Chronik

  • 27. September 2020
    Im Berliner Hauptbahnhof wurden auf der unteren Ebene mehrere LGBTIQ*feinliche Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. September 2020
    In der Gottschedstraße und der Martin-Opitz-Straße in Gesundbrunnen wurden gegen vier Anti-Antifa-Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. September 2020
    Im S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel wurde eine Kopftuch tragende Frau von zwei Frauen aus antimuslimisch-rassistischer Motivation beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. September 2020
    Ein Mitarbeiter der Registerstelle Mitte erhielt erneut an seine private Mail-Adresse eine antisemitische und rassistische Hass-Mail. In der Mail wurde er persönlich bedroht und seine Mitarbeit bei dem Träger der Registerstelle Mitte, NARUD e.V., einem Verein der afrikanischen Diaspora in Berlin, verschwörungsideologisch als Beleg dafür bezeichnet, dass Juden angeblich hinter der "Umvolkung" durch die Förderung von Einwanderung aus Afrika stünden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. September 2020
    An ein Schild im Park am Kaisersteg wurde die Parole "FCK Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. September 2020
    In der Grünauer Str. wurden an einen Stromkasten zwei Hakenkreuze geschmiert. Zudem wurden in der Straße ca. 10 Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auf der Kundgebung wurde u.a. das Verbot der Reichs- und Reichskriegsflaggen, die zum bevorzugten Symbol extrem rechter Reichsbürger*innen geworden sind, durch das Land Bremen beklagt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 23. September 2020
    Am 23. September 2020 gegen 14.20 Uhr beleidigte ein 72-jähriger Fahrgast im U-Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg drei BVG Sicherheitsmitarbeiter antisemitisch. Er soll nach einem gültigen Fahrausweis kontrolliert worden sein und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben. Der Mann beleidigte die drei Mitarbeiter antisemitisch und äußerte sich, als die hinzugerufenen Polizist*innen eintrafen, wiederholt antisemitisch.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2246
  • 22. September 2020
    Im Umfeld des Tram-Station Brodowiner Ring wurden mehrere Aufkleber der antisemitischen Verschwörung "QAnon" gefunden.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 21. September 2020
    In der Bartningallee nah am S-Bahnhof Bellevue wurden zwei antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. September 2020
    In der Zossener Straße wurde ein neonazistisches Graffiti entdeckt und entfernt, das von der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" angebracht wurde. Das Graffiti wirbt für einen Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen. In einem Internetbeitrag posen 17 Anhänger der Neonazipartei vor der Schmiererei zur Machtdemonstration.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    In der Zossener Straße wurde erneut ein extrem rechtes Graffiti entdeckt. Zwei lokale Neonazis posieren auf einem Bild im Internet vor der Schmiererei. Kurz zuvor wurde ein Graffiti der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" an der gleichen Stelle angebracht. Dieses wurde innerhalb kürzester Zeit von Antifaschist*innen entfernt. Mit der neuen Schmiererei bedrohen und beleidigen die Neonazis des "III. Weg" politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. September 2020
    Im Springpfuhlpark wurden zwei extrem rechte Schmierereien entdeckt, die sich positiv auf den Nationalsozialismus beziehen. Die Schmierereien wurden an einer Bank und an einen Mülleimer in roter Farbe angebracht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    Ab 13.00 Uhr führte der diesjährige "Marsch für das Leben" des Bundesverbands Lebensrecht mit ca. 2000 Teilnehmenden durch Mitte zum Brandenburger Tor, um für schärfere Verbote von Schwangerschaftsabbrüchen, gegen Sterbehilfe und gegen Queerpolitik zu demonstrieren. An der Demonstration beteiligten sich auch deutlich erkennbar zahlreiche extrem rechte Gruppierungen, Neonazis und AfD-Politiker*innen. Auf vielen Plakaten wurde die Schoah relativiert dadurch. dass Schwangerschaftsabbrüche mit ihr gleichgesetzt wurden. Auf T-Shirts einiger Teilnehmer wurde ein Embryo in einem verfremdeten Davidsstern dargestellt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Democ vom 21.09.2020, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. September 2020
    Zwischen Poelchaustraße und Allee der Kosmonauten wurden ca. 50 Aufkleber der Neonazipartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    Rund um den U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten vom extrem rechten Kampagnenprojekt "Ein Prozent".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. September 2020
    Am Helene-Weigel-Platz wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ angebracht. Sie werben für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 18. September 2020
    Ein gegen 19.10 Uhr am U-Bahnhof Friedrichstraße in die S-Bahn nach Schönefeld eingestiegener weißer junger Mann setzte sich dicht neben eine junge Frau, obwohl noch andere Plätze, die die Einhaltung eines Abstands geboten hätten, frei waren, rückte noch näher an die erstarrte Frau ran, nahm seine Maske, die er nur Alibi-halber am Kinn baumeln hatte, grinsend ganz ab, beugte sich ganz nah zu hier hin, flüsterte ihr etwas Unverständliches zu und pustete ihr dann ins Ohr und ins Gesicht. Als die sichtlich angewiderte Frau aufstand und sich wegsetzte, stand er auch auf und rief ihr anti-asiatisch rassistische und sexistische Beleidigungen hinterher. Als sich ein Zeuge vor den Belästiger stellte, um zu verhindern, dass er der Frau nachging, und ihn aufforderte, seine „Rassisten-Fresse“ zu halten und eine Maske aufzusetzen, beleidigter er auch den einschreitenden Zeugen u.a. als „obrigkeitshöriges Schlafschaf“ und ließ sich verschwörungsideologisch über Corona-Maßnahmen aus. Als sich auch ein weiterer Zeuge vor ihm aufbaute, folgte er schließlich den nachdrücklichen Aufforderungen der Zeugen, die Bahn zu verlassen, und stieg nach drei Stationen aus dem Waggon aus.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. September 2020
    In der Griechischen Allee wurde 17 mal die "88" und ein mal das Kürrzel der verbotenen neonazistischen Organisation 'Combat 18' (C18) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 17. September 2020
    Am 16. September 2020 wurden in Westend zwei Frauen rassistisch beleidigt. Gegen 8.40 Uhr soll in einer Supermarktkette in der Reichsstr. ein 29-Jähriger eine 52-jährige Kassiererin rassistisch beleidigt und gegen den Kassentresen getreten haben. Nach dem Verlassen des Geschäfts soll er eine 20-jährige Passantin ebenfalls rassistisch beleidigt haben. Der 29-Jährige wurde festgenommen und in Gewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2179
  • 17. September 2020
    An der Ecke Mahlsdorfer Str./ Gehsener Str. wurden 5 Parolen gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie diffarmierten 'Linke' als 'Stasi' und 'Nazis'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. September 2020
    Am Abend brüllte ein Mann vor einer Unterkunft für Geflüchtete rassistische Parolen. Der Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 17. September 2020
    Im Ortsteil Karow wurden erneut Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Die Aufkleber bewarben eine Demonstration am 03.10. in Hohenschönhausen.
    Quelle: NEA
  • 17. September 2020
    Ein Unbekannter griff am Abend zwei Frauen an, die gegen 19:20 Uhr auf einer Bank am Strausberger Platz saßen und sich küssten. Erst pöbelte der Täter die Frauen an, dann sprühte er Pfefferspray in ihre Richtung, verfehlte sie jedoch. Danach warf er noch mehrere Glasflaschen auf das Pärchen. Die beiden Frauen blieben unverletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2195
  • 16. September 2020
    In der Vogelbeerstr. wurden in Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2020
    In der Moosstr. wurden in Briefkästen rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. September 2020
    Wie RBB 24 in einem Beitrag zeigte, wurde eine Sachbeschädigung zu Lasten Wohnungsloser am Landwehrkanal ausgeübt. Von einer Person wurde ein Zelt zerrissen und eine Matratze in Brand gesteckt. Das Feuer konnte gelöscht werden.
    Quelle: RBB24-Reportage
  • 16. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. Auf der Kundgebung sprach auch ein Mitarbeiter des von einem früheren NPD-Kader gegründeten rechten Video-Bloggs "Team Heimat" und und ein Verschwörungsideologe aus der Bewegung gegen Corona-Maßnahmen. Außerdem wurde auf rassistische Weise Flucht und Migration mit Kriminalität in Verbindung gebracht und Bundeskanzlerin Merkel für die angeblich mangelnde Abschiebepraxis verantwortlich gemacht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. September 2020
    In der Hasselwerderstr. vor der Novilla wurde ein Hakenkreuz entdeckt und die Polizei informiert.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 15. September 2020
    Am 15. September 2020 wurde an einer Hauswand in der Fritschestr. in Charlottenburg der Schriftzug "Refugees not welcome" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 15. September 2020
    Am 15. September 2020 wurde an der Kantstr. Ecke Kaiser-Friedrichstr. ein Artikel aus dem neurechten Magazin Compact ausgehangen. Dabei ging es inhaltlich um die sogenannte "Coronadiktatur", einem Narrativ, welches "Coronaleugner*innen" nutzen, um jegliche Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Pandemie zu diskreditieren. Zudem wurde in dem Artikel ein positiver Bezug zu Lukaschenko und damit verbunden eine starke Kritik am Westen geübt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 14. September 2020
    An der Bushaltestelle Landfliegerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt.

    Im Umfeld der Springbornstr. wurden ca. 12 NS-verherrlichende Aufkleber der 'Freien Kräfte Neukölln' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. September 2020
    Im Wedding wurde ein Schwarzer Mann von einem Nachbarn rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2020
    Ein körperlich gehandicapter Mann wurde bei seinem Ausstieg aus der S-Bahn am Bahnhof Friedrichstraße von zwei einsteigenden jungen Männern behindertenfeindlich beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. September 2020
    In der Wiener Straße (zwischen Liegnitzer und Glogauer Straße) wurde eine rassistische Schmiererei bemerkt. Unter einem Fenster war der Schriftzug "Drogen Dealer verbrennen" gesprüht. Das Wort verbrennen wurde bereits übersprüht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 14. September 2020
    Zwischen S-Kaulsdorf und S-Mahlsdorf wurden neonazistische Aufkleber, u.a. von der Neonazipartei NPD, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 13. September 2020
    An der Packstation Alt Mariendorf 17, 12107 Berlin, wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. September 2020
    In der Hoernlestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. September 2020
    In der Frankfurter Allee, Höhe Hausnummer 78, wurde an einem Sperrmüll-Schrank ein mit dünnem Filzstift gezeichnetes Hakenkreuzi entdeckt. Es war bereits mit Sprühlack größtenteils übermalt worden.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 12. September 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden in der Bahnhofstraße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Umvolkung stoppen" oder "Anti-Antifa". Darüber hinaus wurden Aufkleber von der rechten Partei DIE RECHTE entfernt.
    Quelle: NEA
  • 12. September 2020
    Im Ortsteil Karow wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese bewarben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. September 2020
    Vor einem Einkaufzentrum in der Müllerstraße wurde gegen 17.30 Uhr eine aus Rumänien stammende Familie von einem weißen deutschen Paar antiziganistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. September 2020
    Um und auf dem S-Bhf. Schöneweide wurde 23 mal die "88" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 11. September 2020
    Vor einem Café in der Turmstraße in Moabit beklagte sich ein weißer Mann gegenüber dem ihm gegenübersitzenden weißen Bekannten besonders laut und deutlich betont, dass diese „Bimbos“ immer so laut seien, während drei Schwarze Männer am Nebentisch saßen. Sein weißer Bekannter lachte daraufhin über die Beleidigung.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 10. September 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Die Registerstelle Mitte erhielt eine antisemitische und LGBTIQ*feindliche Hass-Mail.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    An der Neuen Grottkauer Straße in Höhe des Einkaufscenter "Corso" wurden erneut großformatige Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt. Sie mobilisieren zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 9. September 2020
    Im Regierungsviertel vor dem Reichstag demonstrierten am Nachmittag ca. 20 Coronaleugner*innen und Verschwörungsideolog*innen mit einer rechtsoffenen sogenannten „Freedom Parade“. Mit dabei war auch der inzwischen offen neonazistische Attila Hildmann, der vor Ort ein RTL-Interview gab, in dem er antisemitische Verschwörungsideologien von einer von "Rothschilds" gesteuerten "Neuen Weltordnung" verbreitete. Antisemitische Codes wurden auf der Kundgebung auch von anderen Teilnehmenden bedient.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. September 2020
    Auf dem Platz an der Katharina-Boll-Dornberger-Str. wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das in eine Bank geritzt wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. September 2020
    Ein Mitarbeiter der Registerstelle Mitte erhielt an seine private Mail-Adresse eine antisemitische und rassistische Hass-Mail. In der Mail wurde er persönlich bedroht und seine Mitarbeit bei dem Träger der Registerstelle Mitte, NARUD e.V., einem Verein der afrikanischen Diaspora in Berlin, verschwörungsideologisch als Beleg dafür bezeichnet, dass Juden angeblich hinter der "Umvolkung" durch die Förderung von Einwanderung aus Afrika stünden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von FSN. Dieses ist ein extrem rechtes, neonazistisches Medienportal. Darüber hinaus wurden Aufkleber von der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt. Diese warben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10. Und es wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Jeder hasst die Antifa - Still not loving Antifa", von den rechten Onlineshop Politaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 9. September 2020
    Wiederholt wurden Aufkleber eines Techno-Musikers auf der die Siegrune abgebildet ist, im Boxikiez entfernt. Die Aufkleber wurden in der Sonntagstraße entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. September 2020
    In der Sonntagstraße wirkte auf Passant*innen ein Pizza-Auslieferungsfahrzeug bedrohlich, da sich daran ein Graffiti einer rechten Hooligan-Gruppe befand.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. September 2020
    Eine 38jährige Frau und ein 28jähriger Mann schliefen in einem Zelt im Görlitzer Park nahe des Einganges Liegnitzer Straße, als gegen 1.30 Uhr ein 31jähriger Mann der Frau von außen, durch die Zeltplane hindurch, mehrfach gegen den Oberkörper trat und an den Haaren zog. Unterlassungsaufforderungen der Opfer blieben erfolglos. Stattdessen zündete der Täter das Zelt im Eingangsbereichs an, während sich das Paar noch darin befand. Der Brand konnte von den Opfern gelöscht werden und der Täter wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2118
  • 9. September 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Zur Großdemo in Berlin "Alarmstufe Rot" zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft ab 12.00Uhr vom Roten Rathaus durch das Regierungsviertel zur Kundgebung um 15.00 Uhr am Brandenburger Tor hatten auch zahlreiche extrem rechte und verschwörungsideologische Gruppierungen und Blogger aufgerufen. An einem Aktionsblock aus diesen Gruppierungen, der sich schnell wieder in Kleingruppen auflöste, nahmen aber nur ca. 50 Personen teil, so dass dieser Instrumentalisierungsversuch auf der Straße erfolglos blieb.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 9. September 2020
    Mehrere extrem rechte Videoblogger*innen brachten Video-Streams von der Demo in Berlin "Alarmstufe Rot" zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft mit denen sie durch Kommentare und Interviwes mit zum Teil unter die Demo gemischten rechten Akteur*innen versuchten, diese Demo für die verschwörungsideologische Querfront-Bewegung gegen Corona-Maßnahmen zu vereinnahmen. Solche Vereinnahmungsversuche auf denen durch Vergleiche der Nationalsozialismus verharmlost.wurde, gab es auf den Kanälen des extrem rechts orientierten AfDlers Stefan Bauer, der Influencerin Carolin Matthie, die ebenfalls AfD-Mitglied ist, des Kommunalparlamentskandidaten der extrem rechten "Pro Chemnitz"-Liste und des russischen Propagandamagazin Sputnik Deutschland, das oft extrem rechte Akteur*innen und Positionen zu Wort kommen lässt. Alle diese Kanäle haben hohe Abonennten- und Zugriffszahlen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. September 2020
    Ein obdachloser Mann im Alter von 39 Jahren schlief am Eingang zum Geschichtspark in der Invalidenstraße, als ihn gegen 2.50 Uhr ein 38-Jähriger mit einem Messer angegriffen hat und anschließend flüchtete. Ein Passant bemerkte den Schwerverletzten und alarmierte Rettungskräfte. Diese brachten den durch mehrere Stichverletzungen verwundeten 39-Jährigen in ein Krankenhaus, in dem er stationär verblieb. Den Tatverdächtigen nahmen Bundespolizeikräfte im Nahbereich des Tatorts fest.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.09.2020
  • 8. September 2020
    Im Kosmosviertel wurden ca. 15 extrem rechte, rassistische und NS-verherrlichende Aufkleber entdeckt und entfernt. Viele der Aufkleber stammten von der JN (Jugendorganisation der NPD) und der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2020
    Im Umfeld des Boulevard Kastanienallee wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Mit den Aufklebern soll zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen mobilisiert werden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. September 2020
    Ab 15.00 Uhr fand eine Kundgebung des LGBTIQ*feindlichen Bündnisses "Demo für alle" (DfA)vor dem Roten Rathaus statt. Der "Buss der Meinungsfreiheit" zog auf seinem zweiten Tour-Stopp jedoch nur ca 15 Personen an, die den Ausführungen des Teams rund um Organisatorin Hedwig von Beverfoerde zuhörten. Unter den Kundgebungsteilnehmenden waren auch die AfD-Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Tommy Tabor und Thorsten Weiß. Die Kundgebung wurde jedoch von mehreren rechten Video-Bloggern live gestreamt und erreichte schnell fünfstellige Aufrufzahlen.
    Als "aktuellen" Anlass der Tour nutzt Beverfoerde den in den letzten Jahren bekannt gewordenen Skandal um den 2008 verstorbenen Sexualpädagogen Helmut Kentler, auf dessen Betreiben Jugendämter Kinder und Jugendliche an pädophile Pflegeväter gaben. Beverfoerde instrumentalisierte diese Jahrzehnte zurückliegenden Missbrauchsfälle und forderte, dass die angeblich mit Kentler "untrennbar verwobene Sexualpädagogik konsequent aus Lehr- und Bildungsplänen, Unterrichtsmaterialien, Studiengängen und Ausbildungen entfernt" werde solle. Mit dieser instrumentellen Verknüpfung des Skandals mit dem gewohnten Skandalisierungsversuch von angeblicher "Frühsexualisierung" und "Gender-Ideologie", stellt die DfA ihre Kritiker*innen und Homosexuelle als Befürworter*innen von Pädophilie dar und verschärft die Hetze gegen alles, was sie mit ihrem Feindbild "Gender-Ideologie" in Verbindung bringt.
    Quelle: Queer.de vom 9.9.2020
  • 8. September 2020
    In der Dörpfeldstr. wurden an einem Tram-Schild zwei Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. September 2020
    Ein queerer Gegendemonstrant, der auf der LGBTIQ*feindlichen Kundgebung am Roten Rathaus dem Team der "Demo für alle"-Bus-Tour eine Frage stellte, wurde von einem Team-Mitarbeiter brutal mit Schwung geschubst. Da der kritische Fragesteller Abstand gehalten hatte, musste sich der Angreifer dafür extra auf ihn zubewegen, was er mit Schwung tat.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Radio QueerLive
  • 8. September 2020
    Ein am Kottbusser Tor / Kottbusser Damm angebrachtes Hakenkreuz wurde überstickert.
    Quelle: via Twitter
  • 8. September 2020
    Auf der Straße des 17. Juni im Tiergarten hing an einer Laterne mehrere Meter hoch ein großes Holzschild mit der Aufschrift "SORO$ + GATES NOT ELECTED" in roten und weißen Lettern, den Farben der Reichfahne und der Reichsbürger*innenbewegung. Diese Nahmen sind in dieser Form verschwörungsideologisch und antisemitische codiert. Das Schild wurde am 8.9. entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 7. September 2020
    Gegen 19.15 Uhr wurde an der Kreuzung Beusselstraße Ecke Zwinglistraße ein 22-jähriger Mann homophob beleidigt und geschlagen. Ein 39-jähriger Nachbar war dem 22-Jährigen gefolgt und hatte ihn homophob beleidigt. Anschließend schlug der Angreifer dem 22-Jährigen mit flacher und bespuckter Hand auf den Rücken, wischte seine seine Spucke auf dessen Jacke ab und flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.09.2020, Queer.de vom 08.09.2020
  • 7. September 2020
    Am Kaisersteg wurden drei Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2020
    Am 09. September 2020 gab ein Mann vor der israelischen Botschaft in Grunewald israelfeindliche und den Holocaust leugnende Äußerungen von sich. Zudem hatte der Mann gegen 16.50 Uhr in der Auguste-Viktoria-Straße zwei Plakate mit ebenfalls antisemitischen Aufschriften dabei. Er leugnete wiederholt und laut hörbar den Holocaust, rief dies wiederholt in Richtung der Botschaft und des Wachpersonals. Der Mann wurde zwischenzeitlich festgenommen, Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2105, BZ vom 08.09.2020
  • 7. September 2020
    Auf dem Bürgersteig Louis-Lewin-Straße nahe des U-Bahnhofes wurden mehrere "Lambda"-Symbolen mit schwarzer sowie gelber Farbe geschmiert. Das "Lambda"-Symbol ist das Erkennungszeichen der extrem rechten "Identitären Bewegung". Es wurde in den vergangenen Monaten bereits mehrfach in der der Umgebung der Louis-Lewin-Straße geschmiert, teilweise in Kombination mit direkten Bezügen zur "Identitären Bewegung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. September 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese bewarben eine Demonstration in Hohenschönhausen am 03.10.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. September 2020
    In einem Café in Nordneukölln, dessen Toiletten bereits im August mit Hakenkreuzen beschmiert worden waren, fanden Mitarbeiter*innen erneut geschmierte Hakenkreuze dort vor.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. September 2020
    In der Fennstr. wurde an ein Schild ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. September 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße beide Richtungen wurden zwei rechte Aufkleber ("white lives matter" und "Jugendwiderstand" ) entdeckt und Hakenkreuze wurden auf den Sitzbänke angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 5. September 2020
    Auf der südwestlichen Seite des Alice-Salomon-Platzes demonstrierten fünf Neonazis mit Reichsflaggen und einem Transparent gegen das jährliche Demokratiefest "Schöner leben ohne Nazis".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2020
    In der Ortolfstr. wurden zwei Aufkleber gegen politische Gegner*innen entdeckt und entfernt. Sie stammten vom neonazistischen Versandhandel 'Druck18' (18 = AH = Adolf Hitler).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. September 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf filmte Teilnehmende und Standbetreiber*innen der Veranstaltung "Schöner leben ohne Nazis" am 5.9.20 wiederholt gegen ihren ausdrücklichen Willen. Anschließend diffamierte er die Organisator*innen des gut besuchten Festes in einem Video im Internet. Er behauptete zusammen mit einer weiteren AfD-Abgeordneten in dem Video, die Veranstaltung sei nicht von Demokrat*innen ausgerichtet worden. Dabei bezeichneten sie die Organisator*innen mit abwertenden Worten. Zudem schürte der AfD-Abgeordnete Stimmung gegen das Fest, indem er falsche Tatsachen verbreitet. So behauptete er, man hätte ihm den "Sicherheitsdienst auf den Hals gehetzt", nachdem er und weitere AfD-Mitglieder auf der Veranstaltung gesehen wurden. Entgegen dieser Aussage durften die AfD-Mitglieder an dem Fest teilnehmen und taten dies nachweislich auch. Der Abgeordnete wurde allerdings mehrmals gebeten, das Filmen von politischen Gegner*innen zu unterlassen. Da er dies nicht akzeptierte, haben die Veranstalter*innen von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und den AfD-Abgeordneten der Veranstaltung verwiesen. Nachdem er drei Aufforderungen, die Veranstaltung zu verlassen, nicht nachkam, schritt der Sicherheitsdienst ein und entfernte ihn vom Veranstaltungsort. Im Nachgang veröffentlichten der AfD-Abgeordnete und der Bezirksverband Beiträge in den sozialen Medien sowie auf ihrer Webseite, die die Ereignisse politisch instrumentalisierten und verzerrt darstellten.
    Quelle: Register ASH / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2020
    Zwei Männer wurden Zeugen, als gegen 18.30 Uhr in einem Zug der U8 ein Mann eine Transperson mehrfach beleidigte. Die Zeugen forderten den Mann auf, die Beleidigungen zu unterlassen. Darauf hin wurden sie aus einer Gruppe von 5-6 Jugendlichen heraus mit Fausschlägen attackiert. Als einer der Zeugen zu Boden ging, traten ihm die Angreifer mehrfach gegen den Kopf und er mußte im Krankenhaus behandelt werden.

    Nachdem die Angegriffenen die Notbremse des Zuges betätigten, stiegen die Angreifer am U-Bahnhof Moritzplatz aus und flüchteten. Die Transperson hatte sich vor Eintreffen der Polizei ebenfalls entfernt. Ein Angreifer konnte in der Oranienstraße festgenommen werden.
    Quelle: queer.de, Polizeimeldung Nr. 2087
  • 5. September 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. September 2020
    Über Social Media und per Telefon wird das Strandbad Plötzensee derzeit mit extrem rechten Hass-Mails und Anrufen mit rassistischen und anti-muslimisch rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen überzogen. Nachdem der selbsternannte “Volkslehrer” und extrem rechte Vlogger Nikolai Nerling dort einen Mitarbeiter rassistisch beleidigt und die Schoah geleugnet hatte, hatte das Strandbad von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht und Nerling des Strandbads verwiesen. In seinem Video-Blogg-Beitrag vom gestrigen Tag hatte Nerling einmal wieder sich der Täter-Opfer-Umkehr bedient und den Unmut seiner Anhängerschaft geschürt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Weddingweiser vom 04.09.2020
  • 4. September 2020
    In der Residenzstraße Nr. 114 in Reinickendorf-Ost wurden an einer Hauswand neben dem Parkplatz eines Supermarkts Neonazi-Schmierereien bemerkt. Unter anderem brachten Unbekannte die Abkürzung "88", die in Neonazi-Kreisen für "Heil Hitler" steht, sowie den Schriftzug der Neonazi-Organisation Combat 18 an.
    Quelle: Gangway e.V.
  • 4. September 2020
    Im Ortsteil Blankenburg am S-Bahnhhof wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Es waren verschiedene Motive. Ein Motiv hatte den Slogan "Korruption stoppen - NPD" (NPD).
    Quelle: EAG
  • 4. September 2020
    In der Bergaustr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. September 2020
    An der Tramstation "Freizeitforum" Marzahn wurden Aufkleber der NPD sowie ihrer Jugendorganisation entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. September 2020
    Ein Verein afrikanischer Muslime im Wedding erhielt eine anti-Schwarze rassistische Hass-Mail. In Ihr heißt es nach einer Aufforderung, Deutschland "umgehend" zu verlassen: "Jeder weitere [N-Wort] der in diesem Land geboren wird stellt eine Gefahr für deutsches Leben dar! Eure Männer sind eine Gefahr für unsere Frauen und Mädchen!"
    Quelle: AMK e.V.
  • 3. September 2020
    In der Edisonstr. wurden an mehreren Hauseingängen insgesamt sieben mal "88" (Heil Hitler) und ein mal "C18" (Kürzel der verbotenen neonazistischen Vereinigung 'Combat 18').
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 3. September 2020
    Am 03. September 2020 wurden extrem rechte Aufkleber an der Bismarckstr. Ecke Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen die politische*n Gegner*innen, andere bewarben eine von einem Reichsbürger initiierte Internetseite.
    Quelle: Register CW
  • 3. September 2020
    An einem Fallrohr eines Getränkemarktes im Sterndamm wurden 7 Aufkleber eines neonazistischen Netzwerkes entdeckt und entfernt, auf denen unter anderem der "Nationale Sozialismus" gefordert wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2020
    In der Richardstr. wurde ein Pamphlet mit antisemitischem und NS-relativierendem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. September 2020
    Am 03. September 2020 wurde eine antisemitische Sachbeschädigung an der Fußballroute am Mommsenstadion in Westend entdeckt. Auf einer Infotafel wurde das Gesicht von Hans Rosenthal zerkratzt und beschädigt. Die Infotafel informiert über die „Hans-Rosenthal-Elf“, eine Freizeit/ Prominentenmannschaft, die mit ihren Einnahmen aus Benefizspielen eine von Hans Rosenthal initiierte Stiftung unterstützte.
    Quelle: Anlaufstelle Partnerschaft für Demokratie CW
  • 3. September 2020
    In einer Marzahn-Hellersdorfer Telegram-Gruppe wurde die amerikanische Verschwörungserzählung "QAnon" verbreitet, bei der behauptet wird, es gäbe einen Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten, die weltweit Kinder entführen würden. Weiterhin wurde die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung verbreitet, durch die die Menschen ihre Grundrechte verlieren würden.
    Quelle: Register ASH
  • 3. September 2020
    Vor der Sparkasse auf dem Alice-Salomon-Platz wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppe entdeckt, die für das sogenannte „Heldengedenken“ wirbt. Dabei huldigen die Neonazis angeblichen "Helden" aus dem Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 3. September 2020
    Ein aus Bulgarien stammender Mann wurde, als er sich bei einer Hausverwaltung im Ortsteil Mitte nach einer freien Mietwohnung erkundigte, gefragt, ob er Roma sei. Als er zurückfragte, warum die Mitarbeiterin der Hausverwaltung dies wissen wolle, dies finde er diskriminierend, schließlich habe er einen Arbeitsvertrag in Berlin mit festem Einkommen vorzuweisen, was komme es da auf seine Herkunft an, wurde ihm geantwortet, für ihn gäbe es bei ihnen keine Wohnung. Er solle gehen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. September 2020
    An der Frankfurter Allee / Ecke Jessner Straße und in der Boxhagener Straße wurden ein Aufkleber eines Berliner Techno-Musikers entfernt. Auf der Werbung für die Website wurde im Titel die verbotene Sigrune verwendet, bzw. eine zum verwechseln ähnliche Rune (§ 86a Abs. 2).
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. September 2020
    An der Ecke Dolziger / Voigstraße wurde ein selbstgemachtes A4-Plakat entfernt, das zur aktuellen rechtsoffenen Demo am Brandenburger Tor aufrief. Das Plakat hatte kein Impressum, aber den "Querdenken"-Schriftzug.

    An der Demo beteiligten sich u. a. der "Querdenken"-Sprecher / Reichsbürger, der Anmelder des "Querdenken"-Camp, ein rechter Youtuber und ein AfD-Medienaktivist.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 2. September 2020
    An einem Schild auf dem S-Bhf. Schöneweide wurde die Parole "FCK Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. September 2020
    Am Marktplatz wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.

    An der Ecke Bölschestr./ Schmaler Weg wurde ein extrem rechter und nationalistischer Aufkleber eines neonazistischen Netzwerk entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. September 2020
    Zwei indische Touristen wurden gegen 0.30 Uhr im Aufzug eines Hotels am Alexanderplatz von zwei weiteren Hotelgästen, britischen Staatsbürgern im Alter von 25 und 27 Jahren, rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 02.09.2020
  • 2. September 2020
    Der selbsternannte “Volkslehrer” und extrem rechte Vlogger Nikolai Nerling, der wegen Leugnung der Schoah aus dem Berliner Schuldienst entlassen worden ist, beleidigte, laut Weddingweiser, am Abend im Strandbad Plötzensee auf rassistische Weise einen Mitarbeiter des Strandbads, den er als Moslem erkannt haben wollte. Im weiteren Verlauf des Disputs mit Mitarbeitern des Strandbads leugnete er zudem erneut die Schoah. Daraufhin wurde vom Hausrecht Gebrauch gemacht und Nerling wurde des Strandbads verwiesen.
    Quelle: Weddingweiser vom 04.09.2020
  • 2. September 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde in Schlosspark verschiedene Aufkleber entdeckt und entfernt. Es gab rassistische Aufkleber mit dem Slogan "No solidarity with criminal N*-[Wort]". Andere Aufkleber hatten verschwörungsideologische Motive. Bei diesen war der Slogan "George Orwell 1984 - Dieses Buch ist keine Bedienungsanleitung" (Politaufkleber.de).
    Quelle: EAG
  • 2. September 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe unter Beteiligung von Brandenburger AfD-Politikern vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 10 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. September 2020
    In der Möckernstr. / Wartenburgstr. wurde ein rechter AfD-naher Sticker "Onkel Gauland braucht Dich für Deine Heimat" überklebt.
    Quelle: via Twitter
  • 1. September 2020
    An der Tramhaltestelle 'Freizeit- und Erholungszentrum' wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber wurde ein "Deutscher Sozialismus" gefordert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. September 2020
    Am 01. September 2020 wurden am Campus der TU Berlin entlang der Straße des 17. Juni in Charlottenburg 4 extrem rechte und rassistische Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle Asta TU
  • 1. September 2020
    An der Neuen Grottkauer Straße in Höhe des Einkaufscenter "Corso" wurden erneut großformatige Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt und entfernt. Es handelt sich dabei erneut um Mobilisierungen zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. September 2020
    Am 01. September 2020 und dem darauf folgenden Tag wurden entlang der Bundesallee Höhe Lietzenburgerstr. in Wilmersdorf selbstgeschriebene Zettel entdeckt, die sich auf das Narrativ der gesteuerten "Zwangsimpfungen" beziehen. Dabei wird der Todesfall eines Prominenten ein austauschbarere Code für steuernde "Agenten" und "Mächte".
    Quelle: Register CW
  • 1. September 2020
    Drei rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der extrem rechten "Identitären Bewegung" nahe steht, wurden in der Invalidenstraße und der Chaussestraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2020
    Eine regelmäßige Melderin des Berliner Registers, die gerade in Tiergarten extrem rechte Aufkleber dokumentierte und entfernte, wurde in der Nähe des Brandenburger Tors von einem Mann beschimpft, verfolgt und bedroht. Erst als sie damit drohte, die Polizei zu verständigen, ließ der unbekannte Bedroher von ihr ab.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. August 2020
    Am 31. August 2020 wurde am U-Bhf Spichernstr. in Wilmersdorf eine antisemitische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 31. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" sowie der extrem rechten NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 31. August 2020
    In der Gehsener Str. wurden 7 extrem rechte Aufkleber, u.a. von der NPD, entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD sowie zwei weitere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.

