kleinspartei III. Weg entdeckt. Der Aufkleber mit der Aufschrift "Kriminelle Ausländer raus" war bereits teilweise entfernt worden, aber noch gut erkennbar.
    Quelle: Register CW
  • 23. Dezember 2021
    In der Dieffenbachstraße wurden gleich mehrere verschiedene Sticker und Schriftzüge entdeckt und größtenteils entfernt. Einige beziehen auf den Nationalsozialismus und stellen damit eine Verharmlosung dessen dar. Dies betrifft insbesondere ein Motiv, auf dem ein Mensch Spritzen in einen Mülleimer wirft und dazu ein Hakenkreuz zu sehen ist. Außerdem wird eine demokratische Partei mit dem Nationalsozialismus gleichgesetzt mit dem Schriftzug "Faschismus ist jetzt Grün". Das Motiv mit dem Hakenkreuz wurde auch in der Boppstraße und mehrmals auf dem Kottbusser Damm entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Dezember 2021
    In der Graefestraße wurden zwei NS-verharmlosende Sticker des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entfernt. Ein weiterer Sticker wurde in der Waldemarstraße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Dezember 2021
    In der Boppstraße wurde eine Stickerserie (ca. 15 Stück) eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, mit mindestens vier verschiedenen Motiven, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Dezember 2021
    Eine Frau berichtet, dass sie im Rollstuhl sitzend, mit einer Begleitperson am Hauptbahnhof den ICE verlassen wollte und stattdessen bis zum Bahnhof Südkreuz durchfahren musste. Sie erhielt einen Taxigutschein und versuchte ein Taxi Richtung Alexanderplatz zu bekommen. Das scheiterte daran, dass keines der dort ansässigen und empfohlenen acht Taxiunternehmen auf die Mitnahme von Personen im Rollstuhl eingestellt war. Sie gelangte zu guter Letzt, nach weiterem Umsteigen mit der U5 zum Alexanderplatz. Sie wünscht sich eine zentrale Rufnummer für Taxis, die Personen im Rollstuhl transportieren können.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 23. Dezember 2021
    Ein rassistischer Sticker (Abschieben) der "Patriotischen Jugend" wurde in der Köpenicker Straße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Dezember 2021
    In der Waldemarstraße Ecke Leuschnerdamm wurde an einen Papierkorb der Spruch "Kill Antifa" geschmiert und von Unbekannten in das Gegenteil umgewandelt. Am Oranienplatz wurde zweimal die Schmiererei "Pushback" überzeichnet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Dezember 2021
    An einem Mülleimer der BSR und an der Haltestelle Neumarkplan wurden je ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt. Die Hakenkreuze wurden von unterschiedlichen Personen geschmiert.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 23. Dezember 2021
    Im Bereich Lipschitzallee - Selgenauer Weg und Neudecker Weg wurden 17 Aufkleber unter anderem gegen die AntiFa, der NPD, JN (Junge Nationalisten), Reichskriegsfarben und Reconquista entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 22. Dezember 2021
    In der Jacobsohnstraße wurde an einem Plakat eine NS-verherrlichende Sprüherei entdeckt. Diese besaß den Slogan "Hitler, wo bist du?"
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Dezember 2021
    In der Bahnhofsstraße wurden mindestens 20 Mini-Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Diese hatten den Slogan "Schützt unsere Familie!".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 21. Dezember 2021
    An einem Bauzaun in der Hauptstraße auf Höhe der Rummelsburger Bucht wurde der Schriftzug "2G = Faschismus" entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Dezember 2021
    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Karow gegen 18:30 Uhr machen Jugendliche aus einer Gruppe heraus Kommentare gegenüber einer jungen BIPoC-Frau (Black, Indigenous, and People of Color) und lachen diese aus. Anschließend rempelt ein Jugendlicher die Frau an.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Dezember 2021
    In der Einkaufspassage vor einem Einzelhandelskaufhaus wurde Mini-Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogans "Homo-Propaganda stoppen" oder "Schützt unsere Familien".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Dezember 2021
    Auf dem Bahnsteig im U-Bahnhof Kottbusser Tor wurde eine Schmiererei einer ukrainischen rechtsextremen Gruppierung entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Dezember 2021
    In der Adalbertstraße, nahe Kottbusser Tor, wurde ein Sticker mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund - Mach mit!" und einem QR-Code mit dem Link zu einer gleichnamigen Webseite entfernt. Auf der Webseite werden einwanderungsfeindliche Positionen mit rassistischen Stereotypen und ethnopluralistischem Argumentationshintergrund verbreitet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Dezember 2021
    In der Wildenbruchstraße und am Weigandufer wurden die Buchstaben "AHM" gesprüht. "AHM" steht für "Antifa Hunter Miliz". Dabei handelt es sich um eine rechte Sprühercrew, die in mehreren Bezirken in Berlin unterwegs ist.
    Quelle: Register NK
  • 21. Dezember 2021
    Im Umfeld eines Supermarktes in der Poelchaustraße wurden zum wiederholten Mal mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Auf den Aufklebern wird u.a. der Nationalsozialismus verherrlicht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. Dezember 2021
    Erneut wurden in der Mahlsdorfer Straße zwischen Mittelheide und S-Bahnhof Köpenick ca. 15 Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Die Inhalte der Facebook-Seite und Homepage dieser Gruppierung reproduzieren rassistische Stereotype gegenüber Migrant*innen und Geflüchtete. In den Texten wird das Konzept des "Ethnopluralismus" vertreten. Dieser wird in rechten Kreisen verwendet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Dezember 2021
    In der Heinersdorfer Straße wurde in einem Hauseingang eine Hakenkreuz-Sprüherei entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Dezember 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Zingster Straße antimuslimische Flugblätter in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Dezember 2021
    Auf einem Papierkorb am Oranienplatz wurde der Schriftzug "Kill Antifa" angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Dezember 2021
    In der Mahlsdorfer Straße zwischen Mittelheide und S-Bahnhof Köpenick wurden ca. 5 Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Die Inhalte der Facebook-Seite und Homepage dieser Gruppierung reproduzieren rassistische Stereotype gegenüber Migrant*innen und Geflüchtete. In den Texten wird das Konzept des "Ethnopluralismus" vertreten. Dieser wird in rechten Kreisen verwendet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Dezember 2021
    Ein Betroffener berichtete von rassistischen strukturellen Benachteiligungen durch Vorgesetzte und rassistisches Verhalten durch weiße Kolleg*innen in einem Betrieb im Bezirk Charlottenburg/ Wilmersdorf. Genaueres wird zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.
    Quelle: Vereinigung der Vietnamesen in Berlin & Brandenburg e.V.
  • 20. Dezember 2021
    In der Wühlisch- und Böcklinstraße wurden mehrere Aufkleber mit rechter Selbstdarstellung eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Dezember 2021
    In der Wönnichstraße und Heinrichstraße wurden fünf Aufkleber des "III. Weg" mit der rassistischen Aufschrift "Asylflut stoppen" gemeldet und entfernt. Weitere Sticker des "III. Weg" mit der Aufschrift "Impfpflicht verhindern" wurden in der Münsterlandstraße gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Dezember 2021
    Eine Security-Person im Impfzentrum Tegel sagte zu einer Besucherin, die eine FFP2-Maske in Regenbogenfarben trug, dass sie damit nicht hereinkomme. Danach entkräftigte sie ihre Äußerung als Scherz.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 19. Dezember 2021
    Die Online-Veranstaltung "Licht im Dunkeln - eine jüdisch-muslimische Perspektive" der Fachstelle TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus wurde durch einen bekannten Neonazi und Reichsbürger mehrfach durch abwertende Kommentare gestört bis die Veranstaltenden von ihrem Hausrecht Gebrauch machten.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 18. Dezember 2021
    Trotz Verbot versammelten sich ca. 150 Verschwörungsideolog*innen am Brandenburger Tor und zogen durch Mitte und zurück. Dabei wurden auch NS-relativierende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Dezember 2021
    Die extrem rechte Partei "Der III. Weg" führt an den Gropius Passagen einen Infostand durch.
    Quelle: Register Neukölln
  • 18. Dezember 2021
    An einer Seitenwand der Rolltreppe des S-Bahnhofs Wannsee war mit dünnen Edding das Kürzel "ANB" geschrieben. "ANB" steht für "Autonome Nationalisten Berlin".
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 17. Dezember 2021
    Auf dem Bahnsteig am S-Bahnhof Wedding wurde eine Schmiererei "Impfen mach frei" entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Dezember 2021
    An einer Mülltonne in der Pannierstraße wurde extrem rechte Propaganda gegen "die Antifa" entdeckt.
    Quelle: Register NK
  • 17. Dezember 2021
    An der Allee der Kosmonauten Ecke Poelchaustraße wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt. Es handelt sich u.a. um rassistische und den Nationalsozialismus verherrlichende Aufkleber.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Dezember 2021
    Ein Betroffener berichtete von rassistischen strukturellen Benachteiligungen durch Vorgesetzte und rassistisches Verhalten durch weiße Kolleg*innen in einem Betrieb im Bezirk Mitte. Genaueres wird zum Schutz des Betroffenen nicht veröffentlicht.
    Quelle: Vereinigung der Vietnamesen in Berlin & Brandenburg e.V.
  • 17. Dezember 2021
    In der Borner Straße wurde eine Frau von vier Personen rassistisch beleidigt und bei einem anschließenden Angriff leicht verletzt. Eine Gruppe von vier Personen stand vor dem Schaufenster des Ladens der Betroffenen. Die Personen signalisierten der Frau, dass diese sie beobachten. Die Frau stellte sie daraufhin zur Rede, worauf die Personenn sie mehrfach rassistisch beleidigten. Der Frau wurde mehrfach gegen den Oberkörper gestoßen. Der Sohn der Betroffenen befand sich im Laden und kam ihr zur Hilfe. Die Personen ließen daraufhin von der Frau ab und flüchteten. Der Sohn verfolgte die Personen und wurde auch aus der Gruppe heraus rassistisch beleidigt und er wurde mit einem Messer bedroht. Er blieb unverletzt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 17.12.2021 (Nr. 2719)
  • 17. Dezember 2021
    Auf einem von Schüler*innen an einer Schule im Bezirk Mitte im Unterricht erstellten Plakat brachten andere Schüler*innen anti-Schwarze rassistische Schmierereien an.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Dezember 2021
    Das Kiezbüro von Bündnis 90/ Die Grünen erhielt einen Brief in dem der Nationalsozialismus verharmlost wurde. So wurden Mitglieder der Grünen mit Nazis gleichgesetzt und von einem "Grünen Reich" fantasiert.
    Quelle: Kiezbüro Bündnis 90/ Die Grünen
  • 17. Dezember 2021
    Am Helene-Weigel-Platz wurde eine Person von einer Gruppe Neonazis angepöbelt. Sie bewerteten die Person aufgrund ihres Aussehens als politische*n Gegner*in.
    Quelle: AnDi-App
  • 17. Dezember 2021
    Vor zwei Schulen im Prenzlauer Berg verteilte die Jugendorganisation der neonazistischen Partei III. Weg - Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ) - Visitenkarten. Hierbei standen zwei bis drei Neonazis vor den Schulen. Sie konnten jedoch nie lange vor den Schulen stehen, da sie entweder von Lehrer*innen oder aus der Schüler*innenschaft direkt angesprochen wurden und danach wieder verschwanden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Dezember 2021
    Eine Person wurde in der U8 auf Höhe der Haltestelle Paracelsusbad von einem Mann LGBTIQ*-feindlich beleidigt, als sie ihn bat eine Maske zu tragen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 17. Dezember 2021
    Das Parteibüro der Grünen in der Schnellerstraße in Niederschöneweide wurde über die komplette Fensterfront mit schwarzer Flüssigkeit bespritzt.
    Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick
  • 16. Dezember 2021
    Am Heinrich-Heine-Platz im Ortsteil Mitte wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war ein Zitat des völkisch-nationalistischen Dichter Theodor Körner abgedruckt, das als gegen 'volksfeindliche' Politiker*innen gerichtet zu verstehen ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Dezember 2021
    Im Tiergarten ist ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt worden. Der Slogan auf dem Sticker: "An alle Politiker, die plötzlich Morddrohungen erhalten: Einfach eine Armlänge Abstand halten"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. Dezember 2021
    Am S-Bhf. Köpenick führte die neonazistische Kleinstpartei III. Weg einen Infostand durch und verteilte rassistische Flyer.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 16. Dezember 2021
    An einem Auto in der Kienitzer Straße klebt am Fenster der Fahrerseite ein Aufkleber, der in rassistischer Sprache darüber aufklärt, dass das Auto nicht verkauft werden soll.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 16. Dezember 2021
    Wie schon in den letzten zwei Tagen wurde erneut auf dem U-Bahnsteig Kottbusser Tor ein Sticker einer ukrainischen extrem rechten Gruppierung entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Dezember 2021
    Die AfD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) retweetet einen rassistsichen Comic und ergänzt ihn durch eine rassistische Äußerung.
    Quelle: Twitter
  • 16. Dezember 2021
    In der Bahnhofstraße in der Nähe des S-Bahnhofs Blankenburg wurde ein rassistischer, wahrscheinlich selbstgemachter, Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber hatte den Slogan "Go back N*[Wort]".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 16. Dezember 2021
    In einem Wagen der S-Bahn Linie 7 wurde eine antimuslimische Schmiererei entdeckt und der BVG zum Entfernen gemeldet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Dezember 2021
    In der U-Bahnhlinie 7 in Richtung Rathaus Spandau wurde auf der Höhe der Station Adenauerplatz in Charlottenburg eine rassistische und extrem rechte Schmiererei auf einem Sitz entdeckt. Darauf standen mit schwarzem Edding "Araber scheiße raus" so wie eine SS-Rune. Die doppelte Siegrune war in der Zeit des Nationalsozialismus das Emblem der Schutzstaffel (SS). Die Verwendung ist heute gesetzlich verboten.
    Quelle: Register CW
  • 16. Dezember 2021
    An einem Auto in der Bergmannstraße wurde das Nummernschild abgerissen. Darauf war EU mit einer Regenbogenfahne hinterlegt. Diese Seite des Nummernschildes wurde umgebogen und das Kennzeichen auf der Windschutzscheibe abgelegt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Dezember 2021
    In der Besenbinderstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der zur Gewalt gegen Antifaschist*innen aufrief.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Altglienicke
  • 15. Dezember 2021
    An der Ecke Adlergestell/ Radickestraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsche Zone", mit einem Reichsadler, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 15. Dezember 2021
    An der Haltestelle "Goldenes Horn" wurden die Schmiererei "Nazi-Kiez" und ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 15. Dezember 2021
    An der Fritz-Erler-Allee wurde ein Sticker des III. Wegs entdeckt und entfert, der sich gegen "die Antifa" richtete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Dezember 2021
    Am Abend wurde ein Mann in der S 8 am S-Bhf. Adlershof angegriffen. Dem Betroffenem wurde gegen das Ohr geschlagen, an dem er einen Davidstern trug.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 15. Dezember 2021
    Erneut wurde auf dem U-Bahnsteig Kottbusser Tor ein Sticker einer ukrainischen rechtsextremen Gruppierung entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Dezember 2021
    In einem Wartehäuschen des Busbahnhofs Schöneweide wurden 5 Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: via Berliner Register
  • 15. Dezember 2021
    Am Treppenaufgang des Bhf. Schöneweide wurde ein rassistischer und homofeindlicher Schriftzug entdeckt.
    Quelle: via Berliner Register
  • 15. Dezember 2021
    An der Thielenbrücke, Anfang Pannierstraße, wurde ein Sticker entdeckt, der sich mit rassistischer Logik und der Verwendung des Indianerbegriffes gegen Einwanderung richtete.
    Quelle: Register NK
  • 15. Dezember 2021
    An der Neuen Grottkauer Straße Ecke Etkar-André-Straße wurden Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Dezember 2021
    Im Umfeld eines Supermarktes in der Poelchaustraße wurden erneut mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Auf den Aufklebern wird u.a. für den "Ku Klux Klan" geworben.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Dezember 2021
    Zwei Sticker des extrem rechten Compact-Magazins wurden an der Warschauer Straße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Dezember 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte machten mehrere Schüler*innen rassistische Witze im Rahmen einer Schul-AG.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Dezember 2021
    Auf dem U-Bahnsteig Kottbusser Tor wurden zwei Sticker einer ukrainischen rechtsextremen Gruppierung entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Dezember 2021
    In der Zillestraße Ecke Gierkezeile wurde an einem Glascontainer ein Aufkleber des extrem rechten Magazins "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 14. Dezember 2021
    An der Prierosser Straße Ecke Krokusstr wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt, welcher sich gegen Antifaschismus richtet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. Dezember 2021
    Auf einem Stromkasten auf dem Weg vom Ernst-Reuter-Platz in Richtung des Instituts für Mathematik der TU Berlin wurde folgender Schriftzug entdeckt: "Damals die Juden, heute die Ungeimpften." Damit werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Umgang mit ungeimpften Personen mit der Judenverfolgung im Dritten Reich gleichgesetzt. Diese Aussage verharmlost den Nationalsozialismus und ist antisemitisch.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 14. Dezember 2021
    Auf dem U-Bahnsteig Moritzplatz wurde ein Sticker einer ukrainischen rechtsextremen Gruppierung entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Dezember 2021
    In der Nähe der Bushaltestelle Möserstraße sowie an der Ecke Achillesstraße / Bucher Chaussee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Es gab Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - mit den Slogans "Für Verein und Vaterland" oder "Aus Anne wird Frank. Das ist doch krank". Ebenso gab es andere Aufkleber u.a. mit dem Slogan "Defend Europe".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 14. Dezember 2021
    An einem Stromkasten bei der Bushaltestelle S-Bahnhof Buch wurde der Slogan "Deutschland bleibt deutsch" entdeckt und übermalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Dezember 2021
    In der U-Bahnlinie 7 Richtung Rudow wurde ein Flugblatt mit antisemitischen und NS-verharmlosenden Aussagen entdeckt. Impfgegner*innen/ unggeimpfte Personen werden mit Juden*Jüdinnen gleichgesetzt. Der Titel des Flugblattes "Die Ungeimpften sind unser Unglück" lehnt sich an das antisemitische Zitat von Heinrich von Treitschke "Die Juden sind unser Unglück" von 1879 an, welches seit 1927 auf der Titelseite der NS-Hetzblattes "Der Stürmer" stand.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 13. Dezember 2021
    In der Mendelstraße wurden in Briefkästen Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Der Flyer ließ den Eindruck entstehen, dass Einbrüche von Geflüchteten oder Personen aus "anderen Ländern" begangen werden. Gleichzeitig wurden rassistische Vorurteile gegenüber Rom*ja und Sint*ezza geschürt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Dezember 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete von rassistischen Diskriminierungen bei einer Behörde im Bezirk Mitte. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Dezember 2021
    Eine als asiatisch wahrgenommene Frau wurde in der S-Bahn zwischen den Stationen Potsdamer Platz und Friedrichstraße gegen 20.30 Uhr von einem Mann zunächst sexuell belästigt und als sie seine Annäherungsversuche zurückwies, rassistisch und sexistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Dezember 2021
    In einer Firma im Bezirk Mitte wurde ein Mann von einem Arbeitskollegen mit antimuslimisch-rassistischen Bemerkungen beleidigt, als er sich in einer Arbeitspause zum Beten zurückziehen wollte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Dezember 2021
    Am Abend fand ein Spaziergang von Corona-Leugner*innen in Alt-Treptow statt. Dieser endete am Rathaus Treptow. Dort wurden Kerzen und Schilder abgelegt, u.a. auch ein Schild mit einem Zitat von Sophie Scholl und einem Bild von ihr. Die Gleichsetzung der Politik des Nationalsozialismus mit den aktuellen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie stellt eine Relativierung des Nationalsozialismus und des Holocaust dar.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Dezember 2021
    Erneut wurden am Kurfürstendamm, zwischen den U-Bahnhöfen Adenauer Platz und Kurfürstendamm, 30 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren scheinbar selbst hergestellt und umfassten verschiedene extrem rechte Motive. Ein Großteil enthielt rassistische Slogans und Darstellungen, u.a. Hetze gegen Migration, Slogans, die der Ideologie der White Supremacy (weiße Vorherrschaft) zuzuordnen sind, sowie nationalchauvinistische Inhalte und Motive. Des weiteren enthielten viele Aufkleber antisemitische Codes, auch im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Einschränkung der Covid-19-Pandemie. Einige Aufkleber richteten sich auch gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
    Quelle: Register CW via Instagram, Register CW via Twitter
  • 13. Dezember 2021
    Der Berliner AfD-Politiker Georg Pazderski beleidigte die Politikerin Ricarda Lang, MdB, in antifeministischer Weise und wertete sie persönlich ab. Zuvor hatte Lang, die bekennende Feministin ist, ihre Kandidatur für den Parteivorsitzenden von Bündnis '90/Die Grünen bekannt gegeben. Pazderski war von 2016 bis 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses sowie ehemals Landesvorsitzender und stellvertretender Bundessprecher der AfD.
    Quelle: Frankfurter Rundschau 14.12.21, RND 14.12.21, Twitter 13.12.21
  • 13. Dezember 2021
    Im Umfeld eines Supermarktes in der Poelchaustraße wurden mehrere rassistische, LGBTIQ*-feindliche und den Nationalsozialismus verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Dezember 2021
    An einem Stromkasten in der Grunowstraße Ecke Pilgramer Straße wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Dezember 2021
    In Der Pistoriusstraße wurde ein rechter Aufkleber mit dem Slogan "Good Night Left Side" entdeckt und entfernt. Auf diesen waren auch schwarz-weiß-rote Symbole zu sehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 13. Dezember 2021
    Beim S-Bahnhof Buch wurden am Ausgang Mini-Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese hatten als Slogan "Schützt unsere Familien!" oder "Homo-Propaganda stoppen!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Dezember 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich mehrere Schüler*innen rassistisch diskriminierend im Unterricht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Dezember 2021
    Die ukrainische extrem rechte Gruppierung "Gonor" veröffentlichte auf Instagram ein Bild auf dem zu sehen ist, dass ein U-Bahn-Zug in Berlin mit dem Schriftzug der Gruppe besprüht wurde.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. Dezember 2021
    Um den Washingtonplatz und den Hauptbahnhof und an mehreren weiteren Stellen in Moabit wurden zwei verschwörungsideologische und zwei rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle sowie neun Aufkleber der Jungen Alternative, mit denen zum "Impfstreik" aufgerufen wurde, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Dezember 2021
    Gegen 12.30 Uhr urinierte ein 20-jähriger Mann gegen eine Stele am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Mitte. Als ihn eine Sicherheitsmitarbeiterin ansprach und ihn auf die Bedeutung des Orts hinwies, äußerte er, dass er wisse, wo er sei und urinierte weiter.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 12.12.2021
  • 12. Dezember 2021
    Eine Person wurde in den Sozialen Medien von extrem rechten Akteur*innen bedroht.
    Quelle: Register CW
  • 11. Dezember 2021
    Bis zu 500 Teilnehmende folgten einem bundesweitem Aufruf der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA), die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird, um gegen Infektionsschutzmaßnahmen zu protestieren. Dafür hatte die JA eine Woche zuvor, am 4. Dezember, den Telegram-Kanal „Impfstreik Deutschland“ eingerichtet, der mittlerweile über 3.000 Abonnent*innen hat. Die Kundgebung begann um 15.00 Uhr am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof. Eine anschließende Demo führte durch Mitte und Tiergarten zurück zum Washingtonplatz. An Kundgebung und Demo beteiligten sich neben Aktivist*innen der JA auch einige Neonazis aus Berlin und Brandenburg, u.a. ehemalige NPD-Kader und Mitglieder des III. Wegs. Auch der 2020 vom AfD-Bundesvorstand ausgeschlossene ehemalige Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD in Brandenburg, Andreas Kalbitz, eine Führungsfigur des aufgelösten extrem rechten "Flügels" in der AfD, war anwesend und wurde von seinen früheren Parteifreunden herzlich empfangen. Der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier verbreitete in seiner Rede strukturell antisemitische Verschwörungsmythen und nutzte in dem Zusammenhang die antisemitische Metapher der "gierigen Krake". Andere Teilnehmende verbreiteten NS-verharmlosende Vergleiche. Vereinzelt wurden Schilder mit Shoah-Relativierungen gezeigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Friedensdemo-Watch,
  • 11. Dezember 2021
    Am Abend wurde ein Schwarzer Mann im Wedding von einem weißen Nachbarn rassistisch beleidigt und bedroht. Seine hinzukommende weiße Lebensgefährtin wurde als "N...-Hure" beschimpft. Beide solle man "ausräuchern" und "in den Busch zurückschicken", wenn sie sich nicht "ordentlich" zu benehmen wüssten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Dezember 2021
    Am Kurfürstendamm, zwischen den U-Bahnhöfen Adenauer Platz und Kurfürstendamm, wurden insgesamt über 60 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren scheinbar selbst hergestellt und umfassten verschiedene extrem rechte Motive. Ein Großteil enthielt rassistische Slogans und Darstellungen, u.a. Hetze gegen Migration, den Islam und Multikulturalismus, Slogans, die der Ideologie der White Supremacy (weiße Vorherrschaft) zuzuordnen sind, sowie nationalchauvinistische Inhalte und Motive, bspw. die schwarz-weiß-rote Reichsflagge. Weitere Aufkleber richteten sich, teilweise mit Aufforderung zu Gewalt, gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Es wurde gegen antifaschistisches Engagement, demokratische Parteien, Linke und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehetzt. Des weiteren enthielten die Aufkleber antisemitische Codes wie "NWO" (steht für "New World Order", eine bekannte antisemitische Verschwörungserzählung), "the Goyim Know" (ein antisemitischer Spruch aus der Alt-Right-Bewegung) oder "das Kapital". Antisemitisches Verschwörungsdenken und Rassismus wirken hier zusammen, in dem jüdische Menschen als "Strippenzieher*innen" für Migrationsbewegungen imaginiert werden. Es wurde auch Bezug auf die Maßnahmen zur Einschränkung der Covid-19-Pandemie genommen.

    Auf der Strecke dieser Sticker-Serie wurden außerdem Aufkleber der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA) gefunden, auf denen für ihre Hashtag-Kampagne #FreiheitForFuture geworben wird.
    Quelle: Register CW via Instagram, Register CW via Twitter
  • 11. Dezember 2021
    Im Eingang eines Geschäfts im Ortsteil Mitte wurde ein Sicherheitsmitarbeiter von einem Masken- und Impfverweigerer rassistisch beleidigt, als dem Mann ohne Maske und gültige Impfbescheinigung der Einlass verwehrt wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Dezember 2021
    In der U-Bahnstation Magdalenenstraße wurde auf einen Mülleimer ein Aufkleber mit der Aufschrift "Kommunismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen" von einem extrem rechten Onlineversand gemeldet und überklebt.
    Quelle: Aktiv in Lichtenberg
  • 11. Dezember 2021
    Am Ausgang des U-Bahnhofs Magdalenenstraße wurde ein Aufkleber mit einem Hakenkreuz aus Spritzen und der Aufschrift "together against COVID fascism" gemeldet und entfernt. Er stellt einen relativierenden Zusammenhang zwischen der Corona-Pandemie und dem NS her. In der Nähe, an der Ecke Möllendorffstraße Frankfurter Allee wurde außerdem ein Sticker mit Corona-leugnerischem Inhalt gefunden. Beide wurden gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Zingster Straße antimuslimische Flugblätter in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2021
    Ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Covid Aktion" wurde an der Telefonsäule am S-Bahnhof Nöldnerplatz gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2021
    In der Frankfurter Allee Höhe Buchberger Straße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Musikprojekts "Neuer deutscher Standard" mit der Aufschrift "Das ist Bautzen und nicht der Görlitzer Park" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Dezember 2021
    In mehreren Straßen in Tegel wurden Corona-verharmlosende und verschwörungsideologische Papierzettel an Laternen geklebt. Auf einem der Zettel werden die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus gleichgesetzt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 11. Dezember 2021
    An einer Bushaltestelle am U-Bahnhof Uhlandstraße in Charlottenburg wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Instagram
  • 10. Dezember 2021
    Der auf dem Marktplatz aufgestellte Chanukka-Leuchter wurde massiv beschädigt. Nachdem bereits das Schild am Leuchter verschwunden war, wurden nun auch die Halter der Lichter nach unten gebogen. Auch in anderen Bezirken gab es Sachbeschädigungen an Chanukka-Leuchtern.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 10. Dezember 2021
    In einer Einrichtung wurden auf der Toilette mehrere Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Dezember 2021
    Am Ende des Spazierweges entlang der Spree, zwischen Carnotstraße und Helmholzstraße, wurden an den Zaun ein Hakenkreuz und "AfD" mit schwarzer Farbe geschmiert.
    Quelle: Register CW
  • 10. Dezember 2021
    In der Badstraße und der Prinzenallee wurden verschwörungsideologische Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle und fünf Aufkleber der Jungen Alternative, mit denen zum "Impfstreik" aufgerufen wurde, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Dezember 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof und an mehreren weiteren Stellen in Tiergarten wurden drei verschwörungsideologische Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle und sechs Aufkleber der Jungen Alternative, mit denen zum "Impfstreik" aufgerufen wurde, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Dezember 2021
    In Rudow wurden diverse Aufkleber aus dem extrem rechten Spektrum entdeckt und entfernt. Darunter waren 12 Aufkleber mit der Aufschrift "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot", Aufkleber des III.Weg und der "Identitären". In der Woltersdorfer Chaussee wurden zwei anti-Schwarze rassistische Aufkleber, einer der Partei "Der III. Weg", der zum NS-Gedenken nach Wunsiedel mobilisierte, und drei ältere Plakate mit der Aufschrift "Kommunisten töten" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 10. Dezember 2021
    An einen Kleidercontainer an der Ecke Heidelberger Str./ Bouchéstr. wurde der Schriftzug "Impfzwang = Faschismus" entdeckt. Die Gleichstellung von Maßnahmen gegen die Pandemie und dem Nationalsozialismus stellt eine Relativierung dessen und der damaligen Verbrechen dar.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Dezember 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen antisemitisch im Unterricht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. Dezember 2021
    Auf dem Schulhof einer Schule in Wittenau wurde ein Aufkleber mit dem Schriftzug "White Power" entdeckt und der Schulleitung gemeldet. Wenige Tage zuvor wurde dort ein antisemitischer Aufkleber des "Dritten Wegs" gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. Dezember 2021
    In der S-Bahn Höhe Schönhauser Allee tätigte eine Frau mehrfach eine LGBTI*feindliche Morddrohung. Die Frau sagte mehrmals laut und deutlich: "Gebt mir eine Waffe, ich will die Lesben umbringen, die bedrohen uns Heteros. Gebt mir eine Waffe."
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Dezember 2021
    Am und um den Alexanderplatz wurden drei verschwörungsideologische Aufkleber von zwei extrem rechten Versandgeschäften und mehrere Aufkleber und Plakate der extrem rechten Jungen Alternative (Jugendorganisation der AfD), mit denen zum "Impfstreik" aufgerufen wurde, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Dezember 2021
    Eine einen Hijab-tragende Frau wurde gegen 18.45 Uhr auf der Perleberger Straße von einer unbekannten Passantin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. Dezember 2021
    An einem Stromkasten in der Cecilienstraße sowie an Mülleimern auf dem Clara-Zetkin-Platz wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg", u.a. mit rassistischem Inhalt, geklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Dezember 2021
    An einem Aussichtspunkt über dem Flughafensee wurden zwei rassistische und geflüchtetenfeindiche Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 9. Dezember 2021
    Ein 41 jähriger Mann beleidigte eine Frau kurz vor Mitternacht auf dem U-Bhf. Samariterstraße rassistisch. Als die Frau nicht reagierte, zeigte er den Hitlergruß und warf eine gefüllte Bierflasche. Die Frau wurde am Arm getroffen und verletzt. Zeugen hielten den Mann fest und übergaben ihn der Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 2667
  • 9. Dezember 2021
    In der Straße Alt-Friedrichsfelde Höhe Löwenberger Straße wurden Aufkleber des extrem rechten Musikprojekts "Neuer Deutscher Standard" mit der Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Dezember 2021
    In Rudow meldeten Anwohner*innen, dass sie Flyer vom III. Weg bekommen haben. Inhaltlich waren die Flyer LGBTIQ*-feindlich.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Dezember 2021
    In der Kantstraße Ecke Schlüterstraße in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der AfD-Jugendorganisation "Junge Alternative" (JA), die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird, mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 8. Dezember 2021
    Am Brandenburger Tor wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" und einem QR-Code mit dem Link zu einer gleichnamigen Webseite entdeckt und entfernt. Auf der Webseite werden einwanderungsfeindliche Positionen mit rassistischen Stereotypen und ethnopluralistischem Argumentationshintergrund verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Dezember 2021
    An der Ebertstraße Ecke Lennéstraße wurde ein extrem rechter gegen Fridays for Future und die Klimabewegung gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Dezember 2021
    Am Potsdamer Platz wurden zwei verschwörungsideologische Aufkleber mit NS-verharmlosenden Vergleichen entdeckt und entfernt. Außerdem wurden dort 40 Plakate der Jungen Alternative gesehen, mit denen zu einem "Impfstreik" aufgerufen wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Dezember 2021
    In Neu Hohenschönhausen beleidigte ein Angestellter eines Supermarktes einen 37-jährigen Kunden während des Kassiervorgangs rassistisch. Dies wurde auch durch Dritte bezeugt und die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizei 9.12.2021
  • 8. Dezember 2021
    Mehrere Aktivist*innen der Brandenburger AfD-Jugendorganisation JA (Junge Alternative) wurden in Lichtenberg-Mitte (Friedrichsfelde) dabei gesehen, wie sie Plakate für eine impfkritische Demonstration in Mitte klebten und dabei Aufkleber in der Gegend verbreiteten. Die Plakate fanden sich in der Rummelsburger Str, Lincolnstr. und Robert-Uhrig-Str. Über 100 Aufkleber wurden in der Volkradstr., Kraetkestr., Münsterlandstr., Lincolnstr., Archibaldstr., Rupprechtstr., Giselastr., Sophienstraße und im Rosenfelder Ring gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Dezember 2021
    Gegen 12 Uhr wurde der 44-jähriger Busfahrer eines Linienbusses der BVG von einem 43-jährigen Fahrgast in Wilmersdorf rassistisch beleidgt. Bereits beim Einsteigen in den Bus soll er ihn rassistisch beleidigt haben und sich dann in den oberen Bereich des Busses begeben, wo er mit einer Flasche und einem Handy um sich geworfen haben soll. Nachdem Fahrgäste den Busfahrer darüber informierten, verwies dieser den Mann des Busses. Dabei soll der 43-Jährige den Busfahrer erneut rassistisch beleidigt und laute Tiergeräusche von sich gegeben haben. Er wurde an der Haltestelle Wiesbadener Straße / Laubacher Straße / Südwestkorso festgenommen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2660
  • 7. Dezember 2021
    Eine ältere Frau äußerte sich gegen 17:45 Uhr am Rande einer Mini-Auftakt-Kundgebung von "dieBasis" auf dem Spandauer Marktplatz antisemitisch. Anlass der Äußerung war eine O-Ton-Abspielung, in der die antisemitische Aussage „Die Juden sind an allem schuld!“ für einen NS-verharmlosenden Vergleich von Judenverfolgung und dem Umgang mit ungeimpften Menschen heute zitiert wurde. Die Frau wiederholte diese Aussage beifällig und machte außerdem rassistische Aussagen über Menschen mit Migrationsgeschichte. Sie bezeichnete Juden als Wucherer und behauptete, Menschen aus warmen Ländern seien aggressiver. Sie selbst sei in Łódź/ Polen geboren und kenne "die Juden" .
    Quelle: Register Spandau
  • 7. Dezember 2021
    In der Selchower Str. wurden NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Ebenfalls entdeckt wurde eine Schmiererei die Impfungen als "faschistoide Massenpsychose" bezeichnete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Dezember 2021
    Auf einer Litfaßsäule am Oranienplatz wurde in großen Buchstabn eine NS-relativierende Schmierereien auf einem Plakat angebracht: „Mein Körper gehört mir, ihr Impfnazis!“. Die Schrift ähnelt der weiterer Schmierereien im Gebiet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. Dezember 2021
    Im Dezember 2021 erhielt der Verein Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. (JFDA) zahlreiche Drohschriften auf Twitter, nachdem der Verein über Angriffe auf Journalist*innen berichtet hatte, die aus einer nicht genehmigten Querdenken-Demonstration heraus zu Stande kamen.
    Quelle: JFDA
  • 7. Dezember 2021
    Im Ortsteil Grunewald wurden Flyer der neonazistischen Partei "III. Weg" in Briefkästen verteilt. In den Flyern geht es inhaltlich um Einbrüche, es wurden rassistische Vorurteile gegenüber Rom*ja und Sint*ezza geschürt.
    Quelle: Register CW
  • 7. Dezember 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen antiziganistisch im Unterricht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Dezember 2021
    In einem Fahrstuhl in der Schulze-Boysen-Straße wurde ein mit blauen Edding gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Dezember 2021
    In der U8 wurde im Waggon 2585 der U8 neben der Fahrer*innentür eine „Impfen macht frei“-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Berliner Register, Twitter
  • 6. Dezember 2021
    Auf einem Mülleimer an der Haltestelle Johannisthal Kirche wurde der Schriftzug "Antifa töten!!!" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Dezember 2021
    Im Rahmen der Demo „Einigkeit und Recht und Freiheit“ der Partei „dieBasis“ auf dem Spandauer Marktplatz wurden gegen 17:45 Uhr NS-verharmlosende Aussagen über Lautsprecher abgespielt. Bei der Durchsage schien es sich um einen Zusammenschnitt verschiedenster Reden und Interviews zu handeln. In einem Beitrag wurde ein Vergleich zwischen den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sowie den Einschränkungen für ungeimpfte Menschen und der Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der Zeit des Nationalsozialismus gezogen. Früher habe es gehießen: „Die Juden sind an allem schuld!“ Eine solche Form des „Faschismus“ erlebten wir heute wieder.