    In der Hoernlestr. sowie an einem Spielplatz in der Birnbaumer Str. wurden zwei Reichsfahnen (Schwarz-Weiß-Rot) gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "FCK Antifa", "3. Oktober 2020 - Berlin Demonstration - 14 Uhr Hohenschönhausen" (III. Weg) oder "Wir schaffen Schutzzonen" (NPD).
    Quelle: NEA
  • 31. August 2020
    Ein schwarzer Mann wurde von der Polizei im Görlitzer Park kontrolliert, nachdem er in den Büschen austreten war. Weiße austretende Männer wurden nicht kontrolliert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 31. August 2020
    In der Boxhagener Straße wurden zwei verschwörungsideologische Plakate (dünner schwarzer Filzstift auf braunem Karton, handschriftlich, ca. 20 x 20 cm), die inhaltlich Reichsbürgern zuzuordnen sind und sich gegen das Grundgesetz richteten, entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. August 2020
    Am 31. August 2020 wurde am Hohenzollerndamm in Wilmersdorf ein selbstgeschriebener Aufkleber entdeckt, der sich auf das Narrativ der gesteuerten "Zwangsimpfungen" bezieht. Dabei wird der Todesfall eines Prominenten ein austauschbarere Code für steuernde "Agenten" und "Mächte".
    Quelle: Register CW
  • 30. August 2020
    An die Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. August 2020
    Im Bereich der Rudower Spinne wurden insgesamt 12 Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. August 2020
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. August 2020
    Gegen 3:30 Uhr fiel Polizisten an der Revaler Straße ein Mann auf, der laut herum schrie. Als dieser den Einsatzwagen bemerkte, zeigte er den Polizisten den Hitlergruß und rief dazu nationalsozialistische Parolen. Der Polizeiliche Staatsschutz führt gegen den 29-Jährigen Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2046
  • 29. August 2020
    Ein Flugzeug mit Bannerschlepp kreiste gegen 14.00 Uhr über der Berliner Innenstadt. Das Schleppbanner war in den Farben der Reichsflagge in schwarz-weiß-rot gehalten. Darauf standen die Worte "Für Recht und Freiheit". Das Flugzeug war aus weiten Teilen der Stadt zu sehen.
    Quelle: Twitter 29.08.20
  • 29. August 2020
    Zwei Schwarze Frauen wurden gegen 15.15 Uhr in der Friedrichstraße in Mitte von vier Teilnehmern die von einer rechtsoffenen Veranstaltung kamen und teilweise durch szenetypische Kleidung als extreme Rechte erkennbar waren, auf rassistische Weise angepöbelt und beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Eine asiatisch gelesene Frau wurde in der Luisenstraße im Ortsteil Mitte von einer Gruppe umringt, die erkennbar von einer der verschwörungsideologischen Veranstaltungen kam, von mehreren Personen aus der Gruppe heftig rassistisch beleidigt und schließlich massiv bedroht, weil sie eine Maske trug. Mit dem Fingerzeig auf die Spree.wurde ihr angedroht: "Du gehst baden!"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    In der S-Bahn der Linie 41 im Wedding wurde eine Schwarze Familie von mehreren Mitfahrer*innen ohne Maske angepöbelt und heftig rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Ein Schwarzer Mann wurde in Moabit aus einer Gruppe heraus rassistisch u.a. mit dem N.-Wort beleidigt und bedroht. Die Gruppe kam erkennbar von einer verschwörungsideologischen Kundgebung. Zwei der Beleidiger trugen szenetypische Bekleidung der extrem rechten Hooligan-Szene.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    In einem Restaurant in der Köpenicker Altstadt fand am Abend das Sommerfest des sog. "Dienstagsgespräch" statt. Das Dienstagsgespräch wird von einem Netzwerker der extremen Rechten mit engen Verbindungen zur NPD organisiert. An diesem Abend trat der extrem rechte Liedermacher Frank Rennicke auf. Er ist bekannt für seine antisemitischen, rassistischen und NS-verherrlichenden Texte. Die Veranstaltung wurde von ca. 15 - 20 Personen, unter anderem aus der NPD, besucht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. August 2020
    Ein junges Schwarzes Paar mit einem Kleinkind wurde gegen 10.00 Uhr in der S-Bahn zwischen Friedrichstraße und Hauptbahnhof in einem vollbesetzten Waggon, in dem die meisten Menschen ohne Maske unterwegs waren, umringt, von mehreren Personen rassistisch beleidigt und von einer Person angespuckt. Erst als eine Zeugin laut drohte, die Polizei anzurufen, ließen die Angreifer von der jungen BPoC-Familie ab und stiegen am Bahnhof Friedrichstraße aus. Außer dieser Zeugin kam niemand den Angegriffenen zu Hilfe.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. August 2020
    Am 29. August 2020 fand ein Gedenk-Spaziergang für Günther Schwannecke in Charlottenburg statt. Er war ein Berliner Künstler und ist ein Todesopfer rechter Gewalt. Am 29. August 1992 wurde er von Neonazis zusammengeschlagen und verstarb am 5. September 1992. Am Stuttgarter Platz in Charlottenburg wurde der Gedenkspaziergang von einer Passantin rassistisch angepöbelt.
    Quelle: Gedenkinitiative Günther Schwannecke
  • 29. August 2020
    Ein Mann befand sich gegen 5 Uhr in der Oranienstraße in Begleitung zwei weiterer Zeugen, als er von einem entgegenkommenden Paar homophob beleidigt wurde. Unvermittelt aus dem folgenden Streitgespräch wurde das 39jährige Opfer von dem Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen und erlitt eine Platzwunde. Das Päärchen flüchtete Richtung Kottbusser Tor.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2040
  • 28. August 2020
    Eine Frau wurde im Wedding von einem Polizisten respektlos und demütigend behandelt und von Gästen einer Kneipe rassistisch beleidigt und bedroht. Die Frau war ein kurzes Stück auf einem Fußweg mit dem Fahrrad gefahren und wurde von einem Polizisten daraufhin laut und ausführlich auf diesen Fehler hingewiesen. Gäste einer Kneipe mischten sich in den Monolog des Polizisten ein und beschimpften die Frau, dass sie den Mund halten und sich "verpissen" solle. Als die Frau darauf hinwies, dass diese Beleidigungen in direkter Anwesenheit der Polizei erfolgen würden, meldete der Polizist zurück, dass er keine Beleidigung gehört haben wolle. Als die Polizei den Ort verließ, wurden die Gäste der Kneipe aggressiver, drohten der Frau Gewalt und die Beschädigung des Fahrrads an, wenn sie sich nicht "in ihr Land" verziehen würde. Die Frau rief daraufhin erneut die Polizei, die auch nach einer Stunde noch nicht kam und ihr nach mehrmaligem Anrufen mitteilte, dass sie nicht so "sensibel" sein solle. Als sie weiterhin auf die Schlichtung der Situation durch die Polizei bestand, kam ein Streifenwagen mit dem gleichen Beamten, der sie zuvor in respektloser und demütigender Art behandelt hatte. Ihr wurde von den Polizisten mitgeteilt, dass es sich nicht um eine Beleidigung oder Bedrohung handeln würde und dass sie, wenn sie weiterhin auf eine Anzeige bestehen würde, Probleme wegen falscher Verdächtigungen bekommen könnte. Ein anderer Polizist bestätigte der Frau zumindest, dass die Gäste der Kneipe sich durch den Kommentar des Kollegen, keine Beleidigung gehört zu haben, angefeurt gefühlt haben könnten.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. August 2020
    An der Bushaltestelle Rebhuhnweg wurden Aufkleber des extrem rechten Modelabels "Ansgar Aryan" mit positivem Bezug zum Nationalsozialismus festgestellt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 28. August 2020
    Auf einer Postbox in der Ottostraße Ecke Turmstraße ist ein NS-verharmlosendes, verschwörungsideologisches Hetz-Plakat entdeckt und entfernt worden. Auf dem Plakat wird Bill Gates für einen angeblich bevorstehenden "Genozid" verantwortlich gemacht. Über die "Pandemielüge" heißt es: "Der Maskenzwang wird solange erhalten bleiben, bis die Zwangsimpfungen bereitstehen und die Bevölkerung auf ein Minimum reduziert und weggeimpft wurde" und: "1933 - 1945 ist heute!" Des weiteren wird die Bundesregierung mit dem NS-Regime gleichgesetzt und das Tragen einer Maske mit dem Tragen eines Hakenkreuzes gleichgestellt, mit dem man seine Unterwürfigkeit und "Opferbereitschaft" gegenüber der Regierung beweisen würde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2020
    In der Kienitzstr. wurden drei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. August 2020
    Am 28. August 2020 versammelten sich in der Schillerstr. in Charlottenburg Menschen in und vor dem Restaurant eines bekannten Verschwörungstheoretikers. Sie bepöbelten Menschen auf der Kundgebung gegenüber des Restaurants und schwenkten zahlreiche Reichsflaggen. Anwohner*innen, Gewerbetreibende und Zivilgesellschaft veranstalteten an diesem Tag eine Kundgebung unter dem Motto: „Kein Platz für Neonazis in unserem Kiez!“.
    Quelle: Register CW
  • 28. August 2020
    In der Bartningallee, nah beim S-Bahnhof Bellevue, ist ein die CDU diffamierender, gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gerichteter Fake-Aufkleber entdeckt und entfernt worden. Der Aufkleber ist extrem rechten Verschwörungsideologen zuzuordnen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. August 2020
    In einem Bus der Linie M32 wurde ein 17-Jähriger von einem Mann rassistisch beleidigt und anschließend zusammen mit drei Zeuginnen an der Haltestelle "Brunsbütteler Damm" aus dem Bus gedrängt. Als der Minderjährige zu fliehen versuchte, wurde er vom Täter ins Gebüsch gestoßen und mit einer Bierflasche beworfen. Der 17-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 29.08.20
  • 27. August 2020
    In der Sella-Hasse-Straße wurde ein Aufkleber der extrem rechten NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. August 2020
    An das Schild einer Einrichtung für geflüchtete Menschen im Bezirk wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung geklebt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 27. August 2020
    Am 27. August 2020 fand ab ca. 17 Uhr eine KDW ("Kommunikatinsstelle Demokratischer Widerstand") Kundgebung unter dem Motto "Verlin invites Europe! - Berlin lädt Europa ein" mit bis zu 250 Teilnehmer*innen auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg statt. Dabei handelte es sich um zwei Veranstaltugsorte, die sich dann zu einer Versammlung zusammenschlossen. Es handelte sich um eine verschwörungsideologische Versammlungen, die im Vorfeld der großen Querfrontdemonstration der Corona-Leugner*innen am Wochenende in Berlin stattfand. Auf den "Hygienedemos" vereinen sich Menschen verschiedener Spektren, wie Verschwörungsideolog*innen, Esoteriker*innen, Reichsbürger*innen, extrem Rechte sowie gewaltbereite Neonazis.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. August 2020
    Eine fraktionslose Verordnete der BVV Neukölln beleidigte in einem Redebeitrag anwesende Gäste aufgrund deren Kopftuch rassistisch und wurde daraufhin von der Sitzung ausgeschlossen.
    Quelle: Register Neukölln, Tagesspiegel 28.08.20
  • 27. August 2020
    Am 27. August 2020 wurden in der Kantstr. in Charlottenburg zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer richtete sich gegen die politische*n Gegner*innen und einer hatte einen NS-verharmlosenden Bezug.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 27. August 2020
    Dem Jobcenter Marzahn-Hellersdorf wurde ein Brief zugesendet, welcher einen kommentierten Zeitungsartikel enthält. Der Zeitungsartikel informiert über Unterstützungsangebote für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Der bzw. die Verfasser*in der Kommentare diffamiert insbesondere muslimische Menschen in rassistischer Weise pauschal des Sozialbetrugs. Ferner werden Beleidigungen gegen „den Direktor“ des Jobcenters und das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis“ geäußert.
    Quelle: Bezirkamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. August 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Deutsche wehrt Euch" (Deutsche Stimme).
    Quelle: NEA
  • 26. August 2020
    In einem Supermarkt im Dammweg wurde eine Frau von einem Mann rassistisch beleidigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 26. August 2020
    Die Integrationsbeauftrgate des Bezirks Tempelhof-Schöneberg erhielt eine E-Mail in der verschiedene antimuslimische und rassistische Vorurteile und Beleidigungen enthalten waren.
    Quelle: Bezirkamt Tempelhof-Schöneberg
  • 26. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Franz Wiese und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe unter Beteiligung vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. August 2020
    Aufkleber gegen den politischen Gegner von einem extrem rechten Onlinehandel in Halle wurden am Helsingforcer Platz (Revaler / Marchlewskistr.) entfernt und ein verschwörungsideologischer Aufkleber eines rechten Magazins wurde in der Warschauer Straße entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. August 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurden mit Edding Runen an den Wänden angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. August 2020
    Im Briefkasten der Partnerschaften für Demokratie wurde ein Zettel ohne Impressum oder Absender gefunden, der gegen die Corona-Maßnahmen Stimmung macht und dabei Verschwörungserzählungen und eine antisemitische Chiffre aufgreift. Der oder die Urheberin des Textes verwendet den Begriff „globale Geldelite“, der antisemitisch geprägt ist und diffamiert anerkannte Wissenschaftler. Darüber hinaus wird auf das Magazin Rubikon verweisen, bei dem es sich um eine wichtige Plattform für Corona-Verschwörungserzählungen handelt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. August 2020
    Fünf antimuslimisch-rassistische Aufkleber wurden am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt. Die Aufkleber waren von der extrem rechten "Identitären Bewegung", von dem antimuslimisch-rassistischen Online-Magazin "PI-News" und von einem extrem rechten Versandhandel aus Halle.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. August 2020
    In der Sonnenalle wurden in einem Hausflur an zwei Briefkästen Hakenkreuze und an einem Briefkasten die Parole "Heil Hitler" geschmiert. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. August 2020
    Auf dem Alice-Salomon-Platz wurden erneut Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt und entfernt. Die Aufkleber wurden in mindestens zwei Meter Höhe aufgeklebt. Die Neonazis werben darauf für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 24. August 2020
    Auf einer Bank, gegenüber dem Hockeyplatz am Volkspark Mariendorf, wurden Hakenkreuze angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. August 2020
    Am 24. August 2020 wurde bekannt, dass Anwohner*innen in der Eichkampsiedlung in Grunewald einen anonymen Drohbrief erhielten. Der Verfasser beschwerte sich über spielende Kinder. Er drohte die Kinder zu vergiften und entführen zu wollen und beleidigte die Mutter rassistisch. Anwohner*innen reagierten mit einer Unterschriftensammlung für das Familienleben im Kiez.
    Quelle: Tagesspiegel vom 24.08.20
  • 24. August 2020
    Ein Mann beleidigte zuerst von seinem Balkon aus in der Neckarstr. spielende Kinder rassistisch und bewarf diese mit Gegenständen. Er soll dabei einen waffenähnlichen Gegenstand in der Halt gehalten haben. Anschließend trat der Mann vor die Haustür und rannte schreiend auf die Kinder zu.

    Polizei entdeckte bei einer Hausdurchsuchung eine Schreckschusswaffe sowie mehrere Messer.
    Quelle: BZ, 25.8.2020, Register Neukölln
  • 24. August 2020
    In einem Haus in der Fritz-Erler-Allee wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. August 2020
    In einem Hauseingang in der Braunschweiger Str. in Nordneukölln wurde ein Pamphlet entdeckt und entfernt, welches den Holocaust relativiert und mit aktuellen Corona-Gesetzgebungen gleichsetzt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. August 2020
    Ein ehemaliger Funktionär von „Pro Deutschland“ verteilte in Neu Hohenschönhausen rassistische Flugblätter in Anwohnerbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Louis-Lewin-Straße wurden mehrere Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern mobilisiert die Neonazipartei zu einemAufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. August 2020
    An einem Baum im Grunelwald, nahe des Hüttenwegs wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. August 2020
    Am 21. und 22. August wurden mehrere Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" in der Neuen Grottkauer Straße und an der Alice-Salomon-Hochschule entdeckt und entfernt. Auf den Stickern mobilisieren sie zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. August 2020
    In der Hagenstraße wurden im Umfeld der Kneipe „Morgen wird besser“ mehrere Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ angebracht. Sie werben für einen Neonaziaufmarsch in Hohenschönhausen.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 22. August 2020
    In der Siegfriedstraße Ecke Hagenstraße beleidigte ein Mann eine Person mit den Worten „Was guckst du so, scheiß Zecke“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. August 2020
    In einem Café in Nordneukölln wurden in den Toiletten rassistische Schmierereien, Hakenkreuze und NS-verharmlosende Sprüche entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln, via Instagram
  • 22. August 2020
    In einem Café in Nordneukölln wurden an einem Tag zwei Mal Hakenkreuze und rassistische und NS-verharmlosende Schmierereien hinterlassen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 22. August 2020
    Auch der selbsternannte "Captain Future" beteiligt sich mit weiteren Personen an einem rechtsoffenem, verschwörungsideologischem Autocorso durch Berlin. Ein längerer Beitrag wird auf Youtube gestellt. Zirka zur Hälfte des Beitrags fährt das Auto, aus dem gefilmt wird, am Kottbusser Tor vorbei. Die Insassen führten eine Unterhaltung, in der sie es als lächerlich empfanden, daß antiziganistische Schimpfwörter in der Deutschen Sprache nicht mehr verwendet werden sollen.
    Quelle: Youtube
  • 22. August 2020
    An der Ersatzhaltestelle der U1 Schlesisches Tor (Richtung Warschauer) wurde eine LGBTIQ*-feindliche Schmiererei entdeckt, die sich gegen die Polizei richtete.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. August 2020
    Am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden Aufkleber der „Identitären Bewegung“ und des Versands „Politaufkleber“ geklebt. Sie hatten zum Teil flüchtlingsfeindliche Inhalte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2020
    In der Siegfriedstraße wurden linke Aufkleber entfernt und in die Reste Hakenkreuze eingeritzt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2020
    In der Straße Alt Friedrichsfelde wurden Aufkleber mit dem Konterfei des NS-Führeres Rudolf Hess gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2020
    Am U-Bahnhogf Kienberg wurden mehere Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt. Im Eingangsbereich befand sich darüber hinaus ein Sticker mit der Aufschrift "White Power".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. August 2020
    Anhänger_innen der Neonazi-Kleinstpartei III. Weg verteilten nach eigenen Angaben in mehreren Ortsteilen Reinickendorfs Flugblätter. Unabhängige Bestätigungen gibt es dafür bisher nicht. Auf Fotos sind rassistische Flugblätter zu sehen, die im Zusammenhang mit den Themen Wohnungsnot und Einbruchskriminalität Feindschaft gegen Geflüchtete und andere Migrant_innen schüren.
    Quelle: MBR
  • 20. August 2020
    In der Lincolnstraße Ecke Zachertstraße wurde an einem Kleiderspendencontainer ein gesprühtes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurden mit Edding Runen an den Wänden angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch unterhalten sich vier Personen am Nachmittag in der Einkaufspassage. Eine Person sagt, dass "die scheiß Kanacken doch alles bekommen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Nein zur Islamisierung Europas - Nein zum EU-Beitritt der Türkei!".
    Quelle: NEA
  • 19. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt und entfernt. Auf den Stickern mobilisieren sie zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 19. August 2020
    Auf der Dathepromenade standen gegen 15:20 Uhr zwei Männer mittleren Alters. Einer Passantin rief einer von ihnen zu: "Ach, du Scheiße! Ist das dies neue Divers?". Sie starrten sie noch eine weitere Minute lang an. Dann rief einer in effiminierter Stimme, die vermeintlich schwule Männer imitieren sollte, zu: "huhu".
    Quelle: Berliner Register
  • 19. August 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde ein mit Edding angebrachter Schriftzug für die verbotene Organisation „Combat 18“ gemalt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. August 2020
    Am Morgen stand eine Gruppe von Schüler*innen mit ihrer Lehrerin an einer Tramhaltestelle in Grünau. Als zwei Männer die Gruppe passierten, rämpelte einer mehrere Kinder an. Als er anhielt, beleidigte er einen 11-Jährigen Schüler rassistisch und schubste ihn. Danach beleidigte er ebenfalls die Lehrerin. In der Tram brüllte der Mann wieder das selbe Kind an und beleidigte es rassistisch.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 19. August 2020
    Insgesamt zehn Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei wurden zwischen Wutzkyallee und Fritz-Erler-Alee entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. August 2020
    Rund um die Lipschitzallee wurden mehrere Schriftzüge mit "NS-Area" sowie Keltenkreuze entdeckt und entfernt.

    Insgesamt wurden auch 15 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 19. August 2020
    An der Ecke Elsenstr./ Karl-Kunger-Str. wurde zwei mal "FiCK AFA" (AFA = Antifa) geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als diktatorisch angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. August 2020
    Im Rahmen eines Streits wegen einer Ruhestörung am Nachmittag im Wedding beleidigte ein 42-jähriger Mann seinen 44-jährigen Kontrahenten auf rassistische Weise.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.08.2020
  • 18. August 2020
    Im Umfeld der Solidaritätskundgebung für das bei einem Brandanschlag zerstörte Lokal in der Hagenstraße hielten sich mehrere Neonazis auf, beobachteten die anreisenden Kundgebungsteilnehmer_innen und fertigten Fotos an.
    Quelle: Antifaschistische Vernetzung Lichtenberg
  • 18. August 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Choriner Straße beleidigt ein Mann (ca.60 Jahre) Jugendlichen rassistisch. Vier Jugendliche unterhalten sich auf der Straße, teilweise auf arabisch, hauptsächlich auf deutsch. Ein Mann geht an ihnen vorbei und sagt zu ihnen, dass sie wohl diese "Kulturbereicherer" wären. Die Äußerung wurde von den Jugendlichen als rassistisch gewertet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. August 2020
    Drei Aufkleber verschiedener extrem rechter Gruppierungen wurden am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. August 2020
    An einem Bauzaun am Bettina-von-Arnim-Ufer im Ortsteil Tiergarten wurde heute und in den letzten Tagen immer wieder antimuslimisch-rassistische, rassistisch-flüchtlingsfeindliche und andere Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" und der ihnen nahestehenden Kampagne "1 Prozent" entdeckt und entfernt, z. B. "Refugees not welcome", "It's okay to be deutsch" und "Good night islamistic pride."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. August 2020
    Auf einer Infotafel am Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten wurden in den letzten Tagen immer wieder antimuslimisch-rassistische und rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber verschiedener extrem rechter Gruppierungen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. August 2020
    An einem Strand am Flughafensee in Tegel äußerten sich Badegäst rassistisch über eine Gruppe von Jugendlichen. Gegen 16 Uhr hielten sich dort viele Menschen auf. Im Wasser badeten drei Jugendliche. Einer von ihnen benutzte viele Schimpfwörter. Daraufhin entstand unter einer Gruppe von Personen am Ufer eine Diskussion darüber, dass "die Araber" ja immer so viele Schimpfwörter benutzen würden. Sie unterhielten sich lautstark weiter darüber, welche anderen Laster "die Araber" und "diese Araberjungen" angeblich hätten. Viele weitere Menschen waren anwesend, ohne einzuschreiten.
    Quelle: Register Mitte
  • 17. August 2020
    An einem Strand am Flughafensee in Tegel äußerten sich Badegäst rassistisch über eine Gruppe von Jugendlichen. Gegen 16 Uhr hielten sich dort viele Menschen auf. Im Wasser badeten drei Jugendliche. Einer von ihnen benutzte viele Schimpfwörter. Daraufhin entstand unter einer Gruppe von Personen am Ufer eine Diskussion darüber, dass "die Araber" ja immer so viele Schimpfwörter benutzen würden. Sie unterhielten sich lautstark weiter darüber, welche anderen Laster "die Araber" und "diese Araberjungen" angeblich hätten. Viele weitere Menschen waren anwesend, ohne einzuschreiten.
    Quelle: Register Mitte
  • 16. August 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden an der S-Bahnstation Prenulauer Allee Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Geld für Oma statt für Sinti und Roma".
    Quelle: NEA
  • 16. August 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch schrie am Abend ein Mann auf dem S-Bahnhof Berlin-Buch "Scheiß Juden S-Bahn" und beschwerte sich lautstark über die "scheiß Maskenpflicht".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. August 2020
    Ein 37-jähriger Gastwirt wurde von seinem 40-jährigen Gast rassistisch beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen, als er ihn um 7:00 Uhr früh bat, die Gaststätte zu verlassen. Außerdem warf der alkoholisierte Gast eine Flasche nach dem Wirt und versuchte, ihn ins Auge zu stechen. Nach Verlassen der Gaststätte rief der Mann extrem rechte Parolen und zeigte den Hitlergruß. Der Täter wurde festgenommen, es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 16.08.20
  • 16. August 2020
    In der U-Bahn-Linie U5 fuhren in der Nacht mehrere Fußballfans des Berliner Fußball Club Dynamo mit, die entsprechende Fangesänge gröhlten. Als die Bahn in Höhe Cottbuser Platz fuhr, zeigte eine Person aus der Gruppe heraus den Hitlergruß.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. August 2020
    Im Umfeld des Obersees und des Orankesees wurden Aufkleber eines extrem rechten Internetportals geklebt, die die Situation der Deutschen mit der Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner_innen verglich.
    Quelle: Bezirksamt Lichtenberg
  • 16. August 2020
    Gegen 17:30 Uhr wurde eine schwarze Frau mit einem Kleinkind in der Naunynstraße von einem Mann "Heil Hitler" zugeraunt und der deutsche Gruß gegen sie gerichtet. Die Mutter wollte zwar die Polizei rufen, tat es aber aus Angst, daß der Mann sie und ihr Kind angreift, nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 16. August 2020
    An einen geschlossenen Kiosk am Müggelsee wurden großflächig die Parolen "Adolf Hitler war ein guter Mann", "Wir wollen keine Asylantenheime", "Bullen ficken Kühe!" und "Die Linken die stinken!" geschmiert.
    Quelle: Online-Formular Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. August 2020
    Im Prenzlauer Berg wurden zwei Männer in der Nacht im Mauerpark von einer kleinen Gruppe aus erst rassistisch beleidigt und anschließend wurden zwei Hunde auf sie gehetzt. Einer der Betroffenen erlitt Bißwunden.
    Quelle: Lower Class Magazin vom 24.08.2020
  • 16. August 2020
    Am 16. September 2020 wurde in der Sächsische Str. nahe des Hohenzollerndamms in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber einer nationalpazifistischen Friedensinitative, die sich im Umfeld des rechts-offenen, antiamerikanischen Flügel der deutschen Friedensbewegung und Querfront verorten lässt und deren Initiatior auf verschiedensten verschwörungsideologischen Kanälen auftritt, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 15. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese befanden sich u.a. an der Bushaltestelle Gustav-Adolf Straße /Langhansstraße. Die Aufkleber trugen u.a. den Slogan "Werde aktiv".
    Quelle: NEA
  • 15. August 2020
    Nach einer Auseinandersetzung in einer Kneipe im Renatenweg soll sich ein Gast volksverhetzend geäußert und danach den Hitlergruß gezeigt haben. Der Täter wurde auch gegenüber anderen Gästen handgreiflich.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 15. August 2020
    In einem Haus in der Gropiusstadt wurden Flyer einer extrem rechten Kleinstpartei gefunden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. August 2020
    Auf mehreren Schildern im U-Bahnhof Cottbuser Platz wurden Aufkleber mit rassistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Versandhandel.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. August 2020
    In einem Mehrfamilienwohnhaus in der Huttenstraße in Moabit sind in den letzten Wochen am Haus und im Hausflur gegen Schwarze gerichtete rassistische Schmierereien entdeckt worden. In dem Wohnhaus leben Schwarze und andere von Rassismus betroffene Familien.

    Unbekannte haben am Abend in diesem Haus drei Kinderwagen in einem Treppenflur angezündet. Gegen 20.50 Uhr wurden drei unter einem Treppenaufgang abgestellte Kinderwagen in einem Wohnhaus in der Huttenstraße in Brand gesteckt, woraufhin die Flammen auch auf das Treppengeländer übergriffen. Die Besatzung eines vorbeifahrenden Rettungswagens bemerkte das Feuer und begann zunächst mit einem auf dem Fahrzeug befindlichen Feuerlöscher und mit Unterstützung eines Anwohners, den Brand zu löschen. Weitere zur Unterstützung herbeigerufene Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten letztlich das Feuer in dem Mehrfamilienhaus. Insgesamt 15 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses, darunter auch Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sowie Erwachsene im Alter zwischen 20 und 61 Jahren, wurden verletzt. Während sechs Personen mit Rauchgasvergiftungen am Ort behandelt werden konnten, mussten neun Personen in Krankenhäuser gebracht und dort behandelt werden. Glücklicherweise erlitt kein Anwohnender lebensgefährliche Verletzungen. Aufgrund der früher aufgefundenen anti-Schwarzen rassistischen Schmierereien vermuten einige Betroffene eine Anti-Schwarze rassistische Motivation der Brandstiftung, für die es bislang jedoch keine weiteren Belege gibt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 16.08.2020, Morgenpost vom 16.08.2020, B.Z. vom 16.08.2020, Tagesspiegel vom 16.08.2020
  • 15. August 2020
    Die neonazistische Partei "Der III. Weg" hat in Hakenfelde (Ruppiner-See-Straße) sowie vor der Zitadelle Spandau (Ortsteil Spandau) ein Foto-Shooting mit Flyern der Partei veranstaltet.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 15. August 2020
    In der Frankfurter Allee zwischen Löwenberger Straße und der Lichtenberger Brücke wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. August 2020
    An der Ecke Semmelweisstr./ Wegedornstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. August 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde ein Mann in der Oderberger Straße von einem anderen Mann als "Schwuchtel" bezeichnet. Der Betroffene reagierte auf die Äußerung woraufhin er eine aggressive Reaktion bekam und er wurde mit einer Bierflasche bedroht. Der Begleiter des Angreifers hielt ihn zurück. Ein wenig später traf der Betroffene wieder auf die beiden Männer. Der Begleiter entschuldigte sich bei den Betroffenen, der Täter kam zurück und rannte fast in den Betroffenen rein, wurde aber von den Begleiter zurück gehalten.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. August 2020
    Rund um das Einkaufscenter "Corso" wurden mehrere Aufkleber der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" und der NPD entdeckt. Sie richteten sich unter anderen gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 14. August 2020
    An den Rolltreppen der Zugänge zur U-Bahn-Station "Altstadt Spandau" wurden Sticker der "Identitären Bewegung" entdeckt. Überklebungen mit antirassistischen Stickern wurden in den Tagen danach wiederholt entfernt, so dass der Schriftzug "Identitären Bewegung" wieder erkennbar war.
    Quelle: Register Spandau
  • 14. August 2020
    In der Nacht zum Freitag wurde in einer Kneipe in der Hagenstraße eingebrochen und gezielt Feuer gelegt. Der Besitzer, der als Jude bekannt ist, wurde in der Vergangenheit mehrfach von Neonazis bedroht. An der verrußten Tür wurde ein Davidstern und das Zahlenkürzel „28“ hinterlassen, das als Chiffre für die verbotene Neonaziorganisation „Blood & Honour“ genutzt wird.
    Quelle: Licht-Blicke, JFDA, Polizei Berlin
  • 14. August 2020
    In Rudow wurde ein mit Edding geschmiertes Keltenkreuz sowie sechs Aufkleber einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. August 2020
    Am 13. August 2020 wurde in der Fechnerstr. Ecke Pfalzburger Str. ein Aufkleber von QAnon entdeckt und entfernt. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: Register CW
  • 13. August 2020
    Am Vormittag beleidigte ein Mann lautstark eine Frau mit Kopftuch rassistisch in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Wuhlheide und Köpenick. Dabei deutete er ebenfalls mit Gesten an, wie er die Frau erschießt. Daraufhin kam der Frau ein Schwarzer Mann zur Hilfe. Nun wurden die rassistischen Äußerungen noch schlimmer. Beide Betroffenen stiegen am S-Bhf. Köpenick aus. Der Täter pöbelte daraufhin weiter im Zug gegen Geflüchtete und insbesondere gegen Schwarze Menschen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. August 2020
    Am 13. August 2020 wurde im Park am Fennsee südlich der Mannheimer Straße in Wilmersdorf an einer Parkbank in Wilmersdorf ein Aufkleber von QAnon entdeckt und entfernt. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: Register CW
  • 13. August 2020
    Mehrere Männer und Frauen saßen auf den Stufen vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, als gegen 0.15 Uhr ein Mann mit einem Fahrrad vorbeikam, die Gruppe bepöbelte und dabei einen 20 Jahre alten Mann homophob beleidigte. Der Unbekannte entfernte sich zunächst kurz, kam dann aber etwa eine viertel Stunde später zurück und versprühte Reizstoff auf die Gruppe. Zwei Männer, 21 und 33 Jahre alt, erlitten dabei Augen- und Atemwegsreizungen. Der Angreifer flüchtete.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.08.2020
  • 13. August 2020
    In der U-Bahn-Linie U5 wurde eine extrem rechte Schmierei mit den Worten "Sieg Heil" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 12. August 2020
    In der Leipziger Straße Ecke Wilhelmsstraße ist ein Aufkleber entdeckt und entfernt worden, der auf rassistische Weise den Klimawandel mit "Überbevölkerung" in Verbindung bringt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. August 2020
    Gegen 17.30 Uhr zeigte ein Mann in der Chausseestraße im Ortsteil Mitte den Hitlergruß. Zuvor war er auf seine sichtbaren Nazitätowierungen, darunter ein Hakenkreuz, angesprochen worden, die er auf seinem freien Oberkörper zur Schau stellte. Passant*innen benachrichtigten die Polizei, die eine Anzeige aufnahm.
    Quelle: Berliner Register, North East Antifa Berlin
  • 12. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Rosenfelder Ring wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. August 2020
    Am Morgen wurde entdeckt, daß ein Spruch am Getränkeautomat im U-Bhf. Frankfurter Allee von "Thank you for not beeing racist" in "Thank you for being racist" geändert wurde.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 12. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als diktatorisch angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. August 2020
    In der und um die Ebertstraße und die Leipziger Starße im Ortsteil Mitte sind in den letzten Tagen zahlreiche Aufkleber von "Querdenken", aber auch von offen extrem Rechten entdeckt und entfernt worden, die für eine rechtsoffene Demo gegen Corona-Maßnahmen werben.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. August 2020
    Eine 44-jährige Frau wurde in einem Bus der Linie X21 gegen 14:10 Uhr von einem unbekannt gebliebenen Mann aus rassistischer Motivation angegriffen. Nach Angaben der Betroffenen trat sie der Mann in Höhe des Kurt-Schumacher-Platzes wegen ihrer Kleidung in den Unterleib und beleidigte sie rassistisch. Die Frau war durch Kopftuch und langes Kleid als Muslima zu erkennen. Der Angreifer floh anschließend. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1890 vom 12. August 2020; Informationen der Pressestelle der Polizei
  • 11. August 2020
    Am U-Bahnhof Kaulsdorf Nord wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei III. Weg mit der Aufschrift "Kampf den Feinden von Volk & Nation" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. August 2020
    Ein Mann wurde in dem Parkgebiet am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg von mehreren Männern angesprochen, ob er Deutscher wäre. Als er das bejahte, sagten sie ihm drohend, dass sie ihn sonst verprügelt hätten.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 11. August 2020
    Zwei Männer werden in der Ribnitzer Straße von anderen Männern als „Scheiß Kanacken“ rassistisch beleidigt, die deutsch lernen sollten.
    Quelle: Platte machen
  • 11. August 2020
    Am Holzaufbau der Rutsche des Spielplatzes Rudolfkiez wurde ein Hakenkreuz und der Schriftzug "Kein Platz für Kanacken und Niggas" angebracht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. August 2020
    Im Strandbad Grünau fiel ein Mann mit Tätowierungen wie "Blut und Boden", "Keine Gnade" und der verbotenen Odalrune auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. August 2020
    Ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1 Prozent für unser Land", die der "Identitären Bewegung" nahe steht, wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. August 2020
    Gegen 10:30 Uhr unterhielten sich in der S3 zwischen Ostbhf. und Ostkreuz zwei junge weiße Erwachsene über ihre Arbeit. Einer meinte zum anderen im Verlauf des Gesprächs: “Ich arbeite jetzt bei so einem scheiß Kanaken“.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 10. August 2020
    An einer Telefonsäule am Kienberg wurde ein Sticker einer neonazistischen Kleinpartei entdeckt, der für eine extrem rechte Demonstration im Oktober wirbt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. August 2020
    Rund um den U-Bahnhof Kienberg nahe des Corso wurden Aufkleber von der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt. Auf den Stickern wird zu einem Neonaziaufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen mobilisiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. August 2020
    Eine Schwarze Frau wurde in der Brunnenstraße in der Nähe des U-Bahneingangs Rosenthaler Platz von fünf Männern aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus ohne Vorwarnung von hinten brutal zu Boden gestoßen, am Boden liegend getreten, verletzt und rassistisch beleidigt. Einer der Angreifer sagte zu ihr: "Du befindest Dich auf dem falschen Territorium. Geh zurück nach Afri-caca!"
    Quelle: ReachOut, Berliner Zeitung vom 21.9.2020
  • 9. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. August 2020
    In der Konrad Wolf Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Refugees not welcome“ gefunden. Sie stammen aus dem extrem rechten „Politaufkleber“-Versand.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. August 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein Funktionär einer extrem rechten Partei Flugblätter, die sich gegen Geflüchtete richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 9. August 2020
    Am 09. August 2020 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg in der Kaiser-Friedrich-Straße statt. Dabei ging es laut Ankündigung um das Corona-Virus als bewusst eingesetztese Mittel, um Menschen gefügig zu machen, sowie verschwörungstheoretische Auslegungen von 5 G Emissionsdioden und WLAN. Es wurden pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Alzheimer vorgestellt.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 8. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße bis zur Rhinstraße wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Rudolf Hess – Das war Mord“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2020
    In der Maximilianstr. wurden Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Kampf den Feinden von Volk und Nation“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2020
    In Rummelsburg wurden mehrere dutzen Aufkleber des extrem rechten „Politaufkleber“-Versands gefunden, die die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“ verbreiteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2020
    Auf der Bergmannstraße, gegenüber der Marheinekehalle, befand sich ein Infotisch vom "Demokratischen Widerstand". Ausgelegt waren u. a. eine Zeitung, in der z. T. verschwörungsideologische rechte Fake-News verbreitet wurden und ein Flyer, der Corona leugnet.
    Quelle: via Twitter
  • 8. August 2020
    Ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. August 2020
    In der Bergaustr. wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. August 2020
    In einem Geschäft in der Albrechtstraße wurden drei Jugendliche people of colour von einer Mitarbeiterin aus rassistischer Motivation bedrängt. Die Jugendlichen waren dabei sich an dem Wasserspender je ein Glas Wasser zu nehmen als die Mitarbeiterin begann sie zu bedrängen und u.a. mit den Worten anging, dass "Deutschland kein Sozialstaat sei". Die rassistische Motivation ist wahrscheinlich, da diese Aussage falsch ist und stark verwandt mit dem rassistischen Vorurteil, dass alle nicht-biodeutsch aussehenden Menschen "Ausländer" sowie "Sozialschmarotzer" seien.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. August 2020
    An der Kreuzzung Brentano/Rückertstraße in Steglitz soll ein 19-jähriger nachts rassistisch beleidigt und bedroht worden sein.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 7. August 2020
    Mehrere A1 Ost+Front Plakate mit frakturähnlicher Schrift "Dein Helfer in der Not" wurden von verschiedenen Melder*innen entdeckt und entfernt, da ein rechter Bezug angenommen wurde (mehrmals Boxhagener Str bis zur Grenze nach Lichtenberg, Wismarplatz, Sonntag/Holteistr und Mittelstreifen zw. U-Frankfurter Tor und Boxi).

    Die Band Ost+Front, wirbt mit den Plakaten für eine musikalische Neuveröffentlichung. Die Band selbst distanziert sich zwar von der rechten Szene, ihre Texte haben jedoch eine andere Aussage. Es stand bereits ein (frauenfeindlichen) Titel auf dem Index, finden sich in den Texten auch klare rechte Bezüge: "nicht ganz koscher", "nicht ganz halal", es wird Gewalt gegen "Verräterschweine" zelebriert und es werden Texte verwendet, die sich an Adressaten aus der rechten Szene richten und dort auch verstanden werden: "...auch die Deinen / sollen nicht weinen / Sie sind bereit / für die gute alte Zeit".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. August 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde im Rathaus Weißensee ein Aufsteller der Kampagne "Pankow bekennt Farbe. Gegen Rassismus. Für Menschenrechte" komplett zerstört.
    Quelle: Bezirksamt Pankow
  • 6. August 2020
    Am 06. August 2020 wurde in der Kantstraße Ecke Savignyplatz ein rassistischer Aufkleber der Jungen Nationalisten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 6. August 2020
    Auf einem Stromkasten auf der Handjerystrasse/Ecke Niedstrasse wurde eine Neongrüne Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 6. August 2020
    An der Bushaltestelle Wolzgenstraße wurde auf einen der Sitze ein Hakenkreuz sowie die Buchstaben "NSDAP", die für "Nationalsozialistische Partei Deutschlands" stehen, entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. August 2020
    In der Dolgenseestraße wurden mehrere dutzend Aufkleber des extrem rechten „Politaufkleber“-Versands gefunden, die die US-amerikanische Verschwörungserzählung „QAnon“ verbreiteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. August 2020
    In der Konrad Wolf Straße, Große Leege Straße und umliegenden Straßen wurden mehrere dutzend Schriftzüge der „Antifa Hunter Hunter Miliz“ (AHM) gefunden. Teilweise wurden sie mit dem Sprühernamen „Fasho“ unterschrieben. Dabei handelt es sich um Neonazis, die bisher in Treptow-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf ähnliche Schriftzüge hinterlassen haben, teils mit Bedrohungen gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. August 2020
    Im Ortsteil Gropiusstadt an der Lipschitzallee wurde ein Aufkleber der Kleinstpartei III. Weg mit der Aufschrift "Überfremdung stoppen! Deutschland den Deutschen" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. August 2020
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Branenburger AfD-Landtagsabgeordneten Franz Wiese, der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe und der Brandenburger AfD vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie als diktatorisch angegriffen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. August 2020
    Im Frauenviertel in Rudow-Neukölln kam es zu einer Briefkasten-Verteilaktion einer extrem rechten Kleinstpartei.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. August 2020
    Im Ortsteil Pankow in der Florastraße wurde an einem Hauseingang eine SS-Rune entdeckt und übermalt.
    Quelle: NEA
  • 3. August 2020
    Auf einer Baustelle an der Leipziger Straße, Ecke Jerusalemer Straße zeigte ein Mann gegen 13.20 Uhr seine unbedeckte, deutlich zu sehende Hakenkreuztätowierung am Bein.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. August 2020
    An die Wand eines Supermarktes in der Treptower Str. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art. Zudem tauchen im ganzen Kiez die Kürzel auf.

    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. August 2020
    Am 03. August 2020 wurde am U-Bhf Bismarckstr. in Charlottenburg ein rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Fuck Antifa" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Spandau
  • 3. August 2020
    In der Teupitzer Str. wurde ein Graffiti mit "Antifa töten" entdeckt, das mit "ahm" und "fasho" signiert wurde. Gleiche Tags wurden auch im Sinsheimer Weg gefunden.

    Bereits am 15. Juli wurde fast wortgleich ein Haus in der Treptower Str. in Neukölln beschmiert, aus dessen Fenster ein antirassistisches Transparent hing.

    Zudem wurde in diesem Zeitraum entlang der Heidelberger Str. und auch in anderen Straßen in Treptow-Köpenick das gleiche Kürzel geschmiert.

    Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen in Treptow-Köpenick mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. August 2020
    Am südlichen Ende der Lehmbruckstraße wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie richteten sich überwiegend gegen politische Gegner*innen. Ansprechbare Anwohner*innen wurden vor Ort informiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    In der Semeustraße wurde ein Graffiti gegen politische Gegner*innen (Antifa) entdeckt. Da Schrift und Stift bereits bekannt sind, war es vermutlich die selbe Person, deren Schmierereien mit ähnlichen Aussagen bereits am 28.07. in der Colbestraße und nahe Wismarplatz entdeckt wurden.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    An einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Kreuzberg wurden Informationen von Unbekannten während der Schließzeit der Einrichtung von außen ans Fenster gehängt. Es wurde zur Teilnahme an der Demo am 1. August aufgerufen (durchaus sinnvolle Fragen wurden im Text bereits mit erfundenen "Fake-News" beantwortet) und es wurde auf diverse Webseiten als Informationsquelle hingewiesen, deren Inhalt verschwörungsideologisch, antisemitisch und zu Fake-News verbreitenden sogenannten "alternativen" Medien und Publizisten gehören. Die Betreiber*innen der Einrichtung haben sich umgehend nach Kenntnisnahme von der angebrachten Propaganda distanziert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    Auf einem der Sitze der Haltestelle "Zehlendorf Eiche" wurden ein Hakenkreuz sowie die Parole "Ausländer raus" mit einem Edding geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    In der Nacht auf den 3. August beleidigte ein 36-jähriger Nachbar in Wittenau den Sohn seiner Nachbarin rassistisch und bedrohte anschließend die 45-Nachbarin mit dem Tode. Gegen 2 Uhr soll er seiner Nachbarin in der Schlitzer Straße, die von Einfamilienhäusern geprägt ist, gedroht haben, sie umzubringen. Der 21-jährige Sohn der Frau gab an, dass er kurz zuvor von dem 36-Jährigen rassistisch beleidigt worden war. Während des Einsatzes äußerte sich der Nachbar gegenüber den Polizeikräften wiederholt in herabwürdigender Weise über den Sohn und dessen Mutter. Eine Atemalkoholmessung bei ihm ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Der Polizeilichen Staatsschutzes ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1818 vom 3. August 2020, Informationen der Pressestelle der Polizei
  • 3. August 2020
    Auf dem Spielplatz im Münsinger Park malte das Kind einer Schwarzen Frau etwas im Sandkasten. Ein anderes Kind kam dazu und fing an, das Bild zu zerstören. Als die Schwarze Mutter es bat, damit aufzuhören, wurde sie sofort von der Mutter dieses Kindes rassistisch beleidigt und geschlagen.
    Die Polizei wurde gerufen und Anzeige erstattet. Es gab zahlreiche Zeug*innen des Vorfalls.
    Quelle: Register Mitte
  • 2. August 2020
    In der Oberspreestr. wurde ein Mann von einem anderen Mann rassistisch beleidigt und zu Boden gestoßen. Der Betroffene flüchtete und ließ sein Fahrrad zurück. Nachdem er die Polizei gerufen hatte, kehrte er zum Tatort zurück. Sein Fahrrad war gestohlen. Als die Polizei den Täter stellte, hatte dieser das Fahrrad und erklärte, dass er davon ausgegangen war, dass dieses gestohlen wäre.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 2. August 2020
    Am 02. Juli 2020 wurde auf der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg ein mit Edding an eine Wand geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 2. August 2020
    Der SPD-Politiker Aziz Bozkurt erhielt auf Twitter einen rassistisch motivierten Shitstorm. Zunächst hatte Bozkurt anlässlich der Corona-Demo am 1. August 2020 getwittert: "Einfach raus aus meinem Land". Daraufhin wurde er teilweise beschimpft, dies wäre "nicht sein Land". Twitter-User "T123Patriot" drohte: "Nein, nicht dein Land, warte ab (sic!) wir (Zwei-Augen-Emoticon) dich..... Und Helden sind schon geboren". Twitter-User "Uwe64664206" schrieb: "(W)enn wieder Rechtstaatliche (sic!) Verhältnisse herrschen packen Sie als erster Ihren Koffer."
    Quelle: Twitter 01.08.20
  • 2. August 2020
    Am Bahnhof Warschauer Straße wurde gegen 19:40 Uhr in der S7 nach Ahrensfelde ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt und fotographiert. Der Vandalismusmeldungs-Service wurde benachrichtigt und wollte die Info an die S Bahn weiterleiten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. August 2020
    Zahlreiche Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle wurden entfernt.

    Simplon / Ecke Lehnbachstraße: antisemitische Verschwörungsideologie (Q Anon)

    Neue Bahnhofstraße: Verschwörungsideologie (Bill Gates, "Zwangsimpfung")

    Markt / Ecke Kynaststraße: gegen politische Gegner*innen (Antifa)

    Auf der Kynastbrücke: gegen Gender Mainstreaming
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. August 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Löwenberger Straße bis zur Rhinstraße wurden mehrere Aufkleber der NPD gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. August 2020
    Der nordirische Sänger einer Punkband, der am Hut ein kleines durchgestrichenes Hakenkreuz trug, wurde in der Mainzer Straße erst von einer Person als "Antifa-Abschaum" beleidigt und dann von vier weiteren Personen angegriffen und durch einen Schlagring so stark am Kopf verletzt, daß er bewußtlos wurde. Die gerufene Polizei verweigerte eine Anzeigenaufnahme.

    https://subcultz.com/punk-rocker-attacked-in-berlin/?fbclid=IwAR2NlcXwRk...
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. August 2020
    Vor dem Kaufland Victoriastadt sagte ein Mann gut hörbar „Heil Hitler“. Als er von einem Passanten deswegen konfrontiert wurde, meinte er, ihn würden „die da“ nerven – gemeint waren bettelnde migrantische Frauen. Was das mit Hitler zu tun hätte, wollte er nicht beantworten.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. August 2020
    Ein 48-jähriger Mann beleidigte um 12 Uhr in einer Bank am Prerower Platz einen Security rassistisch. Er wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 1. August 2020
    Während einer verschwörungsideologischen Anti-Corona-Maßnahmen-Demo wurde ein Journalist von einem an der Demo teilnehmenden Fotografen eines extrem rechten Internet-Mediums gestoßen und mit der Kamera geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Twitter
  • 31. Juli 2020
    An seinem Arbeitsplatz bei einer Firma in Mitte wurde ein Mann in den letzten zwei Wochen von zwei weißen Kollegen von Anti-Schwarzem Rassismus motiviert massiv gemobbt. So wurden in seiner Anwesenheit wiederholt rassistische Witze erzählt und ihm notwendige Informationen zur Erledigung seiner Arbeitstätigkeit vorenthalten.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 31. Juli 2020
    Am 31. Juli 2020 wurde gegen 2.15 Uhr am Hardenbergplatz in Charlottenburg eine Person rassistisch beleidigt. In der Nähe eines Imbissstandes hielten sich zwei Gruppen auf. Aus der einen Gruppe heraus soll ein 25-jähriger Mann einen 18-jährigen Mann rassistisch beleidigt und eine 16-jährige Frau sexistisch beleidigt haben.
    Quelle: Polizeimeldung Nr.1799
  • 31. Juli 2020
    Friedrichshainer Nordkiez:

    17.07. Sticker mit Werbung für einen rechtes Modelabel in Weißensee, mit Kontakten zur Cottbusser Nazi-Szene, Ecke Frankfurter Allee / Waldeyerstraße entfernt

    Friedrichshainer Südkiez:

    15.07. Sticker "BRD Folterstaat" in Wühlischstraße entfernt. Der Herausgeber ist der rechtsoffenen Verschwörungsideologie - Szene zuzuordnen.

    19.07. Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle, der sich gegen Gender richtete, in der Weserstraße entfernt
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Juli 2020
    Am U-Bhf. Kottbusser Tor wurde ein Hakenkreuz entfernt.
    Quelle: via Twitter
  • 30. Juli 2020
    Beim U-Bahnhof Wutzkyallee wurden an zwei Türen rassistische Schriftzüge hineingekratzt.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 30. Juli 2020
    Ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle wurde am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Juli 2020
    In der direkten Umgebung des S-Bhf. Ostkreuz wurden drei Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie richteten sich gegen Gender, Antifa und hatten verschwörungsideologischen Inhalt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 30. Juli 2020
    Eine Person wurde an der Ampel Tempelhofer Damm/ Ecke Albrechtstraße von einem Pärchen auf der gegenüberliegenden Seite angestarrt und als „Fidschi" beleidigt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. Juli 2020
    Am 30. Juli 2020 wurde in der Uhlandstr. in Wilmersdorf an einem Briefkasten ein rechter Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 29. Juli 2020
    An der Ecke Morusstr. und Kienitzerstr. wurden drei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Juli 2020
    An der Bushaltestelle Britzer Garten wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das dort zusammen mit einer rassistischen Parole hingeschmiert wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Juli 2020
    Die RedereiFM hat aufgrund einer Veröffentlichung auf Youtube (eine Zusammenstellung von 150 Clips mit Auszügen aus Reden von 76 AfD-Politiker*innen) eine Drohmail erhalten, die sie auf Twitter veröffentlicht hat. Es wurde Anzeige erstattet.

    https://twitter.com/RedereiFM/status/1288424981106495489

    (https://www.facebook.com/829270367093947/posts/3287500597937566/)
    Quelle: RedereiFM
  • 29. Juli 2020
    Gegen 20:45 Uhr wurde eine Transfrau in der Friedrichstraße aus einer Gruppe junger Männer heraus aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beschimpft. Anschließend warf eine Person aus der Gruppe einen Stein in ihre Richtung, dem sie ausweichen konnte. Als die Männer bemerkten, dass die 29-Jährige die Polizei alarmierte, ergriffen sie die Flucht. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1790
  • 29. Juli 2020
    An den Eingang eines internationalen Studierendenwohnheims in Niederschöneweide wurde ein Fadenkreuz geschmiert. Bereits in der Vergangenheit gab es hier rassistische Parolen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Juli 2020
    Nahe des U-Bahnhofes Cottbusser Platz wurde eine Schmiererei mit den Worten "Nazi Kiez" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juli 2020
    Vor dem "Mix Markt" in der Jan-Petersen-Straße wurden von AfD-Mitgliedern und -Abgeordneten Zeitungen mit diskriminierenden Inhalt verteilt. Sie wurden mit dem Untertitel "Informationen von der AfD Marzahn-Hellersdorf" herausgegeben. In den Zeitungen wird u.a. behauptet, Angela Merkel und die CDU erschaffen eine "Parallelwelt", die überwiegend muslimisch geprägt sei. Indem diese als nicht kompatibel mit "unserer (...) Kultur" dargestellt wird, erfolgt eine Konstruktion von Andersartigkeit, die mit der impliziten Abwertung und Ausgrenzung entsprechender Lebensweisen einhergeht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juli 2020
    Zwischen 19.15 und 19.30 wurde in der S-Bahn zwischen dem Bahnhof Gesundbrunnen und dem S-Bahnhof Beusselstraße eine Schwarze Frau rassistisch und sexistisch belästigt. Bereits vor der Einfahrt am S-Bahnhof Gesundbrunnen hatte sich ein weißer, ca. 35 bis 45-jähriger Mann sehr nah neben eine Schwarze Frau gesetzt, die sich schon dort sichtlich nicht wohl fühlte, und quatscht sie voll. Am Bahnhof stieg die Frau in die Ringbahn um. Der Mann folgte ihr, setzte sich erneut sehr nah neben sie und redet weiter auf sie ein, streichelt dann unaufgefordert ihre Wange, nahm die Hand der sichtlich unwilligen Frau und griff ihr ins Haar. Die Frau wendete sich mehrmals von Ihm ab und wies die übergriffige Annäherung gestisch deutlich zurück. Ein weiterer weißer Mann saß der Frau gegenüber, schritt jedoch nicht ein, sondern fand es sichtbar witzig, wie der Belästiger mit der Frau umging und unterhielt sich sogar, dadurch seine Zustimmung signalisierend, mit dem Täter. Ein weiterer Mann, der die Situation beobachtet hatte, bewies jedoch Zivilcourage, kam dazu und fragt die Frau, ob sie "das möchte, was der Typ da mit ihr macht?" Sie schüttelte den Kopf. Darauf kam auch eine andere Frau zur Hilfe und bot der bedrängten Frau an, sich mit ihr auf einen anderen Platz in der S-Bahn zu setzten. Die bedrängte Frau nahm das Angebot an und setzte sich mit der hilfsbereiten Frau auf einen anderen Sitzplatz, wo die sichtlich aufgewühlte BPOC-Frau zu weinen begann. Der übergriffige Belästiger stritt sich während dessen mit dem couragierten Mitfahrer. Die bedrängte Frau erzählte, dass sie am Bahnhof Beusselstraße von einem Freund abgeholt werde. Am Bahnhof Beusselstraße hielt der couragierte Mitfahrer den Täter auf, der sie weiter zu verfolgen versuchte, und ermöglichte ihr ein sicheres Aussteigen ohne Verfolgung
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Juli 2020
    Am 28. Juli 2020 wurde in der Bleibtreustraße in Charlottenburg ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Migranten sind die Armee des Kaptials!", einem Slogan der NPD, entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. Juli 2020
    An der Ecke Schnellerstr./ Brückenstr. wurden zwei antiziganistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Juli 2020
    In Colbestraße, fast Ecke Scharnweberstraße, wurde eine Schmiererei gegen politische Gegner*innen angebracht, eine weitere an einer Hauswand nahe Wismarplatz.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 28. Juli 2020
    In der Großbeerenstraße wurden mehrere rassistische Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 27. Juli 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 27. Juli 2020
    Gegen 15:30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf einem Bahnsteig eine schreiende Person. Der 46-Jährige rief mehrmals verfassungsfeindliche Parolen, zeigte den "Deutschen Gruß" und beleidigte eine Person rassistisch. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ein. Die weiteren Ermittlungen gegen den einschlägig polizeibekannten Mann führt der Staatsschutz der Berliner Polizei.
    Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin
  • 26. Juli 2020
    Am Nachmittag wurde ein Busfahrer am Treptower Park von einem Arbeitskollegen rassistisch beleidigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 25. Juli 2020
    Gegen 2.30 Uhr wurden zwei 22 und 26 Jahre alte Männer in der Brunnenstraße von zwei Männern im Alter von 24 und 28 Jahren mehrfach homophob beleidigt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 25.07.2020
  • 25. Juli 2020
    Auf dem Mauerradweg auf der Höhe Hänselstr. wurde ein rot gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Juli 2020
    Am Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juli 2020
    Im Großen Tiergarten wurde ein rassistischer Aufkleber extrem rechter Reichbürger entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 25. Juli 2020
    Nahe S-Sonnenallee wurde eine mit Kugelschreiber geschmierte Parole mit LGBTIQ*-feindlichem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Juli 2020
    Zwei Aufkleber von extrem rechten Gruppen wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Juli 2020
    An die Wand eines Wohnhauses in der Kiefholzstr. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.

    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juli 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Aufkleber der rechten Gruppierung "EinProzent" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt"
    Quelle: NEA
  • 24. Juli 2020
    In der Weitlingstraße auf Höhe der Magaretenstraße wurden etliche Aufkleber des „III. Wegs“ gegen „Antifa-Banden“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2020
    Gegen 23:00 Uhr rief ein Mann in der M13 auf Höhe der Station „Landsberger Allee / Weißenseer Weg“ extrem rechte Parolen und beleidigte Menschen rassistisch. Andere Mitfahrende schritten ein und solidarisierten sich mit den Betroffenen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juli 2020
    Im Prenzlauer Berg rief gegen 9:30 Uhr in der Greifswalder Straße auf der Höhe Am Friedrichshain ein Mann "Sieg Heil du Mutterficker" zu jemand anderem im Straßenverkehr.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Juli 2020
    Ein Fahrzeug einer Gerüstbaufirma aus dem Landkreis Oberhavel stand vor der Katzbachstr. 5 in Kreuzberg. Auf der Tür des LKWs ist in Frakturschrift angebracht "Führerhaus, Fahrer spricht deutsch". Der Mitarbeiter antwortete mit dem „Hitler-Gruß“, als er nach der Leitung des Unternehmens gefragt wurde. Die Polizei wurde informiert.

    Am gleichen Tag wurde der LKW noch in einer anderen Straße, die nicht näher benannt war, abgestellt.
    Quelle: via Twitter
  • 24. Juli 2020
    In der Wühlischstraße wurden zahlreiche Sticker entfernt, die mit rechtsoffenen verschwörungsideologischen Inhalten zu einer Großdemo mobilisierten.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juli 2020
    An einem Stromkasten in der Baslerstraße Ecke Finckensteinallee wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juli 2020
    In der U-Bahn-Linie U5 wurde auf Höhe des U-Elsterwerdaer Platz eine Person rassistisch angepöbelt. Eine Frau ist daraufhin aufgestanden und stellte sich dem Pöbler in den Weg. Der Pöbler warf der Frau daraufhin vor, dass sie "ja wohl keine richtige Deutsch" sei. Anschließend beschimpfte er die Frau herablassend aufgrund ihres Geschlechts. Kurz darauf sagte er laut, er habe "keine Angst vor Arabern". Als der Mann die Bahn am U-Bahnhof Wuhletal verließ, pöbelte er die Frau erneut beim Aussteigen mit rassistischen Worten an.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juli 2020
    Wieder wurden mehrere Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie befanden sich Holteistraße/Ecke Wühlischstraße sowie am nördlichen Ende der Weichselstraße und richteten sich überwiegend gegen politische Gegner*innen und Gender-Mainstreaming.

    Im Bereich der Kreuzung Holtei / Boxhagener Straße bis Höhe Traveplatz wurden ebenfalls zahlreiche Sticker entfernt, die mit rechtsoffenen verschwörungsideologischen Inhalten zu einer Großdemo mobilisierten. Einen konkreten Absender hatten diese Sticker nicht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juli 2020
    An der Hausfassade der Revaler Straße 15 wurde gegen 16 Uhr eine weitere, mit roter Sprühfarbe auf hellgrünem Untergrund angebrachte "S"-Rune entdeckt. Sie ist wie bei einem ähnlichen Vorfall, vor kurzem in der Simon-Dach-Straße, teil eines Graffiti-Namenszuges (K A O S). Die einfache "S"-Runde wurde vom Bund Deutscher Mädel verwendet. Eine zufällig in der Nähe anwesende Polzeistreife des lokalen Abschnitts wurde über beide Vorfälle informiert. Die Beamten sagten zu, den Sachverhalt umgehend zu überprüfen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juli 2020
    An der Bushaltestelle Rebhuhnweg wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 22. Juli 2020
    In Karlshorst wurden mehrere auf den Boden gesprühte Hakenkreuze und SS-Runen gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juli 2020
    Im Kosmosviertel wurden großflächig rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Quartiersbüro Kosmosviertel
  • 22. Juli 2020
    In der Spreestr. wurde eine Aufkleber, der den Hitler-Stellvertreter Heß verherrlicht, entdeckt und entfernt.

    An einem Werbeschild in der Fließstr. wurden ein Keltenkreuz und eine Lebensrune entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juli 2020
    Am 22. Juli 2020 zwischen 8 und 9 Uhr zeigte eine Person in der U7 Richtung U Adenauerplatz in Wilmersdorf wiederholt den Hitlergruß. Die Person sprach in aggressivem, lauten Ton, ging in der U-Bahn auf und ab, zeigte wiederholt den Hitlergruß und sagte unter anderem "Ich bin der neue Adolf". An der nächsten Station stieg der Mann aus und belästigte auf dem Bahnsteig eine weitere Person, wobei diese direkt in eine andere U-Bahn stieg.
    Quelle: Register CW
  • 22. Juli 2020
    Mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinhandels aus Halle wurden an der Tramhaltstelle Holtei/Boxhagner Straße und in unmittelbarer Umgebung sowie am nördlichen Ende der Weichselstraße entfernt. Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen und waren teilweise verschwörungsideologisch motiviert. Anwohner*innen wurden vor Ort über die Problematik informiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Juli 2020
    In der Colbestraße ist Passant*innen mehrfach ein geparktes Auto aufgefallen, auf dem verschiedene Aufkleber drappiert sind, die teils klar der extrem rechten Szene zugeordnet werden können und teils verunsichernd und bedrohlich wirken. Auf dem Auto befinden sich u. a. Aufkleber der Böhsen Onkelz, in Frakturschrift "Oldschool Hooligans", ein "Sensenmann" mit dem Text "So viele Arschlöcher und nur eine Sense" oder ein Aufkleber zeigt einen Totenkopf und zwei gekreuzte Gewehre mit dem verstörenden Text "Du bist lustig... dich töte ich zuletzt" und einige weitere Aufkleber.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Juli 2020
    Am 22. Juli 2020 wird an einem Briefkasten in der Uhlandstr. in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register CW
  • 21. Juli 2020
    In der Nacht gegen 3 Uhr ging eine Gruppe von vier jungen Männern außen am Zaun der Unterkunft für Geflüchtete in der Chris-Gueffroy-Allee entlang und schrie rassistische Sprüche wie: "Na ihr Ausländer, gehts euch gut bei uns?". Die Sicherheitsleute der Unterkunft sprachen die Gruppe an und forderten sie auf sich zu entfernen. Dem kam die Gruppe nach.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft des BWF
  • 21. Juli 2020
    Eine ältere Frau bepöbelte in Höhe des S-Bhf. Karlshorst eine Frau transfeindlich. Sie forderte die Frau auf, ihre Geschlechtsmerkmale zu zeigen, weil sie aufgrund der Nase-Mund-Maske das Geschlecht der Frau nicht erkennen könne.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an den Journalisten Deniz Yücel. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." und "Der Führer" unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Berliner Morgenpost 21.07.2020
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." und "Der Führer" unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Berliner Morgenpost 21.07.2020
  • 21. Juli 2020
    Gegen 21.30 Uhr wurde vor dem Sudhaus der Berliner Kindl-Brauerei eine Frau von einer Gruppe Jugendlicher mit Steinen beworfen und sozialchauvinistisch beschimpft. Niemand griff ein. Die Frau entkam aus eigener Kraft.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli wurde gegen 18:30 ein Hakenkreuz neben der Treppe entdeckt, die von der Bushaltestelle zum Rathausvorplatz führt. Neben dem Hakenkreuz befand sich eine Beschimpfung, die Cem Özedemir (MdB für Bündnis 90/Die Grünen) als politischen Gegner fokussierte.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. Juli 2020
    Am 21. Juli 2020 sendeten Unbekannte eine massiv bedrohliche E-Mail an Josef Schuster, den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesspiegel 02.08.2020
  • 21. Juli 2020
    Im Steinhellenweg in Mariendorf wurde gegen 15.30 Uhr eine Passantin auf einen Mann aufmerksam, der auf dem Gehweg an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Als sich die 34-Jährige entfernte, äußerte er sich ihr gegenüber volksverhetzend. Alarmierte Polizeikräfte konnten den Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Der 50-Jährige, bei dem ein Atemalkoholwert von 2,3 Promille gemessen wurde, musste sich im Polizeigewahrsam einer erkennungsdienstlichen Behandlung sowie einer Blutentnahme unterziehen und sieht nun Ermittlungen wegen Volksverhetzung und exhibitionistischer Handlungen entgegen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.07.2020, Nr. 1720
  • 20. Juli 2020
    Ein 52-jähriger Mann streckte gegen 14.30 Uhr in einer Grünanlage an der Wilhelmstraße im Ortsteil Mitte den rechten Arm zum "Hitlergruß" aus und rief einer Familie aus rassistischer Motivation „Heil Hitler“ zu.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.07.2020, Tagesspiegel vom 21.07.2020
  • 20. Juli 2020
    In der Weitlingstraße auf Höhe der Magaretenstraße wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei mit der Aufschrift „Antifa-Banden zerschlagen“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Juli 2020
    Am 20. Juli 2020 gegen 16.45 Uhr wurde in einem Bus der Linie X10 ein 30-jähriger Mann von einem 49-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der Busfahrer alarmierte die Polizei zur Haltestelle am Adenauerplatz in Charlottenburg.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1721
  • 20. Juli 2020
    In der Waldstr. wurden ca. 80 rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Juli 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden auf dem Panke Platz Aufkleber der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD - JN - entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Juli 2020
    An der Bushaltestelle am Bahnhof Priesterweg wurden 2 Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Juli 2020
    An einer Ampel an der Kreuzung Johannisthaler Chaussee/Fritz-Erler-Allee wurde ein rassistischer Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. Juli 2020
    In der Chris-Gueffroy-Allee wurde ein Mann, der neben seinem Auto ohne Kennzeichen stand, von einem anderen Mann rassistisch beleidigt. U. a. beschimpfte der Mann den Betroffenen als "Hurensohn" und "scheiß Ausländer" und „Du Arschloch darfst in meinem Land nicht ohne Kennzeichen hier stehen“.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft des BWF
  • 19. Juli 2020
    An der Ecke Vulkanstraße / Elli-Voigt-Straße wurde ein Mann gesehen, wie er in der Öffentlichtkeit den Hitlergruß zeigte.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juli 2020
    In der Markstraße und Nöldnerstraße wurden Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle/Saale gefunden und entfernt, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juli 2020
    Am 19. Juli 2020 wurde an einer Bushaltestelle am Savignyplatz in Charlottenburg ein verschwörungsideologischer Aufkleber gegen das Tragen eines Mundschutzes mit rassistischem Motiv entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 19. Juli 2020
    Auf einem Stromkasten an der Stadtbibliothek Haselhorst wurde ein Aufkleber mit einem Verweis auf Q-Anon“ gefunden und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine aus den USA stammende Verschwörungstheorie mit antisemitischen Inhalten. Solche und ähnliche Aufkleber wurden auch an mehreren Stellen im öffentlichen Straßenraum auf Eiswerder gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Juli 2020
    An der Haltestelle Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen wurde eine rassistische Schmiererei ("No Islam") Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen, eine rechtsextreme Parole Bus 181 Am Heidefriedhof, beide Richtungen ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Juli 2020
    An der Haltestelle Goldenes Horn Süd wurde eine rassistische Schmiererei ("Ausländer Raus") und ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 18. Juli 2020
    In der Stromstraße in Moabit riefen gegen 18.45 Uhr zwei weiße Männer einer Gruppe von jungen Leuten, unter denen auch Schwarze waren und von denen eine Person ein Shirt mit "Black Lives Matter"-Aufschrift trug, rassistische Beleidigungen zu.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Juli 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch fand ein Fußball-Tunier der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD, JN, statt. Es nahmen knapp 30 Neonazis aus ganz Deutschland teil. Das Tunier fand voraussichtlich im Zeitraum von 10:00 bis 17:00 Uhr statt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juli 2020
    Zwei Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei wurden in Rudow entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 18. Juli 2020
    Die Demo forderte die sofortige Öffnung aller Klubs und richtete sich gegen Maskenzwang, Impfpflicht und mehrere andere Themen, die von rechten Verschwörungsideologen immer mehr in den öffentlichen Raum getragen werden. Von den Teilnehmer*innen wurden Gegendemonstrant*innen teils massiv beschimpft und bepöbelt (z. B. "Ihr seid doch in Wirklichkeit die wahren Nazis" oder "Scheiß-Antifa-Terroristen"). Nachdem sich anfänglich die Teilnehmenden eher als kleine selbstdarstellerische "Techno-Truppe" mit esoterisch-coronaskeptischen Inhalten (selbstgebastelte Plakate etc.) präsentierte, gewann die Demo auf der Warschauer Straße erheblich an Zulauf. Höhe U-Bhf. mischten sich auch Akteure anderer Milieus darunter, die der rechtsoffenen Szene augenscheinlich zugeordnet werden könnten. Nach einem eigenen Post auf der Facebook-Seite wurde eine teilnehmende Person wegen Volksverhetzung am Ende der Veranstaltung festgenommen. Außerdem wurde mehrmals die Demo am 1. August in Berlin beworben, die von der extrem rechten Szene bundesweit beworben wird. Corona-Abstandsregeln wurden auf der gesamten Demo nicht eingehalten, keine/r Teilnehmer*in trug eine Maske. Mehrmals im Verlauf der Demo von verschiedenen Personen darauf angesprochen, reagierte die Polizei nicht, löste die Versammlung aber vorzeitig am Hermannplatz auf.

    Auf der Facebookseite der „Freedom-Parade“ finden sich im Kontext ebenso Parallelen. Es wird vor der Durchsetzung einer vermeintlichen „New World Order“ gewarnt und gegen vermeintliche „Kulturmarxisten“ (Kampfbegriff aus dem rechten Jargon) und verschiedene Einzelpersonen aus antisemitischen Hintergründen, z. B. Bill Gates oder George Soros, gehetzt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 18. Juli 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat die Teilnehmenden einer LGBTIQ*-Parade am Viktor-Klemperer-Platz gefilmt und anschließend in einem Video im Internet diffamiert. Er behauptet in dem Video, die Teilnehmenden kämen zu großen Teilen von außerhalb und würden "Unruhe stiften" und "Krawall machen". Weiterhin behauptet er, die Russlanddeutsche Community in Berlin lebe per se nach einem wertkonservativen Weltbild, weshalb die Parade einer vermeintlichen "Umerziehung" dienen würde. Weiterhin behauptet er, dies sei das Ziel von "Rot-Rot-Grün". Mit seinen Aussagen spricht der AfD-Abgeordnete dem russland-deutschen Leben in Berlin die Vereinbarkeit mit diversen Lebensweisen ab und schürt gleichzeitig Feindlichkeit gegen diese, indem er behauptet, diese würden der "Umerziehung" anderer dienen.
    Quelle: Register ASH
  • 17. Juli 2020
    Am 17. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Kabarettistin İdil Baydar. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesschau.de 20.07.2020, Süddeutsche Zeitung online 19.07.2020
  • 17. Juli 2020
    Am 17. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an den Journalisten Deniz Yücel. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Tagesschau.de 20.07.2020, Süddeutsche Zeitung online 19.07.2020, Welt Online 19.07.2020
  • 17. Juli 2020
    In der Pannierstr. wurde ein rassistischer Sticker mit antimuslimischerm Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juli 2020
    Ein Mann ging auf der Karl-Marx-Straße, Ecke Boddinstraße an einer Frau vorbei. Er sagt leise im Vorbeigehen zu ihr: "Luti" (arabisch luti - pejorativ für Schwuler Mann).
    Quelle: Berliner Registe
  • 17. Juli 2020
    Ein AfD-Abgeordneter aus Marzahn-Hellersdorf hat LGBTIQ*-feindliche Äußerungen gegen eine Versammlung mit dem Namen "Pride-Parade" in Marzahn verbreitet. In seinen Beiträgen im Social Media behauptet er, die LGBTIQ*-Parade, die von einem russischsprachigen Verein organisiert wird, sei "antirussischer Rassismus". Daneben bezeichnet er die Parade als "linksgrünes Umerziehungsprogramm". Mit seinen Aussagen schürt er Feindlichkeit gegen diverse Lebensweisen, indem er behauptet, diese würden der "Umerziehung" anderer dienen.
    Quelle: Register ASH
  • 17. Juli 2020
    Im Gebiet um den Traveplatz und darüber hinaus werden auffällig nur linke Aufkleber mit einem Aufkleber "Felix Bernhardt" flächendeckend überklebt. Dabei handelt es sich um einen Rapper. In einem seiner Tanzvideos ist ein Graffiti "88 is back" zu sehen. Auf konkrete Anfrage äußerte sich der Musiker dazu nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 16. Juli 2020
    Im S-Bhf. Köpenick wurden zwei Hakenkreuze auf ein Werbeplakat geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Juli 2020
    Am 16. Juli 2020 wurde Pariser Str. Ecke Emser Str. ein Aufkleber der JA entdeckt und entfernt. Darauf ist ein Bild eines Vertreters des sogenannten "Orientalismus" abgebildet, mit der Aufschrift „Damit aus Europa kein „Eurabien“ wird!“. Dieser Aufkleber bedient antimuslimische Klischees.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 16. Juli 2020
    Ein Fake-Sticker, der einen Aufkleber der Partei Die Linke imitiert, wurde am Stromkasten in der Charlottenstraße, unweit der Breiten Straße, entdeckt und entfernt. Darin wurde die Partei Die Linke als Verbrecher bezeichnet. Es wurde ein Bezug von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen zu Reise-, Demonstrations- und Berufsverboten in der DDR hergestellt.
    Quelle: Register Spandau
  • 16. Juli 2020
    An der Hauswand der Simon Dach Straße 25 wurde eine "S"-Runde entdeckt. Sie ist Teil einer über die ganze Hausfront platzierten Graffitis K - A - O - S. Die einfache "S"-Rune wurde vom Bund Deutscher Mädel verwendet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juli 2020
    In der Station der Schönleinstr. wurde ein Sticker einer extrem rechten Partei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Juli 2020
    In der Sanderstr. wurden zwei Sticker eines extrem rechten Portals entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Journalistin Maybrit Illner. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: rbb24 16.07.2020
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Journalistin Hengameh Yaghoobifarah. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren und an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: rbb24 16.07.2020
  • 15. Juli 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „3. Wegs“ und der Neonazi-Internet-Gruppierung „Reconquista Germanica“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Juli 2020
    Mitte Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie war mit dem Kürzel "NSU 2.0." unterzeichnet. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die an die Kabarettistin Baydar und die Politikerinnen Helm, Renner und Wissler gerichtet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus.
    Quelle: Neues Deutschland 15.07.20
  • 15. Juli 2020
    An die Wand eines Supermarktes in der Treptower Str. wurde "Antifa töten!" gesprüht. Die Parole wurde mit "ahm" signiert. Unter diesem Kürzel, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.