    Im Verlauf der Demo wurden fast alle Zusammenschnitte der Reden und Interviews in Schleife wiederholt. Der Teil der NS-relativierenden Aussagen jedoch wurde in der ersten Wiederholung ca. 15 Sekunden lang angespielt und dann manuell unterbrochen. Bei den darauf folgenden Wiederholungen der O-Töne wurde dieser Teil übersprungen. Außerdem wurden Aussagen abgespielt, die "Widerstand gegen die Tyrannei" für rechtens erklärten und einen Bezug zu den staatlichen Pandemie-Maßnahmen herzustellen schienen. An der Demonstration nahmen ca. 12 Personen teil. In der vorherigen Woche hatte die Partei „dieBasis“ unter gleichem Motto mit ca. 10 Personen in der Altstadt demonstriert.
    Quelle: Register Spandau
  • 6. Dezember 2021
    Es wurde eine rassistische Beleidigung getätigt. Auf den Wunsch der betroffenen Personen wurden keine weiteren Angaben zum Vorfall veröffentlicht.
    Quelle: AnDi App
  • 6. Dezember 2021
    Am S-Bahnhof Friedenau wurde eine "White Power"-Schmiererei neben einem Keltenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. Dezember 2021
    Im Hausflur eines Hauses in Neukölln hing ein Zettel, worüber Nachbar*innen informierten, dass auf ihr Klingelschild eine homofeindliche Beschimpfung geschrieben wurde.
    Quelle: AnDi App
  • 6. Dezember 2021
    An der Kreuzung Blumberger Damm Ecke Elisabethstraße sowie am Blumberger Damm Ecke Buckower Ring wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. Dezember 2021
    An der Haltestelle "Sportforum" wurde ein Neonazi-Aufkleber gefunden, der sich gegen politische Gegner*innen richtete.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Dezember 2021
    Eine linke Parole in der Dolgenseestraße wurde so verfremdet, dass dort "Love NZS" (Liebt Nazis) stand.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Dezember 2021
    Im U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurden zwei Aufkleber aus der extrem rechten Szene mit der Aufschrift "Good Night left Side" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 5. Dezember 2021
    Vor dem Roten Rathaus in Mitte haben Unbekannte den mittleren Ständer eines Chanukka-Leuchters verbogen und dessen Lampen entwendet. Außerdem wurde ein Schild mit der Aufschrift „Chabad wünscht ihnen ein fröhliches Chanukka!“ heruntergerissen.​

    Auch vor dem Rathaus Lichtenberg, am Bayrischen Platz in Schöneberg und am Marktplatz Adlershof wurden in diesen Tagen Chanukka-Leuchter massiv beschädigt. Insofern ist von einer gezielten antisemitischen Tat auszugehen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.12.2021, BZ vom 09.12.2021, Tagesspiegel vom 08.12.2021
  • 5. Dezember 2021
    In der Brehmestraße wurden Aufkleber der rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" mit dem Slogan "Islamits not welcome" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 5. Dezember 2021
    Auf ein Fensterbrett am S-Bahnhof Pankow schrieb ein Mann gegen 12:35 Uhr mit einem Stift den Slogan "Deutschland bleibt deutsch". Daraufhin sprachen zwei Passanten den Mann an. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Mann ging weg. Die Passanten folgten ihm. Der Mann bedrohte daraufhin die Passanten mit einem Fleischerhaken. Der Mann ging zum U-Bahnhof. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 5.12.2021 (Nr. 2637)
  • 5. Dezember 2021
    Auf dem Wochenmarkt am Karl-August-Platzbefand sich ein Obst- und Gemüsemarktstand mit einem rassistischen Wort im Namen, sowie eine bildliche Darstellung, die in Verbindung mit dem Wort als anti-schwarz rassistisch interpretiert werden kann. Der Stand soll sich dort schon seit längerer Zeit befinden.
    Quelle: Register CW
  • 5. Dezember 2021
    Ein Chanukka-Leuchter und ein Info-Schild, auf dem ein "Fröhliches Chanukka" gewünscht wurde, wurden am Bayerischen Platz in Schöneberg beschädigt.
    Quelle: Tagesspiegel, 8.12.21
  • 5. Dezember 2021
    Der Chanukka-Leuchter vor dem Rathaus Lichtenberg wurde in der vergangenen Nacht beschädigt. Dabei wurde das Infoschild zerstört und entwendet. Auch mehrere Glühbirnen des Leuchters fehlten.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 5. Dezember 2021
    In der Tram-Wendeschleife Zingster Straße und umliegenden Straßen wurden verschiedene Aufkleber der NPD, der JN sowie eines extrem rechten Versands aus Halle geklebt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 4. Dezember 2021
    Von 10 bis 14 Uhr führte die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" einen Stand vor dem Einkaufszentrum Eastgate in Marzahn-Mitte durch. Am Rande des Informationsstandes verteilten die Neonazis Flyer, um für ihre Partei zu werben. Weiterhin riefen sie zu Kleider- und Sachspenden für deutsche Staatsangehörige auf. Der Stand wurde von rund 20 Angehörigen der Neonazipartei durchgeführt. Darunter befanden sich mehrere einschlägig verurteile, gewaltbereite Neonazis, wie einer der Hauptverdächtigen extrem rechter Anschläge in Neukölln. Ebenfalls beteiligt waren Neonazis aus dem Neonazi-Kampfsportmilieu und der aktuelle Bundesvorsitzende der Partei aus Brandenburg.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Dezember 2021
    In der Maxie-Wander-Straße Ecke Klingenthaler Straße wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Dezember 2021
    In der Bruno-Baum-Straße wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern wurde u.a. der Nationalsozialismus verherrlicht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Dezember 2021
    Im Rahmen einer Versammlung verschwörungsideologischer Gruppierungen wurden zwei Journalist*innen von Mitgliedern der Neonazi-Gruppierung „Division MOL“ in der Petersburger/Kochhannstr. körperlich angegriffen, verletzt und anschließend verfolgt. Laut der Journalisten-Union bei der Gewerkschaft Verdi wurden im Verlauf der Demonstrationen insgesamt fünf Journalist*innen angegriffen und drei leicht verletzt.

    Tagesspiegel-Bericht: https://www.tagesspiegel.de/berlin/querdenker-demo-in-berlin-mehrere-jou...
    Quelle: twitter, Tagesspiegel
  • 4. Dezember 2021
    Im Rahmen einer Versammlung verschwörungsideologischer Gruppierungen griff ein Neonazi einen Journalisten an, der eine Gruppe Neonazis gefilmt hatte. Der Angreifer nahm dem Journalisten gewaltsam sein Handy ab. Weitere anwesende Journalist*innen griffen ein, dabei wurden auch sie körperlich angegriffen. Der Täter, der das Handy geraubt hatte, wurde mit Hilfe von Zeug*innen von der Polizei gestellt. Laut der Journalisten-Union bei der Gewerkschaft Verdi wurden im Verlauf der Demonstrationen insgesamt fünf Journalist*innen angegriffen und drei leicht verletzt.
    Quelle: twitter, Tagesspiegel
  • 4. Dezember 2021
    An der Prenzlauer Promenade wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "MWD - Männlich Weiß Deutsch" oder "Das ganze Deutschland soll es sein" mit einer Abbildung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1938 (Druck18).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 4. Dezember 2021
    Am Fröbelplatz, Prenzlauer Allee Ecke Raumerstraße, Prenzlauer Allee Ecke Ostseestraße sowie Schönhauser Allee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Refugees not welcome" (Politaufkleber.de), "Lügenpresse Fake News" (Druck18) oder "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund". Am Humannplatz wurde bereits am 3.12.2021 ein Aufkleber entdeckt, der ein Verkehrsschild (Ortsausgangsschild) darstellte. Auf diesem stand durchgestrichen "Überbevölkerung" und "nächster Ort Klimaschutz". Der Aufkleber bedient einen rassistischen Diskurs, der die These vertritt, die angeblich bevölkerungsreichen Länder im globalen Süden sind für die Klimakrise verantwortlich und wenn diese weniger Menschen gebären würden, gäbe es keinen Klimawandel. Dies ist falsch. Der Klimawandel wird durch den globalen Norden, den reichsten Ländern dieser Erde, verursacht.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 4. Dezember 2021
    In der Herthastraße Ecke Prenzlauer Promende sowie Brauhausstraße Ecke Prenzlauer Promenade wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Freiheit für Deutschland" (Druck18) oder "Lügenpresse Fake News" (Druck 18).
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 4. Dezember 2021
    Im Bereich Selgenauer Weg/ Neudecker Weg wurden 17 Aufkleber der Partei "Der III. Weg" und welche mit der Parole "Rudower Spinne bleibt schwarz-weiß-rot" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 4. Dezember 2021
    Um den U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurde an einem Döner-Imbiss ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Sieg Heil" entdeckt und entfernt. Eine Bushaltestelle weiter Richtung Neukölln wurde die Parole "Das Dreckspack von Neukölln vergasen" und ein ca. 4 cm großes Hakenkreuz sowie die Parole "Neukölln und Kreuzberg - alle scheiß Moluken vergasen", ebenfalls mit einem Hakenkreuz versehen, entfernt. Die zweite Parole hatte eine weitere Person mit Edding mit einem "erledigt"-Häkchen kommentiert. Noch eine Haltestelle weiter wurde die Parole "Ausländer raus" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 4. Dezember 2021
    Bei einer Zwischenkundgebung des verschwörungsideologischen Autokorsos gegen die Corona-Maßnahmen am Checkpoint Charlie relativierte ein Redner den Nationalsozialismus und verhöhnte ehemalige KZ-Häftlinge, indem er sagte: "Impfen macht frei". Die Analogie zum Spruch "Arbeit macht frei", der über Konzentrationslagern angebracht war, in denen Menschen zur NS-Zeit grausam ermordet wurden, ist kein Zufall.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Dezember 2021
    Ein Teilnehmer des verschwörungsideologischen Autokorsos schlug am Startpunkt auf dem Parkplatz am S-Bhf. Friedrichsfelde Ost auf die Kamera eines Journalisten und bedrohte ihn.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Dezember 2021
    Zwei junge Frauen liefen über den Marktplatz und unterhielten sich laut. Die eine äußerte sich über Menschen aus Syrien mit einer negativen Zuschreibung. Daraufhin meinte die andere Frau bestätigend: “Ich hasse alle Syrer.“
    Quelle: Register Spandau
  • 3. Dezember 2021
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurde an der Karl-Marx-Straße Ecke Isarstraße eine Schmiererei gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wendet und einen Faschismus herbei fantasiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Dezember 2021
    Zwei Aufkleber, die sich gegen Rassismus richten und an der Mainzer Str. klebten, wurden so verändert, dass sie Rassismus reproduzierten. Beide Aufkleber wurden anschließend von einer Person neu überklebt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Dezember 2021
    Zwischen Marheinekehalle und Südstern wurde eine Serie verschwörungsideologischer Sticker entdeckt, darunter fanden sich auch Sticker, die die Pandemie mit Notstandsgesetzen und „1933“ verglichen. Die NS-relativierenden Sticker konnten entfernt werden.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 3. Dezember 2021
    Eine Person entdeckte SS-Runen, die mit Farbe auf den Boden des S-Bahnhofs Neukölln gesprüht wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Dezember 2021
    Neben dem Sportplatz des Fußballvereins TSV Rudow wurde ein extrem rechter Sticker entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Dezember 2021
    Rund um die Dörpfeldstraße wurden ca. 5 Aufkleber der NPD und der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 3. Dezember 2021
    In Briefkästen wurden Flyer der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Der Flyer ließ den Eindruck entstehen, dass Einbrüche von Geflüchteten oder Personen aus "anderen Ländern" begangen werden. Gleichzeitig wurden rassistische Vorurteile gegenüber Rom*ja und Sint*ezza geschürt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Dezember 2021
    Auf dem Schulhof einer Schule in Wittenau wurde ein antisemitischer Aufkleber der extrem rechten Partei "Dritter Weg" gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 2. Dezember 2021
    Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Neuköllner AfD im Dezember mindestens ein rassistisches Posting. Darin wurden Menschen, die an der polnischen Grenze festsitzen, als "illegale Migranten" bezeichnet. In einem anderen Posting wurde von der "Verteidigung des christlichen Europas" geschrieben.
    Quelle: Register Neukölln
  • 2. Dezember 2021
    Ab 10.00 Uhr zog ein verschwörungsideologischer "Medienmarsch" vom ZDF-Hauptstadtstudio an der Straße Unter den Linden an neun Redaktionen vorbei durch Mitte, um gegen die "Lügenpresse" zu demonstrieren. Dem Aufruf von "Querdenken" folgten bis zu 85 Teilnehmende. Dabei wurden auf Plakaten und in Reden die Shoah- und NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet. So bezeichnete eine Rednerin Journalisten und Politiker als "Faschisten". Am Holocaustmahnmal wurde aus Respekt eine Gedenkminute angekündigt, stattdessen wurde aber eine Filmszene aus Chaplins "Der große Diktator" abgespielt, was in diesem Kontext respektlos und höhnisch wirkte. Ein bekannter Antisemit ging lange direkt hinter dem Lautsprecherwagen her. Auf dem Jutebeutel eines Teilnehmers, der ein NS-relativierendes Plakat trug, standen die Schlagwörter: "Klimawahn, Schuldkult, Impfzwang und Multikulti". Eine Demonstrantin hatte sich zwei Sterne mit der Inschrift "zu hoher IQ" angeheftet, um so eine Assoziation mit einem sogenannten "Judenstern" herzustellen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Recherche-& Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Recherchenetzwerk AS
  • 2. Dezember 2021
    Vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken in Mitte, fand um 15.00 Uhr eine verschwörungsideologische Querfront-Kundgebung mit ca. 15 Teilnehmenden statt, mit der gegen die Forderung der Parteivorstandsmehrheit vom Vortag nach einer Impfpflicht und gegen "Anfeindungen gegen Sahra Wagenknecht" protestiert werden sollte. Der nicht gezeichnete Aufruf stammte von der Gruppierung "Freie Linke", wurde aber auch von extrem rechten Social-Media-Kanälen verbreitet. Mindestens drei der Teilnehmenden kamen aus extrem rechten, verschwörungsideologischen Kreisen. Die "Freie Linke" verbindet Personen unterschiedlicher linker Herkunft. Sie hat vielfach auch zu rechtsoffenen verschwörungsideologischen Veranstaltungen in Berlin aufgerufen
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Dezember 2021
    In der Marzahner Promenade und der Märkischen Allee wurden Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" in Briefkästen eingeworfen. Auf den Flugblättern werben sie für einen Parteistand wenige Tage später am "Eastgate".
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Dezember 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen antisemitisch im Unterricht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Dezember 2021
    In der Zachertstraße wurde ein mit schwarzem Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Dezember 2021
    Die Fensterscheiben des Grünen-Büros in der Schnellerstraße wurden mit weißem Kerzenwachs beschmiert.
    Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick
  • 1. Dezember 2021
    Auf dem Bahnsteig der U-Bahnlinie 1 am Bahnhof Kottbusser Tor beleidigte eine Frau eine andere Frau antimuslimisch rassistisch. Eine Zeugin, die sich einmischte und die beleidigte Frau verteidigte, wurde von der Täterin ebenfalls beschimpft und sie drohte ihr an, sie auf das Gleis zu stossen, wenn sie nicht aufhöre, sich einzumischen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 1. Dezember 2021
    Vor der Botschaft Österreichs in der Stauffenbergstraße in Tiergarten versammelten sich am Nachmittag ca. 20 Personen aus dem verschwörungsideologischen Spektrum zu einer Kundgebung. Es wurden auch NS-Relativierungen verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Dezember 2021
    Auf dem Michael-Brückner-Platz wurden 4 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Davon rief einer zu Gewalt gegen Antifaschist*innen auf, einer verherrlichte Adolf Hitler und auf zwei befanden sich rassistische Texte. Auf einer Fensterbank des Bürgeramts wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Dezember 2021
    An der Okerstraße wurde eine NS-verharmlosende Schmiererei entdeckt. Zu lesen stand auf einem Fensterladen "Impfen macht nicht frei" sowie direkt daneben auch "Impfen macht frei".
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 1. Dezember 2021
    An einem Fenster der S-Bahnlinie 46 am Bahnhof Halensee wurden mit roter Schrift „Nazi 3G“ und ein Hakenkreuz gemalt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 1. Dezember 2021
    Auf dem Wochenmarkt am Karl-August-Platz befand sich ein Obst- und Gemüsemarktstand mit einem rassistischen Wort im Namen, sowie eine bildliche Darstellung, die in Verbindung mit dem Wort als anti-schwarz rassistisch interpretiert werden kann. Der Stand soll sich dort schon seit längerer Zeit befinden.
    Quelle: Register CW
  • 1. Dezember 2021
    In der Bibliothek der Humboldt-Uni machte ein Mann gegenüber einer chinesischen Studentin eine rassistische Bemerkung mit Corona-Bezug.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. November 2021
    Auf dem Bahnsteig der Ringbahn wurde die NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei "Impfen macht frei" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. November 2021
    An mehreren Stellen im Prenzlauer Berg, u.a. in der Pappelallee, wurde der Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt. Die Inhalte der Facebook-Seite und der Homepage dieser Gruppierung reproduzieren rassistische Stereotype gegenüber Migrant*innen und Geflüchtete. In den Texten wird das Konzept des "Ethnopluralismus" vertreten. Dieser wird in rechten Kreisen verwendet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. November 2021
    Am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurde ein Aufkleber des "III. Weg" auf einem Straßenschild gemeldet und entfernt. Derselbe Sticker, der am gleichen Tag auch am S-Bahnhof Wartenberg auf Kacheln geklebt worden war, wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. November 2021
    In der Joachimsthaler Straße wurde ein rassisitscher Aufkleber mit dem Slogan "You are illegal" und der Abbildung von Schwarzen Menschen entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 30. November 2021
    Während einer Kontrolle der Fahrscheine, wurde eine Frau von einem Kontrolleur rassistisch gedemütigt. Die Frau sprach nur Englisch, zeigte ihr Ticket und wurde dann unhöflich etwas gefragt, was sie nicht verstand. Sie stellte die Frage, was nicht stimme auf Deutsch. Daraufhin erklärte der Kontrolleur ihr, dass sie grammatikalische Fehler gemacht habe in ihrer Frage. Sie entgegnete, dass sie nicht im Unterricht sei. Der Kontrolleur wurde aggressiv und sagte zu ihr: "Wohnst du in Deutschland? Du lebst in Deutschland, du musst Deutsch sprechen. Du kannst kein Englisch sprechen.". Die Frau schilderte später, dass sie bereits öfter schlechte Erfahrungen bei Fahrkartenkontrollen gemacht habe, insbesondere dann, wenn sie ihre Personaldokumente zeigen musste. Darauf ist zu erkennen, dass sie nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 30. November 2021
    Drei Arbeitskolleginnen und ein Kollege gingen auf dem Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz in eine Bude, um dort Glühwein zu trinken. Dort machte der Kellner sexistische Bemerkungen den Frauen gegenüber und einer der Frauen gegenüber auch eine rassistische Bemerkung.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 30. November 2021
    In der Potsdamer Straße wurde eine einen Hidjab tragende Frau auf antimuslimisch-rassistische Weise von einer unbekannten Passantin beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. November 2021
    An der Bushaltestelle Kleinschewskistr. wurden ein rassistischer Aufkleber sowie ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. November 2021
    Eine Person mit Behinderung schilderte, dass sie an der Kreuzung Ehrwalder Str./ Meraner Straße ohne Hilfe nicht die Straße überqueren konnte, weil zwei Autos den Fußweg zugeparkt hatten.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 30. November 2021
    Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Neuköllner AfD im November mehrere rassistische Postings, in denen die Abschiebung von "kriminellen Ausländern" gefordert wird.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. November 2021
    An einer Überdachung am Skaterpark wurden an einem Trägerbalken Hakenkreuze gemalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. November 2021
    In der Raoul-Wallenberg-Straße wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. November 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 29. November 2021
    Am S-Bhf. Adlershof wurden an der Tür einer S-Bahn ein Hakenkreuz sowie der Schriftzug "3G-Nazis" entdeckt.
    Quelle: AnDi-App
  • 29. November 2021
    Vor einem Geschäft in der Lankwitzer Straße beschwerte sich ein Mann darüber, dass man sich zum Eintreten testen lassen muss. Dazu sagte er: „da muss nur noch Juden drauf stehen“. Wahrscheinlich meinte er damit die Verfolgung von Juden unter der NS-Diktatur. Die Gleichsetzung der Coronamaßnahmen im Umgang mit Ungeimpften mit der Judenverfolgung im Dritten Reich verharmlost den Nationalsozialismus und ist antisemitisch.
    Quelle: Berliner Register
  • 29. November 2021
    In der Paul-Junius-Straße und am Roederplatz wurden zwei extrem rechte Sticker mit einer NS-verharmlosenden Darstellung zum Wort "Deutsch" sowie mit der Aufschrift "Heimatliebe ist kein Verbrechen", der von den "Identitären" stammt, entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. November 2021
    In einer Berufsbildungseinrichtung wurde eine Person afrikanischer Herkunft, welche die einzige Schwarze in dem Kurs ist, fortgesetzt rassistisch diskriminiert. Lehrkräfte ignorierten sie systematisch und ihre Fragen wurden nicht beantwortet. Überdies wurde sie durch die anderen Kursteilnehmer*innen gemobbt und erhielt keinerlei Unterstützung durch die Lehrkräfte. Beschwerden gegenüber der Schulleitung wurden bislang nicht ernst genommen. Die betroffene Person hat den Eindruck, es sollte verhindert werden, dass sie besser als die meisten Deutschen in dem Kurs abschneidet.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 29. November 2021
    Ein Mann vietnamesischer Herkunft wurde von einem älteren weißen Deutschen im Ortsteil Mitte rassistisch beleidigt. Zu ihm wurde in der Tram gesagt: "Hau ab, Fidschi!"
    Quelle: Vietnamesische Mission St. Aloysius Gemeinde
  • 29. November 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. November 2021
    Der Auslieferungsfahrer einer Pizzeria wurde von einem Kunden im Ortsteil Mitte gegen 21.00 Uhr rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. November 2021
    In der Mahlsdorfer Straße zwischen Mittelheide und S-Bahnhof Köpenick wurden ca. 16 Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund" entdeckt und entfernt. Die Inhalte der Facebook-Seite und Homepage dieser Gruppierung reproduzieren rassistische Stereotype gegenüber Migrant*innen und Geflüchtete. In den Texten wird das Konzept des "Ethnopluralismus" vertreten. Dieser wird in rechten Kreisen verwendet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. November 2021
    In Alt-Mariendorf wurde an einer Bushaltestelle die Parole "Ihr nicht rein deutsch geborene (mit Hakenkreuz) - Auschwitz freut sich auf Euch (weitere 3 Hakenkreuze)" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 29. November 2021
    In der Luzinstraße wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. November 2021
    In der Zossener Straße nahe der Sonnenblumen-Hochhäuser wurde ein Graffiti entdeckt, das für die neonazistische Kleinspartei "Der III. Weg" wirbt. Auf der Homepage der Partei wurde ebenfalls ein Bild gepostet, auf dem zu sehen ist, wie 6 Anhänger*innen der Neonazi-Partei vor dem Graffiti posieren. In diesem Jahr wurden bereits mehrere Graffiti an der gleichen Stelle von Anhänger*innen der Neonazipartei angebracht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. November 2021
    Auf zwei Stromkästen in der Waldemarstraße Ecke Adalbertstraße wurden NS-relativierende Schmierereien „Mein Körper gehört mir, ihr Impfnazis!“ entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. November 2021
    Ein Mann wurde in der Buslinie M37 in Richtung Spandau-Waldkrankenhaus über die Sprechanlage vom Busfahrer aufgefordert nach vorn zu kommen, um sein Attest über eine Behinderung vorzuzeigen. Der Mann empfand dies als behindertenfeindlich, weil von ganz hinten durch den Bus bis nach vorn gehen musste und alle im Bus die Ansage des Busfahrers hörten.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 28. November 2021
    Am Nordbahnhof wurde die NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei "Impfen macht frei" entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. November 2021
    An der Bushaltestelle Heliosstraße wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. November 2021
    Gegen 17.45 Uhr gerieten vier Jugendliche am Haupteingang des Kaufhauses auf dem Alexanderplatz mit einem 31-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter in Streit, währenddessen der Mitarbeiter einen Jugendlichen in arabischer Sprache homophob beleidigte, den 17-Jährigen am Kragen packte und gegen den Kopf schlug. Zeitgleich waren nach Auskunft der Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren weitere Sicherheitsdienstmitarbeiter hinzugekommen und hatten auf die Gruppe eingeschlagen. Ein Zeuge berichtete später Polizeieinsatzkräften, dass der geschlagene Jugendliche zu Boden ging und dort von dem 31-Jährigen gegen den Kopf getreten wurde. Der 17-Jährige wurde dadurch am Kopf verletzt und kam später zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
    Quelle: Polizeimeldung vom 28.11.2021, Queer.de vom 28.11.2021
  • 27. November 2021
    An einer Rolltreppe am U-Bhf. Kottbusser Tor wurde ein NS-verharmlosender Sticker des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. November 2021
    Am Nettelbeckplatz im Wedding fand eine verschwörungsideologische Kundgebung mit nur noch geringer Beteiligung von ca. 25 Personen statt, auf der auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet wurden. Bereits am 31.7. und am 28.8. diesen Jahres hatten dort Kundgebungen mit damals noch weitaus größerer Beteiligung stattgefunden. Die Organisator*innen stammen aus den Netzwerken der "Demo-Tour" und von "Eltern stehen auf".
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Fridays for Future Berlin
  • 27. November 2021
    Um den U-Bahnhof Afrikanische Straße und am Nettelbeckplatz im Wedding wurden drei NS-verharmlosende und antisemitische Sticker "Impfen macht frei" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. November 2021
    Am S-Bahnhof Alexanderplatz kam es zu anlasslosen Kontrollen aufgrund mutmaßlich rassistischer Vorurteile (Racial Profiling). Auf einem vollen Bahnsteig wurden kurz hintereinander zwei junge kurdische Männer von der Polizei herausgegriffen und kontrolliert. Ein Grund war nicht zu erkennen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. November 2021
    Zwei junge Männer und eine Frau, die einen kurdischen politischen Aufnäher an der Jacke trug, wurden vor dem Bahnhof Friedrichstraße von einer Gruppe von drei Männern auf antikurdisch rassistische Weise angepöbelt und verbal bedroht. Dabei zeigte einer der extrem rechten Pöbler den "Wolfsgruß", ein Zeichen türkischer Faschisten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. November 2021
    In Alt-Mariendorf wurden an der gleichen Stelle, wie eine Woche zuvor am 20.11.2021, wieder NS- und rassistische Parolen entdeckt und entfernt. Es waren folgende Parolen geschrieben worden: "Deutschland erwache", "Vergast die nicht deutsch geborenen!", "Sieg Heil", vier Hakenkreuze und "Raus ihr scheiß Moluken Schweine!". An der Haltestelle am Heidefriedhof wurde mit Edding "No ISLAM" und daneben ein Hakenkreuz geschrieben. Alle Schmierereien wurden entfernt oder unkenntlich gemacht.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 27. November 2021
    In der Brehmestraße wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Heimatliebe ist kein Verbrechen" (Gruppe "Identitäre Bewegung"), "Volksaufstand Ostdeutschland" (Druck 18) und ein Aufkleber hatte als Motiv die Farben schwarz, weiß und rot sowie den Slogan "Tradition ist unbezahlbar".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 27. November 2021
    In Rudow wurden 13 Sticker (vor allem vom III. Weg) entdeckt und entfernt. Die Sticker richteten sich gegen Antifaschismus, Israel und Migrant*innen.