    Auch im angrenzenden Neukölln gab es in den letzten Wochen die selben Drohungen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Juli 2020
    Ein Haus in der Treptower Str. in Neukölln wurde mit "AHM Fasho AHM tötet Antifa" beschmiert.

    Aus einem Fenster des Hauses hing ein antirassistisches Transparent.

    Unter dem Kürzel AHM, das für "Antifa-Hunter-Miliz" steht, kam es in den vergangenen Wochen in Treptow-Köpenick mehrfach zu Todesdrohungen dieser Art.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. Juli 2020
    In den Ortsteilen Berlin-Buch, Karow und Französisch Buchholz wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Juli 2020
    Am 14. Juli 2020 wurde zwischen Adenauerplatz und U-Wilmersdorfer Str. in Charlottenburg ein Aufkleber mit der Aufschrift "gender mich nicht voll" eines extrem rechten Versandhandels entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 14. Juli 2020
    Im und am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Sie bezogen sich u.a. positiv auf den Nationalsozialismus. Daneben befanden sich ebenfalls Motive der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" am U-Bahnhof.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 13. Juli 2020
    In mehreren Ortsteilen wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen und wurde von der JN (Jugendorganisation der NPD) umgesetzt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Juli 2020
    In mehreren Ortsteilen wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Juli 2020
    Am Nachmittag beleidigte eine Mutter ein sechsjähriges Mädchen rassistisch auf einem Spielplatz in der Anna-Seghers-Straße.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 12. Juli 2020
    Auf der lokalen Facebook-Seite "Nein zum Heim Buch, Karow & Umgebung" wurde eine Beitrag veröffentlicht mit dem rassistische Stimmung erzeugt werden soll. Ein Artikel von 2016 diente hierbei als Grundlage. Es wurde der Zusammenhang erzeugt, dass Straftaten von Geflüchteten systematisch von der Polizei nicht verfolgt würden. Der vier Jahre alte Artikel wirkte in der Aufmachung, wie ein aktueller Artikel. Der Beitrag wird als rassistische Stimmungsmache zu bewertet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Juli 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein Funktionär einer extrem rechten Partei Flugblätter, die sich gegen eine gender-bewusste Kindererziehung richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juli 2020
    An einem Kleiderspendencontainer in der Straße am Berl wurde ein Lambda, das Symbol der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 12. Juli 2020
    Insgesamt acht extrem rechte Sticker wurden in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. Juli 2020
    In Hakenfelde wurde ein Aufkleber mit Bezug zu Q-Anon entdeckt und entfernt. Hierbei handelt es sich um eine in den USA entstandene Verschwörungstheorie mit antisemitischen Inhalten.
    Quelle: Berliner Register
  • 11. Juli 2020
    An einer Bushaltestelle am Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 11. Juli 2020
    Anhänger_innen der Neonazi-Kleinstpartei III. Weg posierten mit rassistischen Plakaten und Flugblättern in Reinickendorf für Fotos. Die Fotografien wurden vor dem U-Bahnhof Otisstraße im Ortsteil Reinickendorf und vor dem Märkischen Zentrum im Märkischen Viertel. Nach eigenen Angaben verteilten sie außerdem flüchtlingsfeindliche Flugblätter in Tegel-Süd, Reinickendorf und im Märkischen Viertel.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechts
  • 11. Juli 2020
    In der Ribnitzer Straße und umliegenden Straßen wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gegen „Antifa-Banden“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Juli 2020
    In der Wühlisch- und in der Revaler Straße wurden mehrere Sticker eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle entfernt. Sie richteten sich gegen den politischen Gegner ("Rot-Grün") und "Gender".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juli 2020
    In der Toilette eines Restaurants in der Simon-Dach-Straße wurde ein Aufkleber eines rechten Magazins entfernt, der Naidoo verherrlicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 10. Juli 2020
    Das entdeckten Graffito "Free Tommy" bezieht sich auf die Freilassung eines bereits mehrfach verurteilten Rechsextremisten. Der Brite Tommy Robinson war u. a. Gründer und Leiter der rechtspopulistisch bis rechtsextremen und islamfeindlichen English Defence Leage und Vizevorsitzender der rechtsextremen und islamfeindlichen British Freedom Party. Er unterstützt außerdem seit vielen Jahren die Pegida-Bewegung über den rechten Flügel der AfD in Deutschland und beteiligt sich an der Organisation des britischen Ablegers. Außerdem hält Robinson Kontakt zur "Atomwaffendivision" in den USA, eine antisemitische Nazitruppe, die zu Morden aufruft und Morde durchführt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Juli 2020
    Am Wuhletal-Wanderweg in Höhe des Kienbergs wurde eine "Lebens-Rune" in weißer Schrift geschmiert. Das Erscheinungsbild der Rune sowie die Schriftfarbe glich den Runen auf dem Bürgersteig in der Carola-Neher-Straße vom 30. Juni 2020. Die "Lebens-Rune" wurde teilweise in leicht abgewandelter Form im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Juli 2020
    An der Zossener Straße wurde eine neonazistische Schmiererei in schwarzer Farbe entdeckt. Geschmiert wurde das Symbol von "Reconquista Germanica", einem extrem rechten Netzwerk, welches (verdeckt) im Internet operierte.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 9. Juli 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt, der sich gegen interkulturelle Beziehungen richtet.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. Juli 2020
    Ein Mann lief auf dem Gehweg im Umfeld des S-Bhf. Hohenschönhausen als ein Mann wütend auf ihn zukam und ihn antischwarz rassistisch beleidigte. Er nannte ihn einen „Affen“ und sprach ihm das Recht ab, in Deutschland zu sein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. Juli 2020
    Im Hönower Weg wurden mehrere extrem rechte Aufkleber mit unterschiedlichen Motiven geklebt. Sie bezogen sich auf Verschwörungserzählungen zum Thema Corona und enthielten diskriminierende Motive über die Grünen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. Juli 2020
    Im Social Media wurde ein Mitglied der Partei Die PARTEI in mehreren Kommentaren angefeindet, nachdem er auf die besprühten und beklebten Stelen am Marzahn-Hellersdorfer Hellwichstorp aufmerksam machte. In den Kommentaren wurde u.a. gegen politische Gegner und Menschen aus Polen und Russland gehetzt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 7. Juli 2020
    In einer bezirklichen Facebook Gruppe wurden Kommentare zu einem Artikel, der sich mit Schwarzen Leben in Pankow beschäftigt getätigt. Hierbei wurden von User:innen immer wieder und vehement rassistische Erfahrungen im Alltag relativiert, abgesprochen oder verharmlost. Auch wurden Techniken, wie das "Whatabaoutism", abgewendet, um vom Thema abzulenken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. Juli 2020
    An der Ecke Waldstr./ Friedlander Str. wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "White Lives Matter" entdeckt. 'White Lives Matter' (Weiße Leben zählen) ist eine Gegenkampagne der extrem Rechten in den USA zur antirassistischen 'Black Lives Matter' (Schwarze Leben zählen) Bewegung, die nach dem rassistischem Mord an einem Schwarzen in den letzten Wochen auch in Deutschland zu vielen Demonstrationen gegen Rassismus führte. Mit dem Slogan 'White Lives Matter' werden die rassistischen Morde an PoC relativiert und verhöhnt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Juli 2020
    Bei einem Haus in der Elbestr. wurden sieben Hakenkreuze gefunden, die dort an die Briefkästen geschmiert wurden.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Juli 2020
    Um den Hundeauslaufplatz Rummelsburg wurden unterschiedliche Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden. Sie richteten sich vorrangig gegen politische Gegner_innen, wie z.B. die Antifa oder Klimaaktivist_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Juli 2020
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde erneut der Name der verbotenen Neonazigruppierung „Combat 18“ (Kampfgruppe Adolf Hitler) mit einem Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Juli 2020
    Im Dolgenseecenter äußerten sich mehrere Personen gut hörbar abfällig über Muslima. Dabei wurden antimuslimische Klischees über Kopftuchträgerinnen verbreitet und geäußert, dass man wegen deren vermehrten Auftreten am liebsten wegziehen würde.
    Quelle: VVN-BdA Lichtenberg
  • 6. Juli 2020
    Ein Mann wurde von einem 36-Jährigen in der M8 am Fennpfuhl rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Täter attackierte ihn mit Faustschlägen. An der Haltestelle Weißenseer Weg / Herzbergstraße konnte der Betroffene aus der Bahn aussteigen. Die gerufene Polizei wurde von dem Angreifer ebenfalls beschimpft und attackiert.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 6. Juli 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden Aufkleber mit neonazistischen Inhalten entdeckt. Die Aufkleber stammten aus einem extrem rechten Versandhandel und richteten sich u.a. gegen den politischen Gegner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 5. Juli 2020
    Eine in der letzten Woche am Deportationsmahnmal Putlitzbrücke in einem Glas aufgestellte Trauerkerze wurde in der Nacht auf den 05. 07. von Unbekannten zerstört. Das Deportationsmahnmal Putlitzbrücke befindet sich auf der Ostseite der Putlitzbrücke im Berliner Ortsteil Moabit. Die Brücke überspannt an dieser Stelle den Güterbahnhof Moabit, von dessen Gleisen während des Nationalsozialismus ab Januar 1942 mehr als 32.000 jüdische Bürger*innen in Konzentrationslager deportiert wurden.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Juli 2020
    Am 05. Juli 2020 wurde auf der Wilmersdorfer Str. zwischen U-Bhf Adenauerplatz und U-Bhf Wilmersdorfer Str. ein Aufkleber, eines extrem rechten Versandhandels, gegen die politischen Gegener*innen mit der Aufschrift "Antifa Gruppen zerschlagen!" entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 5. Juli 2020
    Die Jugendorganisation JN der neonazistischen NPD veranstaltete mit höchstens zehn Aktivisten im Tiergarten um den Großen Stern eine Aktion zur "Verteidigung von Heimat und Identität" im Rahmen ihrer Kampagne "Jugend packt an". Mit dieser Kampagne versucht die extrem rechte Organisation, sich relativ unverfänglich als sozial und hilfsbereit darzustellen. Im Tiergarten wollten sie antikoloniale Beschriftungen vom Bismarck-Denkmahl am Großen Stern entfernen und "nationale, preußische und koloniale Denkmäler" verteidigen. Im Internet-und Facebook-Aufruf zur Aktion heißt es: "....linksextremistische Proteste gegen, vermeintliche Polizeigewalt gegen Migranten, sollen nun genutzt werden, die mickrigen Restbestände des deutschen Rechtsstaats mit der Rassismus-Keule zu zerschlagen." Weiter beklagen die extremen Rechten: "Der Abriss preußischer, nationaler und kolonialer Denkmäler wird in Form von Suggestivfragen sowohl im Staatsfernsehen als auch in den Berliner Printmedien im vorauseilenden Gehorsam empfohlen."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Juli 2020
    An der Tramhaltestelle Hohenschönhausener Straße / Weißenseer Weg pöbelten zwei Frauen mehrere Wartende in rassistischer Weise an.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Juli 2020
    In der Zingster Straße, Hohenschönhauser Weg und der Bitburger Straße wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ und eines extrem rechten Versands gefunde, die sich gegen politische Gegner_innen richteten oder in antisemitischer Weise gegen eine „globale Mafia“, „New World Order“ und „Bilderberger“ agitierten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Juli 2020
    Auf einer Bank am Eckernpfuhl. Von der Rixdorfer Straße kommend in den Volkspark Mariendorf wurden rassistische Schmierereien ("N**** Go, Islam Scheiße, u.a") angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof Schöneberg
  • 4. Juli 2020
    Am Kupfergraben im Ortsteil Mitte wurden die CDU und die Partei die Linke diffamierende, von extremen Rechten professionell gestaltete Fake-Aufkleber angeblich der CDU, bzw der Linken entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich außerdem gegen Corona-Maßnahmen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 4. Juli 2020
    Gegen 13.30 stieg ein älterer weißer Mann an der Osloer Straße hinter einem Pärchen in die Tram ein. Die Frau des Pärchens vor ihm trug ein Kopftuch. Als das Paar schon in der Bahn war, raunte der Mann hinter ihnen abfällig: „Die mit ihrem Scheiß-Kopftuch.“
    Quelle: Registerstelle Friedrichshain/Kreuzberg
  • 4. Juli 2020
    In der Königin-Luise-Straße Ecke Zeunepromenade wurden an einer Littfasssäule NS-verharmlosende Parolen geschrieben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Juli 2020
    Am 4. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Linkspartei-Abgeordneten Anne Helm, MdA. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Es waren mit dem Kürzel "NSU 2.0" versehen. Das verweist auf die rechte Terrororganisation "Nationalsozialistischer Untergrund". Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus. Außerdem wurde die Empfängerin sexistisch adressiert. Die Schreiben enthielten öffentlich nicht bekannte Daten. Auch die Linkspartei-Abgeordnete Martina Renner, MdB, erhielt eine solche E-Mail. Zuvor hatten die hessische Linkspartei-Abgeordnete Janine Wissler, MdL und die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız ähnliche Schreiben erhalten. Verbindend ist, dass vor dem E-Mail-Versand jeweils von einem Rechner der Polizei Hessen Daten zu den späteren Empfängerinnen abgefragt wurden.
    Quelle: rbb24 10.07.2020, hessenschau.de 10.07.2020, taz.de 10.07.2020
  • 4. Juli 2020
    In der Ahornstraße wurde ein Aufkleber des "III.Wegs" mit der Aufschrift "Familie, Heimat, Tradition" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherchr Südwest
  • 4. Juli 2020
    Am 4. Juli 2020 sendeten Unbekannte massiv bedrohliche E-Mails an die Kabarettistin İdil Baydar. Das Schreiben enthielt Todesdrohungen. Sie wies Ähnlichkeiten zu den E-Mails auf, die mit "NSU 2.0." unterzeichnet waren. Die E-Mail verherrlichte den Nationalsozialismus. Außerdem wurde die Empfängerin sexistisch adressiert. Das Schreiben enthielt öffentlich nicht bekannte Daten. Baydar hatte zuvor monatelang SMS-Nachrichten erhalten, die mit "SS-Obersturmbannführer" unterzeichnet waren. Auch die Linkspartei-Abgeordneten Anne Helm, MdA, und Martina Renner, MdB, und Janine Wissler, MdL (Hessen), erhielten eine solche E-Mail. Die Rechtsanwältin Seda Başay-Yıldız hatte ähnliche Schreiben erhalten. Verbindend ist, dass vor dem E-Mail-Versand jeweils von einem Rechner der Polizei Hessen Daten zu den späteren Empfängerinnen abgefragt wurden.
    Quelle: hr-fernsehen / hessenschau 14.07.2020, Frankfurter Rundschau 14.07.2020, tagesschau.de 20.07.2020
  • 4. Juli 2020
    Einer bekannten Antifaschistin, die in der Hufeisensiedlung wohnt und bereits in der Vergangenheit von rechten Angriffen betroffen war, wurden die Autoreifen zerstochen. Außerdem wurden an ihrem Auto antirassistische Sticker entfernt und rechte Sticker angebracht.
    Quelle: Register Neukölln, via twitter
  • 4. Juli 2020
    Unter einem Bericht des Besuchs Björn Höckes und der Thüringer AfD-Fraktion in der Stasi-Gedenkstätte in Hohenschönhausen wurde in den Kommentaren eine Morddrohung gegen Angela Merkel ausgesprochen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Juli 2020
    Auf dem S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke macht ein etwa Mitte 40-jähriger Mann, der ein T-Shirt mit Reichsadler und Eisernem Kreuz trug, den Hitlergruß.
    Quelle: hassvernichtet.de
  • 3. Juli 2020
    Auf dem Monimboplatz am S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere NPD-Aufkleber mit der Aufschrift „Grenzen sichern“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juli 2020
    An mehreren Schildern auf dem S-Bhf. Friedrichsfelde Ost wurden neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie enthielten positive Bezüge auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juli 2020
    Insgesamt 18 Sticker wurden weit verstreut in Rudow entdeckt und entfernt.

    Die Mehrzahl der Sticker war von einer extrem rechten Kleinstpartei und waren rassistisch motiviert.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. Juli 2020
    In der Mahlower Str. wurde zwei mal die 88 (8 = H; Abkürzung für 'Heil Hitler') und zwei mal die 18 (1=A, 8=H; Abkürzung für 'Adolf Hitler'), sowie die rassistische Parole "Islam NO" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juli 2020
    Die AfD Marzahn-Hellersdorf hat auf ihren lokalen Kanälen im Internet eine Zeitung mit diskriminierenden Inhalt verbreitet. Sie wurde mit dem Untertitel "Informationen von der AfD Marzahn-Hellersdorf" herausgegeben. In den Zeitungen wird u.a. behauptet, Angela Merkel und die CDU erschaffen eine "Parallelwelt", die überwiegend muslimisch geprägt sei. Indem diese als nicht kompatibel mit "unserer (...) Kultur" dargestellt wird, erfolgt eine Konstruktion von Andersartigkeit, die mit der impliziten Abwertung und Ausgrenzung entsprechender Lebensweisen einhergeht.
    Quelle: Register ASH
  • 2. Juli 2020
    Am 22. Juni erfolgte eine Meldung zu einer Reichskriegsflagge mit Frakturschrift ("Deutschland - Meine Heimat") an einem Balkon in der Stollberger Straße in Hellersdorf. Kurze Zeit nach der Meldung verschwand die Flagge. Die Flagge wurde nun erneut am gleichen Balkon aufgehangen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Juli 2020
    Auf den Sitzen der Bushaltestelle am S-Bahnhof Priesterweg in Richtung Tempelhof wurden Hakenkreuze angebracht.
    Quelle: Havel Antifa
  • 2. Juli 2020
    Auf einem Sitz in der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße wurde die Parole "Tötet Merkel!" mit Edding geschrieben.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 2. Juli 2020
    An der Bushaltestelle „Markgrafenstraße“ in Frohnau wurde ein flüchtlingsfeindlicher NPD-Aufkleber bemerkt.
    Quelle: Bündnis 90 - Die Grünen Fraktion Reinickendorf
  • 2. Juli 2020
    Vor einer Geflüchtetenunterkunft in Nikolassee wurde ein Aufkleber mit der Auschrift "Kein Asyl" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Juli 2020
    An der Scheibe einer S-Bahn am Bahnhof Nöldnerplatz wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Refugees not welcome – Bring your families back - Destination Africa“ entdeckt.
    Quelle: JFE Napf
  • 1. Juli 2020
    Am Abend wurde in der S-Bahn in Schöneweide eine asiatisch gelesene Frau von einer anderen Frau rassistisch beschimpft, körperlich angegriffen und bespuckt. Passant*innen kamen der Frau zu Hilfe. Die Täterin flüchtete.
    Quelle: Opferhilfe e.V.
  • 1. Juli 2020
    Eine Frau im Wedding wurde durch einen Nachbarn auf rassistische Weise wiederholt diskriminiert und bedroht, indem er sie regelrecht überwacht, um ihr irgendetwas angeblich regelwidriges nachweisen zu können, bzw. sie bei anderen Nachbarn schlecht machen zu können. Inzwischen verschwand auch etwas von der Betroffenen für einen Moment im Hausflur Abgestelltes. Von der Betroffenen danach in den Hausfluren ihres Hauses aufgehängte Such-Zettel mit der freundlichen Bitte, ihr beim eventuellen Wiederauftauchen des entwendeten Abgestellten Bescheid zu geben, wurden abgerissen, mutmaßlich von dem sie diskriminierenden Nachbarn.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 1. Juli 2020
    Mehrerer Aufkleber der extrem Rechten "Einprozent"-Kampagne wurden in der Benschallee Ecke Königsweg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Juli 2020
    In der Simon Bolivar Straße Ecke Große Leege Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Festung Europa – Grenzen dicht“ eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Juli 2020
    An der Tür einer U-Bahn der Linie U5 wurden Aufkleber mit einer comichaften rassistischen Darstellung schwarzer Menschen gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Juli 2020
    In der Küstriner Straße wurden Aufkleber für eine Demonstration der Reichsbürgerbewegung in Hamburg gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Juli 2020
    Sieben Aufkleber eines extrem rechten Onlinehandels aus Halle wurden in der Holtei-, Simplon- und Sonntagstraße entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegener*innen, Gender und waren antisemitisch/verschwörungsideologisch motiviert (je 2x Q-Anons, Bill Gates).
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Juni 2020
    In der Carola-Neher Straße wurden an zwei Hauseingängen jeweils ein ein neonazistischer bzw. extrem rechter Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber nimmt positiv Bezug auf den Nationalsozialismus. In unmittelbarer Nähe der Hauseingänge befindet sich eine Unterkunft für Geflüchtete.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juni 2020
    Im Bereich einer Unterführung in der Torgauer Straße wurde "IB" sowie das "Lambda"-Symbol der rassistischen "Identitären Bewegung" mit oranger Farbe an eine Wand gesprüht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juni 2020
    In der Carola-Neher-Straße wurden drei Runen (Odalrune, Triskele und Eihwaz) großflächig in weißer Farbe auf den Bürgersteig bzw. die Straße gemalt. Es wurde inzwischen Anzeige bei der Polizei erstattet. Runen sind altnordische/germanische Zeichen, die zum Teil Laute und/oder Symbole charakterisieren. Im Nationalsozialismus diente die Verwendung von Runen der Konstruktion einer germanisch-„arischen“ Traditionslinie. Dementsprechend sind Runen heutzutage in der rechten bis neonazistischen Szene weit verbreitet, zumeist ohne historischen Bezug und mit völkischer Interpretation. Sie finden Verwendung bei rechten bis neonazistischen Band- und Organisationslogos, als Tattoos, bei Modemarken wie „Thor Steinar“ und im Rahmen von Bedrohungen. Zum Teil sind Runen aufgrund ihrer Verwendung in der NS-Zeit heute als verfassungsfeindliche Kennzeichen eingestuft und nach § 86a StGB strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juni 2020
    An der Ecke Kiefholzstr./ Treptower Str. wurde der Schriftzug "Ihr erlebt euer 2tes Wien, ihr Antifafotzen! Allhu Akbar. Antifa Hunter Miliz" an einen Supermarkt gesprüht. Der Schriftzug bezieht sich auf einen Angriff von Faschisten der Grauen Wölfe auf ein alternatives Zentrum in Wien.
    Quelle: Twitter Register Treptow-Köpenick
  • 30. Juni 2020
    Ein in den Ersatzbus der Tram an der Haltestelle Seestraße/Amrumer Straße im Wedding gegen 14.30 Uhr eingestiegenes älteres Ehepaar beschimpfte antimuslimisch-rassistisch motiviert vier in dem Bus stehende Mädchen, von denen zwei ein Kopftuch trugen. Unter Anderem sagten sie zu den Mädchen, sie sollten Platz machen und "am besten sich aus Deutschland ganz davon machen."
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. Juni 2020
    In einem Park an der Lückstraße wurden Sticker eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden, die unter anderem Greta Tunberg als Faschistin bezeichneten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2020
    An einem Briefkasten in der Straße Alt Friedrichsfelde wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift „Umweltschutz ist Heimatschutz“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2020
    Gegen 19 Uhr wurde ein Mann in einer Bar in der Neuenburger Straße aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation von einem anderen Mann erst beleidigt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dadurch leicht verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1590
  • 30. Juni 2020
    Unter dem Label "Jugend packt an" hat die NPD Teile des Bellevuepark gereinigt. Die Kampagne "Jugend packt an" kommt aus Sachsen und dient der Imagepflege der NPD als Kümmerer. Mit den Reinigungen wird unverfänglich der Kontakt zu Bürger*innen gesucht, um diese an die NPD zu binden.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. Juni 2020
    Am S-Bahnhof Marzahn wurde eine Frau mit ihrer zwölfjährigen Tochter von einem Unbekannten mit den Worten "Flüchtlinge sollen hier raus" rassistisch beleidigt. Mutter und Kind hatten große Angst. Der Mann, ca. 50 Jahre alt, setzte danach seine Fahrt in Richtung Ahrensfelde fort.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie bezogen sich u.a. positiv auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juni 2020
    Am Kienberg nahe des Gottfried-Funeck-Weg wurden erneut neonazistische Schmierereien sowie ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Am 26. Juni wurde an der gleichen Stelle bereits eine Schmiererei mit den Worten "Nazi Kiez" gemeldet. Daneben tauchte nun der extrem rechte Zahlencode "88" sowie der Schriftzug "White Lives Matter" auf. "White Lives Matter" ist ein Slogan, der als Gegenpart zur "Black Lives Matter"-Bewegung benutzt wird. Die "Black Lives Matter"-Bewegung organisiert Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie thematisiert dabei anti-schwarzen Rassismus in der Gesellschaft. "White Lives Matter" hingegen wird von weißen extrem rechten Gruppierungen benutzt, die sich überlegen fühlen und den Slogan für sich umdeuten möchten.

    Zum Zeitpunkt der Meldung wurden die betroffenen Fassaden am Kienberg zwar gereinigt, die Schmierereien waren aber weiterhin gut lesbar.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juni 2020
    Oberhalb des U-Bahnhof Kienberg wurde ein verschwörungsideologischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. Juni 2020
    In der Geschwister-Scholl-Straße in Mitte wurden die SPD diffamierende, von extremen Rechten professionell gestaltete Fake-Aufkleber angeblich der SPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Juni 2020
    In der Sandinostraße von der Tramhaltestelle „Zechliner Straße“ bis zur Konrad-Wolf-Straße sowie in der Landsberger Allee wurden mit Sprühfarbe Parolen wie „Moslems raus“, „HSH bleibt deutsch“, „Zecken raus“, „Antifa auf's Maul“ auf den Fußgängerweg gesprüht.
    Quelle: STK Alt-Hohenschönhausen, Bezirksamt Lichtenberg
  • 29. Juni 2020
    Auf der Johannisthaler Chaussee wurden etwa 40 Sticker von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Juni 2020
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ mit der Aufschrift „Familie – Heimat – Tradition“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Juni 2020
    Ein Funktionär der aufgelösten rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ verteilte in Alt Hohenschönhausen Flugblätter einer extrem rechten Zeitung „gegen Kriminalität“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2020
    In der Nacht wurde ein Mann in der Friedrichshagener Str. rassistisch beleidigt und anschließend von den Tätern mit dem Auto verfolgt. Der Betroffene fuhr daraufhin zu einem Polizeiabschnitt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 27. Juni 2020
    In der Nacht vom 26. auf den 27. Juni wurden erneut Stolpersteine in der Dieffenbachstraße mit schwarzer Farbe besprüht. Betroffen waren 10 Stolpersteine vor den Häusern Nr. 54 und 49. Die Schändung wurde von einem Anwohner zur Anzeige gebracht. Das Landeskriminalamt ermittelt
    Quelle: FHXB Museum
  • 27. Juni 2020
    Am 27. Juni 2020 wurde am U-Bahnhof Spichernstraße in Wilmersdorf eine antimuslimisch rassitstische Schmiererei entdeckt, die sich auch gegen die Grünen richtet. Mit Edding wurde geschrieben: "Messerstecher, Dealer, Plünderer ausweisen! Grüne züchten Moslemmob!"
    Quelle: Register CW
  • 27. Juni 2020
    Auf dem Parkplatz eines Supermarkts am S-Bhf. Lichtenberg und in der Wönnichstraße wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Juni 2020
    In den Häusern rund um den Prerower Platz verteilte ein extrem rechter Funktionär Flugblätter eines extrem rechten Nachrichtenportals. Diese hatten teils rassistische Inhalte.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. Juni 2020
    In der Ludwig-Klapp-Str. wurden zwei rassistische Aufkleber der Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juni 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden im Bürgerpark Pankow einzelne Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. das Bild des Berliner Ortsgruppen Leiters.
    Quelle: NEA
  • 27. Juni 2020
    Im Verlauf der alternativen Christopher Street Day Parade wird ein 25-jähriger Mann auf der Straße Unter den Linden von einer Frau aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt und mit einer Gehhilfe geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Tagesspiegel vom 28.06.2020
  • 27. Juni 2020
    In der Nacht des 27.06.2020 soll es in Schöneberg zu einer Beleidigung mit homophobem Hintergrund gekommen sein. Eine 49-Jährige versuchte, Zutritt zu einer Bar an Kleiststraße Ecke Eisenacher Straße zu erhalten, zu der jedoch nur schwule Männer Zutritt haben sollen. Dies sei ihr untersagt worden. Daraufhin soll sich die Frau, die in Begleitung einer weiteren Frau war, auf einem Stuhl vor der Bar niedergelassen und selbst mitgebrachte Getränke verzehrt haben. Aufforderungen des 56-Jährigen, den Bereich vor der Bar zu verlassen, soll sie ignoriert haben, sodass die Polizei zum Ort alarmiert wurde.