    Ebenfalls wurde ein geschmiertes Keltenkreuz sowie das Kürzel "ANB" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 27. November 2021
    Ein mit Akzent sprechender Mann bat ein älteres Paar in einem Supermarkt darum, Masken zu tragen. Der ältere Herr äußerte sich daraufhin rassistisch gegenüber dem ersten Mann. Eine Beobachterin holte eine Angestellte des Supermarktes hinzu und bat sie, die Maskenpflicht durchzusetzen. Die Mitarbeiterin machte den ersten Mann für die Situation verantwortlich. Erst als eine weitere Kundin bestätigte, dass der ältere Herr sich provokativ verhalten und rassistisch geäußert hatte, forderte die Mitarbeiterin diesen auf, eine Maske aufzusetzen, woraufhin dieser eine Stoffmaske aufsetzte. Bei dem mit Akzent sprechenden Mann entschuldigte sich die Mitarbeiterin nicht.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 26. November 2021
    In der Elsenstr. (9) und der Heidelberger Str. (6) wurden insgesamt 15 Schriftzüge gegen Antifaschist*innen einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. November 2021
    Vor einer Schule in Rudow wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 26. November 2021
    Im Zingster Weg wurden Flyer vom "III. Weg", die sich gegen "linken Terror" richten und in Briefkästen gesteckt wurden, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. November 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufsschrift "White Lifes Matter" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. November 2021
    In der Friedrichstraße und der Georgenstraße in Mitte wurden drei NS-verharmlosender Sticker des internationalen Verschwörungsideolog*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. November 2021
    An einer Bushaltestelle in der Beusselstraße in Moabit wurde eine Hidjab-tragende Frau auf antimuslimisch-rassistische Weise von einer anderen Frau beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. November 2021
    Von der Friedrichsgracht bis zum Alexanderplatz wurden im Ortsteil Mitte zahlreiche Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Patrioten mit Migrationshintergrund - Mach mit!" und einem QR-Code mit dem Link zu einer gleichnamigen Webseite entdeckt. Auf der Webseite werden einwanderungsfeindliche Positionen mit rassistischen Stereotypen und ethnopluralistischem Argumentationshintergrund verbreitet.
    Der Betreiber der Webseite trat nach unseren Informationen zum ersten Mal 2019 als Einzelperson mit einem Schild "Blog der Deutschen Patrioten mit Migrationshintergrund" auf einem "Wir für Deutschland"-Aufmarsch auf. "Wir für Deutschland" war eine extrem rechte Gruppierung in Berlin, die von 2019 bis Anfang 2020 regelmäßig Aufmärsche in Berlin-Mitte veranstaltete. Bundesweit waren sie verbunden mit einem losen Netzwerk "Deutscher Patrioten". In Berlin bildete sich daraus die Gruppierung "Patriotic Opposition Europe" um einen extrem rechten Südtiroler, mit der auch der Webseitenbetreiber seitdem häufig öffentlich in Erscheinung trat. Die "Patriotic Opposition Europe" trat in Berlin vor allem bei rassistisch-einwanderungsfeindlichen Demos auf, war beteiligt, rechte Gelbwesten-Kundgebungen zu veranstalten und war dann schon seit Anfang April 2020 auch mitorganisierend bei den verschwörungsideologischen Kundgebungen und Demos gegen Infektionsschutzmaßnahmen aktiv.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. November 2021
    Ein männliches Mitglied der bezirklichen AfD ist bei einer Demonstration von Frauen, Lesben, inter Menschen, nichtbinären Menschen, trans Menschen und agender Menschen zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" provokativ aufgetreten. Am Auftaktort vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" ging er zwei Mal durch die Demonstration. Darauf angesprochen, sagte er, er sei von der bezirklichen AfD und wolle die Demonstration kritisch beobachten. Als er darauf hingewiesen wurde, dass die Anwesenheit von Männern mitten in der Demonstration nicht erwünscht sei, wurde er laut und pöbelte gegen einzelne Demonstrant*innen, bis er polizeilich auf die andere Straßenseite begleitet wurde.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. November 2021
    Ein männlicher Passant hat eine Demonstration von Frauen, Lesben, inter Menschen, nichtbinären Menschen, trans Menschen und agender Menschen zum "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" provoziert und angepöbelt. An der Marzahner Promenade bemerkte er die Demonstration und begab sich in die Versammlung hinein. Als er mehrfach höflich gebeten wurde, als Mann die Demonstration zu verlassen, bepöbelte er die Demonstrant*innen mysogin, bis er polizeilich an die Straßenseite begleitet wurde. Wenige Minuten später tauchte er erneut auf, um Demonstrant*innen antifeministisch zu bepöbeln.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. November 2021
    In der Marzahner Promenade und rund um das Einkaufszentrum Eastgate wurden Plakate und Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. November 2021
    In der Adalbertstraße wurde an zwei Stellen (Papierkorb und Hauswand), der Schrift nach von der gleichen Person, ein NS-verharmlosender Spruch mit Impfbezug geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. November 2021
    Eine Person mit afrikanischem Nachnamen versuchte gemeinsam mit der Beratungsstelle "Fairmieten" eine Wohnung zu finden. Bei einer Bewerbung bekam sie als Absage, dass bereits zu viele Bewerbungen eingegangen wären. Als die Person von Fairmieten eine Bewerbung mit "deutschem" Nachnamen an die gleiche Wohnung schickte, wurde sie eingeladen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. November 2021
    An der Haltestelle Conrad-Blenkle-Straße wurde der Slogan "Damals die Juden - heute die Ungeimpften" entdeckt. Der Slogan setzt Ungeimpfte mit den Opfern der Shoa gleich und verharmlost so den mörderischen Antisemitismus.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. November 2021
    In der Fischerstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlinehändlers gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. November 2021
    Vor einem bezirklichen Gebäude wurde ein Lichtenberger mit seinem Kind von einer Frau erst antisschwarz rassistisch beleidigt und dann hat ihn die Frau mehrmals angespuckt. Dies dokumentierte er mit einem Handy-Video und stellte dieses bei Twitter online.
    Quelle: Polizei Berlin, Twitter
  • 24. November 2021
    Eine Frau asiatischer Herkunft wurde im Beisein ihrer Tochter in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von einer weißen Kundin rassistisch beschimpft und ihr wurde gesagt, sie gehörten nicht nach Deutschland und würden Krankheiten einschleppen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. November 2021
    Beim Fußballspiel der Herren-Regionalliga von Tennis Borussia Berlin gegen FC Carl Zeiss Jena hängten Fußballfans ein Banner mit der Aufschrift "Kameradschaft" in Frakturschrift. Es handelte sich um ein Banner der neonazistischen Hooligangruppe "Kameradschaft Jena-Gladbach". Tennis Borussia Berlin ordnete an, das Banner abzuhängen, was Fans beider Teams mit Applaus befürworteten.
    Quelle: MDR Sport im Osten 21.11.2021, Rechercheportal Jena-SHK
  • 24. November 2021
    Eine kürzlich reaktivierte Unterkunft für Geflüchtete in der Dingolfinger Straße wurde aus einem Auto heraus mit Feuerwerkskörpern beschossen. Einige Bewohner*innen bemerkten den Angriff und informierten den Wachdienst. Als dieser sich dem Auto näherte, entfernten sich die Angreifer*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. November 2021
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurden an mehreren Stellen entlang der Karl-Marx-Straße Schmierereien gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wenden und einen Faschismus herbeifantasieren.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. November 2021
    Am Roederplatz sowie in der Berndhard-Bästlein-Straße wurden wieder Sticker mit der Aufschrift "Deutsch" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. November 2021
    An mehreren Stellen im Ortsteil Buch wurden Flyer auf dem Gehweg gefunden. Diese waren von der neonazitischen Partei III. Weg.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. November 2021
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurde an der Hermannstraße zum Columbiadamm hin eine Schmiererei gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wendet und einen Faschismus herbei fantasiert.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 24. November 2021
    Lokale Medien haben auf Facebook eine Aktion zum internationalen Roma-Tag am 8.4.2021 geteilt. Bei dieser Aktion wurde in 12 Berliner Bezirken die Roma-Flagge vor dem Rathaus gehisst. In der Facebookgruppe „Wir Marzahner und Hellersdorfer“ wurde der Artikel geteilt und daraufhin wurden antiziganistische Kommentare gepostet.
    Quelle: Instagram 24.11.21, Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. November 2021
    Auf dem Wochenmarkt am Karl-August-Platz befand sich ein Obst- und Gemüsemarktstand mit einem rassistischen Wort im Namen, sowie eine bildliche Darstellung, die in Verbindung mit dem Wort als anti-schwarz rassistisch interpretiert werden kann. Der Stand soll sich dort schon seit längerer Zeit befinden.
    Quelle: Register CW
  • 23. November 2021
    In der Fuldastr. wurde ein Hakenkreuz gemeldet, das auf eine mobile Toilette geschmiert wurde. Es wurde von einer anderen Person bereits übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. November 2021
    Auf einem Mülleimer am Celalettin-Kesim-Platz am Kottbusser Tor wurde eine "Impfen macht frei"-Schmiererei entdeckt. Das Ordnungsamt wurde von der Person, die die Schmiererei entdeckt hatte, aufgefordert, sich um die Entfernung zu kümmern.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. November 2021
    In der Martha-Arendsee-Straße wurden rassistische Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. November 2021
    In der Etkar-André-Straße Ecke Neue Grottkauer Straße sowie am Forum Kienberg wurden Aufkleber und Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Darauf werben sie u.a. für ihre Jugendorganisation.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. November 2021
    In der Rudower Str. wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt, dessen Inhalt explizit anti-Schwarzer Rassismus war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. November 2021
    Eine einen Hidjab tragende Schülerin wurde in Tiergarten-Süd von der Mutter einer Mitschülerin mit antimuslimisch rassistisch abwertenden Kommentaren 'bemitleidet'.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. November 2021
    In der Nacht zum 23. November versuchten Unbekannte, das Kiez-Büro der Grünen-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus, Klara Schedlich, in Wittenau in Brand zu stecken. Drei Tage zuvor, am 20. November, war bereits versucht worden die Scheibe des Büros einzuschlagen. Bereits im August wurden die Fenster und die Fassade des Büros von Unbekannten beschmiert. Am Tag nach dem Brandanschlag fand eine spontane Solidaritätskundgebung vor dem Büro statt.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 22. November 2021
    Ein Fahrgast einer S-Bahn wurde in der vergangenen Nacht durch einen Unbekannten während der Fahrt in Moabit rassistisch beleidigt und verletzt. Ein 33-Jähriger war gegen 0.20 Uhr in einer Bahn der Linie S 42 in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs, als er kurz vor dem Bahnhof Beusselstraße einen anderen Fahrgast bat, das Rauchen zu unterlassen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Raucher reagierte mit rassistischen Beleidigungen und warf beim Verlassen der Bahn am Bahnhof Beusselstraße eine Schnapsflasche in Richtung des 33-Jährigen, die diesen am Kopf traf und leicht verletzte. Der Tatverdächtige verließ den Bahnhof in unbekannte Richtung.
    Quelle: Polizeimeldung vom 22.11.2021
  • 22. November 2021
    An der Ecke Oberspreestraße Bruno-Bürgel-Weg wurden fünf Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. November 2021
    In mehrere Briefkästen in der Bergaustr. wurden Flugblätter von verschiedenen Reichsbürger-Plattformen gesteckt. Unter anderen wurde darin die antisemitische Verschwörungserzählung vom "Great Reset" verbreitet, die aktuell insbesondere unter Corona-Leugner*innen viral geht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. November 2021
    An der Ecke Weißenseer Weg / Konrad-Wolf-Straße wurden etliche Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2021
    Am Roederplatz wurden zwei Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2021
    An der Möllendorffstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Aktion" gemeldet, der auf einen Antifa-Sticker geklebt wurde und zusätzlich auf die Corona-Pandemie Bezug nimmt. Er befand sich auf einem Fahrradständer vor dem Eingang zum Impfzentrum im Ringcenter II.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2021
    Eine Person berichtete, dass sie zum wiederholten Mal auf eine veröffentlichte Instagram-Story, die LGBTIQ*-freundlich war, verurteilende Kommentare erhalten hat. In einem der Kommentare hieß es, dass man Kindern nicht beibringen solle, dass LGBTIQ*-Personen "normal" seien.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 22. November 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete von aus anti-Schwarzem Rassismus motivierten Diskriminierungen durch Security-Mitarbeiter bei einer Behörde im Bezirk Mitte. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. November 2021
    Erneut wurden mehrere Aufkleber rechter Selbstdarstellung der verschwörungsideologischen Gruppe, die auch Teil des rechten Querdenken-Netzwerkes ist, "Studenten stehen auf" entdeckt und entfernt (Papierkorb Kopernikus- Ecke Libauer Straße, Briefkästen und Parkscheinautomaten Grünberger Straße). Örtliche Gewerbetreibende und Anwohner*innen wurden über den politischen Hintergund der in Ihrem Umfeld angebrachten Sticker durch die Melder*in informiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. November 2021
    Gegen 22.15 bis 22.30 Uhr bedrohte ein weißer Mann in der U-Bahn U6 mehrere Fahrgäste massiv rassistisch. Während der Fahrt erschreckte der Mann die Fahrgäste mit einem lauten Schrei. Ein Schwarzer Fahrgast wandte sich dem Mann zu, und fragte, warum er so schreie. Der Täter brüllte ihn daraufhin an, beleidigte ihn mit dem rassistisch beleidigendem N-Wort, drohte ihm die Kehle aufzuschlitzen und zeigte mehrmals den sogenannten Hitlergruß. Neben weiteren Beleidigungen stellte er die rassistische Forderung auf, der Fahrgast solle aus seiner Heimat verschwinden. Der Fahrgast stieg an der Station Otisstraße aus und forderte den Täter auf, ebenfalls die U-Bahn zu verlassen. Dieser verblieb jedoch bis zur Station Borsigwerke in der Bahn und formulierte, gerichtet an den bereits ausgestiegenen Fahrgast sowie an dessen Familie, Mord- und Vergewaltigungsfantasien. Diese massiven Morddrohungen adressierte er im Verlauf der Fahrt an migrantische Gruppen insgesamt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 22. November 2021
    Eine ältere Frau beleidigte eine Schwarze Frau, die mit ihrem jugendlichen Kind unterwegs war, auf rassistische Art und Weise. Eine Passantin stellte die Frau zur Rede.
    Quelle: Register Neukölln
  • 22. November 2021
    An der Möllendorffstraße Ecke Frankfurter Allee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Aktion" gemeldet, der auf einen Antifa-Sticker geklebt wurde und auf die Corona-Pandemie Bezug nimmt. Er befand sich auf einem Fahrradständer vor dem Eingang zum Impfzentrum im Ringcenter II.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. November 2021
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat in einem Social Media-Posting die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gleichgesetzt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. November 2021
    An der Bamberger Straße wurden vier Stolpersteine mit rohen Eiern verschmutzt.
    Quelle: Stolpersteine Berlin
  • 21. November 2021
    Die neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" führte einen Stand vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" durch, der zur Anwerbung von Mitgliedern genutzt wurde. Zugleich verteilten sie Flugblätter in umliegenden Briefkästen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. November 2021
    Gegen Mittag fuhren drei Personen mit der U8 Richtung Wittenau. Ein fremder Mann, der seine Maske demonstrativ unterm Kinn trug, setzte sich zu ihnen. Als eine der drei Personen ihn bat seine Maske richtig aufzusetzen, begann der Mann sofort damit die Gruppe zu beleidigen. Er nannte sie "Arschlöcher" und "Dreckszecken". Die meldende Person hatte den Eindruck, der Mann sei rechtsradikal und kurz davor gewalttätig zu werden gewesen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. November 2021
    Eine Gedenktafel des Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel in der Petersallee im Wedding wurde mit anti-Schwarzen rassistischen Sprüchen beschmiert und dadurch beschädigt. Die Tafel informiert über den Kolonialverbrecher Carl Peters.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. November 2021
    In der Langhansstraße, Roelckestraße und in der Streustraße wurde am 15.11. sowie an der Ecke Schwarnweberstraße / Langhansstraße am 20.11. die Sprüherei "AHM" mehrmals entdeckt. AHM steht für Antifa-Hunter-Miliz.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 20. November 2021
    Zwischen der Weitlingstraße und der Wönnichstraße wurden gegen politische Gegner_innen gerichtete Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. November 2021
    Am Alexanderplatz, zwischen Brunnen der Völkerfreundschaft und S-Bahnhof, beleidigte gegen 14:50 Uhr ein christlicher Missionar Teilnehmende einer Gedenkveranstaltung zum Transgender Day of Remembrance. Er behauptete, trans zu sein wäre sündhaft und er drohte ihnen mit der Strafe Gottes.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. November 2021
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurden an an der Rollbergstr. eine Schmiererei gemeldet, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen wendet und einen Faschismus herbeifantasiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 20. November 2021
    Unbekannte schlugen eine Scheibe des Kiez-Büros der Grünen-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus, Klara Schedlich, in Wittenau ein und beschmierten den Eingang. Während des Wahlkampfes im August wurden dort bereits Scheiben beschmiert und abgerissene Wahlplakate vor die Tür gelegt.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 20. November 2021
    An einer Bushaltestelle in Alt-Mariendorf wurde die Parole "Alles was nicht rein deutsch geboren ist nach Sachsenhausen ins Gas" zusammen mit Hakenkreuzen entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 20. November 2021
    In Rudow wurden zehn Aufkleber vom III. Weg bzw. der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 19. November 2021
    In der Bushaltestelle Alt-Marzahn wurden zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. November 2021
    Rund um den S-Bahnhiof Charlottenburg wurden Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "III. Weg" mit rassistschem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. November 2021
    In Briefkästen in Johannisthal wurde ein rassistischer Flyer der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt. Der Flyer thematisierte die Mietenpolitik und enthält rassistische Forderungen und Formulierungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. November 2021
    Mit Bezug auf Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie wurden zwei Schmierereien im Anita-Berber-Park und an der Herrfurthstr. gemeldet, die einen verharmlosenden Bezug zum NS ziehen ("Impfen macht frei").
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. November 2021
    Im Tiergarten wurden 21 verschwörungsideologische Aufkleber und Zettel entdeckt und entfernt. Auf sieben wurde die Shoah relativiert, weitere verbreiteten auf andere Weise NS-verharmlosende Vergleiche.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. November 2021
    In der Boxhagener Straße wurde eine Person aus homophober Motivation aus einer Gruppe junger Erwachsener heraus angegriffen. Unvermittelt wurde dem Opfer mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Das Opfer hatte Verletzungen an der Stirn und am Hinterkopf. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. November 2021
    Im St. Thomas Kirchhof wurden in unmittelbarer Nähe von Gedenktafeln für Opfer des Nationalsozialismus zwei Hakenkreuze entdeckt. Eines war in einen Baum geritzt, das andere auf eine Litfaßsäule geschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. November 2021
    Eine Mutter und ihr kleiner Sohn erreichten am Nachmittag die Schwimmhalle im Allende-Viertel für einen regelmäßigen Schwimmkurs. Die Halle ist aufgrund der Pandemie in verschiedene Aufenthaltsbereiche getrennt, die durch das Personal geöffnet werden müssen. Der Junge musste vor dem Kurs nochmal schnell auf die Toilette. Als er und seine Mutter wieder in den Wartebereich zurückkehren wollten, weigerte sich der anwesende Mitarbeiter ihnen Zutritt zu gewähren. Obwohl die Mutter mehrfach versuchte, die Situation zu erklären, hörte er ihr nicht zu und öffnete die Tür erst viel später mit den Worten: In Deutschland gibt es Regeln!
    Quelle: AnDi-App
  • 18. November 2021
    An der Haltestelle Nipkowstr./Radicke Str. wurde ein antiziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 18. November 2021
    Ab 11.00 Uhr fand eine verschwörungsideologische Versammlung am Brandenburger Tor statt. Ein Reichsbürger hielt dort eine rassistische Rede. Rund 30 Teilnehmende zogen von dort durch den Tiergarten zum Großen Stern und verbreiteten NS-verharmlosende Vergleiche.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 18. November 2021
    In der Schönagelstraße, nahe einer reaktivierten Unterkunft für Geflüchtete in Marzahn, wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2021
    Am Wuhle-Wanderweg Ecke Schillerfalterstraße wurde ein Graffiti, mit positivem Bezug auf den Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess mit schwarzer Farbe angebracht, entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2021
    Rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager wurden erneut NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. Es wurde dreimal der extrem rechte Zahlencode "88" mit lila und schwarzer Farbe an einer Wand hinterlassen. Mit der gleichen lilanen Farbe wurde ebenfalls erneut ein Phallus-Symbol an die Wand geschmiert. Bereits in den Tagen zuvor wurden LGBTIQ*-feindliche und NS-verherrlichende Schmierereien sowie Phallus-Symbole mit identischer Farbgebung in der näheren Umgebung entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. November 2021
    In der Bergaustr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtete und aus einem neonazistischem Onlineversand stammte, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. November 2021
    Im Köpenicker Ableger eines Querdenken-Telegramkanals wurde ein Bild des Eingangstors des Konzentrationslagers Auschwitz geteilt, auf dem der Spruch "ARBEIT MACHT FREI" in "IMPFEN MACHT FREI" verändert wurde.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. November 2021
    In der Zechliner Straße wurden Aufkleber der NPD-Jugendorganisation JN und anti-muslimische Aufkleber der "Identitären" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. November 2021
    In der Elli-Voigt-Straße wurden Aufkleber des "III. Weg" mit rassistischem Inhalt entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. November 2021
    In einem Café an der Sonnenallee äußert eine Frau, dass sie ihr Kind in einem "Indianer"-Kostüm zum Fasching gehen lassen wolle. Eine andere Frau erklärte ihr, dass dieses Kostüm rassistisch diskriminiert. Die angesprochene Frau blickte sie daraufhin abwertend an und rollte mit den Augen. Beim "Indianer" handelt es sich um ein ethnisierendes Kostüm, das von der kolonialen Vorstellung geprägt ist, die indigene Bevölkerung Amerikas sei rückständig und unzivilisiert.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 17. November 2021
    Am U-Bahnhof Wuhletal wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber mit antisemitischen Chiffren entdeckt. Der Aufkleber verweist auf den Verschwörungsmythos des sogenannten „Great Reset“ und zeigt Bill Gates, George Soros und Klaus Schwab. Der Mythos vom „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. November 2021
    An der Bushaltestelle Siriusstr. wurden 6 Hakenkreuze und der Schriftzug "Nazi Zone" entdeckt und der BVG zur Reinigung gemeldet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. November 2021
    An der Louis-Lewin-Straße Ecke Torgauer Straße wurden rund ein Dutzend Plakate der neonazistische Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. November 2021
    Während einer öffentlichen Sitzung an einer Hochschule verwendete eine Rednerin einen rassistischen Begriff.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. November 2021
    In der Osloer Straße wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. November 2021
    An einen Supermarkt wurde "1933 Die Geschichte wiederholt sich", mit Kreide geschrieben, entdeckt und entfernt. Dieser und ähnliche Schriftzüge tauchen seit Ende 2020 nördlich der Frankfurter Allee Nord auf und beziehen sich auf die Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie. Aufgenommen wird dieser wegen eines relativierenden Bezugs zum NS.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2021
    Eine Frau mit Kopftuch wurde im Bus zwischen Wartenberg und Hohenschönhausen von zwei Frauen, die ihr gegenüber saßen, beleidigt und angepöbelt. Erst als sie damit drohte, die Polizei zu rufen, hörten die beiden Frauen auf.
    Quelle: GU Hagenower Ring
  • 17. November 2021
    Am Roederplatz wurden zwei Sticker mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt. In der Elli-Voigt-Straße hing außerdem ein Sticker mit der Aufschrift "Deutschland Hooligans. Antifa zerschlagen".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2021
    An der Bushaltestelle Weisestraße wurde ein Hakenkreuz sowie SS-Runen entdeckt, die dort eingeritzt worden sind.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. November 2021
    In der Landsberger Allee wurden Flugblätter des "III. Weg" in Briefkästen gesteckt, die sich rassistisch gegen Geflüchtete positionieren und zu Denunziationen von Immigrant*innen aufrufen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. November 2021
    An der Gethesemanekirche wurden Gedenktafenl für die Opfer der Shoa zerstört. Die Tafeln wurden anlässlich der antisemitischen Pogromnacht am 9.11.1938 angebracht.
    Quelle: RIAS
  • 16. November 2021
    In der Ahornstraße in Steglitz wurden Aufkleber der Jugendorganisation der AfD, der Jungen Alternative, entdeckt und entfernt. Sie trugen die Parole "Heimatschutz statt Mundschutz".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 16. November 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2021
    Im Afrikanischen Viertel in der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge und der Gedenktafeln zur Kolonialgeschichte des Afrikanischen Viertels wurden drei anti-Schwarze rassistische Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2021
    Eine Frau wurde in einer Arztpraxis bei der Anmeldung nach ihren Beschwerden gefragt. Als sie antwortete, dass sie lieber mit der Ärztin in ihrer Landessprache darüber sprechen wolle, weil sie sich dann besser ausdrücken könne, wurde ihr gesagt, dass sie in Deutschland sei und Deutsch zu sprechen habe. Die behandelnde Ärztin nahm ihr Personal für dieses Verhalten in Schutz, stellte während der Behandlung eine Diagnose und forderte die betroffene Frau auf, die Praxisräume zügig zu verlassen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 16. November 2021
    Nahe des Helene-Weigel-Platzes wurde ein Aufkleber an einem Papierkorb entdeckt, der den Nationalsozialismus verherrlicht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. November 2021
    In der Münsterlandstraße Ecke Maximilianstraße wurde wieder ein Aufkleber der Antifa so verändert, dass nun "Faschistische BUND Aktion" darauf steht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. November 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutsch" gemeldet, der dazu verschiedene Bilder aus dem NS (Nationalsozialismus) zeigt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. November 2021
    Am Freiaplatz wurde an einen Aufkleber gegen die AfD ein Sticker angebracht, auf dem steht: "Bekannte Terroristen einzufliegen ist Nächstenliebe Scheiss auf den Rest".
    Quelle: Licht-Blicke
  • 16. November 2021
    In der Revaler / Ecke Haasestraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Es handelte sich um rechte Selbstdarstellung.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. November 2021
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat in einem Social Media-Posting die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gleichgesetzt. Er zog dabei geschichtsrevisionistische Parallelen zwischen der NSDAP und den demokratisch gewählten Parteien der Bundesrepublik Deutschland.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 16. November 2021
    In Alt-Mariendorf wurden Parolen und Symbole entdeckt und entfernt. Eine Parole richtete sich gegen "Moluken". Eine andere Parole lautete "Alles was nicht deutsch geboren ist" und ein Hakenkreuz dahinter. An den Haltestellen der Buslinie 181 wurden vier Hakenkreuze und die Parole "Nazi-Kiez" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 16. November 2021
    In der Steglitzer Schloßstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt und diverse Schmierereien, die sich gegen antifaschistisches Engagement, gegen die Impfung gegen das Corona-Virus aussprachen und die die Sklaverei verharmlosten ("Maskensklaverei"). Einer der beiden Aufkleber stammte von der extrem rechten Kampagne "EinProzent".
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 16. November 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte äußerten sich Schüler*innen homofeindlich und sexistisch im Unterricht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. November 2021
    Mitarbeiter*innen vom Haus der Jugend in Zehlendorf fanden mehrere Flyer der extrem rechten Kleinstpartei in ihrem Briefkasten sowie vor ihrer Einrichtung.
    Quelle: Haus der Jugend Zehlendorf
  • 15. November 2021
    Auf einem Bahnsteig des S-Bahnhofes Rathaus Steglitz kam es am Nachmittag zu einer homofeindlichen Beleidigung. Zuerst rempelte der Täter den Telefonierenden an und beleidigte ihn anschließend homofeindlich, danach stieg er in eine S-Bahn und verschwand.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 15. November 2021
    In Moabit wurde eine Frau antimuslimisch-rassistisch von zwei Nachbar*innen beleidigt. Die Frau und ihre Familie wird schon seit Monaten immer wieder auf unterschiedliche Weise von diesen beiden Nachbar*innen drangsaliert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Chausseestraße in Mitte wurden zwei NS-relativierende, verschwörungsideologische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    Ein Mann afrikanischer Herkunft berichtete von aus anti-Schwarzem Rassismus motivierten Diskriminierungen bei einer Behörde im Bezirk Mitte. Zum Schutz des Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Müllerstraße im Wedding wurde ein Aufkleber der JN, der Jugendorganisation der neonazistischen NPD, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. November 2021
    In der Große-Leege-Straße wurden zahlreiche Aufkleber eines extrem rechten Onlineversands gemeldet und entfernt. Sie tragen die Aufschrift "Keiner hat den Kampfgeist von Opa".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. November 2021
    Rosen und Kerzen wurden auf dem Friedhof Columbiadamm auf Gräbern für die gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkriegs abgelegt. Extrem rechte Akteure nutzen bestimmte Tage im Jahr regelmäßig für Veranstaltungen und für NS-verharmlosendes Gedenken.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 15. November 2021
    Rosen und Kerzen wurden auf dem Friedhof Rudow auf Gräbern für die gefallenen Soldaten des 1. und 2. Weltkriegs abgelegt. Entdeckt wurde auch Propaganda vom III. Weg ("Heldengedenken"). Extrem rechte Akteure nutzen bestimmte Tage im Jahr regelmäßig für Veranstaltungen und für NS-verharmlosendes Gedenken.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. November 2021
    In der Turmstraße in Moabit wurden zwei Aufkleber einer Reichsbürger*innen-Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Gruppe nennt sich "Ewiger Bund".
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. November 2021
    In der Warteschlange vor einer Pizzeria in der Herrfurthstraße beleidigte und bedrohte ein junger Mann eine Transperson, in dem er ihr den Mittelfinger zeigte und ihr sagte: "Früher hätte man Leute wie Dich vergast.".
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 14. November 2021
    Auf den Friedhof XII in Berlin-Buch führte die Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - ein selbstbezeichnetes "Heldengedenken" am Volkstrauertag durch. Sie stellte hierbei ein paar Kerzen mit den Slogan der Jugendorganisation auf.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. November 2021
    In der Gegend Ernst-Barlach-Straße, Rostocker Straße und Woldecker Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck you Israel" gefunden. Sie wurden in einem Neonazi-Versand bestellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2021
    An der Tramhaltestelle Roederplatz wurde wieder ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. November 2021
    Eine Frau in Moabit bekam von einer Verwandten zahlreiche E-Mails mit verschwörungsideologischen Inhalten mit NS-verharmlosenden Vergleichen und Links auf zum Teil extrem rechte Webseiten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. November 2021
    Auf dem ev. Friedhof in Spindlerfeld wurden durch die JN (Jugendorganisation der NPD) am Volkstrauertag verschiedene Kerzen mit extrem rechten Aufklebern sowie Kränze niedergelegt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. November 2021
    In einer Bar in Marzahn-Nord wurden Fans des Fußballvereins "SV Babelsberg 03" angegriffen und antisemitisch beschimpft. Nach einem Fußballspiel, das im benachbarten Ahrensfelde stattfand, besuchten die Fußballfans die nahe gelegene Bar. Nach kurzer Zeit kamen ca. 20 rechte Hooligans in die Bar, die offensichtlich Anhänger*innen eines rivalisierenden Fußballvereins waren, und bedrohten die Babelsberg-Fans. Mit Drohungen sowie Schubsen und leichten Tritten drängten sie die Babelsberg-Fans aus der Bar. Dabei riefen sie u.a. "Judenschweine Babelsberg".
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. November 2021
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurden gegen Mittag dutzende Schnipsel von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Schnipseln werben sie für ihre Partei und geben ein LGBTIQ*-feindliches Statement ab.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. November 2021
    In einem Lokal im Ortsteil Mitte wurden zwei Schwarze Männer von zwei weißen Männern angepöbelt und rassistisch beleidigt. Da sie keine Unterstützung erhielten, verließen sie daraufhin schnell das Lokal.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. November 2021
    Gegen 21 Uhr wurde ein 43-jähriger Gehbehinderter unter der S-Bahnbrücke Grunerstraße angegriffen und geschlagen. Einer der drei Angreifer schlug dem auf zwei Gehhilfen laufenden Mann zunächst mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser zu Boden stürzte. Nun schlugen und traten zwei unbekannte Täter des Trios auf den 43-Jährigen ein, wobei einer von beiden auch eine der Gehhilfen des Angegriffenen benutzte. Der dritte Unbekannte stand daneben und beobachtete die Tat. Anschließend flüchteten sie vom Ort und ließen den Angegriffenen verletzt liegen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.11.2021
  • 13. November 2021
    Am Fröbelplatz wurden mehrere rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogans: "NS AREA", "Tradition bewahren" (mit schwarz-weiß-roten Rand), "Tradition ist unbezahlbar (mit schwarz-weiß-roten Hintergrund), "Deutschland erwache" (mit einem Bild eines ehemaligen Fernsehkoches), "No solidarity with criminal N*-Wort" und "Lügenfresse" (mit einem Bild von Angelika Merkel). Darüber hinaus gab es einige Aufkleber von einem rechten Online-Versandhandel sowie von einer rechten Partei.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 13. November 2021
    Im U-Bahnhof Magdalenenstraße wurden antimuslimisch rassistische Flyer ausgelegt und verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. November 2021
    23 Aufkleber (vor allem vom III. Weg) sowie ein Keltenkreuz wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 12. November 2021
    Am Wuhlewanderweg, rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager, wurden LGBTIQ*-feindliche Schmierereien entdeckt (u.a. "NO LGBTQ"). Bereits wenige Tage zuvor wurde in der Umgebung eine ähnliche Schmiererei mit dem Spruch "Nein zu LBG" (in Anspielung auf LGBTIQ*) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. November 2021
    Am Platz des 18. März stand vor dem Brandenburger Tor ein extrem rechter Aktivist mit einer umgekehrten Deutschlandfahne und einem Aufsteller, mit dem verschwörungsideologische Inhalte gegen Infektionsschutzmaßnahmen verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. November 2021
    In der Rüdigerstraße wurde zweimal in schwarzer Farbe die Zahl 88 auf Postlagerkästen gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. November 2021
    Vor einer Schule wurden Visitenkarten der Jugendorganisation der neonazistischen Partei III. Weg - Nationalrevolutionäre Jugend (NRJ) - verteilt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. November 2021
    Im Akazienwäldchen, nahe der Allee der Kosmonauten, wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Eines der entdeckten Motive wird von einem Neonazifunktionär aus Bremen im Internet verbreitet und bezieht sich u.a. positiv auf inhaftierte Holocaustleugner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. November 2021
    An einer Stele in der Raoul-Wallenberg-Straße Ecke Franz-Stenzer-Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. November 2021
    In der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg wurden rassistische Aufkleber entdeckt, die sich gegen die Aufnahme geflüchteter Minderjähriger richten.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 11. November 2021
    Am Zoologischen Garten in Charlottenburg wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt, welcher sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 11. November 2021
    Eine Person afrikanischer Herkunft berichtete, dass es in einer Geflüchteteneinrichtung im Bezirk Mitte wiederholt zu rassistisch abwertendem Verhalten gegenüber Schwarzen Personen durch Sicherheitsmitarbeitende gekommen sei. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. November 2021
    In Charlottenburg wurden zwei extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Darauf stand „Good nigth left Side“ und auf einem wurde die Freiheit für eine verurteilte Holocaustleugnerin gefordert.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 10. November 2021
    Ein asiatisch wahrgenommenes Mädchen ist auf dem Pausenhof einer Schule im Wedding von Mitschüler*innen auf antiasiatisch-rassistische Weise angepöbelt und gehänselt worden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. November 2021
    An der Bushaltestelle am S-Bahnhof Kaulsdorf beleidigte eine, scheinbar alkoholisierte, Frau einen Mann rassistisch. Sie lief dabei bedrohlich auf ihn zu und sagte, dass alle, die so aussehen würden wie er, Deutschland verlassen sollten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. November 2021
    In der Wilhelminenhofstraße, in der Nähe des Campus der HTW, wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der die neonazistische Band "Kategorie C" bewarb.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. November 2021
    Bei einem Bewerbungsgespräch in einer Grundschule in Westend wurde eine Person rassistisch behandelt. Trotz deutschem Abitur und einer Qualifizierung im Berufsfeld wurde die berufliche Kompetenz der Person infrage gestellt, ihre Deutschkenntnisse wurden heruntergemacht und es wurde sich herablassend ihr gegenüber geäußert.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 10. November 2021
    In der Anzengruberstraße sowie Weichsel- und Erkstraße wurden NS-verharmlosende Sprüche und Kürzel auf Plakaten hinterlassen, die die aktuelle Corona-Pandemie mit dem NS-Faschismus vergleichen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. November 2021
    In der Regensburger Str. 29 in Wilmersdorf erinnern drei Stolpersteine an drei jüdische Schwestern, die dort bis 1942 lebten und deportiert wurden. Die Hausgemeinschaft putzte diese zum 9. November und stellte Blumen und Kerzen auf. Abends entdeckten sie, dass die Kerze gelöscht wurde, indem die Stolpersteine mit einem rohen Ei beworfen wurden.
    Quelle: Stolpersteine-Initiative Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 10. November 2021
    Ein Plakat zur Unterstützung eines politischen Gefangenen in Spanien, das am Nelly-Sachs-Park in der Dennewitzstraße hing, wurde mit antikommunistischem Inhalt beschmiert und zerstört.
    Quelle: Instagram
  • 9. November 2021
    In der Bremer Straße in Moabit wurde an einem Parkscheinautomat ein Aufkleber einer Reichsbürger*innen-Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Gruppe nennt sich "Ewiger Bund" und betreibt eine Webseite, auf die der Aufkleber auch hinweist. Sie sind eng verbunden mit weiteren Reichsbürgergruppierungen wie dem "Vaterländischen Hilfsdienst" oder auch mit „Bismarcks Erben“ und dem daran angeschlossenen „Preußischen Institut“.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. November 2021
    In der Pistoriusstraße auf dem Parkplatz eines Einzelhandelskaufhaus wurde ein Auto mit einem QAnon Aufkleber entdeckt. QAnon ist eine extrem rechte Verschwörungsideologie.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 9. November 2021
    Ab 11.00 Uhr fand vor dem Paul-Löbe-Haus in Tiergarten eine Reichsbürger*innen-Kundgebung statt, organisiert von der Gruppe "Staatenlos" um einen ehemaligen NPD-Kader, auf der antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet wurden. Vor ca. 20 Teilnehmenden erklärte der Anführer von Staatenlos u.a., der Jüdische Weltkongress hätte dem Deutschen Reich den Krieg erklärt und damit den 2. Weltkrieg verursacht. Bereits in den vergangenen Jahren provozierte diese Gruppierung mit ähnlichen Veranstaltungen zum 9. November.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS), Berlin gegen Nazis
  • 9. November 2021
    Am Stuttgarter Platz auf Höhe der Leonhardtstraße in Charlottenburg wurde gegen 21 Uhr ein Paar (29 und 21 Jahre), welches Hand haltend dort entlanglief, von einem 38-jährigen Mann homofeindlich beleidigt. Der Mann wurde von Einsatzkräften in einem nahegelegenen Lokal angetroffen. Es wurde Anzeige erstattet, woraufhin der Mann ebenso Anzeige erstattete.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2478
  • 9. November 2021
    Am Wuhlewanderweg sowie rund um das Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager wurden mehrere LGBTIQ*-feindliche und NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. In Regenbogenfarben angemalte Poller wurden mit weißer Farbe übermalt. Mit der gleichen Farbe wurden mehrere Phallus-Symbole auf den Boden geschmiert sowie der Spruch "Nein zu LBG" (in Anspielung auf LGBTIQ*). Gleichzeitig wurde zweimal der extrem rechte Zahlencode "88" auf dem Boden hinterlassen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2021
    Eine Verkäuferin in einer Drogerie am Kottbusser Tor drängte eine Frau im Rollstuhl, mit Spracheinschränkung, respektlos dazu deutlicher zu sprechen. Dabei wurde sie immer lauter und rollte mit den Augen in Richtung der in der Schlange wartenden Kund*innen. Die Frau im Rollstuhl machte die Verkäuferin auf ihre Unfreundlichkeit aufmerksam und erhielt dabei Unterstützung durch eine weitere Kundin. Die Verkäuferin reagierte uneinsichtig.
    Quelle: AnDi-App
  • 9. November 2021
    Nahe der Kaulsdorfer Straße wurde ein Werbeschild eines Döner-Imbisses mit dem Wort "AfD" beschmiert, was als Provokation aufgefasst wurde.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2021
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf postete ein Video, in dem er behauptet, dass der Bezirk in einer reaktivierten Unterkunft am Blumberger Damm "Afghanen und sonstige illegale Migranten unterbringt". Er fordert daraufhin, dass "hier diese illegale Unterbringung" beendet werden soll. Damit suggeriert er, dass eine Unterbringung von Geflüchteten in der Unterkunft nicht legal sei und sich Bewohner*innen der Unterkunft illegal in Deutschland aufhalten würden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. November 2021
    An eine Hauswand in Britz wurde ein Hakenkreuz gesprüht. Eine jüdische Anwohnerin meldete den Vorfall und berichtete, dass sie bereits zuvor von Unbekannten mit Reizgas attackiert worden war.
    Quelle: Register Neukölln, BZ Berlin 10.11.2021
  • 9. November 2021
    In der Altenhofer Straße (Ecke Landsberger Allee) wurde ein Aufkleber vom "III. Weg" mit der rassistischen Aufschrift "Kriminelle Ausländer raus!" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. November 2021
    Am Fallrohr des Kirchengebäudes der evangelischen Kirche in der Simplonstraße wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Er richtete sich gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. November 2021
    Auf einer Plakatwand am Eingang zur Spandauer Altstadt (Ecke Am Juliusturm/ Carl-Schurz-Straße) wurde eine antifeministische Schmiererei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg gesichtet. Inhaltlich werden die Aktivistin und die von ihr ins Leben gerufene Bewegung „Fridays For Future“ einer satanistischen Weltverschwörung bezichtigt. Diese Theorie ist vereinzelt unter Klimawandelleugner*innen verbreitet.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • 8. November 2021
    An einer Bank beim Skaterplatz wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt (3.11.). In der Wiltbergstraße wurden zwei Aufkleber (8.11.) der Jugendorganisation der neonazistischen Partei - JN - entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte ein Motiv, dass sich gegen die Partei Bündnis 90/ Die Grünen richtete, ein Aufkleber richtete sich gegen die EU und ein Aufkleber hatte ein völkisch-nationales Motiv. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber (8.11.) der neonazistischen Partei III. Weg in der Karower Chausee entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. November 2021
    In der Ludwig-Renn-Straße Ecke Raoul-Wallenberg-Straße wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. November 2021
    In der Schönstraße an einer Bauzaun-Absperrung wurde der Spruch "Hanau ist überall" entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 8. November 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden drei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. November 2021
    Am Leopoldplatz im Wedding wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. November 2021
    Im Umfeld des Fennpfuhl wurden Flugblätter der Neonazipartei "Der III. Weg" mit dem Titel "Kein zweites 2015" in Briefkästen gesteckt, in denen in rassistischer Weise über Flüchtlinge geschrieben wurde.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. November 2021
    In einer Sportstätte in der Siegfriedstraße wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" in der Umkleidekabine gemeldet und entfernt. Darauf steht "revolt against modern world".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2021
    In Lichtenberg Nord wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gefunden und entfernt.
    Quelle: Register FK
  • 8. November 2021
    In der Elli-Voigt-Straße wurden Flyer des "III. Weg" mit rassistischem Inhalt, die dort verteilt wurden, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. November 2021
    Auf einer Brücke am Wuhleweg in der Nähe des Innovationspark Wuhlheide wurde der Schriftzug "NO LGBTQ" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2021
    Unter der Brücke zwischen Buch und Karow in der Karower Chaussee wurde der Slogan "NS AREA" (=nationalsozialistisches Gebiet) entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. November 2021
    Gegen 22.30 Uhr wurde ein Mann afrikanischer Herkunft vor dem S-Bahnhof Bornholmer Straße in Gesundbrunnen von zwei angetrunkenen weißen Männer rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. November 2021
    Um den Pariser Platz herum wurden sieben verschwörungsideologische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. November 2021
    In der Oberspreestr. zwischen S-Bhf. Spindlersfeld und Lange Brücke wurden ca. 10 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Fünf der Aufkleber hatten rassistische Inhalte und stammten von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg", die anderen kamen aus einem neonazistischen Onlinehandel.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. November 2021
    Am Roederplatz wurden drei Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. November 2021
    In der Zingster Straße verteilte ein extrem rechter Aktivist antimuslimische Flugblätter in die Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. November 2021
    An einem Briefkasten in der Harzer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der sich gegen Geflüchtete richtete.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 7. November 2021
    Gegen 6:20 sprach ein Mann einen anderen Mann an, den Ort zu verlassen. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, verletzte er ihn am Bein und flüchtete in Richtung Oranienstraße. Beim Opfer wurde durch Rettungskräfte eine Stichverletzung festgestellt und es wurde zur medizinischen Versorung ins Krankenhaus gebracht. Der Staatsschutz ermittelt aufgrund einer homophoben Motivation.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 2452
  • 6. November 2021
    In der Roelckestraße in der Nähe eines Einzelhandelskaufhaus wurde an einem Schild der antisemitische Aufkleber, mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt. Dieser Aufkleber wurde ebenso an der Kreuzung Roelckestraße Ecke Lehderstraße entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. November 2021
    In der Kaulsdorfer Straße wurde ein Mahnmal beim ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlager mit Farbe beschmiert. Auf zwei Pollern sowie dem Steinboden vor den Informationstafeln wurde der extrem rechte Zahlencode „88“ hinterlassen. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: dpa / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. November 2021
    In Marzahn-Mitte wurden rassistische Flugblätter der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. November 2021
    Vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" wurden gegen Abend hunderte Schnipsel von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Schnipseln werben sie für ihre Partei und geben rassistische Statements ab.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. November 2021
    Gegen 10:30 Uhr wurde eine Person in dem Edeka in der Trabener Str. in Grunewald von einem Mann mittleren Alters rassistisch und sozialchauvinistisch beleidigt. Der Mann stellte sich hinter die Person, forderte sie auf Mindestabstand zu halten und beleidigte die Person und deren Begleitung mehrfach rassistisch. Er drohte, die Polizei zu rufen, damit die Person abgeschoben werden würde. Der Mann versuchte ein Foto von dem Betroffenen zu machen und verschwand dann aus dem Laden.
    Quelle: AnDi-App
  • 6. November 2021
    Eine Schwarze Person, die seit längerem von zwei Nachbar*innen rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt wird, wurde erneut von einer dieser Nachbar*innen rassistisch beleidigt und nun auch direkt bedroht. Zum Schutz der betroffenen Person wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2021
    Bei einem verschwörungsideologische Autokorso, der ab 13 Uhr in Heinersdorf gestartet war und durch den Wedding bis zum Pariser Platz führte, wurden am Abschlussort auf Plakaten NS-relativierende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. November 2021
    Ein schwules Paar, das gegen 12.15 Uhr am U-Bahnhof Uhlandstraße in einem Zug der Linie 1 einen Mann mit einer Geste auf die bestehende Maskenpflicht hinweist, wird von diesem verfolgt, mit Gegenständen geworfen, bedrängt und homophob beleidigt.
    Quelle: queer.de, 7.11.2021
  • 6. November 2021
    In der Heidelberger Str. sowie in der Elsenstr. wurden insgesamt 4 Schriftzüge einer extrem rechten Graffiti-Gruppe entdeckt. Unter dem Kürzel "AHM", das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Todesdrohungen gegen Antifaschist*innen. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2021
    In der Kopernikusstrasse (zwischen Simon-Dach- und Warschauer Straße, südliche Strassenseite, angebracht ca. alle 10 bis 20 Meter) und an der Ecke Grünberger - / Gabriel-Max-Straße wurde eine weitere NS-verharmlosende Sticker-Serie entfernt. Die entfernten Sticker hatten verschiedene Aufschriften und richteten sich gegen Geimpfte. Auf einigen Stickern wurde mit dem Text "Kauft nicht bei Geimpften" auch ein verharmlosender Vergleich zur NS-Zeit gezogen, als Juden diskrimininiert und verfolgt wurden (Kauft nicht bei Juden).
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. November 2021
    In der Große-Leege-Straße wurden Aufkleber des "III. Weg" und andere Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. November 2021
    Ein Teilnehmer einer Veranstaltung in Köpenick verwendete in indirekter Rede/ Zitatform mehrere Male das N-Wort. Außerdem erwähnte er, dass er eine Anfrage an den Senat gestellt hätte, zur Umbenennung einer Straße in Adolf-Hitler-Straße. Auf Wunsch der meldenden Person wurde der Vorfall anonymisiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. November 2021
    Am Vogelsangweg wurden Poller in den Farben der Reichkriegsflagge (schwarz-weiß-rot) bemalt. Mittlerweile wurden diese wieder übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 5. November 2021
    In der Achillesstraße wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN sowie der JN-Kampagne "Schülersprecherinfo" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten einmal zum Thema, dass Grenzen geschlossen werden sollen, ein Motiv richtete sich gegen die Partei Bündnis 90/Die Grünen und ein Motiv hatte einen völkisch-nationalistischen Inhalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 5. November 2021
    Eine asiatisch wahrgenommene Frau wurde am S-Bahnhof Wedding von einer Frau rassistisch beschimpft und beschuldigt: "Wegen euch Chinesen geht das jetzt schon wieder los mit Corona. Ihr solltet verschwinden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. November 2021
    Eine Studentin berichtete, dass sie während ihres Studiums an einer Hochschule mehrfach aus rassistischer Motivation diskriminiert wurde. Sie thematisierte ihre Ungleichbehandlung bei Lehrenden und der Hochschulleitung und wurde ohne ihr Wissen nach ca. einem Jahr Studium exmatrikuliert. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen zum Vorfall veröffentlicht.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 5. November 2021
    Auf einer Parkbank am Boxhagener Platz wurden mehrere Sticker mit dem NS-relativierenden Text "Kauft nicht bei Geimpften" (Analogie zu „Kauft nicht bei Juden“) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. November 2021
    An der Ecke Dörpfeldstr./ Waldstr. wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit einer Schwarzen Sonne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. November 2021
    Im Park am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurde ein gesprühtes goldenes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. November 2021
    An der Radicke- Ecke Nipkowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 4. November 2021
    Drei Fans des Fußballklubs Feyenoord Rotterdam griffen an der Kreuzung Friedrichstraße/Kochstraße einen unbeteiligten 25-jährigen Mann an und verfolgten ihn zum U-Bahnhof Kochstraße. Dort trat einer der Fußballfans dem Mann in den Rücken, beleidigte ihn antisemitisch und zeigte den Hitlergruß. Die Polizei nahm die drei Fans fest.
    Quelle: B.Z. vom 05.11.2021
  • 4. November 2021
    In der Ribnitzer Straße wurden mehrere Aufkleber mit anti-Schwarz rassistischem und gegen politische Gegner*innen gerichtetem Inhalt gefunden und entfernt. Sie waren größtenteils bei einem extrem rechten Versand aus Halle bestellt worden. In der Ernst-Barlach-Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" gefunden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 4. November 2021
    Am Roederplatz wurde ein einzelner Neonazi-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. November 2021
    In der Frankfurter Allee wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. November 2021
    Auf einem Stromkasten am Blasewitzer Ring wurde eine anti-Schwarze rassistische Schmiererei entdeckt und gemeldet. Der geschmierte Satz enthielt das rassistische N-Wort.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 3. November 2021
    Ein bekannter Vertreter der rechten Querdenker-Szene verklebt derzeit massiv vermutlich selbstproduzierte Sticker, u. a. in der Grünberger Straße und in der Kopernikusstrasse. Die entfernten Sticker hatten verschiedene Aufschriften und richteten sich gegen Geimpfte. Auf einigen Stickern wurde mit dem Text "Kauft nicht bei Geimpften" auch ein verharmlosender Vergleich zur NS-Zeit gezogen, als Juden diskriminiert und verfolgt wurden ("Kauft nicht bei Juden").
    Quelle: Twitter
  • 3. November 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, in der Gemeindemitglieder bedroht werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. November 2021
    In der Zossener Straße wurde eine Gedenkplatte zerstört, die nur einen Tag zuvor im Gedenken an einen durch Neonazis getöteten Mann in der Nähe des Tatorts angebracht wurde.
    Quelle: Initiative "Niemand ist vergessen Berlin" / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. November 2021
    Eine transmännlich/nicht-binäre Person und deren Partner wurden am Vormittag von einem etwa 30-Jährigen Mann am U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf LGBTIQ*feindlich beleidigt und beschimpft.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson (Andi-App)
  • 3. November 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden nach drei Wochen Pause wieder Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle angebracht, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten. Bereits seit Jahresanfang wurden Aufkleber ein bis zweimal pro Woche an der Ladentür entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. November 2021
    An einem Stromkasten in der Wildenbruchstraße wurde eine antisemitische Schmiererei ("NWO" Abkürzung für New World Order) entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln via twitter
  • 3. November 2021
    In Rudow wurden 17 Aufkleber, u.a. vom III. Weg, entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 3. November 2021
    Im Ortsteil Reinickendorf wurden mehrere antisemitische Aufkleber im Kontext der Corona-Pandemie und gegen einem vermeintlichen "Impfzwang" gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 3. November 2021
    Zwei Frauen hielten sich in einem Geschäft in Wittenau auf und unterhielten sich, als sie von einer Mitarbeiterin gebeten wurden, den weitgehend leeren Laden zu verlassen, da die Mitarbeitenden durch die Unterhaltung auf Französisch gestört würden.
    Quelle: Meldung der Betroffenen
  • 2. November 2021
    Am Fensterrahmen des Bürgeramtes auf dem Michael-Brückner-Platz wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. November 2021
    Vor dem Amtsgericht Tiergarten in Moabit fand ab 11.00 Uhr, wo ein Verschwörungsideologe einen Gerichtstermin hatte, eine Soli-Kundgebung mit sieben Teilnehmenden statt, die von einem rechten Video-Blogger gestreamt wurde. Dort verteilte ein extrem rechter Verschwörungsideologe Aufkleber mit der Aufschrift: "Ungeimpfte jetzt abschieben!" Damit wollte er auf den rassistischen Verschwörungsmythos vom "Großen Austausch" anspielen, nachdem im Namen der "Neuen Weltordnung" Regierungen durch Migration die Bevölkerung austauschen wollen. Zu diesem Zweck würden nun auch Impfungskampagnen betrieben. Ähnlich äußerten sich er und weitere Teilnehmende im Stream.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    An der Ecke Unter den Linden/Universitätsstraße wurde ein NS-relativierender Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    Im Bürgerpark Marzahn wurde ein rassistischer Aufkleber von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. November 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein Vorfall einer rassistischen Benachteiligung zuungunsten einer Schwarzen Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. November 2021
    In der Metastraße wurden mehrere gesprühte Hakenkreuze entdeckt und entfernt. In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good night left side" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. November 2021
    Bei einer Aktion gegen Antisemitismus in einem Einkaufszentrum in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg äußerten sich im Laufe des Tages mehrere Passant*innen antimuslimisch rassistisch. Eine Frau machte alle Personen mit Fluchtgeschichte in Berlin für jeglichen Antisemitismus verantwortlich und bezeichnete sie als "Islamistenschweine". Eine andere machte auf abschätzige Art Muslim*innen für den Antisemitismus verantwortlich. Sie verharmloste die extreme Rechte indem sie abstritt, dass diese eine Gefahr darstellt und deren Proteste und Angriffe auf Juden*Jüdinnen als weniger schlimm als die von Muslim*innen bezeichnete. Ein Passant bezeichnete Musliminnen als "Kopftuchtrullas" und sagte, dass sie und ihre gewalttätigen Männer für den Antisemitismus verantwortlich seien. Anlass für den Stand, bei dem antisemitische Vorfälle projiziert wurden, war der Aktiontag „Nicht von gestern – Tu was gegen Judenhass im Kiez!“ der Partnerschaft für Demokartie Charlottenburg-Wilmersdorf.
    Quelle: Register CW
  • 2. November 2021
    Bei einer Aktion gegen Antisemitismus in einem Einkaufszentrum in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg äußerten sich mehrere Passanten antisemitisch. Ein Mann relativierte und leugnete die Shoah, in dem er behauptete, die Shoah würde größer gemacht werden als sie wirklich war, die Zahl der (jüdischen) Todesopfer herunterspielte und Juden*Jüdinnen unterstellte, sich nur als Opfer zu inszenieren bzw. Aufmerksamkeit zu wollen. Ein anderer Mann setzte die israelische Siedlungspolitik mit dem Nationalsozialismus gleich. Ein weiterer Passant bezeichnete das Engagement gegen Antisemitismus als übertrieben und verharmloste die Shoah, in dem er die Situation von Deutschen im 3. Weltkrieg als ähnlich schlimme Folter wie in den Konzentrationslagern bezeichnete. Anlass für den Stand, bei dem antisemitische Vorfälle projiziert wurden, war der Aktionstag „Nicht von gestern – Tu was gegen Judenhass im Kiez!“ der Partnerschaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf.
    Quelle: Register CW
  • 1. November 2021
    In der Walter-Friedrich-Straße Ecke Wiltbergstraße wurde an einem Pfahl ein Aufkleber mit dem Slogan "NS AREA" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. November 2021
    Ein Mann sagte gegen 18.25 Uhr in der U-Bahn-Linie U8 zwischen Hermannplatz und Schönleinstraße zu einer Frau: "Arschloch number eins". Er wiederholte das mehrere Male. Er zeigte immer wieder auf sie. Und er sah sie verächtlich an. Die Frau trug ein Schutzmaske in Pridefarben. Eine Mitreisende mischte sich ein und stellte sich in die Sichtachse.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. November 2021
    Die AfD-Fraktion der BVV veröffentlicht einen Tweet in dem sie die "Kongokonferenz" in Berlin um 1885, in der es um die Aufteilung Afrikas unter den Europäischen Ländern ging, mit dem Klimagipfel in Glasgow vergleicht. Der Kolonialismus und seine Auswirkungen auf den afrikanischen Kontinent und seine Gesellschaften werden verharmlost, in dem er mit dem Ringen um die Verantwortung aller Staaten um Klimaziele gleichgesetzt wird.
    Quelle: Twitter
  • 1. November 2021
    In der Oderbergerstraße Ecke Kastanienstraße, bei der Kulturbrauerei und dem Fröbelplatz Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten unterschiedliche Motive. Eine Häufung von Aufklebern (über 20) gab es am Fröbelplatz.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 1. November 2021
    Die Projekte des Campus Kiezspindel erhielten in einem Umschlag Drohflyer einer extrem rechten Verschwörungsgruppe. Es handelte sich um die QAnon-nahe SHAEF-Verschwörung. In dem Flyer werden Reichsbürgerideologien geteilt und behauptet, dass in Deutschland Militärgesetze gelten. Zudem wird auch die Corona-Pandemie geleugnet und Impfungen als "chemische Biowaffen" bezeichnet. Unter anderem heißt es in dem Flyer: "Wer hier weiterhin Zwangsmaßnahmen an Kindern durchführt, wird vor das Kriegsgericht gestellt!" und "Es werden laufend Todesurteile gefällt und vollstreckt". Da auf dem Campus Kiezspindel sowohl mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet als auch eine Schwangerschaftskonfliktberatung angeboten wird, ist dies als Drohung zu deuten. Auch der Mörder von Idar-Oberstein bezog sich in seinen Social Media Profilen u.a. auf diese Verschwörungserzählung.
    Quelle: Campus Kiezspindel
  • 1. November 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wurde ein schwarzer Schüler von anderen Schülern rassistisch motiviert gemobbt und beleidigt.
    Quelle: NARUD e.V.
  • 1. November 2021
    Auf der Allee der Kosmonauten, Höhe Alt-Marzahn, wurden Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. November 2021
    In der Metastraße sowie am Spielplatz des Zamenhofparks waren drei große schwarze Hakenkreuze an zwei Mülleimer und einen Stromkasten gesprüht. Sie wurden gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. November 2021
    Im Ortsteil Zehlendorf wurden zwei Aufkleber, die sich gegen Linke und gegen die SPD richteten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 1. November 2021
    Rund um den Clara-Zetkin-Platz wurden Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" und weitere mit verschwörungsideologischem Inhalt entdeckt. Auf den verschwörungsideologischen Aufklebern wurden u.a. demokratische Parteien als politische Gegner verächtlich gemacht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 31. Oktober 2021
    Auf einem Verkehrsschild an der Ecke Bohndorfer Weg/ Cimbernstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Oktober 2021
    In der Nipkowstr. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    Im Waldgebiet Köllnische Heide wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 31. Oktober 2021
    Bei der Straßenbahnhaltestelle S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde an einem Stromkasen ein AHM-Tag entdeckt. AHM steht für Antifa-Hunter-Miliz.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 31. Oktober 2021
    Nach einem Fußballspiel des BFC Dynamo Dresden kam es in der Straßenbahn M2 auf Höhe Prenzlauer Allee zu rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen von ca. sechs Anhänger:innen des Fußballvereins, adressiert u.a. an einen Mann (People of Colour) mit einem Kind (ca. 11 Jahre) und einem Kleinkind auf dem Schoß. Es wurden Äußerungen getätigt, dass alle "Kanaken" Deutschland verunreinigen, dass "Kanaken" dreckig sind und dass ihnen alles in den Arsch geschoben würde. Eine Frau aus der Täter:innengruppe sagte zu dem Kind, dass sie ihn verstoßen würde, wenn es ihr Kind wäre. Ein anderer Mann aus der Gruppe sagte zu der PoC-Person, dass der Platz auf dem er sitzt, ein "deutscher"-Platz sei. Ein weiterer Mann sagte, dass die Straßenbahn voll mit "ekelhaften Linken" sei.´Darüber hinaus wurde arabische Sprache diffamierend nachgemacht. Als die Straßenbahn am Fröbelplatz hielt und die Türen geschlossen blieben, wurde die Gruppe nervös und es gingen mehrere Mitglieder bedrohlich in der Straßenbahn auf und ab. Die Fahrgäste wurden gefragt, wer die Polizei geholt hätte.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Oktober 2021
    Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Neuköllner AfD im Oktober mehrere rassistische Postings. In den Postings ging es überwiegend um die Themen Migration und die angebliche Islamisierung Deutschlands.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Oktober 2021
    In der Imanuel-Kirch-Straße, aber auch in anderen Straßen im Prenzlauer Berg, wurde der Slogan "Damals die Juden - heute die Ungeimpften" mehrmals an verschiedenen Stellen entdeckt. Der Slogan setzt Ungeimpfte mit den Opfern der Shoa gleich und verharmlost so den mörderischen Antisemitismus.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Oktober 2021
    Im Friedrichshainer Nordkiez / Samariterviertel wurden über 100 Flyer entfernt, die z. B. an Frontscheiben von Autos geklemmt waren. Es handelte sich um Kopien von Veröffentlichungen bekannter Coronaleugner*innen. Einer der Autoren fiel vor Kurzem erst mit der Aussage auf "...Die Juden haben das Böse gelernt".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Oktober 2021
    Eine schwarze Frau wurde in einem Geschäft im Ortsteil Mitte von unbeschäftigtem Ladenpersonal nicht bedient. Als sie sich darüber beschwerte, wurde ihr gesagt, sie müsse ja nicht bei ihnen einkaufen. Sie solle keinen Ärger machen, sondern das Geschäft verlassen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Oktober 2021
    Am Nachmittag fand eine unter dem Motto "Genug ist Genug" angekündigte Demonstration von Verschwörungsideolog*innen in Hellersdorf statt. Startpunkt war nahe des U-Bahnhofs Hellersdorf, wo sich ca. 50 Personen versammelten und anschließend zum U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord liefen. Unter den Aufrufenden und Teilnehmenden befand sich u.a. der extrem rechte Michael Bründel ("Captain Future").
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Oktober 2021
    Am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Oktober 2021
    Eine Schwarze Frau verließ mit ihren Kindern den S-Bahnhofs Rathaus Steglitz über die Treppe in Richtung des Ausgangs Kuhligkshofstr/ Albrechtstrasse. Auf der Treppe kam ihnen ein Paar entgegen. Der Mann des Paares stieß ihr mit dem Ellenbogen beim Vorübergehen in die Seite. Als die Frau fragte, was das sollte, antwortete er, dass man in Deutschland rechts zu gehen habe. Es waren keine Markierungen oder Beschriftungen auf der Treppe, die darauf hinwiesen, dass es ein Rechtshaltegebot gäbe.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 30. Oktober 2021
    In einer kostenlosen Lokalzeitung für den Bezirk wurde ein rassistischer Comic abgedruckt. In dem Comic wurde das antirassistische Engagement für die Umbenennung der M***-Straße relativiert und lächerlich gemacht. Zudem enthält der Comic anti-asiatische Stereotype.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Oktober 2021
    An einem Samstag im Oktober beleidigte der Schaffner eines Regionalzug eine Frau in rassistischer Weise. Er sagte zu ihr: "Kein Basar hier. Du kannst hier nicht einfach einsteigen. Kein Basar. Nicht wie zu Hause." Als sich ein anderer Fahrgast einmischte, rief der Kontrolleur: "Da ist kein Basar hier. Du mit deinem Kopftuch." Der Vorfall ereignete sich in der Linie FEX zwischen den Bahnhöfen Berlin-Ostkreuz und Flughafen BER.
    Quelle: Tagesspiegel Plus 11.11.2021
  • 30. Oktober 2021
    An der Wildenbruchstraße wurde ein antisemitisches Kürzel ("NWO" steht für "New World Order" und ist eine bekannte antisemitische Verschwörungserzählung) entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Oktober 2021
    An einen Döner-Imbiss in Alt-Mariendorf wurden drei Hakenkreuze und eine SS-Rune geschmiert.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 30. Oktober 2021
    In Alt-Mariendorf wurden acht Hakenkreuze und die Schmiererei "Alles was nicht deutsch aussieht raus" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 30. Oktober 2021
    Insgesamt wurden in Rudow 19 Aufkleber u.a. vom III. Weg und der IB entdeckt und entfernt. Ebenfalls wurden Keltenkreuze entdeckt und entfernt, die mit Edding geschmiert wurden.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 29. Oktober 2021
    In der Linienstraße Ecke Weydingerstraße wurden an Hauswänden rechte verschwörungsideologische Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2021
    BVG-Kontrolleure äußerten sich gegen 7.50 Uhr in der U6 gegenüber einer Frau mit Hijab antimuslimisch-rassistisch und sexistisch. Als eine Zeugin Zivilcourage bewies und der Betroffenen riet, sich an die BVG-Beschwerdestelle zu wenden, wurde sie selbst von den Kontrolleuren rassistisch beschimpft, am U-Bahnhof Wedding zum Aussteigen gezwungen und sie hatte Mühe, von Ihnen ihren Ausweis und ihr gültiges Ticket zurückzuerhalten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Oktober 2021
    Gegen mehrere kurdische Politiker*innen, darunter zwei Personen aus Berlin, wurden über Social Media Kanäle Morddrohungen verschickt.
    Quelle: Twittermeldung
  • 29. Oktober 2021
    Gegen 14 Uhr hat eine unbekannte Frau zwei Mitarbeiter*innen eines jüdischen Kindergartens in Grunewald beleidigt, sich antisemitisch geäußert und gedroht, Tabletten auf das Grundstück der Kita zu werfen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2411
  • 29. Oktober 2021
    An der Haltestelle S-Bahnhof Köpenick in der Bahnhofstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber mit einem Slogan der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Oktober 2021
    Am Aufgang zur S-Bahn wurden am S/U-Bahnhof Wittenau rund 30 LGBTIQ*feindliche Flyer der neonazistische Kleinstpartei „Der dritte Weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 29. Oktober 2021
    In einem Wohnhaus im Senftenberger Ring wurde durch eine anwohnende Person ein rassistischer Werbeflyer der extrem rechten Kleinstpartei „Der dritte Weg“ im Briefkasten gefunden.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 29. Oktober 2021
    Im Ortsteil Wannsee wurden zwei Schmierereien "Bargeldlos geht`s nach Auschwitz" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 28. Oktober 2021
    An eine Laterne in der Hellersdorfer Straße Höhe Forum Kienberg wurde der Slogan "Linke raus!" geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    In der Kienbergstraße wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Plakaten werden politische Gegner*innen abgewertet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    In Marzahn-Mitte sowie in Marzahn-Nord wurden Flugblätter von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" in die Briefkästen verteilt. Darauf verbreiten sie rassistische Vorurteile.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Oktober 2021
    Eine Gruppe von zehn Reichsbürger*innen störte die Mittagsandacht im Berliner Dom in Mitte. Es kam zu volksverhetzenden Äußerungen, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die zehnköpfige Gruppe hatte an der Mittagsandacht teilgenommen und sich zunächst nicht an die geltenden Hygieneregeln gehalten. Erst nach Aufforderung kamen die Männer und Frauen im Alter von 56 bis 82 Jahren der Aufforderung nach, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Nach dem Gottesdienst wandte sich eine Frau aus der Gruppe an die Predigerin und äußerte antisemitische Parolen sowie Äußerungen mit Reichsbürgerbezug. Der Dom sei seit 1918 herrenlos, da ein jüdischer Minister den König abgesetzt habe, äußerte eine 74-jährige Wortführerin. Zudem sei das Deutsche Reich nicht untergegangen und werde jetzt von Juden überflutet. Ihre Begleiter*innen äußerten sich in ähnlicher Weise. Die Dompredigerin sprach der Gruppe gegenüber ein Hausverbot aus und forderte sie auf, den Dom zu verlassen. Weil sich die Personen geschlossen weigerten, alarmierte sie die Polizei. Einsatzkräfte mussten die Gruppe aus dem Dom begleiten, wobei die Wortführerin Widerstand leistete.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.10.2021, Berliner Morgenpost vom 29.10.2021, Belltower-Presseschau vom 1.11.2021
  • 28. Oktober 2021
    Zwischern Warschauer Straße (Tramhaltestelle Grünberger) und Boxhagener Platz (Bushaltestelle) wurden mehrere Aufkleber von "Studenten stehen auf" entfernt. Die Gruppe ist Teil des rechten Querdenken-Netzwerkes.

    Außerdem klebten im Umfeld der Bushaltestelle noch weitere Aufkleber, mit denen für eine verschwörungsideologische Demo am 25.09. in Berlin geworden werden sollte. Unklar ist, ob diese schon einige Tage hingen oder trotz Ablauf des Datums neu angebracht wurden, um die rechten Inhalte zu vermitteln. Ein identischer Aufkleber wurde bereits am Traveplatz entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Oktober 2021
    Aus rassistischer Motivation drohte ein Mann in Oberschöneweide, einer Frau ins Gesicht zu spucken.
    Quelle: Via Twitter
  • 28. Oktober 2021
    In der Greifswalder Straße wurden Aufkleber des rechten Magazin "Compact" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 28. Oktober 2021
    Gegen 22:00 Uhr wurden in der Straßenbahn M10 zwischen der Haltestelle Kniprodestraße und Arnswalder Platz gegenüber People of Colour von zwei Männern (ca. 40 Jahre) anti-asiatisch-rassistische Beleidigungen getätigt. Die Situation wurde als bedrohlich wahrgenommen und löste sich erst auf, als die beiden Männer ausstiegen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Oktober 2021
    In der Greifswalder Straße wurde in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle an einem Stromkasten der Spruch "Damals die Juden heute die Ungeimpften" entdeckt und überklebt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. Oktober 2021
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung und ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber eines neonazistischen Onlinehandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Oktober 2021
    Im Regine-Hildebrandt-Park in Hellersdorf wurden Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. Oktober 2021
    Vor einem Eingang einer Schule in Britz wurden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie richteten sich mehrheitlich gegen Migrant*innen und benutzten dabei rassistische Motive von Schwarzen Menschen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Oktober 2021
    An der Ecke Weichselstr. und Weserstr. wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der mit NS-Bezug die aktuelle Impfkampagne thematisiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Oktober 2021
    Im Ortsteil Mitte in und um die Straße Unter den Linden wurden gezielt mehrere antirassistische und gegen Nazis gerichtete Aufkleber und Plakate zerstört und mit rechten Parolen überschrieben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Oktober 2021
    In der Riesaer Straße Ecke Nossener Straße, Hellersdorfer Straße Ecke Zossener Straße sowie am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Plakaten werben sie u.a. für eine Demonstration am Volkstrauertag.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Oktober 2021
    Rund um die Haltestelle Radickestraße wurden fünf, teilweise rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 26. Oktober 2021
    Auf einer Kundgebung gegen Zwangsräumung in der Adalbertstraße erfolgt gegen 9:30 Uhr eine Behinderung der Pressearbeit durch einen extrem rechten Medienaktivisten. Dieser bedrängt einen Pressefotograf*in und schubst einen Teilnehmer der Kundgebung auf die Straße.