    Gegen 2 Uhr soll die Frau dann zur Bar zurückgekehrt sein und Zutritt zu dieser verlangt haben. Als ihr dies verwehrt worden sein soll, soll sie sich erneut auf einen Stuhl vor der Bar gesetzt haben. Als der 56-Jährige die Frau daraufhin aufgefordert haben soll, sich zu entfernen, soll sie nach ihm getreten haben. Dem Tritt konnte der 56-Jährige ausweichen und blieb daher unverletzt. Anschließend soll die 49-Jährige den Inhalt eines Glases, das sie mitgebracht und in der Hand gehalten haben soll, über die Brust des 56-Jährigen geschüttet haben. Dann den Mann homophob beschimpft haben.
    Quelle: Polizeimeldung vom 28.06.2020, Nr. 1569
  • 27. Juni 2020
    Am Hermannplatz wurde eine Person in Drag von drei Personen homofeindlich beleidigt und mit einer Plastikflasche beworfen.
    Quelle: tagesspiegel, 29.6.2020, twitter
  • 27. Juni 2020
    Am 27. Juni 2020 fand ab 13 Uhr ein verschwörungsideologischer Autokorso, organisiert von Attila Hildmann, vom Olympischen Platz mit Abschlusskundgebung am Eingang Messe Nord in Westend statt. Es nahmen ungefähr 200 Menschen mit 80 Fahrzeugen teil. Während der Abschlusskundgebung wurden in Redebeiträgen antisemitische Verschwörungsideologien transportiert und es kam zu Bedrohungen und Einschüchterungen bis hin zu einem Schlag gegen die Kamera eines Pressevertreters. Er selbst bemühte bei der Rede vor der Messe in Berlin in seiner Rede neben einen imaginierten Schuldkult auch die Feindbilder Soros und Rothschild.
    Quelle: Berlin gegen Nazis, Tagesspiegel vom 28.06.
  • 26. Juni 2020
    An der Haltestelle Imbrosweg 277, Richtung Marienfelde, wurde eine rassistische Schmiererei ("Kanacken Raus") und ein Hakenkreuz auf den Sitzbänken angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 26. Juni 2020
    In der Mozartstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Linksgrün = Stasi = Nazis" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Juni 2020
    An eine Mauer am Kienberg wurden die Worte "Nazi Kiez" in weißer Farbe geschmiert. Neonazis versuchen mit dieser Aufschrift den Ort für sich zu reklamieren.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 26. Juni 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. Juni 2020
    Am Loeperplatz wurden Aufkleber des extrem rechten Magazins „Compact“ gefunden. Sie bezeichneten Bill Gates als „Impf-Diktator“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Juni 2020
    Im Ortsteil Blankenburg wurden in der Bahnhofsstraße selbtgemachte, rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Slogan "Black Lives Dont Matter" (Fehler im Original / dt: Schwarzes Leben zählt nicht).
    Quelle: NEA
  • 26. Juni 2020
    In der Sanderstr. wurden mehrere Sticker einer extrem rechten Plattform entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Juni 2020
    Im Malchower Weg wurden etliche Aufkleber der Partei „Die Rechte“ gefunden. Die Aufschrift „Wir hängen nicht nur Plakate. Wir kleben auch Aufkleber“ bezieht sich auf deren Wahlkampfslogan, wonach die Partei nicht nur Plakate „hängt“. Sie wurde als Todesdrohung gegen politische Gegner_innen verstanden.
    Quelle: Platte machen
  • 25. Juni 2020
    An der Ecke Kiefholzstr./ Treptower Str. wurde zwei mal großflächig an Plakatwände "Fick Antifa" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juni 2020
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden drei Hakenkreuze geschmiert. Diese wurden bei der Polizei angezeigt, jedoch nicht entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Juni 2020
    In der Rummelsburger Straße wurden Aufkleber gefunden, die sich in diskriminierender Weise gegen Antfaschist_innen richteten.
    Quelle: STK Lichtenberg Mitte
  • 24. Juni 2020
    Auf einer Rolltreppe im Bahnhof Friedrichstraße rief gegen 9.00 Uhr ein angetrunkener Mann laut einem Mann zu, der sich zu ihm umgedreht hatte: "Ihr könnt tätowieren was ihr wollt, weiße Haut bleibt weiß. Ich hab eine schwarze Sonne auf dem Rücken tätowiert." Danach spuckte der Pöbler den anderen Mann an. Die schwarze Sonne ist ein Symbol, das aus zwölf in Ringform gefassten gespiegelten Siegrunen oder drei übereinander gelegten Hakenkreuzen besteht. Es wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von der SS verwendet. Seit den 1990er Jahren dient es auch als Zeichen unter Neonazis und extrem rechten Esoteriker*innen. Der Täter war bereits davor beobachtet worden, wie er, Unverständliches rufend, Passant*innen angepöbelt hatte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Juni 2020
    Im Hönower Weg wurden etliche extrem rechte Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Halle gefunden und entfernt. Die bezogen sich zum größten Teil auf eine US-amerikanische Verschwörungserzählung, nach der eine geheime korrupte Elite Kinder entführt, um aus deren Blut Drogen herzustellen. Sie trägt dabei stark antisemitische Züge. Weitere Motive richteten sich gegen die Grünen und die Antifa.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Juni 2020
    In der Konrad Wolf Straße wurden an der Haltestelle „Simon Bolivar Straße“ verschiedene Aufkleber-Motive der NPD verklebt. Sie richteten sich in rassistischer Weise gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft und deren migrantische Angehörige. Ein weiteres Motiv versuchte die NPD als soziale Kümmererpartei darzustellen. Es wurde „Arbeit und soziale Absicherung für alle Deutschen“ gefordert. Gemäß der Ideologie der Partei schließt das die Teile der Bevölkerung aus, die einen Migrationserfahrung besitzen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juni 2020
    Am Morgen wurde an einer Schule festgestellt, daß die Website gehackt wurde. Zu sehen war ein Schwein. Da es sich um eine Schule für arabische Sprache handelt, wurde ein antimuslimischer Hintergrund der Tat vermutet. Die Schule hat Anzeige erstattet.
    Quelle: Kalamon
  • 24. Juni 2020
    An der Haltestelle 'Am Sportplatz' wurde ein rassistischer Aufkleber der Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juni 2020
    Am Abend hielten sich mehrere Personen auf dem Kaisersteg auf als sich Boot mit feiernden Menschen nährte, auf dem sich auch mehrere Frauen mit Kopftuch befanden. Als sich grade die Menschen vom Boot und die von der Brücke gegenseitig zuwinkten, kam ein Fahrradfahrer an. Er wartete bis das Boot die Brücke erreichte und kippte sein Bier über dem Boot aus. Als es leer war, schmiss er die Glasflasche auf das Boot und flüchtete schnell. Die Menschen auf dem Boot schrien und die Anwesenden auf der Brücke versuchten ihn davon abzuhalten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Juni 2020
    Wie eine Zeugin berichtete, war sie auf dem Weg zwischen U- / S-Frankfurter Allee. Ein Mann stand dort mit seinem ca. sechs Jahre alten Kind und suchte etwas in seinem Koffer. Eine vorbeikommende Frau in Begleitung eines Mannes ging auf das Kind los und brüllte es an. Das Kind hielt sich ängstlich an Vater und Koffer fest und als der Vater hoch schaute, brüllte die Frau "Verpiss dich bloß!" und spuckte ihn aus rassistischer Motivation heraus an. Die von der Zeugin angesprochene Täterin entfernte sich daraufhin.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juni 2020
    In der Finckensteinallee wurde ein Graffiti mit dem Slogan "FCK NZS" (Fuck Nazis) mit "FCK AFA" (Fuck Antifa) übersprüht sowie an einem weiteren Stromkasten ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gegen linke Intoleranz. Jetzt erst recht(s)" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Juni 2020
    Gegen 15:15 Uhr wurde von einer Person beobachtet, wie sich zwei Männer an der Ecke Adalbertstraße / Naunynstraße begrüßten. Der eine Mann grüßte mit dem "Hitlergruß" und der andere antwortete mit "Sieg Heil".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 24. Juni 2020
    Am 24. Juni 2020 wurden am Bahnhof Zoo folgende antisemitische Ritzereien entdeckt: durchgekreuzte Davidsterne und Hakenkreuze, zudem das Kürzel 88 (steht für "HH"= "Heil Hitler").
    Quelle: RIAS Berlin
  • 23. Juni 2020
    Vor dem Rathaus Hellersdorf wurden antisemitische und verschwörungsideologische Parolen mit Kreide geschmiert. Unter anderem war die Aussage "Soros = BLM" zu lesen. "BLM" steht für die "Black Lives Matter"-Bewegung, die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt organisiert. George Soros ist ein amerikanischer Milliardär jüdischer Herkunft, der weltweit Organisationen fördert, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen. Soros wird unter anderem vorgeworfen, als Hinterperson die Migration nach Europa zu steuern. Er dient heute Rechten zur Personifizierung und Dämonisierung des (jüdischen) Bösen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juni 2020
    In der Hellen Mitte in Hellersdorf wurde eine Person von einem Mann LGBTIQ*-feindlich beleidigt. Der Mann bezeichnete die betroffene Person abwertend, da sie aus seiner Sicht nicht der weiblichen Norm entsprechen würde. Als ein Passant dagegenhielt, wurden er ebenfalls von dem Mann angepöbelt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Wuhletal wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Darunter befand sich u.a. ein rassistischer Aufkleber der Neonazi-Partei NPD.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 23. Juni 2020
    Im Umfeld des Victoriacenters tauchten etliche Aufkleber auf, die diffamierende Inhalte gegenüber den Grünen enthielten. Die wurden unter anderem pauschal als „strohdoof“ bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Juni 2020
    Als eine Demonstration von „Fridays for Future“ die Werneuchener Straße passierte, erschien ein Anwohner auf dem Balkon und zeigte eine Reichskriegsflagge. Er beleidigte die vorbeiziehenden Demonstrant_innen.
    Quelle: SPD Lichtenberg
  • 23. Juni 2020
    Auf den Scheiben einer U-Bahn der Linie U5 wurden am U-Bhf. Friedrichsfelde mehrere Neonaziaufkleber gefunden. Sie trugen die Aufschrift „Braun ist Bunt genug“ und eine Schwarze Sonne. Die Schwarze Sonne ist ein nordisches Symbol, das von den Nazis, allen voran Himmlers SS, popularisiert wurde. Sie setzt sich aus einem achtarmigen Hakenkreuz zusammen und ist auch heute noch bei Neonazis sehr beliebt.
    Quelle: Antirassistisches Register der ASH
  • 23. Juni 2020
    Wie schon am Vortag wurde eine größere Menge Sticker inhaltlich rassistisch, gegen politische Gegner*innen und mit verschwörungsideologischen Inhalten in der Revaler, Modersohn, Wühlischstraße im Boxikiez und im Rudolfkiez bis zur U-Warschauer Straße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juni 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. Juni 2020
    Zwischen Lipschitzallee und Wutzkyallee wurden sieben große Plakate einer extrem rechten Kleinstpartei sowie 24 Aufkleber von extrem rechten Gruppen und Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. Juni 2020
    Am 23. Juni 2020 wurde ein Schwarzer Teenager in einem Imbiss am Bhf Zoologischer Garten in Charlottenburg von Mitarbeiter*innen beschimpft. Einer seiner Freunde wurde antisemitisch beleidigt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 23. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde gegen 1:40 Uhr auf dem Park am Helmholtzplatz ein Mann (50 Jahre) von einer Frau (41 Jahre) aus einer Gruppe heraus rassistisch beleidigt und gestoßen.
    Quelle: ReachOut
  • 22. Juni 2020
    An einem Balkon in der Stollberger Straße wurde eine Reichskriegsflagge (90x150cm) mit Frakturschrift ("Deutschland - Meine Heimat") entdeckt. Die Reichskriegsflagge war die offizielle Kriegsflagge der Streitkräfte des Deutschen Reiches in der Zeit von 1871 bis 1945. Es gab sie in sieben zur Verwendung gelangten Versionen. Die Flagge des Kaiserreichs wird gegenwärtig auch von Gruppierungen des neonazistisches Spektrums verwendet, da die Verbreitung und Darstellung der Version der Kriegsflagge wie sie Nationalsozialismus (mit Hakenkreuz) strafbar ist. Die kaiserliche Reichskriegsfahne wurde bereits in der Weimarer Republik von rechten Parteien und Organisationen genutzt. Der Gebrauch dieser Version wird in der Regel geduldet.
    Quelle: Bezirksamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. Juni 2020
    An einer Werbetafel eines Supermarktes am Einkaufscenter "Corso" wurden erneut neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen und bezogen sich positiv auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 22. Juni 2020
    Rund um die Lipschnitzallee wurden 52 Aufkleber, sowie zwei Plakate von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. Juni 2020
    Eine Kopftuch tragende Frau wurde gegen 15.30 Uhr in der U9 in Richtung Osloer Straße in Moabit von einer ihr unbekannten Frau antimuslimisch rassistisch beleidigt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Juni 2020
    Am Wuhletal-Wanderweg in der Nähe des Rohrbruchparks wurde ein Schild mit dem Zahlencode "1488" beschmiert. Der Zahlencode 14 steht für einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als arisches Glaubensbekenntnis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "88" bezieht sich auf den achten Buchstaben im Alphabet, das H. "88" bedeutet folglich "HH" und steht für „Heil Hitler“.
    Quelle: Bezirksamt / Register ASH
  • 22. Juni 2020
    Nahe des U-Bahnhof Cottbuser Platz, am historischen Ort "Hellwichstorp", wurden mehrere Stelen mit extrem rechter Propaganda besprüht und beklebt. An eine Stelle wurde u.a. der Zahlencode "88" geschmiert, an zwei andere rassistische Plakate geklebt. Die Grußformel "88" ist in der neonazistischen Szene weit verbreitet und wurde bereits in den Nachkriegsjahren von Nationalsozialist*innen verwendet.
    Quelle: Bezirksamt
  • 22. Juni 2020
    In der John-Sieg-Straße wurden mehrere gesprühte Lambda-Symbole der „Identitären“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juni 2020
    Im Umfeld des U-Bhf. Magdalenenstraße klebte ein Neonazi Aufkleber der NPD an Häuserwände.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Juni 2020
    Eine größere Menge Sticker inhaltlich rassistisch, gegen politische Gegner*innen und mit verschwörungsideologischen Inhalten wurden in der Revaler, Modersohn, Wühlischstraße im Boxikiez und im Rudolfkiez bis zur U-Warschauer Straße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Juni 2020
    In der Hänselstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Kleinstpartei 3. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juni 2020
    Am 22. Juni 2020 wurde auf der Wilmersdorfer Str., auf Höhe des S-Bhfs, ein extrem rechter Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt, der sich gegen die politische*en Gegner*innen richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 22. Juni 2020
    Gegen 14:00 Uhr wurde einer Schwarzen Frau und ihrer aus Lateinamerika stammenden Begleiterin aus rassistischer Motivation vor einer Systemgaststätte am Alexanderplatz die Leistung verweigert. Die Betroffene und ihre Begleiterin standen in einer Schlange vor einer Filiale von Kentucky Fried Chicken am Alexanderplatz und folgten den Anweisungen eines Sicherheitsmitarbeiters, der überwachte, dass nicht zu viele Menschen eintraten. Eine andere Kundin kam mit einem Tablett aus dem Inneren der Filiale, stieß mit der am Eingang wartenden Schwarzen Frau zusammen und stolperte, wobei ihr Getränk umgeschüttet wurde. Die betroffene Schwarze Frau ging auf die andere Kundin zu und erkundigte sich, ob alles okay sei, was diese bejahte und woraufhin diese sich ein neues Getränk holen ging. Daraufhin kam der Sicherheitsmitarbeiter auf die Betroffene zu und fordert sie auf, zu gehen. Die Betroffene erklärte, dass sie keine Schuld am "Unfall" gehabt hätte. Der Sicherheitsmann bestand jedoch darauf, dass die Betroffene Schuld gewesen sei, wiederholte seine Forderung unter anderem mit dem Wort "Raus!" und fragte die Betroffene, die sich vor seinen Augen bereits auf Deutsch mit der anderen Kundin verständigt hatte, ob sie überhaupt Deutsch verstehe. Die Betroffene und ihre Begleiterin folgten schließlich der Aufforderung und verließen die Warteschlange.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 21. Juni 2020
    An der Kreuzung Rheinstr./ Dickhardstr. in Friedenau wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels entdeckt („Es gibt ein Recht auf Nazipropaganda“).
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 21. Juni 2020
    An der Ersatz-Bushaltestelle Goldenes Horn Süd, Richtung Walther Schreiber Platz wurden extrem rechte Schmierereien angebracht. Auf den Sitzbänken wurden mehrere Hakenkreuze und der Schriftzug „Islam Raus" in schwarzer Farbe angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 21. Juni 2020
    An dem Schild einer Bushaltestelle in Britz an der Blaschkoallee wurde ein rassistischer Schriftzug entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 21. Juni 2020
    Eine Frau mit Kind auf dem Arm wurde am Sonntag in der Straße Am Tierpark von einem Mann gegen 19:30 Uhr am Arm festgehalten und mehrfach ins Gesicht gespuckt. Im Anschluss stieß er die Frau und trat ihr gegen den Oberschenkel. Währenddessen beschimpfte er sie rassistisch.

    Anschließend flüchtete der Täter. Die Angegriffene erlitt eine Beinverletzung.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 21. Juni 2020
    Am Sonntagabend rief ein 40-jähriger Mann auf seinem Balkon in der Rhinstraße "Sieg Heil" und zeigte den Hitlergruß.

    Zwei Nachbarn des Mannes forderten ihn auf, das zu unterlassen. Der Rufer begab sich daraufhin mit einem Schraubenzieher zur Tür seiner Nachbarn. Als diese öffneten verletzte er die Männer mit dem Schraubenzieher an der Stirn und am Arm. Die gerufene Polizei nahm den Mann fest.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 20. Juni 2020
    Im Fußgängertunnel des U-Bahnhof Cottbusser Platz wurden mehrere neonazistische Sprühereien in roter Farbe entdeckt. Dabei handelt es sich um den Code "1488", eine "Odal-Rune" sowie eine "Lebens-Rune" und eine "Wolfsangel". Der Zahlencode 14 bezieht sich auf einen aus 14 Worten bestehenden Satz, der als Glaubensbekenntnis für weiße Rassisten und Neonazis gilt. Der Satz stammt von einem verurteilten und mittlerweile verstorbenen Neonazi der rechten Terrorgruppe "The Order". Die "Odal-Rune", die "Lebens-Rune" und die "Wolfangel" wurden (teilweise in leicht abgewandelter Form) im Nationalsozialismus als Zeichen verschiedener Organisationen getragen. Bis heute werden diese Symbole von neonazistischen Gruppierungen mit positivem Bezug darauf verwendet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. Juni 2020
    Am Objekt "Lichttor" auf dem Hellersdorfer Theaterplatz wurden zwei Lambda-Symbole geschmiert. Daneben stand "IB" als Abkürzung der extrem rechten "Identitären Bewegung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 20. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Mauerpark ein Wurstverkäufer (30 Jahre) von einem Parkläufer (56 Jahre) homophob beleidigt. Zuvor hatte der Parkläufer mit einer zweiten Person den Wurstverkäufer angesprochen, dass er dort keine Würstchen verkaufen dürfe.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 21.06.2020
  • 20. Juni 2020
    In der Müllerstraße im Wedding beleidigte gegen 17.00 Uhr eine weiße Frau eine Schwarze Frau: „Ihr Ausländer habt diese blöde Krankheit hier eingeschleppt!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juni 2020
    Auf der Sitzbank an der Bushaltestelle Wittenkindstraße (Richtung S+U Hermannstraße) wurden eine rassistische Schmiererei ("Ausländer raus") und ein Hakenkreuz angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Juni 2020
    Am S-Bhf. Karlshorst wurde die Parole „I love Q“ gesprüht. Sie bezog sich zum größten Teil auf eine US-amerikanische Verschwörungserzählung, nach der eine geheime korrupte Elite Kinder entführt, um aus deren Blut Drogen herzustellen. Sie trägt dabei stark antisemitische Züge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Juni 2020
    In einer Beratungsstelle im Bezirk Mitte äußerte sich ein Mann wiederholt rassistisch. Er bezeichnete "Ausländer" als "Vieh" und beklagt sich über mangelnde Integrationsbereitschaft von Migrant*innen. Er wurde von der Beraterin darauf hingewiesen, dass diese die Beratung abbrechen müsse, wenn er weiterhin rassistische Äußerungen fallen lasse. Der Mann versuchte jedoch im Verlauf der Beratung immer wieder, extrem rechtes und rassistisches Gedankengut anzubringen, so dass die Beratung abgebrochen wurde.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 20. Juni 2020
    Ein Sticker einer extrem rechten Kleinstpartei wurde in Rudow entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. Juni 2020
    Ein 45-jähriger Mann wird gegen 16.20 Uhr auf dem Kottbusser Damm aus einer Gruppe von fünf Personen heraus von zwei Männern rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 19. Juni 2020
    Im Bahnhof Friedrichstraße wurden um 9.15 Uhr zahlreiche antimuslimisch-rassistische und die Grünen diffamierende Fake-Flyer entdeckt. Auf den Fake-Flyern mit einem scheinbaren Layout und Logo der Grünen waren antimuslimisch-rassistische Aussagen zu lesen. Auf der Vorderseite stand: "Hallo Islam-Tschüß Freiheit" unter: "Grünes Bündnis ohne Deutschland" mit dem Logo der Grünen. Auf der Rückseite stand ebenfalls mit dem Logo der Grünen: "Hallo Messer-Tschüß Leben"
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 19. Juni 2020
    In der Nacht vom 18. auf den 19. Juni gab es wieder einen Brandanschlag, bei dem ein Auto vollständig ausbrannte. Ziel war die Damaskus-Konditorei in der Sonnenallee, wo die mutmaßlichen Täter den Tatort mit SS-Runen markierten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 19. Juni 2020
    Vor dem Markt in der Rupprechtstraße stand eine Gruppe Männer, die laut über Griechen, Spanier, „Kanaken“ und Linke schimpften. Sie wurden als „Viehzeug“ und faul bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 19. Juni 2020
    In der Waldeyer Straße und in der Frankfurter Allee wurden mehrere Aufkleber eines rechten Online-Handels aus Halle mit verschwörungsideologischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Juni 2020
    Am 19.6.2020 wurden acht Stolpersteine in der Dieffenbachstraße mit schwarzer Farbe besprüht. Anwohner*innen haben die Steine gereinigt.
    Quelle: FHXB Museum
  • 19. Juni 2020
    Zwei Männer im Alter von 28 und 34 Jahren wurden gegen 22.00 Uhr in der Weserstraße von vier unbekannten Männern aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt und von zwei Männern ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 19. Juni 2020
    Eine 57-jährige Frau beleidigte in der Linie N39 einen 55-Jährigen rassistisch. Der Busfahrer alarmierte die Polizei. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Pressemeldung der Polizei vom 19.06.20
  • 18. Juni 2020
    Am Cottbusser Platz wurden mehrere Aufkleber mit positivem Bezug zum Nationalsozialismus verklebt und später wieder entfernt
    Quelle: Augenzeug*in
  • 18. Juni 2020
    In der Lenaustr. wurde ein Plakat, das der Opfer von Hanau gedenkt, mit "Fake" beschmiert.

    Die Plakate, die an vielen Orten in Neukölln hängen, wurden bereits in der Vergangenheit immer wieder Ziel von rassistischen Beschmierungen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden erneut mehrere Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. Juni 2020
    An der Fassade eines Supermarktes in der Louis-Lewin-Straße / Quedlinburger Straße wurde ein Lambda-Symbol, das Erkennungszeichen der extrem rechten "Identitären Bewegung", in roter Farbe gesprüht. In den vergangenen Monaten sind bereits mehrere dieser Symbole, oft mit dazugeschriebenen Bezug zur "Identitären Bewegung" und meist in roter Farbe, in der Umgebung der Louis-Lewin-Straße geschmiert wurden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 17. Juni 2020
    In Gesundbrunnen pöbelte ein Mann erst in einer U-Bahn, dann auf einem U-Bahnhof mehrere Personen an, in dem er laut schreiend sie auf rassistische und volksverhetzende Weise beleidigte. Später beschimpfte er auf auf rassistische und volksverhetzende Weise einen Polizisten und bedrohte ihn. Zunächst begann der 47-Jährige gegen 15.10 Uhr in einem Zug der Linie U9 Personen mit rassistischen und volksverhetzenden Äußerungen zu beleidigen. Nach dem Aussteigen am U-Bahnhof Osloer Straße machte er auf dem Bahnhof weiter. Sechs Fahrgäste im Alter von 17 bis 43 Jahren, die schon im Zug auf den Mann aufmerksam geworden waren, informierten Sicherheitsmitarbeitende der BVG, die den 47-Jährigen festhielten und die Polizei alarmierten. Bei der Sachverhaltsklärung durch Einsatzkräfte des Polizeiabschnittes 18 brach der Tatverdächtige unvorhergesehen zusammen und musste von Rettungskräften der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort bedrohte er dann einen am Einsatz beteiligten Polizeimeister und beleidigte auch ihn auf auf rassistische und volksverhetzende Weise. Da er hierbei eine Schusswaffe erwähnte, die er im Besitz haben wollte, wurde anschließend seine Wohnung, jedoch ohne Erfolg, durchsucht. Nun muss er sich wegen Beleidigung, Volksverhetzung sowie Bedrohung und Beleidigung eines Polizeibeamten verantworten. Die Ermittlungen dazu führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung vom 18.06.2020
  • 17. Juni 2020
    Gegen 11.20 Uhr betrat eine unbekannte Frau eine Bankfiliale am Alexanderplatz im Ortsteil Mitte und trug keinen Mund-Nasen-Schutz. Ein 44-jähriger Security-Mitarbeiter sprach sie darauf an und forderte sie auf, einen Schutz anzulegen. Daraufhin beschimpfte sie den Mann mit rassistischen Beleidigungen und zeigte ihm einen Mittelfinger. Anschließend verließ die Frau die Bank und fuhr mit ihrem Fahrrad weg. Der Security-Mitarbeiter brachte die rassistische Beleidigung zur Anzeige. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.06.2020
  • 17. Juni 2020
    Auf einem Verteilerkasten wurde ein Plakat einer extrem rechten Partei entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juni 2020
    Im Ortsteil Pankow wurde eine Frau in der Tram an der Haltestelle S-Bahnhof Pankow von einem Mann beleidigt. Dieser sagte, dass sie zur Seite gehen solle und am besten dahin abhauen solle, wo sie hingehöre.
    Quelle: Narud e.V.
  • 17. Juni 2020
    In der Boxhagener Straße wurden mehrere Sticker des rechten Compakt-Magazins gegen politische Gegner*innen und gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Juni 2020
    Ein Sticker der neonazistischen Partei "Der III. Weg" wurde an der Telefonsäule in der Mönchstraße entdeckt.
    Quelle: Register Spandau
  • 17. Juni 2020
    Gegen 20.55 Uhr werden zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren in der Edisonstraße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Unbekannte zeigt anschließend den „Hitlergruß“.
    Quelle: ReachOut
  • 17. Juni 2020
    Gegen 20.55 Uhr werden zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren in der Edisonstraße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und angegriffen. Der Unbekannte zeigt anschließend den „Hitlergruß“.
    Quelle: ReachOut
  • 16. Juni 2020
    Die Mieter*innen eines Wohnhauses in der Grimmstraße und Nutzer*innen des Spielplatzes gegenüber waren sehr irritiert und haben die Hausverwaltung darüber informiert, daß Handwerker vor Ort nicht nur z. T. Shirts der neonazistischen NPD-Jugen "Nationalisten" trugen, sondern auch neonazistische Musik abspielten.

    Die Hausverwaltung informierte den Wohnungseigentümer, der die Handwerker eigenständig beauftragt hatte. Dieser scheint reagiert zu haben, denn die Handwerker trugen in der Folge andere Kleidung und verrichteten ihre Arbeiten ohne Musik.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juni 2020
    In der Frankfurter Allee Höhe Gürtelstraße wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ mit der Aufschrift „Unser Land – unsere Werte“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 16. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Mauerpark der Schriftzug "Früher SA, heute Antifa" entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juni 2020
    Am Schloßplatz wurde eine asiatisch gelesene Person vor einem Blumengeschäft von einer Frau mit den Worten "Geh aus dem Weg, du Kakerlake!" beleidigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Juni 2020
    In der Umgebung des Einkaufscenters "Corso" wurden mehrere Aufkleber und zwei Plakate der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die zwei Plakate sind an einer Litfaßsäule gefunden worden. Eines hatte einen Bezug zur Corona-Pandemie, das andere richtete sich gegen die EU.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Juni 2020
    Zum wiederholten Mal wurde in der Holteistraße ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juni 2020
    In einem Hauseingang wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfremdet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 15. Juni 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurden mehrere Aufkleber mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    An der U-Bahnlinie 5 wurde in Höhe des U-Bahnhof Kienberg ein extrem rechter Aufkleber am Bahnwaggon entdeckt, der sich auf antikommunistische Weise herablassend auf politische Gegner*innen bezieht. Der selbstgemachte Aufkleber bezog sich daneben positiv auf den "1. FC Union Berlin".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    An der neuen Grottkauer Straße wurde ein Aufkleber der Neonazi-Partei NPD entdeckt, der rassistische Ansichten verbreitet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    An der Carola-Neher Str / Maxie-Wander-Straße wurde ein gleichschenkliges Keltenkreuz auf einen Stromkasten geschmiert. Das Symbol des gleichschenkligen Keltenkreuzes gilt als "White Power"-Zeichen. Die öffentliche Verwendung ist strafbar.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    Auf einem Schild auf einer Holzbrücke zum Kienberg wurden zwei extrem rechte Sticker angebracht und eine "88" geschmiert. Die "88" ist ein bekannter Neonazi-Code und bezieht sich positiv auf den Nationalsozialismus.
    Quelle: Bezirksamt / Register ASH
  • 15. Juni 2020
    In der Eitelstraße wurde mit Edding der Schriftzug „NPD“ an eine Wand geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Juni 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Juni 2020
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ und welche mit der Parole „Refugees not welcome“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 15. Juni 2020
    An den Fensterfronten der Geschäftsstelle Bündnis90/ Die Grünen, die auch Anlaufstelle des Registers Spandau ist, wurden am Morgen des 15. Juni drei große Plakate der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt. Die restlichen Fenster waren mit Kleber vollständig beschmiert. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 15. Juni 2020
    Im Umfeld des Einkaufcenter Eastgate und des S-Bahnhofs Marzahn wurden diverse Aufkleber verschiedener extrem rechter Gruppierungen und Parteien entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Juni 2020
    An einem Mülleimer zwischen der Ludwig-Renn-Straße und der Raoul-Wallenberg-Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Juni 2020
    Gegen 18.15 Uhr gerieten zwei Frauen in der Frankfurter Allee über ihre in einem Buddelkasten spielenden Kinder in Streit. Die eine Frau beleidigte die andere erst rassistisch und riss ihr dann das Kopftuch vom Kopf. Vier Personen kamen hinzu, um die Situation zu beruhigen. Der Begleiter der einen Frau schlug mit einem Besenstiel in Richtung der eingreifenden Personen. Ein Angegriffener wehrte sich mit Reizgas, so dass der Angreifer den Besenstiel fallen ließ. Die Schlichter entfernten sich. Nun kamen mindestens fünf weitere Männer hinzu. Aus dieser Gruppe heraus, wurde mit dem auf dem Boden liegenden Besenstiel auf die beiden Begleiter der 27-Jährigen Frau eingeschlagen. Anschließend flüchtete die Gruppe. Rettungskräfte versorgten die zwei Verletzten.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1458
  • 14. Juni 2020
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten wurde erneut beschädigt. Ein bislang unbekannter Fahrradfahrer hatte sich kurz vor 8 Uhr zwei Glasflaschen aus einem Mülleimer genommen, diese gegen das Denkmal geworfen und damit die Fensterscheibe des Denkmals, hinter der ein Film zu sehen ist, zerstört. 2019 war das Denkmahl bereit sieben mal beschädigt worden.
    Quelle: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Polizeimeldung vom 14.06.2020, Queer.de vom 14.06.2020
  • 14. Juni 2020
    In einer Marzahn-Hellersdorfer Facebook-Gruppe wurde ein Kommentar gepostet, der den Nationalsozialismus verharmlost. Der Kommentar tauchte unter einer Diskussion zum 84. Jahrestag der Verschleppung der Berliner Sinti*zze und Rom*nja in das NS-Zwangslager Marzahn auf. Der Facebook-User setzte dabei u.a. Akteur*innen, die sich gegen Faschismus engagieren, mit dem Nationalsozialismus gleich. Mit der Gleichsetzung verhöhnt er die Opfer des NS-Regimes und verharmlost die Täter.
    Quelle: Register ASH
  • 14. Juni 2020
    Im U-Bahnhof Bernauer Straße am Ausgang zur Brunnenstraße wurde um 13.55 Uhr eine Schwarze Frau, die mit ihren Kindern unterwegs war, von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und ihr wurde zugerufen: „Du gehörst nicht hier her!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 14. Juni 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Broschüren der „Unabhängigen Nachrichten“, einem neonazistischen Onlineportal, in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Juni 2020
    Auf der Schöneberger Fritz-Reuter-Alle wird ein Mann, nachdem er aus Versehen einen ihm unbekannten Mann auf der Straße gegrüßt hat, in abwertender Weise beschimpft und mit den Worten "Dir zeig ichs noch" bedroht. Der unbekannte Mann verfolgte daraufhin den Betroffenen mit einem Gegenstand in der Hand bis dieser den Verfolger mit den Worten Was

    ist Dein Problem?" ansprach. Danach drehte der Verfolger ab. Der Betroffene hatte den Eindruck, dass der Mann rechts gerichtet war und ihn deshalb verfolgte.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Juni 2020
    Auf der Schöneberger Fritz-Reuter-Alle wird ein Mann, nachdem er aus Versehen einen ihm unbekannten Mann auf der Straße gegrüßt hat, in abwertender Weise beschimpft und mit den Worten "Dir zeig ichs noch" bedroht. Der unbekannte Mann verfolgte daraufhin den Betroffenen mit einem Gegenstand in der Hand bis dieser den Verfolger mit den Worten Was

    ist Dein Problem?" ansprach. Danach drehte der Verfolger ab. Der Betroffene hatte den Eindruck, dass der Mann rechts gerichtet war und ihn deshalb verfolgte.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Juni 2020
    Auf der Schöneberger Fritz-Reuter-Alle wird ein Mann, nachdem er aus Versehen einen ihm unbekannten Mann auf der Straße gegrüßt hat, in abwertender Weise beschimpft und mit den Worten "Dir zeig ichs noch" bedroht. Der unbekannte Mann verfolgte daraufhin den Betroffenen mit einem Gegenstand in der Hand bis dieser den Verfolger mit den Worten Was

    ist Dein Problem?" ansprach. Danach drehte der Verfolger ab. Der Betroffene hatte den Eindruck, dass der Mann rechts gerichtet war und ihn deshalb verfolgte.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Juni 2020
    Bei einer syrischen Famile wurde Hundekot vor die Tür gelegt. Zum Schutz der Betroffenen wird der Ort und Tag nicht genannt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Juni 2020
    Zwei Männer im Alter von 20 und 53 Jahren wurden gegen 0:45 Uhr in einem Lokal in der Pichelsdorfer Straße von einem 36-jährigen Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt. Der 20-Jährige wurde von einem Aschenbecher, der vom 36-Jährigen geworfen wurde, am Hinterkopf getroffen. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: ReachOut
  • 13. Juni 2020
    Am Abend beleidigte eine Frau einen jungen Mann in der Orionstr. homosexuellen-feindlich.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 13. Juni 2020
    An die Fassade eines Supermarktes in der Kiefholzstr. wurde der rechte Slogan "stehe auf", sowie u. a. "Fick Antifa" gesprüht.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Juni 2020
    Ein bislang unbekannter Fahrgast beleidigte einen Busfahrer in Moabit auf rassistische Weise. Während der Fahrt mit dem Bus der Linie TXL war der Busfahrer auf einen äußerst aggressiven Mann aufmerksam geworden, der die Fahrt über pöbelte. Wegen seines Verhaltens forderte der Fahrer den Pöbler gegen 22.50 Uhr auf, den Bus in der Turmstraße zu verlassen. Dem kam der Mann nach, beleidigte beim Verlassen des Busses jedoch den Fahrer und beschädigte einen Scheibenwischer. Vor Eintreffen der alarmierten Polizei entfernte sich der Tatverdächtige unerkannt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.06.2020
  • 13. Juni 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte am Mühlengrund rassistische Flyer in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Juni 2020
    Eine weiße deutsche Fußgängerin überquert um 21.09 Uhr die Kreuzung Müllerstraße Ecke Seestraße und rief einem vor der Ampel stehenden Fahrradfahrer eine Anti-Schwarze rassistische Beleidigung mit dem N-Wort zu.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 13. Juni 2020
    Zwischen Lipschitzallee und Zwickauer Damm wurden acht Aufkleber mit extrem rechtem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. Juni 2020
    Im S-Bahnhof Lichterfelde West wurden rassistische Edding-Schmierereien entdeckt und entfernt. Sie lauteten "Moslem go home", "Türken in die Türkei", "Asylflut stoppen" und " Islam raus".
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. Juni 2020
    Ein Mann, der in Begleitung eines anderen Mannes in der U-Bahn fährt, wird von einem unbekannten Mann aufgrund antiziganistischer und homophober Motivation bedroht. Der Unbekannte hindert die beiden Männer am Aussteigen und schlägt dem Mann verschiedene Dinge aus der Hand. Auf dem U-Bahnhof Yorckstraße versucht der Angreifer weiterhin ihn zu schlagen und mit einer Zigarette zu verbrennen. Die beiden Männer werden bis in eine Bar, in die sie sich flüchten, verfolgt. Später erstattet der Mann Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 12. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg beleidigte gegen 19:15 Uhr in der Thomas-Mann-Strasse eine Frau rassistisch. Daraufhin stellte sich eine zweite Frau (27 Jahre) zwischen den Mann (33 Jahre) und der Frau, um die Situation zu beruhigen. Daraufhin beleidigte der Mann die 27-jährige Frau rassistisch und versuchte die Frau mit seinem mitgeführten Bolzenschneider zu schlagen und anschließend den Hund der Frau damit zu bewerfen. Die Frau konnte den Schlägen ausweichen und auch der Hund blieb unverletzt. Der Mann gab weitere rassistische Beleidigungen von sich. Die Polizei wurde gerufen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.06.2020
  • 12. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg beleidigte ein Mann (33 Jahre) ein Jungen (7 Jahre) auf einem Spielplatz rassistisch. Der Mann beschädigte darüber hinaus den Zaun des Spielplatzes mit einem mitgeführten Bolzenschneider. Die Polizei nahm den Mann vorüber gehend fest.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.06.2020
  • 12. Juni 2020
    Wieder wurde in der Holteistraße ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Juni 2020
    Eine muslimische Frau, die mit ihrem Kleinkind im Kinderwagen unterwegs war, wurde im U-Bahnhof Stadtmitte von einem Mann als „Kopftuch-Bitch“, die sich „davon machen“ solle, beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 12. Juni 2020
    Im Hönower Weg, in der Mellenseestraße und Dolgenseestraße wurden Aufkleber verschiedener extrem rechter Versände gefunden. Sie richteten sich gegen politische Gegner_innen („Antifa-Terror-Organisationen verbieten“), Flüchtlingshelfer_innen („Stoppt die NGO-Mafia“) und die Corona-Maßnahmen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Juni 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an der Bushaltestelle Gustav-Adolf-Str/Langhansstraße Richtung Buschkrugallee/Buch eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Juni 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden mehrere Aufkleber mit dem Slogan "Qlobal-Change", einem großen Q und einem sich darin befindenden Hasen entdeckt und entfernt. "Qlobal-Change" ist ein Blog aus der Schweiz, der sich auf die "QAnon"-Verschwörung in den USA bezieht. Dieses Kürzel steht für einen extrem rechten und antisemitischen Verschwörungsmythos aus den USA.
    Quelle: NEA
  • 11. Juni 2020
    An einem Durchgang am S-Bahnhof Hermsdorf wurde der Schriftzug "White Lives Matter" bemerkt, den Unbekannte in Großbuchstaben an die Wand gesprüht hatten. Der Slogan wurde von rassistischen Organisationen in den USA als Reaktion auf die Black-Lives-Matter-Bewegung geprägt.
    Quelle: Integrationslots*innen Reinickendorf
  • 11. Juni 2020
    In der Holteistraße wurde ein verschwörungsideologischer Sticker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juni 2020
    An einer Sporthalle in der Carola-Neher-Straße 51 wurde ein Graffiti mit der Aufschrift "Deutscher Sozialismus" mit einem daneben geschmiertem Hakenkreuz entdeckt. Die Schmiererei wurde zur Anzeige gebracht und entfernt.
    Quelle: Hellersdorfer Atheletik-Club Berlin e.V. / Register ASH
  • 11. Juni 2020
    Eine Mieterin fand einen Flyer einer extrem rechten Partei in ihrem Briefkasten.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Juni 2020
    Im Umfeld des Nöldnerplatzes wurden verschiedene Motive eines extrem rechten Versands aus Halle gefunden und entfernt. Sie richteten sich inhaltlich gegen politische Gegner_innen.
    Quelle: Büro Linkspartei Sebastian Schlüsselburg
  • 10. Juni 2020
    Auf dem Markt in Friedrichshagen bot ein Stand verschiedene Blechschilder an, darunter auch zwei Schilder mit der Aufschrift "Deutsches Reich" mit Reichsadler, sowie "Deutschland meine Heimat" mit Reichskriegsflagge und Reichsadler. Als eine Besucherin den Betreiber darauf ansprach, regierte dieser lautstark mit rassistischen Parolen, wie "Die Ausländer liegen uns allen auf der Tasche." und "Die Ausländer sollte man alle in ihrem Krieg abknallen.".
    Quelle: Nachbarschaftszentrum Friedrichshagen
  • 10. Juni 2020
    An ein Versorgungshäuschen auf dem Müggelheimer Dorfanger wurde "NPD" gesprüht.
    Quelle: Bezirksamt Treptow-Köpenick
  • 10. Juni 2020
    An die Briefkästen vor dem S-Bhf. Schöneweide wurden zwei "18" geschmiert. Die "18" ist ein Zahlencode der neonazistischen Szene. Die Zahlen stehen für die jeweiligen Buchstaben im Alphabet (1 = A = Adolf; 8 = H = Hitler).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Juni 2020
    Bei einer Bushaltestelle in der Blaschkoallee wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das dort mit Corona-Bezug hingeschmiert wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Juni 2020
    Vor dem Einkaufscenters "Corso" am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III Weg" entdeckt. In unmittelbarer Nähe befand sich ein Aufkleber der Neonazi-Partei NPD mit rassistischem Inhalt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Juni 2020
    Am Nöldnerplatz, in der Nöldnerstraße und in der Lückstraße wurden mit Kreide Hashtags (#Q) angebracht, die auf eine amerikanische Verschwörungserzählung verweist, nach der dunkle verschworene Mächte einen pädophilen Folterring betreiben würden. Die Erzählung trägt stark antisemitische Züge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wird gegen 2:15 Uhr in der Schönhauser Allee ein Mann (37 Jahre) von einem anderen Mann (40 Jahre) rassistisch und homophob beleidigt und mehrmals gegen den Kopf und den Körper getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 9. Juni 2020
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Wochen vereinzelt Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und enfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Natürlich Deutsch" und es waren ein wenig mehr als zehn Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Juni 2020
    In der Haltestelle Märkische Allee/Alt-Friedrichsfelde (Berlin) wurden mehrere Aufkleber der NPD („Die Wahrheit lässt sich nicht verbieten“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Juni 2020
    Am 09. Juni 2020 wurde gegen 17.25 Uhr in der Rossmann Filiale in der Tauentzienstr. in Charlottenburg eine 24-jährige Schwarze Frau rassistisch beleidigt. Die Kassiererin der Filiale unterstellte der Kundin Kartenmissbrauch, da der Name auf der Karte, mit der die Kundin bezahlen wollte "deutsch" klinge. Als die Betroffene die Polizei ruft, unterstellt ihr der Polizist zu lügen, beleidigt sie, schreit sie an und droht ihr mit Gefängnis.
    Quelle: BZ vom 12.06.20, Facebook, Pressemitteilung EOTO und ReachOut Berlin
  • 8. Juni 2020
    Dem Register wurde gemeldet, dass es vor Kurzem (Datum nicht genau bekannt) eine Kleberoute aus dem extrem rechten Versandhandel von "Politaufkleber" gab, die alle entfernt wurden. Die Route zog sich von der Boxhagener Straße entlang der Tram bis in den Lichtenberger Viktoria-Kiez. Verklebt wurden überwiegend Sticker gegen den politischen Gegner und Sticker mit verschwörungsideologischen Inhalten zur "neuen Weltordnung" und Bill Gates.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Juni 2020
    Im Rudolfkiez, zwischen Lehmbruckstraße und Stralauer Allee, wurden wiederholt viele Politaufkleber entfernt, die sich u. a. gegen den poltischen Gegner richteten.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Juni 2020
    In der Fritz-Erler-Allee wurden extrem rechte Flyer entdeckt, die sich der Reichsbürger-Bewegung zuordnen lassen.
    Quelle: Register Neukölln
  • 8. Juni 2020
    An der Bushaltestelle Rixdorfer Straße / Britzer Straße Richtung Marienfelde wurde eine Hankenkreuzschmiererei angebracht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 8. Juni 2020
    Am Nöldnerplatz, in der Nöldnerstraße sowie in mehreren Straßen des Victoriakiezes wurden verschiedene Motive eines Hallenser Neonazi-Versands gefunden und entfernt. Die Motive richteten sich gegen politische Gegner_innen und enthielten Verschwörungserzählungen (NWO, Bill Gates).
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 8. Juni 2020
    Ein 42-jähriger Mann wird gegen 0.40 Uhr im Volkspark Humboldthain von zwei unbekannten Männern aus einer Gruppe heraus aus LGBTIQ*feindlicher Motivation festgehalten und geschlagen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.07.2020
  • 8. Juni 2020
    Ein Mann, der mit seiner Freundin ein Café am Märkischen Ufer besucht, wird gegen 21.00 Uhr aus einer Gruppe von vier Männern und einer Frau heraus rassistisch beleidigt. Der Wirt, der aufgrund der Corona-Bestimmungen seine persönlichen Daten kennt, spricht gegen ihn Morddrohungen aus.
    Quelle: ReachOut
  • 7. Juni 2020
    An der Ecke Weichsel / Oderstraße wird ein Anti-Antifa Sticker entfernt. Besonders ist der militante Stil, der bis Ende der 90er / Anfang der 2000er Jahre von Nazis benutzt wurde.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. Juni 2020
    Am Standort ALDI / REWE in der Revaler Straße wurden an der DHL-Packstation und am Unterstand der Einkaufswagen von ALDI Sprühereien „Kill Antifa" versehen mit einem Galgen entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. Juni 2020
    Am 07. Juni 2020 wird eine Person am U-Bhf Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf am Gleis Richtung Rudow aus transphober Motivation beleidigt. Ein Mann raunt der Person im vorbeihen "miese Schwuchtel" zu, worauf die Person laut mit "Halt einfach deine Klappe." reagiert.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 7. Juni 2020
    Bei einer Putzaktion in Rudow im Rahmen des Festivals Offenes Neukölln wurden Sticker von extrem rechten Parteien entdeckt und entfernt. Ebenfalls entdeckt wurden Verteilerkästen, die in den Farben der Reichskriegsflagge übermalt worden waren oder auch mit einem Hakenkreuz bzw. auch einer Odalrune beschmiert wurden.
    Quelle: Register Neukölln, hassvernichtet
  • 7. Juni 2020
    Auf den Bänken der Tramhaltestelle Schalkauer Straße wurden mehrere mit Edding gemalte Hakenkreuze gesehen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 6. Juni 2020
    Mitglieder der neonazistischen Kleinstpartei 3. Weg verteilten ihre extrem rechten Flyer mit Coronabezug in Wohngebieten in Plänterwald und Baumschulenweg.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 6. Juni 2020
    Im Ortsteil Pankow wurden am S-Bahnhof neonazistische Aufkleber entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Nazi Kiez" oder "NS Zone".
    Quelle: NEA
  • 6. Juni 2020
    Im Bereich Lipschitzallee wurden neun Aufkleber von extrem rechten Gruppen entdeckt und entfernt, die sich unter anderem gegen Geflüchtete richteten.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. Juni 2020
    In der Wildenbruchstr. wurden in der Nacht zum 5.6. zwei Läden sowie ein Hauseingang mit SS-Runen und Hakenkreuzen in roter Farbe besprüht.

    Getroffen wurden ein bekanntes linkes Lokal sowie ein neu eröffnetes asiatisches Restaurant.

    Bereits im Dezember war in der Straße der Hauseingang sowie ein migrantisches Restaurant markiert worden.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 5. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in der Zum Langen Jammer wurden an Laternen LGBTIQ*feindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten u.a. den Slogan "Gender Mainstreaming ist ein erfundener Scheißdreck" mit Menschenfeindlichen Grafiken. Die Aufkleber stammen von einem Onlineversand, der von einem extrem Rechten aus Halle betrieben wird.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 5. Juni 2020
    Ein Schwarze Frau, die mit ihren drei kleinen Kindern beim Einkaufen in einem Geschäft in der Müllerstraße im Wedding war, wurde am frühen Nachmittag von einer anderen Kundin rassistisch beleidigt. Die weiße Kundin sagte: „Kinder machen und uns auf der Tasche liegen, ja, das könnt ihr!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 5. Juni 2020
    In der Rudower Chaussee in der Nähe des S-Bhf. Adlershof wurde ein NS-verherrlichender Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Juni 2020
    Gegen 18.30 Uhr wird eine 61-jährige Frau auf der Straße Hallesches Ufer von mehreren Jugendlichen aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt, bedroht und angespuckt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 4. Juni 2020
    Im Richard-Sorge-Kiez wurden 5 Nazi-Sticker entdeckt, sowie je einer in umliegenden Gebieten: Friedenstraße (nahe Landsberger Allee), Karl-Marx-Allee (nahe Frankfurter Tor, Südseite) und Heidenfeldstraße (nahe Ebertystraße). Gestickert wurde "Es lebe Kaltland", "Kommi Killer" und "Blonde Bestien".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Juni 2020
    In der Samariterstraße, Höhe Nr. 24/25, wurde ein genderdiskriminiernder Sticker des Onlinehandels eines Rechtsextremisten aus Halle entfernt "Gender Mainstreaming ist ein erfundener Scheißdreck" mit einer diskriminierender Grafik. Außerdem wurden in letzter Zeit im Gebiet vermehrt Anti-Antifa-Schmierereien wahrgenommen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 4. Juni 2020
    Das buddhistischen Zentrum Berlin in der Frohnauer Straße in Frohnau wurde in der Nacht zum 4. Juni erneut Ziel von Sachbeschädigungen, nachdem die, zur Straße hin gut sichtbaren Plakaten gegen "Verhetzung und Fremdenfeindlichkeit" und gegen die AfD nach vorherigen Beschmutzungen erneuert worden waren. Am Morgen um 6:45 Uhr wurde bemerkt, dass Unbekannte mit roter Farbe ein Hakenkreuz auf einen Transporter gesprüht hatten, der vor dem Zentrum parkte. Das größere Schild und die beleuchtete Hausnummer und das Hausnummernschild waren mehrfarbig übersprüht worden. Außerdem drangen die Täter*innen auf das Grundstück ein und besprühten mit Farbe eine Laterne, eine lebensgroße Buddhastatu sowie die Fassade und Fenster des Hauses.
    Quelle: B.Z. vom 4. Juni 2020; Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 4. Juni 2020
    In einem Café in Nordneukölln wurde ein Mann mit antisemitischen Verschwörungsmythen rund um die Corona-Pandemie konfrontiert. Als der Gast die Aussagen des Mitarbeiters als antisemitisch bezeichnete, wurde er des Lokals verwiesen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 4. Juni 2020
    Im Umfeld des Hundeauslaufsplatzes nahe des S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber eines hallenser Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 4. Juni 2020
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber des „III. Wegs“ und Aufkleber mit der Parole „Thank you for not mixing“ gefunden und entfernt. Die zweite Parole lehnt in rassistischer Weise Menschen verschiedener Hautfarben ab, die zusammen Kinder bekommen.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 4. Juni 2020
    Ein Kameramann und ein Journalist vom ZDF werden am Rande eines Prozesses gegen einen bekannten Neonazis vor dem Landgericht in der Turmstraße während der Dreharbeiten bedroht und angegriffen. Der Kameramann wird von einem Neonazi gestoßen. Zwei Justizbeamte, versuchen ebenfalls das Kamerateam am Filmen zu hindern.
    Quelle: Registerstelle Mitte, ReachOut, taz vom 04.06.2020
  • 3. Juni 2020
    Gegen 20:40 Uhr wurde eine 28-jährige von einem flüchtigen Bekannten wiedererkannt und mehrfach transphob beleidigt. Im weiteren Verlauf soll der Tatverdächtige einen Stein nach der Frau geworfen haben, der sie am Fuß traf. Anschließend entfernte sich der namentlich bekannte 17-Jährige.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1379
  • 3. Juni 2020
    Während ein weißer Vater mit seinen beiden kleinen Schwarzen Kindern über die Prinzenallee ging, wurden sie von einem ihnen unbekannten weißen älteren Mann laut als "Dreckspack" beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Juni 2020
    An einem Schulgebäude in Rummelsburg wurde der Hashtag „#Q“ mit Kreide hinterlassen. Er bezieht sich auf die antisemitische Verschwörungstheorie, dass es eine geheime Elite gäbe, die Kinder versklaven würde, um ihr Blut zu konsumieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juni 2020
    Trotz anfänglicher telefonischer Zusage wurde einer Person aus rassistischen Gründen die Vermietung eines Zimmers verwehrt, nachdem diese persönlich zur Vertragsunterschrift erschien.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juni 2020
    Vor dem Aldi in der Huttenstraße in Moabit wurde ein auf einer Mauer sitzender trauernder Schwarzer Mann gegen 22.00 Uhr von sechs bis acht Polizisten*innen angesprochen, sie seien von den Anwohnern wegen der Lautstärke seiner Trauergeräusche alarmiert worden. Der Schwarze Mann machte Zeichen, dass er alleine gelassen werden wollte und als er aufstand, wurde er von den Polizist*innen eingekesselt. Daraufhin beschwerte er sich lautstark. Ein Polizist reagierte und schrie ihn an: “Jetzt hören Sie doch mal auf”. Im nächsten Moment wurde der Schwarze Mann gegen die Brust gestoßen und fiel auf den Rücken. Passaten*innen und Zeug*innen riefen und beschwerten sich. Der gestoßene Mann war nun außer sich, während die Polizist*innen, ihn weiterhin eng umkreisend, aber nun ruhig auf ihn einredeten. Auf die Nachfrage von Zeug*innen, wieso der Mann so stark geschubst worden sei, dass er auf den Rücken gefallen sei, gab ein selbst weiter außen stehender Polizist die Auskunft, der Betroffene hätte die Hand gegenüber der Polizei erhoben. Daraufhin sei das Schubsen eine Notwehr gewesen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Registerstelle Friedrichshain/Kreuzberg
  • 2. Juni 2020
    Im Bereich einer Grünfläche in der Mehrower Allee wurde ein Hakenkreuz auf einen Mülleimer geschmiert.
    Quelle: Bezirksamt
  • 2. Juni 2020
    Im Bezirk Pankow wurde an einer Haustür eine schwarze Sonne sowie rechte Aufkleber entdeckt. Die Schwarze Sonne ist ein von der nationalsozialistischen Schutzstaffel (SS) verwendetes Symbol. Es besteht aus zwölf in Ringform gefassten gespiegelten Siegrunen und kann mit einem zwölfarmigen Hakenkreuz beschrieben werden. Die Schwarze Sonne ist ein wichtiges Ersatz- und Erkennungssymbol der neonazistischen Szene.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Juni 2020
    An einer Werbetafel eines Supermarktes am Einkaufscenter "Corso" wurden neonazistische Aufkleber entdeckt. Sie richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 2. Juni 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. Juni 2020
    Eine Person, die bereits von der rechten Anschlagsserie betroffen war, erhielt eine Droh-SMS mit extrem rechtem Hintergrund.
    Quelle: Register Neukölln, twitter
  • 1. Juni 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Erich-Weinert-Straße und drum herum Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" oder "Keine Macht den Islamisten".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Juni 2020
    Nahe des S-Springpfuhl wurde ein Hakenkreuz in roter Farbe geschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. Juni 2020
    In Neu Hohenschönhausen verteilte ein Funktionär einer extrem rechten Partei die Zeitschrift „Preußische Allgemeine Zeitung“ in Anwohner_innenbriefkästen. Der Zeitung wird eine Scharnierfunktion zwischen Rechtskonservatismus und extremer Rechter zugesprochen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. Juni 2020
    Ein junger Mann mit türkischen Wurzeln ging im Juni zu einer Behörde in Reinickendorf, um die Angelegenheit seines schwerbehinderten Vaters zu klären. Dieser war pandemiebedingt in der Türkei „gefangen“. Der Mitarbeiter war genervt davon, dass die Bundesrepublik für den Vater Leistungen zahlen sollte und kommentierte: „Warum fragt Ihr Vater denn Erdogan nicht nach Geld? Soll Erdogan ihm doch seine Kasse öffnen.“ Der Betroffene drohte, die Polizei zu rufen. Daraufhin entschuldigte sich der Mitarbeiter schriftlich auf amtlichem Papier. Das Datum des Vorfalls wurde anonymisiert.
    Quelle: Bürgerbüro von Hakan Taş (Die LINKE)
  • 1. Juni 2020
    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich. Detaillierte Informationen liegen dem Register Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) vor.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 31. Mai 2020
    Im Mai wurden mehrere 100 rassistische Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle im weiträumigen Gebiet zwischen Ostkreuz, Warschauer Straße und Frankfurter Allee entdeckt und entfernt. Wurden über Monate täglich Hunderte Aufkleber entdeckt und entfernt, hat die Häufigkeit der rechten Klebeaktionen bereits im April nachgelassen und ging auch im Mai nochmals zurück. Sie finden nicht mehr täglich statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 31. Mai 2020
    Am Sonntagabend wurden zwei Personen in der Flughafenstr. zuerst LGBTIQ*-feindlich beleidigt und anschließend geschlagen. Die beiden erstatteten Anzeige.
    Quelle: Register Neukölln, rbb24
  • 31. Mai 2020
    Gegen 16:50 Uhr beleidigte ein 42-jähriger Mann im Bhf. Lichtenberg vor der McDonalds-Filiale einen 15-Jährigen rassistisch. Anschließend schlug er einem 29-Jährigen ins Gesicht. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 31. Mai 2020
    Die Lichtenberger NPD verteilte in den Häuserblocks um den Prerower Platz flüchtlingsfeindliche Flugblätter in die Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2020
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. An dieser nahmen 40-50 Teilnehmende teil. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Mai 2020
    Auf der Facebook-Seite "Nein zum Heim Buch, Karow & Blankenburg" wurden im Monat Mai verschiedene Beiträge verfasst, die eine rassistische Stimmung erzeugen sollen. In einem Beitrag am 22. Mai wurden Geflüchtete als "Asylanten" bezeichnet. Gleichzeitig wurde von Menschen mit Covid-19 Infektionen berichtet, die in einer Unterkunft in Berlin-Buch untergebracht waren. In diesem Zusammenhang wurde von "multikulturelle Bereicherung" gesprochen. In einem Post vom 29. Mai wurde erneut auf Corona-Fälle und eine Geflüchteten Unterkunft hingewiesen und eine Angst vor Geflüchteten und von Corona geschührt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Mai 2020
    Im zweiten Quartal 2020 wurde in Charlottenburg einer Person aus rassistischer Motivation eine Wohnung verweigert.

    Eine Veröffentlichung des genauen Vorfalls ist aufgrund von Daten-, Personenschutz oder auf Wunsch der betroffenen Personen nicht möglich.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 30. Mai 2020
    Am 30. Mai 2020 wurde an den beiden S-Bahnsteigen des S-Bahnhof Grunewald in Grunewald jeweils 1 großes Edding-Graffito mit der Aufschrift „TÖTET MERKEL !“, sowie zwei Stickerreste von Aufklebern mit der Aufschrift „Refugges not Welcome“ und darüber ein Edding-Graffito “Ausweis? ung!“ entdeckt.
    Quelle: www.hass-vernichtet.de
  • 30. Mai 2020
    Bei einer Bushaltestelle in Britz wurde ein Hakenkreuz entdeckt, das mit Corona-Bezug auf die Sitzfläche geschmiert wurde.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. Mai 2020
    An einem Stromkasten an der Alten Hellersdorfe Straße / Zossener Straße wurde ein Zettel von der Neonazipartei NPD entdeckt, der sich negative auf den 8. Mai als "Tag der Befreiung" bezieht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 30. Mai 2020
    Ein Neonazi hat am U-Bahnhof Wuhletal mehrere extrem rechte Aufkleber angebracht. Er beklebte u.a. die Außenseite einer Tür der S-Bahnlinie S5 sowie Bahnhofsmobiliar. Auf seiner Kleidung trug er extrem rechte Propaganda zur Schau, die sich u.a. positiv auf den Nationalsozialismus bezog.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 30. Mai 2020
    Bei der Lipschitzallee wurden zwei Hakenkreuze sowie ein antimuslimischer Spruch bei einer Bushaltestelle entdeckt, die dort mit Edding hingeschmiert worden waren.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. Mai 2020
    In der S-Bahnlinie 3 Richtung Erkner auf Höhe des Bahnhofs Hakescher Markt wurde eine junge Transfrau während einer Fahrscheinkontrolle von den Kontrolleuren transfeindlich und sexistisch beleidigt. Die Frau hatte zwar mehrere Fahrscheine dabei, aber vergessen, einen davon abzustempeln. Deshalb nahmen die drei männlichen Kontrolleure die Adresse der Frau auf und beleidigten sie währenddessen in türkischer Sprache mit den Worten "Ich mache meinen Schwanz in Deine Fotze". Sie gingen offenbar davon aus, dass die Frau sie nicht verstehen würde. Nachdem sie den Ausweis der Frau überprüft hatten, auf der noch ein männlicher Vorname stand, sagte einer der Kontrolleure wiederum auf türkisch zu ihr "Ich werde Dich in den Arsch ficken". Die Frau teilte daraufhin mit, dass sie türkisch verstehen würde, woraufhin die Kontrolleure leugneten, dass sie türkisch miteinander gesprochen hätten.
    Quelle: Jugendmigrationsdienst Lichtenberg (CJD)
  • 30. Mai 2020
    Im Prenzlauer Berg fand im Mauerpark eine rechtsoffene Protestveranstaltung statt. An dieser nahmen 100-150 Teilnehmende teil. Aufgerufen hatte die Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand (KDW). Die KDW hatte die Proteste auf dem Rosa-Luxemburg-Platz Ende März begonnen, die sich gegen die Corona-Einschränkungen richteten, aber auch auf Verschwörungserzählungen und Informationen „Alternativer Medien“ setzte. U.a. wurde von ihr die These vertreten, dass die Corona-Pandemie nicht schlimmer als eine Erkältung sei und das mit der „Todesangst“ eine „Faschisierung“ der Gesellschaft betrieben würde. An den Protesten nahmen immer mehr rechte Akteure und Hoologans teil, Verschwörungsideologien wurden verbreitet, Shoa-Verharmlosende Methaphern benutzt, u.v.m An der Veranstaltung im Mauerpark nahmen unterschiedlichste Personen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde an einer Tramhaltestelle in der Berliner Alle ein Jugendlicher (17 Jahre) gegen 1:10 Uhr aus einer Gruppe von drei unbekannten Männern, rassistisch beledigt, mit Pfefferspray besprüht und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 29. Mai 2020
    An der Tramhaltestelle am S-Bhf. Schöneweide wurde fünf mal die "88" auf die Haltepläne und andere Flächen geschmiert.
    Quelle: TKVA Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus
  • 29. Mai 2020
    In der U7 wurde in einem Wagon ein Hakenkreuz entdeckt, das mit einem schwarzen Stift neben die Sitzflächen geschmiert worden war.
    Quelle: Register Neukölln
  • 29. Mai 2020
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. Mai 2020
    Gegen 23.45 Uhr wird ein 32-jähriger Mann von einem 28-jährigen Nachbarn in der Manteuffelstraße aus LGBTIQ*feindlicher Motivation die Treppe heruntergestoßen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 28. Mai 2020
    In der Puschkinallee wurden zwei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Mai 2020
    An der Bushaltestelle Preußenstr. wurde ein Hakenkreuz von ca. 1,5 m Durchmesser geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Mai 2020
    Ein 31-jähriger Mann spielte gegen 13.30 Uhr mit seinen Kindern im Park an der Podbielskiallee Ecke Koserstraße. Dabei soll er mit einer unbekannt gebliebenen Frau wegen ihres Hundes in Streit geraten sein. Im Zuge dessen soll die Unbekannte, die in Begleitung einer anderen Frau war, den 31-Jährigen vor seinen Kinder rassistisch beleidigt haben. Anschließend sollen die beiden sich mit einem Mercedes entfernt haben.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 28. Mai 2020
    Ein Mann rief am Abend in Kreuzberg aus einem Fenster heraus nationalsozialistische Parolen und Bedrohungen. Gegen 20.25 Uhr versammelte sich auf einer Wiese vor dem Krankenhaus an der Dieffenbachstraße eine Personengruppe anlässlich eines jüdischen Wochenfestes. Gegen diese richtete der 49-jährige wiederholt nationalsozialistische Parolen und Bedrohungen in englischer Sprache. Während dazu ein Zeuge von den alarmierten Einsatzkräften befragt werden konnte, war dies beim Patienten einer psychiatrischen Station des Krankenhauses nicht möglich.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1324
  • 28. Mai 2020
    Mehrere Personen übermittelten via Twitter die Entdeckung einer rassistischen Schmiererei in der Nähe des Kreuzbergs. Es handelt sich um den gleichen Spruch, der bereits am 23. und 24. Mai im Bezirk an Häuserwände geschmiert wurde.
    Quelle: via Twitter
  • 28. Mai 2020
    Am 28. Mai 2020 wurde an der U-Bahnstation Wilmersdorfer Str. in Wilmersdorf ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Ein Herz für Deutschland" und den Farben des Dritten Reiches entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 28. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden zwei Kinder (11 Jahr/ 12 Jahre) gegen 17:30 Uhr auf dem Weg zu ein Einkaufzentrum in den Schönhauser Allee von einem Mann erst rassistisch beleidigt und anschließend geschlagen. Die Kinder wurden vor dem Eingang des Einkaufzentrum von einem Mann angesprochen. Die Kinder ließn sich nicht auf das Gespräch ein. Als diese weitergingen, beleidigte der alkoholisierte Mann den Elfjährigen rassistisch und folgte den Kindern in das Einkaufszentrum. Der Mann schlug den Zwöljähirgen gegen den Arm. Der Täter entfernte sich. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 29.05.2020
  • 28. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wird ein Mann an der Bushaltestelle Pieporter Straße von zwei Frauen rassistisch beleidigt und bepöbelt. Als der Bus X54 gegen 16:00 Uhr an der Haltestelle Piesporter Straße hielt stiegen zwei Frauen in den Bus. Beide Frauen bepöbelten lautstark einen Mann an der Bushaltestelle rassistisch. Der Mann stieg daraufhin nicht mit in den Bus. Der Bus fuhr weiter.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. Mai 2020
    In der U-Bahn-Station Karl-Marx-Str. wurde ein rassistischer Schriftzug entdeckt, der explizit Anti-Schwarzem Rassismus beeinhaltete.
    Quelle: Register Neukölln
  • 28. Mai 2020
    Eine Schwarze Frau wurde um 15.25 Uhr beim Aussteigen aus der S-Bahn im Bahnhof Gesundbrunnen von einem weißen Mann heftig mit seinem Fahrrad umgestoßen. Als sie sich aufrappelte und fragte, was das solle, antwortete der unbekannte Täter: „Geh‘ zurück nach Afrika!“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde ein Schwarzer Mann im Jahn-Sportpark aus rassistischen Gründen vom Platzwart angehalten. Der betroffenen Mann wurde unterstellt über den Zaun geklettert zu sein. In dem Sportpark befanden sich mehrere Leute und tätigten Individualsport. Der Nordeingang war geschlossen. Der Südeingang war offen. Vor den Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie konnte problemlos beide Eingänge zum Durchgang genutzt werden. Der betroffene Mann war der einzige Schwarze Mensch und wurde angehalten.
    Quelle: Tagesspiegel vom 16.06.2020
  • 27. Mai 2020
    Wie ein Zeuge berichtete, zeigten zwei Männer am Boxhagener Platz den Hitlergruß und äußerten dazu rassistische Parolen. Eine Person alarmierte die Polizei, die mit einem großen Aufgebot vor Ort kam und die beiden Täter mitnahm.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 27. Mai 2020
    Am Mahnmal auf der Putlitzbrücke in Moabit wurde eine Sachbeschädigung entdeckt. Das Mahnmal erinnert an die Deportation Berliner Jüdinnen und Juden vom Bahnhof Moabit in die Vernichtungslager ab 1942. Das Mahnmal wurde mit einem selbstgebastelten Aufkleber beklebt, auf dem zu lesen ist: "Free Gaza" und "I support a free Palestine". Damit wird auf eine antisemitische Weise eine Verbindung zwischen der Schoah und der Situation im Gaza-Streifen und den palästinensischen Gebieten hergestellt, welche die Schoah relativiert. Erinnerungszeichen und -orte für die Opfer der Schoah werden immer wieder Ziel von antisemitischen Beschädigungen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 27. Mai 2020
    Im Neuen Feldweg und umliegenden Straßen wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Gib Gates keine Chance“ gefunden. Weiterhin verbreiteten sie die Verschwörungserzählung einer bevorstehenden Zwangsimpfung, durch diese Menschen ihre Freiheit verlieren würden. Bill Gates ist eines der Ziele des Hasses extrem rechter Akteur_innen im Zuge der Corona-Epedemie.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Mai 2020
    Ein 25-jähriger Mann saß gegen 17.50 Uhr in einem Zug nach Rathenow. Kurz vor der Haltestelle Potsdamer Platz nahm er wahr, wie zwei Männer, die am Bahnhof Südkreuz eingestiegen waren, ihn homophob beleidigten. Als er sie zur Rede stellen wollte, machten die beiden sich lustig über ihn. Daraufhin verließ der 25-Jährige den Zug am Bahnhof Potsdamer Platz und ging zu einer Polizeiwache um Anzeige zu erstatten.
    Quelle: Polizeimeldung vom 27.05.2020
  • 26. Mai 2020
    Bei einem Einsatz in Gesundbrunnen wurde ein Polizist rassistisch beleidigt. In der Pankstraße kontrollierten Kräfte des Polizeiabschnitts 18 gegen 20.15 Uhr einen 29-jährigen Rollerfahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle. Während des Einsatzes beleidigte der 29-Jährige einen der eingesetzten Polizisten mehrfach auf rassistische Weise.
    Quelle: Polizeimeldung vom 27.05.2020
  • 26. Mai 2020
    Neben der Eingangstür zu einem Wohnhaus in der Skalitzer Straße wurde eine LGBTIQ*-Feindliche Edding-Schmiererei bemerkt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. Mai 2020
    Gestern Nachmittag wurde eine Frau bei einem Streit in Biesdorf rassistisch beleidigt. Die 17-jährige Frau soll gegen 17.25 Uhr im U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz in einen Zug eingestiegen sein. Dabei soll sie keinen Mund-Nasen-Schutz getragen haben. Als ein 39-jähriger Mann sie darauf hinwies, sollen die beiden in einen Streit geraten sein. Im Zuge dessen sollen sie sich gegenseitig geschlagen haben. Anschließend soll der 39-jährige Mann die 17-jährige Frau rassistisch beleidigt haben. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen. Polizeimeldung: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.938367.php
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Hermann-Blankenstein-Straße und auf der Brücke Theaterstraße rassistische Schmierereien entdeckt. Diese trugen zwei mal den Slogan "Grenzen schützen & Remigration" sowie "Fuck Islam".
    Quelle: NEA
  • 26. Mai 2020
    Im Moabiter Gebäude des Amtsgerichts Tiergarten ereignete sich ein rassistischer Vorfall. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
    Quelle: Berliner Register
  • 25. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Prenzlauer Allee Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. Mai 2020
    Im U-Bhf. Magdalenenstraße wurde ein mit Edding angebrachter Schriftzug für die französische extrem rechte Gruppierung „Action française“ gefunden. Diese wurde um 1900 gegründet und Antisemitismus war ihr zentrales ideologisches Bindeglied. Zur Zeit des Nationalsozialismus stellte sich die Organisation auf die Seite der Nazi-Kollaborateure und agitierte gegen einen Eintritt Frankreichs in den 2. Weltkrieg auf Seiten der Alliierten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Mai 2020
    In der Karlshorster Str. wurde eine "88" auf ein Werbeplakat geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2020
    Am Wuhleweg Höhe Hörlnestr. wurde ein Aufkleber der NPD, der sich gegen Antifaschist*innen richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2020
    Nahe eines Gabenzauns bei der Hasenheide wurde auf einem Baum das Symbol der Identitären entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 25. Mai 2020
    In der Max-Brunnow-Straße wurden die gesprühten Schriftzüge „Grenzen schützen & Remigration“ sowie „Fuck Islam!“ gefunden. Sie stellen Parolen der extrem rechten „Identitären“ dar.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 25. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde erneut ein rassistische Spruch "Grenzen schützen & Remigration" großflächig an eine Gebäudewand gesprüht. Dieser Slogan befand sich an einem Einzelhandelskaufhaus in der Hermann-Blankenstein-Straße.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an der Ecke Conrad-Blenkle-Straße Landsberger Alle ein rassitischer Schriftzug an einer Häuserwand entdeckt. Dieser trug den Slogan "Grenzen schließen! Remigration!".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Pistoriusstraße, Hamburger Platz, Bühringstraße, Amalienstraße, Roelckestraße und Jacobsohnstraße Ecke Charlottenburger Straße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Deutschland den Deutschen - Überfremdung stoppen!" oder "Homo-Propaganda stoppen". Es waren etwas mehr als 20 Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden an ein Straßenschild der Slogan "NS Zone" sowie zwei Hakenkreuze in roter Farbe geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2020
    An der Bushaltestelle Heidelbergerstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Mai 2020
    Insgesamt fünf rassistische Schriftzüge wurden an Hauswänden in der Eldenaer Straße und der Thaerstraße entdeckt. Ein weiterer Schriftzug wurde an einer Fassade in der Petersburger Straße gemeldet und aus der Landsberger Allee / Ebertystraße. Teilweise wurden die Schmierereien unkenntlich gemacht, bzw. die Hausverwaltungen informiert.

    Es ist der gleiche Schriftzug wie einen Tag vorher in der Kreuzberger Johanniterstraße. Auch in Lichtenberg und Prenzlauer Berg wurde der Schriftzug im gleichen Zeitraum entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. Mai 2020
    An der Ecke Neue Krugallee/ Köpenicker Landstr. wurden zwei Hakenkreuze an einen Briefkasten geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Mai 2020
    Vor dem Bundestag werden zwei die Grünen diffamierende Aufkleber eines extrem rechten Versandhandels aus Halle entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Mai 2020
    Vor dem Reichstagsgebäude in Tiergarten werden zahlreiche diverse Aufkleber rechtsoffener Bündnisse gegen Corona-Maßnahmen entdeckt und entfernt, darunter auch drei mit der Aufschrift "Revolte für die Heimat", die einer extrem rechten Gruppierung zuzuordnen sind.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 24. Mai 2020
    Auf einem Autoanhänger vor der Geflüchteten-Unterkunft in der Max-Brunnow-Straße wurde der Spruch „Remigranten go home“ angebracht. Er wurde wieder entfernt.
    Quelle: GU Max-Brunnow-Str.
  • 24. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde gegen 2:50 Uhr in der Stubbenkammerstraße ein Mann (35 Jahre) von zwei unbekannten Männern aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt, mit Bier beschüttet und mit der Bierflasche gegen den Kopf geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 23. Mai 2020
    IM Ortsteil Berlin-Buch wurde das sowjetischen Ehrenmal in roter Frabe mit fünf Hakenkreuzen und den Slogans "Mörder" sowie "Schweine" beschmiert. In den letzten Jahren wurden ähnliche Schriftzüge immer wieder rund um den 08. Mai am Ehrenmal entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2020
    Am Einkaufszentrum "Eastgate" hat sich die NPD mit einem Banner inszeniert. Dabei nahm sie Bezug auf die Coronakrise.
    Quelle: Register ASH
  • 23. Mai 2020
    In der Kreuzberger Johanniterstraße 33 wurde ein rassistischer Spruch an eine Hauswand geschmiert. Mehrere Personen haben die Schmiererei dem Register gemeldet, eine benachrichtigte das Bezirksamt und veröffentlichte die Schmiererei auf Twitter.

    https://twitter.com/NicoAusB/status/1264980649917779970
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Mai 2020
    Auf dem Bahnsteig der U8 im U-Bahnhof Osloer Straße wurde um 23.20 Uhr ein Schwarzer Mann von vier Security-Mitarbeiter*innen unverhältnismäßig brutal festgehalten und gewaltsam zu Boden gedrückt. Eine den Übergriff als Zeuge filmende Person wurde von einer Security-Mitarbeiterin mit einer Anzeige bedroht.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Twitter, rbb24 vom 03.07. 2020
  • 23. Mai 2020
    Um 11.00 Uhr kam es zu einer Ehrenveranstaltung auf dem Invalidenfriedhof in Mitte für den extrem rechten Freikorpsführer und Teilnehmer am antidemokratischen Kapp-Putsch gegen die Weimarer Republik, Rudolf Berthold. Ein Spenderkreis hatte für die Wiederherstellung der in der DDR zerstörten Grabplatte am Grab Bertholds und für die Genehmigung zur Niederlegung gesorgt. Anwesend waren auch Angehörige des extrem rechten Spektrums. In geschichtsrevisionistischen Reden wurde der extrem rechte Putschist als "heldenhafter Kriegsheld" und aufrechter Kämpfer für Deutschland verklärt, der von Kommunisten ermordet worden sei. Berthold war auf bis heute nicht geklärte Weise getötet worden, nachdem der Putschversuch in Hamburg-Harburg von demokratietreuen Einwohnerwehren vereitelt worden war. Im Nationalsozialismus hatten regelmäßige Ehrengedenken mit Aufmärschen am Todestags Bertholds an dessen Grabstelle stattgefunden.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Registerstelle Reinickendorf, Junge Freiheit vom 22.05.2020
  • 23. Mai 2020
    Zwischen 13 und 17 Uhr wurde beim Abparken eines PKW in der Bröndbystraße ein ca. 50x50cm großes Hakenkreuz in das Auto geritzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Mai 2020
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt, die die extrem rechte Verschwörungserzähung vom "Volkstod" durch Zuwanderung beinhalteten.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 23. Mai 2020
    Rund um U-Bahnhof Lipschitzallee und Rudow sowie U-Bahnhof Zwickauer Damm wurden 18 Aufkleber mit überwiegend NS-verharmlosendem Inhalt entdeckt und entfernt.