    Der Medienaktivist ist kein Unbekannter. Immer öfter taucht er auch bei nicht rechten Veranstaltungen auf, um Teilnehmer*innen abzufilmen und zu provozieren. In einigen Fällen, wie vor Kurzem in der Oranienstraße bei einer ähnlichen Veranstaltung, wurde beobachtet, dass die Polizei auf Hinweise von Teilnehmer*innen, dass sie das Abfilmen mit Verweis auf ihre Rechte am eigenen Bild nicht wünschen, nicht reagierte, sondern dem Medienaktivisten extra ein freies Sichtfeld einräumte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Oktober 2021
    An einem Tor zu einer Anlage in Alt-Mariendorf, wurde erneut die antisemitische Schmiererei, "Verrecke Israel", und ein durchgestrichener Davidstern entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 26. Oktober 2021
    Im Tiergarten in der Nähe des Brandenburger Tors wurde ein gegen Linke gerichteter Aufkleber eines Neonazi-Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2021
    An der Tür der Bezirksgeschäftsstelle der LINKEN in Steglitz wurde ein scheinbar "selbstgebastelter" Aufkleber mit antimuslimischem Inhalt aufgefunden und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. Oktober 2021
    Entlang der Ursulinenstraße wurden mehrere rassistische Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Oktober 2021
    Ein Aktivist der NPD verklebte am Roederplatz Aufkleber mit mehreren NS-Propaganda-Bildern und der Aufschrift "deutsch" sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Springbornstr. wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: via Recherche-und Informationsstelle (RIAS)
  • 25. Oktober 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, mit der Gemeindemitglieder bedroht wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Oktober 2021
    Ein 36-jähriger Mann wurde gegen 22:30 Uhr von drei bisher unbekannten Männern aufgefordert „Free Palestine!“ zu rufen. Als der 36-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, wurde er von den Männern getreten und geschlagen. Dabei erlitt er lebensbedrohliche Kopfverletzungen und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Daraufhin flohen die Angreifer in unbekannte Richtung. Der Betroffene wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die Angreifer wurden Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb24)
  • 25. Oktober 2021
    Im U-Bahnhof Alt-Mariendorf wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das mit Edding angebracht wurde.
    Quelle: twitter
  • 25. Oktober 2021
    Am Litfaßplatz in Mitte wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, mit dem auf die Webseite einer ultra-neoliberal-libertären Gruppierung verwiesen wird, mit der extremer Sozialdarwinismus, Klimaleugnung und Propaganda gegen die Grünen verbreitet wird.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Oktober 2021
    An einen Supermarkt in der Louis-Lewin-Straße wurde der extrem rechte Zahlencode "88" geschmiert. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Zingster Straße in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen politische Gegner*innen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Oktober 2021
    In der Lückstraße wurde ein Aufkleber der "Identitären" mit der Aufschrift "heimatverliebt" gefunden. In der Rummelsburger Straße (zwischen Kraetke- und Eggersdorfer Straße) wurde ein Aufkleber mit einer rassistischen Darstellung von einem schwarzen Mann gemeldet und entfernt. Außerdem wurde ein Aufkleber von einem extren rechten Onlineversandhandel gemeldet und entfernt, der Angela Merkel als Trümmerfrau darstellt. In der Archibaldstraße und der Weitlingstraße wurden linke Sticker so verändert, dass "faschistische Aktion" mit dem Zusatz "Covid" zu lesen war.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Oktober 2021
    Auf einem Anhänger in der Nähe des Spreetunnels wurden ein Hakenkreuz und eine "88" entdeckt.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Oktober 2021
    Nachdem Passant*innen eine Person, die einen mit einem Hakenkreuz beschmierten Anhänger in der Nähe des Spreetunnels ausräumte, ansprachen, ob denn das Hakenkreuz bereits bei der Polizei angezeigt wurde, reagierte diese mit rassistischen Äußerungen. Erst bezweifelte die Person, dass die Polizei sich darum kümmern würde, dann sagte die Person, dass die Polizei ja nicht einmal aufhalten könnte "was da über die polnische Grenze rüberkommt". Gemeint sind damit auf entmenschlichende Weise Geflüchtete, die meist aus Afghanistan über Belarus nach Deutschland flüchten um hier Asyl zu beantragen.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Oktober 2021
    Beinahe täglich werden rechte Sticker im Gebiet von Anwohner*innen entfernt. Auch zwei Monate nach der großen Mobilisierung zur rechten Querdenken-Demo am 1. August, werden immer noch Mobilisierungssticker verklebt. So auch heute in der Wühlischstrasse, auf halber Höhe zwischen Gärtner- und Simon-Dach-Straße. Beim Absender "Querdenken 711" handelt es sich um ein extrem rechtes Bündnis, daher werden die Sticker, wenn auch der Termin bereits verstrichen ist, als rechte Selbstdarstellung in der Chronik erfaßt.

    Auch an anderen Stellen im südlichen und nördlichen Friedrichshain tauchen diese Sticker vereinzelt auf. Die Sticker sollen vermutlich das Gebiet kennzeichnen, als "Hier ist quer-denkendes Territorium".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Oktober 2021
    In der Parkstraße, Rennbahnstraße und rund um den Weißen See wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren von der neonazistischen Partei III. Weg und einem rechte Onlineversandhandel. Es wurden Aufkleber mit den Slogan "Deutsche Zone" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa Nordost)
  • 24. Oktober 2021
    Nachdem sich ein schwules Paar umarmt und geküsst hatte, wurde einer der Männer in der Nähe des U-Bahnhofs Nollendorfplatz in der Kleiststraße von einem Jugendlichen aus einer Gruppe heraus mit einer Schusswaffe bedroht.
    Quelle: queer.de, 25.10.2021; rbb24.de, 25.10.2021
  • 24. Oktober 2021
    Entlang des Lupinienwegs wurden extrem rechte Graffiti ("Rudow 88" sowie "ANB" und ein Keltenkreuz) entdeckt und entfernt.

    Ebenfalls wurden 27 Aufkleber und 3 Plakate vom III. Weg entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 23. Oktober 2021
    An der Ecke Adlergestell/ Dörpfeldstr. wurde eine "88" entdeckt.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 23. Oktober 2021
    An der Ecke Alt-Köpenick/ Freiheit wurde ein antisemitischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) mit der Aufschrift "Israel mordet und die Welt schaut zu" entdeckt und entfernt.
    Quelle: VVN BdA Köpenick
  • 23. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Falkenberger Chaussee Flyer eines Neonazi-Webportals in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Oktober 2021
    Wieder wurde am Roederplatz ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Oktober 2021
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg und Fridays For Future gerichtete Aufkleber eines extrem rechten Versandgeschäfts aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. Oktober 2021
    Zu einem bundesweit angekündigten Aktionstag aus dem verschwörungsideologischen Spektrum unter dem Motto "Es reicht" fand in Berlin eine Demonstration von der Torstraße zum Gendarmenmarkt mit ca. 100 Teilnehmenden statt, auf der vielfach NS-relativierende Vergleiche verbreitet wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 22. Oktober 2021
    An der Ecke Oberspreestr./ Bärlauchstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Oktober 2021
    Eine Gruppe von Neonazis aus dem Landkreis Märkisch-Oderland hat ein Transparent von einem Jugendclub in der Werneuchener Straße entfernt und dies auf Social Media gepostet. Auf dem Transparent stand "Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Oktober 2021
    In einem Imbiss im Rathaus-Center Pankow wurde eine schwarze Person durch eine:m Verkäufer:in rassistisch behandelt. Die betroffene Person war an der Reihe und die:der Verkäufer:in fragte "Nächster Kunde?". Die Person sagte drei Mal, dass sie dran ist. Die:der Verkäufer:in nahm eine "weiße" Person dran und mißachtete die schwarze Person.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. Oktober 2021
    In der Roelckestraße Ecke Charlottenburger Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Ganz Deutschland soll es sein" und einer Abbildung des Deutschen Reiches von 1938 entdeckt und entfernt. Am Antonplatz wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK AFA" (= Fuck Antifa) entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 21. Oktober 2021
    An der Haltestelle Hasselwerder Str. wurde der Schriftzug "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 21. Oktober 2021
    An einer Ampel am Köllnischen Platz wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem neonazistischen Onlinehandel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Oktober 2021
    Erneut wurden alle Flyer des Nachbarschaftszentrums, mit Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten, gestohlen. Alle anderen Flyer (bspw. der Brauerei) waren noch vorhanden. Zudem wurde ein Flyer des Bezirksamtes zu Beratungseinrichtungen für Migrant*innen im Bezirk mit einem Zettel mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht !!!" im Flyerständer gefunden.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 21. Oktober 2021
    Auf Glascontainern gegenüber einer Bushaltestelle bei der Stubenrauchstraße wurden mehrere extrem rechte Schmierereien und Sticker entdeckt. Diese richteten sich gegen Antifaschismus und auch gegen Elfriede Brüning (deutsche Schriftstellerin und NS-Widerstandskämpferin).
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Oktober 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Zecken boxen" gemeldet und entfernt. Im Umfeld wurden zahlreiche linke Aufkleber, die beispielsweise für Geflüchtete einstehen, zerkratzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Oktober 2021
    Eine Frau, die in eine Fahrkartenkontrolle in einer U-Bahn geriet, konnte ihre Fahrkarte nicht schnell genug finden. Daraufhin bat sie darum, das Bußgeld mit EC-Karte bezahlen zu können. Der Kontrolleur nahm ihre EC-Karte entgegen, kassierte sie aber nicht ab. Nachdem sie zusätzlich ihren Führerschein zur Identifikation aushändigte, wurde immer noch nicht abkassiert. Stattdessen machten sich die Kontrolleure darüber lustig, dass sie mit Akzent sprach und beleidigten sie, indem sie behaupteten, dass sie weder sprechen noch rechnen könne. Da sie nicht abkassiert wurde, sondern die Stimmung immer aggressiver wurde, rief sie selbst die Polizei. Während der Wartezeit demütigten die Kontrolleure die Frau weiter vor allen Anwesenden auf dem Bahnsteig. Als die Polizei eintraf, erhielt sie ihre Dokumente zurück. Eine Anzeige wegen Beleidigung gegen die beiden Kontrolleure wollte die Polizei nicht entgegennehmen.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App
  • 21. Oktober 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Oktober 2021
    An einer Bushaltestelle in Mariendorf wurde ein Hakenkreuz, das mit Edding angebracht wurde, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Oktober 2021
    Am Gebäude des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (ASTA) der Technischen Universtität wurden über der Eingangstür Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit rassistischem und nationalchauvinistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU
  • 20. Oktober 2021
    Alle Flyer des Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete wurden zerrissen und vor dem Flyerständer verteilt. Diese Sachbeschädigung reiht sich in eine Serie ein.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 20. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Hindenburgdamm am Campus der Charité wurde die rassistische Parole "kill Niggers! White Power" entdeckt, die mit Edding geschmiert wurde.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 20. Oktober 2021
    In Marzahn-Mitte wurden verschiedene Flugblätter von der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" in Briefkästen verteilt. Darauf werben sie für ihre Partei und verbreiten rassistische Vorurteile.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Hoernlestr. wurde ein Schriftzug gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Er diffamiert 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Oktober 2021
    In der Straße Am Steinberg wurden ebenfalls Aufkleber mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Oktober 2021
    Einen Mann, der durch eine Lungen-Beeinträchtigung von der Maske befreit ist, wird aus behindertenfeindlichen Gründen strukturell benachteiligt und beleidigt.
    Quelle: Beirat von und für Menschen mit Behinderung Tempelhof Schöneberg
  • 20. Oktober 2021
    In einen Aufzug in einem Wohnhaus in der Rudi-Dutschke-Straße Ecke Friedrichstraße wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Oktober 2021
    Im Umfeld des Roederplatzes und der Herzbergstraße wurden Neonazi-Aufkleber entdeckt, unter anderem "Zecken boxen", "Deutsche Zone" und "Kampfgeist stärken - Deutschland voran". Sie wurden von einem Anhänger der NPD dort angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2021
    In der Wönnichstraße Ecke Irenenstraße und in der Irenenstraße wurden neue Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt. Ein weiterer wurde in der Margaretenstraße gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2021
    In Lichtenberg-Mitte wurden in den vergangenen Tagen Flugblätter des "3. Weg" gegen "Homo-Propaganda" in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Oktober 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall gegen eine schwarze Person. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Oktober 2021
    Am S-Bahnhof Frankfurter Allee wurde an der Ringbahn ein NS-verharmlosender Sticker der NPD entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Oktober 2021
    An einen Mülleimer am Kastanienboulevard wurde der extrem rechte Zahlencode "88" entdeckt. Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Neu-Hohenschönhausen antimuslimische Flugblätter in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Oktober 2021
    Die Freedom Parade teilt über Telegram einen Aufruf der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg", nachts im Raum Guben Flüchtlinge an illegalen Grenzübertritten zu hindern.

    Dies ist darüber hinaus ein Aufruf zu einer illegalen Aktion, da ausschließlich die Bundespolizei für die Grenzsicherung zuständig ist.
    Quelle: Telegram
  • 18. Oktober 2021
    Eine Mann afrikanischer Herkunft wurde bei einer Behörde im Bezirk Mitte rassistisch diskriminiert. Security-Mitarbeiter wollten ihn nicht zu einem Termin vorlassen und maßten sich an, seinen vereinbarten Termin in Frage zu stellen. Erst als eine weiße Begleitung einschritt, wurde er dann doch zu seinem Termin vorgelassen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Oktober 2021
    Im Ortsteil Wannsee wurde die Schmiererei "Bargeldlos nach Auschwitz" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 17. Oktober 2021
    In der Hönower Straße Ecke Riesaer Straße in Hellersdorf wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werben sie für eine Demonstration am Volkstrauertag.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. Oktober 2021
    An einer Bushaltestelle an der Ecke Bismark- und Leibnitzstraße wurde ein Aufkleber mit extrem rechtem Motiv entdeckt, der einer gewalttätigen neonazistischen Gruppe aus Westdeutschland zuzuordnen ist.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 17. Oktober 2021
    Ein Betroffener der rechten Angriffsserie in Neukölln erhielt zum wiederholten Mal per SMS eine Morddrohung.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Oktober 2021
    Im Schillerkiez wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen "die Antifa" richtet und diese als Faschisten und nützliche Idioten (mit Bezug auf die aktuelle Corona-Pandemie) bezeichnet.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Oktober 2021
    Im Weitlingkiez wurden an mehreren Stellen Plakate und Aufkleber von der Kleinstpartei "III. Weg" gemeldet und entfernt. An einem Mülleimer in der Irenenstraße Ecke Wönnichstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Überfremdung stoppen. Deutschland den Deutschen" entfernt. An einem Altkleidercontainer in der Nähe eines Supermarktes in der Volkradstraße wurden sechs Plakate gemeldet, die zu einem "Heldengedenken" mobilisieren, mit dem Titel "Kampf der Rotfront". In der Eitelstraße wurde ebenfalls ein mobilisierender Aufkleber gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Große-Leege-Straße in Alt-Hohenschönhausen Flyer eines Neonazi-Webportals in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Am Abend riefen mehrere betrunkene Männer laut "Sieg Heil" vor dem Netto am Dammweg.
    Quelle: Onlinemeldung über Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. Oktober 2021
    In der Otto-Braun-Straße, Am Prenzlauer Berg und in der Greifswalder Straße wurden Flyer, Plakate und Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Die Plakate bewarben das neonazistische "Heldengedenken" am 13.11.2021 in Wunsiedel. Die Aufkleber hatten viele verschiedene Motive aus dem Sortiment der neonazistischen Partei.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Oktober 2021
    In der Münsterlandstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Propaganda" von einer Plattform, die extrem rechte Propaganda verteilt, gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Am Skatepark Wartenberg in der Nähe des Hagenower Rings wurde in schwarzer Farbe ein Hakenkreuz und dazu "1933-1945" auf eine Fläche gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Im Rosenfelder Ring Höhe Einbecker Straße wurde ein Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Oktober 2021
    Heute wurden eine große Anzahl verklebter Sticker und Poster der rechtsextremen Kleinstpartei "Der III. Weg" nördlich der Karl-Marx-Allee entfernt. Die Melderin traf später in der Tram M8 auf eine Gruppe Jugendlicher (Zustieg Büschingstr.), die Anbringer der Propaganda waren. Darauf angesprochen, dass so etwas hier nicht erwünscht sei, äußerten die Jugendlichen, dass sie hier in ihrem Land seien... Sie verließen die Tram am Rosenthaler Platz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Oktober 2021
    Drei Plakate und vier Sticker vom III. Weg wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 15. Oktober 2021
    Erneut wurden im Nachbarschaftszentrum alle Flyer, die einen Bezug zur Arbeit mit Geflüchteten haben, gestohlen. Zusätzlich wurden ebenfalls alle Flyer von TKVA, der bezirklichen Stelle gegen Antisemitismus, gestohlen.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 15. Oktober 2021
    Auf der für heute geplanten Demoroute für den Erhalt von Kulturzentren und Wagenplätzen wurden mehrere extrem rechte Plakate der Anti-Antifa entfernt. Sie befanden sich u. a. nahe des Georg-von-Rauch-Hauses auf der Bethaniendamm-Seite. Zudem filmten und fotografierten extrem rechte Medienaktivisten die Teilnehmer*innen der Demo ab.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Oktober 2021
    Am Eingang zum Tempelhofer Feld wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, auf dem "Wollt ihr die totale Plandemie" zu lesen stand.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Oktober 2021
    In einem Gespräch am Rathaus-Center Pankow fielen von einer Person NS-verharmlosende Äußerungen. Es wurde geäußert: "Die Ungeimpften sind die heutigen Juden" und "Damals 1933 hat das auch so angefangen". Darüber hinaus fielen weitere Vergleiche.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Oktober 2021
    In einer Filiale einer Bank wurde einer schwerbehinderten Person, die ein ärztliches Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht vorlegte, der Zugang verweigert. Der zusätzlich vorgezeigte Schwerbehindertenausweis wurde nicht wahrgenommen. Er empfand die Abweisung als diskriminierend, weil für ihn dadurch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben stark beeinträchtigt wurde.
    Quelle: Beirat von und für Menschen mit Behinderung Tempelhof-Schöneberg
  • 14. Oktober 2021
    Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt. Gleichzeitig wurden alle vorhandenen Flyer gestohlen.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 14. Oktober 2021
    Ein sich im Bezirk aufhaltender Querdenken-Aktivist beleidigte in einem Social-Media-Post den RBB-Journalisten Olaf Sundermeyer und bot gegen Bezahlung von 2,50 € dessen Handynummer an, damit dieser "täglich" telefonisch beleidigend konfrontiert werden könne.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Oktober 2021
    Eine einen Hidjab tragende Frau, die an einer Bushaltestelle am Lützowplatz wartete, wurde gegen 20.30 Uhr von einem ebenfalls dort wartenden Pärchen antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Während sie auf arabisch telefonierte, äffte der Mann ihr Arabisch nach und die Frau äußerte laut, dass sie Araberinnen hasse. Als die muslimische Frau fragte, was das solle, wurde sie direkt beschimpft und aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Als die Betroffene daraufhin drohte, die Polizei zu rufen und sie anzuzeigen, entfernte sich das Paar.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Oktober 2021
    Am Balkon des GOTHIA-Hauses (Haus einer Berliner Burschenschaft) ist eine, in der sog. Alt-Right und in rechten Internetcommunitys beliebte, KEK-Flagge (des

    Fantasiestaates Kekistan) entdeckt worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Oktober 2021
    In der Breite Straße im Ortsteil Mitte wurde ein Plakat der Amadeu-Antonio-Stiftung zur Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus an einer Litfaßsäule vor der Zentral- und Landesbibliothek Berlin mit "Fuck" beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Oktober 2021
    In der Müggelheimerstr. in der Nähe der Wendenschloßstr. wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf ihm war eine Schwarze Sonne abgebildet und der Spruch "auch ohne Sonne braun".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Oktober 2021
    Eine Person, die durch das Tragen einer Kippa als jüdisch erkennbar ist, wurde am Zoologischen Garten in Charlottenburg aus antisemitischer Motivation angespuckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Oktober 2021
    In der Peter-Weiss-Gasse in Hellersdorf wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werben sie für eine Demonstration am Volkstrauertag. In der neonazistischen Szene wird zum Volkstrauertag im November traditionell ein "Heldengedenken" für die gefallenen Deutschen durchgeführt. Sie versuchen dabei ein geschichtsrevisionistisches Bild vom Nationalsozialismus zu vermitteln.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Oktober 2021
    Eine Frau wurde im Bahnhof Spandau gegen 17:00 Uhr von einem vorbeigehenden Jugendlichen mit den Worten: "Ieh! Schwul!" LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Die Frau trug eine medizinische Maske in Regenbogenfarben.
    Quelle: Register Spandau
  • 13. Oktober 2021
    Am Hohenzollerndamm Ecke Sächsische Str. wurden an einem Briefkasten Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 13. Oktober 2021
    Auf dem Parkplatz am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Natürlich Deutsch" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld des Allee-Centers in der Landsberger Allee rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Oktober 2021
    Auf einem Fensterbrett des Schaufensters einer Ladenwohnung in der Gubener Straße wurde eine laminierte A4 Propaganda (scheinbar ein aufwendig erstelltes Einzelstück) entfernt. Darauf sind die Sonnenblumen von Bündnis90 / Die Grünen abgebildet und eine antifaschistische Zeichentrickperson, die von einem lüsternen Affen von hinten genommen wird. Ein Absender ist nicht bekannt. Möglicher Weise soll die Darstellung zur Provokation dienen, da sie aber auch unhaltbare Sterotype des antischwarzen Rassismus bedient, wurde der Vorfall in die Chronik aufgenommen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Oktober 2021
    Im Restaurant „Alte Fasanerie“ im Ortsteil Lübars lag der Speisekarte ein Schreiben mit NS-verharmlosenden und Holocaust-relativierenden Inhalt bei. In dem Schreiben verglich der Betreiber des Restaurants die in Berlin geltende 2G- oder 3G-Regel mit dem Holocaust.
    Quelle: Tagesspiegel Checkpoint
  • 13. Oktober 2021
    Rund um die Dörpfeldstraße wurden ca. 5 Aufkleber der NPD und der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 13. Oktober 2021
    Fünf Aufkleber vom III. Weg bzw. zur NPD wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 12. Oktober 2021
    Auf dem Helene-Weigel-Platz wurden NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt und entfernt. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei antischwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2021
    Auf dem Helene-Weigel-Platz wurde der Aufruf "Wählt Nazis" hinterlassen. Zuvor wurde ein anderer Slogan mit Sprühkreide angebracht, der sich gegen die Wahl von Neonazis aussprach. Dieser wurde absichtlich derart verfremdet, dass nur noch der Aufruf "Wählt Nazis" zu lesen war.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Oktober 2021
    Eine Person, die sich seit Langem zivilgesellschaftlich und bei den Grünen engagiert, fand auf ihrem Schwerbehindertenparkschild einen rassistischen Aufkleber, der sich gegen die Grünen richtet. Die Betroffene war in den letzten Jahren mehrfach von verbalen Übergriffen, einer Sachbeschädigung an ihrem Auto und Einschüchterungen betroffen. Durch das gezielte Anbringen des Aufklebers an ihrem Parkschild stellt diese Handlung eine persönliche Bedrohung dar. In diesem Fall verbinden sich verschiedene Inhalte. Es handelte sich um einen anti-asiatischen Aufkleber, die Einschüchterung einer politischen Gegnerin und durch den Ort des Aufklebers lässt sich ebenfalls von einer behindertenfeindlichen Motivation ausgehen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Zingster Straße rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Oktober 2021
    Auf der Hermannstr. wurde ein Plakat des VVN-BdA beschädigt und besprüht, so dass nur noch "Nazis und Rassist*innen in die Parlamente" lesbar darauf stand. Davor war der Wortlaut "Keine Nazis und Rassist*innen in die Parlamente". Unweit davon wurden ebenfalls auf der Hermannstr. mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen die aktuellen Corona-Pandemie-Maßnahmen richteten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Oktober 2021
    An einem Mietshaus in der Lenbachstraße wurde ein NS-verharmlosender Sticker des internationalen Corona-Leugner*innen-Netzwerks "The White Rose" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Landsberger Allee und am Fennpfuhl antimuslimische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Oktober 2021
    An der Haltestelle Radickestr./ Nipkowstr. wurden vier rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    An einer Ampel am S-Bhf. Adlershof wurde ein weiterer rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 10. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Wartenberg rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Oktober 2021
    Ein 26-jähriger und ein 27-jähriger Mann warteten gegen 1:00 Uhr an einer Bushaltestelle in der Moritzstraße Ecke Altstädter Ring, als sie von zwei Männern im Alter von 26 und 47 Jahren rassistisch beleidigt wurden. Als diese sich drohend vor einer weiteren Fußgängerin aufbauten, ging der zuvor beleidigte 26-Jährige dazwischen, wurde dann aber von den Angreifern in den Schwitzkasten genommen und zu Boden gestoßen. Als die Polizei kam, beleidigte der 47-jährige einen Polizisten antisemitisch. Er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen.
    Quelle: Tagesspiegel Spandau vom 10.10.2021
  • 10. Oktober 2021
    Unter einem Video von TKVA (Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus) mit Max Czollek und Gregor Gysi zu Chanukka wurde ein antisemitischer Kommentar gepostet. In dem Kommentar wurde auf verhöhnende Weise der Holocaust geleugnet.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 9. Oktober 2021
    Am Peter-Weiss-Platz sowie am U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werden politische Gegner*innen abgewertet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Oktober 2021
    An der Haltestelle Fährallee in Rauchfangswerder wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. Oktober 2021
    Ein rassistischer Sticker wurde in der Thomasstraße nahe der Hermannstraße entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber befand sich ein Stoppschild, betitelt mit "Kein 2015".
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Straße Am Berl in Neu-Hohenschönhausen Flyer gegen politische Gegner*innen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Oktober 2021
    Insgesamt 82 Aufkleber wurden in Rudow entdeckt und entfernt. Viele waren alte Sticker von der NPD und der JN. Andere hatten Bezug zur aktuellen Corona-Pandemie.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 8. Oktober 2021
    In einer Regionalbahn äußerte sich gegen 15:30 Uhr ein Mann kurz vor dem Bahnhof Karow rassistisch und völkisch-nationalistisch. Der Mann sprach von "früher" und das damals die "Deutschen" noch "deutsch" waren. Ebenso sagte der Mann, dass Menschen, die er mit dem N-Wort bezeichnete, zu Hause geblieben sind. Niemand hat sich zu den Äußerungen verhalten.
    Quelle: [moskito] Fach und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Oktober 2021
    In der U-Bahnstation Frankfurter Allee schubste und beleidigte ein älterer Mann einen kleinen Jungen mit Schulranzen rassistisch. Eine Passantin schritt ein und forderte ihn auf, das Kind in Ruhe zu lassen, woraufhin der Mann schrie "der versteht mich eh nicht" und Affenlaute von sich gab.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2021
    In einem Teil der Bornitzstraße bis zum Loeperplatz wurden sieben Aufkleber gemeldet, die die Aufschriften "Anti-Antifa", "Heimat schützen" und "Deutsche Zone" trugen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2021
    Am Abend wurde ein 29-Jähriger vor dem S-Bahnhof Nöldnerplatz laut Polizeiangaben erst auf seinen Glauben angesprochen (vermutlich weil er einen Pullover der israelischen Streitkräfte trug), sofort mit Reizgas im Gesicht attackiert und zu Boden gestoßen. Der oder die Täter*innen konnten unerkannt flüchten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Oktober 2021
    Ein Mann, der vor einer Moschee in Tiergarten einparkte, wurde von einem anderen, dort kurz haltenden Autofahrer antimuslimisch-rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. Oktober 2021
    An der Ecke Müggelheimer Str./ Pohlestr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in den Reichsfarben und mit Reichsadler entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Oktober 2021
    An der Alice-Salomon-Hochschule wurde ein rassistisches Plakat von außen angeklebt. Auf dem Plakat werden rassistische Vorurteile gegenüber Angehörigen muslimischen Glaubens verbreitet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 7. Oktober 2021
    Gegen 13.30 Uhr reagierte ein 43-jährigen Fahrgast in der U-Bahn der Linie 6 im Wedding auf eine Fahrkartenkontrolle mit rassistischen Beleidigungen und versuchte, einen Kontrolleur zu schlagen. Da der Fahrgast weder einen gültigen Fahrausweis vorzeigen konnte noch eine Mund-Nase-Bedeckung trug, baten ihn Mitarbeitende der BVG, am U-Bahnhof Afrikanische Straße mit ihnen auszusteigen. Hier soll er einen 56-Jährigen Kontrolleur mehrfach rassistisch beleidigt und versucht haben, ihn mit der Faust zu schlagen, was ein 55-jährige Kollege des bedrohten Kontrolleurs verhinderte. In der Folge soll der 43-Jährige nun alle BVG-Mitarbeitenden bedroht und fortwährend vor Passanten beleidigt haben. Alarmierte Polizeikräfte stellten die Personalien des Angreifers fest und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Beförderungserschleichung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Nichttragens einer Mund-Nase-Bedeckung ein. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.10.2021
  • 7. Oktober 2021
    Am Parkplatz vor einem Supermarkt in der Nähe des Roederplatzes wurde wieder ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Oktober 2021
    Bei einem Gespräch zwischen einem Mann und einer Frau werden lautstark rassistische Kommentare gemacht. Es macht außerdem den Anschein, dass sie mit ihren Aussagen umstehende Personen provozieren möchten.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson (Andi-App)
  • 6. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Altglienicke Kirche wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 6. Oktober 2021
    An einer Wand in der Simon-Dach-Straße wurde eine Schmierei entdeckt, welche die 2G-Regelung zur Covid-Eindämmung mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt („Stop 2G", daneben stand ein Hakenkreuz).
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Oktober 2021
    Nachdem am 29.09.2021 auf dem Spielplatz ein Neonazi-Angriff erfolgte, hängten Anwohner*innen laminierte Plakate auf, um auf das Geschehene aufmerksam zu machen. Sämtliche Plakate wurden nun beschädigt: Das Wort „Nazi“ wurde an zwei Stellen ausgeschnitten, sodass der extrem rechte Hintergrund der Tat unklar wird.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Oktober 2021
    IN den Straßen Am Steinberg, Roelckestraße, Pistoriusstraße und in der Langhansstraße wurden antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern werden Jüd:innen als das "Übel der Welt" bezeichnet und als Feinde markiert. Darüber hinaus wurde ein Aufkleber mit der Darstellung eines rechten und verschwörungsideologischen Koch mit dem Slogan "Deutschland erwache!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. Oktober 2021
    An der Thomasstraße zur Altenbraker Straße wurde ein Aufkleber auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Wollt ihr die totale Plandemie?"
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Oktober 2021
    In der Jebensstraße gegenüber der Bahnhofsmission am Zoologischen Garten wurde ein Hakenkreuz auf einen Straßenlaternenmast entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 6. Oktober 2021
    Die „FreieLinke“, Teil des extrem rechten Netzwerkes "Querdenken", demonstrierte gegen 20:30 Uhr vor dem Club Berghain bei dessen Wiedereröffnung mit eigener Musik und Bannern gegen die Corona-Maßnahmen. U. a. stand auf einem Banner das Wort „Impfapartheid“.

    Apartheid (wörtlich „Getrenntheit“) bezeichnet die Vorherrschaft der „weißen“, europäischstämmigen Bevölkerungsgruppe über alle anderen. Apartheid war eine geschichtliche Periode der staatlich festgelegten und organisierten sogenannten Rassentrennung in Südafrika und Südwestafrika. Daher ist die Veranstaltung als rassistisch einzustufen.
    Quelle: Twitter
  • 6. Oktober 2021
    In der Rummelsburger Straße Ecke Ribbecker Straße wurde ein "Refugees not welcome"-Aufkleber gemeldet und entfernt. In der Nähe befand sich ein weiterer Sticker der extremen Rechten mit Bezug zum Volksaufstand" in Ostdeutschland.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Oktober 2021
    Am Roederplatz wurde an der Tramhaltestelle ein Aufkleber der NPD gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Oktober 2021
    Mehrere rechte Querdenken-Sticker wurden in der Proskauer und Rigaer Straße entfernt, u. a. von "Berlin steht auf" mit dem Inhalt "Sei quer, sei Denker, sei Berlin" und von der rechten Gruppe "Studenten stehen auf".

    Außerdem wurde in der Wühlischstraße ein Sticker vom Corona-Ausschuss entfernt und vor einem Frisör in der Proskauer Straße ein Sticker des Dark-Techno-Labels "Ragnarök", welches in der rechten Szene beliebt ist.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Oktober 2021
    Am Nelly-Sachs-Park wurde ein antisemitischer Aufkleber eines bekannten extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Aufkleber tragt die Aufschrift "FCK NWO" trug. NWO steht für die antisemitische Verschwörungserzählung einer "Neuen Weltordnung". Sie gehen davon aus, dass es die "Neue Weltordnung" gibt, was antisemitisch ist, lehnen sie aber ab.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. Oktober 2021
    Flyer der extrem rechten Partei III. Weg wurden in der Vorwoche zur Bundestagswahl in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. Oktober 2021
    An der Tram-Station Helene-Weigel-Platz wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber mit antisemitischen Chiffren entdeckt. Der Aufkleber verweist auf den Verschwörungsmythos des sogenannten „Great Reset“ und zeigt Bill Gates, George Soros und Klaus Schwab. Der Mythos vom „Great Reset“ behauptet ein weltweites, planvolles und bösartiges Vorgehen jüdischer „Eliten“. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle Wegedornstr./ Semmelweisstr. wurden mehrere Hakenkreuze auf den Sitzen entdeckt. Diese wurden von einer engagierten Person an die BVG gemeldet, die sie entfernen ließ.
    Quelle: Via Twitter Register Treptow-Köpenick
  • 5. Oktober 2021
    Bei einem Spiel der Eisbären Berlin gegen den HC Lugano wurden aus dem Publikum heraus Hitlergrüße gezeigt. Polizei und Security griffen nicht dagegen ein.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. Oktober 2021
    Am Häuschen der Wasserrettungsstation Grunewaldturm in Grunewald, sowie auf Müllsäcken, wurden zahlreiche Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei III.Weg entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 5. Oktober 2021
    Ein schwarzer Kunde eines Schnellimbisses im Wrangelkiez fragte freundlich nach, ob ein Tisch abgewischt sei und wurde angeschnauzt. Er deutete diese unfreundliche Reaktion als rassistische Ungleichbehandlung, auch vor dem Hintergrund vorheriger Äußerungen des Mitarbeiters. Dieser hatte den Kunden einige Monate zuvor gefragt, ob ein anderer Kunde mit dunkler Hautfarbe mit ihm verwandt sei. Mehrere schwarze Bekannte des Kunden hatten zuvor ähnliche Erfahrungen gemacht und haben begonnen, den Laden zu boykottieren.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Oktober 2021
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden vier rassistische Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Oktober 2021
    Auf dem Alice-Salomon-Platz sowie in der Kastanienallee wurden Plakate von der neonazistischen Kleinstpartei "III. Weg" entdeckt. Auf den Plakaten werden politische Gegner*innen abgewertet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Oktober 2021
    In der Gegend rund um den Hohenzollerndamm und die Eisenzahnstraße in Wilmersdorf sind zum wiederholten Mal Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aufgetaucht. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 4. Oktober 2021
    In der Pistoriusstraße wurden erneut Aufkleber mit einer Darstellung von Adolf Hitler und einem Spruch, bei dem antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien bedient werden, entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 4. Oktober 2021
    Bei einer Behörde im Bezirk Mitte ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Angaben veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Oktober 2021
    Auf einem Parkplatz am Roederplatz wurden mehrere Aufkleber der NPD ("Kriminalität bekämpfen, Grenzen sichern", "Schächten ist geistesgestört", "Natürlich deutsch") gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Oktober 2021
    An der Mehrower Allee wurden antisemitische Sticker entdeckt, auf denen ein durchgestrichener Davidstern und eine Parole gegen den Staat Israel gedruckt ist.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. Oktober 2021
    Zwei Sticker rechter Gruppen wurden an der Tramhaltestelle Krankenhaus Friedrichshain entfernt. Einer hatte einen verschwörungsideologischen Inhalt von "Ärzte für Aufklärung", der andere von "Nicht ohne uns" machte Werbung für das extrem rechte Bündnis "Demokratischer Widerstand".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Oktober 2021
    Auch heute wurden wieder Sticker der rechten Bewegung "Studenten stehen auf" in der Gründberger Straße, Simon-Dach- und Gabriel-Max-Strasse entfernt und ein Sticker am Boxhagener Platz, der für eine verschwörungsideologische Demo bereits Ende September warb. "Studenten stehen auf" ist Teil des extrem rechten Querdenken-Netzwerkes.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Oktober 2021
    An der Bushaltestelle An der Werderlake in der Rudower Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Oktober 2021
    In den Straßen Am Steinberg, Langhansstraße, Jacobsonstraße und am Hamburger Platz wurden Aufkleber, mit dem Bild eines rechten und verschwörungsideologischen Kochs und dem Slogan "Deutschland erwache!", entdeckt und entfernt. Ebenso wurden Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler, die mit einem antisemitischen Spruch versehen wurden, entdeckt und entfernt. Bereits am 1.10.2021 wurde in der Heinersdorfer Straße der antisemitische Aufkleber entdeckt und entfernt. Es wurde darüber hinaus ein antisemitischer Aufkleber entdeckt, der Jüd:innen als das "Übel der Welt" bezeichnet und sie als Feinde markiert.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 3. Oktober 2021
    In Tegel wurde ein Aufkleber der rechten Partei "Die Republikaner" gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 2. Oktober 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD in der Nähe der Heinrich-Heine-Straße im Bereich des Ortsteils Mitte wurde ein Hakenkreuz geschmiert und das S von SPD durch ein N wie NPD ersetzt. Bereits am 26.9.2021 wurde ganz in der Nähe ein SPD-Wahlplakat mit einer Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Oktober 2021
    Auf die Sitze der Bushaltestelle der Station Naumburgerstr. wurden geschmierte Hakenkreuze sowie der Spruch "NS-Zone" entdeckt und an BVG bzw. Polizei gemeldet.
    Quelle: RIAS
  • 2. Oktober 2021
    An einem Parkscheinautomaten Ecke Wühlisch- / Simon-Dach-Straße wurden Aufkleber der rechten Organisation "Querdenken 711" entfernt. Text: "FRIEDEN FREIHEIT LIEBE WAHRHEIT", Querdenken 711 und ein QR Code. Auch ein Aufkleber der rechten Gruppe "Studenten stehen auf" wurde vom Automaten entfernt. Ein weiteres Exemplar von diesem Aufkleber befand sich an der Ecke Simon-Dach- / Krossener Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Oktober 2021
    Die Neonazi-Partei "Der III. Weg" verteilte Flugblätter gegen "kriminelle Ausländer" im Umfeld des S-Bahnhofs Wartenberg und verklebte Aufkleber der Partei in der Gegend.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Oktober 2021
    In der Weitlingstraße wurden mehrere Aufkleber des "III. Weg" gefunden und entfernt. In der Wönnichstraße und Friedastraße fanden sich mehrere Hakenkreuze an Mülleimern.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Oktober 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Karlshorst Flyer gegen "Linksextremismus" in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Oktober 2021
    Um 1 Uhr wurde am S-Bhf. Wartenberg ein 21-Jähriger von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und mit einer Schusswaffe bedroht. Er zielte mit der Waffe auf den Betroffenen. Dabei fiel ihm jedoch das Magazin aus der Waffe. Anschließend verletzte der Angreifer den Betroffenen mit einem Kopfstoß gegen die Nase. Der blutende Mann rief die Polizei, während sich der Täter Richtung Ribnitzer Straße entfernte. Die Polizei konnte den Täter nicht festnehmen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 1. Oktober 2021
    Ein Teilnehmer eines Autokorsos von Verschwörungsideolog*innen und Impfgegner*innen zeigt am S-Bahnhof Gesundbrunnen einen Hitlergruß.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 1. Oktober 2021
    Am Fehrbelliner Platz Ecke Westfälische Straße wurden rechte Aufkleber entdeckt. Die Aufkleber zeigen die schwarz-weiß-rote Reichsflagge sowie die Jahreszahl 1871, welche sich auf die Gründung des deutschen Kaiserreichs bezieht. Sie proklamieren außerdem, dass es Souveranität "nur in diesen Farben" gäbe. Dies suggeriert, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat sei. Außerdem wird dadurch die parlamentarische Demokatie abgelehnt und eine Rückkehr zur Monarchie gefordert.
    Quelle: Register CW
  • 1. Oktober 2021
    Am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels, mit antisemitischem Motiv, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 1. Oktober 2021
    Auf der Ostseestraße Ecke Goethestraße wurden antisemitische Aufkleber mit der Darstellung von Adolf Hitler entdeckt und entfernt. Der Slogan beinhaltete antisemitische Stereotypen und Vernichtungsphantasien. Darüber hinaus wurden in der Ostseestraße Höhe eines Einzelhandelskaufhauses ein antisemitischer Aufkleber entdeckt, der Jüd:innen für das "Übel der Welt" verantwortlich macht und sie als Feinde markiert.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. Oktober 2021
    Im Bezirk Pankow wurde ein LGBTIQ*-Aufkleber mit einem rechten Aufkleber überklebt. Die Meldung kam über die AnDi-App. Die genaue Straße wurde leider nicht angegeben.
    Quelle: AnDi-App
  • 1. Oktober 2021
    Insgesamt wurden acht Plakate vom III. Weg und vom "Nationalen Widerstand" entdeckt und entfernt. Ebenfalls wurden 18 Aufkleber gefunden und teilweise entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 30. September 2021
    In der Nipkowstr. wurden drei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    In der Anna-Seghers-Str. wurde drei teils rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.

    In der Radickestr. wurden ebenfalss zwei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 30. September 2021
    Am Rudolfplatz wurde eine Schmierei entdeckt, welche die 2G-Regelung zur Covid-Eindämmung sowie Gesundheitsminister Jens Spahn mit dem Nationalsozialismus gleichsetzt. Dazu war ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten.

    Zu Beginn des Spiels wurden im Block 13 Fans von Maccabi Haifa rassistisch als „Eselficker“ und homofeindlich als „schwul“ beleidigt. Ein Mann mit einem Maccabi-Fanschal wurde mit „Scheiß Jude“ und „Verpiss dich du Scheiß Jude“ angepöbelt. Als der Betroffene einen Ordner darauf ansprach, empfahl dieser ihm, den Fanbeautragten zu benachrichtigen. Der Betroffene verwies darauf, dass der Ordner dafür sorgen müsste, diese Personen aus dem Block zu verweisen.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten.

    Nach dem Spiel wurden die Maccabi-Unterstützer*innen um das Stadion geleitet. Von der anderen Seite der Abtrennung riefen einzelne Heimfans von Union Berlin den Maccabi-Unterstützer*innen sexistische Sprüche wie „verpisst Euch ihr Scheißhurensöhne“ zu. In mindestens einem Fall wurde dabei „Judensöhne“ gesagt. Ein Mann aus dieser Gruppe fragte seine Begleiter*innen, „Ei Jungs, hat einer von euch noch ein wenig 74-90-8 in der Tasche?“ Dabei grinste er die Maccabi-Fans an. Die genannten Zahlen bilden die CAS-Registrierungsnummer für Cyanwasserstoff, Wirkstoff des Giftgases Zyklon B.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten.

    Ein Union-Fan versuchte während der zweiten Halbzeit, eine kleine Israel-Fahne aus Papier, die Auswärtsfans an einem Sitz befestigt hatten, anzuzünden. Die Fahne fing kein Feuer. Weitere Union-Fans intervenierten. Die kleine Gruppe von Maccabi-Unterstützer*innen entschied sich aus Sicherheitsbedenken, ebenfalls den Oberrang zu verlassen. Ein Zivilpolizist beobachtete die Szene und erbat eine Zeugenaussage.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Im Olympiastadion in Westend fand das Gruppenspiel der UEFA Europa Conference League 1. FC Union Berlin gegen Maccabi Haifa statt, bei welchem sich mehrere antisemitische Vorfälle ereigneten. In der 33. Minute, kurz nach dem ersten Berliner Tor, sollen Union-Fans, eine mit Maccabi sympathisierende Gruppe, mit Bierbechern und Zigarettenstummeln beworfen haben. Es soll zur antisemitischen Beleidigung „Scheiß-Jude“ gekommen sein. Ein Betroffener berichtete, dass einzelne Berliner Fans dazwischen gegangen wären, die Gruppe sich aber dazu entschlossen habe, den Block zu wechseln und den Rest des Spiels mit den Maccabi- Fans im Gästerang zu verbringen.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 01.10.2021
  • 30. September 2021
    Die Gedenkplatte für den Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Herrschaft wurde mit türkiser Farbe übersprüht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. September 2021
    Auf einem Supermarktparkplatz in Kaulsdorf wurde eine Person von einem Autofahrer behindertenfeindlich beleidigt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. September 2021
    In der Seelenbinder Str. wurde ein Sozialarbeiter, der in Begleitung von zwei Kindern war, von vier Union-Fans als "Judensau", "weinrote Schwuchtel" und "Kinderficker" beleidigt. Nachdem er die Kinder in den Jugendclub schickte, wurde er nur kurze Zeit später von den vier Männern angegriffen. Der Angriff ist auf eine Fan-Feindschaft zwischen dem 1. FC Union und dem BFC Dynamo zurückzuführen, worauf u.a. die Bezeichnung als "weinrot" (Vereinsfarbe des BFC) hindeutet.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 30. September 2021
    Eine Hidjab-tragende Frau wurde in der U6 am U-Bahnhof Turmstraße von einer an ihr vorbeidrängenden Frau rassistisch beleidigt. Die sie drängelnde Frau zischte ihr leise zu: "Verwinde, Araberhure!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. September 2021
    An der Ladentür einer weltoffenen Kultureinrichtung wurden ein bis zweimal pro Woche Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entdeckt, die sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. September 2021
    Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte die Neuköllner AfD im September mehrere rassistische Postings, die "Migranten-Kriminalität" behandeln.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. September 2021
    In einer Chatgruppe mit Reinickendorf-Bezug beim Messengerdienst Telegram, die im Kontext der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen entstanden ist, wurden von Juli bis September mehrfach extrem rechte, antisemitische, verschwörungsideologische und NS-verharmlosende Inhalte in Text- und Bildform geteilt. In einem dort geteilten Post wurde der Mord an George Floyd verharmlost. Mehrfach wurden Posts von verschwörungsideologischer und extrem rechter Kanäle geteilt. Die diskriminierenden und extrem rechten Äußerungen blieben in der Chatgruppe unwidersprochen.
    Quelle: Telegram
  • 29. September 2021
    An der Haltestelle Zingster Straße / Ribnitzer Straße wurden mehrere antisemitische Aufkleber mit dem Judenstern und der Aufschrift "Ungeimpft" sowie "Wieder soweit" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. September 2021
    Ein Kind und seine Mutter wurden vor dem KaDeWe von einer Frau antimisemitisch beleidigt. Die Frau hatte ihnen gegenüber geäußert: "Das Kind Israels ist das Problem. Ihr werdet schon sehen, dass ihr das Problem seid"
    Quelle: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA e.V.)
  • 29. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Dies war die letzte Kundgebung dieser "Merkel muss weg"- Veranstaltungsreihe an jedem Mittwoch. Der Brandenburger AfD-Veranstalter führte in seiner Rede den Wählerverlust der Berliner AfD bei der Abgeordnetenhauswahl von 14,3 auf 8,0 Prozent auf das "eindeutige Scheitern" der Berliner "Meuterei-Linie" unter dem als "gemäßigt" geltenden früheren Berliner AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Pazderski zurück. Als vorbildlich bezeichnete er hingegen den extrem rechten politischen Kurs und das Bundestagswahlergebnis der AfD in Thüringen und Sachsen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. September 2021
    In der Müggelheimer Str. bei Aldi wurden drei Aufkleber, mit der Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in den Reichsfarben und mit Reichsadler, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. September 2021
    In der Bahnhofstr. wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. September 2021
    An einer Infotafel auf dem S-Bahnhof Waidmannslust wurden drei Hakenkreuze mit der Überschrift "es ist an der zeit macht euch bereit" entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 28. September 2021
    Ein betrunkener Neonazi rief „Heil Hitler!“ und andere extrem rechte sowie antisemitische Parolen auf einem Spielplatz und bewarf Spielplatzbesucher*innen mit Schmutz. Als ein junger Vater einschreiten wollte, wurde er von dem Neonazi mit einer Bratpfanne angegriffen und am Kopf verletzt.
    Quelle: Berliner Zeitung
  • 28. September 2021
    Auf der Fußgänger*innen-/Fahrradbrücke im Friedrichshainer Teil der Elsenbrücke wurde ein Sticker entdeckt und entfernt, der das Impfen mit „Eugenik“ gleichsetzt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. September 2021
    An der Ecke Hermannstraße und Thomasstraße wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Wollt ihr die totale Plandemie?"
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. September 2021
    In der Kottmeierstraße wurden Schulkinder auf dem Fußweg von einer Passantin mehrfach rassistisch beleidigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. September 2021
    Bei einer Veranstaltung im Wedding ereiferte sich eine Frau religiös motiviert schwulenfeindlich und unterstellte außerdem Schwulen Pädophilie und Kindesmissbrauch.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. September 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wird eine Lehrkraft von einer anderen Lehrkraft, die rassistische Diskriminierungen in der Schule nicht wahrnehmen will, dadurch rassistisch diskriminiert, indem ihr ihre Kompetenz und Erfahrung als Lehrkraft abgesprochen wird und ihre Rassismuserfahrungen nicht ernst genommen werden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. September 2021
    An einer Hauswand im Ortsteil Reinickendorf wurde eine Schmiererei mit dem Text "Stop Covid Fascism" entdeckt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson via Twitter
  • 27. September 2021
    In den letzten Tagen wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Am Pasedagplatz (25.09.2021) wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Stärke durch Einheit" entdeckt und entfernt. Am Steinberg wurde an verschiedenen Tagen ein Aufkleber mit dem Gesicht eines rechten Koches mit dem Slogan "Deutschland erwache" entdeckt und entfernt. Am Steinberg (27.09.2021) wurden Aufkleber mit der Darstellung von Wehrmachtssoldaten und dem Slogan "Es waren die besten Soldaten der Welt" entdeckt und entfernt. Ebenso gab es Aufkleber mit dem Slogan "Identität bewahren" und schwarz-weiß-roter Farbgebung sowie Aufkleber mit dem Slogan "Ich hasse Zecken bis aufs Blut", "Defend Europe" und Aufkleber des rechten Magazins "Compact", die sich gegen die Partei Bündnis 90/Die Grünen wendeten und auf Analena Baerbock bezogen, und Aufkleber mit dem Slogan "Deutsche Jugend voran" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 27. September 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten in den USA zur antirassistischen 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen) Bewegung, die nach dem rassistischen Mord an einem Schwarzen in den letzten Wochen auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' werden die rassistischen Morde an PoC relativiert und verhöhnt.

    An der Ecke Rudower Chaussee/ Gottfried-Leibnitz-Str. wurden vier rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern befand sich ein rotes STOPP-Schild und die Aufschrift "kein 2015". Das Jahr '2015' benutzen extrem rechte Gruppierungen als Chiffre für eine vermeintliche Bedrohungssituation durch Geflüchtete.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 27. September 2021
    In der Rummelsburger Straße wurden drei Hakenkreuze, die mit schwarzem Edding an einem Stromkasten geschmiert wurden, gemeldet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. September 2021
    Am Supermarktparkplatz am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD gemeldet, der sich gegen die derzeitige Asylpolitik richtet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. September 2021
    An der Bushaltestelle Denkmarsteig wurde auf einem Sitz ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Partnerschaft für Demokratie Treptow-Köpenick
  • 27. September 2021
    In der Brückenstr. wurden ein antimuslimischer und ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 27. September 2021
    Ein Mann, der am Heinrich-Heine-Platz auf Türkisch telefonierte, wurde gegen 19.00 Uhr von einem Mann mittleren Alters barsch auf Deutsch angesprochen: "Das ist Deutschland! Warum sprichst Du nicht Deutsch?"
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 27. September 2021
    In der Straße Unter den Linden und um den Pariser Platz wurden vier Fake-Aufkleber (sehen wie von der jeweiligen Partei aus, sind aber gegen sie gerichtet) entdeckt und entfernt, mit denen Bündnis90/Die Grünen und die CDU rassistisch-einwanderungsfeindlich und verschwörungsideologisch diffamiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. September 2021
    In der U-Bahnlinie 9 wurde zwischen den Stationen Amrumer Str. und Leopoldplatz gegen 15.30 Uhr ein junger Mann von zwei Jugendlichen behindertenfeindlich beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. September 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte wird eine Lehrkraft von einem/einer Schüler*in rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD an der Kreuzung Annenstraße, Ecke Heinrich-Heine-Straße im Ortsteil Mitte wurde ein handgemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. September 2021
    In der Kissingstraße (Nähe Rosa-Luxemburg-Gymnasium), Neumannstraße und in der Binzstraße wurden verschiedene Aufkleber mit unterschiedlichen Motiven eines rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. September 2021
    Nahe des Brodowiner Rings wurden NPD-Wahlkampfflyer in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. September 2021
    Unter den Eichen (Lichterfelde) wurden diverse Wahlplakate demokratischer Parteien mit der Parole "Islamisierung mit uns ja gerne" überklebt.
    Quelle: Register S/Z
  • 26. September 2021
    Ein 31-Jähriger wird von der Berliner Staatsanwaltschaft dringend verdächtigt, einen brennenden Molotow-Cocktail auf ein in der Skalitzer Straße stehendes, von zwei Menschen bewohntes Zelt geworfen zu haben. Die Betroffenen konnten das Zelt rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
    Quelle: Staatsanwaltschaft Berlin
  • 26. September 2021
    Insgesamt wurden in Rudow 68 extrem rechte Aufkleber von u.a. NPD und III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 26. September 2021
    Extrem rechte Parteien nutzten den Wahlkampf, um in Form von Plakaten teils rassistische und antidemokratische Inhalte zu verbreiten. Insbesondere die NPD fiel mit rassistischen Plakaten auf. Zudem wurden Wahlplakate aufgehängt, die auf den Film "Er ist wieder da" anspielten. In dem Film erscheint Adolf Hitler plötzlich in der Gegenwart.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 25. September 2021
    In der Semliner Str. und Umgebung wurden Flyer der NPD an Autoscheiben geklemmt. Es handelt sich um Wahlkampfwerbung mit Bezug zum Autofahren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. September 2021
    In der Schloßstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten "1% Prozent"-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 25. September 2021
    Die Polizei nahm in der Nacht einen Mann fest, der in Marzahn volksverhetzende Musik abgespielt hatte. Mehrere Anwohnende der Pöhlbergstraße hatten gegen 23.30 Uhr dem Notruf eine Person gemeldet, die in einem Auto sitzend die laute Musik hörte. Zudem sei der Mann ausgestiegen, habe rechte Parolen gegrölt und Glasflaschen auf dem Gehweg zerschmettert. Die Einsatzkräfte konnten den 27-Jährigen in der Nähe festnehmen. Bei einer von der Staatsanwaltschaft angeordneten Durchsuchung des Fahrzeugs beschlagnahmten sie ein Mobiltelefon, auf welchem die Musik gespeichert war. Der Festgenommene musste sich in einem Polizeigewahrsam einer Blutentnahme unterziehen und sich nun wegen Volksverhetzung verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen hierzu übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 25. September 2021
    In der Fanningerstraße wurde auf ein Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen ein Sticker mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!" geklebt, gemeldet und entfernt worden.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 25. September 2021
    In der Weitlingstraße bei einem Supermarkt wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Faschistische Covid Aktion" gemeldet und entfernt. Das Gleiche wurde in der Haufstraße im Kaskelkiez gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. September 2021
    Erneut wurden Flyer des Nachbarschaftszentrums Friedrichshagen mit Angeboten für Geflüchtete gestohlen. Einer dieser Flyer wurde wieder in den Ständer des Nachbarschaftszentrums gelegt, mit einem selbstgemachten Schild mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" beklebt.
    Quelle: Stephanus Stiftung/ Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 25. September 2021
    In Charlottenburg wurden insgesamt 38 Sticker entdeckt und entfernt, die sich inhaltlich z.B. gegen antifaschistisches Engagement richteten oder Bezug zur Corona-Pandemie hatten.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 25. September 2021
    Bei einer verschwörungsideologischen Versammlung gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie am Bahnhof Zoologischer Garten waren diverse antisemitische und NS-relativierende Inhalte zu sehen. Ein Teilnehmer trug einen Mund-Nasen-Schutz mit einem gelben "Judenstern" und der Aufschrift "ungeimpft". Dadurch wird die systematische Verfolgung und Tötung der Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus bagatellisiert. Ein anderer hielt ein Schild mit der NS-verharmlosenden Aufschrift "2G - Aus der Geschichte nichts gelernt?". Teilnehmende trugen außerdem ein Banner mit der Aufschrift "Impfapartheid". Die Maßnahmen werden hier mit dem rassistischen Apartheidsregime Südafrikas gleichgesetzt, wodurch dieses verharmlost wird. Des weiteren bedrohten und behinderten Teilnehmende die Pressearbeit von Journalist*innen und bezeichneten eine Journalistin als "Medienhure".
    Quelle: Register CW
  • 24. September 2021
    Am Vormittag führte die NPD eine Wahlkampfkundgebung in der Schönefelder Chaussee durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. September 2021
    Am Nachmittag führte die NPD eine Wahlkampfkundgebung gegenüber dem Rathaus Köpenick durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. September 2021
    Zum wiederholten Male wurde in der Eisenzahnstraße in Wilmersdorf ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Dieser Aufkleber verbreitete anti-israelischen Antisemitismus.
    Quelle: Register CW
  • 24. September 2021
    An der Kreuzung Edisonstr./ Wilhelminenhofstr. wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und überklebt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 24. September 2021
    In der Wilmersdorfer Str. Ecke Giesebrechtstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK AFA" entdeckt. "AFA" steht für Antifaschistische Aktion.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 24. September 2021
    Gegen 21:56 h haben zwei Personen in einer vollen U-Bahn am U-Bhf. Spichernstr. abwechselnd den Hitlergruß gezeigt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 24. September 2021
    Mehrere Männer haben am Freitag Nachmittag eine Transfrau zuerst beleidigt, bedroht und dann angegriffen. Einer der Täter riss ein mobiles Straßenschild aus der Verankerung bedrohte die Frau damit. Die Frau flüchtete und wurde von einem Mann weiter verfolgt. Als die Frau stürzte bildete sich eine Traube von Schaulustigen, bis ein Zeuge dazwischen ging. Die alarmierte Polizei konnte keinen der Täter mehr auffinden, die Frau erlitt Hautabschürfungen.
    Quelle: Register Neukölln, Berliner Zeitung, 25.9.2021
  • 24. September 2021
    Eine Transfrau wurde an der Pannierstr. von einem unbekannten Mann beleidigt und bedroht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. September 2021
    Im Bereich rund um die Köpenicker Str. wurden mehrere geschmierte Keltenkreuze sowie Schriftzüge von ANB (Autonome Nationalisten Berlin) und auch ein Sticker des III. Wegs entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. September 2021
    In der Thomas-Müntzer-Str. wurde ein antiziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 24. September 2021
    In der Simon-Bolivar-Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Rock against Antifa" von einem ungarischen, extrem rechten Onlineversandhandel auf ein Plakat der Linkspartei geklebt, gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. September 2021
    In der Kaulsdorfer Straße wurden NPD-Wahlkampfflyer verteilt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 24. September 2021
    In der Nacht zeigte ein Mann an der Haltestelle Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. den sog. Hitlergruß gegen eine Person, die mit einem Lastenfahrrad der Grünen unterwegs war.
    Quelle: Bündnis 90/ Grüne Treptow-Köpenick
  • 24. September 2021
    Das Landesamt für Einwanderung (LEA) akzeptiert keine Online-Registierung für die Bearbeitung von Leistungsauszahlungen mehr. Personen ohne gültige Papiere werden vor Ort ohne Anhörung weggeschickt. Für die Verlängerung von Aufenthaltspapieren wird aber weiterhin die Online-Registierung benötigt. Dies bedeutet eine Sanktionierung der Antragssteller*innen ohne ihr eigenes Verschulden. Eine Antragsstellerin, die in einer Gemeinschaftsunterkunft lebt, hat somit keine Möglichkeit die Leistungsauszahlung zu beantragen.
    Quelle: AnDi Antidiskriminierungs-App
  • 24. September 2021
    Am Rande einer AfD-Veranstaltung kam es zu einem Angriff gegen eine Pressevertreterin. Die Journalistin machte aus der Entfernung Fotos von der Menge, als eine Teilnehmerin sie anschrie, an der Jacke packte und am Kameragürtel heftig hin und her zog. Die umstehende Polizei hat nicht reagiert. Zwei Passant*innen kamen schließlich dazu und befreiten die angegriffene Person.
    Quelle: Register CW
  • 23. September 2021
    Rund um den S-Bahnhof Hohenzollerndamm und die Eisenzahnstraße wurden erneut mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten.
    Quelle: Register CW
  • 23. September 2021
    Am Schaukasten des Amtshauses Buchholz wurden sieben Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels geklebt. Diese wurden am Morgen entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. September 2021
    In der Nähe vom Antonplatz wurden mehere "AHM" (Antifa-Hunter-Miliz) Sprühereien entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. September 2021
    In der Grabbeallee wurden verschiedene Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 23. September 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurde ein antiziganistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 23. September 2021
    In der Nähe des Kottbusser Tors tauchten aufwändig gestaltete Geldscheine mit coronaleugnerischen Bezügen auf, auf denen u.a. auch der Nationalsozialismus relativiert wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. September 2021
    Im Ausgang des U-Bhf. Magdalenenstraße wurde mehrere Neonazi-Aufkleber gefunden die sich gegen politische Gegner*innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. September 2021
    An der Bushaltestelle Landsberger Allee / Zossener Straße wurden Aufkleber des extrem rechten Versandes “Politaufkleber“ verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. September 2021
    An der Landsberger Allee wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gegen "die Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. September 2021
    In der Gürtelstraße wurden Flyer für zwei unangemeldete und „geheime“ Versammlungenen gegen angeblich geplanten Betrug bei der Bundestagswahl gefunden und entfernt. Auf den Flyern wurde auf eine Homepage mit extrem rechten Reichsbürger*innen-Inhalten verwiesen. Die Versammlungen fanden nicht statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. September 2021
    Auf einem Plakat der Grünen wurde ein Sticker der Identitäteren Bewegung mit dem Schriftzug "Heimatschutz statt Mundschutz" entdeckt und überklebt
    Quelle: Instagram
  • 23. September 2021
    An der Bushaltestelle Heidefriedhof in der Reißeckstraße wurde eine rassistische Schmiererei "Knacken Raus", die neben dem Kürzel "AFD" mit Edding angebracht worden war, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 23. September 2021
    Ein Wahlplakat des für die SPD kandidierenden Orkan Özdemir wurde mit "Kanake" beschmiert.
    Quelle: rbb24, 23.09.2021
  • 23. September 2021
    An der Haltestelle der M13 in der Wühlischstraße wurde ein Aufkleber entfernt. Er stellte eine Imitation des Antifaschistische Aktion-Logos dar. Stattdessen stand dort "Faschistische Aktion", auf der roten Fahne (mit Wind von rechts) stand "Nützliche Idioten" und es war ein Corona-Virus-Figürchen und eine Spritze abgebildet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. September 2021
    An der Tramhaltestelle Bürgerpark Marzahn wurde ein NPD-Aufkleber entdeckt. Der Aufkleber bezieht sich auf eine rechte Debatte um vermeintlichen Denkmalschutz, welche im Zuge der "Black Lives matter"-Bewegung im Jahr 2020 geführt wurde.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 22. September 2021
    In der Nacht kam es in der Dörpfeldstr. zwischen zwei Falschparkern und zwei Fußgängern zu einem Streit. Nachdem die beiden Fußgänger den Fahrer auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht hatten, gerieten diese in Streit. Die Fußgänger entfernten sich daraufhin. Der Autofahrer folgte ihnen und beide Männer stiegen auf einem Parkplatz aus und beleidigten die Fußgänger homofeindlich. Danach schlug der Fahrer dem jugendlichen Fußgänger ins Gesicht.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 22. September 2021
    In der Eisenzahnstraße wurde erneut ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten sowie Geflüchtete richtet.
    Quelle: Register CW
  • 22. September 2021
    Mehrmals wurden Aufkleber des extrem rechten Magazins COMPACT in der Volkshochschule in Weißensee ausgelegt. Dies geschah bereits am 2. und 3. September sowie in der Woche vom 13.-19.09.2021. Die ausgelegten Aufkleber wurden entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 22. September 2021
    An der Haltestelle Radickestr. wurden zwei antiziganistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Adlershof gegen Rechts
  • 22. September 2021
    Ein Sicherheitsmitarbeiter kontrollierte den Rucksack eines Ladenbesuchers nachdem eine Zeugin einen Diebstahl beobachtete. Er fand darin gestohlene Ware und verständigte die Polizei. Im nicht öffentlichen Bereich beleidigte der Dieb einen weiteren Sicherheitsmitarbeiter rassistisch. Die Polizei stellte außerdem ein Messer bei dem Dieb sicher.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 2113, BZ
  • 22. September 2021
    An der Karl-Marx-Str. an der Ecke zum Karl-Marx-Platz wurde ein Aufkleber auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt. Auf dem Sticker stand "Wollt ihr die totale Plandemie?"
    Quelle: Register Neukölln
  • 22. September 2021
    Wie die betroffene Person mitteilte, wurde sie im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg von einer Sachbearbeiterin rassistisch beleidigt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. September 2021
    In der Hofjägerallee Ecke Tiergartenstraße in Tiergarten wurden drei Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt, mit denen Bündnis90/Die Grünen und die CDU rassistisch-einwanderungsfeindlich und verschwörungsideologisch diffamiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. September 2021
    Entlang der Straße des 17. Juni und in angrenzenden Straßen und Fahrradwegen im Tiergarten wurden zahlreiche Plakate und Aufkleber mit der Aufschrift: "Söder muss weg!" entdeckt.

    Die Kampagne "Söder muss weg" vereint extreme Rechte, AfD-Anhänger*innen, Rechtspopulist*innen und Teile der verschwörungsideologischen Mischszene gegen Infektionsschutzmaßnahmen. Die Initiatoren kommen überwiegend aus den extrem rechten Gruppierungen, die sich relativ erfolgreich in letzter Zeit in dieser verschwörungsideologischen Mischszene getummelt haben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. September 2021
    Am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz in Charlottenburg-Nord wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigen die schwarz-weiß-rote Reichsflagge sowie die Jahreszahl 1871, welche sich auf die Gründung des deutschen Kaiserreichs bezieht. Sie proklamieren außerdem, dass es Souveranität "nur in diesen Farben" gebe. Dies suggeriert, dass die Bundesrepublik kein souveräner Staat sei. Außerdem wird dadurch die parlamentarische Demokatie abgelehnt und eine Rückkehr zur Monarchie gefordert. Zusätzlich wurden in der Nähe Aufkleber gefunden, auf denen für neurechte Publikationen geworben wird.
    Quelle: Register CW via Instagram
  • 21. September 2021
    In der Nacht kam es in der Michael-Brückner-Str. zu einem Streit zwischen einem privaten Fahrdienstanbieter und seinem Gast. In dessen Zuge beleidigte der Fahrer den Gast homosexuellen feindlich und schlug ihm mit der Faust gegen den Kopf.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 21. September 2021
    In mehreren Fahrradkörben auf dem Elcknerplatz wurden Flyer aus der Reichsbürger-Bewegung entdeckt und entsorgt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. September 2021
    In der Münsterlandstraße, Münsterland Ecke Archibald-Straße, Eitelstraße und Münsterland Ecke Giselastraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Antifaschistische Aktion" so geändert, dass darauf "Faschistische Covid Aktion" stand. Sie wurden gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2021
    In der Albert-Hößler-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber gefunden, auf denen die "Verteidigung Europas" gefordert wurde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. September 2021
    Gegen 11 Uhr fuhr ein älterer Mann auf einem Fahrrad an der Gemeinschaftsunterkunft Wollenberger Straße vorbei und rief in Richtung der Unterkunft "Abschieben".
    Quelle: GU Wollenberger Straße
  • 21. September 2021
    In einer Spandauer Einrichtung kam es bei der Verabschiedung einer Kollegin zu einer homophoben Bemerkung. Nachdem ihr vom Kollegium Blumen überreicht wurden und sie herzlich von allen umarmt wurde, rief eine andere Kollegin scherzhaft: „Oh, seid mal nicht so schwul!“ Mit dieser Bemerkung schien sie die Situation auflockern zu wollen und ihren Wunsch auszudrücken, die Verabschiedung möge weniger sentimental ausfallen. Die schwulenfeindliche Bemerkung blieb vom Kollegium unkommentiert.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 21. September 2021
    Gegen 15:45 Uhr wollte ein Mann eine Sparkassenfiliale in der Streitstraße betreten. Dabei kam ihm ein unbekannter Mann in der Tür entgegen. Dieser Mann erblickte ihn und fing an ihn zu beleidigen. Er beleidigte ihn unter anderem mit dem N-Wort.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 20. September 2021
    Auf und rund um den Fröbelplatz wurden fast 15 Aufkleber mit Slogan "Refugees not welcome" entdeckt und entfernt. Darüberhinaus wurden mehr als zehn weitere Aufkleber eines rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. In der Schliemannstraße Ecke Danzigerstraße wurde an einem Verkehrsschild ein Aufkleber mit dem verschwörungsideologischen und Kolonialismus-verharlosenden Spruch "Make (Impf-)Apartheid Great Again!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 20. September 2021
    In der Stavengerstraße wurden Aufkleber eines rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 20. September 2021
    In der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek beschimpft ein Besucher einen anderen mit den Worten, dass er "vergast" werden soll. Der Täter wurde der Bibliothek verwiesen. Es wurde keine Anzeige von der betroffenen Person gestellt.
    Quelle: Berliner Register
  • 20. September 2021
    In der Zachertstraße wurden mehrere Wahlplakate der SPD und CDU mit Hitlerbärtchen und Hakenkreuzen versehen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. September 2021
    Ein Mann rief lauthals rassistische und antisemitische Parolen nahe dem U-Bahnhof Schönleinstraße. Gegen 2.45 Uhr alarmierte eine Zeugin die Polizei zum Kottbusser Damm Ecke Schinkestraße. Am Ort teilte sie mit, dass der später festgestellte 34-jährige Tatverdächtige vor dem Ausgang des U-Bahnhofes Schönleinstraße mehrfach lautstark rassistische und antisemitische Parolen gerufen hatte. Als einer der Polizeibeamten ihm die Maßnahme zur Feststellung der Person erläuterte, spuckte ihn der 34-Jährige an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2092
  • 19. September 2021
    Entlang des Kurfürstendamms in Charlottenburg wurden extrem rechte Sticker mit der Aufschrift „Stop. Kein 2015“ verklebt. Mit der Chiffre "2015" werden geflüchtetenfeindliche und rassistische Ressentiments bedient.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. September 2021
    Die Grünen-Kandidatin Jette Nietzard ereilte ein antifeministisch motivierter Shitstorms auf Twitter. Im Nachgang eines ihrer Tweets vom 16.9.2021, in dem sie den Besuch einer Schuldiskussion beschrieb, wurde der Tweet in rechten Netzwerken herumgereicht und vielfach abwertend kommentiert, unter anderem auch von einem Autor des Focus.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 19. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in der Zingster Straße und in der Ribnitzer Straße revisionistische Zeitungen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2021
    Am Roederplatz wurde an der Tramhaltestelle ein Aufkleber der NPD mit rassistischen Inhalten auf einem Mülleimer gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2021
    Ein Aktivist der NPD hat ein Plakat von Bündnis 90/Die Grünen mit Parolen beschmiert und mit verschiedenen Aufklebern versehen, die sich gegen die Grünen als politische Gegner*in wenden und diese diffamiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. September 2021
    Erneut wurden in dem kleinen Park auf der Insel zwischen Wühlischstraße, Gabriel-Max-Straße und Simplonstraße den Nationalsozialismus relativierende, coronaleugnerische Plakate verklebt. Auf ihnen wurde u.a. Maskenpflicht und Adolf Hitler gleichgesetzt. Die Plakate wurden seit August wiederholt geklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. September 2021
    Am Lausitzer Platz wurde ein muslimfeindliches Plakat entdeckt und entfernt. Auf dem Plakat wurde, unter dem Slogan "Weiße Frau integrier Dich", unterstellt, es fände eine vermeintliche "Islamisierung" Deutschlands statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. September 2021
    Beim 'Fest für Demokratie und Toleranz' kam es an den Eingängen und am Rand zu NS-verharmlosenden Pöbeleien. Bei der Durchsetzung der 3G-Regeln wurden die Mitarbeiter*innen der Sicherheitsfirma sowie Ehrenamtliche zum Teil massiv angefeindet und persönlich beleidigt. Dabei kam es auch zu NS-verharmlosenden Aussagen, wie: "Das ist ja wie im 3. Reich hier!"
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. September 2021
    Etwas über 100 Verschwörungsideolog*innen zogen in einer unangemeldeten Demonstration über die Müllerstraße im Wedding, um gegen Infektionsmaßnahmen zu protestieren. Dabei wurden auch NS-verharmlosende Vergleiche verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Mitte, t-online.de vom 19.9.2021
  • 18. September 2021
    Vor dem Allende-Center führte die NPD einen Wahlkampfstand durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. September 2021
    Auf dem Schloßplatz führte die NPD einen Wahlkampfstand durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. September 2021
    Am Bhf. Rummelsburg wurde Aufkleber aus einem extrem rechten Versand gefunden, die sich gegen Linke richteten. Am Dolgenseecenter wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels mit der Aufschrift "Schluss mit der Corona-Show" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. September 2021
    In der Straße Alt Friedrichsfelde Höhe Rosenfelder Straße wurden mehrere Neonazi-Aufkleber gegen Linke geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. September 2021
    Das Schaufenster der Bezirksgeschäftsstelle der Linken in Steglitz-Zehlendorf wurde mit großflächigen Aufklebern mit der Aufschrift: "Islamisierung? Mit uns gerne!" beklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. September 2021
    In Zehlendorf wurden fünf Aufkleber entdeckt und entfernt, die die Aufschrift "Stop 2015" trugen. Das Jahr 2015 ist in der rechten Szene ein Symbol für den Zuzug von Geflüchteten nach Deutschland, den sie ablehnen.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 18. September 2021
    Im Ortsteil Wannsee wurden drei Aufkleber aus der extrem rechten Szene entdeckt und entfernt, die sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie richteten.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 17. September 2021
    In der Emser Str. in Wilmersdorf fand die „Spiritualität & Heilen Messe 2021“ statt. Dort wurden verschiedenste pseudomedizinische Ansätze und Verschwörungsmythen vertreten, Vorträge zu Themen wie „UFOs, Kornkreise und die Rückkehr der Meister der Weisheit“, oder „5G-Strahlungen“ gehalten. Es gab Bücher von antisemitischen Holocaustleugnern zu kaufen, in welchen beispielsweise „Echsenmenschen“ als Chiffre für Jüd*innen benutzt wird und eine „Rothschild-Zionist“ Weltverschwörung mit dem Ziel eines dritten Weltkrieges behauptet wird.
    Quelle: Belltower.news vom 20.09.2021
  • 17. September 2021
    Eine Person meldete, dass sie wiederholt rassistisch motivierte Taschenkontrollen bei einem Bio-Supermarkt auf der Sonnenallee erlebt. Die betroffene Person berichtete, dass der Mitarbeiter behauptete, er würde jeden Kunden ohne Korb überprüfen, was allerdings nicht der Wahrheit entspräche, da dort viele Kunden nicht derartig kontrolliert wurden.
    Quelle: AnDi App
  • 17. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Friedrichsfelde Flyer gegen die Grünen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. September 2021
    In der Zobtener Straße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift von "Good night left side" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. September 2021
    Eine Moscheegemeinde in Tiergarten bekam zur Zeit einer Freitagsgebetsveranstaltung eine antimuslimisch-rassistische Hass-Mail, mit der die Moscheebesucher*innen mit einem lobenden Hinweis auf den Anschlag in Christchurch massiv mit dem Tod bedroht wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. September 2021
    An der Argentinischen Allee (zwischen U Krumme Lanke und U Onkel-Toms-Hütte) wurde die Rückseite eines Standwahlplakates großflächig mit dem Satz "Schwule sterben aus" besprüht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. September 2021
    Die Neonazi-Kleinstpartei III. Weg veröffentlichte auf ihrer Homepage Fotos von einer angeblichen Verteilaktion, die sowohl in Buckow als auch in Rudow stattgefunden haben soll. Die rassistischen Flyer richteten sich gegen "kriminelle Ausländer" und "linken Terror".
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. September 2021
    Im Ortsteil Wannsee wurden zwei Graffitis mit der Aufschrift "Ohne Bargeld geht`s nach Auschwitz" entdeckt und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 17. September 2021
    In der Einkaufsstraße tätigt eine Person, die mit zwei Begleiter*innen unterwegs ist, eine rassistische Bemerkung. Die Person sagt, dass die Ausländer zurück in ihr Land sollen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. September 2021
    In den letzten Tagen wurde immer wieder die Sprüherei "AHM" (=Antifa-Hunter-Miliz) entdeckt: am 2.09. an der Straßenbahn Haltestelle Behaimstraße; am 5.09. in der Streustraße, an einer Hauswand direkt bei der Straßenbahnhaltestelle Friesickestraße, und an einem Stromkasten in der Friesickestraße; am 9.09. in der Streustraße an einer Hauswand und an der Ecke Streustraße/ Behaimstraße an einem Stromkasten; am 10.09. in der Bizetstraße zwischen Herbert-Baum-Straße und Lindenalle an einem Stromkasten; am 16.09. an zwei Rollläden an der Ecke Streustraße Ecke Goethestraße.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 16. September 2021
    Auf ein Werbebanner eines Döner Imbisses in der Straße An der Wuhlheide wurde groß "AFD" geschrieben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2021
    Eine Person wird auf dem Vorplatz der Mittelpunktbibliothek in Schöneberg in der Hauptstraße homofeindlich beleidigt und bedroht.
    Quelle: Berliner Register
  • 16. September 2021
    Am Steinberg befand sich auf einem Wahlplakat ein Aufkleber mit antisemitischen Inhalt. Dieselben Aufkleber wurden an einem Verkehrsschild Streustraße Ecke Gustav-Adolf-Straße sowie an einem Stromkasten Gustav-Adolf-Straße Ecke Lehderstraße entdeckt. Ebenfalls auf einem Verkehrsschild Am Steinberg, an der Ecke Wigandstaler Ecke Holzkircher Straße sowie auf der Gutsav-Adolf-Straße zwischen Wigandstaler Straße und Hamburger Platz sowie in der Hosemannstraße. Ebenso an einem Laternenmast in der Heinersdorfer Straße. Auf dem Aufkleber wurden Jüd:innen und Zionist:innen als das "Übel der Welt" tituliert und als Feind markiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. September 2021
    Ein Mann beschädigte in Neukölln ein Auto und trat gegen mehrere Fahrräder auf dem Lohmühlenplatz. In der Lohmühlenstr. rief er dann mehrfach NS-verherrlichende Parolen und zeigte den Hitlergruß. Zeug*innen riefen die Polizei, die den Täter stellen konnte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 16. September 2021
    Am Steinberg wurden Aufkleber mit dem Slogan "Right is right" entdeckt und enfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 16. September 2021
    An einem Bahnhof beleidigte ein Mann einen bettelnden Mann auf obdachlosenfeindliche Art und Weise.
    Quelle: AnDi App
  • 16. September 2021
    In der Altenbraker Str. wurden zwei Wahlplakate der Linken beschädigt und mit "AFD" beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. September 2021
    Am Mittag um 11:40 Uhr wurde im Rathauspark in der Möllendorffstraße ein Obdachloser von einer Gruppe aus vier oder fünf Personen mutmaßlich lebensgefährlich verletzt. Eine Passantin war darauf aufmerksam geworden, dass die Gruppe um einen am Boden liegenden Mann stand und rief die Polizei. Die Gruppe entfernte sich auf ihren Zuruf hin, dass sie die Polizei gerufen habe. Der Betroffene wurde mit Hirnblutungen, Hämatomen und Knochenbrüchen im Gesicht und am Oberkörper ins Krankenhaus gebracht. Zwei Personen wurden am selben Tag festgenommen.
    Quelle: Polizei 17.09.2021
  • 16. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte in Karlshorst Flyer gegen die Grünen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. September 2021
    An der Ecke Gudrunstraße/Guntherstraße wurde ein schwarz-weiß-roter Aufkleber mit der Aufschrift "Souveränität gibt es nur in diesen Farben. 1871" gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 16. September 2021
    Ein Hakenkreuz, das auf einem Mülleimer in der Lincolnstraße Ecke Einbecker Straße geschmiert worden war, wurde gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. September 2021
    Im Wrangelkiez tauchten Flyer für zwei unangemeldete und „geheime“ Versammlungen gegen angeblich geplanten Betrug bei der Bundestagswahl auf. Auf den Flyern wurde auf eine Homepage mit extrem rechten Reichsbürger*innen-Inhalten verwiesen. Die Versammlungen fanden nicht statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. September 2021
    An der Bushaltesstelle Friedhof Mariendorf in der Rixdorfer Straße wurde die antimuslimische Schmiererei "Islam Stoppen" neben dem Slogan "AFD Wählen", die mit Edding angebracht worden sind, entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. September 2021
    Zwischen dem 25. August und dem 16. September wurden in mindestens sechs verschiedenen Straßen in Tegel, Reinickendorf, Wittenau und Waidmannslust Wahlplakate der extrem rechten Partei NPD gemeldet. Sie trugen Slogans wie "Ein zweites 2015 verhindern!" oder "'Genderfrei' richtig leben!".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 16. September 2021
    In der Kassenschlange eines Geschäfts in Tiergarten-Süd wurde eine Hidjab-tragende Frau von einer älteren Frau antimuslimisch-rassistisch beleidigt, nachdem die Betroffene sich darüber beschwert hatte, dass sich die ältere Frau vorzudrängeln versucht hatte. Weder Geschäftsmitarbeiter*innen noch andere Wartende unterstützten die Betroffene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 16. September 2021
    Eine schwarze Person wird anlasslos vom Sicherheitsdienst der BVG beim Nach-Hause-Gehen kontrolliert.
    Quelle: Antidiskriminierungs-App (AnDi)
  • 16. September 2021
    In Frohnau wurden an mehreren Stellen Wahlplakate der Partei Bündnis 90/Die Grünen abgerissen und zerstört.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 15. September 2021
    An der Bushaltestelle Sella-Hasse-Strasse in Marzahn wurde ein Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt. Der Sticker, der sich gegen vermeintlich "antideutsche Propaganda" richtete, war mitten auf ein Plakat eines Online-Portals geklebt worden, das mit einem schwulen Paar warb.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 15. September 2021
    Auf zwei Großwahlplakaten von SPD und LINKE in der Oberspreestr. wurden auf die Gesichter der Kandidat*innen extrem rechte Aufkleber geklebt. Die Aufkleber sind in Reichsfarben und haben die Aufschrift "Deutschland meine Heimat" in Frakturschrift.
    Quelle: SPD Treptow-Köpenick
  • 15. September 2021
    In der Muskauer - Ecke Pücklerstraße wurde ein muslimfeindliches Plakat entdeckt. Auf dem Plakat wurde, unter dem Slogan "Weiße Frau integrier Dich", unterstellt, es fände eine vermeintliche "Islamisierung" Deutschlands statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. September 2021
    In der Prenzlauer Allee in der Nähe des Zeiss-Planetariums wurde ein Groß-Wahlplakat von Bündnis 90/ Die Grünen mit einem NS-verharmlosenden Slogan versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 15. September 2021
    In der Guerickestr. Ecke Galvanistr. in Charlottenburg wurde auf einem Wahlplakat von Bündnis 90/ Die Grünen eine NS-Verharmlosende Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW via Instagram
  • 15. September 2021
    Im Halemweg in Charlottenburg-Nord wurde auf einem Wahlplakat von Bündnis 90/ Die Grünen ein Fake-Parteiaufkleber gegen die Grünen entdeckt. Inhaltlich werden rassistische und migrationsfeindliche Ressentiments bedient. Solche Aufkleber tauchen seit ca. zwei Jahren auf und richten sich gegen alle demokratischen Parteien.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 15. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der SPD wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gegen Corona-Masken hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. September 2021
    An der Ecke Arendsweg Landsberger Allee wurden mindestens vier Plakate vom "III. Weg" mit der Aufschrift "Kommunisten töten!" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. September 2021
    Am Weißenseer Weg Ecke Konrad-Wolf-Straße wurde ein Aufkleber mit den drei Farben der Reichskriegsfahne gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. September 2021
    Erneut wurden in der Zentralbibliothek Bücher, die sich kritisch mit extrem rechten gesellschaftlichen Tendenzen auseinandersetzen, zerstört.
    Quelle: Tagesspiegel vom 15.09.2021
  • 15. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit 9 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2021
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2021
    An der Ecke Müggelheimer Str./ Wendenschloßstr. wurden zwei Aufkleber mit einer Schwarzen Sonne und dem Spruch "Schön braun" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2021
    An der Ecke Hasselwerder Str./ Schnellerstr. wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der durch die Unterstellung von "Apartheid" sowohl ein delegitimierendes als auch durch die Unterstellung von "Pinkwashing" ein klassisches Element des Antisemitismus vereint.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 14. September 2021
    In der Mathildenstr. wurde ein Aufkleber mit anti-asiatischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 14. September 2021
    Am 14. September fand sich im Briefkasten der Spandauer Integrationslots*innen in der Mönchstraße ein Briefumschalg mit Werbeflyern und Stickern von der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“. Inhalt dieser waren u.a. die Forderung der "Streichung staatlicher Förderung linker und linskextremer Organisationen" sowie die Warnung vor "offenen Grenzen" und "fremdländischen Straftätern". Die Bürger*innen werden dazu aufgerufen, die Partei zu unterstützen und "die Zukunft und Sicherheit" des "Volkes" zu sichern.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • 14. September 2021
    Zwei Frauen wurden von einer ihnen unbekannten Frau rassistisch beleidigt. Die beiden Frauen hatten gerade ihre Kinder aus der Kita abgeholt. Die beiden Frauen fühlten sich bedroht und riefen daraufhin die Polizei.
    Quelle: Register Neukölln, Polizeimeldung Nr. 2065
  • 14. September 2021
    In einer Kneipe in der Prenzlauer Allee wurde der Slogan "Wir sind alle Antifa" in "Wir sind Anti-Antifa" abgeändert.
    Quelle: NEA (Antifa-Norost)
  • 14. September 2021
    Am Nachmittag warben drei Mitglieder des Kreisverbandes Treptow-Köpenick von Bündnis 90/Die Grünen mit einem Wahlkampfstand an der Ecke An der Wuhlheide/ Edisonstr. für ihre Partei. Eine Person auf einem Fahrrad fuhr langsam und nah über den Gehweg am Stand vorbei und sagte dabei an die Wahlkämpfer*innen gewandt: „Euch sollte man alle an die Wand stellen.“ Danach entfernte er sich über die Ampel über An der Wuhlheide.
    Quelle: Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen Treptow-Köpenick
  • 14. September 2021
    Erneut wurde am Hohenzollerndamm Ecke Eisenzahnstraße ein extrem rechter Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet, entdeckt und überklebt.
    Quelle: Register CW
  • 14. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der Grünen gegen Rassismus wurde ein NPD-Aufkleber mit der Aufschrift "White lives matter" hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. September 2021
    An der Frankfurter Allee Höhe Rosenfelder Ring wurden ein Aufkleber des Neonazi-Versands "Ansgar Aryan" ("Europa Erwache") und einer des Neonazi-Kanals "FSN-TV" mit der Aufschrift "Es gibt ein Recht auf Nazi-Propaganda" sowie mehrere andere Neonazimotive gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. September 2021
    In einem Krankenhaus in Marzahn wurden heimlich Bilder einer schwerverletzten trans Frau aufgenommen, die kurz darauf an den Folgen ihrer Verletzungen verstarb. Die Frau verbrannte sich zuvor öffentlich auf dem Alexanderplatz und wurde anschließend mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus eingeliefert. In übereinstimmenden Presseberichten hieß es, die Bilder, auf denen Gesicht und Unterleib der Betroffenen zu sehen waren, seien von einem Personalcomputer abfotografiert worden. Dass die Bilder von einem klinikeigenen Computer stammten, bestätigte auch das Krankenhaus via Social Media. Die Bilder seien anschließend in WhatsApp-Gruppen von Mitarbeiter*innen und sozialen Netzwerken veröffentlicht worden. Das Ablichten und das Teilen der Bilder in WhatsApp-Gruppen nahm der verstorbenen Frau ihre Menschenwürde. Die Tat ist darüber hinaus geeignet, andere transPersonen in hohem Maß zu verunsichern, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Quelle: Bundesverband Trans* (BVT*) / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. September 2021
    An einer Bushaltestelle am Heidefriedhof in der Reißeckstraße wurde ein Hakenkreuz entdeckt, dass mit Edding angebracht worden war.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. September 2021
    Während einer Veranstaltung im JugendKulturBunker kam es durch eine Person mehrfach zu rassistischen Pöbeleien und Störungen. Die Beleidigungen setzten sich auch vor dem Gebäude fort, bis die Person das Gelände verließ.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. September 2021
    Eine muslimisch wahrgenommene Familie wurde bei der Wohnungssuche rassistisch diskriminiert. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2021
    An einer Schule ereignete sich ein Vorfall von antischwarzer rassistischer Diskriminierung. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht und das angegebene Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls.
    Quelle: Register Mitte
  • 14. September 2021
    Drei große Plakate vom III. Weg wurden in Rudow entdeckt und entfernt. Außerdem wurden zwei Sticker von Politaufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 14. September 2021
    In einer Schule im Bezirk Mitte versuchen Schüler*innen in Unterrichtsmaterialien anti-Schwarzen Rassismus zu verbreiten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. September 2021
    Die Mitarbeiter*innen des Willkommen-in-Arbeit-Büros in der Jüdenstraße fanden einen Umschlag, gefüllt mit Flyern der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“, vor der Eingangstür und meldeten dies dem Register Spandau. Die Partei, die eine extrem rechte Mobilisierung besonders vor den Bundestagswahlen 2021 anstrebt, warnt auf den Flyern u.a. vor der vermeintlichen Gefahr durch „offene Grenzen für Kriminelle“ aus Osteuropa und fordert mit LGBTIQ*-feindlichen Aussagen „Homopropaganda“ zu stoppen.
    Quelle: Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
  • 13. September 2021
    Erneut wurden den Nationalsozialismus relativierende, coronaleugnerische Plakate verklebt. Auf ihnen wurde u.a. Maskenpflicht und Adolf Hitler gleichgesetzt. Der Urheber hatte die Gestaltung der Plakate verändert, nachdem er Ende August von einem Passanten aufgefordert worden war, die Verbreitung zu unterlassen. Die NS-relativierenden Vergleiche und Passagen waren auf den neuen Plakaten weiterhin enthalten. Die Plakate befanden sich im Bereich Simplon-, Wühlisch- und Gabriel-Max-Straße.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. September 2021
    Auf einem Wahlplakat der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ in der Pettenkofer-/Dolziger Str. wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Lina E. Ins KZ“, in der Rigaer Straße Sticker mit „Todesstrafe für Lina E.“ entdeckt. Lina E. ist eine momentan in Dresden vor Gericht stehende Antifaschistin.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. September 2021
    An der Straßenbahnhaltestelle S-Bahnhof Panmow wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Deutschland uns Deutsche" entdeckt und entfernt. In der Kissingstraße wurde ebenfalls ein Aufkleber der neonazistischen Partei NPD mit dem Slogan "Stoppt die Schlepper-Merkel" sowie mehrere Aufkleber eines rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 13. September 2021
    An der Front des Rewe-Supermarktes an der Warschauer Str. wurde ein Keltenkreuz-Graffito entdeckt. Das Keltenkreuz ist ein in Deutschland verbotenes Symbol der extrem rechten White Power-Bewegung.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 13. September 2021
    An der Ruth-Cohn-Schule in der Bismarckstr. in Charlottenburg wurden Schüler*innen im Rahmen einer Impfaktion eingeschüchtert und angepöbelt. Es formierte sich ein Gegenprotest von Imfpgegner*innen und bekannten Querdenker*innen rund um den bekannten Verschwörungsideologen „Captain Future“. Es wurden Schilder mit Aufschriften wie „Nein zur Impfapardheid. Nie wieder Faschismus. Hände weg von den Kindern.“ und „Selbstbestimmung statt Impfzwang“ hochgehalten und Rufe wie „Faschisten“ und „Sklaven der Merkel-Diktatur“ skandiert, wodurch der Nationalsozialismus sowie Rassismus relativiert werden. Der Bundespräsident besuchte die Schule und wurde von den Protestierenden mit „Volksverräter“-Rufen begleitet. Anwesende berichteten von „Pöbeleien, Einschüchterungen und übelster Hetze“.
    Quelle: Tagesspiegel vom 17.09.2021, Youtube
  • 13. September 2021
    Vor einer Veranstaltung der Initiative "Rudow empört sich" zum Thema Rechter Terror in Neukölln, die in der Ev. Kirchengemeinde Rudow stattfand, verteilten einige Neonazis der Kleinstpartei III. Weg vor eben dieser Veranstaltung Flyer.
    Quelle: Register Neukölln, mbr
  • 13. September 2021
    In der Alfred-Kowalke-Straße vor einem Supermarkt wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Politiker am Galgen" gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    Über einen linken Aufkleber wurde mit Filzstift das Kürzel "IB" geschrieben. Es steht für die extrem rechten "Identitären".
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Natürlich deutsch" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    In der Große-Leege-Straße wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber mit einem Wehrmachtssoldaten und der Aufschrift "Sie waren die besten Soldaten der Welt" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. September 2021
    Vor dem Familienplanungszentrum im Mauritiuskirchcenter verteilten Abtreibungsgegner*innen Flugblätter und belästigten laut Augenzeug*innen Beratungssuchende.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 13. September 2021
    Ein schwarzer Schüler wurde aufgrund von antischwarzem Rassismus von einem weißen Schüler in der Schule körperlich angegriffen. Zum Schutz des Betroffenen werden keine weiteren Angaben veröffentlicht und das angegebene Datum entspricht nicht dem Datum des Vorfalls.
    Quelle: Register Mitte
  • 12. September 2021
    An dem U-Bahnhof Schönhauser Allee hat ein Mann (ca. 40 Jahre) einen Hitlergruß gemacht.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 12. September 2021
    In der Zossener Straße wurde eine "Fuck Antifa"-Schmiererei auf einem Mülleimer der BSR entdeckt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 12. September 2021
    Gegen 13.40 Uhr warf ein Mann in Tiergarten mit mehreren Steinen auf das Reichstagsgebäude und beschädigte die nördliche Eingangstür. Beamte des Deutschen Bundestages nahmen den 47 Jahre alten alkoholisierten Mann am Platz der Republik fest. Laut Zeugenaussagen gegenüber dem Register Mitte ist der Mann dem rechten verschwörungsideologischen Milieu zuzurechnen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 13.09.2021
  • 12. September 2021
    Während eines Spiels des BFC Dynamo im Hohenschönhausener Sportforum wurde ein schwarzer Spieler der Gastmannschaft mit Affenlauten aus dem BFC-Block beleidigt. Der Trainer der Gastmannschaft wurde laut Zeitungsberichten mit den Worten "deine Sippe gehört vergast" beschimpft. Der Verein veröffentlichte im Anschluss ein Statement, in dem Rassismus verurteilt wurde und ein Täter der Polizei zugeführt wurde.
    Quelle: Berliner Register, RBB, MDR, BFC Dynamo
  • 12. September 2021
    Rund um den Mascha-Kaleko-Park wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Zuvor waren an gleicher Stelle Plakate und Aufkleber von "Fridays for Future" angebracht wurden, welche die Anhänger*innen vom "III. Weg" mutmaßlich abgerissen, entfernt und an gleicher Stelle überplakatiert haben.
    Quelle: Fridays for Future Marzahn-Hellersdorf / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. September 2021
    Ein Anwohner beobachtete im Sommer immer wieder rassistische Äußerungen rund um den Sportplatz am Schäfersee. Ob die Äußerungen von einer oder mehreren Personen getätigt wurden, ist unklar.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 11. September 2021
    Eine Frau afrikanischer Herkunft äußerte sich gegenüber Bekannten lm Vorübergehen laut kritisch zu einem AFD-Wahlkampfstand am Nauener Platz im Wedding. Als sie später erneut an dem Stand vorbeiging, wurde sie von AfD-Securities mit den Worten bedroht: "Wechsel die Straßenseite, wir wollen dich hier nicht!"
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter
  • 11. September 2021
    Auf dem U-Bahnhof Eberswalder Straße attackierte eine Gruppe, bestehend aus fünf Männern,, kurz vor Mitternacht eine Person (55-Jahre). Sie fingen an die Person zu bespucken, mit Bier zu übergießen und besprühten die Person anschließend mit Reizgas. Die Gruppe entkam. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 12.09.2021, RBB vom 12.09.2021
  • 11. September 2021
    Ein älterer Mann und eine ältere Dame warteten auf dem Spandauer Marktplatz vor einem Café. Als eine anscheinend befreundete Dame gegen 11:30 Uhr dazu kam, begrüßte der Mann sie mit den Worten: „Ach, endlich mal eine Deutsche! Man sieht ja nur Ausländer heute!“. Daraufhin nickten und lachten alle drei und sie setzten sich gemeinsam an einen Tisch. Diese diskriminierende Äußerung blieb unkommentiert von Tischnachbar*innen und Passant*innen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 11. September 2021
    In der Streitstraße wurden mehrere Wahlplakate des Schwarzen CDU Bundestagskandidaten Joe Chialo gesehen, die mit der rassistischen Aufschrift "Satan!" beschmiert waren. Die Gleichsetzung eines Schwarzen Kandidaten mit dem Teufel und die Tatsache, dass die Plakate seiner CDU-Kolleg*innen nicht beschmiert wurden, legt den Schluss nahe, dass es sich hier um einen Fall von anti-Schwarzem Rassismus handelt.
    Quelle: Register Spandau
  • 11. September 2021
    In der NPD Bundeszentrale in der Seelenbinder Straße in der Köpenicker Dammvorstadt fand ein Wahlkampf-Fest statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 11. September 2021
    In der Staatsreparatur gab es einen Interviewtermin zwischen dem AfD-nahen Christian-Wolff-Bildungswerk und Andreas Kalbitz. Dieser wurde aus der AfD Brandenburg ausgeschlossen. Er hat nachgewiesen Kontakte in die extreme Rechte. Inhaltlich ging es in dem Gespräch u.a. um die Unterschiede der Ost- und West-AfD. Das Interview ist online einsehbar.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. September 2021
    In der Leopoldstraße wurde ein Aufkleber von "III. Weg" mit Corona-Thematik gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte im Umfeld der Zingster Straße und des S-Bhf. Wartenberg Flyer gegen die Grünen in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. September 2021
    Ein Mann griff in Kreuzberg eine Transfrau mit Fäusten an, entriss ihr die Jacke und versuchte, sie mit einem Gürtel zu würgen. Das Opfer konnte entkommen, Mitarbeiter*innen einer nahe gelegenen Bibliothek verhinderten laut Medienbericht einen weiteren Übergriff. Der Täter konnte fliehen.
    Quelle: RBB24.de
  • 11. September 2021
    Gegen 13.00 Uhr wurde ein 60-jähriger Mann in der Sprengelstraße von einem 25-jährigen Mann antisemitisch beleidigt und mit dem Tod bedroht.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin vom 12.09.2021
  • 10. September 2021
    An der nördlichen Uferbegrenzung der Spree in Mitte, zwischen Weidendammer Brücke und Ebertbrücke, wurde ein antimuslimisch-rassistisches Banner entdeckt, das dort aufgehängt worden war. In Form von Fotos wird das Banner schon länger in extrem rechten und rassistischen Social-Media-Kanälen verbreitet.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Correctiv
  • 10. September 2021
    Auf der Achillesstraße wurde ein Lineal eines*r Schüler*in gefunden, auf dem mehr als zehn Hakenkreuze gemalt waren und der Name "Adolf Hitler" geschrieben war.
    Quelle: [moksito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. September 2021
    Ein 19-jähriger Schüler eines Oberstufenzentrums in Wittenau wurde in seinem Klassenraum von einem Mitschüler und einer Mitschülerin aus LGBTIQ*feindlicher Motivation bedroht. Gegen 11:20 Uhr schlug der Mitschüler dem Betroffenen zunächst gegen den Oberkörper. Anschließend bedrohten die beiden 17-Jährigen ihn mit dem Tod. Anwesende Lehrkräfte informierten die Schulleitung, die wiederum die Polizei verständigte. Die beiden Jugendlichen wurden zur Feststellung ihrer Identität kurzzeitig festgenommen. Die Polizei ermittelt gegen sie wegen Bedrohung und Körperverletzung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2034 vom 11.09.2021
  • 10. September 2021
    Im Regine-Hildebrandt-Park sowie im angrenzenden Kurt-Julius-Goldstein-Park wurden 10-15 Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. September 2021
    In der Berliner Allee gegenüber vom Kulturzentrum Peter-Edel-Haus wurde ein Wahlplakat von der Klimaliste mit einem Compact Plakat mit dem Slogan "kein Bock auf Baerbock" überklebt. Das "Compact Magazin – Magazin für Souveränität" ist eines der am meisten verkauften rechten Periodika.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 10. September 2021
    In der Nähe des Schloss Charlottenburg wurden zwei große Wahlplakataufsteller von Bündnis 90/ Die Grünen mit dem NS-verharmlosenden Slogen "Impfen macht frei" beschrieben. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 10. September 2021
    In einem Park zwischen Paul-Junius-Straße und Roederplatz wurde ein Aufkleber der NPD mit der Aufschrift "Natürlich Deutsch" gemeldet und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. September 2021
    An der Baerwaldbrückewurde auf einem Wahlplakat der Partei „DKP“ die NS-relativierende Schmiererei „Marx=Hitler“ entdeckt.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 9. September 2021
    Iim Briefkasten eines Spandauer Selbsthilfetreffpunktes wurde ein unbeschrifteter Umschlag gefunden. Beim Öffnen stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Brief mit Flyern der extrem rechten Kleinstpartei "Der III.Weg" handelte. Mit typischen Kampfbegriffen der Neuen Rechten, wie „volkstreu, heimatliebend, naturverbunden" wirbt die Partei für ihre "Gemeinschaft" und nutzt diese Flyer gezielt zur rechten Selbstdarstellung. Dabei verwendet sie massiv diskriminierende Sprache und äußert u.a. LGBTIQ*-feindliche Forderungen: „Homopropaganda stoppen!". Die Tatsache, dass dieses Werbematerial den Selbsthilfetreffpunkt erreicht, in dem Menschen in Krisensituationen Beratung und Anschluss suchen, ist kein Zufall.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 8. September 2021
    Am Müggelseedamm/ Bölschestr wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2021
    Bei einem Putzspaziergang durch die Grünauer und Köpenicker Straße, die Germanenstraße, den Lianenweg und den Keltensteig wurden ca. 15 Hakenkreuze entdeckt und entfernt, sowie über 50 extrem rechte Aufkleber, u.a. von der Identitären Bewegung, von Freien Kameradschaften und einem neonazistischem Onlinehandel.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 8. September 2021
    In der Stromstraße wurde ein Schwarzer Mann am späten Nachmittag von einem ihm unbekannten, vorbeigehenden, weißen Mann rassistisch beschimpft und mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2021
    In der U-Bahnlinie 8, kurz vor dem U-Bahnhof Voltastraße, wurde eine einen Hidjab tragende Frau gegen 10.30 Uhr von einer weißen, älteren Frau aus antimuslimischem Rassismus beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2021
    In der Hasselwerder Str. wurde ein antisemitischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der durch die Unterstellung von "Apartheid" sowohl ein delegitimierendes als auch durch die Unterstellung von "Pinkwashing" ein klassisches Element des Antisemitismus vereint.
    Quelle: TKVA - Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 8. September 2021
    In der Nähe des U-Bhf Friedrichsfelde wurde ein Aufkleber gemeldet, der sich gegen "linke Propaganda" wendet und von dem extrem rechten Netzwerk "Ein Prozent" stammt. Er wurde entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. September 2021
    Am leerstehenden "Haus der Gesundheit" in Hellersdorf wurden Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. September 2021
    An einem Haus in der John-Heartfield-Straße wurde der extrem rechte Zahlencode "1488" mit gelber Farbe geschmiert. Der Zahlencode "14" steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. September 2021
    In der Kleiststraße im Regenbogenkiez wurden gegen 23.45 Uhr rund vierzig, vor einem Nachtlokal feiernde Menschen aus einem Auto heraus schwulenfeindlich beleidigt und mit Eiern attackiert. Ein 38-jähriger Mann wurde am Bein von einem Ei getroffen
    Quelle: queer.de, Polizeimeldung vom 09.09.2021
  • 8. September 2021
    Gegen 17.00 Uhr wurde ein 31-jähriger Mann vor dem S-Bahnhof Alexanderplatz von einem 58-jährigen Mann rassistisch beleidigt, mit einem mit Nieten besetzten Handschuh sowie einem Armband geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 09.09.2021
  • 8. September 2021
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe, des Brandenburger Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2021
    In der BVV-Sitzung sprach ein Mitglied der AfD-Fraktion im Kontext der Debatte um die Unterbringung von Geflüchteten auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik von einem „Zustrom“ „zigtausender“ „sogenannter Asylbewerber“ aus Osteuropa. Die Situation auf dem KaBoN-Gelände beschrieb er als „soziale[…] Krise“ Eine neue „Migrationswelle“ müsse verhindert werden. Die Beschreibung schutzsuchender Menschen als bedrohliche Naturgewalt, der man hier schutzlos ausgeliefert sei, werten wir als rassistisch.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, BVV-Videomitschnitt
  • 7. September 2021
    An der Ecke Alfredstraße / Fanningerstraße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gegen die Antifa gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. September 2021
    In einem Hausdurchgang in der Carola-Neher-Straße wurden mehrere "Lebensrunen" mit schwarzer Farbe geschmiert. Die "Lebensrune" wurde im Nationalsozialismus als Lebensborn-Zeichen verwendet. Bis heute werden diese Symbole von neonazistischen Gruppierungen mit positivem Bezug darauf verwendet. Ähnliche Schmierereien wurden bereits in der Vergangenheit in diesem Umfeld gesichtet und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. September 2021
    An einem Aufsteller der Evangelischen Hoffnungskirchengemeinde Schwedenhaus in Tegel wurde ein extrem rechter Schriftzug gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 7. September 2021
    Eine Passantin beobachtete, wie ein Mann vorsätzlich Müll auf zwei Stolpersteine zum Gedenken an Opfer der Shoa warf und anschließend auf die Stolpersteine spuckte. Als sie ihn darauf ansprach und aufforderte, dies zu unterlassen, beleidigte er sie sexistisch und ging weg.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. September 2021
    In Tiergarten wurde ein von extremen Rechten stammender, gegen die Partei Die Linke gerichteter Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. September 2021
    In Heiligensee und Frohnau wurden Wahlplakte der rechten Partei "Die Republikaner" gesichtet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 7. September 2021
    In einem Bus der Linie 133 reagierte eine ältere Frau auf die Bitte, die Abstandsregeln einzuhalten, mit rassistischen Äußerungen und NS-Vergleichen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 6. September 2021
    In der Brauhausstraße wurde an einem Stromkasten der Slogan "FCK AFA" (= Fuck Antifa) entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. September 2021
    In der Breite Straße in Pankow wurde auf einem Groß-Wahlplakat der CDU, der Shoa-relativierende Slogan "Impfen macht frei" gesprüht. Ebenso wurden in der Straße Auf dem Anger Zettel gefunden, die verschwörungsideologische Inhalte hatten und den Nationalsozialismus (NS) relativierten.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 6. September 2021
    An der Ecke Oberspreestr./ Ostritzer Str. rief der Fahrer eines Transporters einer Schwarzen Frau, die mit zwei Kindern auf dem Bürgersteig ging, "Geh nach Hause mit deinem fetten N***arsch" zu.
    Quelle: Meldebogen Berliner Register
  • 6. September 2021
    An einer Bushaltestelle in der Straße Alt-Moabit wurden verschiedene Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen die Linken. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    Vor der Beuth Hochschule in der Limburger Straße wurden zwei afrikanische Studenten von einem weißen Autofahrer rassistisch beschimpft und mit dem N-Wort beleidigt, weil er sich von ihnen beim Einparken gestört fühlte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 6. September 2021
    Vier Arbeitskolleginnen, von denen drei als Menschen mit Migrationsgeschichte wahrgenommen werden, sind gegen 14 Uhr in einem Bus der Linie M46 in Marienfelde unterwegs. Sie sitzen am Ende des Busses in einer Sitzgruppe und unterhalten sich in gewöhnlicher Lautstärke. Daraufhin weist eine ältere Frau, die ebenfalls im Bus sitzt, sie zurecht, dass sie sich nicht so laut unterhalten sollten. Eine der angesprochenen Frauen, die die Lautstärke als angemessen empfand, geht daraufhin zu der älteren Frau und sagt ihr, dass sie den Eindruck hat, dass die ältere Frau aus rassistischer Motivation gehandelt hat. Diese bejaht den Eindruck der Frau und sagt, dass sie AfD-Wählerin sei.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. September 2021
    In einer U-Bahn der Linie 5, die am Alexanderplatz stand, wurde ein LGBTIQ*-feindliches Graffiti entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 6. September 2021
    Anwohner*innen der Pichelsdorfer Straße riefen gegen 17:45 Uhr die Polizei, nachdem ein alkoholisierter Mann die Straße entlang gelaufen war und lautstark Musik aus der extrem rechten Szene hörte und dazu grölte. Die Einsatzkräfte trafen ihn in einer Nebenstraße an und fanden bei seiner Durchsuchung mehrere Messer, Handschuhe, Betäubungsmittel und einen Aufnäher u.a. mit strafrechtlich verbotenen Zeichen. Währenddessen bekundete der Mann offen seine extrem rechte Einstellung und beleidigte die Beamt*innen. Bei einer Atemalkoholmessung wurde ein Wert von 1,51 Promille festgestellt. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann zunächst zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in Polizeigewahrsam und entließen ihn nach Beendigung der Maßnahmen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt nun wegen des Verdachts auf Volksverhetzung sowie der Beleidigung von Beamt*innen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 07.09.2021
  • 6. September 2021
    Am Roederplatz wurde ein Aufkleber mit einem Judenstern und der Aufschrift "Ungeimpft" und "Wieder soweit?" gefunden. Er stammt aus einem extrem rechten Versandhandel und verharmlost mit seinem Vergleich die systematische Verfolgung und Tötung der Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. September 2021
    Im Sachsendamm wurden zwei große Plakate des extrem rechten Magazins COMPACT, die sich gegen die Grünen richten, aufgehängt.
    Quelle: AnDi-App
  • 6. September 2021
    Auf der Webseite der AfD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf wurde ein Artikel gepostet, in dem dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Alice-Salomon-Hochschule unterstellt wird, nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen. Vorausgegangen war eine Kritik des Allgemeinen Studierendenausschusses an der Einladung eines AfD-Abgeordneten zu einem Podium. Mit den Worten "Jetzt zeigt der ASTA der Alice-Salomon-Hochschule wieder, dass er nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht, die Normen unseres Grundgesetzes nicht anerkennt. Es stellen sich viele Fragen: Vertritt der ASTA wirklich die Mehrheit der Studierenden oder eine Minderheitsmeinung von Extremisten und Schreihälsen?" wird der Eindruck erweckt, die Positionierung der studentischen Vertretung sei antidemokratisch.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2021
    In der Bushaltestelle Rathaus Weißensee hingen verschiedene rechte Aufkleber eines rechten Onlineversandhandels. Diese richteten sich hauptsächlich gegen Antifaschist*innen und diffarmierten diese. Die Aufkleber trugen u.a. die Slogan "Antifa nach Afrika" oder "Kommunismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 5. September 2021
    Ind er Tschaikowskiestraße und am Pastor-Niemöller-Platz wurden Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen DIE LINKE. Seit ca. zwei Jahren tauchen immer wieder Fake-Parteiaufkleber auf, die sich gegen demokratische Parteien richten.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 5. September 2021
    Um den Nordbahnhof wurden drei Graffitis mit dem Slogan "FCK Antifa" entdeckt und übermalt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. September 2021
    An einem Mülleimer in der Belziger Straße wurde eine "NAZIKIEZ"-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Tempelhof-Schöneberg
  • 5. September 2021
    Am Hohenzollerndamm Ecke Sächsische Str. wurden Aufkleber, u.a. eines extrem rechten Versandhandels, die sich gegen wissenschaftliche Fakten und Impfungen richten, sowie verschwörungsideologische Erzählungen bedienen, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 5. September 2021
    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße zwischen den Bahnhöfen Hohenschönhausen und Wartenberg wurden etwa 30 Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Thüringen mit rassistischen, LGBTIQ*-feindlichen und gegen politische Gegner*innen gerichteten Motiven gefunden. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. September 2021
    In der Nikolsburger Straße wurde eine Person gegen 19 Uhr aus rassistischer Motivation angepöbelt. Die betroffene Person stand an einer Straße, als aus einer Bar heraus ein Mann anfing, die Person anzupöbeln, Fotos von ihr zu machen und damit zu drohen, sie bei der Polizei anzuzeigen.
    Quelle: Register CW
  • 4. September 2021
    Asiatische Tourist*innen wurden in einem Restaurant in Mitte bei der Bestellung immer wieder 'übersehen' und als sie sich beschwerten, rassistisch beschimpft, so dass sie das Lokal verließen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. September 2021
    Auf einen Wahlkampfaufsteller der Grünen in der Straße An der Wuhlheide wurde die Parole "NAZI VOTZE" gesprüht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 4. September 2021
    In einem Park an der Hufeisensiedlung wurde ein rassistischer Sticker entdeckt, der sich gegen Geflüchtete richtete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. September 2021
    Im Landschaftspark Herzberge wurde ein Aufkleber, mit der Aufschrift "Die beste Truppe der Welt - Unsere Soldaten sind keine Verbrecher" mit einem Foto der Wehrmacht, gefunden und entfernt.
    Quelle: Register FK
  • 4. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte am Storchenhof Flyer gegen "Linksextremismus" in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. September 2021
    Ein extrem rechter Funktionär verteilte am Fennpfuhl Flyer gegen "Linksextremismus" in Briefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. September 2021
    Am Rande eines Fests der Kleinstpartei "dieBasis" wurden Journalist*innen angepöbelt. Die Journalist*innen wurden als politische Gegner*innen und "Grüne" bezeichnet. Einzelne Teilnehmer*innen fertigten dabei Nahaufnahmen von den Journalist*innen an und bedrängten sie mit ihren Smartphones. Die Journalist*innen mussten daraufhin ihre Arbeit einstellen, Polizeikräfte waren nicht vor Ort.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. September 2021
    In der Neuen Bahnhofstraße wurde ein Sticker eines Dark-Techno-Musikers entfernt, der in seiner Eigenwerbung im Wort "Darkness" die S-Buchstaben als "Sig"-Rune darstellt. Diese Sticker waren bereits mehrfach im September 2020 im Gebiet aufgetaucht und zuletzt im Juni in der Jessnerstraße.

    Darüber hinaus wurden weitere Sticker aus dem rechten verschwörungsideolgischen Bereich im Umfeld des Bahnhof Ostkreuz entdeckt und entfernt:

    In der Simplonstraße, Höhe Annemirl-Bauer-Platz, wurden an den Fahrradständern Sticker entdeckt, auf denen für sieben verschiedene verschwörungsideologische Webseiten / Medien (Corona Ausschuss, Reitschuster, Rubikon etc.) geworben wurde. Ebenfalls dort gefunden wurden Sticker mit dem Text: "GELBE WESTEN Berlin für Souveränität".

    In der Neuen Bahnhofstraße wurden weitere "NO FEAR"-Sticker gefunden, mit denen ein SPD Wahlplakat verunstaltet worden war. Kurze Zeit vorher war dort bereits ein ähnlich verunstaltetes GRÜNEN-Plakat bemerkt worden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. September 2021
    Am Eingang einer Veranstaltung im Ortsteil Spandau wurden LGBTIQ*-feindliche Aussagen getätigt. Als zur Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen am Eingang 3-G-Nachweise (Geimpft/Genesen/Getestet) überprüft wurden und ein Mann die Daten nicht auf seinem Smartphone abrufen konnte, machte er seiner Frustration Luft und beschimpfte den Vorgang mehrfach mit „schwule Scheiße“. Daraufhin verschwand er und wurde im späteren Tagesverlauf nicht mehr gesichtet. Thematisch befasste sich die Veranstaltung mit Demokratie, Gemeinschaft und aktuellen gesellschaftlichen Bedrohungslagen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 3. September 2021
    Ein 20-jähriger, betrunkener Mann zeigte gegen 21:50 Uhr am Zeltinger Platz in Frohnau mehrfach den Hitlergruß. Er bedrohte mehrere Passant*innen, schlug um sich und verletzte dabei mehrere Menschen leicht. Eine Streife des Ordnungsamtes nahm ihn fest, wobei die Beamten von einem 19-jährigen unbeteiligten Mann angegriffen wurden. Dieser wurde ebenfalls festgenommen. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1973 vom 04.09.2021
  • 3. September 2021
    Gegen 16h wurde vor einem Spätkauf in der Kinzig-/ Scharnweberstraße aus einer ca. 10 Personen umfassenden Personengruppe heraus laut ein rassistisches Schimpfwort geäußert, das sich gegen Menschen polnischer Herkunft richtete.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. September 2021
    In der Sandinostraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Nafris (Abk.: Nordafrikanischer Intensivtäter)? Not welcome!" aus einem Neonazi-Versand aus Thüringen gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    In der Straße Alt-Friedrichsfelde wurde ein LKW abgestellt, der auf der Seitenfläche ein Plakat des extrem rechten "Compact"-Magazins hatte. Dieses diffamierte die Grünen im Kontext des Wahlkampfs.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    In der Rupprechtstraße wurde der Schriftzug "NS Kiez" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    In der Ribnitzer Straße Ecke Zingster Straße und am S-Bhf. Wartenberg wurden etliche Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle zum Thema Impfen gefunden, sowie Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Thüringen gegen politische Gegner*innen und mit der Aufschrift "NS Zone" gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. September 2021
    An der Haltestelle Allee des Kosmonauten Ecke Poelchaustraße wurden ein Dutzend neonazistische Aufkleber entdeckt. Es handelt sich u.a. um Aufkleber aus dem sogenannten "Reichsbürger"-Spektrum.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. September 2021
    Im Ortsteil Wannsee wurden vier Graffitis entdeckt und entfernt. Eines lautete "Bargeldlos nach Auschwitz".
    Quelle: https://www.hass-vernichtet.de/
  • 3. September 2021
    Gegen 20 Uhr wurden drei schwarze Männer, die auf einer Parkbank im Görlitzer Park saßen, ohne Anlass von fünf Polizeibeamt_innen kontrolliert und durchsucht. Einer von ihnen hatte sein 9 Monate altes Kind dabei und wurde ebenfalls kontrolliert und durchsucht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. September 2021
    In der Seestraße wurde ein Schwarzer Mann von einem unbekannten weißen Passanten mit dem N-Wort beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. September 2021
    An der Ecke Hauptstraße / Karlshorster Straße wurde ein Plakat des extrem rechten "Compact"-Magazins, mit diffamierenden Inhalten bezüglich der Grünen im Kontext des Wahlkampfs, entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. September 2021
    In der Wernerstraße Ecke Kraetkestraße wurden die Worte "NS-Zone" gesprüht. "NS" bezieht sich auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. September 2021
    Um 16 Uhr begann die Pressekonferenz am Oranienplatz, wo eine bekannte Aktivistin für Geflüchtete seit einigen Tagen zusammen mit einem weiteren Menschen einen Baum besetzt hatte, um auf die untragbaren Zustände in Afghanistan aufmerksam zu machen. Ein bekannter Neonazi filmte und fotografierte die Teilnehmer*innen ab und zeigt den Wolfsgruß. Er wurde von der Polizei festgenommen.
    Quelle: Web Demo Ticker
  • 1. September 2021
    Das Denkmal "Züge in das Leben – Züge in den Tod; trains to death – trains to life 1938–1939" in der Georgenstraße vor dem Bahnhof Friedrichstraße ist von Unbekannten mit einer öligen Flüssigkeit übergossen und beschmutzt worden. Das Denkmal stellt zwei farblich unterschiedliche Kindergruppen, zerbrochene Koffer und ein Gleis dar, welches die Abfahrten der Kinder in das Leben sowie in den Tod symbolisiert. Es erinnert nicht nur an jene Kinder, die mit den Kindertransporten, ohne Eltern, vorwiegend nach Großbritannien ausreisen und so überleben konnten, sondern auch an alle Kinder, die in Verstecken dem deutschen Faschismus entgehen konnten, sowie an die 1,5 Millionen jüdischen Kinder als auch alle anderen Kinder, die im Nationalsozialismus ermordet wurden..
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2021
  • 1. September 2021
    Ein 58-jähriger Mann sprach gegen 12.15 Uhr in der Leipziger Straße eine 54-jährige Frau an, beleidigte sie sofort rassistisch und bedroht sie. Mehrere Passanten hörten die rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen und alarmierten die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2021
  • 1. September 2021
    In der Nähe des S- und U-Bahnhofs Wittenau schob eine ältere Frau den Werbeaufsteller einer Corona-Teststelle zur Seite, wobei sie sich antimuslimisch äußerte. Die Aufforderung einer Passantin zur Diskussion ignorierte sie und ging weiter. Die Passantin ließ die Frau wissen, dass die Äußerung rassistisch war und sie diese melden würde.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 1. September 2021
    In der Florastraße, Berliner Straße und Breite Straße wurden Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen verschiedene rassistische Slogan, u.a. "Our country - our rules", "Jugend ohne Migrationshintergrund" oder "Deutschland uns Deutschen".
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    In der Ossietzkystraße sowie im Bürgerpark am Julius-Fučik-Denkmal wurden Graffitis mit dem Slogan "FCK Antifa" entdeckt.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    In der Florastraße wurden Plakate der SPD und CDU mit dem Slogan "Impfnazis" sowie mit SS-Runen versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    Am S-Bahnhof Greifswalder Straße wurde ein Wahlplakat der SPD mit SS-Runen versehen.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • 1. September 2021
    In der Langhansstraße an einem Gebäudekomplex wurde zwei Mal der Slogan "AHM" entdeckt. "AHM&quo