    Außerdem wurden zwei geschmierte Hakenkreuze beim U-Bahnhof Lipschitzallee entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. Mai 2020
    Eine Frau thailändischer Herkunft wurde beim Einkaufen in einem Geschäft in der Müllerstraße im Wedding von einer anderen Kundin auf rassistische Weise beschimpft: „In China esst Ihr Hunde und alles mögliche Getier und wegen Euch haben wir jetzt diese Epidemie.“
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Mai 2020
    In der Baumschulenstr. wurden zwei Keltenkreuze auf Stromkästen gesprüht. Das gleichschenklige Keltenkreuz ist ein neonazistisches Symbol und strafbar.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2020
    Das Rosa-Luxemburg-Denkmal bei der Lichtensteinbrücke über den Landwehrkanal im Tiergarten wurde von Unbekannten stark beschädigt. Die Bilder von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sowie die Gedenktafel wurden mit schwarzer Farbe beschmiert. An die Mauer der Gedenktafel wurde mit der gleichen schwarzen Farbe geschrieben: "Nationaler Sozialismus heilt Corona!". Zudem wurde mit weißer Farbe ein "Q" unter die Gedenktafel gemalt, das als Zeichen für eine antisemitische Verschwörungserzählung bei extremen Rechten und Verschwörungsideolog*innen in Gebrauch ist.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 22. Mai 2020
    Vor den Läden in der Massower Straße saß am Nachmittag ein Mann und rief lautstark Parolen gegen Jüdinnen_Juden und Migrant_innen. Die "müssen alle weg". Nachdem er aufgefordert wurde, das zu unterlassen, hörte er mit seinen antisemitischen und rassistischen Tiraden auf.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 22. Mai 2020
    In der Skandinavischen Straße Ecke Frankfurter Allee wurde ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Mai 2020
    Ein Mann berichtete, dass er in einem Lichtenberger Einrichtungshaus als Lügner und Betrüger dargestellt wurde, weil er auf einen ausgeschilderten Preisrabatt bestand. Das Personal war ihm gegenüber unfreundlich, ließ ihn lang warten und entzog ihm ihm zeitweise sein eigenes Handy mit dem er ein Foto der reduzierten Preisausschilderung gemacht hatte. Eine Managerin, die er sprechen wollte, um sich über das Verhalten der Angestellten zu beschweren, äußerte sich ihm gegenüber laut und aggressiv. Als sie damit konfrontiert wurde, dass das abwertende Verhalten ihm gegenüber mit seiner Hautfarbe im Kontext stehen könnte, schrie sie ihn an, er solle nicht "die Ausländerkarte spielen" und verschwand ohne der Bitte nachzukommen, ihren Namen zu nennen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Mai 2020
    In einer Grünanlage am Hellersdorfer Weg wurde eine sogenannte Triskele mit der Jahreszahl 1943 in einen Pflasterstein geritzt. Die Triskele ist eine Variante des Hakenkreuzes und stellte das Symbole einer SS-Division dar.
    Quelle: Bezirksamt
  • 22. Mai 2020
    Auf dem Gelände des Kienbergparks sind in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai zahlreiche extrem rechte Schmierereien und Aufkleber angebracht worden. Unter anderem wurde auch eine Stele durch ein Motiv eines neonazistischen Versandhandels beschädigt. Die Parolen richteten sich vor allem gegen politische Gegner*innen und muslimische Mitbürger*innen. Darüber hinaus kam es zu Sachbeschädigungen an Bänken und anderen Gegenständen.
    Quelle: Bezirksamt / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. Mai 2020
    Am 22. Mai 2020 wurden vor dem Haupteingang der TU Berlin in Charlottenburg Aufkleber mit SS-Runen sowie der Zahl 44 entdeckt und entfernt. Die Zahl 44 ist ein Code für "HH" (Heil Hitler).
    Quelle: Register CW
  • 21. Mai 2020
    In der letzten Nacht wurden mit mehreren Steinen Fensterscheiben das ehemaligen "Berliner Zwangsarbeitsamt für Juden" in der Fontanepromenade in Kreuzberg eingeworfen. Zwei Zeugen hatten gegen 2.30 Uhr beobachtet, wie der der Mann Pflastersteine aufsammelte, gegen die Fensterscheiben warf und dann auf einem Fahrrad davon fuhr. Polizisten stellten den 27-jährigen Steinewerfer in der Nähe des Tatorts.

    https://www.welt.de/regionales/berlin/article208131231/Steine-auf-fruehe...
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Mai 2020
    Am Abend sind ein Mann und eine Frau auf der Insel der Jugend ins Wasser gestürzt. Kurz darauf kamen zwei Männer dazu und beschimpften den Mann rassistisch, schlugen ihm gegen den Kopf und drückten ihn unter Wasser. Durch die lauten Schreie der Frau wurden Passant*innen aufmerksam und kamen zur Hilfe.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 21. Mai 2020
    Am 21. Mai 2020 wurden in der Arcostraße/ Iburgerstraße in Charlottenburg antimuslimische Sticker entdeckt, sowie Aufkleber mit der Aufschrift " Europa den Europäern. Antifa nach Nordkorea."
    Quelle: Register CW
  • 21. Mai 2020
    Zwei 33-jährige Männer wurden gegen 11.30 Uhr am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke von einem alkoholosierten Mann homosexuellenfeindlich beleidigt und anschließend mit dem Gleisbett der S-Bahn entnommenen Steinen beworfen, jedoch nicht getroffen. Die alarmierte Polizei konnte den Täter festnehmen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung.
    Quelle: Polizei Berlin, Pressemeldung v. 22.5.2020, Nr. 1251; queer.de
  • 21. Mai 2020
    Am 21. Mai 2020 wurden gegen 3.20 Uhr am Steinplatz in Charlottenburg zwei 28- und 38-jährige Männer homophob beleidigt und geschlagen. Eine Gruppe von vier jungen Personen soll die Beiden angesprochen, homophob beleidigt, sie verfolgt und einem der Beiden ins Gesicht geschlagen haben.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1246
  • 21. Mai 2020
    Am Rathauspark Lichtenberg in der Möllendorffstraße wurden an Schildern und Planen eines Absperrzauns mehrere Hakenkreuze, SS-Runen sowie auf Lateinisch die Parolen „Meine Ehre heißt Treue“ und „Sieg Heil“ mit Edding angebracht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Mai 2020
    Gegen 23:00 Uhr beleidigten zwei Männer in der Bornitzstraße einen Passanten rassistisch und beschimpften ihn als „Affen“ und „Kanaken“. Auf ihre Aufforderung, sich zu prügeln ging der Betroffene nicht ein. Er lief weiter ohne zu reagieren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Mai 2020
    Am 21. Mai 2020 wurde bei der Sömmeringhalle in Charlottenburg eine rechte Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 21. Mai 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde gegen 18:00 Uhr in der Schönhauser Allee ein Junge (8 Jahre), der in Begleitung seines Vaters (41 Jahre) war, von einem unbekannten Fahrradfahrer bespuckt. Der Vater wurde von dem Unbekannten rassistisch beleidigt.
    Quelle: ReachOut
  • 20. Mai 2020
    An mehreren Säulen vor dem Bahnhof Lichtenberg wurden Aufkleber der Neonazipartei „III. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Mai 2020
    Ein, möglicher Weise angetrunkener, Mann im Rollstuhl rief einer asiatisch gelesenen Frau "Chingchangchong" hinterher. Außerdem, ohne es gegen eine Person zu richten, sagte er "ugh Jewish" und spuckte aus.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Mai 2020
    In der Naunynstraße wurden an mehrere Häuser Hakenkreuze geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Mai 2020
    Am S-Bhf. Köpenick sowie in der Friedrichshagener Str. und am Generalshof wurden insgesamt ca. 7 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Der größte Teil stammte von der NPD.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Mai 2020
    Im Ortsteil Karow wurde in der Achillesstraße eine Frau, die spanisch sprach, mit verschiedenen Worten rassistische beleidigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. Mai 2020
    Am 19. Mai 2020 wurde an dem Briefkasten eines Jugendclubs in der Schlossstr. in Charlottenburg ein Aufkleber der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 19. Mai 2020
    Im Umfeld der Bushaltestelle Vincent-van-Gogh-Str. wurden Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle mit der Aufschrift „Antifa nach Afrika“ und einer anti-Schwarzen Karikatur gefunden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 19. Mai 2020
    In der Fischerstraße nähe S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wurden Aufkleber der Identitären gefunden und der Schriftzug „Moslems raus!“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Mai 2020
    An einer Ampel in der Birkenstraße, Ecke Perleberger Straße ein verschwörungsideologischer Aufkleber des extrem rechten Magazins Compact entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand: "Wissen, was der Staat euch verschweigt". Damit, wie in vielen Artikeln, mischt sich das monatlich erscheinende AfD-"Flügel" und Pegida-nahe Magazin des Chefredakteur Jürgen Elsässer, der schon lange eine rechtsorientierte Querfront anstrebt, in die verschwörungsideologische Querfront gegen Corona-Maßnahmen ein.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 18. Mai 2020
    In der Puschkinallee wurden drei rassistische Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Mai 2020
    An Häuserwänden in der Lückstraße sowie im Bahnhof Nöldnerplatz wurde der Hashtag „Q“ hinterlassen. Dieser bezieht sich auf die antisemitische Verschwörungserzählung, dass es eine geheime Weltelite gäbe, die Kinder versklaven und ihr Blut konsumieren würde.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. Mai 2020
    Eine asiatisch gelesene Frau wurde rassistisch beschimpft und körperlich angegriffen. Die Tat stand im Zusammenhang mit 2020 verstärkt beobachteten rassistischen Diskriminierungen gegen asiatisch gelesene Menschen wegen des Corona Virus. Zum Schutz der Betroffenen wird Weiteres nicht veröffentlicht.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 17. Mai 2020
    Auf einem Kinderspielplatz in der Ortolfstr. beleidigte eine Frau einen Mann rassistisch. Als der Mann dem widersprach, holte der Partner der Frau aus dem Auto eine Waffe mit der er den Betroffenen bedrohte. Währenddessen schlug die Frau dem Betroffenen ins Gesicht. Später stellte sich heraus, dass es sich um keine echte Waffe handelte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 17. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden u.a. in der Bühringstraße Aufkleber der neonazistischen Partei III.Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Homo-Propaganda stoppen!". Es waren kanpp 10 Aufkleber.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Mai 2020
    Am 17. Mai 2020 rief die Gruppe "Aktion Eigensinn" zu einer Kundgebung von 14-18 Uhr auf dem Mariannenplatz auf. Unter dem Motto "Raus aus der Dose" demonstrierten sie aus Sicht von Kunstschaffenden gegen die Einschränkungen durch Corona. Obwohl sie sich von Diskriminierung und rechts in Redebeiträgen distanzierten, lagen esoterische und verschwörungsideologische Flyer von Gruppen aus, die auch im Kontext der rechtsoffenen "Hygienedemos" aktiv sind.
    Quelle: Twitter
  • 17. Mai 2020
    Gegen 00:30 Uhr wurde eine Hakenkreuzschmiererei in der Andreasstraße Ecke Langestraße auf einem Briefkasten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Mai 2020
    Am 17. Mai 2020 wurde in der Xantener Straße in Wilmersdorf ein Fake-Parteiaufkleber entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 17. Mai 2020
    Gegen 15 Uhr wurde eine Lokalpolitikerin in der Dresdner Straße vor einem Wahlkreisbüro mit den Worten "Sei froh, dass ich dich nicht anzünde, du Hure" beleidigt und bedroht. Der 40-Jährige Täter wurde am Kottbusser Tor gestellt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1213
  • 17. Mai 2020
    Auf einem Pfosten der BVG in der Waltersdorfer Chaussee wurde ein NS-verharmlosender Sticker entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Mai 2020
    Im Prenzlauer Berg wurde auf dem Pfefferberg der Schriftzug "Antifant" entdeckt und übermalt. In rechten Kreisen gilt die Bezeichnung "Antifant" als diffamierendes Wort, um Menschen, die sich gegen Rechts enagagieren zu beleidigen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Mai 2020
    In mehreren Straßen in Marzahn-Süd und Hellersdorf-Ost wurden Einwurfsendungen eines extrem rechten Magazins mit Corona-Bezug entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. Mai 2020
    Am Käthe-Dorsch-Ring wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber auf einer Säule entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 16. Mai 2020
    Im Bahnhof Lichtenberg und in der Weitlingstraße wurden Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 16. Mai 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen rassistische Flyer in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. Mai 2020
    Vor dem Einkaufszentrum "Eastgate" wurde ein extrem rechtes Plakat entdeckt und entfernt. Das Motiv wird von einem Neonazifunktionär aus Bremen im Internet verbreitet und bezieht sich u.a. positiv auf inhaftierte Holocaustleugner.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 16. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden auf der Schönhauser Allee sowie Norweger Straße selbstgemachte, rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Defend Europe", "Blonde Bestien" oder "FCK Antifa".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 16. Mai 2020
    Um den S-Bahnhof Botanischer Garten wurden diverse Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Mai 2020
    In der Ludwig-Renn-Straße wurden zwei NPD-Sticker auf einem Schild und an einer Laterne entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Mai 2020
    In einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße im Wedding wurde gegen 14.00 Uhr eine Schwarze Frau des Ladens verwiesen, weil sie keine Schutzmaske dabei hatte. Als sie bereits gehen wollte, kamen der Ladenbesitzer und zwei Security-Männer auf sie zu und versperrten ihr, sie umzingelt, den Weg, dabei fing der Ladenbesitzer an, zu brüllen, beleidigte sie mit dem N-Wort, sagte sie solle verschwinden, er wolle keine [N-Wort] in seinem Laden und verhängte ihr Hausverbot. Als die Betroffene ihn fragte, aus welchem Grund er ihr Hausverbot verhängen möchte und argumentiere, dass dies nicht rechtlich ist und ihn zu beschwichtigen versuchte, wurde sie weiter vom Ladenbesitzer angebrüllt, während sie schließlich von einem der Security-Männer von hinten am Kragen gepackt und gewaltsam gezerrt wurde. Sie befreite sich, sagte, dass sie von alleine den Laden verlassen werde und ob es nötig sei, dass drei Männer eine Frau umzingeln, um sie aus dem Laden zu zerren. Als sie nun den Laden von vorne verlassen wollte, brüllt der Besitzer, sie solle den Hintereingang benutzen. Die Betroffene antwortete, dass sie den gleichen Eingang benutzen werde, wie beim Betreten des Ladens. Die drei Männer verfolgten sie bis zum Eingang, dabei wiederholte der weiterhin sie anbrüllende Ladenbesitzer, dass er keine [N-Wort] in seinem Laden wolle. Schließlich griff ein weiterer Mann nach der zunehmend sichtlich eingeschüchterten Betroffenen und einer der Security-Männer riss ihr die Tasche aus der Hand und durchsuchte sie.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Mai 2020
    Gegen 14.30 Uhr hielten zwei Polizeiwagen auf der Seestraße in der Nähe der Müllerstraße im Wedding neben einer Schwarzen Frau, die eben erst in einem Lebensmittelgeschäft in der Müllerstraße rassistisch angegriffen worden war, und sieben Polizisten und eine Polizistin stürmten auf sie zu und umzingelten sie. Die Polizist*innen hatten dabei keine Schutzmasken an und hielten auch nicht den Schutzabstand weder zu der Schwarzen Frau noch untereinander ein. Ein Polizist forderte die Frau auf, sie solle mitkommen und fragte sie, ob sie gerade in einer Bäckerei gewesen wäre. Sie antworte wahrheitsgemäß, dass sie nicht in einer Bäckerei gewesen wäre. Während die Polizist*innen sie umzingelten, wurde die gleiche Frage mehrfach wiederholt, welche die sich bedroht fühlende Betroffene erneut verneinte. Dann wurde sie aufgefordert, ihren Ausweis vorzuzeigen. Während die Polizist*innen kurz unter sich beschäftigt waren, rief sie einen Freund an, um ihm sagen, wie es ihr gehe und, dass die Polizei sie umzingele und sie sich nicht sicher fühle. Daraufhin wurde ihr angeordnet, dass sie ihr Handy auszuschalten hätte. Als sie den Polizist*innen eine Kopie ihres Ausweises gab, akzeptieren diese die Kopie nicht. Die nervös gewordene Polizistin forderte sie auf, ihre Hände aus ihrer Tasche zu holen und darauf durchsuchte ein Polizist die Tasche. Die verängstigte Frau, die immer noch nicht erfahren hatte, warum sie überhaupt angehalten worden war, gab ihnen dann ihren Original-Ausweis. Ein Polizist griff sie plötzlich an, weil er offenbar dachte, sie wolle fliehen, was die inzwischen an Polizeierschießungen von Schwarzen in den USA denkende, um ihr Leben fürchtende, völlig verängstigte Frau gar nicht vor hatte. Der Polizist warf sie auf den Boden, so dass ihr Gesicht den Bordstein berührte. Sie rief panisch, dass sie keine Luft kriege und er sie gehen lassen solle. Daraufhin durfte sie wieder aufstehen, wurde aufgefordert, sie solle "compliant" sein und erhielt fünf Minuten später ihren Ausweis zurück. Als die panisch verängstigte Betroffene Selbstgespräche führte, wurde sie von einem der Polizisten barsch gefragt, ob sie Drogen nehme. Nachdem ein Polizist ein Telefonat geführt hatte, sagten sie ihr, es wäre nichts gewesen, sie könne jetzt gehen. Als die aufgelöste Frau daraufhin zu weinen anfing, reagierte einer der Polizisten damit, sie sei eine gute Schauspielerin. Als sie die Polizist*innen nach ihren Dienstausweisen fragte, wurde ihr gedroht, ob sie noch mehr Probleme suche; sie solle gehen. Als die weinende Frau daraufhin zum U-Bahnhof Seestraße ging, beobachtet sie, dass ihr zwei Polizisten folgten, was sie noch mehr verängstigte.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 15. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Nähe des S-Bahnhofes Greifswalder Straße Aufkleber der neonazistischen Partei "NPD" sowie deren Jugendorganisation "JN" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Todesstrafe für Kinderschänder" (NPD), "Antikapitalismus von rechts. Für eine raumorientierte Volkswirtschaft" (JN), "Identität" (JN), "Ein Herz für Deutschland" (NPD) oder "Keine Macht den Islamisten" (NPD).
    Quelle: SPD.Pankow
  • 15. Mai 2020
    In der Seelenbinderstr. brüllte eine Gruppe Jugendlicher laut "NSDAP".
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 15. Mai 2020
    Am 15. Mai 2020 wurden vor einem Jugendclub in der Schlossstr. in Charlottenburg Aufkleber der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 15. Mai 2020
    Am Anton-Saefkow-Platz wurde die Parole „Corona – Trojanisches Pferd > Neue Weltordnung“ auf dem Boden gefunden. Sie bezieht sich auf die Verschwörungserzählung, dass der Virus von im geheimen agierenden Mächten als Vorwand benutzt würde, um Zwangsimpfungen mit Mikrochips und Bargeldabschaffung durchzusetzen. Die Erzählung hat stark antisemitische Bezüge.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    Der Vorfall wurde auf Wunsch der betroffenen Person anonymisiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    In der Frankfurter Allee wurden mehrere rassistische NPD-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    In der Sewanstraße wurde an der Wand eines Supermarktes die antimuslimische Parole „Islam tötet“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2020
    Am 15. Mai 2020 wurde in der Brandenburgischen Straße Ecke Berliner Straße ein rechter Aukleber mit Bezug zur GEZ entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 15. Mai 2020
    An der Straßenbahnhaltestelle Stendaler Str./Quedlinburger Str. wurde ein Plakat entdeckt und entfernt, dass sich auf verschwörungsideologische Art und Weise auf die Coronakrise bezieht und auf die Internetpräsenz von Medienschaffenden aus der extremen Rechten verweist.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 15. Mai 2020
    In mehrere Briefkästen von Privathaushalten wurde ein antimuslimischer Flyer gesteckt. In dem Flyer wird zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam aufgerufen, jedoch wird dieser pauschal als "freiheitsfeindlich", "totalitär" und "gewalttätig" bezeichnet und Muslim*innen das Recht auf Religionsfreiheit pauschal abgesprochen.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 15. Mai 2020
    In der Nacht auf den 15. Mai 2020 wurde auch das zweite Rassismus- und AfD-kritische Schild mit dicker schwarzer Lackfarbe bespritzt, nachdem in zwei Nächte zuvor bereits NS-verherrlichende Schmierereien angebracht worden waren.
    Quelle: Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 14. Mai 2020
    Im Treptower Park wurden 2 rassistische Aufkleber der extrem rechten 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. Mai 2020
    Am Eingang Rixdorfer Straße des Volksparks Mariendorf wurde eine rassistische Schmiererei ("Kanacken raus") und ein Hakenkreuz auf einer Parkbank angebracht. Das Verwenden des Hakenkreuzes ist gemäß § 86a SGB verboten.
    Quelle: Berliner Register
  • 14. Mai 2020
    Auf einem Abfallbehälter an der Tramhaltestelle U-Hellersdorf wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt, der auf völkische Weise Bezug auf die Corona-Pandemie nehmen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer von staatenlos.info in Briefkästen entdeckt. Staatenlos.info ist eine Gruppierung der Reichsbürger.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Mai 2020
    Am 14. Mai 2020 wurde an der Ecke Eberbacher Straße / Johannisberger Straße in Wilmersdorf in der Nähe des Rüdesheimer Platzes ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" an einem Straßenschild bemerkt und überklebt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 14. Mai 2020
    Gegen 15.15 Uhr geriet die 28-Jährige an der Friedenstraße / Koppenstraße auf dem Gehweg mit einem unbekannten Mann in Streit. Nach eigenen Angaben wurde sie Im Verlauf mehrfach rassistisch beleidigt. Der Täter soll in Begleitung von zwei weiteren Männern gewesen sein, die ihn durch Auslachen der Frau zum Weitermachen animierten.

    Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1196
  • 14. Mai 2020
    Im Allende-Viertel wurde ein Mann aus rassistischer Motivation angegriffen. Die Familie erlebt bereits seit 2018 rassistische Übergriffe durch die Nachbarschaft. Mehrfach wurden Fahrräder gestohlen oder beschädigt, Müll und Flaschen auf die Fenster der Wohnung geworfen, rassistische Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Familie aus Fenstern gerufen. Zudem kommt es immer wieder zu anonymem Klingeln auch Nachts.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Mai 2020
    Anfang/ Mitte Mai 2020 wurden im Ortsteil Charlottenburg entlang der Kantstraße Aufkleber (teilweise entfernt) der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Mai 2020
    Am Spreeufer zwischen Kaisersteg und Edisonstr. wurde die Parole "Berlin bleibt Deutsch" entdeckt.
    Quelle: Outreach
  • 13. Mai 2020
    An den Wartehäuschen der Bushaltestelle Am Heidefriedhof (beide Richtungen) wurden rasistische Schmiereien ("Kanacken raus") und ein Hakenkreuz in Kombination mit dem Kürzel "AfD" angebracht.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. Mai 2020
    In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai wurde das Denkmal in Erinnerung an die ehemalige Synagoge in der Münchener Straße im Bayerischen Viertel in Schöneberg-Südmit Hakenkreuzen und Runensymbolen beschmiert. Polizeikräfte stellten am Morgen die Sachbeschädigung fest. Die NS-verherrlichende Symbolik an einem Gedenkort, der an die Vernichtung jüdischen Lebens in Deutschland durch die Nationalsozialisten erinnert, lässt auf eine antisemitische Motivation schließen.

    Im Nationalsozialismus diente die Verwendung von Runen der Konstruktion einer germanisch-„arischen“ Traditionslinie. Dementsprechend sind Runen heutzutage in der rechten bis neonazistischen Szene weit verbreitet. Das Verwenden des Hakenkreuzes ebenso wie verschiedener Runen ist gemäß § 86a SGB verboten.

    Das nun beschmierte Denkmal wurde am 8. November 1963 auf Initiative der Bezirksverordnetenversammlung von Schöneberg eingeweiht, um an die dort 1909 in einem Wohnhaus eingerichtete Synagoge der damaligen jüdisch-orthodoxen Gemeinde zu erinnern. Die Synagoge wurde während der Novemberpogrome 1938 allerdings nicht zerstört, sondern nach massiven Kriegsbeschädigungen 1956 abgerissen, nachdem sie nicht mehr genutzt wurde. Vor der Shoa war das Bayerische Viertel ein wichtiger Anziehungspunkt für die jüdische Bevölkerung Berlins.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.05.2020, Nr. 1178
  • 13. Mai 2020
    Am 13. Mai 2020 wurde ein rassistischer Sticker eines extrem rechten Versandhandels an einer Werbetafel am S-Bahnhof Savignyplatz in Charlottenburg entdeckt und unkenntlich gemacht. Dabei wurde der Tod eines Kindes instrumentalisiert, um rassistisch gegen Migrant*innen zu hetzen.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Mai 2020
    Am 13.05.2020 wurde am S-Bhf Savignyplatz in Charlottenburg eine rassistische Schmiererei mit Bezug zur Verbereitung des Coronavirus entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 13. Mai 2020
    An der Tramhaltestelle Anton-Saefkow-Platz wurden mehrere Aufkleber der Identitären („Remigration“) und der NPD gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Mai 2020
    In der Möllendorffstraße am Loeperplatz wurde die gegen Flüchtlinge gerichtete Parole „Grenzen schützen & Remigration“ gesprüht. In der Rathausstraße fand sich ein weiterer „Remigration“-Schriftzug. Das Logo der Identitären wurde an einer Werbewand in der Schulze-Boysen-Straße und in der Wilhelm-Guddorf-Straße hinterlassen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Mai 2020
    In der Nacht auf den 13. Mai wurde nach Erneuerung der Rassismus- und AfD-kritischen Schilder vor dem buddhistischen Zentrum in Frohnau das größere Schild, beide gemauerte Pfosten, eine Kamera und Teile des Zauns mehrfarbig besprüht, u.a. mit einem Penis, dem Schriftzug "AfD" und einem Hakenkreuz. Der Staatschutz ermittelt.
    Quelle: SPD-Fraktion Reinickendorf, Erste Berliner Zen-Gemeinschaft e.V.
  • 13. Mai 2020
    Gegen 16:10 Uhr gingen vier Polizeibeamt*innen durch den Görlitzer Park und führten bei einer Gruppe von fünf Personen, die an der Kuhle auf und neben einer Bank saß, eine Personenkontrolle durch. Dabei handelte es sich um vier Schwarze Männer und eine weiße Frau. Auf die Frage, warum ausgerechnet diese Gruppe kontrolliert wurde, verwiesen die Beamt*innen auf Gefahrenabwehr. Erst als ihnen die Frau vorhielt, sie kontrollierten nur schwarze Menschen, wurde auch sie kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. Mai 2020
    Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein rassistischer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandels entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 11. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden erneut in der Gustav-Adolf-Straße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Mai 2020
    An der Außenfassade der Jugendfreizeiteinrichtung "Anna Landsberger" wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Das gleiche Motiv, das ein Neonazifunktionär aus Bremen im Internet verbreitet, wurde bereits im März in Plakatform an die Einrichtung geklebt.
    Quelle: JFE Anna Landsberger / Register ASH
  • 11. Mai 2020
    In der Ekkehardstr. wurde eine "88" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Mai 2020
    Ein Mitarbeiter des NS-Dokumentations-Zentrum fand im Flyer-Kasten der Gedenkstätte Flyer und Visitenkarten einer Reichbürgerplattform, die dem extrem rechten Spektrum zuzuordnen ist.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 10. Mai 2020
    In der Hellen Mitte wurden zwei neonazistische Sticker entdeckt und entfernt. Beide werden von bekannten Neonazis vertrieben. Einer der Sticker bezog sich positiv auf ein neonazistisches Kampfsportevent.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 10. Mai 2020
    An einen Mülleimer am S-Bhf. Baumschulenweg wurde eine "88" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2020
    Bei einer Polizeimaßnahme in der Böhlener Straße haben mehrere Jugendliche eingesetzte Beamte beleidigt und bespuckt. Einer der Jugendlichen erhob zudem mehrfach den Arm zum Hitlergruß und rief "Sieg Heil". Polizeimeldung: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.930442.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 10. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Paul-Robeson-Straße verschiedene rechte Aufkleber entdeckt. Diese richteten sich hauptsächlich an den Politischen Gegner (Anti-Antifa) und hatten Darstellungen mit sexualisierter Gewalt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Geflüchtete und hatte als Slogan "Heimflüge welcome".
    Quelle: SPD.Pankow
  • 10. Mai 2020
    In der Hackerstraße und der Umgebung wurden mehrere Aufkleber mit der

    Aufschrift "Schluss mit dem Grippe Faschismus !!! Die Gates-Nutten

    Drosten, Wieler, Spahn und Merkel in den Knast!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. Mai 2020
    Die neonazistische Kleinstpartei III. Weg veröffentlichte auf seiner Homepage Fotos vom Gedenken "zum Muttertag".

    Auf den Bildern ist das Trümmerfrauen-Denkmal in Neukölln zu sehen, welches als Kulisse diente.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Mai 2020
    In der Warschauer Straße wurden antisemitische Plakate mit Davidstern und Fotos bemerkt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 10. Mai 2020
    Am Abend wurde in Friedrichshain ein Mann rassistisch beleidigt und ein anderer Mann beleidigt und bespuckt. Nach bisherigen Erkenntnissen forderte ein Mann gegen 18 Uhr in Ausübung seiner Tätigkeit als Parkläufer im Volkspark Friedrichshain eine etwa 15-köpfige Personengruppe auf, die Lautstärke zu reduzieren und den vorgeschriebenen Mindestabstand nach der Eindämmungsmaßnahmenverordnung einzuhalten. Daraufhin soll der 29-Jährige aus der Gruppe heraus rassistisch beleidigt worden sein. Ein 62-jähriger Parkbesucher, der dem Parkläufer zur Hilfe kam, soll daraufhin ebenfalls beleidigt und zudem bespuckt worden sein.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1156
  • 9. Mai 2020
    Gegen 16.30 Uhr wurde am Reichpietschufer, Ecke Köthener Straße ein Einkaufswagen mit persönlichen Gegenständen eines Obdachlosen in Brand gesteckt. Als ein Löschfahrzeug der Feuerwehr eintraf, warf ein 36-Jähriger einen Pflasterstein in Richtung der Einsatzkräfte, der einen Mitarbeiter der Feuerwehr knapp verfehlte und gegen das Löschfahrzeug prallte. Der nur knapp verfehlte Feuerwehrmann hatte den Steinewerfer daraufhin, gemeinsam mit einem Kollegen, zu Boden gebracht und ihn festgehalten bis die Polizei eintraf. Da sich Hinweise auf eine mögliche Beteiligung an dem Inbrandsetzen des Einkaufswagens ergaben, wird gegen den Mann sowohl wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer als auch wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 10.05.2020
  • 9. Mai 2020
    Zahlreiche extrem rechte, verschwörungsideologische und Querfront-Blogger hatten wieder mit vielen NS-relativierenden Vergleichen zu einer "Nicht ohne uns"- Demonstration gegen Corona-Maßnahmen ab 15.30 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz aufgerufen. Insgesamt ca. 300 Teilnehmende aus einem breiten verschwörungsideologischen Spektrum versammelten sich rund um den Platz, darunter viele extreme Rechte und Vertreter*innen von extrem rechten und verschwörungsideologischen "Alternativ"-Medien. NS-relativierende Vergleiche waren auf Schildern zu sehen und in Sprüchen zu hören, ebenso "Wir sind das Volk"-Sprechchöre.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Tagesspiegel vom 09. & 10.05.2020, Neues Deutschland vom 10.05,2020,Twitter #b0905
  • 9. Mai 2020
    Am Alexanderplatz versammelten sich ab 16.00 Uhr bis zu 1200 Personen. Aufgerufen hatten überwiegend extrem rechte Gruppierungen wie die "Patriotic Opposition Europe" unter dem Motto "Einigkeit und Recht und Freiheit". Es kamen aber auch viele andere Verschwörungsideolog*innen, um gegen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Es dominierten jedoch extrem rechte Hooligans.In aggressiver Stimmung wurden Sprechchöre gerufen wie: "Volksverräter" und "Wir sind das Volk." Teilnehmer trugen NS-verherrlichende neonazistische Symbole. Auf Schildern waren NS-relativierende Vergleiche, aber auch rassistische und antisemitische Parolen zu lesen. Es kam zu Angriffen und Flaschenwürfen auf Polizeibeamt*innen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 09.05.2020, Tagesspiegel vom 09. & 10.05.2020, Neues Deutschland vom 10.05,2020,Twitter #b0905
  • 9. Mai 2020
    Von 11.30 Uhr bis 18 Uhr wurde in Tiergarten eine Kundgebung der Reichsbürger*innen von Staatenlos.Info vor dem Reichstagsgebäude auf dem Platz der Republik durchgeführt, die zu Spitzenzeiten auf bis zu 130 Personen anwuchs. Zeitgleich sammelten sich rund 200 weitere Personen eines breiteren Spektrums am späten Vormittag auf der Wiese vor dem Reichstagsgebäude und beklatschten Redebeiträge des Anmelders, eines wegen Mordversuchs verurteilten ehemaligen NPD-Kaders.Vom Hauptredner und vielen weiteren Anwesenden wurden Corona-Maßnahmen NS-relativierend verglichen und zu Widerstand aufgerufen. Anwesend war auch der bekannte Vegan-Koch und Erfolgsautor Attila Hindmann, der zahlreiche verschwörungsideologische Interviews gab, und eine Vertreter*innen extrem rechter und verschwörungsideologischer "Alternativ-Medien".
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Polizeimeldung vom 09.05.2020, Tagesspiegel vom 09. & 10.05.2020, Neues Deutschland vom 10.05,2020,Twitter #b0905
  • 9. Mai 2020
    Am Rande der extrem rechten Demo am Alex riefen an einer M2-Haltestelle drei extrem rechte Hooligans dreimal das N-Wort gegen zwei People of Color auf der gegenüberliegenden Seite der Haltestelle.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Mai 2020
    In der Laubestr. wurde versucht, vier Autos in Brand zu setzen. Etwa 10 Meter davon entfernt wurden SS-Runen entdeckt, die an die Wände gesprüht waren.

    Der Zusammenhang zwischen Autos und SS-Runen ist nicht geklärt. In den vergangenen Wochen war es aber in der Gegend bereits zu Brandanschlägen auf Autos gekommen.

    Und Ende 2019 wurde in der nahe liegenden Wildenbruchstr. ein Burger-Lokal mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 9. Mai 2020
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurde ein Ehepaar in einem Einzelhandelskaufhauses in der Blankenburger Straße von einer Frau beleidigt. Das Ehepaar (Mann 41-Jahre, Frau 35-Jahre) wurden gegen 17:40 Uhr von der Frau als Chinesen bezeichnet und aufgefordert das Land zu verlassen, da sie das COVID-19 Virus nach Deutschland gebracht hätten. Der Mann wies die Frau daraufhin, dass diese Äußerung rassistisch sei, woraufhin die Frau erwiderte, dass sie Rassistin sei. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 10.05.2020
  • 9. Mai 2020
    Am 09. Mai 2020 wurden zwei rechte Fake-Parteiaufkleber u.a. an einem Briefkasten in der Sächsischen Straße Ecke Hohenzollerndamm in Wilmersdorf entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 9. Mai 2020
    Am Teltowkanal in der Nähe des S-Bahnhofs Südende wurden diverse

    Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Mai 2020
    Am Traveplatz befand sich eine Gruppe Nazi-Skinheads. Eine vorbeikommende Person rief „Nazis raus“ und wurde von der Gruppe angepöbelt und geschubst.
    Es ist nicht das erste Mal, dass eine Gruppe Nazis im Kiez unterwegs ist. Bereits am 1. Mai belagerten sieben Lichtenberger Neonazis eine Bushaltestelle am Boxhagener Platz, ohne dabei das Corona-Abstandsgebot einzuhalten. Die darauf von einem Passanten aufmerksam gemachte Polizei reagierte nicht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. Mai 2020
    In Rudow wurden sechs Aufkleber mit extrem rechtem und NS-verharmlosendem Inhalt entdeckt und entfernt. Außerdem wurde ein Verteilerkasten der Schwar-weiß-rot besprüht war, entdeckt und übermalt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 9. Mai 2020
    Als ein Frau mit ihren Schwarzen Kindern im Ortsteil Mitte gegen 13.15 Uhr vor einer Ampel steht, ruft eine fremde Person zwei weiteren Personen laut eine anti-Schwarze rassistische und sexistische Beleidigung über sie und ihre Kinder zu.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 8. Mai 2020
    Zahlreiche extrem rechte, verschwörungsideologische und Querfront-Blogger hatten wieder mit vielen NS-relativierenden Vergleichen zu einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen ab 15.30 Uhr um den Rosa-Luxemburg-Platz aufgerufen. Das betreten des Platzes selbst wurde ihnen jedoch durch eine antifaschistische Gegenkundgebung erfolgreich verwehrt. Insgesamt versammelten sich nur höchsten 40 Menschen, die den Aufrufen gefolgt waren, in Straßen um den Platz, darunter jedoch viele extreme Rechte und Vertreter*innen von extrem rechten und verschwörungsideologischen Medien.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Twitter #b0805
  • 8. Mai 2020
    Aufrufen extrem rechter Gruppierungen wie der "Patriotic Opposition Europe" und Blogger, ab 15.00 Uhr am Alexanderplatz zu demonstrieren, folgten ca. 30 Personen aus der extrem rechten Szene, darunter ein extrem rechter Videoblogger.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Twitter #b0805
  • 8. Mai 2020
    Am Kottbusser Tor wurde vom Rapper Spezial K eine geschmierte „SS-Rune“ entfernt.

    Darüber hinaus ruft der Rapper in einem Instagram-Post dazu auf, solche Schmierereien zu entfernen und ihnen etwas entgegen zu setzen.
    Quelle: Instagram spezial_kay
  • 8. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde in einem Auto, das an einer Gedenkkundgebung zur Befreiung vom Nationalsozialismus am sowjetischen Ehrenmal vorbei fuhr, von einem Insassen ein Hitlergruße getätigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2020
    Im Ortsteil Stadtrandsiedlung Malchow wurden verschiedene rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a den Slogan "Labor Camp for ANTIFA", "Wir sind Antifa - schon unsere Großeletern waren Geschwister", "Hanau das waren nur Kanacken", "Es wird Zeit zu gehen, Euer Heimatland braucht Euch!". Die Aufkleber wirkten selbstgemacht, ähnlich den Aufklebern, die in Blankenburg im März und April 2020 aufgetaucht waren.
    Quelle: NEA
  • 8. Mai 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch veranstaltete die neonazistische Partei NPD Pankow sowie deren Jugendorganisation JN ein Gedenken auf dem Friedhof XII. Hier befinden sich Kriegsgräber aus dem II. Weltkrieg. Es wurde ein Transparent getragen mit dem Slogan "Wir halten Wacht! Nationalistische Jugend Berlin" (JN). Ebenso wurde eine Fahne der JN getragen und Zettel mit dem Slogan "Gegen den Befreiungsmythos" (JN) oder "Befreiung oder Mord" (JN) gehalten. Es nahmen ca. zehn Neonazis aus Pankow und Brandenburg teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2020
    An einem Stromkasten am Brodowiner Ring wurde ein Zettel von der Neonazipartei NPD aufgeklebt mit negativem Bezug zum 8. Mai als "Tag der Befreiung".
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 8. Mai 2020
    In der Scheffelstraße wurden mehrere gesprühte Schriftzüge („Fuck NWO“, „Blind im Kopf?“), die dem derzeitigen extrem rechten Diskurs zuzuordnen sind, dass eine verborgene Elite („New World Order“) die Corona-Krise als Mittel benutze, um die Menschen global zu versklaven. Diese Erzählung trägt stark antisemitische Bezüge.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. Mai 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Flugblätter eines extrem rechten Webportals in Anwohner_innen-Briefkästen. Inhalt des Flugblatts war die geschichtsrevisionische Umdeutung des 8. Mai.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 8. Mai 2020
    Es wurden drei rassistische Politaufkleber zwischen Warschauer Straße und Ostkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 8. Mai 2020
    Am 08. Mai 2020 wird in den Burgerladen in der Schillerstraße in Charlottenburg zu einem „Samurai-Treffen“ eingeladen. Es sind ca. 10-20 Personen anwesend, der Inhaber des Ladens bespricht „wie wir uns die politische Macht holen.“ Weitere verschwörungsideologische Themen sind u.a. „Impfzwang“, Bilderberger und die Verschwörung um Bill Gates.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 8. Mai 2020
    Im Bus X33 in Tegel äußerte ein etwa 45-jähriger Fahrgast sich gegen Mittag lauthals abwertend über "Ausländer". Eine Frau widersprach ihm. Eine dritte muslimische Frau beobachtete den Vorfall und berichtete später davon. Sie erinnerte sich, dass der Vorfall mitten im Fastenmonat Ramadan geschah, also wahrscheinlich Anfang Mai.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 7. Mai 2020
    An einer Brücke in der Kiefholzstr. wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Mai 2020
    An einer Tankstelle an der Fritz-Erler-Allee in Rudow wurden mehrere extrem rechte Sticker über einem beschädigten Plakat der Linken entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. Mai 2020
    Vor der "Staatsreparatur" fand eine Veranstaltung unter freiem Himmel zum Thema "Medizinische Aspekte zur Covid 19 Einschränkungen" statt. Auf der Veranstaltung wurden Verschwörungsideologische Inhalte vorgetragen. Diese Veranstaltung wurde von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 7. Mai 2020
    Gegen 11.30 Uhr stand die 19-Jährige in einer Schlange in einem Kosmetik-Discounter in der Friedrichstraße an, als ein unbekannter Mann an Ihr Kopftuch griff und so stark daran zog, dass die junge Frau kaum Luft bekam. Während er an dem Kopftuch zog beleidigte er die Frau rassistisch. Ihre 22-jährige Freundin und ein gleichaltriger Sicherheitsmitarbeiter eilten zu Hilfe. Der Unbekannte ließ daraufhin von der Frau ab und entkam.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1123
  • 7. Mai 2020
    In Rudow wurden 15 Aufkleber von extrem rechten Parteien bzw. mit extrem rechtem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 6. Mai 2020
    Im Ortsteil Karow wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Die Flyer trugen den Slogan "Ihr Sparzwang kostet unser Geld & Leben".
    Quelle: [moskito] Fach- udn Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. Mai 2020
    Ab 16.00 versammelten sich bis zu 400 Menschen vor dem Reichstagsgebäude zu einer nicht angemeldeten Demonstration, um verschwörungsideologisch motiviert gegen Corona-Maßnahmen zu protestieren. Zu der Versammlung aufgerufen hatte der Vegan-Koch und Unternehmer Attila Hildmann, der über Social Media Verschwörungsideologien verbreitet. In Interviews auf der Reichtagswiese erklärte er, Bill Gates wolle mit "Bilderbergern, Freimaurern und Geheimgesellschaften" die Weltherrschaft errichten und mit drohenden Bioangriffen die Weltbevölkerung dezimieren. Die Corona-Maßnahmen setzte er mit der "Nazi-Zeit" gleich. Auf seinem Telegram-Kanal spricht er von einer Verschwörung von “Geheimbünden” zugunsten einer “Neuen Weltordnung” und verbreitete dazu kürzlich ein Foto von sich, vermummt und mit Pistole und Energy-Drink der eigenen Marke in den Händen. Dazu erklärt er, wenn nötig, im Untergrund leben zu wollen und “dieser Kampf kann uns jetzt auch die politische Macht bringen”. Zudem sei er als “Krieger geboren und so werde ich auch sterben! ICH BIN BEREIT”. Ebenso schrieb er: „Gehe ich im Kampf für unsere Freiheit drauf, dann nur mit Waffe in der Hand und erhobenen Hauptes.“

    Zu der Demonstration fand sich ein breites Spektrum aus vielen extremen Rechten, vielfach mit Deutschlandfahnen und mit szenetypischen Slogans und Symbolen auf der Kleidung, viele Reichbürger*innen, Impfgegegner*innen und Verschwörungsideolog*innen aller Art mit vielen alternativ gekleideten jungen Menschen zusammen. Anders als bei den "Hygiene"-Demos rund um den Rosa-Luxemburg-Platz waren nun auch einige junge People of Colour dem Aufruf gefolgt. Auf Plakaten und in Sprechchören waren viele NS-relativierende Vergleiche zu sehen und zu hören. Trotz des breiten Spektrums solidarisierte sich die breite Menge mit extrem rechten Provokateur*innen, so als eine offensichtliche Reichsbürger*in, zusätzlich mit einem Q. auf der Jacke, Zeichen einer aus den USA stammenden Verschwörungsideologie, die Polizei provozierte und verhaftet wurde. Und sogar, als aus einer Gruppe extrem Rechter heraus ein Skinhead einen Kameramann der ARD körperlich angriff und daraufhin festgenommen wurde. Die breite Menge pfiff daraufhin die Polizei aus, rief NS-gleichsetzende Sprüche und "Lügenpresse" und verfiel schließlich in "Wir sind das Volk!"-Sprechchöre.
    Quelle: Registerstelle Mitte, RND, Democ, Polizeimeldung vom 06.05.2020, Tagesspiegel vom 06.05.2020, Belltower News vom 06.05.2020, Twitter #b0605
  • 6. Mai 2020
    Gegen 18.15 Uhr griff ein 46-jähriger Skinhead einen Kameramann und einen Tonassistenten der ARD auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude an. Dabei versuchte der szenetypisch gekleidete Angreifer, den 51-jährigen Tonassistenten zu treten, traf dabei aber offenbar die Mikrofon-Angel, die in der Folge gegen den Kopf des 56 Jahre alten Kameramannes schlug. Der Angreifer versuchte zu flüchten, wurde dann jedoch von Einsatzkräften der Polizei festgenommen. Das Team blieb unverletzt.

    Der Angreifer hatte sich kurz vorher in einer Gruppe extremer Rechter bewegt, die teilweise extrem rechte Slogans und Symbolen auf ihrer Kleidung zur Schau stellten. Als der Angreifer festgenommen wurde, pfiff die breite Menge daraufhin die Polizei aus, rief NS-gleichsetzende Sprüche und "Lügenpresse" und verfiel schließlich in "Wir sind das Volk!"-Sprechchöre.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 06.05.2020, RND, Democ,Tagesspiegel vom 06.05.2020, Twitter #b0605
  • 6. Mai 2020
    In Friedrichshain wurden fünf verschiedene Plakate entdeckt, auf denen die Corona-Maßnahmen mit der antisemitischen Politik im Nationalsozialismus verglichen werden. Die Plakate waren auf eine Werbung von DIE PARTEI aufgeklebt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 6. Mai 2020
    In einer E-Mail an ein Projekt der Demokratieförderung aus Berlin wurde eine E-Mail gesendet in der behauptet wird, Antisemitismus sei auf Zuwanderung von Menschen nach Deutschland zurückzuführen. Nach Deutschland einwandernde Menschen werden zudem abwertend als "Gesindel" bezeichnet.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Mai 2020
    In der Sewanstraße wurden Aufkleber eines Neonaziversands aus Halle gefunden, die sich gegen politische Gegner_innen richteten.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 6. Mai 2020
    Ein 32-jähriger Mann wird gegen 17.55 Uhr auf der Oranienstraße von einem 28-jährigen Nachbarn, dem er dort zufällig begegnet, aus LGBTIQ*feindlicher Motivation angegriffen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 5. Mai 2020
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD mit den Slogan "Ihr Sparzwang kostet unser Geld & Leben" in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- udn Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 5. Mai 2020
    Am 05.05.2020 wurden in der Tauentzienstraße in Charlottenburg an der Scheibe eines Gewerbes gut sichtbar mindestens zwei Davidsterne in den Staub der Fenster gemalt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 5. Mai 2020
    Gegen 14.50 Uhr wird eine 19-jährige Jugendliche in der Rudi-Dutschke-Straße von einem unbekannten Mann aus antimuslimischer Motivation beleidigt. Der Unbekannte versucht, der 19-Jährigen das Kopftuch herunterzureißen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 4. Mai 2020
    Auf der Sitzbank der Bushaltestelle Rixdorfer Straße/ Britzer Straße ist der Schriftzug "Linke stoppen" sowie die das Kürzel "AfD" mit roter Farbe angebracht. Damit soll ein Bedrohungsszenario gegen vermeintliche politische Gegner*innen wie Antifaschist*innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter*innen, aber auch Journalist_innen aufgebaut werden.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Mai 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Schönhauser Allee gegen 22:30 Uhr rassistische Äußerungen getätigt wurden. Ein Mann (39 Jahre) hatte einen anderen Mann (48 Jahre) beobachtet, wie Äußerungen von sich gegeben hatte. Diese waren laut gewesen. Es wurde "Judenfotze", "Scheiß Chinesen" und "Scheiß Asiaten" von der Person von sich gegeben. Der Mann, der dies beobachtete, zeigte dies bei der Polizei an. Diese ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 05.05.2020
  • 4. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurde eine anti-asiatische Schmiererei in der Langhansstraße an der Wand eines Einzelhandelkaufhauses entdeckt und kommentiert. Der Slogan war "In Asien essen sie halt alles".
    Quelle: Twitter
  • 4. Mai 2020
    In einer Postfiliale in Hellersdorf-Nord wurde ein Security Mitarbeiter rassistisch angepöbelt. Dabei wurde ihm vorgeworfen, dass er aufgrund seiner zugeschriebenen Herkunft nicht das Recht hätte, Vorschriften durchzusetzen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 4. Mai 2020
    Am 4. Mai waren ein 35-jähriger Mann und seine 24-jährige Freundin gegen 22:20 in der Seegefelder Straße Richtung Haltestelle "Seecktstraße" unterwegs. Sie unterhielten sich auf Serbokratisch, als eine Gruppe, eine Frau und zwei Männer, ihnen entgegenkam. Die Frau bespuckte den 35-Jährigen und stieß die 24-Jährige zu Boden. Dann beleidigte sie die Frau rassistisch und trat ihr in den Unterleib. Der 35-Jährige wollte seiner Freundin helfen, wurde aber von den beiden Männern bedroht und geschlagen. Als Passant*innen auf das Geschehen aufmerksam wurden, flüchteten die Täter*innen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 05.05.2020
  • 4. Mai 2020
    Am Montag wurde ein Mann gegen 21 Uhr im Bus am S-Bhf. Friedrichsfelde-Ost von einem Mann mit mehreren Kopfstößen verletzt. Zuvor hatte der Angreifer und seine Begleiterin den Betroffenen in Marzahn rassistisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 4. Mai 2020
    In der Ilsestraße und im Neuen Feldweg in Karlshorst wurden verschiedene extrem rechte Aufklebermotive gefunden und entfernt. Dort stand unter anderem „Nationalsozialistische bundesweite Aktion“, „FCK AFA“ (Fuck Antifa) und „Heil Merkel“ (mit stilisierten Hakenkreuz-Fahnen). Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2020
    In der Ekkehardstr. wurde eine "88" an eine Hauswand geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Mai 2020
    Im Treptower Park wurden 2 rassistische Aufkleber der extrem rechten 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Mai 2020
    Weiträumig rund um den Rosa-Luxemburg-Platz, die Rosa-Luxemburgs-Straße und die Tor- und Mollstraße wurden über 40 diverse Aufkleber und Plakate mit extrem rechten und verschwörungsideologischen Inhalten mit Bezug zur Corona-Pandemie gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 3. Mai 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Gustav-Adolf-Straße, Amalienstraße, Roelckestraße und Bühringstraße Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Kampf den Feinden von Volk und Nation". Es waren ca. 15 Aufkleber.
    Quelle: NEA
  • 3. Mai 2020
    In der Dresdener Straße beobachtete gegen 11:45 Uhr eine Person, wie ein Mann auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Richtung einiger Frauen, die im Wendekreis der Kita vor einem geschlossenen Cafe standen, mehrmals den Hitlergruß in ihre Richtung zeigte. Außerdem steckte er mehrmals mit erhobenen Händen den rechten Zeigefinger in die Faust der linken Hand, was als Androhung sexueller Gewalt verstanden werden kann. Von einem Passanten darauf angesprochen, was das soll, zeigte der Mann erneut den Hiltlergruß, rief "Heil Hitler" und ging weiter. Da hier eine temporäre Spielstraße eröffnet werden sollte, erschien kurz darauf ein Fahrzeug des Ordnungsamtes. Die drei Insassen wurden vom Passanten über den Vorfall informiert, fühlten sich aber für Straftaten nicht zuständig.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Mai 2020
    An einer Hauswand in der Elfriede-Tygör-Straße (Am Tierpark) wurde die Parole „Antifa zerschlagen“ gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2020
    In der Wrietzener Straße wurden Flugblätter eines extrem rechten Web-Projekts in Anwohner_innen-Briefkästen verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 3. Mai 2020
    Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde der Schriftzug „Islam tötet“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2020
    Um die Müllerstraße und den Leopoldplaz im Wedding wurden über Nacht mindestens acht Plakate im Gedenken an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Mordanschlags in Hanau mit rassistischen extrem rechten Parolen beschmiert oder abgerissen.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 2. Mai 2020
    Ca. 350 Querfrontler*innen, Verschwörungsideolog*innen, Rechtspoulist*innen, Impfgegner*innen und extreme Rechte, u.a. aus dem rechten Flügel der AfD, aus der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und aus dem Hooliganmilieu demonstrierten rund um den Rosa-Luxemburg-Platz und in angrenzenden Straßen in Mitte gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der aus dem linken Spektrum stammende Querfront-Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ hatte zu einer Zeitungsverteilaktion aufgerufen. Aufrufe hatte es aber auch aus einer Vielzahl extrem rechter "Alternativmedien gegeben. Erneut war, wie auch auf einigen Plakaten, vielfach NS-relativierend von "Ermächtigungsgesetzen" die Rede. Erneut wurden auch antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet. Erneut waren auch zahlreiche extrem rechte Videoaktivist*innen vor Ort.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Friedensdemo-Watch
  • 2. Mai 2020
    Im Ortsteil Karow wurden Plakate der neonazistischen Partei NPD verklebt. Diese trugen u.a. den Slogan "Nein zur Islamisierung Europas - Nein zum EU-Beitritt der Türkei!" oder "Ausbildung statt Überfremdung".
    Quelle: [moskito] Fach- udn Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Mai 2020
    In der Dörpfeldstr. wurden 3 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber warb für den Ku Klux Klan.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Mai 2020
    Erneut erhielt eine Reinickendorfe SPD-Politikerin eine antisemitische E-Mail desselben Absenders mit verschwörungstheoretischen Inhalten. Die E-Mail wurde an eine Vielzahl von Politiker_innen der Länder und des Bundestages, an Medien, Wissenschaftler_innen und Student_innenverbindungen verschickt. Adressiert war die E-Mail an den Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI). Der Verfasser warf ihm vor im Auftrag der Regierung falsche Zahlen zur Corona-Pandemie zu verbreiten. Wie in seiner E-Mail einige Tage zuvor bezeichnete er Angela Merkel als Jüdin und leugnete die Tödlichkeit des Corona-Virus. Der Text ist in weiten Teilen identisch. Der Autor behauptete eine jüdische Weltverschröung, an der Bill Gates beteiligt sei, der die Menschheit größtenteils mittels Impfungen ausrotten wolle. Im Anhang der E-Mail schickte er mehrere Textdokumente mit, die die Boshaftigkeit der Juden belegen sollen.
    Quelle: Wahlkreisbüro von Bettina König (SPD)
  • 2. Mai 2020
    In der Elfriede-Tygör-Straße wurden Plakate der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 2. Mai 2020
    Ein Aktivist extrem rechter Organisationen verteilte in Neu Hohenschönhausen Flugblätter mit antimuslimischen Inhalten in Anwohner_innen-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 2. Mai 2020
    In Rudow wurden neun Sticker mit extrem rechtem Inhalt entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 1. Mai 2020
    An Glascontainern in der Raoul-Wallenberg-Straße wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Nur wenige Meter entfernt wurde ein weiter extrem rechter Aufkleber an einem Schild am Ausgang des Bürgerparks festgestellt. Einige der Aufkleber eines extrem rechten Versands richteten sich gegen die Politik der Bundesregierung, andere hatten verschwörungstheoretische Inhalte.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. Mai 2020
    Ca. 400 Querfrontler*innen, Verschwörungsideolog*innen, Rechtspoulist*innen, Impfgegner*innen und extreme Rechte, u.a. aus dem rechten Flügel der AfD, aus der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" und aus dem Hooliganmilieu demonstrierten rund um den Rosa-Luxemburg-Platz und in angrenzenden Straßen in Mitte gegen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, obwohl eine Kundgebung nicht genehmigt worden war. Der aus dem linken Spektrum stammende Querfront-Verein „Kommunikationsstelle Demokratischer Widerstand“ hatte zu einer Zeitungsverteilaktion aufgerufen. Erneut war, wie auch auf einigen Plakaten, NS-relativierend von "Ermächtigungsgesetzen" die Rede. Erneut wurden auch antisemitische Verschwörungsideologien verbreitet. Erneut waren auch zahlreiche extrem rechte Videoaktivist*innen vor Ort.
    Nach Einschätzung des mbr: "Die teilweise rechtsextremen Videoaktivist_innen nehmen mangels klassischer Demonstrationsstrukturen, wie Lautsprecherwagen und Redebeiträgen, innerhalb dieser Versammlung eine Scharnierfunktion ein. Sie bedienen dadurch die Verschwörungserzählungen eines durchaus diffusen Spektrums und prägen Außenwirkung der Versammlung. Die Versammlungen am Rosa-Luxemburg-Platz weisen eine gefährliche Dynamik auf, da sich die Teilnehmenden – und mit ihnen ganz zentral Verschwörungsideolog_innen und Rechtsextreme – die Kritik der stattfindenden Einschränkungen demokratischer Grundrechte auf die Fahne schreiben und sich als (einzige) „demokratische Opposition“ darstellen; solch ein Narrativ hat unter der aktuellen gesellschaftspolitischen Ausnahmesituation ein gewisses Mobilisierungspotential, das das übliche Zielpublikum der Rechtsextremen weit übersteigt. Durch die aktive Präsenz sowie die reichweitenstarke Vor- und Nachbereitung von Rechtsextremen und Verschwörungsideolog_innen im Internet könnten diese mehr und mehr zum inhaltlichen, aber auch zum organisatorischen Dreh- und Angelpunkt dieser Veranstaltungen werden."
    Quelle: Registerstelle Mitte, Berlin gegen Nazis, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr), Neues Deutschland vom 02.05.2020
  • 1. Mai 2020
    In der Altstadt wurden 6 neonazistische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter waren Aufkleber mit der Aufschrift "White Power".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2020
    In Alt-Rudow wurden am 1. Mai Sticker von extrem rechten Gruppen an verschiedenen Orten entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Mai 2020
    Am 1. Mai hat die NPD Plakate und Flyer in Marzahn-Hellersdorf verteilt.
    Quelle: Register ASH
  • 1. Mai 2020
    Am 1. Mai wurden Plakate mit rassistischem Inhalt von der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg" am U-Bahnhof Cottbuser Platz entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 1. Mai 2020
    Ein Anhänger der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entfernte zwei Fahnen mit positivem Bezug zur linken Tradition vom 1. Mai. Im Anschluss posierte er dabei, wie er auf die Fahnen tritt und stellte dies als Herabwürdigung der politischen Gegner*innen im Internet zur Schau.
    Quelle: Register ASH
  • 1. Mai 2020
    Die Berliner JN klebte am Kino Cinemotion am Prerower Platz Plakate mit der Aufschrift „Kapitalismus tötet – Die Politik der internationalen Finanzeliten durchkreuzen – für eine raumorientierte Volkswirtschaft“ und „1. Mai – Tag der Arbeit – Souveränität statt Globalismus – Einheit statt Klassenkampf“. Sie nahmen damit Bezug auf antisemitische Wirtschafts-Erklärungsmuster die zwischen raffendem und schaffendem Kapital unterscheiden und agitierten gegen demokratische Mitbestimmungsmechanismen der Arbeitnehmer_innenschaft.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 1. Mai 2020
    Ein Neonazi der Partei „Der III. Weg“ posierte vor dem U-Bhf. Tierpark und vor der Linkspartei-Zentrale mit Flugblättern. Neonazi-Aufkleber wurde an der Tür und an der nahegelenen Haltestelle hinterlassen. Die Flyer verteilten sie in Anwohner_innen-Briefkästen im Umfeld.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2020
    Im Umfeld des Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden mehrere Aufkleber mit „Anti-Antifa“-Motiven sowie der Schriftzug „Berlin bleibt deutsch“ gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2020
    In der Nacht zum 1. Mai wurde an den Zaun eines Wohnhauses in Rummelsburg der Schriftzug "Zecken raus" gesprüht. An dem Haus war zu dieser Zeit ein antirassistisches Transparent mit der Forderung nach sicheren Fluchtwegen aufgehängt.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MbR)
  • 1. Mai 2020
    Vor dem Berliner Hauptbahnhof wurde ein gegen die Antifa gerichteter Aufkleber von extremen Rechten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 30. April 2020
    Im Stadtpark Stadtpark Steglitz wurden zwei nebeneinander liegende Parkbänke mit dem Schriftzug "Nazizone" und ein Hakenkreuz mit einem Edding geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    In der Nacht besprühten Unbekannte die Fassade in der Weydingerstraße der Parteizentrale der Linken in Mitte mit zwei rechten Parolen.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 30.04.2020
  • 30. April 2020
    In der S-Bahnlinie 7 (Richtung Ahrensfelde) wurde "SS" in Frakturschrift in ein Fenster geritzt. Die SS (Schutzstaffel) war im 2. Weltkrieg für zahllose Verbrechen verantwortlich und wurde nach Kriegsende verboten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. April 2020
    Der dritte Weg veröffentlichte auf seiner Homepage Bilder von Flyern, die angeblich unter anderem in Britz verteilt wurden.

    Die Flyer thematisieren angebliche Einbruchsvorfälle und haben eine klar antiziganistische Konnotation.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. April 2020
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Gustav-Adolf-Straße und Bühringstraße verschiedene Aufkleber der neonazistischen Parteien III.Weg oder NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylflut stoppen" (III. Weg) oder "Europa erwache" (III. Weg)
    Quelle: NEA
  • 30. April 2020
    Auf einer Bank wird ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen schwarze Menschen richtet entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden im Mühlenbergkiez verschiedene Aufkleber entdeckt. Diese hatten u.a. den Slogan "Mitmachen bei der NPD" (NPD) oder "Keine Macht den Islamisten" (NPD). Ein "Refugee welcome"-Aufkleber wurde mit einem selbstgemachten Aufkleber mit dem Slogan "Och nö", der in schwarz-weiß-rot war überklebt.
    Quelle: SPD.Pankow
  • 30. April 2020
    Ende April wurde am Savignyplatz in Charlottenburg ein Aufkleber entdeckt, der sich in rassistischer Weise gegen Migration richtet.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 30. April 2020
    In der Sewanstraße wurde an mehreren Stellen die Parole „Fuck RKI“ gesprüht. Das Robert-Koch-Institut ist derzeit aufgrund seiner zentralen Rolle in der Berichterstattung über die Corona-Epedemie vermehrt Bedrohungen und Verleumdungen extrem rechter Akteur_innen ausgesetzt. Hinzukommt die verschwörungsmythische Erzählung einer globalen Elite („New World Order“), die die Krise nutzen würde, um die Menschen weltweit zu kontrollieren.
    Quelle: STK Lichtenberg-Mitte
  • 30. April 2020
    Im April wurden mehrere 100 rassistische Aufkleber eines Onlinehandels aus Halle im weiträumigen Gebiet zwischen Ostkreuz, Warschauer Straße und Frankfurter Allee entdeckt und entfernt.

    Wurden über Monate täglich hunderte Aufkleber entdeckt und entfernt, hat die Häufigkeit der rechten Klebeaktionen im April nachgelassen. Sie finden nicht mehr täglich statt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Auf einem Aushang, der während des Lockdown über 23 verschiedene Nothilferufnummern (z. B. Notseelsorge, Hilfsportal sexualsierter Mißbrauch, Krisendienst, zahnärztlicher Notfalldienst, ...) in einem Wohnhaus in der Rigaer Straße informierte, wurde als einzige die der muslimischen Seelsorge durchgestrichen. Die Notrufliste wurde daraufhin erneuert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Gegen 14.30 Uhr wird ein 39-jähriger Mann auf der Treppe zum U-Bahnhof Reinickendorfer Straße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt und getreten.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 29.07.2020
  • 30. April 2020
    Um den Leopoldplatz wurden zwei rassistisch motivierte Aufkleber mit der Aufschrift "Hanau?? Das waren doch nur Kanacken!!!" und der Abbildung einer türkischen Fahne gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 29. April 2020
    An der Bushaltestelle Chemnitzer Str./Jägerstr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, der sich gegen Migrant*innen richtet. Der Sticker war bereits teilweise entfernt worden. Darüber hinaus befanden sich die Reste weiterer extrem rechter Aufkleber an der gleichen Bushaltestelle.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. April 2020
    Unbekannte haben in der Nacht die Gedenkstele in der Müllerstraße neben dem Rathausaltbau im Wedding umgestoßen und so stark beschädigt, dass sie nicht wieder schnell aufgebaut werden kann. Dabei wurde sie vom Sockel abgebrochen und ihre Glasscheibe zerstört. Die Beschädigung wurde gegen 6.30 Uhr festgestellt und die Polizei alarmiert. Die Gedenkstele ehrt zwei Weddinger Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, das Ehepaar Elise und Otto Hampel, mit der Aufschrift einer der von ihnen verschickten Postkarten: "Wache auf! Wir müssen uns von der Hitlerei befreien!" Mit solchen Postkarten hatten sie zwei Jahre lang zum antifaschistischen Widerstand aufgerufen, bis sie verraten worden waren. Das Ehepaar war daraufhin vor dem Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und 1943 in Plötzensee hingerichtet worden. Hans Fallada widmete dem Weddinger Ehepaar seinen 1947 veröffentlichten Roman „Jeder stirbt für sich allein“.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Polizeimeldung vom 29.04.2020, Berliner Woche vom 29.04.2020
  • 29. April 2020
    Auf einen Aufsteller eines migrantisch betriebenen Restaurants in der Dörpfeldstr. wurde eine "88" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. April 2020
    Ende April wurden im Bereich des S-Bhf Charlottenburg, in der Nähe der Lidl-Filiale, Aufkleber des III.Weg entdeckt.
    Quelle: Register CW via Twitter
  • 29. April 2020
    Auf dem Parkfriedhof Marzahn wurde im "Ehrenhain für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges" in die bestehenden Skulptur eines stilisierten Eichenkranzes eine Steinplatte hinzugelegt. Auf dieser findet sich ein Aufruf zur Ehrung der Toten, der mit Runensymbolen unterlegt ist. Aufgrund dieser in der extremen Rechten verbreiteten Symbolsprache liegt ein neonazistischer Hintergrund nahe.
    Quelle: Augenzeug*in / Register ASH
  • 29. April 2020
    In der Nacht wurde am Leopoldplatz im Wedding eine Schaufensterscheibe des Mädchenstadtteilladens CLARA eingeschlagen. In dem Schaufenster hing ein Plakat im Gedenken an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Mordanschlags in Hanau. Die Scheibe wurde genau an der Stelle eingeschlagen, hinter der das Gedenkplakat hing.

    Nur ein Haus weiter wurde ein weiteres Gedenkplakat an einem Stromkasten zerkratzt und angekokelt. Zudem wurde unweit in derselben Nacht eine Gedenkstele für Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus im Wedding beschädigt. Insofern ist stark davon auszugehen, dass die unbekannten Täter aus extrem rechter und rassistischer Motivation gehandelt haben.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Outreach gGmbH Berlin
  • 29. April 2020
    Um den Leopoldplaz im Wedding wurden mindestens 10 Plakate im Gedenken an die Opfer des extrem rechten und rassistischen Mordanschlags in Hanau abgerissen oder zerkratzt und teilweise angekokelt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 28. April 2020
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Aufkleber in schwarz-weiß-rot mit dem Slogan "Frontgermane Mut-Heimat-Disziplin" entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. April 2020
    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden mehrere rassistische Aufkleber entdeckt. Einer der Aufkleber bezog sich auf eine Gruppe, die sich offenbar als Ableger des rassistischen Ku Klux Klans aus den USA definiert. Daneben wurden zusätzlich zwei muslimfeindliche Aufkleber gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. April 2020
    In Biesdorf wurden gestern Abend zwei Männer homophob beleidigt. Ersten Ermittlungen zufolge soll gegen 20.50 Uhr ein 41-jähriger Mann an der Wulkower Straße Ecke Dohlengrund auf die zwei 30- und 32-Jahre alten Männer getroffen sein und sie homophob beleidigt haben. Diese alarmierten die Polizei. Nachdem die eingesetzten Kräfte von dem 41-Jährigen die Personalien aufgenommen hatten, konnte er seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.926996.php
    Quelle: Polizeimeldung
  • 28. April 2020
    In der Flughafenstr. hat ein Mann zuerst seinen Nachbarn rassistisch beleidgt, eine ehemalige Nachbarin angespuckt und dann anschließend dreimal den Hitlergruß gezeigt.

    Der Mann wurde festgenomen.
    Quelle: Polizeimeldung, Nr. 1023
  • 28. April 2020
    An der Bushaltestelle am S-Bhf. Rahnsdorf wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich gegen Klimaaktivist*innen, hierzu wurde eine Smile verwendet, der zwei Mittelfinger zeigt, die jeweils in den bei Neonazis verwendeten Farben der Reichskriegsflagge sind. Der Smile weist eine hohe Ähnlichkeit mit Adolf Hitler auf.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2020
    Im Ortsteil Weißensee am Hamburger Platz, Pistoriusstraße, Gustav-Adolf-Straße, Bühringstraße und einige weitere Straßen wurden Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Europa erwache", "National. Revolutionär. Sozialistisch" oder "Asylflut stoppen". Es waren insgesamt über 20 Aufkleber.
    Quelle: NEA
  • 27. April 2020
    In einem Schrebergarten in Nordneukölln entdeckte eine Passantin eine dort gehisste Reichkriegsflagge.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. April 2020
    Mehrere Anwohner*innen entdeckten in ihrem Haus in der Fritz-Erler-Allee in Rudow rassistische Flugblätter einer Neonazi-Partei und entsorgten diese.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. April 2020
    Am Eingangstor des JFE Queeren Jugendzentrums in der Villa Lützow im Ortsteil Tiergarten wurde ein queerfeindlicher Aufkleber der neonazistischen Jungen Nationaldemokraten (JN) entdeckt und entfernt. Bereits früher waren schon dreimal Regenbogenflaggen am Tor abgerissen, bzw. geklaut worden.
    Quelle: JFE Queeres Jugendzentrum in der Villa Lützow
  • 27. April 2020
    Am Zentrum für Demokratie wurden 2 Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg!" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin mehrere extrem rechte Aufmärsche statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2020
    Wie die Betroffene mitteilte, saß sie gegen 16 Uhr zum Arbeiten auf der Bank Zickenplatz/Hohenstaufenplatz am Kottbusser Damm. Auf einer anderen Bank in der Nähe saßen Frauen und Kinder, die immer wieder auf den abgesperrten Spielplatz und zurück liefen. Als einer der Jungen (ca.11 Jahre) sich plötzlich auf "ihre" Bank setzte, forderte sie ihn mehrmals freundlich auf, den notwendigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Er begann ihr gegenüber laut laut zu werden und die Schwester pfiff ihr mit einer Pfeife penetrant ins Gesicht, weswegen die Betroffene etwas aufgebrachter meinte, das sei respektlos und sie soll damit aufhören. Der Junge stand plötzlich hinter ihr und schrie ihr ins Ohr. Auf die nochmalige Aufforderung, das zu unterlassen, haben alle gelacht und die Mutter / größere Schwester setzte sich demonstrativ neben die Betroffene. Während diese darauf hin mit der Polizei telefonierte, wurde sie auf arabisch als ungläubige Jüdin beschimpft. Die anderen fingen dann an, sich weiter über Israel zu unterhalten. Als die Polizei kam, hatte sich die Familie bereits entfernt.
    Quelle: KIgA e. V.
  • 27. April 2020
    In Oberschöneweide kam es zu einer antisemitischen Bedrohung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2020
    Eine E-Mail an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller mit antisemitischen Verschwörungsmythen in Bezug auf die Corona-Schutzmaßnahmen wurde an eine Vielzahl Berliner Poltiker_innen und die lokale Berliner Verwaltung verschickt. Betroffen war auch an das Wahlkreisbüro einer SPD-Politikerin in Reinickendorf. Der Autor bezeichnet Angela Merkel darin als Jüdin und warnt vor einer jüdischen Weltherrschaft. Im Zentrum steht dabei die Corona-Pandemie, die als "seit langer Hand geplant herbeigeführte Pseudo-Pandemie" zum Mittel zur Weltherrschaft erklärt wird. Der Autor behauptet in dem Zusammenhang, es sei niemand am Corona-Virus gestorben und Atemmasken würden zu einer gesundheitsgefährdenden CO2-Konzentration im Blut führen. Außerdem verbindet er die Pandemie mit dem rassistischen Umvolkungs-Mythos. Ziel der Corona-Verschwörung sei die Zerstörung von Nationalstaaten und "Volksgemeinschaften". Die "indigenen weißen Völker Europas sollen vernichtet werden, letztlich durch gewaltsame, rassistische Umzüchtung zu ausschließlich "Hellbraunen" minderwertigen Intellektes", um die Weltherrschaft und die Reduzierung der Weltbevölkerung zu ermöglichen. Dabei sei die Migration von muslimischen und Schwarzen Menschen nach Europa Teil dieses Plans. Durch Massenimpfungen sollten Menschen getötet werden, bis nur noch jüdische Menschen übrig blieben. Verdienen würden an der Krise die Pharmaindustrie und die Politiker_innen.
    Quelle: Wahlkreisbüro von Bettina König (SPD)
  • 27. April 2020
    Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde der Schriftzug „Moslems raus“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. April 2020
    Zeugen berichteten von einem rassistischen Angriff gegen 19:30 Uhr am S-Bhf. Lichtenberg. Dabei warf ein Mann auf Höhe der Bushaltestellen eine Flasche nach einer schwarzen Person. Dabei beschimpfe er den Betroffenen. Eine weitere Auseinandersetzung zwischen den beiden wurde durch Umstehende verhindert. Die Polizei nahm schließlich den Täter und eine weitere Person fest.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. April 2020
    Gegen 21.30 Uhr wird ein 22-jähriger Mann auf der Straße der Pariser Kommune von einem 34-jährigen Mann aus LGBTIQ*feindlicher Motivation beleidigt. Der Täter versucht, dem 22-Jährigen mit der Faust ins Gesicht zu schlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 27. April 2020
    Um den Leopoldplatz wurden drei rassistisch motivierte Aufkleber mit der Aufschrift "Hanau?? Das waren doch nur Kanacken!!!" und der Abbildung einer türkischen Fahne gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte
  • 26. April 2020
    Weiträumig rund um den Rosa-Luxemburg-Platz, die Rosa-Luxemburgs-Straße und die Tor- und Mollstraße wurden über 50 diverse Aufkleber rechter Verschwörungsideologen mit Bezug zur Corona-Pandemie gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Mitte, Registerstelle an der Alice-Salomon-Hochschule
  • 26. April 2020
    In der Max-Beer-Straße im Ortsteil Mitte wurden zwei Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Mit den gefundenen Aufklebern versucht nun auch diese Neonazi-Organisation auf den Zug derer aufzuspringen, die verschwörungsideologisch die Corona-Krise ausdeuten.
    Quelle: Registerstelle an der Alice-Salomon-Hochschule
  • 26. April 2020
    In einer Bushaltestelle in der Sewanstraße wurden mehrere antimuslimische Parolen (u.A. "Moslems raus") gefunden.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. April 2020
    Auf einem Stromkasten in Britz, am Tempelhofer Weg wurde ein rassistisches Graffito entdeckt und übermalt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. April 2020
    In der Steglitzer Düppelstraße werden Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt mit der Aufschrift: "Sichere Grenzen statt Asylwahn!".
    Quelle: