Chronik

  • 14. September 2019
    Ca. 1000 Gegner*innen einer Impfpflicht gegen Masern versammelten sich am Brandenburger Tor und demonstrierten anschließend durch Mitte. Unter den Demonstrierenden waren zahlreiche bekannte Neonazis, radikale und extreme Rechte, Querfront-Aktivist*innen, rechte Esoteriker*innen und Verschwörungsideolog*innen. Es wurde extrem rechtes Propagandamaterial verteilt und auf mehreren Plakaten wurde die Shoah relativiert, ohne dass dies offenbar andere Teilnehmende gestört hätte. So stand auf einem Schild: "Stop the Mengeles", andere bezeichneten die "Diktatur der Pharmakonzerne" als 4. Reich oder sahen sich als Impfgegner schon im KZ. Auch laut einer Rede drohe mit Zwangsimpfungen der neue Faschismus durch die Pharmaindustrie. Deutsche hätten besonders die Pflicht, die Welt vor erneuten "Menschenversuchen" zu bewahren. Auch in einem Song auf der Bühne wurde die Shoah relativiert.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Friedensdemo-Watch
  • 13. September 2019
    Am Nachmittag des 13.9. wurden zwei Männer in Neukölln zunächst homophob beleidigt und anschließend angegriffen. Die Anzeige erfolgte später am Abend durch eine Familienangehörige eines der Angegriffenen. Demnach sollen die beiden Männer gegen 16.40 Uhr in der Hermannstraße unterwegs gewesen sein, als sie zunächst aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus homophob beleidigt worden sein sollen. Anschließend sollen beide durch Schläge und Tritte angegriffen worden sein. Nachdem einer der Angegriffenen den Notruf wählte, flüchteten die Täter in Richtung Selchower Straße. Der 23-jährige Angegriffene erlitt einen Jochbeinbruch und wurde in einem Krankenhaus behandelt. Bei seinem 21-jährigen Begleiter war zunächst keine Behandlung nötig, er gab aber an, sich gegebenenfalls selbst zum Arzt begeben zu wollen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2235
  • 12. September 2019
    Am 12. September 2019 wurden am S-Bahnhof Westend in Charlottenburg an der Wand der Rolltreppe weitere 3 selbstbeschriebene Aufkleber mit der Aufschrift "Schwul=krank" entdeckt und überklebt. Teilweise wurden Aufkleber mit der Aufschrift "Gegen Nazis", mit welchen die homophoben Aufkleber überklebt wurden, wiederrum überklebt.
    Quelle: Register CW
  • 12. September 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurde am Pasedagplatz an einem Postkasten eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. September 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wird im Bötzowviertel am Stierbrunnen eine große Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt. Bevor es zu der Entwfernung durch des Bezirksamtes kam, haben Anwohner*innen die Schmiererei mit einem Laken überdeckt. Das Lacken hatte den Slogan "Verpisst Euch Nazis".
    Quelle: Twitter, Tagesspiegel vom 12.09.2019
  • 12. September 2019
    An einem Briefkasten an der Ecke Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz gemalt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 11. September 2019
    Die extrem rechte Gruppierung „Hand in Hand“, ein Ableger von BärGiDa, sowie weitere flüchtlingsfeindliche und radikal und extrem rechte Organisationen versuchten, mit einer Kundgebung ab 13.00 Uhr vor dem Reichstagsgebäude den "Tag der Wohnungslosen" für sich zu instrumentalisieren. Jedoch nur etwa 15 zumeist als extreme Rechte bekannte Aktivisten erschienen und versuchten, diese Aktion zu nutzen, um rassistisch-flüchtlingsfeindliche Inhalte zu verbreiten. Der Facebook-Aufruf zu dieser Kundgebung ließ eine eine extrem rechte und rassistisch-flüchtlingsfeindliche Ausrichtung zwar nicht erkennen, ging es doch ausschließlich, um sozialpolitische Forderungen und vermeintliche Hilfe für Wohnungslose. „Hand in Hand“ machen bei ihren derartigen Aktionen aber stets deutlich, dass nur von ihnen als Deutsche anerkannte Hilfe bekommen sollen. Auch die weiteren Organisationen, die als Mitveranstalter zu dieser Kundgebung zu mobilisieren versucht hatten, sind der radikalen und extremen Rechten zuzurechnen: So ist „Ungetrübt Media“ ein Videoblog-Projekt, organisiert um einen wegen Gewalttaten gegen politische Gegner vorbestraften ehemaligen Kader des „Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS)“ und später der JN und der NPD, zuletzt im Umfeld der AFD-Abspaltung „Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland“ aktiv. Der Verein „Zukunft braucht Bildung“ aus Sachsen ist personell eng mit der rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Initiative „Heidenauer Wellenlänge“ verbunden, die vor allem mit antimuslimisch-rassistischen Aktionen auffiel.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR), Berlin gegen Nazis, "Berlin rechtsaußen" von Apabiz
  • 11. September 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit knapp 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde rassistisch gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. September 2019
    Auf Plakatwänden an den S-Bahn-Gleisen im Ortsteil Gesundbrunnen zur S-Bahnstation Wollankstraße sind mehrere rechte Schmierereien entdeckt und entfernt worden. Auf ihnen stand u.a.: "Die AfD und NPD sind keine Nazis sie sind Patrioten in liebe für unser Volk. Merkt euch das!", "Fick die linke Zecken Jugend.", "ICH LIEBE DIE AFD" und "DEUTSCHLAND AN DIE MACHT!".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. September 2019
    In einem Waggon der S3 in Köpenick wurde ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt und der S-Bahn gemeldet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. September 2019
    Gegen 17:30 Uhr hielt sich ein Mann am Bahnhof Ostkreuz auf. Er trug ein auffälliges rotes T-Shirt mit dem Aufdruck „Freiheit für alle Nationalisten“ und auf seinen Armen waren gut sichtbar diverse Nazi-Tattoos (u.a. schwarze Sonne) zu erkennen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. September 2019
    Am 10. September 2019 wurden am S-Bahnhof Westend in Charlottenburg an der Wand der Rolltreppe ca. 10 selbstbeschriebene Aufkleber mit der Aufschrift "Schwul=krank" entdeckt. Teilweise waren sie bereits überklebt oder verkratzt.
    Quelle: Register CW
  • 10. September 2019
    Ein Mann beleidigte gestern Nachmittag einen Jugendlichen in Marzahn rassistisch. Gegen 16.45 Uhr war der 17-Jährige auf der Märkischen Allee unterwegs, als ihm der Mann entgegenkam und ihn laut brüllend rassistisch beleidigt haben soll. Der Mann lief ihm zudem hinterher, sodass der Jugendliche die Polizei alarmierte. Die Einsatzkräfte nahmen den 46-jährigen Tatverdächtigen noch in der Nähe fest. Ein Atemalkoholtest bei dem mutmaßlichen Pöbler ergab einen Wert von ungefähr 2,2 Promille. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durfte der 46-Jährige seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 9. September 2019
    Nach bisherigen Erkenntnissen unterhielt sich ein 21-Jähriger gegen 5 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz mit drei gleichaltrigen Freunden auf Hebräisch. Dies hörte ein Mann, ging zu dem 21-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Angreifer. Der Geschlagene erlitt eine Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2195
  • 9. September 2019
    In einer Postfiliale an der Ecke Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. beschwerten sich lautstark zwei ältere Herren über den Poststreik, woraufhin einer der beiden sagte: "Unter dem Führer hätte es sowas nicht gegeben."
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 8. September 2019
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in der Ebertstraße Ecke Großer Tiergarten schräg gegenüber dem Holocaust-Mahnmal wurde erneut beschädigt, indem Unbekannte das Denkmahl mit schwarzer Farbe beschmierten. Gegen 22.30 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes die Sachbeschädigung und rief die Polizei.

    Dies ist schon die sechste Beschädigung an diesem Denkmal in diesem Jahr. Zuletzt war es erst am 19.08. beschädigt worden, davor schon am 04.08., am 30.06.2019, am 09.06.2019, am 27.01.2019 und im letzten Jahr am 6.10. und am 1.12. 2018.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.09.2019, Queer.de vom 09.09.2019
  • 8. September 2019
    Ein Jugendlicher wollte am Kottbusser Tor seinem Freund sagen, wie schlecht er etwas findet, und sagte stattdessen: "Das ist so behindert!".
    Quelle: Register Mitte
  • 8. September 2019
    Unbekannte beleidigten und griffen in der vergangenen Nacht ein schwules Paar in Kreuzberg an. Die beiden 25 und 29 Jahre alten Männer waren auf dem Gehweg der Admiralstraße zu einem Restaurant unterwegs. Vor dem Grillhaus trafen sie kurz nach Mitternacht auf drei Unbekannte, die das Paar sofort homophob beleidigten. Die beiden Männer versuchte daraufhin Abstand zu den Pöblern zu bekommen und liefen weiter. Die unbekannten Männer folgten dem Paar jedoch und attackierten es. Einer der Angreifer schlug dem 25-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf. Dieser stürzte dadurch zu Boden, wo er getreten wurde. Beim Versuch zu fliehen, schlug einer der Täter dem Mann eine Flasche gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die Schläger. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Verletzten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Dessen 29-jähriger Lebensgefährte blieb unverletzt. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2186
  • 8. September 2019
    An der Ecke Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden in einer Bushaltestelle zwei Hakenkreuze sowie die Parole "No Islam" entdeckt. An einem Briefkasten wurde "Nazi-Kiez" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. September 2019
    Ein Unbekannter beleidigte gestern einen Mann im Ortsteil Mitte antisemitisch. Nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen befand sich der 36-Jährige gegen 21.10 Uhr an einer Haltestelle der Tramlinie M10 an der Wolliner Straße. An seiner Kleidung befanden sich Zizit, woraufhin ein Unbekannter, der ebenfalls an der Haltestelle wartete, den 36-Jährigen zunächst fragte, ob er Jude sei. Der Unbekannte beleidigte den Mann sogleich antisemitisch. Mehrere Zeugen bemerkten dies und alarmierten die Polizei. Eine Absuche der Umgebung nach dem mittlerweile geflüchteten Täter verlief erfolglos. Die Ermittlungen zu dem Fall führt der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.09.2019, Jüdische Allgemeine vom 08.09.2019
  • 7. September 2019
    Ab 12.00 fand ein Aufmarsch von der Auftaktkundgebung am Berliner Lustgarten in Mitte über die Straße Unter den Linden zu einer Kundgebung am Pariser Platz am Brandenburger Tor, zu der die "Patriotic Opposition Europe" aufgerufen hatte, mit ca. 100 Teilnehmenden statt, die von der extrem rechten Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" angemeldet worden war. Zu ihr aufgerufen hatten auch Reichsbürger*innen, die Gruppe "Staatenlos.Info" um einen ehemaligen NPD-Kader, die extrem rechte Gruppierung "Patriotic Opposition Europe" und verschiedene extrem rechte Internet-Plattformen. Unter den Teilnehmenden wurden auch Anhänger*innen der "Identitären Bewegung", von "Wir für Deutschland", von BärGiDa, der AfD, von den sogenannten "Friedensdemo-Mahnwachen" und bekannte Verschwörungsideologen und Neonazis gesehen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Friedensdemo-Watch, Berlin gegen Nazis
  • 7. September 2019
    Von 13.00 – 17.00 Uhr fand eine extrem rechte Kundgebung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor mit etwas mehr als 100 Teilnehmenden statt. Aufgerufen hatte diesmal die extrem rechte Gruppierung „Patriotic Opposition Europe“. Dem Aufruf schlossen sich auch die bisherigen Anmelder monatlicher rechter Gelbwesten-Kundgebungen von „Gelbe Westen Berlin“ und die extrem rechte Gruppe „Soldiers of Odin“ an. Die letztere, aus dem rechten Hooligan-Milieu entstandene Gruppe stellte wieder einen großen Teil der Ordner*innen. Auf der Kundgebung wurde in Reden rassistisch gegen Migrant*innen, Geflüchtete und besonders gegen Muslime gehetzt. So war von einer Flüchtlingsindustrie die Rede, die Kriminalität und den "Volksaustausch" verbreite und davon, dass "wir" "vom Islam" "besetzt" würden, der "mordet, versklavt und vergewaltigt." Die meisten Teilnehmenden hatten vorher bereits am früheren Aufmarsch der „Gelbe Westen Berlin“ teilgenommen und waren von dort zur Kundgebung am Brandenburger Tor weiter gezogen. Erneut mischten sich hier die unterschiedlichen rechtspopulistischen, radikalen und extremen rechten Szenen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Friedensdemo-Watch, Berlin gegen Nazis
  • 7. September 2019
    Auf der Kundgebung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor der extrem rechten Gruppierungen „Patriotic Opposition Europe“ und „Gelbe Westen Berlin“ sagte ein Redner: "Ich werde den Holocaust nicht leugnen, denn er hat stattgefunden. Die Frage ist nur, wie er stattgefunden hat. Und wenn er so stattgefunden hat, wie man uns weismachen will, warum ist es dann verboten, ihn zu leugnen?"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Friedensdemo-Watch
  • 7. September 2019
    Am 07. September 2019 wurden gegen 6 Uhr morgens am Stuttgarter Platz drei Männer rassistisch beschimpft. Die drei Taxifahrer wurden von einem Mann gefragt, ob sie ihn für wenig Geld fahren würden. Als sie dies verneinten beschimpfte der Mann sie rassistisch und trat gegen ihre Taxis.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. Nr. 2176, Tagesspiegel 09.09.19
  • 7. September 2019
    Am 07. September 2019 wurde auf dem deutsch-israelischen Film- und Fernsehfestival »Seret International« eine Fragerunde im Kant Kino in Charlottenburg nach einer Filmvorstellung gestört. Zehn bis zwölf Mitglieder der BDS Bewegung („Boycott, Divestment and Sanctions“) stürmten auf die Bühne und hielten Transparente vor die Leinwand, u.a. mit der Aufschrift »No Culture in white-washing Apartheid«, sie schrien laut und forderten die Besucher*innen auf, das Kino zu verlassen. Die Polizei hat die Aktivist*innen aus dem Kino geleitet und die Fragerunde konnte nicht wie geplant stattfinden.
    Quelle: Polizeimeldung NR. Nr. 2189, Jüdische Allgemeine vom 08.09.19, Tagesspiegel vom 09.09.19, BZ Berlin vom 08.09.19
  • 7. September 2019
    Die extrem rechte Gruppierung "Wir für Deutschland" veranstaltete ab 18.00 Uhr eine Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt mit ca. 80 Beteiligten. Die meisten Teilnehmenden hatten vorher bereits an der Kundgebung der „Patriotic Opposition Europe“ vor dem Brandenburger Tor teilgenommen und waren von dort zur Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt weiter gezogen. Erneut mischten sich hier die unterschiedlichen rechtspopulistischen, radikalen und extremen rechten Szenen. Auf der Kundgebung wurde in Reden rassistisch gegen Migrant*innen, Geflüchtete und besonders gegen Muslime gehetzt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 6. September 2019
    Kurz vor Mitternacht haben ein Mann und eine Frau an einer Straßenbahnhaltestelle in Wedding wartende Passanten rassistisch beleidigt. Ein 19-Jährige stand an einer Straßenbahnhaltestelle in der Seestraße Ecke Müllerstraße, als ein 37-Jährige und dessen 33-jährige Begleiterin ihn rassistisch beleidigten. Anschließend beleidigte das Paar einen weiteren, 28-Jährigen Mann rassistisch. Beamte nahmen das Beleidiger-Duo vorläufig fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen wegen der Beleidigungen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 07.09.2019, Der Tagesspiegel vom 07.09.2019
  • 6. September 2019
    An einem Schlafplatz in Friedrichshain wurden in der vergangenen Nacht drei Männer angegriffen und verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen schlief ein 30-Jähriger gegen 20.15 Uhr auf der Warschauer Brücke und wurde plötzlich aus dem Schlaf gerissen, als zwei Männer ihn schlugen und traten. Der Angegriffene wehrte sich gegen die beiden Männer. Ein Tatverdächtiger nahm dann eine Bierflasche und schlug sie einem 54-Jährigen auf den Kopf, woraufhin die Flasche zerbrach. Mit dem abgebrochenen Flaschenhals stach der Unbekannte dann einem dritten, 35-jährigen Mann in den Hals. Anschließend flüchteten die beiden Angreifer. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die verletzten Männer zunächst am Ort und brachten den 35-Jährigen und den 54-Jährigen dann mit Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Der 30-Jährige hatte leichte Rumpfverletzungen erlitten. Zuvor soll es zwischen allen Beteiligten einen Streit gegeben haben. Die Hintergründe sind derzeit unklar. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2160
  • 6. September 2019
    Auf dem Bahnsteig des S-Bhf. Schöneweide forderten zwei DB-Sicherheitsleute eine Person auf, sich auf eine nahastehende Bank zu setzen. Dabei forderten sie die Person in rassistischer Weise ebenfalls auf aus Deutschland zu verschwinden. Eine weitere Person beobachtete die Sitation und kritisierte diese Aussage direkt und bestimmt, allerdings folgte eine Diskussion mit den beiden DB-Mitarbeitern. Die betroffene Person konnte ohne weitere Probleme in den nächsten Zug steigen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. September 2019
    Zwei Männer, 36 und 49 Jahre alt, waren gegen 21.30 Uhr zu Fuß in der Wilhelmstraße im Ortsteil Mitte unterwegs. Von der Zimmerstraße kommend fuhr ein Lieferfahrzeug neben den Passanten her, aus dem heraus zwei Männer den 36-Jährigen und seinen Begleiter mehrfach homophob beschimpften. Anschließend fuhr der Lieferwagen weg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 06.09.2019, Queer.de vom 06.09.2019
  • 5. September 2019
    An der Großbeerenstraße, Ecke Alt-Mariendorf wird auf der Höhe eines eingezäunten Geländes ein Aufkleber entdeckt auf dem eine pornografische Darstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen ist und dazu ein sexistischer und rassistischer Text.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. September 2019
    Am 05.09.2019 gegen 21.30 Uhr gehen drei junge Männer mit starrendem Blick auf der Rheinstraße, Ecke Saarstraße / Kaisereiche an einer Frau vorbei. Einer fragt: "Shabab oder Luti?" (arabisch shabab - Junge, junger Mann, luti - pejorativ Schwuler Mann)
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. September 2019
    Am 05.09.2019 gegen 21.30 Uhr ruft ein Mann aus einem fahrenden Auto auf der Rheinstraße Höhe Kaisereiche höhnisch zu einer Frau, die auf der Straße läuft: "Bist du schwul?"
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. September 2019
    Auf dem Spielplatz „Schöneberger Wiese" des Gleisdreickparks wurde ein Fake-Wahlaufkleber entdeckt und entfernt: „Dieselfahrer sofort enteignen. Nur mit uns. Grünes Bündnis"
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 5. September 2019
    An einer Bushaltestelle am Schloßplatz Köpenick wurden drei Hakenkreuze sowie "Islam raus" und "No Islam" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. September 2019
    Unbekannte haben am frühen Morgen die Schlafdecke eines auf einer Parkbank schlafenden Obdachlosen in Mitte angezündet. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge wurde der 35-Jährige gegen 4.45 Uhr im Volkspark am Weinbergsweg wegen des Feuers an seiner Decke aus dem Schlaf gerissen. Der Mann warf seine Schlafutensilien auf den Boden und löschte selbst das Kleinfeuer. Hierbei verletzte sich der 35-Jährige an der linken Hand. Ermittlungen der Polizei am Tatort ergaben, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden ist. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3.
    Quelle: Polizeimeldung vom 04.09.2019
  • 4. September 2019
    An der Müllerstraße im Wedding wurden zwei Anti-Antifa-Aufkleber der extrem rechten Kampagne „1 Prozent“ entdeckt und entfernt, die eng mit der extrem rechten „Identitären Bewegung“ vernetzt ist.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. September 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde rassistisch gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei die Kosten der Migrationspolitik gegen sozialpolitisch benachteiligte Deutsche aufgerechnet und pauschal Kriminalität mit Geflüchteten und Migranten verbunden. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. September 2019
    Nur drei Tage nachdem die antimuslimischen Parolen in der Zinsgutstr. entfernt wurden, entdeckten Anwohner*innen neue Parolen. Es handelte sich wieder um ein durchgestrichenes Mond und Stern Symbol sowie das durchgestrichende Wort "Islam". Zudem wurden die selben roten Kreuze gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. September 2019
    An der Tramhaltestelle Kulturforum Marzahn wurde eine großflächige pinkfarbene neonazistische Schmiererei mit folgendem Inhalt entdeckt: "NPD" sowie "Hei Hitler" (wie im Original). Daneben wurde noch ein Herz gemalt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 3. September 2019
    In der Gottschedstraße, der Uferstraße, der Martin-Opitz-Straße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen sind mehrere Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle entdeckt und entfernt worden. Darunter waren drei Aufkleber mit der Aufschrift „FCK MRKL“ und vier Anti-Antifa-Aufkleber.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. September 2019
    In der Friedenstraße Höhe Ampelübergang an der Dorfkirche in Alt-Mariendorf wird an einem Mülleimer ein Aufkleber der sogenannten Identitären mit der Aufschrift „Wehr Dich! Es ist Dein Land!“
    Quelle: Berliner Register
  • 2. September 2019
    In der Saalestraße in Neukölln greifen zwei Männer am Montagmorgen einen türkischstämmigen Bundeswehr-Soldaten in Uniform an.

    Die beiden Männer schlagen und treten auf ihn ein. Kurz bevor sie flüchtet, spricht ihm einer der Angreifer lautstark das Recht ab, die Uniform eines Soldaten tragen zu dürfen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 2132
  • 2. September 2019
    An der Bushaltstelle „Volkmarstraße“ in Richtung S-Bhf. Priesterweg werden am 02.09.2019 rassistische Parolen wie „Ausländer raus“ entdeckt. Die BVG hat angekündigt die Schmiereien zu entfernen.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 1. September 2019
    Gegen 18.20 Uhr steigen zwei junge Männer, die an ihren sichtbaren Tätowierungen als extreme Rechte erkennbar sind, am S-Bahnhof Potsdamer Platz in eine S-Bahn in Richtung Friedrichstraße. Sie loben lautstark die Wahlerfolge der AfD, die sie an ihren Smartphones verfolgen, bauen sich bedrohlich vor einem sitzenden Paar mittleren Alters, von dem die Frau ein Kopftuch trägt, auf und erklären lautstark, dass sei erst der Anfang. Jetzt dauere es nicht mehr lange, bis „solche wie sie“ ausgewiesen würden. Zwei andere männliche Fahrgäste drängen sich vor das bedrohte Paar und ein weiterer Mann droht, die Polizei anzurufen. Am S-Bahnhof Friedrichstraße verlassen die beiden rassistischen AfD-Anhänger die S-Bahn und anschließend zügig den Bahnhof.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. September 2019
    In dem Gebiet zwischen Bahn, Ostkreuz, Gärtner- und Grünbergerstraße wurden mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der überwiegende Teil wird von dem rechten Online-Label vertieben. Inhaltlich war alles vertreten: Hetze gegen Flüchtlinge und gegen den politischen Gegner, allgemeiner Rassismus und gegen Fridays for future.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 1. September 2019
    An einem Laden in der Simlonstraße wurden mehrere rechte Aufkleber angebracht und eine Soli-Fahne zur Unterstützung der L34 abgerissen.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 1. September 2019
    In der Zinsgutstr. wurde die Parole "Kein Islam" auf den Bürgersteig, sowie zwei Wände gesprüht, zudem wurden mehrere rote Kreuze und durchgestrichene Mond und Stern Symbole entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. August 2019
    Die Lichtenberger NPD nutzte im August ihre Facebook-Seite für mehrere rassistische Beiträge, in denen Migrant_innen pauschal mit Gewalt und Kriminalität in Verbindung gebracht wurden. Bewusst wurden dabei rassistische Chiffren wie „großer Austausch“, „Goldstücke“, „Volkstod“, „Massenmigration“ verwendet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2019
    Im Ortsteil Gesundbrunnen beleidigte ein alkoholisierter 35-jähriger Mann drei Männer rassistisch, rief „Heil Hitler“ und schlug einem Mann mit der Faust ins Gesicht. Gegen 4.30 Uhr schrie der 35-Jährige am Hanne-Sobek-Platz, nachdem er drei Männer auf dem Vorplatz vor einem Einkaufszentrum sitzen sah, lautstark „Heil Hitler“ und beleidigte die Gruppe rassistisch. Anschließend schlug er einen der Männer im Alter von 19 Jahren mit der Faust ins Gesicht. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn bekamen den Vorfall mit und überwältigten den Pöbler. Die alarmierten Polizisten nahmen den Angreifer vorübergehend fest. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Der 19-Jährige erlitt eine leichte Gesichtsverletzung, die zunächst nicht behandelt werden musste.
    Quelle: Polizeimeldung vom 31.08.2019
  • 31. August 2019
    In der Nacht zum 31. August wurde an der Gedenkstätte Blutmauer im Lichtenberger Rathauspark eine Gedenktafel für die Toten der Märzkämpfe 1919 gestohlen. Die zweite Gedenktafel wurde stark beschädigt.

    Die Schäden wurden am Samstag früh festgestellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. August 2019
    Am 31.08. werden in Rudow 15 Aufkleber rechter und extrem rechter Gruppen und Organisationen entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 31. August 2019
    Nach einem Fußballspiel wurde eine Frau in der Straße Am Generalshof rassistisch beleidigt. Als ihr Begleiter den Rassisten konfrontieren wollte, schlug dieser unvermittelt zu. Der Mann ging zu Boden und wurde nochmals geschlagen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 30. August 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurde eine Frau (19 Jahre) von zwei unbekannten Männern rassistisch beleidigt und bedroht. Zwei Männer kamen gegen 18:30 Uhr in eine Bäckerei und erkundigten sich nach den Öffnungszeiten und dem Brotsortiment des Geschäftes in der Charlottenburger Straße. Anschließend beleidigten diese die Verkäuferin rassistisch und drohten ihr, sie nach Geschäftsschluss zu schlagen. Die alarmierte Polizei konnte nach ihrem Eintreffen im Nahbereich keine Pöbler auffinden. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 31.08.2019
  • 30. August 2019
    Im Ortsteil Pankow kam es auf dem S-Bahnhof Pankow gegen 12:00 Uhr zu einer rassistischen Pöbelei. Eine Frau ging mit ihrem Kind auf dem S-Bahnhof entlang woraufhin eine Person sie mit den Worten "Verpiss dich N*-Wort" bepöbelt wurde.
    Quelle: NEA
  • 30. August 2019
    Ein älterer und stark angetrunkener Mann spricht gegen 19 Uhr zwei Frauen, die vor einem Imbiss sitzen, an und hält einen rassistischen Monolog über angeblich kommende Masseneinwanderung aus Afrika.
    Quelle: Register Neukölln
  • 30. August 2019
    Um den Rudolfplatz herum und in der Danneckerstraße wurden etwa 20 verschiedene rechte Sticker eines extrem rechten Online-Versandt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innen-Meldung
  • 29. August 2019
    Im Ortsteil Niederschönhausen kam es zu einer Beschimpfung des Politischen Gegners. Gegen 13:30 Uhr beschimpften vier Männer, die Skinheads waren, u.a. T-Shirts von der Band Böse Onkelz trugen und zwei von ihnen hatten Hakenkreuz-Tatoos am Hals bzw. Nacken, eine Frau, die mit einem T-Shirt mit dem Slogan "FCK NZS" (deutsch: Fuck Nazis) erkennbar war, mit den Worten "Verpiss dich aus Deutschland, du Antifa Fotze".
    Quelle: NEA
  • 29. August 2019
    Am Nachmittag wurden drei junge Männer, die mit einem Tretboot auf dem Großen Müggelsee unterwegs waren, von zwei Männern auf Jetskis erst rassistisch beleidigt und dann ihr Tretboot gerammt. Die drei Betroffenen fielen ins Wasser und verletzten sich leicht.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 28. August 2019
    An eine Bushaltestelle in der Hegemeisterstraße in Karlshorst wurde der Schriftzug „AfD – Islam raus“ mit Edding geschrieben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. August 2019
    Im Ortsteil Mitte pöbelte ein Mann mehrere Frauen mit Kindern an und zeigte den Hitlergruß. Gegen 15 Uhr sprach der Mann im Volkspark am Weinbergsweg zwei Frauen mit Kleinkindern an und fragte sie, ob ihre Kinder Hitlerjungen seien. Eine der Frauen fragte zurück, ob er diese Frage ernst meine, woraufhin der Mann die Kinder als Hitlerkinder und Nazikinder bezeichnet haben soll. Als die Frauen sich von dem Pöbler entfernten, zeigte dieser den Hitlergruß. Anschließend ging der später, nach der Festnahme von der Polizei als 31-Jähriger identifizierte auch zu weiteren Frauen, welche er ebenfalls auf die gleiche Art ansprach. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.08.2019, Tagesspiegel vom 29.08.2019
  • 28. August 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch führten Neonazis der neonazistischen Partei NPD eine "Putzaktion" im Schloßpark durch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 28. August 2019
    Am 28. August 2019 wird auf dem U-Bahnhof Kurfürstendamm in Charlottenburg auf der Ebene der U1 gegen ca. 15 Uhr einer Familie mit Kleinkindern und deren Dolmetscherin aus antiziganistischer Motivation des Betreibers der Zugang zu einem Kiosk verweigert. Alle Personen aus der Familie, weder die Kleinkinder, noch deren Dolmetscherin dürfen den Laden betreten, um Wasser zu kaufen.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. August 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde rassistisch gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. August 2019
    In der Straße Alt Friedrichsfelde wurden Aufkleber der extrem rechten „Identitären“ gefunden und entfernt. Sie beziehen sich mit dem Wording „Reconquista“ auf die christliche Rückeroberung der Iberischen Halbinsel im 15. Jahrhundert und ziehen damit eine Parallele zu der angeblich aktuell stattfindenden Islamisierung Europas.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. August 2019
    An der Bushaltestelle an der Ecke Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden 5 Hakenkreuze entdeckt und angezeigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. August 2019
    An der Ecke Wilhelminenhofstr./ Reinbeckstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen geflüchtete Menschen richtete, entdeckt und entfernt.

    An einem Platz an der Spree in der Nähe der Edisonstr. wurden drei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. August 2019
    Die betroffene Person wechselte gegen 10 Uhr am Halleschen Tor die U-Bahn, als hinter ihr ein betrunkener, ungepflegt wirkender Mann "Deutschland Deutschland über alles" rief. Der Unmut gegenüber der Äußerung wurde von dem Mann bemerkt und die betroffene Person angesprochen, die meinte, u. a. er müsse es aushalten, daß andere Menschen dies als rassistische, unangenehme Äußerung empfinden. Darauf hin wurde die Person von dem Mann persönlich beleidigt. Die betroffene Person forderte den Mann auf zu gehen und würde im anderen Fall die Polizei rufen. Daraufhin entfernte sich der Mann.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 27. August 2019
    Im Tiergarten nahe des Großen Sterns wurden zwei Anti-Antifa-Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1 Prozent", die eng mit der extrem rechten "Identitären Bewegung" verbunden ist, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. August 2019
    Im Tiergarten nahe des Großen Sterns wurde ein antimuslimisch-rassistischer und flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. August 2019
    Ein Plakat der Deutschen Bahn, das mit der Abbildung eines jungen Schwarzen und dem Spruch: "Willkommen, Du passt zu uns" für eine Ausbildung bei der DB wirbt, wurde rassistisch und mit "AfD" beschmiert. Das Plakat ist in der Invalidenstraße nahe am Hauptbahnhof aufgestellt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. August 2019
    In einem U-Bahn-Zug der Linie U8 wurde ein Mann homophob beleidigt, angegriffen und verletzt. Ein 35-Jähriger betrat gegen 19 Uhr am U-Bahnhof Bernauer Straße einen Zug der Linie U8 in Richtung Herrmannplatz und setzte sich neben einen Mann, der viel Platz einnahm. Der 35-Jährige, der ein Kleid und Absatzschuhe trug, bat den Fahrgast etwas Platz zu machen. Der Unbekannte entgegnete, dass er sitzt, wie er möchte und beleidigte den 35-Jährigen homophob. Der Beleidigte ignorierte dies und bat den Mann erneut Platz zu machen. Daraufhin wurde der 35-Jährige ein weiteres Mal beleidigt. Nachdem der Beschimpfte den Mann ein drittes Mal ansprach, schlug der Unbekannte dem 35-Jährigen mehrmals ins Gesicht. Am U-Bahnhof Rosenthaler Platz verließ der Attackierte dann gemeinsam mit Zeugen den Zug, um die Polizei zu alarmieren. Als sich die Türen bereits schlossen, sprang auch der Täter noch aus dem Zug. Der 35-Jährige wollte ihn festhalten und zog ihn zu Boden. Der Festgehaltene drehte sich dann auf dem Boden um und schlug dem 35-Jährigen erneut mehrmals ins Gesicht. Zeugen zogen die beiden Männer auseinander, woraufhin der Täter flüchtete. Der 35-Jährige erlitt Kopfverletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 28.08.2019, Queer.de vom 28.08.2019
  • 27. August 2019
    Im Bereich der Alten Hellersdorfer Str./Zossener Str. wurden an einem Pfahl sowie an der Tramhaltestelle Alte Hellersdorfer Str./Zossener Str. Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, die für die rassistische "Schutzzonen"-Kampagne der Partei werben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 27. August 2019
    Am 27. August 2019 wird im Lastenaufzug des TU-Hauptgebäudes in Charlottenburg ein Aufkleber des Verlags Phalanx Europa entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber steht „Jeder hasst die Antifa“. Der Verlag steht der sogannten Identitären Bewegung nahe.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • 27. August 2019
    Am 27. August 2019 wurde ein 64-jähriger Mann vor einer Gaststätte in der Nikolsburger Straße in Wilmersdorf aus homophober Motivation angegriffen und beleidigt. Gegen 19.40 Uhr unterhielt sich der 64-Jährige zunächst mit einer Frau vor der Gaststätte, woraufhin ein Mann aus der Gaststätte kam und es zu einem Gespräch über den Hund des 64-Jährigen kam, der gegen einen Blumenkübel gepinkelt hatte. Daraufhin schlug ein weiterer Mann, der wohl auch zu der Gaststätte gehörte, dem 64-Jährigen ins Gesich und beschimpfte ihn homophob. Der Mann erlitt einen leichten Schock und Kopfverletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz des LKA ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2092
  • 26. August 2019
    In Friedrichsfelde wurden Visitenkarten der „Gelb-Westen Berlin“ in Briefkästen gesteckt. Die Organisation ist dem „Reichsbürger"-Spektrum zuzuordnen und für verschwörungstheoretische Kundgebungen in Berlin-Mitte verantwortlich.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. August 2019
    An der Haltestelle Krankenhaus Köpenick wurden 9 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. August 2019
    An der Ecke Dörpfeldstr./ Süßer Grund wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. August 2019
    Eine Organisation, die sich für die Seenotrettung von Schiffbrüchigen im Mittelmeer einsetzt erhält auch nach ihrem Umzug von Neukölln nach Kreuzberg Hassmails. Darin werden die Mitarbeiter*innen der Organisation und Schiffbrüchige eklatant beschimpft. Sie werden bedroht und ihnen wird der Tod gewünscht.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 26. August 2019
    Am Europaplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof ist ein anti-muslimisch-rassistischer Aufkleber mit dem Slogan „Good Night Islamic Pride“ entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. August 2019
    An einen Pfeiler am S-Bhf. Ostkreuz wurde das Symbol der Identitären Bewegung gesprüht.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 25. August 2019
    In einem Waggon der U5 setzt sich kurz hinter dem Alexanderplatz ein um die 70 Jahre alter Mann gegenüber von zwei jungen, Bier trinkenden Männern und beginnt, sie als "Scheiß-Moslems" zu provozieren. Im Verlauf seiner aggressiven Provokationen kramt er ein Eisernes Kreuz heraus, lässt es an einem Band vor ihnen baumeln, äußert: "So wie damals sollte man Euch zum Verschwinden bringen, wenn Ihr nicht von selbst verschwindet!" und deutet mit Fingern einen Hitler-Bart an. Die beiden durch die Aggressivität des Pöblers sichtlich verunsicherten jungen Männer versuchten, sich von den antimuslimisch-rassistischen und neonazistischen Tiraden des Pöblers nicht provozieren zu lassen. Zwei weitere, ebenfalls Bier trinkende Männer am anderen Ende des Waggons rufen schließlich dem immer aggressiver werdenden Alten zu, er solle endlich "den Rand halten" und selbst verschwinden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. August 2019
    Am frühen Abend reagierte ein Nachbar in der Ortolfstr. auf eine Geburtstagsfeier, indem er erst den Organisator beschimpfte und in dessen Richtung spuckte. Danach zog er einen Schlagring an und zeigte den Hitlergruß. Die Polizei wurde gerufen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 24. August 2019
    In der Brückenstr. wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. August 2019
    Auf der und um die Müllerstraße sind mehrere Anti-Antifa-Aufkleber von extrem rechten Gruppierungen wie der "Identitären Bewegung" und von "Ein Prozent" entdeckt und entfernt oder überklebt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Hände weg vom Wedding!
  • 23. August 2019
    In der Azpodienstraße wurde ein Schriftzug „Nazikiez“ an einer Haltestelle gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. August 2019
    An der Blockdammbrücke wurden mehrere Aufkleber eines Neonaziversands geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. August 2019
    An der Tramhaltestelle Freizeitforum Marzahn wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen NPD entdeckt, die für die rassistische "Schutzzonen"-Kampagne der Partei werben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 23. August 2019
    Im Ortsteil Französisch Buchholz versuchten betrunke Menschen in eine Geflüchtetenunterkunft einzudringen. Aufgrund des sofortigen Handelns der Security konnte schlimmeres verhindert werden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. August 2019
    Im Ortsteil Französisch Buchholz werden an der Tramstation Hakenkreuz- und NS-Zonen Schmierereien entdeckt. In der Nähe wurden ebenfalls Aufkleber mit Bezug auf den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Hess (NW Berlin) sowie antimuslimisch-rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. August 2019
    Auf einem Stromkasten im Tiergarten in der Nähe des Bahnhofes Zoologischer Garten und des Schleusenkrugs wurde ein rechtes Graffito entdeckt. Die Aufschrift lautet "Good night left side" und ist als Antwort auf die antirassistischen Antifa-Sticker "Good Night White Pride" zu verstehen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 23. August 2019
    In der letzten Woche wurden Werbe-Aufkleber des radikal rechten Magazins „Compact“ in der Genter Straße und entlang der Seestraße in Wedding gefunden. Die Aufkleber richten sich besonders gegen die Klimaaktivistin Greta Thunberg.
    Quelle: Hände weg vom Wedding
  • 22. August 2019
    In der Frankfurter Allee Ecke Ruschestraße wurde an einer Litfaßsäule der Schriftzug „Combat 18“ angebracht. Er wurde unkenntlich gemacht.
    Quelle: VVN-BdA Berlin
  • 22. August 2019
    In der Straße Am Feldweg wurden flüchtlingsfeindliche Aufkleber eines Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. August 2019
    An einer Telefonzelle vor dem Einkaufscenter Corso in der Neuen Grottkauer Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei „Der III. Weg“ entdeckt
    Quelle: Augenzeug*in
  • 22. August 2019
    Am 22. August 2019 wurde im Campus Park der TU Berlin in Charlottenburg ein Aufkleber der extrem rechten Identiären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • 22. August 2019
    Am Hauptbahnhof kleben Aufkleber, auf denen eine schwarz-weiß-rote Fahne und der Text „AfD Völkische Heimatpartei“ abgebildet sind.
    Quelle: Berliner Register
  • 22. August 2019
    Am 22. August 2019 werden am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg diverse Aufkleber entdeckt, auf denen davor gewarnt wird, dass man damit rechnen müsse, von Schwarzen Menschen vor eine einfahrende Bahn geworfen zu werden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 22. August 2019
    Am 22.08. werden in Berlin-Rudow 12 Aufkleber der sogenannten Identitären und der neurechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. August 2019
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden drei Aufkleber gegen Antifaschit*innen mit der Aufschrift "FCK AFA" (FuCK AntiFA) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 21. August 2019
    Am Abend wurden an einer Bushaltestelle in der Schönefelder Chaussee zwei Männer rassistisch beleidigt und angegriffen. Dem Täter kam noch ein ein Jugendlicher zur Hilfe, der ebenfalls auf die beiden Betroffenen einschlug. Zeug*innen riefen die Polizei.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 21. August 2019
    In der Straße Am Feldweg wurden Aufkleber eines Neonaziversands gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. August 2019
    An der Bushaltestelle Schloßplatz Köpenick wurde die Parole "Ausländer raus", sowie ein Hakenkreuz geschmiert. Zusätzlich wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. August 2019
    Eine Gruppe von um die acht Personen saß auf dem Bürgersteig vor dem "Kiezhaus Agnes Reinhold" in der Afrikanischen Straße im Wedding. Gegen 17:45 Uhr wurden sie von einem wütenden Mann beschimpft, dass sie angeblich den Weg sperren würden, obwohl sowohl er als auch viele andere Nachbar*innen problemlos an ihnen vorbeilaufen konnten. Als sie ihn fragten, was sein Problem sei, äußerte er: "Ihr Scheiß-Ausländer seid mein Problem."
    Quelle: Outreach Mobile Jugendarbeit Berlin
  • 21. August 2019
    Auf einer Mauer in der Straße Hinter dem Gießhaus im Ortsteil Mitte wurde der aufgesprühte Spruch entdeckt: "Ich bin's nicht, Angela Merkel ist es gewesen." Dies ist offenbar eine Anspielung auf den Titel des Theaterstücks: "Ich bin's nicht, Adolf Hitler ist es gewesen." Damit ist es ein NS-verharmlosender Vergleich, der offenbar Merkels Politik mit der des Nationalsozialismus gleichsetzt und das Verhalten derer, die Merkels Politik zustimmen oder ihr indifferent gegenüberstehen, gleichsetzt mit dem Verhalten einer Mehrheit der Deutschen während und nach dem deutschen Faschismus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. August 2019
    Am 21. August 2019 wurde an der TU Berlin in Charlottenburg im Hauptgebäude vor dem Semesterticketbüro ein Aufkleber der extrem rechten Identiären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • 21. August 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde rassistisch gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei die Kosten der Migrationspolitik gegen sozialpolitisch benachteiligte Deutsche aufgerechnet. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. August 2019
    Die beiden Berliner Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Tiergarten, die an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung erinnern, sind erneut beschädigt worden. Wie der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg am Dienstag bekannt gab, wurden auf den am Magnus-Hirschfeld-Ufer gelegenen Porträtbildern die Augen von Anita Augspurg (1857-1943), Karl Heinrich Ulrichs (1825-1895) und Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935) ausgekratzt und ausgebrannt. Zudem wurden die Münder von Augspurg und Hirschfeld entstellt. Der LSVD stellte bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt.
    Die Gedenktafeln sind bereits mehrfach beschädigt worden, zuletzt am 18.10. 2018.
    Quelle: LSVD, Queer.de vom 20.08.2019
  • 20. August 2019
    An der Haltestelle Hauptstraße in Hohenschönhausen wurden die Schriftzüge „No Islam“ und „AfD“ entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 20. August 2019
    An der Rolltreppe des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. August 2019
    In der Harzer Straße wird eine POC-Frau, die in ihrer Wohnung an einem offenen Fenster steht und raucht von einem Nachbarbalkon aus von einem Paar rassistisch beleidigt. Sie wurde u.a. als „Ratte“ beschimpft. Ein*e Zeug*in solidarisiert sich daraufhin mit der POC-Frau und spricht kurz mit ihr über den Vorfall.
    Quelle: Berliner Register
  • 20. August 2019
    Der Berliner Rapper Chefket wollte mit dem Taxi nach Kreuzberg fahren. Der Taxifahrer verweigerte die Fahrt. Das Gespräch wurde aufgenommen und veröffentlicht.
    https://www.facebook.com/chefket.official/videos/401746937122463/?v=4017...

    Das Video des Berliner Rappers Chefket zeigt, wie ein Berliner Taxifahrer ihm verweigert, ihn zu transportieren. Der Taxifahrer begründet das damit, dass Chefket ihn „schmalzig" mit „Hallo, wie geht es dir?" begrüßt hätte. Chefket vermutet Rassismus hinter der Verweigerung. Bei migrantischen Taxifahrer_innen wäre ihm das noch nie passiert.

    Die Kommentare unter dem Video schätzen den Vorfall ebenfalls rassistisch ein.
    Quelle: https://www.facebook.com/chefket.official/videos/401746937122463/?v=401746937122463
  • 20. August 2019
    An der Spree in der Nähe der Edisonstr. wurden 10 rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. August 2019
    In der Staatsreparatur fand erneut ein blauer Dialog statt. Thema dessen war der "islamische Antisemitismus" sowie das Verhältnis der AfD zu Israel. Referent des Abends war Emanuel Krauskopf. Bei der Veranstaltung wurde sich anti-muslimisch uns rassistisch geäußert. So wurde u.a. der europäische Kolonialismus und der damit zusammenhängende Sklavenhandel heruntergespielt, um den Sklavenhandel von muslimischen Akteur*innen in der Vormoderne als gravierender darzustellen.
    In diesem Beutrag wurde der Begriff "islamischer Antisemitismus" in Anführungszeichen gesetzt, da der Diskurs der neuen Rechten darauf abzielt Antisemitismus als importiertes Problem darzustellen.

    Der Veranstalter des Blauen Dialogs ist in der Vergangenheit schon häufiger durch rassistische Aussagen und Nähe zu rechten Akteur*innen aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 20. August 2019
    Ein Mann afrikanischer Herkunft wurde von einem Nachbarn an seiner Wohnungstür in einem Haus im Wedding lautstark rassistisch beleidigt und massiv bedroht. Der Nachbar brüllte ihn an, er solle in sein Land zurückkehren, aus dem er komme, beleidigte ihn als „schwarzer Affe“ und bedrohte ihn, er solle rauskommen, dann würde er ihm „eine reinhauen.“ Dies war so laut, dass eine Nachbarin es von Ihrer Wohnung aus mit anhören konnte. Sie ist bereit, dies als Zeugin auch gegenüber der Polizei auszusagen. Dieser massiven Bedrohung gingen bereits mehrfach Bedrohungen und grundlose Beschwerden gegen den Betroffenen voraus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. August 2019
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in der Ebertstraße Ecke Großer Tiergarten schräg gegenüber dem Holocaust-Mahnmal wurde erneut beschädigt, indem Unbekannte das Sichtfenster zur Video-Installation mit Farbe beschmiert und das Sichtfeld zerkratzt haben. Gegen 7 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes die Farbschmiererei auf dem Sichtfenster und rief die Polizei.
    Dies ist schon die fünfte Beschädigung dieser Art an diesem Denkmal in diesem Jahr. Zuletzt war es erst am 04.08. beschädigt worden, davor schon am 30.06.2019, am 09.06.2019, am 27.01.2019 und im letzten Jahr am 6.10. und am 1.12. 2018.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.08.2019, Queer.de vom 19.08.2019
  • 19. August 2019
    Um 18.30 fand am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wieder eine angemeldete BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 20 Personen verfolgten die antimuslimisch-rassistischen Verschwörungsideologien und rassistischen Reden.
    BärGiDa-Veranstaltungen fanden früher jeden Montag statt und werden zwar noch regelmäßig auf der BärGiDa-Facebook-Seite angekündigt, finden aber aufgrund des geringen Mobilisierungserfolgs derzeit nur noch ca. ein Mal im Monat statt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. August 2019
    In einem Hausflur in der Ottomar-Geschke-Straße wurde ein Kind von einer älteren Frau erst rassistisch beleidigt und dann mit der Handtasche gegen den Kopf geschlagen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 19. August 2019
    Am Morgen wurden an der Kreuzung Straßmannstr/ Ebertystr mehrere Aufkleber mit dem Schriftzug "Deutsches Volk erwache" entdeckt und entfernt. Es handelt sich dabei um eine Kreuzung, über die fast alle 600 Schulkinder der Hausburgschule queren müssen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 19. August 2019
    Am Nachmittag kam es in Karlshorst in der Straßenbahn zu einem Streit zwischen einem 37-jährigen und einem 22-jährigen Mann. Dabei beleidigte der 37-Jährige den anderen Mann rassistisch. Nachdem sie die Straßenbahn verlassen hatten wurde der 37-Jährige handgreiflich und stieß den Betroffenen zu Boden. Ein anwesender Polizist ging dazwischen und beendete den Angriff.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 19. August 2019
    In einem Pfeiler am S-Bhf. Ostkreuz wurde eine „SS“ Rune eingekratzt. Sie wurde unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 18. August 2019
    Gegen 22.25 Uhr spazierte ein 35-jähriger Mann mit seinem Ehemann und Freunden die Torstraße entlang. Dabei kam ihnen ein Mann entgegen, der dem 39-jährigen Spaziergänger plötzlich mit der Hand ins Gesicht schlug. Ein 29-jähriger Freund des Geschlagenen stellte den Schläger zur Rede. Sofort schlug der Angreifer nun auch ihm ins Gesicht und flüchtete anschließend die Torstraße entlang. Der 29-Jährige alarmierte die Polizei und verfolgte den Angreifer. Eintreffende Einsatzkräfte konnten den 28-jährigen Mann noch in der Nähe anhalten, festnehmen und in eine Gefangenensammelstelle bringen. Dort wurde er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung einem Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt überstellt. Die beiden Geschlagenen wurden leicht verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.08.2019, Queer.de vom 19.08.2019
  • 18. August 2019
    An der und um die Müllerstraße in der Nähe der U-Bahnhöfe Rehberge und Afrikanische Straße sind mehrere rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber der neonazistischen NPD und der JN entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 18. August 2019
    An einem Pfeiler der U-Bahn-Hochstrecke am Halleschen Ufer in der Nähe des U-Bahnhofs Mendelssohn-Bartholdy-Park war ein Plakat der Gelben Westen Berlin entdeckt.

    Geworben wird u. a. für die pseudowissenschaftliche PAS-Bewegung, die Tendenzen zur "Männerrechte"-Bewegung hat und auch SS-Runen in ihren Schriftzügen verwendet.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 18. August 2019
    An der Bushaltestelle Komturstraße werden rechte Schmierereien entdeckt. Darunter sind Hakenkreuze, Naziparolen und Werbung für die AfD.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 18. August 2019
    In der vergangenen Nacht gab es aufgrund einer Beleidigung mit homophoben Hintergrund einen Polizeieinsatz in Friedrichshain. Gegen 1.10 Uhr alarmierte ein 22-Jähriger die Polizei zur Warschauer Brücke und gab an, dass ihm auf der Brücke Höhe S-Bahn-Ausgang fünf Männer entgegen kamen. Aus der Gruppe heraus wurde er dann gefragt, ob er schwul sei. Nachdem er dies bejaht hatte, wurde er homophob beschimpft. Darüber hinaus trat ihm ein Mann aus der Gruppe das Handy aus der Hand. Anschließend flüchteten die Männer in Richtung Frankfurter Tor. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2006
  • 17. August 2019
    Während der berlinweiten Kundgebung eines breiten Bündnisses, dem es erfolgreich gelang, in diesem Jahr den "Hess-Marsch" der extremen Rechten zu verhindern, versuchte ein Mann in der Nähe der Kundgebungsbühne am Alexanderplatz mit lauten antisemitischen Äußerungen die Veranstaltung zu stören. Veranstalter und Polizei verwiesen den Mann vom Kundgebungsplatz.
    Quelle: Register Mitte, Register Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin gegen Nazis
  • 17. August 2019
    Zum Jahrestag des Todestages des Hitlerstellvertreters Rudolf Hess veröffentlichten Berliner Neonazis Fotos eines improvisierten Gedenkens, das in Reinickendorf stattgefunden haben soll. Unbekannte hatten zu diesem Zweck zwei Aufkleber mit dem Konferfei des Nationalsozialisten an eine Mauer geklebt und einige Blumensträuße davor abgelegt. Die Sträuße waren zuvor vom Gedenkort für Beate Fischer gestohlen worden, was daraufhin deutet, dass die Neonaziaktion bereits Ende Juli stattfand.
    Quelle: NEA, Eigene Recherchen des Register Reinickendorf
  • 17. August 2019
    Am 17. August 2019 wurde in der Landhausstraße in Wilmersdorf ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 17. August 2019
    In der Wönnichstraße wurden Aufkleber der extrem rechten Initiative „EinProzent“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. August 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg in einem Wohnhaus, in dem sich eine Wohngemeinschaft für junge Geflüchtete befindet, versuchen drei Nachbarn (zwei Männer und eine Frau) die Tür der WG einzutreten und rufen dabei rassistische Beleidigungen und Bedrohungen. Durch das Einschreiten anderer Nachbar*innen wird verhindert, dass die Personen in die Wohnung eindringen können. Die herbeigerufene Polizei nimmt eine Anzeige wegen Sachbeschädigung auf.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. August 2019
    Am Europaplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof sind vier Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" und der mit dieser eng vernetzten Kampagne "1 Prozent" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. August 2019
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden fünf Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Sie beinhalteten auch Gewaltaufrufe. Zudem wurden zwei Schmierereien "NS Zone" und "FCK AFA" (FuCK AntiFA) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 16. August 2019
    Gegen 20:20 beleidigte in der Anna-Ebermann-Straße ein 33-jähriger Mann eine Familie rassistisch, nachdem sich der Sohn seinem Hund näherte. Als sich der Vater schützend vor seinen Sohn stellte, befahl der 33-Jährige dem Hund, den Mann zu attackieren. Der Bullterrier biss ihm daraufhin in den Bauch. Der Angreifer trat dem Betroffenen anschließend gegen den Oberkörper und schlug ihm mit der Faust gegen die Stirn. Der Mann erlitt leichte Verletzungen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 16. August 2019
    Die Gäste einer Kneipe in der Brückenstr. brüllten in der Nacht mehrfach auf der Straße "Sieg Heil".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. August 2019
    Am Nachmittag wurde ein Fahrkartenkontrolleur in Wedding beim Kontrollieren eines Fahrgastes der U-Bahn Linie 9 beleidigt und gebissen. Der 36-Jährige hatte eine 41-jährige Frau am U-Bahnhof Amrumer Straße mehrfach aufgefordert haben, ihren Fahrschein vorzuzeigen. Die 41-Jährige kam dieser Aufforderung nicht nach und verließ die Bahn. Daraufhin ging der Kontrolleur der Frau hinterher und ergriff sie am Arm ergriffen, um sie an der Flucht zu hindern. Daraufhin beleidigte die 41-Jährige den Mann rassistisch und biss ihm in den Finger. Durch den Biss wurde der 36-Jährige leicht verletzt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 16.08.2019
  • 15. August 2019
    Am Eingang der Rigaer Passage von der Rigaer Straße 28 aus wurde ein rassistischer Aufkleber angebracht, in dem die Überbevölkerung am Klimawandel schuld sein soll. Es scheint sich um eine Neuauflage eines älteren Aufkleber-Modells zu handeln, denn es gibt jetzt einen Rand und eine Untertitelung mit "FRIDAYS FOR FUTURE".

    Nachweislich stammt der rassistische Aufkleber nicht von Fridays For Future. Die Herkunft dieser rassitischen Aufkleber, die bereits seit Anfang des Jahres im Gebiet vereinzelt angebracht werden, ist bisher nicht bekannt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 15. August 2019
    Im Berliner Abgeordnetenhaus bezeichnete der AfD-Abgeordnete Stefan Franz Kerker LSBTIQ* als "sexuelle Abnormitäten".
    Quelle: Berliner Abgeordnetenhaus Plenarprotokoll vom 15.08.2019
  • 15. August 2019
    Vier Mitglieder der Berliner NPD führten im Ortsteil Mitte am Berliner Dom und am Brandenburger Tor eine sogenannte "Schutzzonen-Streife" gegen "Ausländerkriminalität" durch und filmten und fotografierten sich dabei. Auf ihrer Facebook-Seite rühmen sie sich, "Hütchenspieler" vertrieben zu haben.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 14. August 2019
    Am 14.08.2019 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Rathausstr./Kaiserstr. der Buslinie 282 Richtung U Breitenbachplatz der rassistische Schriftzug "Ausländer raus" entdeckt
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. August 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In rassistischen Reden wurde gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung, aber diesmal besonders gegen die Grünen und die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg Stimmung gemacht. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 14. August 2019
    In der Konrad-Wolf-Straße und der Werneuchener Straße wurden mehrere Aufkleber eines Neonazi-Versands gefunden, die sich gegen Angela Merkel richteten. Weiterhin wurde ein „Pro Deutschland“-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 14. August 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Thomas-Mann-Straße an einem Häuschen eine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. August 2019
    Im Ortsteil Gropiusstadt werden am Lipschitzplatz Aufkleber einer rechten Gruppierung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. August 2019
    An die Fassade eines Hauses an der Märkischen Allee wurde das Kürzel "NS" großflächig mit schwarzer Farbe gesprüht. Offenbar ist bereits versucht worden es zu entfernen, was aber nicht gänzlich gelang.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. August 2019
    Im Ortsteil Pankow werden in der Blankenburger Straße mehrere rassistische Aufkleber eines rechten Online Versandes (Politaufkleber.de) entdeckt und entfernt.
    Quelle: EAG
  • 13. August 2019
    An der Straße Unter den Linden und in mehreren Seitenstraßen wurden 6 die Grünen diffamierende rechte Fake-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. August 2019
    Ein Mann wurde gestern Abend vorläufig festgenommen, nachdem er von seinem Balkon in Kreuzberg lautstark verfassungsfeindliche Parolen brüllte, den Hitlergruß zeigte und eine Passantin fremdenfeindlich beleidigte. Zeugen, die auf den 30-Jährigen aufmerksam wurden, alarmierten gegen 19 Uhr die Polizei. Der Mann wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht und im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun wegen Volksverhetzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung.
    Quelle: Polizei Nr. 1965
  • 13. August 2019
    Am Betriebshof Rummelsburg wurden Aufkleber gefunden, die Migrant_innen pauschal mit Kriminalität in Verbindung gebracht wurden. Der Aufkleber enthielt eine rassistische Karikatur eines Schwarzen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. August 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Grellstraße an ein Bürgerbüro eines Mitgliedes des Abgeordnetenhauses mehrere NPD Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. August 2019
    Am 13. Augutst 2019 wurde ein Vorstandsmitdlied des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA e.V.) gegen 16 Uhr in der Nähe des Stuttgarter Platzes in Richtung Kantstraße aus antisemitischer Motivation angegriffen. Der 54-jährige Mann war an den offen getragenen Zizijot (Schaufäden) und seinem Hut als Jude erkennbar. Zwei arabisch sprechende Männer liefen hinter ihm her und einer der beiden stieß ihn unvermittelt zu Boden. Niemand kam dem Mann zur Hilfe. Er musste sich in Folge des Angriffs ins Krankenhaus begeben. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: JFDA e.V., Polizeimeldung Nr. 1973
  • 12. August 2019
    An die Wand eines Hauses in der Togostraße haben Unbekannte einen rassistischen Schriftzug mit einer Länge von sieben Metern geschrieben. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 12.08.2019
  • 12. August 2019
    An Radwegen und Straßen durch den Tiergarten wurden 5 die Grünen diffamierende rechte Fake-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 12. August 2019
    In einem Studierendemwohnheim wurden über eine Zimmertür die Parolen "Go Home" und "Not Welcome" gesprüht. Die betroffene Person hatte schon davor rassistische Anfeindungen in der Nachbarschaft erlebt. In dem Wohnheim leben nur internationale Studierende.
    Quelle: Basta Erwerbsloseninitiative
  • 12. August 2019
    Ein Mann äußerte sich im Bus an der Haltestelle Nöldnerplatz/Schlichtallee rassistisch gegenüber zwei Müttern mit Kleinkindern. Er bezeichnete sie als „unerzogene Gören“, „Pack“ aus „Drecksländern“, das „zurück gehen [soll], wo sie hergekommen“ sind. Andere Fahrgäste forderten ihn auf, zu schweigen. Er verliess schließlich den Bus.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 12. August 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden im Kollwitz-Kiez vereinzelt Flyer der NPD-Jugendorganisation JN in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. August 2019
    Am 12. August 2019 wurde am Kaiserdamm in Westend ein Aukleber des exterem rechten Versandhandels politaufkleber.de entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 12. August 2019
    An der Bushaltestelle Felixstraße werden mit grünem Edding geschriebene Naziparolen, ein Hakenkreuz und Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 11. August 2019
    Am Abend riefen mehrere Jugendliche "Sieg Heil" in der Nähe des S-Bhf. Köpenick, neben dem Forum Köpenick. Die Polizei wurde durch einen Passanten informiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. August 2019
    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt seit gestern Abend unter anderem zu einem verbotenen Gruß. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 68-Jähriger gegen 19.30 Uhr von dem Balkon seiner Wohnung aus in der Mozartstraße einen 28-Jährigen zunächst fremdenfeindlich beschimpft haben. Anschließend soll der Tatverdächtige den Hitlergruß gezeigt und den 28-Jährigen bedroht haben. Der Bedrohte alarmierte daraufhin die Polizei. Einsatzkräfte begaben sich zur Wohnung des mutmaßlichen Täters und nahmen ihn vorläufig fest. Im weiteren Verlauf des Einsatzes soll der Festgenommene dann auch die Polizeikräfte beleidigt und bedroht haben. Er wurde zwecks Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine bei ihm zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der 68-Jährige musste bis heute früh im Polizeigewahrsam bleiben und wurde im Anschluss entlassen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 11.08.2019
  • 11. August 2019
    Auf einer Gedenk-Litfaßsäule wurden mehrere Plakate abgerissen, auf denen über eine Widerstandsaktion gegen die Deportation von Juden 1943 informiert wurde. Die Litfaßsäule steht im Ortsteil Mitte in unmittelbarer Nähe zur Skulptur „Block der Frauen“, die an die Rosenstraßen-Proteste erinnert. Die Polizei wurde über die Sachbeschädigung informiert.
    Bei den Rosenstraßen-Protesten handelte es sich um Widerstand von nicht-jüdischen Ehefrauen und Angehörigen gegen die Deportation von ca. 2000 Juden, die als sogenannte „Geltungsjuden“ in der damaligen Behörde für Wohlfahrtswesen und Jugendfürsorge der Jüdischen Gemeinde eingesperrt waren. Die meisten der Betroffenen wurden auch in Folge der tagelangen Proteste nach einiger Zeit wieder freigelassen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. August 2019
    Die extrem rechte Gruppierung „Hand in Hand“ verteilte am S-Bhf. Lichtenberg Essen an die dort übernachtenden Obdachlosen. Sie dokumentierte die Aktion auf Facebook zwischen etlichen rassistischen Beiträgen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 11. August 2019
    Gegen 21 Uhr wurden zwei Frauen im Alter von 28 und 37 Jahren im S-Bahnhof Wittenau von einem alkoholisierten 37-jährigen Mann aus rassistischer Motivation angegriffen. Die beiden Frauen saßen, in Begleitung zweier Säuglinge im Kinderwagen, auf einer Bank und unterhielten sich auf Türkisch. Die 28-Jährige wurde von dem Mann grob an der Schulter gefasst, geschüttelt und

    aufgefordert, sich auf Deutsch zu unterhalten. Als sie ihn aufforderte, ihn loszulassen, drohte er den beiden Frauen, nahm eine Metallratsche von seinem Gürtel und holte zum Schlag aus. Die Frauen flüchteten in eine S-Bahn. Zeug_innen nahmen dem Angreifer das Werkzeug ab und hielten ihn fest bis die Polizei kam.
    Quelle: ReachOut, Meldung der Bundespolizei
  • 10. August 2019
    An einem Check-In-Schalter am Flughafen Tegel kam es gegen 8:40 Uhr morgens zu Streitigkeiten zwischen einem Fluggast und einer Mitarbeiterin der Abfertigung. Während des verbalen Streits soll die Mitarbeiterin den 50-jährigen Reisenden in englischer und arabischer Sprache antisemitisch beschimpft und letztendlich vom Flug ausgeschlossen haben. Die Bundespolizei erstattete Anzeige und der Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1945 vom 10. August 2019
  • 10. August 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch kommt es gegen 16:55 zu einer rassistischen Beledigung in der Franz-Schmidt-Straße vor dem Bucher Bürgerhaus. Eine Frau, die mit ihrem Kind unterwegs war, wird von einer anderen Frau (ca. 50 Jahre), die vom Bürgeramt Buch kam, mit den Satz "Eine Schlampe bis du mit so einem N*[-Wort]kind. Schlampe!" bepöbelt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. August 2019
    In der Nacht wurde auf dem Schulhof der Hauptmann-von-Köpenick-Schule in der Borgmannstr. ein Container mit NS-verherrlichenden Parolen wie "Heil Hitler" und "88HH" beschmiert. Am 10. August fanden dort die Einschulungsfeierlichkeiten statt. Für die Feierlichkeiten wurden die Schmierereien überklebt.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. August 2019
    In der um die Volkradstraße und den Tierpark wurden mehrere Aufkleber gefunden, die sich verschwörungstheoretisch mit Chemtrails auseinandersetzten. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 8. August 2019
    Am U-Bahnhof Lipschitzallee wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 7. August 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In rassistischen Reden wurde gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei Ausgaben für Migrant*innen angeblich auf Kosten der völkisch verstandenen "Deutschen" beklagt und der wirtschaftliche "Zusammenbruch" Deutschlands durch Flüchtlinge und das "Establishment" heraufbeschworen. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. August 2019
    Am Freizeitforum Marzahn und in dessen unmittelbarer Umgebnung wurde ein halbes Dutzend NPD-Aufkleber entdeckt. Diese beinhalteten u.a. antiziganistische Parolen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 6. August 2019
    Gestern Nachmittag beleidigte ein Unbekannter eine Transfrau in Kreuzberg. Nach ersten Ermittlungen stieg die Frau gegen 14.50 Uhr am U-Bahnhof Gneisenaustraße aus einem Zug der Linie U7, als sie dabei von einem unbekannten Mann homophob beleidigt wurde. Die Beleidigte machte daraufhin ein Foto von dem Unbekannten, worauf dieser versuchte sie zu treten. Er forderte darüber hinaus die Löschung des Fotos. Kurz darauf trat ein weiterer Unbekannter hinzu, forderte ebenfalls die Löschung des Fotos und zeigte dabei eine Sprühdose mit Reizgas vor. Unter dem Eindruck dieser Drohung löschte die 45-Jährige das Foto. Die beiden Unbekannten wandten sich im Anschluss einem weiteren Fahrgast zu, der die Handlung gefilmt hatte. Diesen Moment nutzte die Transfrau, um den Bahnsteig zu verlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizei Nr. 1905
  • 6. August 2019
    In der Marie-Curie-Straße wurden Homo- und Transphobe Flugblätter in die Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt. Darin wurde sich über die Geschlechtsidentität von Transpersonen lustig gemacht und die Grünen als Faschisten und Pädophile dargestellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. August 2019
    Am 06. August 2019 wird am Bhf. Zoologischer Garten in Charlottenburg an einem BVG-Automat ein Edding-Graffiti mit der Aufschrift „Fick die Merkel“ entdeckt.
    Quelle: hass-vernichtet.de
  • 5. August 2019
    Am Prerower Platz wurde an einem Papierkorb ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 4. August 2019
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in der Ebertstraße Ecke Großer Tiergarten schräg gegenüber dem Holocaust-Mahnmal wurde erneut beschädigt, indem Unbekannte das Sichtfenster zur Video-Installation intensiv mit weißer Farbe beschmiert haben. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg erstattete bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt.
    Im Laufe der letzten Jahre war das Mahnmal immer wieder beschädigt worden, in diesem Jahr schon drei mal, zuletzt erst am 30.06.2019, davor am 09.06.2019, am 27.01.2019 und im letzten Jahr am 6.10. und am 1.12. 2018.
    Quelle: LSVD Berlin, Queer.de vom 04.08.2019
  • 4. August 2019
    Auf der Schlosstraße tragen mehrere junge Männer T-Shirts mit der Aufschrift "HKN KRZ“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. August 2019
    Vom 02.-04.08.19 fand in diesem Jahr das Internationale Bierfestival auf der Karl-Marx-Allee von der Warschauer Straße bis zum Strausberger Platz statt. Wie bereits seit vielen Jahren, dokumentierte der Verein für demokratische Kultur in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, Verstöße gegen die Festordnung ( http://www.bierfestival-berlin.de/festivalordnung.html?1502872028 ).
    Es wurden mind. 34 Personen (2018: 30), mit Bekleidungsstücken oder Tattoos gesehen, die einen Bezug zur extrem rechten / rechten Szene darstellen. Teilweise wurden Personen von der Security aufgefordert, ihre T-Shirts auf links zu drehen oder das Gelände zu verlassen.
    Quelle: VDK - Verein für demokratische Kultur
  • 3. August 2019
    Unbekannte beleidigten und schlugen gestern Nachmittag in Marzahn. Nach Zeugenaussagen waren gegen 16.30 Uhr eine 21-jährige Transperson in Begleitung eines 18-Jährigen und einer 15-Jährigen auf der Allee der Kosmonauten zu einem Kurz- und Gebrauchswarengeschäft unterwegs. Auf dem Weg dorthin trafen sie auf zwei unbekannte Jugendliche oder heranwachsende Männer, mit denen sie in einen verbalen Streit gerieten. Im Verlauf des Streites beleidigten die beiden den 21-jährigen Transmann wiederholt aufgrund seiner sexuellen Identität. Nachdem der Beleidigte und seine Begleiter das Geschäft wieder verlassen hatten und sich zu einer nahe gelegenen Bushaltestelle begaben, trafen sie dort erneut auf die beiden Unbekannten. Diese waren in Begleitung von zwei weiteren unbekannten Männern, so dass die feindselige Gruppe nun zu viert war. Erneute Provokationen gegen die Transperson ignorierte diese, sodass sich drei der Vierergruppe auf den 18-Jährigen stürzten und diesen zu Boden schlugen. Dort sollen sie auch wiederholt gegen den Kopf des Niedergeschlagenen getreten haben. Als der 21-Jährige die Polizei alarmierte, flüchtete das Quartett unerkannt. Alarmierte Rettungskräfte versorgten den 18-Jährigen zunächst am Ort, brachten ihn jedoch anschließend zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Auch die 15-Jährige wurde durch Sanitäter zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht, da sie deutlich unter Schock stand. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. August 2019
    In der Alfred-Randt-Str. wurde ein auf den Boden gespühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. August 2019
    Am Eingang zum U-Bahnhof Residenzstraße in Reinickendorf-Ost brachte mindestens ein oder eine NPD-Anhänger_in rassistische Propaganda an. In einer Klarsichtfolie war ein bedruckter DIN-A4-Zettel an eine der Mauern neben der Treppe geklebt worden. Der Text "In stiller Trauer um das junge Opfer des Mordes am Frankfurter HBF" zusammen mit dem Foto einer Engelstatue verwies auf den Mord an einem 8-jährigen Jungen in Frankfurt am Main Ende Juli. Auf dem Zettel war das Logo der rassistischen "Schutzzonen"-Kampagne der NPD (ein S mit Werkzeugcharakter) gedruckt, die zu einer bundesweiten Schweigeminute aufgerufen hatte. Über den Bezug zur Schutzzonen-Kampagne wurde die Verbindung zu einem rassistisches Narrativ geschaffen, wonach das "deutsche Volk" von vermeintlich besonders gewalttätigen Zuwanderer_innen bedroht sei. Auf der Mauer darüber war eine Grabkerze mit einem Aufdruck der JN, dem Jugendverband der NPD, abgestellt worden. Der Text auf der Grabkerze "Der Befehl des Gewissens. Der Kampf um Deutschland geht weiter" suggerierte zudem in dem Kontext ebenfalls, Widerstand gegen Migrant_innen sei nötig.
    Quelle: Eigene Recherchen des Register Reinickendorf
  • 3. August 2019
    Am S-Bhf. Lichtenberg trafen sich fünf NPD-Aktivisten und hielten eine Gedenkaktion ab. Sie brachten zudem Plakate an und stellten Kerzen auf. In dem NPD-Bericht auf Facebook wurde der Mord in Frankfurt/Main in rassistischer Weise in den Kontext der deutschen Flüchtlingspolitik gestellt. Im Anschluss führten die Neonazis eine „Schutzzonen“-Streife im Weitligkiez durch.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. August 2019
    Eine "Schutzzonen-Streife" wurde nach eigenen Angaben auf ihrer Facebook-Seite am Bahnhof Ostkreuz aktiv.

    Die "Schutzzonen-Kampagne" wurde von der NPD 2018 ins Leben gerufen, vermutlich nur mit dem Zweck eine Medienöffentlichkeit gegen die wachsende Bedeutungslosigkeit der Partei zu erlangen. Das "Schutzangebot" der NPD ist allerdings rassistisch aufgeladen. In ihrer Kritik an Polizei und Strafverfolgungsbehörden agiert die Partei offen antidemokratisch.
    Quelle: Facebook
  • 3. August 2019
    In einer Grünanlage in der Firlstr. wurden drei Schmierereien entdeckt und entfernt. Dort stand "NS", "NS Zone" und an einem Mülleimer "Antifa Inside". Zudem wurde ein Aufleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 2. August 2019
    Ein 51-jähriger Mann beleidigte zunächst gegen 20.40 Uhr in einem Lebensmittelmarkt an der Leipziger Straße einen 25-jährigen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma rassistisch, als dieser den Alkoholisierten des Ladens verwies. Daraufhin bedrohte der Angetrunkene den Sicherheitsmitarbeiter mit einer Säge. Verletzt wurde jedoch niemand. Der 51-Jährige wurde von der alarmierten Polizei festgenommen. Gegen ihn lag in anderer Sache ein offener Haftbefehl vor.
    Quelle: Polizeimeldung vom 03.08.2019
  • 2. August 2019
    In der Nähe der Postfiliale in der Janusz-Korczak-Straße wurde ein neonazistischer Slogan entdeckt. Zuvor war an selber Stelle das Logo der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und später übersprüht worden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. August 2019
    Am 02.08.2019 wurde an einem Laternenmast in der Friedenstraße auf Höhe der Dorfkirche Alt-Mariendorf ein Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 1. August 2019
    Ein Mann afrikanischer Herkunft, der seit 10 Jahren im selben Haus im Wedding wohnt, ist seit dem Einzug eines neuen Mieters im Jahr 2018 fortgesetzt dessen grundlosen Beschwerden ausgesetzt, die auch mit Stereotypen eines Anti-Schwarzen Rassismus angereichert und oft in aggressivem Ton vorgetragen werden. Andere Nachbar*innen bezeugen die Grundlosigkeit der vorgeschobenen häufigen Beschwerden und deren aggressiven Ton, durch die der Betroffenen bedroht wird.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. August 2019
    Vor einer Kneipe in der Brückenstr. hielt sich eine Person mit einem verbotenem SS-Totenkopf auf der Kutte auf. Passant*innen erstatteten Anzeige.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. August 2019
    Zu einem Polizeieinsatz kam es gestern Abend in Hellersdorf. Gegen 22 Uhr wurde die Polizei zum Cecilienplatz zu einem Supermarkt alarmiert. Nach den bisherigen Ermittlungen kam es an der Kasse zu einer Auseinandersetzung zwischen letztendlich vier Personen. Ein 33-Jähriger befand sich hinter einer kleinen Gruppe von drei Personen an der Kasse und fing an, diese rassistisch zu beschimpfen. In der Folge kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen dem 33-Jährigen und einer 38-jährigen Frau aus der Gruppe sowie dem 33-Jährigen und einem 20-Jährigen aus der Gruppe. Die 38-jährige Frau erlitt dadurch leichte Verletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. August 2019
    Eine Afghanin und eine Rollstuhlfahrerin wurden mit den Worten „Die kriegen keinen!“ bei der Bestellung eines Kaffees in der Leuenberger Straße abgewiesen.
    Quelle: Stadtteilkoordination Hohenschönhausen Süd
  • 1. August 2019
    An einen Kleidercontaier an der Ecke Zinsgutstr./Radickestr. wurde die antimuslische Parole "ISLAM NOT WELCOME" gesprüht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD verbreitete auf ihrer Facebookseite im Juli mehrere rassistische Beiträge. Vielfach wurde Gewalt im öffentlichen Straßenland ausschließlich Migrant_innen zugeordnet. Mehreren Straftätern, deren Vornamen über die Presse verbreitet wurden, wurde abgesprochen, dass sie Deutsche seien und ihrer Tat als Folge der „Massenzuwanderung“ bezeichnet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Juli 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Kampagne "Schutzzone" entdeckt. Die Kampagne wurde der neonazistischen NPD ins Leben gerufen und wirbt für "Schutzzonen" für "Deutsche".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. Juli 2019
    In der Neustädtischen Kirchstraße Ecke Unter den Linden wurde ein die Grünen diffamierender Fake-Aufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 31. Juli 2019
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 16 Beiträge und erreichte damit ca. 225 Interaktionen. In den insgesamt 11 Beiträgen zu lokalen Themen beschäftigten sich drei mit den sog. ‚Schutzzonen-Aktionen‘. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei. Des weiteren beschäftigte sich die NPD Treptow-Köpenick mit den aktuellen Ereignissen in Adlershof und bezeichnete die rassistisch motivierten Schüsse auf eine Wohnung als „fehlende Akzeptanz syrischer Asylanten in der dortigen Nachbarschaft“ und drückte dabei ihre Belustigung aus. Zum antifaschistischen Sommertag in Kooperation des Bezirksamtes, Interaxtion, dem NS-Dokumentationszentrum und den Partnerschaften für Demokratie behauptete die NPD, dass der Tag durch „Linke Gruppen sowie die kriminelle Antifa“ geplant sei und rief ihre AnhängerInnen zum Stören der Aktion auf. Dabei behauptete die NPD, dass von den Teilnehmenden der Aktion Gewalt ausgehen würde. Abschließend kommentierte die NPD noch eine Sachbeschädigung an einer Regenbogenfahne am Rathaus Köpenick in LGBTIQ*-feindlicher Weise: „In #Köpenick scheint sich die örtliche Jugend nicht tatenlos mit der berlinweiten #LGBT-Propaganda abzufinden.“
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Juli 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. In rassistischen Reden wurde gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei Ausgaben für Migrant*innen angeblich auf Kosten der völkisch verstandenen "Deutschen" und rassistisch pauschalisierend "importierte Kriminalität" beklagt. Es wurde aber auch diffamierend über die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg gewitzelt. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. Juli 2019
    An der Haltestelle Bentschener Straße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Ein Aufkleber der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD, der sich gegen "Gender-Mainstreaming" richtet. Auf dem zweiten Sticker wird die Antifa als Terrororganisation bezeichnet. In der Zwischenzeit wurden die Aufkleber weitegehnd entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juli 2019
    An der Haltestelle Bentschener Weg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Ein Aufkleber der Jungen Nationalisten, der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD, der sich gegen "Gender-Mainstreaming" richtet. Auf dem zweiten Sticker wird die Antifa als Terrororganisation bezeichnet. In der Zwischenzeit wurden die Aufkleber weitgehend entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. Juli 2019
    In Berlin-Buch gingen ca. vier Neonazis in Warnwesten mit dem Symbol der neonazistischen "Schutzzonen"-Kampagne durch ein paar Straßen im Ortsteil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. Juli 2019
    Eine junge Frau wurde gleich zwei mal am Alexanderplatz Opfer rassistischer Beleidigungen und zudem noch angespukt. Die 22-Jährige wurde zunächst gegen 13.20 Uhr durch einen unbekannten Passanten beleidigt und anschließend bespuckt. Nur etwa zehn Minuten später wurde sie in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle von einer 48-jährigen Frau erneut rassistisch beleidigt. Die Betroffene alarmierte die Polizei und erstattete Anzeigen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt in beiden Fällen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Polizeimeldung vom 30.07.2019
  • 30. Juli 2019
    Am 30. Juli 2019 gedachten Mitglieder der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" Otto von Bismarck zu dessen Todestag am Bismarck Denkmal am Bismarckplatz in Charlottenburg. Sie stellten Grabkerzen mit einem Aufkleber der Partei auf.
    Quelle: Register Lichtenberg
  • 30. Juli 2019
    Die neonazistische Kleinpartei "Der III. Weg" führte an mehreren Orten mit Bismarck-Denkmahlen in Deutschland und Berlin kleine Gedenkveranstaltungen für Otto von Bismarck durch, darunter auch am Bismarck-Denkmahl am Großen Stern in Tiergarten. In Reden und auf der Webseite der neonazistischen Kleinpartei wurde Bismarcks nationalistische und demokratiefeindliche Politik und sein, so der "III.Weg", "Preußischer Sozialismus" mit der "nationalrevolutionären" Ideologie der Kleinpartei in Verbindung gebracht.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD führte an den Welsegalerien in der Vincent-van-Gogh-Straße mit vier Neonazis eine „Schutzzonen“-Streife durch.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juli 2019
    In der Oppelner Straße in Kreuzberg schrie eine Frau gegen 8:30 Uhr morgens rassistische Beleidigungen, die von umliegenden Nachbar_innen gehört werden konnten. In einem vermutlichen Beziehungsstreit beschimpfte sie andere, nicht-anwesende Frauen laut hörbar als "N-hure".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 30. Juli 2019
    In Tiergarten wurden zwei Autos angezündet. Anwohner der Lützowstraße bemerkten gegen 2.30 Uhr die unter dem Wohnhaus ebenerdig abgestellten, brennenden Autos, ein VW Touareg und ein Renault Kangoo und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen und konnten ein Übergreifen auf das Haus verhindern. Zeitweise mussten die dort Wohnenden das Haus verlassen, konnten jedoch nach Abschluss der Löscharbeiten zurück in ihre Wohnungen. Nur die direkt über dem Brandort gelegene Wohnung ist zurzeit nicht nutzbar. Die beiden Fahrzeuge brannten vollständig aus. Verletzt wurde niemand. Bei dem laut Polizeimeldung vom 11.09. festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Wiederholungstäter, der, laut Neues Deutschland, auch schon als Redner der rechtsextremen Bärgida-Aufmärsche in Berlin aufgetreten ist. Der mutmaßliche extrem rechte Autozündler war bereits 2016 in Berlin als Serienbrandstifter festgesetzt worden. In dem seinerzeit folgenden Strafverfahren hatte er erklärt, dass er seine Taten der linken Szene in die Schuhe schieben wollte.
    Quelle: Polizeimeldungen vom 30.07. und 11.09.2019, Neues Deutschland vom 12.09.2019
  • 29. Juli 2019
    Eine Frau bot vor dem Edeka in der Dörpfeldstr. Zeitungen zum Verkauf an. Zunächst fuhr ein weißer Transporter langsam an ihr vorbei, als dann aus dem geöffneten Beifahrerfenster eine Frau rief: "Verpiss dich, du Zigeunerschlampe."
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Juli 2019
    An der Straße des 17 Juni im Ortsteil Tiergarten wurde ein einwanderungs- und flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt, der unter einem Bild des AfD-Politikers Alexander Gauland auf dessen Worte in einer Rede nach der Bundestagswahl 2017 anspielt: "Wir werden Frau Merkel jagen." und die AfD wolle sich "unser Land und unser Volk zurückholen".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 29. Juli 2019
    Am Berliner Hauptbahnhof sind sechs Anti-Antifa-Aufkleber der extrem rechten Kampagne "1 Prozent" mit dem Slogan „Antifa - Merkels Schlägertrupp" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 28. Juli 2019
    Zwei Männer versuchten in der Nacht die gehisste Regenbogenfahne vor dem Rathaus Köpenick in der Altstadt zu verbrennen. Dafür half ein Mann dem anderen den Fahnenmast zu besteigen. Dieser kletterte dann bis zur Fahne und versuchte mehrfach diese anzuzünden. Es entstand ein Brandloch. Passant*innen filmten die Situation und riefen die Polizei.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 28. Juli 2019
    Am 28. Juli 2019 wurde in der Nähe des S-Bahnhof Grunewald ein Aufkleber mit der Aufschrift "LVE AFD" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 28. Juli 2019
    Im Afrikanischen Viertel im Wedding wurden vier rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle, der von einem früheren "Blood & Honour"-Aktivisten betrieben wird, entdeckt und entfernt. Karikaturen und Sprüche auf den Aufklebern nutzen in besonders aggressiver Weise Stereotypen des Anti-Schwarzen Rassismus.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 28. Juli 2019
    An eine Bushaltestelle in der Langhoffstraße (Buslinien 191 und 291) wurde mit einem Edding eine muslimfeindliche Parole gemalt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 28. Juli 2019
    In der Müllerstraße zwischen U-Bhf. Rehberge und U-Bhf. Seestraße werden diverse Aufkleber der neurechten Ein-Prozent-Kampagne mit der Aufschrift „Hasserfüllt & Gewaltbereit: Antifa - Merkels Schlägertrupp“ entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 27. Juli 2019
    Eine Gruppe von ca sieben Menschen sog um 23:00 Uhr durch die Delbrückstraße, Rummelsburger Straße und Weitlingstraße und riefen „macht die Zecken tot“.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Juli 2019
    Am 27. Juli 2019 hat in der U-Bahnlinie U3 in Charlottenburg-Wilmersdorf ein 19-Jähriger mehrere Fahrgäste beleidigt und bedroht. Der Mann hat in der U3 zwei Männer, die T-Shirts mit Regenbogenflaggen trugen, homophob beleidigt. Als eine 72-jährige Frau ihn aufforderte, dies zu unterlassen, beleidigte er auch sie. Als die beiden Männer den Wagen verließen, bedrohte und beleidigte er andere Fahrgäste, die sich gegen sein Verhalten aussprachen, und gab volksverhetzende Äußerungen von sich. Die Polizei wurde verständigt, konnte ihn durch Aussage seiner Mutter identifizieren und ermittelt nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Volksverhetzung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1832
  • 27. Juli 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).
    Quelle: Facebook
  • 26. Juli 2019
    Im Ortsteil Weißensee beleidigte ein alkoholisierter Mann (57 Jahre) in der Tram Linie 12 gegen 18:05 Uhr weibliche Fahrgäste homophob. Anschließend griff er einer Frau am Unterarm und schubste sie gegen die Tür der Straßenbahn. Davor hatte der Mann in der Tram mehrfach den "Hitlergruß" gezeigt. Die Polizei wurde gerufen und nahm den Mann mit. Es wurden Ermittlungen eingeleitet.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27.07.2019
  • 26. Juli 2019
    Am 26. Juli 2019 gegen 21 Uhr wird in der Nähe einer Synagoge in Wilmersdorf aus einem Fester einer Wohnung heraus ein Berliner Rabbiner mit seinem Kind antisemitisch beschimpft und bespuckt. Die beiden Täter riefen "Jude, Jude", spuckten in Richtung der betroffenen Personen, riefen Drohungen auf arabischer Sprache und Parolen wie "Freitheit für Palästina". Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: RIAS Berlin, Tagesspiegel vom 31.07.19, Polizeimeldung Nr. 1855
  • 26. Juli 2019
    In der Nähe des S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "FCK AFA" (FuCK AntiFA), sowie eine Schmiererei "NS Zone" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 26. Juli 2019
    Ein studentischer Beschäftigter afrikanischer Herkunft wurde im Arbeitsverhältnis rassistisch diskriminiert und schließlich gekündigt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. Juli 2019
    Eine alleinerziehende Mutter afrikanischer Herkunft wurde von einem Nachbarsehepaar rassistisch beleidigt und sie und ihr Sohn im Grundschulalter von dem Nachbarn schließlich körperlich angegriffen und verletzt. Der Angriff wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Die Mutter und ihre kleinen Kinder waren schon häufiger von dem Nachbarsehepaar rassistisch beleidigt worden. Die rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen haben auch nach dem Angriff und der Anzeige nicht aufgehört, sodass sich die Mutter genötigt sieht, eine neue Wohnung für sich und ihre verängstigten noch kleinen Kinder zu suchen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. Juli 2019
    In Friedrichshain wurde heute Morgen ein Mann homophob und fremdenfeindlich beleidigt. Gegen 7 Uhr bemerkte der Passant auf dem Gehweg Warschauer Straße Ecke Revaler Straße eine Frau, die kurz zuvor von Unbekannten mit Pfefferspray angegriffen worden sein soll. Als der 28-Jährige die Frau ansprach und ihr seine Hilfe anbot, soll die Frau ihn abgewiesen und dabei homophob sowie fremdenfeindlich beleidigt haben. Auch während der Anzeigenaufnahme durch die alarmierten Polizeikräfte setzte die 41-Jährige ihre Beleidigungen fort. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den beiden angezeigten Fällen dauern an.
    Quelle: Polizei Nr. 1816
  • 26. Juli 2019
    In der Siegfriedstaße in Neukölln werden an zwei Hauseingängen Hakenkreuz-Schmierereien und unter einem die Zahl 88 entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 24. Juli 2019
    In Berlin-Rudow werden 23 Aufkleber der sogenannten Identitären und der neurechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt. An zwei Stromverteilerkästen nahe Rudower Höhe wurden zudem zwei 60cm große Odalrunen entdeckt und in der Rudower Höhe ein älteres Graffitti mit der Aufschrift "Ausländer raus". Die Melderin wies zwei Polizeibeamte, in der Nähe der Odalrunen mit einem Streifenwagen standen darauf hin, dass es sich bei den Runen um verbotene Symbole handelt. Einer der beiden Beamten nahm dies zur Kenntnis, der machte der Melderin gegenüber eine abwertende Geste, indem er sich mit der Hand auf die Stirn schlug und ihr einen abwertenden Blick zuwarf. Die Melderin brachte ihre Empörung über diese Geste zum Ausdruck. Die Odalrune wurde von der Hitler-Jugend und der verbotenen Wiking-Jugend als Symbol benutzt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Juli 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In rassistischen Reden wurde gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei Ausgaben für Migrant*innen angeblich auf Kosten der völkisch verstandenen "Deutschen" beklagt. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. Juli 2019
    Am 24.07.2019 wurde auf einer Parkbank im Volkspark Mariendorf, Eingang Rixdorfer Str., ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. Juli 2019
    An den Gittern des Zentrum für Demokratie in der Michael-Brückner-Str. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. Juli 2019
    Auf einem Werbeplakat am S-Bahnhof Waidmannslust wurden flüchtlingsfeindliche Schmierereien bemerkt, die neben sexistischen Beleidigungen gegen Bundeskanzlerin Merkel auch Tötungsfantasien enthielten. Mit Kugelschreiber hatte eine unbekannte Person in etwa 5 cm hohen Buchstaben geschrieben: "He Asylanten fickt die Merkel und Last (sic!) unsere Frauen und Mädels in Ruh! Ihr Müll gehört ins KZ: ein Deutscher!!! Religion ist Verbrechertum Kirchen und Moscheen sind weltweit abzufackeln!!!" Zwei engagierte Passant_innen hatten bereits kritische Kommentare ergänzt.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 23. Juli 2019
    Vor der Gedenk-Kundgebung an den Neonazi-Mord an Beate Fischer vor 25 Jahren wurden Aufkleber der JN bemerkt. Etwa 15 bis 20 Aufkleber waren zwischen dem Tatort in der Emmenthaler Straße 97 und dem U-Bahnhof Residenzstraße verklebt worden.
    Quelle: NEA
  • 23. Juli 2019
    Einer schwangeren Frau, die in einer Flüchtlingsunterkunft lebt, wurde durch einen Security-Mitarbeiter der Anruf eines Rettungsdienstes oder Taxis verweigert. Als die Frau später das Krankenhaus erreicht, wird eine Totgeburt festgestellt.
    Quelle: Flüchtlingsrat Berlin
  • 23. Juli 2019
    Nach der Gedenkenveranstaltung an den Neonazimord an Beate Fischer stahlen Unbekannte die Blumensträuße, die am Tatort in der Emmenthaler Straße 97 in Reinickendorf-Ost abgelegt worden waren.
    Quelle: NEA
  • 23. Juli 2019
    An der Grenze zum S-Bahn Ring wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 22. Juli 2019
    In einem Fahrstuhl am Alexanderplatz äußerte sich eine Frau abfällig gegen Flüchtlinge und Muslime. Auf die Nachfrage, welche Flüchtlinge und Muslime sie denn meine, äußerte sie, alle: „Alle Muslime töten Menschen und irgendwann müssen wir alle Burka tragen. Unter anderem deswegen wähle ich die AfD.“
    Quelle: KIGA - Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus
  • 22. Juli 2019
    Die Bundesparteizentrale der Linken wurde gegen 10.30 Uhr vorübergehend geräumt, nachdem im Karl-Liebknecht-Haus in Mitte per Email eine Bombendrohung eingegangen war. Aufgrund des Wortlauts muss von einem rechtsextremen Absender ausgegangen werden. Laut BZ war die Drohmail mit "Combat 18" unterzeichnet. "Combat 18“ ist ein gewaltbereites, rechtsextremes Netzwerk, das in mehreren europäischen Ländern aktiv ist und als bewaffneter Arm des verbotenen Neonazi-Netzwerks „Blood & Honour“ gilt. Nach der Prüfung der Dromail, ging die Polizei von einer reinen Drohung aus. Eine Durchsuchung der Parteizentrale fand nicht statt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt gegen Unbekannt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat.
    Quelle: Tagesspiegel vom 22.07.2019, BZ vom 22.07.2019, Spiegel online vom 22.07.2019, Junge Welt vom 23.07.2019
  • 22. Juli 2019
    Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Tegel beleidigte ein 52-jähriger Mann einen 31-jährigen Angestellten des Sicherheitsdienstes gegen 12:35 Uhr rassistisch. Nach Angaben des Angestellten sagte er: "Diese Kameltreiber können ja alles machen." Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1776 vom 22. Juli 2019, Pressestelle der Polizei
  • 22. Juli 2019
    An der Straße Unter den Linden Ecke Charlottenstraße im Ortsteil Mitte wurde ein gemeinsames Plakat der "Männerrechtler" der "Parental-Alienation-Syndrome"-Bewegung und der rechten Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" entdeckt und entfernt. Diese Gruppierung ist Teil einer Mischszene, in der sich rechspopulistische und radikal und extrem rechte Akteur*innen zusammengefunden haben.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 22. Juli 2019
    An einem Fahrradweg in Tiergarten nahe Ecke Tiergartenstraße-Hofjägerallee wurde ein die Grünen diffamierender Fake-Wahlkampfaufkleber gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 22. Juli 2019
    In der Bodestraße Ecke Am Lustgarten wurde ein Aufkleber der inzwischen aufgelösten rechtspopulistischen Kleinpartei "Die Freiheit" entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 22. Juli 2019
    Am Kupfergraben gegenüber der James-Simon-Galerie und in der Geschwister-Scholl-Straße wurden Pro-Klimaschutz-Plakate zerstört und mit rechten und die menschengemachte Klimakrise leugnenden Sprüchen beschmiert. Pro-Klimaschutz-Plakate wurden in den letzten Wochen immer wieder im Ortsteil Mitte zerstört und beschmiert.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 22. Juli 2019
    Gegen 22:10 Uhr wurde am Flughafen Tegel in einem Flugzeug der Fluggesellschaft Vueling wurde ein 36-jähriger Afrikaner gegen seinen Willen von der Polizei aus dem Flugzeug abgeführt, weil er wissen wollte, warum auf dem ihm zugewiesenen Sitzplatz eine Gitarre lag. Die massive Unverhältnismäßigkeit dieses Vorgehens muss als diskriminierende Ungleichbehandlung des Mannes aufgrund seiner Hautfarbe interpretiert werden.
    Quelle: Reach Out
  • 22. Juli 2019
    Im Ortsteil Mitte in der nähe des Hauptbahnhofs ist ein Aufkleber des antimuslimisch-rassistischen und extrem rechten Blogs pi-news entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. Juli 2019
    Am Checkpoint Charlie im Ortsteil Mitte wurde an einer Wand der Spruch "Schwule sterben aus" aufgesprüht.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. Juli 2019
    Ein 24- und ein 45-jähriger Mann äußerten sich in der Zwieseler Straße in Karlshorst mehrfach NS-verherrlichend und zeigten den Hitlergruß.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 21. Juli 2019
    In der Woche des 21. Juli 2019 wurden im Umkreis von ca. 2 km um den S-Bahnhof Grunewald in Grunewald 50 Fake-Parteiaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 21. Juli 2019
    Am 21. Juli 2019 gegen 9 Uhr in einem BVG-Fahrstuhl am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg beschimpft eine ältere weiße Frau eine Frau und ihre beiden afrodeutschen Kinder mit dem "N"-Wort. Die selbst weiße Beschimpfte war mit ihren beiden afrodeutschen Kindern im Alter von 3 Jahren und 6 Monaten auf dem Weg zum Zoo gewesen, als sie und ihre beiden kleinen Kinder von der ihr Unbekannten beleidigt wurden.
    Quelle: Demokratie in der Mitte - Partnerschaften für Demokratie in Wedding & Moabit
  • 21. Juli 2019
    Eine Verkäuferin wurde bei einem der sonntäglichen Flohmärkte in der Ollenhauser Straße in Reinickendorf-West von einer Kundin rassistisch beleidigt. Nach Angaben einer Zeugin gab es zunächst eine Diskussion über die Preise der Standbetreiberin. Nach einer kurzen Diskussion forderte die Kundin die Betroffene dazu auf, sie solle "dahin zurück gehen, wo sie herkommt". Auf die Erwiderung der Verkäuferin, sie käme aus Berlin, beharrte die Kundin auf ihrer rassistischen Zuschreibung und sagte, dass dies wohl kaum wahr sein könne. Das genaue Datum ließ sich nicht rekonstruieren.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 20. Juli 2019
    Am 20. Juli 2019 wurden in der Nachodstraße zwischen Prager und Bamberger Str. zwei rechte Fake-Parteiaufkleber, die sich gegen die Partei Die Linke richten, entdeckt und entfernt. Damit wird versucht, die Partei und insbesondere einen Abgeordneten zu diskreditieren.
    Quelle: Register CW
  • 20. Juli 2019
    Um den S-Bhf. Schöneweide wurden 19 extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 20. Juli 2019
    In Berlin-Rudow werden 11 Aufkleber der sogenannten Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. Juli 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).
    Quelle: Facebook
  • 19. Juli 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch kam es am Abend zu rassistischen Beleidigungen. Drei betrunkene Männer beleidigten einen anderen Mann rassistisch und schrien "Hier ist unser Land!". Anschließend zeigte einer der betrunkenen Männer den "Hitlergruß".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. Juli 2019
    In Friedrichshain soll gestern Abend ein Mann einen anderen Mann erst angesprochen und dann geschlagen haben. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll der 27-Jährige den 48-Jährigen am Boxhagener Platz aufgrund seiner getragenen Hose zunächst homophob beleidigt und dann zweimal mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben. Der Geschlagene alarmierte die Polizei, die den mutmaßlichen Schläger noch vor Ort antraf und überprüfte. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 27-Jährige bereits per Haftbefehl wegen Raubes gesucht wird. Sie nahmen ihn fest und überstellten ihn der Justiz. Ein Tütchen mit mutmaßlichem Cannabis, das er bei sich trug, beschlagnahmten sie zuvor noch. Verletzungen trug der 48-jährige Angegriffene nicht davon.
    Quelle: Polizei Nr. 1757
  • 18. Juli 2019
    Auf dem Bolzplatz zwischen den Häusern Manteuffelstraße 92-95 auf der Latte vom hinteren Fußballtor wird am Abend ein rassitischer, kolonialverherrlichender Aufkleber entdeckt. Spruch "Mohrenköpfe sind in Deutschland leider verboten", mit rassistisch-kolonialistischer Darstellung eines Gesichts eines Schwarzen auf Schwarz-Rot-Goldenem Hintergrund, Der Aufkleber ist bei einem Anbieter für rechte Propaganda erhältlich.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 18. Juli 2019
    In der Koloniestraße in Gesundbrunnen sind in den letzten Tagen drei rassistisch-flüchtlingsfeindliche und zwei gegen die Antifa gerichtete Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. Juli 2019
    Im Ortsteil Pankow wurden gegen 17:00 Uhr Personen, die sich in der Florastraße vor dem unabhängigen Jugendzentrum JUP aufhielten, von Personen aus einem vorbei fahrenden Auto mit den Worten "Scheiß Zecken - verpisst Euch!" beschimpft.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD führte im Umfeld des S-Bhf. Lichenberg, in der Weitlingstraße und bei den Volkradpassagen eine „Schutzzonen“-Aktion durch. Dabei liefen vier Neonazis mit „Schutzzone“-Shirts durch die Gegend und fotografierten sich dabei. Anlass dafür war ein Messerangriff in Lichtenberg Anfang April.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 17. Juli 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde gegen Geflüchtete, Migrant*innen, die Migrationspolitik der Bundesregierung und rechtspopulistisch gegen die "Politik der Eliten" Stimmung gemacht. Es wurden ausgiebig die rassistischen Pegida-Kundgebungen gelobt. Vertreten war auch ein Redner von Zukunft Heimat e.V. aus Cottbus, an dessen Aktionen sich regelmäßig auch extrem Rechte beteiligen. Zu Wort kam aber auch ein Reichsbürger mit einem "BRD GmbH"-T-Shirt. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!"
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. Juli 2019
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Wollankstraße zwei Menschen transfeindlich beleidigt. Ein Auto fuhr an den beiden Personen vorbei und es wurden aus dem Auto heraus transfeindliche Sprüche getätigt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Juli 2019
    In einem gemeinschaftlich genutzten Raum in der Wildenbruchstr. wurden geschmierte Hakenkreuze und extrem rechte Parolen in die Liste der Waschküche entdeckt und zur Anzeige gebracht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Juli 2019
    Im Hansaviertel wurden heute früh drei geparkte Fahrzeuge durch Brandstiftung beschädigt. Gegen 3.50 Uhr hörten Anwohner und Passanten einen lauten Knall und sahen Feuerschein an zwei in der Bartningallee am Straßenrand geparkten Autos. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen an dem Renault und dem Volvo, die im Heckbereich vollständig ausbrannten. Ein Skoda wurde durch die Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt. Bei dem laut Polizeimeldung vom 11.09. festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Wiederholungstäter, der, laut Neues Deutschland, auch schon als Redner der rechtsextremen Bärgida-Aufmärsche in Berlin aufgetreten ist. Der mutmaßliche extrem rechte Autozündler war bereits 2016 in Berlin als Serienbrandstifter festgesetzt worden. In dem seinerzeit folgenden Strafverfahren hatte er erklärt, dass er seine Taten der linken Szene in die Schuhe schieben wollte.
    Quelle: Polizeimeldungen vom 17.07. und 11.09.2019, Neues Deutschland vom 12.09.2019
  • 17. Juli 2019
    Vor dem Bundeskanzleramt fand eine Kundgebung von Gegner*innen einer Impfpflicht gegen Masern statt. Unter den Demonstrierenden waren zahlreiche bekannte Neonazis, radikale und extreme Rechte, Querfront-Aktivist*innen, rechte Esoteriker*innen und Verschwörungsideolog*innen. Es wurde extrem rechtes und die Shoah relativierendes Propagandamaterial verteilt, ohne dass dies offenbar andere Teilnehmende gestört hätte.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 16. Juli 2019
    An einem Bauzaun unterhalb der Fußgängerbrücke zwischen S- und U-Bahnhof Warschauer Straße wird gegen 16:25 Uhr ein ca 2 x 2 m großes Graffiti entdeckt. Vom S-Bahnsteig der stadtauswärtsfahrenden Züge (rechte Seite) ist es für alle Fahrgäste leicht sichtbar. Es handelt sich wieder um das Graffiti "Schwule sterben aus", welches bereits an vielen anderen Orten angebracht wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juli 2019
    Das schon an vielen anderen Orten angebrauchte Graffiti "Schwule sterben aus" wird entlang der S-Bahnstrecke Höhe S-Warschauer Str. stadtauswärts 1x vor und 1x nach der Brücke entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Juli 2019
    In der Potsdamer Straße in Tiergarten wurde ein transphober Aufkleber der Gruppe "Feminists in Struggle" entdeckt und entfernt. Die Gruppe "Feminists in Struggle" hat zum Ziel, Frauenräume nur für Frauen offenzuhalten, die "als Frauen geboren" wurden. Das machen sie auch mit diesem Aufkleber an dem Chromosomenpaar XX fest. Alle, die nicht diese Chromosomen besitzen und nicht "als Frauen geboren" sind, dürfen aus ihrer Sicht nicht den Begriff "Frau" beanspruchen, ebenso wenig andere ein weibliches Geschlecht voraussetzende Begriffe wie "lesbisch", wie es der Aufkleber fordert. Die Kampagne möchte trans Frauen entweder als Männer definieren oder als weitere Kategorie, jedenfalls möchte sie ihnen das Frausein absprechen. Während der Aufkleber hauptsächlich darauf abzielt, trans Frauen auszuschließen, trifft er nebenbei auch lesbische Frauen, die mit einer trans Frau zusammenleben.
    "Feminists in Struggle" ist eine in den USA aus maoistischen Zusammenhängen hervorgegangene Gruppe, die ihren transphoben "genderkritischen Feminismus" mit einem dogmatischen ML-Marxismus zu begründen versucht.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 16. Juli 2019
    Am 16. Juli 2019 wurde ein Mann gegen 05.30 Uhr morgens bei Super Fit in der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg homophob und rassistisch beleidigt. Es kam zu einem Missverständniss an einem Trainingsgerät, an dem auch ein anderern Mann trainieren wollte. Dieser beleidigte den betroffenen Mann homophob und rassistisch, anstatt das Missverständnis zu klären. Die betroffene Person wurde vom Studiomanagement gekündigt und hat Hausverbot bekommen. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 15. Juli 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juli 2019
    Im Ortsteil Karow wurden "Schwarze Kreuze" entdeckt. "Schwarze Kreuze" stellen für Neonazis ein Symbol für die angeblich ermodeten "Deutschen" durch "Ausländer" dar. Hierbei wird sich auf erfundene und statistisch nicht belegbare Zahlen berufen. Die Aktion wurde von einem Neonazi-Rapper ins Leben gerufen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juli 2019
    Die großformatigen Fotos von der Berliner Unteilbar-Demo gegen Rassismus und Abschottung, die den Bauzaun vor dem Maxim-Gorki-Theater im Ortsteil Mitte schmücken, wurden von Unbekannten mit rechten Sprüchen bemalt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Juli 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Schwedter Straße und in der Kastanienallee rechte Fake-Parteienaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 15. Juli 2019
    In der der Yitzhak-Rabin-Straße an der Ecke zur Straße des 17. Juni wurde ein einwanderungs- und flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt, der unter einem Bild des AfD-Politikers Alexander Gauland auf dessen Worte in einer Rede nach der Bundestagswahl 2017 anspielt: "Wir werden Frau Merkel jagen." und die AfD wolle sich "unser Land und unser Volk zurückholen".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Juli 2019
    In der Dorotheenstraße nahe der Museumsinsel wurde eine extrem rechte Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Juli 2019
    Im Tiergarten nahe des Großen Sterns wurden mehrere rassistisch-flüchtlingsfeindliche und ein die Grünen-Politikerin Claudia Roth diffamierender Aufkleber entdeckt und überklebt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Juli 2019
    Vor der Neuen Wache Unter den Linden wurden in der selben Machart erstellte, auf Karton selbstgemalte und mit Tesafilm angeklebte LGBTIQ*feindliche Sprüche entdeckt und entfernt. Auf den Zetteln stand "Homosexuelle Lobby welt-weit" und "Joh. 16.8.", ein Verweis auf den Bibelspruch: "Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht."
    Diese selbstgemachten LGBTIQ*feindlichen, christlich-fundamentalistischen Aufkleber in derselben Machart und Schrift wurden in den letzten zwei Jahren immer wieder an verschiedenen Orten in Berlin entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Juli 2019
    Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor fand eine Kundgebung der extrem rechten türkisch-nationalistischen "Ülkücü"-("Idealisten")-Bewegung, auch "Grauen Wölfe" genannt, mit rund 100 Teilnehmenden statt. Es wurden zahlreiche Symbole dieser faschistischen Bewegung gezeigt und in Reden besonders gegen Kurd*innen und Linke gehetzt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Juli 2019
    Am Herrmann-Ehlers-Platz wurde ein Aufkleber der "Jungen Nationalisten" mit der Aufschrift "Gegen Abtreibung- Die Jugend für Deutschland", entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Juli 2019
    Ein 51-Jähriger hat gestern Abend in Biesdorf gemäß Zeugenaussagen mehrfach eine Familie beleidigt. Die Zeugen hatten gegen 18.30 Uhr die Polizei verständigt, nachdem sie mitbekommen hatten, wie der Mann der vierköpfigen Familie zunächst von seinem Balkon im Wildrosenweg aus mehrfach den Mittelfinger gezeigt und dieser etwas zugerufen hatte. Anschließend sei der Mann der Familie mit seinem Hund gefolgt und hatte ihnen immer wieder fremdenfeindliche Beleidigungen zugerufen. Als die beiden Zeuginnen sich in das Geschehen einmischten, sprach er ihnen gegenüber homophobe Beleidigungen aus. Gegen ihn wird nun wegen fremdenfeindlicher und homophober Beleidigung ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 14. Juli 2019
    Auf die Haustür eines linken Wohnhauses in der Kreutzigerstr. wird mit ca. 1 m Durchmesser das Zeichen der Identitären Bewegung gespüht. Die Hausbewohner*innen haben es umgehend entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 14. Juli 2019
    Am 14.07.2019 wurde beim Einstieg in die S-Bahnlinie 2 am S-Bahnhof Buckower Chaussee ein Graffito mit der Aufschrift "Zitter Merkel verrecke" in der Bahn entdeckt. Der Slogan "Merkel muss weg", "Merkel raus" oder andere Abwandlungen sind seit längerer Zeit in verschiedenen rechten Szenen populär.
    Quelle: hass-vernichtet.de
  • 14. Juli 2019
    Am 14. Juli 2019 fand von 14 - 17 Uhr am Breitscheidplatz in Charlottenburg eine rechtsextreme Kundgebung unter dem Motto "Für deutsche Kultur in Deutschland" statt. Organisiert wurde sie von dem als "Volkslehrer" bekannten Rechtsextremist und Holocaustleugner Nikolai Nehring. Es nahmen ca. 70 Personen teil, die den Reden mit teilweise geschichtsrevisionistischen Aussagen folgten. Gegen 15.30 wurde eine Frau wegen dem Zeigen des Hitlergrußes festgenommen.
    Quelle: Register CW, Berlin gegen Nazis
  • 14. Juli 2019
    Die Lichtenberger NPD führte eine „Schutzzonen“-Streife durch und lief dabei uniformiert über mehrere Lichtenberger Spielplätze.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. Juli 2019
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift "FCK AFA" (FuCK AntiFA) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 14. Juli 2019
    In Berlin Rudow werden 11 Aufkleber der sogenannten Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 14. Juli 2019
    In der Nacht nach dem Konzert des neonazistischen Sängers Lunikoff wurde ein alternativer Jugendlicher vor der NPD Zentrale in der Seelenbinderstr. von mehreren Neonazis angegriffen und geschlagen. Ein hinzu eilender Passant konnte den Jugendlichen aus der Situation befreien.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 13. Juli 2019
    Auf den Treppenstufen am S-Bahnhof Mehrower Allee wurde eine rassistische Schmiererei entdeckt, die eine affirmative Postition zu Sklaverei einnimmt. Die Schmiererei wurde der Deutschen Bahn gemeldet.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Juli 2019
    Am Abend fand ein Konzert mit dem neonazistischen Liedermacherer Lunikoff und der Band Zeitnah in der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinder Str. statt. Es besuchten ca. 80 Personen das Konzert.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. Juli 2019
    An der Bezirksgrenze zu Reinickendorf, in einem Waldstück in Frohnau, wurde an einem Straßenschild ein schwarzes Kreuz angebracht. Das Kreuz ist Teil einer bundesweiten Neonazi-Kampagne. Seit 2014 versuchen Neonazis den 13. Juli als inoffiziellen Gedenktag zu etablieren, an dem sie an die "deutschen Opfer" erinnern, die angeblich durch "Ausländer" getötet wurden.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 13. Juli 2019
    Das bereits an vielen Orten in Berlin angebrachte Graffiti "Schwule sterben aus" wird gegen 13 Uhr in Form eines Stencil in blauer Schrift an einer Waggontür der Linie S3 entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Juli 2019
    Gegen 2.20 Uhr riefen Passant_innen die Polizei, weil ein 25-jähriger Mann durch die Weitlingstraße lief, Passant_innen bedrohte, "Sieg Heil" brüllte und den Hitlergruß zeigte.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 12. Juli 2019
    In einem Lebensmittelgeschäft in der Luisenstraße im Ortsteil Mitte wurde eine 54-jährige Frau von einer 46-Jährigen wegen ihres Kopftuchs antimuslimisch-rassistisch beschimpft, wie Zeugen gegen 17.10 Uhr gegenüber der alarmierten Polizei aussagten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.07.2019, dpa vom 13.07.2019
  • 12. Juli 2019
    Im Ortsteil Blankenfelde wurden gegen 18:30 Uhr an einer Betonmauer im Rosenthaler Weg rassistsiche Schmierereien entdeckt. Diese trugen den Slogan "White Unite" und "N*-Wort". Die Polizei wurde informiert und nahm die Ermittlungen auf.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 12.07.2019
  • 12. Juli 2019
    An einer Hauswand in der Holzmarktstraße in Sichtweite des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke wurde groß in diesmal blauen Buchstaben der bekannte Spruch "Schwule sterben aus" geschmiert. Der Spruch wurde in Rot durchgestrichen und in derselben Farbe wurde daneben geschrieben "Homophobie lutscht Furze".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 12. Juli 2019
    Am 12. Juli 2019 wurde in der Berliner Str. nahe Badensche Straße in Wilmersdorf ein Sticker der rechtsextremen Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 12. Juli 2019
    Am 11. Juli 2019 wurde in der Barstraße, Nahe des Heidelberger Platzes, in Wilmersdorf ein Sticker der Internetseite "gender-mich-nicht.de" entdeckt und entfernt. Dort wird vor "Frühsexualisierung", "Gender Wahn" und dem sogenannten "Gendermainstreaming" gewarnt. Initiator der Aktion ist die Junge Freiheit (JF), eine Wochenzeitung die als zentrale Publikation der Neuen Rechten gilt und unter dem Denkmantel des Konservatismus nationalistische, antidemokratische und völkische Positionen vertritt.
    Quelle: Register CW
  • 11. Juli 2019
    Am 11. Juli 2019 wurde am U-Bahnhof Bismarckstraße in Charlottenburg eine Schmiererei mit der Aufschrift "Araber raus" entdeckt. Es wurde durchgestrichen.
    Quelle: Register CW
  • 11. Juli 2019
    Am Mariannenplatz wird ein Aufkleber einer rechten Internetplattform entdeckt, mit einem Bild von Karl Liebknecht und dem Slogan: „Auch Karl Liebknecht hätte AfD gewählt.“
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Juli 2019
    Unbekannte beschädigten erneut das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas im Simsonweg im Tiergarten. Gegen 18 Uhr wurden die Beschädigungen an Glaswänden des Denkmahls festgestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 12.07.2019
  • 11. Juli 2019
    Auf den Sitz einer Bushaltestelle an der Ecke Bergaustr./ Dammweg wurde "No Islam" und ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 11. Juli 2019
    Im Ortsteil Pankow wurden gegen 19:00 Uhr Personen, die sich in der Florastraße vor dem unabhängigen Jugendzentrum JUP aufhielten, von Personen aus einem vorbei fahrenden Auto mit den Worten "Verpisst Euch aus Pankow - ihr Scheiß Zecken!" beschimpft.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtesextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Juli 2019
    In der Siegfriedstraße wird ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung auf der Scheibe des Cafe Leuchtstoff entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 10. Juli 2019
    An der Ecke Neue Krugallee/ Köpenicker Landstr. wurde ein Hakenkreuz an einen Mülleimer geschmiert.

    In der Kiefholzstr. nahe des Treptow-Kolleg wurde zwei mal "FCK LinksGrün" bzw. "Fuckoff LinksGrün" an den Plan einer Haltestelle geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Juli 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei Ausgaben für Migrant*innen beklagt, während völkisch verstandene "Deutsche" benachteiligt würden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Juli 2019
    Auf einem Müllcontainer am Murtzaner Ring, in unmittelbarer Nähe einer im Bau befindlichen Flüchtlingsunterkunft, wurde ein Aufkleber eines rechten Propagandaversands entdeckt. Auf dem Aufkleber werden demokratische Parteien und Migrantinnen und Migranten mit Terrorismus in Verbindung gebracht. Wenige Tage zuvor war fast an der gleichen Stelle ein AfD-Aufkleber angebracht und wieder entfernt worden, der sich gegen den EU-Migrationspakt richtet.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 9. Juli 2019
    An der Straße des 17. Juni nahe der Yitzhak-Rabin-Straße wurde ein einwanderungs- und flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt, der unter einem Bild des AfD-Politikers Alexander Gauland auf dessen Worte in einer Rede nach der Bundestagswahl 2017 anspielt: "Wir werden Frau Merkel jagen." und die AfD wolle sich "unser Land und unser Volk zurückholen".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Juli 2019
    Hinter dem Gießhaus Ecke Unter den Linden im Ortsteil Mitte wurde ein die Grünen diffamierender Fake-Wahlwerbe-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Juli 2019
    Unbekannte beschädigten das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas im Simsonweg im Tiergarten. Gegen 20 Uhr bemerkten Polizist*innen die Beschädigung an einer Glasscheibe des Denkmahls. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 10.07.2019, Tagesspiegel vom 10.07.2019
  • 9. Juli 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schwedter Straße bei einem Spielplatz in der Nähe eines Kletterturmes, vier Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Juli 2019
    Gegen 7 Uhr wird an der S Warschauer Straße beobachtet, daß auf einem Zug der Linie S 75 in Richtung Ostbahnhof auf mindestens drei Türen ein homofeindliches Graffiti in ca. 40 x 40 cm großen Buchstaben angebracht ist. Wie schon an vielen anderen Orten im Bezirk und in Berlin handelt es sich um den menschenverachtenden Spruch "Schwule sterben aus".
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Juli 2019
    An der Ecke Sterndamm/ Ecksteinweg wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Juli 2019
    Am 09. Juli 2019 wurden am S-Bhf. Westend in Westend entlang der Rolltreppe vier handgeschriebene Aufkleber mit der Aufschrift "schwul=krank" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 9. Juli 2019
    Heute Vormittag kam es in der Zulassungsstelle in der Puttkamerstraße in Kreuzberg zu einem Polizeieinsatz. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Angaben von Zeugen hatte sich gegen 10.25 Uhr eine Warteschlange gebildet. Plötzlich drängelte sich ein junger Mann vor, was einem 66-jährigen Wartenden missfiel. Es kam zu einem Streitgespräch und der 66-Jährige schubste den 19-jährigen Vordrängler. Zwei weitere Wartende, eine 34-Jährige und ein 32-Jähriger, griffen schlichtend ein. Im weiteren Verlauf beleidigte der 66-Jährige sowohl den 19-Jährigen als auch die beiden Schlichtenden fremdenfeindlich. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizei Nr. 1687
  • 8. Juli 2019
    Am 08. Juli 2019 beschimpft ein 50-jähriger Mann am Stuttgarter Platz in Charlottenburg vorbeigehende Passanten rassistisch. Gegen 16.50 Uhr wird die Polizei auf den Mann aufmerksam gemacht. Als der Mann die Polizisten entdeckt, zeigt er den Hitlergruß und begibt sich in den S-Bahnhof Charlottenburg. Der alkoholisierte Mann wird vorläufig festgenommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1679, Berliner Woche vom 09.07.19
  • 8. Juli 2019
    In der Nacht vom 07. auf den 08. Juli 2019 wurden auf einem Grundstück in Schmargendorf Sachbeschädigungen an einem Auto und Wohnhaus verübt. Der 60-jährige Eigentümer alamierte die Polizei. Die Motorhaube des Mercedes und die Hauswand wurden "mit homophoben Worten" besprüht. Drei Reifen des Wagens wurden zerstochen und das Fenster der Beifahrertür war eingeschlagen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1677, queer.de vom 08.07.19
  • 8. Juli 2019
    Am Abend wurde eine Frau rassistisch von einem Mann in der Dörpfeldstr. beleidigt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 8. Juli 2019
    An dem Schaukasten der Grünen und im Umfeld in der Münsterlandstraße wurden Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ angebracht. Sie richteten sich gegen die EU und verbreiteten die Parole „National, Revolutionär, Sozialistisch“.
    Quelle: Grüne Lichtenberg
  • 8. Juli 2019
    Um den S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel sind drei gegen die Antifa gerichtete Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" und der mit dieser eng vernetzten Kampagne "1 Prozent" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 7. Juli 2019
    Gegen 17 Uhr spielten mehrere Kinder in einem Innenhof in der Sansibarstraße Ecke Müllerstraße, als laut Zeugenangaben ein Mann aus einer Erdgeschosswohnung heraus die Kinder sowie eine 31 Jahre alte Frau bedrohte und rassistisch beleidigte. Alarmierte Polizisten stellten kurz darauf die Personalien des Mannes fest und entließen den offenbar alkoholisierten 61-Jährigen im Anschluss. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 08.07.2019
  • 7. Juli 2019
    Auf dem Mauerweg auf Höhe Landschaftspark Rudow-Altglienicke wurden mindestens drei Aufkleber der extrem rechten „Identitären“ mit der Aufschrift „Unser Land, unsere Werte“ entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 6. Juli 2019
    An der Tiergartenstraße Ecke Hofjägerallee wurde ein rassistisch-einwanderungs- und flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. Juli 2019
    Am 06. Juli 2019 wurde gegen 3.20 Uhr vor einem Club in der Joachimsthaler Straße in Charlottenburg eine Frau homophob beleidigt und angegriffen. Die 28-jährige Frau wurde von einem 21-jährigen Mann homophob beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Sie erlitt eine Verletzung im Gesicht und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1652, queer.de vom 06.07.19
  • 6. Juli 2019
    Am 06.07.2019 wurden zwischen dem S-Bahnhof Friedenau und der Hedwigstraße diverse extrem rechte Schmierereien an Parkscheinautomaten und Stromkästen entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. Juli 2019
    In Berlin Rudow werden neun Aufkleber der sogenannten Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 6. Juli 2019
    Zwei Kinder im Alter von acht und elf Jahren sollen in einem Mehrfamilienhaus in der Osdorferstraße von einer Nachbarin rassistisch beleidigt worden sein. Ebenso soll die Nachbarin ihnen Schläge angedroht haben.
    Quelle: Polizeimeldung vom 6.7.19
  • 6. Juli 2019
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber eines Neonaziversands geklebt, die Migrant_innen pauschal als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichneten und schwarze Menschen mit einer rassistischen Karikatur darstellten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 5. Juli 2019
    Im Zug der S-Bahn Linie S2 Richtung Bernau wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei am Fenster entdeckt. Diese trug den Slogan "Moslem not welcome!".
    Quelle: NEA
  • 5. Juli 2019
    An der Haltestelle Buntzelstr./ Zur Gartenstadt wurde an die Scheibe "Scheiß Kanacken, Sieg Heil" sowie ein Hakenkreuz geschmiert. Daneben wurde ein Pfeil hin zu einer nicht weißen Person auf einem Werbeplakat gezeichnet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Juli 2019
    In der Mahlsdorfer Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Partei "3. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Juli 2019
    Am 05. Juli 2019 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Rastaurant Ziko's Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Pestalozzistraße statt. Dabei ging es um vermeintliches Geo-Engineering, klimaskeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen. Es werden reichsideologische Thesen besprochen und pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch einfache Natur-Extrakte vorgestellt. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P..
    Quelle: Register CW
  • 5. Juli 2019
    Gegen 20 Uhr haben Feuerwehrleute aus der Wache in der Wiener Straße Wasserbomben auf die Black-Lives-Matter-Demo geworfen, als sie dort vorbeizog, wie einer lautsprecheransage der Organisator*innen kurz danach zu entnehmen war.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 5. Juli 2019
    Am späten Abend hielt sich in der Baumschulenstr. eine Gruppe von Männern vor eine Kneipe auf und sang im Chor "Sieg Heil". Ein weiterer Mann machte von der Gruppe Fotos und zeigte selbst den Hitlergruß. Einige der Männer trugen T-Shirts mit neonazistischen Inhalten.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. Juli 2019
    Am 05.07.2019 gegen 08.00 Uhr wurde an der Bushaltestelle Imbrosweg in Mariendorf ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. Juli 2019
    In einer Apotheke in der Kopenhagener Straße in Reinickendorf-Ost äußerte sich ein Kunde rassistisch gegenüber einer älteren Dame, wie eine Zeugin beobachtete. Außer den drei Kund_innen waren zewi Apothekerinnen anwesend. Die ältere Dame, die in Begleitung einer Sprachmittlerin erschienen war, hatte sich vorgedrängelt, was zu einer Diskussion mit dem anderen Kunden führte. Der Kunde forderte die Dame auf, in eine andere Apotheke zu gehen, in der man ihre Sprache spräche, da sie hier nichts verstehen würde. Er wiederholte diese Aufforderung auch dann noch zweimal, als ihm die Begleitung bereits mitgeteilt hatte, dass sie als Sprachmittlerin übersetzen würde. Es handelt sich hierbei um feindseliges Verhalten aufgrund der Sprachkenntnisse der Betroffenen.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 4. Juli 2019
    Ein 39 Jahre alter Mann besuchte mit seiner Familie das Kenako-Festival auf dem Alexanderplatz, als er gegen 21.40 Uhr von einem alkoholisierten weißen Passanten angesprochen und rassistisch beleidigt wurde. Die Beleidigung wurde von ihm angezeigt. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei konnten den Beleidiger in der Nähe des Festes aufgreifen und seine Personalien feststellen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Polizeimeldung vom 05.07.2019
  • 4. Juli 2019
    An einem Stromkasten am Bahnhof Ostkreuz, zwischen den Gleisen aus Richtung stadteinwärts lesbar, ist der Spruch "Schwule sterben aus" angebracht. Der Stromkasten befindet sich zwischen den Gleisen auf Bahnhofsgelände und ist nicht öffentlich zugängig.
    Quelle: Koordinierungsstelle der Berliner Register
  • 3. Juli 2019
    In einem Drogeriemarkt im Wedding wird eine vermeintliche Ladendiebin von der Security am Verlassen des Ladens gehindert. Als sie sich in nicht perfektem Deutsch darüber aufregt, unschuldig beschuldigt zu werden, wird sie lauthals aufgefordert "in ihrem Land" zu klauen und dann als "hysterische Kuh" beschimpft.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. Juli 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde gegen politische Gegner*innen Stimmung gemacht mit einer rechtspopulistischen diskursiven Anordnung von "Wir" = "Die Deutschen" versus wahlweise "das Regime" = "Brüssel" oder "die Merkel-Regierung", das "politische System" und gegen alle, die als nicht 'richtige' Deutsche konnotiert werden. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" dieses Mal auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. Juli 2019
    An der Ecke Dörpfeldstr./ Süßer Grund wurden drei neonazistische und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Juli 2019
    Zwei Männer sollen in der vergangenen Nacht einen 46-Jährigen in Friedrichshain getreten und geschlagen haben, nachdem er von beiden rassistisch beleidigt worden sein soll. Vor einem Imbiss in der Landsberger Allee sollen die beiden Tatverdächtigen im Alter von 39 und 40 Jahren den 46-Jährigen zunächst beleidigt haben. Der Mann lief weiter, stieg in sein Fahrzeug ein und wollte losfahren. Die beiden Männer sollen wiederum mit ihrem Pkw den Mann an der Abfahrt gehindert haben, in dem sie mit ihrem Fahrzeug den Weg des Mannes blockierten. Es soll im Anschluss zu einem Wortgefecht und einer Schlägerei gekommen sein, wobei der 46-Jährige später angab, er sei von den beiden Männern getreten und geschlagen worden. Die beiden Tatverdächtigen schilderten den Sachverhalt aus ihrer Sicht, woraufhin die Einsatzkräfte Strafermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung bzw. gefährlicher Körperverletzung sowie einer Beleidigung eingeleitet haben. Nach einer Personalienfeststellung konnten die Beteiligten losfahren. Der Polizeiliche Staatsschutz führt nun die Ermittlungen in dem Fall.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1621
  • 3. Juli 2019
    In der Firlstr. wurden 15 unterschiedliche extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 3. Juli 2019
    In Berlin-Rudow werden 10 Aufkleber der sogenannten Identitären und der 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. Juli 2019
    An der Bushaltestelle Jungfernstieg in Lichterfelde Ost wird die Parole „KZ Westberlin“ auf einem Stromkasten entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 2. Juli 2019
    An der SEV-Haltestelle am S-Bhf. Schöneweide wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Juli 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch verteilte die neonazistische Partei NPD Flyer. Sie tarnte ihre Veranstaltung als Aufräum-Aktion im öffentlichen Raum.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. Juli 2019
    Erneut wurden auf der Außenseite eines Vereinslokals eines Vereines in Moabit, der in der Unterstützung von Geflüchteten tätig ist, sechs rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von zwei extrem rechten Versandhäusern aus Halle. Eines der beiden wird von einem ehemaligen Blood & Honour-Mitglied betrieben. Das Vereinslokal war außen bereits mehrfach mit ähnlichen rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Aufklebern beklebt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 2. Juli 2019
    Um das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität im Ortsteil Mitte wurden drei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Slogans entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 2. Juli 2019
    Ein Mann wird in der U7 von einem 60-Jährigen rassistisch beleidigt. Der Betroffene sprüht daraufhin Pfefferspray in den Waggon und flüchtet aus dem Wagen. Mehrere Fahrgäste werden in Mitleidenschaft gezogen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr.1617
  • 2. Juli 2019
    Am Abend des 02.07.2019 wurde ein 62-jähriger Mann auf dem U-Bahnhof Eisenacher Straße von einem Polizisten in Zivil festgenommen, während er mit einem schwarzen Stift rassistische Parolen an eine Wand schmierte.
    Quelle: Polizei Berlin, 03.07.2019
  • 1. Juli 2019
    Mehrere Neonazis der NPD führten in der Altstadt und der Köpenicker Dammvorstadt eine weitere "Schutzzonen"-Aktion durch. Dabei bedrängten sie aus antiziganistischer Motivation eine Person am S-Bhf. Köpenick. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 1. Juli 2019
    Am 01. Juli 2019 wird am S-Bhf Jungfernheide ein selbstgeschriebener homophoper Aufkleber mit der Aufschrift "schwul=krank" auf einem Werbeplakat entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 1. Juli 2019
    Am 01. Juli 2019 beleidigte ein 68-jähriger Mann im Regionalexpress von Berlin-Charlottenburg nach Potsdam andere Mitfahrende rassistisch. Er wurde in Potdam an der Weiterfahrt gehindert.
    Quelle: rbb vom 02.07.19, Presseportal BPOLD 02.07.19
  • 1. Juli 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurden geflüchtete Jugendliche in einem Supermarkt von einer Frau rassistisch beleidigt. Die Jugendlichen reagierten daraufhin angenervt zurück und erhielten von der Fraue böse Blicke.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Juli 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurden in der Trarbacher Straße vereinzelt Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitiäre Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: NEA
  • 1. Juli 2019
    Erneut wurden auf der Außenseite eines Vereinslokals eines Vereines in Moabit, der in der Unterstützung von Geflüchteten tätig ist, vier rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen von einem extrem rechten Verandhandel aus Halle. Das Vereinslokal war außen bereits mehrfach mit ähnlichen rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Aufklebern beklebt und mit Hass-Kommentaren ähnlichen Inhalts auf ihrer Facebookseite behelligt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. Juli 2019
    Am 01.07.2019 wurde ein als Jude erkennbarer Autofahrer auf der Stadtautobahn in Schöneberg angespuckt, antisemitisch beschimpft und anschließend ausgebremst.

    Der Betroffene, der eine Kippa trug, wie auch durch die Heckscheibe erkennbar war, hatte auf der Berliner Stadtautobahn einen PKW überholt. Kurze Zeit später überholte derselbe PKW wiederum ihn mit sehr hoher Geschwindigkeit. Währenddessen kurbelte ein Mann auf dem rechten Rücksitz des Wagens das Fenster herunter, lehnte sich weit hinaus, rief „Drecksjude“ und spuckte auf das Auto des Betroffenen. Anschließend ordnete sich der überholende PKW vor dem Betroffenen ein und bremste so stark, dass der Betroffene ebenfalls bremsen musste, um einen Unfall zu vermeiden. Nach dieser scharfen Bremsung hielt der Betroffene einen größeren Abstand zu dem Wagen, der bald darauf eine Ausfahrt nahm.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 30. Juni 2019
    Auf der Facebookseite der lokalen NPD wurden mehrere Beiträge veröffentlicht, die in rassistischer Weise Migration pauschal mit Kriminalität in Verbindung brachten. Als Motto wurde „Kriminalität, Drogen, Überfremdung bekämpfen!“ ausgegeben.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Juni 2019
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in der Ebertstraße Ecke Großer Tiergarten schräg gegenüber dem Holocaust-Mahnmal wurde erneut beschädigt, indem Unbekannte das Sichtfenster zur Video-Installation mit schwarzer Farbe beschmiert haben. Gegen 21.45 Uhr bemerkten Sicherheitsmitarbeiter die Sachbeschädigung. Der für Hasskriminalität zuständige Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die weiteren Ermittlungen.

    Im Laufe der letzten Jahre war das Mahnmal immer wieder beschädigt worden, zuletzt am 09.06. 2019, 27.01.2019 und am 6.10. und am 1.12. 2018. Auch die Infotafeln und eine Kunstinstallation, die am Magnus-Hirschfeld-Ufer in der Nähe des Bundeskanzleramts an die weltweit erste homosexuelle Emanzipationsbewegung und ihren Vorkämpfer erinnern sollen, wurden mehrfach willentlich beschädigt – zuletzt am 18.10. 2018
    Quelle: Polizeimeldung vom 01.07.2019, Queer.de vom 01.07.2019
  • 30. Juni 2019
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 10 Beiträge und erreichte damit ca. 76 Interaktionen.

    Nach der EU-Wahl nahmen die Aktivitäten der NPD Treptow-Köpenick massiv ab. Von den drei Beiträgen mit lokalen Bezügen dokumentierten zwei sog. ‚Schutzzonen-Aktionen‘. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei. Dazu passend berichtete der dritte Beitrag im bereits bekanntem rassistischen Duktus über einen Fall in dem eine nicht weiße Person im Bezirk eine Straftat begangen hat.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. Juni 2019
    Ein AfD-Funktionär aus Marzahn-Hellersdorf verglich in einem Facebook-Posting „Linke“ mit Insekten. Außerdem diffamierte er pauschal Projekte, die in einem Zusammenhang mit Demokratieförderung und Willkommenskultur stehen, als „linksextrem“. Weiterhin verlinkte er dazu eine Webseite.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Juni 2019
    In der Steglitzer Deitmerstraße wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „Schöner Leben im Nazikiez unter Volksgenossen! Deutschland uns Deutschen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 30. Juni 2019
    Gegen 3.30 Uhr stellte ein Passant Flammen an einem in der Müller-Breslau-Straße in Tiergarten geparkten VW fest. Das Feuer griff auch auf einen nebenstehenden Ford und einen E-Scooter über. Die Flammen wurden von Feuerwehrkräften gelöscht. Menschen wurden nicht verletzt. Bei dem laut Polizeimeldung vom 11.09. festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Wiederholungstäter, der, laut Neues Deutschland, auch schon als Redner der rechtsextremen Bärgida-Aufmärsche in Berlin aufgetreten ist. Der mutmaßliche extrem rechte Autozündler war bereits 2016 in Berlin als Serienbrandstifter festgesetzt worden. In dem seinerzeit folgenden Strafverfahren hatte er erklärt, dass er seine Taten der linken Szene in die Schuhe schieben wollte.
    Quelle: Polizeimeldungen vom 30.06. und 11.09.2019, Neues Deutschland vom 12.09.2019
  • 29. Juni 2019
    Zwei junge Frauen saßen auf einer Steinmauer am Alexanderplatz zwischen der Marienkirche und dem Fernsehturm. Gegen 23.20 näherten sich ihnen zwei 18 und 22 Jahre alte Männer. Einer der beiden Männer belästigte zunächst sexuell eine der beiden Frauen, was diese lautstark zurückwies. Ihre Begleiterin unterstützte sie, worauf die Transfrau von beiden Männern LGBTIQ*feindlich beleidigt wurde. Als ein 29-jähriger Passant sich, die beiden Frauen unterstützend, zivilcouragiert einmischte, wurde er von den beiden sexistischen und transphoben Pöblern angegriffen. Einer der beiden Täter hielt ihm am T-Shirt fest, während der andere ihn mit der Faust an den Kopf schlug. Alarmierte Polizist*innen nahmen die beiden Männer vorübergehend fest, auf die nun Strafermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung warten.
    Quelle: Polizeimeldung vom 30.06.2019, Queer.de vom 01.07.2019
  • 29. Juni 2019
    An der Tramhaltestelle Dingelstädter Str. (M6 Richtung Riesaer Str) ist ein BVG-Fahrplan mit einer ungefähr 40 cm großen Penis-Zeichnung beschmiert worden. Darunter stand eine muslimfeindliche Parole.
    Quelle: PfD Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Juni 2019
    Am 29. Juni 2019 wurde gegen 22 Uhr in der Berliner Straße in Wilmersdorf ein 59-jähriger Busfahrer von einem 78-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Der Busfahrer der Linie 104 bemerkte einen Streit zwischen dem Mann und zwei Frauen. Als er sich einmischte, wurde er von dem Mann rassistisch beleidigt. Er erstattete Anzeige.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1587
  • 29. Juni 2019
    In einer Kneipe Baumschulenstr./ Kiefholzstr. wurde der Hitlergruß gezeigt. Niemand der Gäste störte sich daran.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. Juni 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe z. B. zur Identitären Bewegung, zum sog. "Vokslehrer", zu den Hells Angels und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).
    Quelle: Facebook
  • 29. Juni 2019
    Weil er „Sieg Heil“ und den „Hitlergruß“ gezeigt haben soll, wurde ein Mann gestern Nachmittag in Kreuzberg vorläufig festgenommen. Gegen 17 Uhr soll der 46-Jährige in der Frankfurter Allee Ecke Mainzer Straße diese Parolen gerufen und Passanten angepöbelt haben. Einem 31-Jährigen soll er auf den Arm geschlagen haben. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen vorübergehend fest. Er soll leicht alkoholisiert gewesen sein und wurde nach einer Personalienfeststellung wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt nun die Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1590
  • 28. Juni 2019
    An einer Bushaltestelle in der Turmstraße kam zu einem antimuslimisch-rassistischen Angriff, der durch das Eingreifen einer Passantin, die Zivilcourage bewies, gestoppt werden konnte. Ein 38-jähriger Mann versuchte gegen 20 Uhr einer 51-jährigen Frau das Kopftuch vom Kopf zu reißen. Daraufhin schubste die Frau den Tatverdächtigen von sich weg. Der Angreifer holte nun zum Schlag gegen die Frau aus, wurde jedoch von einer unbekannt gebliebenen couragierten Passantin daran gehindert, die Frau erneut zu attackieren. Alarmierte Einsatzkräfte nahmen den Mann vorübergehend fest und fanden bei ihm mehrere Drogentütchen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt nun die Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 29.06.2019, Berliner Morgenpost vom 29.06.2019, Neues Deutschland vom 01.07.2019
  • 28. Juni 2019
    Am 28. Juni 2019 wird am Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg ein Aufkleber der Identitären Bewegung an einem Ampelmasten entdeckt.
    Quelle: Anlaufstelle Nachbarschaftszentrum Divan e.V.
  • 28. Juni 2019
    Am 28. Juni 2018 wird in der Nehringstr. Ecke Knobelstr. in Charlottenburg an einem Baucontainer eine extrem rechte Schmiererei "Arbeit macht frei" entdeckt.
    Quelle: Anlaufstelle Nachbarschaftszentrum Divan e.V.
  • 28. Juni 2019
    Bei den Integrationslots*innen rief eine Frau an, damit diese ihren neuen Nachbarn erklären, wie sie in ihrer Wohnung zu leben haben. Zuvor hatte sich die Frau unter falschem Vorwand Zutritt zu der Wohnung verschafft, um dort zu überprüfen wie die Menschen zusammen leben. Dies entsprach nicht ihrer Vorstellung von 'Normalität'. Es handelt sich hier um eine Form von Alltagsrassismus. Die Frau war der Meinung sie hätte das Recht die Wohnsituation ihrer neuen Nachbar*innen zu überprüfen, deren Wohnung zu betreten und deren Form von Zusammenleben zu beurteilen, womit sie sich und ihre eigenen Vorstellungen über die der neuen Nachbar*innen erhoben hat und offenbar selbstverständlich deren Privatsphäre verletzt hat.
    Quelle: Integrationslots*innen Treptow-Köpenick
  • 28. Juni 2019
    In der NPD-Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. fand ein Treffen der Berliner JN (Jugendorganisation der NPD) statt. Am Anschluß führten mehrere Neonazis eine "Schutzzonen-Aktion" durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Juni 2019
    Am 28. Juni 2019 wird am Weltkugelbrunnen auf dem Breitscheidtplatz in Charlottenburg gegen 15:30 Uhr ein Schwarzer Radfahrer im Vorbeifahren von einem weißen Mann mit dem N-Wort beleidigt. Andere Schwarze Personen nehmen die rassistische Beleidigung ebenfalls wahr. Der Radfahrer und der weiße Mann beginnen sich daraufhin verbal zu streiten, bis beide Anzeige wegen des Vorfalls erstatten wollen. Die Polizei vor Ort konzentriert sich bei der Aufnahme der Zeugenaussage auf das Fahrradfahren. Einer der Beamten zweifelt an, dass das N-Wort eine Beleidigung sei. Der Schwarze Radfahrer wird außerdem bevormundend behandelt.
    Quelle: Berliner Register
  • 28. Juni 2019
    Ein 54-jähriger, stark alkoholisierter Mann pöbelte in Waidmannslust Polizeibeamt_innen und Passant_innen an und zeigte dabei den Hitlergruß. Gegen 17:45 Uhr fuhr er mit seinem Fahrrad auf dem Radweg des Oraniendamms. Als eine Polizeistreife an ihm vorbeifuhr, streckte ihnen den „Mittelfinger“ entgegen, worauf sie ihn anhielten und kontrollierten. Währenddessen hob er mehrmals den rechten Arm zum „Hitlergruß“ in Richtung einer Personengruppe auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Er soll nach Angaben der beteiligten Polizeibeamt_innen außerdem eine Beamtin ins Gesicht geschlagen haben. Sie leiteten gegen ihn ein Strafverfahren u.a. wegen des Verwendens verfassungswidriger Organisationen ein.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1574 vom 29. Juni 2019
  • 28. Juni 2019
    Nach dem Kabbalat Schabbat-Gottesdienst, der freitagabendlichen Begrüßung des Schabbats, wurden sieben Jüdinnen_Juden, die als solche erkennbar waren, in unmittelbarer Nähe der Synagoge antisemitisch beleidigt. Eine Gruppe rief aus einem Auto heraus „Yehudim“ (hebräisch: Juden), das Auto fuhr danach weiter. Der Objektschutz vor der Synagoge reagierte nicht auf den Vorfall.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 28. Juni 2019
    Hakenkreuz-Schmierereien und extrem rechte Parolen wurden an der Bushaltestelle Buschkrug im Neuköllner Stadtteil Britz entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. Juni 2019
    An einen Briefkasten in der Baumschulenstr. wurde "STAB ANTIFA" geschmiert. "Stab" ist das englische Wort für stechen; in diesem Zusammenhang bedeutet es 'Erstecht Antifas'.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Juni 2019
    In der Leipziger Straße im Ortsteil Mitte wurde die homofeindliche Schmiererei "Schwule sterben aus" entdeckt. Dieser Slogan in immer der gleichen schwarzen Schrift und Schriftart wurde in den letzten Wochen immer wieder vor allem im Bezirk Mitte angeschmiert.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. Juni 2019
    Im Prenzlauer Berg wurden in der Gegend vom Teutoburger Platz rechte Fake-Parteienaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Juni 2019
    An einem Bauzaun in der Spandauer Straße vor dem Roten Rathaus wird die homofeindliche Parole „Schwule sterben aus“ entdeckt. Dieser Slogan in immer der gleichen schwarzen Schrift und Schriftart wurde in den letzten Wochen immer wieder vor allem im Bezirk Mitte angeschmiert. Das Berliner LKA ermittelt inzwischen gegen die unbekannten Täter.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. Juni 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die neonazistische Partei NPD eine Kundgebung in der Nähe der Einkaufspassage durch. Es nahmen ca. vier Neonazis teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Juni 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 30 Kundgebungsteilnehmenden statt. Redner war neben Franz Wiese auch Christoph Berndt, AfD-Kandidat zur Landtagswahl in Brandenburg und Vorsitzender des nationalistisch-flüchtlingsfeindlichen Vereins Zukunft Heimat e.V. aus Cottbus. Das Landesamt für Verfassungsschutz des Landes Brandenburg berichtet von starken Kontakten zur Identitären Bewegung. An Vereinsaktivitäten nehmen aber auch regelmäßig Neofaschisten aus der Brandenburger Kameradschaftsszene teil. In Reden wurde auf rechtspopulistische Weise gegen politische Gegner*innen Stimmung. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Viele Teilnehmende trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. Juni 2019
    An einem Bauzaun in der Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße wurde ein homophober Schriftzug gefunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 24. Juni 2019
    Um 18.30 fand am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wieder eine angemeldete BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 20 Personen verfolgten die antimuslimisch-rassistischen Verschwörungsmythen und rassistischen und LGBTIQ*feindlichen Reden. So wurde beklagt, dass "das deutsche Volk" wegen Zuwanderung und Homosexualität ausstirbt. Die letzte Kundgebung von BärGiDa hatte am 13. Mai stattgefunden.

    BärGiDas früher regelmäßigen Montags-Veranstaltungen werden zwar noch regelmäßig auf der BärGiDa-Facebook-Seite angekündigt, finden aber aufgrund des sehr geringen Mobilisierungserfolgs derzeit nur noch ein Mal im Monat statt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. Juni 2019
    Am 24. Juni 2019 wurde in der Suarezstraße Ecke Kantstraße in Charlottenburg ein antimuslimischer Aufkleber an einem Straßenmasten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 24. Juni 2019
    Auf der Außenseite eines Vereinslokals eines Vereines in Moabit, der in der Unterstützung von Geflüchteten tätig ist, wurden ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber stammt von einem extrem rechten Verandhandel aus Halle. Das Vereinslokal war außen bereits mehrfach mit ähnlichen rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Aufklebern beklebt und mit Hass-Kommentaren ähnlichen Inhalts auf ihrer Facebookseite behelligt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. Juni 2019
    Ein Gast einer Bäckerei am Schleidenplatz bekommt mit, wie sich mehrere ältere Personen beim Kaffee über Stalingrad unterhalten und mehrere abfällige antimuslimische Bemerkungen machen.
    Quelle: Aufstehen gegen Rassismus
  • 24. Juni 2019
    Im Gebäude des Amtsgerichts in Moabit wird eine rassistische Äußerung getätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 23. Juni 2019
    Zwei Männer beleidigten mit antimuslimisch-rassistischen Sprüchen drei Frauen, von denen eine ein Kopftuch trug, gegen 20.45 Uhr auf der Müllerstr. in der Nähe des U-Bahnhofs Rehberge.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 23. Juni 2019
    Gestern Nachmittag wurde ein Mann vorläufig festgenommen. Zeugenaussagen zufolge soll sich der 38-Jährige gegen 14.30 Uhr drohend vor Passanten in der Boxhagener Straße gestellt und eine 24-Jährige aus der Fußgängergruppe beleidigt und geschubst haben. Anschließend habe er den rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und nationalsozialistische Parolen gerufen. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1523
  • 23. Juni 2019
    Gestern Nachmittag wurden in Kreuzberg zwei Männer angegangen, die andere Menschen über ihre Religion informieren wollten. Nach Angaben der Männer und Zeugen, befanden sich die beiden im Alter von 58 und 53 Jahren gegen 14.15 Uhr auf dem Gehweg der Taborstraße, als sie von einem Unbekannten verbal auf Türkisch angegangen wurden und der 58-Jährige unvermittelt einen Faustschlag ins Gesicht erhielt. Anschließend flüchtete der Täter. Der Geschlagene kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1517
  • 23. Juni 2019
    Am S-Bahnhof Wedding wurde ein Plakat der BSR mit zwei Frauen in Hochzeitskleidern großflächig mit homophoben Sprüchen übersprüht.
    Quelle: Opferhilfe e.V.
  • 23. Juni 2019
    Fünf NPD-Aktivisten führten am Prerower Platz und in der Ribnitzer Straße eine „Schutzzonen“-Streife durch. Sie liefen dazu mit roten Warnwesten durch den Bezirksteil und fotografierten sich dabei.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juni 2019
    Fünf NPD-Aktivisten führten in der Rhinstraße eine „Schutzzonen“-Streife durch. Sie liefen dazu mit roten Warnwesten durch den Bezirksteil und fotografierten sich dabei.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Juni 2019
    In der Grenzallee, Ecke Neuköllnische Allee, wurde eine LGBTIQ*-feindliche Schmiererei entdeckt. An die Hauswand eines ehemaligen Schuhgeschäfts war der Spruch "Schwule sterben aus" gesprüht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. Juni 2019
    Am Abend des 23. Juni wird eine Frau von einer Gruppe von vier oder fünf Jugendlichen am Kottbusser Damm angegriffen.

    Zuerst wird sie mit Wasser bespritzt. Als sie die Jugendlichen daraufhin anspricht, wird sie zu Boden geschubst und mehrmals getreten.

    Als Zeugen zu Hilfe kommen, flüchtet die Gruppe. Die Frau vermutet, dass sie aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes und sexueller Orientierung angegriffen wurde.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 1528
  • 22. Juni 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.
    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).
    Quelle: Facebook
  • 22. Juni 2019
    In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni wurden in Adlershof zwei Schüsse auf die Wohnungstür einer Familie abgegeben. Die Familie war in der Vergangenheit schon mehrfach von rassistischen Attacken betroffen, so wurden Familienmitglieder bereits am 17. Juni an ihrer Wohnung rassistisch beleidigt und am 25. Mai wurde ihr Briefkasten zerstört, der Zaun zerbrochen und der Eingangsbereich mit Kot verschmutzt. Die Eltern und ihre vier Kinder blieben glücklicherweise unverletzt; die geschossenen Metallkugeln blieben in der Tür stecken.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Juni 2019
    Am 22.06.2019 gegen 23 Uhr wurde eine 21-jährige Frau von ihrer 70-jährigen Nachbarin in der Penzberger Straße über den Balkon mehrfach rassistisch beleidigt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. Juni 2019
    Am U-Bhf. Magdalenenstraße wurde ein Schriftzug „Combat 18“ gefunden. Dabei handelt es sich um den militanten Arm der verbotenen Neonazigruppierung „Blood & Honour“. Die 18 steht für AH, die Anfangsbuchstaben von Adolf Hitler. Der mutmaßliche Mörder des Kasseler CDU-Regierungspräsidenten ist dieser Gruppierung zuzuordnen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 21. Juni 2019
    In der Holzmarktstraße im Ortsteil Mitte wurde gegen 18.40 Uhr an einer Hausfassade ein homophober Schriftzug entdeckt. Unbekannte hatten den 2,5 × 1,6 Meter großen Schriftzug mit schwarzer Lackfarbe an die Fassade eines Wohnhauses geschmiert.

    Passanten alarmierten die Polizei. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 22.06.2019
  • 21. Juni 2019
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein Aufkleber des extrem rechten Netzwerks "1 Prozent" mit dem rasisstisch-flüchtlingsfeindlichen Slogan „Kein Platz für Invasoren“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. Juni 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden auf der Prenzlauer Allee einzelne rechte Fake-Parteienaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Juni 2019
    Vor einem Restaurant in Wedding kam es gestern Mittag zu einer Schlägerei, nachdem ein Mann zwei Frauen rassistisch beleidigt hatte. In der Müllerstraße nahmen die beiden mit einem Kopftuch bekleideten Frauen im Alter von 21 und 42 Jahren im Außenbereich eines Restaurants Platz. Kurz darauf, gegen 12.50 Uhr, trat ein 39-jähriger Mann heran und beleidigte sie lautstark mehrfach rassistisch und regte sich über ihre getragenen Kopftücher auf. Zwei unbekannt geblieben Passanten traten nach Aussagen von Zeugen hinzu und versuchten vergeblich, den aggressiven Mann zu beruhigen. Dieser attackierte daraufhin die beiden Männer und schlug sie, woraufhin diese ihn ebenfalls schlugen, auf den Boden schubsten und sich entfernten. Die beiden Begleiter der Frauen, die zu diesem Zeitpunkt im Restaurant weilten, bekamen die Auseinandersetzung mit und sollen sich in das Geschehen eingemischt und ebenfalls auf den Tatverdächtigen eingeschlagen haben. Der 39-Jährige, der nach eigenen Angaben unter psychischen Störungen leidet, kam nach einer Personalienfeststellung zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zu den Abläufen der Tat führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Es wurden Strafanzeigen wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung geschrieben.
    Quelle: Polizeimeldung vom 21.06.2019
  • 20. Juni 2019
    Auf einem Werbe-Großplakat der Bundeswehr im U-Bf Samariterstraße wird mit rassitischen Äußerungen geworben: „Holma, Lassma, Tuma? Unsere Azubis haben noch richtige Namen.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. Juni 2019
    Am S-Bahnhof Rathaus Steglitz veranstaltete die BüSo einen Infostand. Bei der Kleinstpartei BüSo handelt es sich um eine verschwörungstheoretische Gruppe.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 20. Juni 2019
    Auf einem Plakat der Hanfmesse am U-Bhf. Mehringdamm ist ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. Juni 2019
    Am U-Bhf. Schloßstraße wird eine Schmiererei entdeckt, die auf ein NS-verharmlosendes rechtes Profil im Messangerdienst Snapchat verweist.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 20. Juni 2019
    Im Unfallkrankenhaus Marzahn ist es nach einer Zeugenaussage wiederholt zu diskriminierenden und rassistischen, muslimfeindlichen Äußerungen durch Mitarbeiter*innen gegenüber Kolleg*innen mit Migrationshintergrund gekommen. Auch Patient*innen mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund wurden demnach in ihrer Abwesenheit rassistisch verunglimpft. Darüber hinaus sollen auch abwertende Äußerungen gegenüber Menschen mit Behinderung und frauenfeindliche Kommentare getätigt worden sein. Nach der Zeugenaussage ist die Leitung zwar über die Zustände informiert worden, blieb aber untätig und stellte sich hinter die für die diskriminierenden Aussagen verantwortlichen Personen.
    Quelle: KIgA / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. Juni 2019
    Erneut kam es in einer Parkanlage am Oswald-Schumann-Platz in Tiergarten zu homophoben Beleidigungen und einem Angriff. Ein 51-Jähriger befand sich gegen 1 Uhr mit einem Bekannten in der Parkanlage. Als sich beide auf einer Parkbank niederließen, wurden sie von einem 33-Jährigen zunächst homophob beleidigt. Als der 51-Jährige aufstand, schlug ihm der Beleidiger mit einer Glasflasche gegen den Kopf. Er erlitt eine stark blutende Platzwunde und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

    Alarmierte Polizisten nahmen den Täter noch in der Nähe fest. Während der Anzeigenaufnahme erkannten Zeugen den Festgenommenen als Verdächtigen einer weiteren homophoben Beleidigung und gefährlichen Körperverletzung am 17. Juni 2019 ( in dieser Chronik) am selben Ort wieder. Der 33-Jährige wurde dem Polizeilichen Staatsschutz beim Landeskriminalamt überstellt, der die weiteren Ermittlungen übernommen hat.
    Quelle: Polizeimeldung vom 19.06.2019, Queer.de vom 19.06.2019
  • 19. Juni 2019
    Mehrere Neonazis der NPD führten in der Altstadt eine weitere "Schutzzonen"-Aktion durch. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 19. Juni 2019
    Auf dem Bahnsteig des U-8-Bahnhofs Franz-Neumann-Platz wurde ein Hakenkreuz bemerkt und überklebt. Das Hakenkreuz war, wahrscheinlich mit Kugelschreiber, auf einem leeren Informationskasten angebracht worden, in dem sich normalerweise der Verlauf der U-Bahn-Linie befindet.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 19. Juni 2019
    An der Ecke Wilhelminenhofstr. /Edisonstr. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Juni 2019
    In der Mittelebene des U-Bhf. Frankfurter Allee wurde in die Glaswand des Fahrstuhls ein Hakenkreuz geritzt.

    Update: Nachdem die BVG vom Register informiert wurde, wurde das Hakenkreuz umgehend mit einem gelben BVG-Herz überklebt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 19. Juni 2019
    Auf einer Informationstafel über die Desinfektionsanstalt Ohlauer Str. wurde ein "Judenstern" geschmiert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 19. Juni 2019
    In der Tram 62 in der Wendenschloßstr. wurde eine Frau, die mit ihrem Neugeborenem und ihrem 2-jährigem Kind unterwegs war, antimuslimisch beschimpft. Eine Frau sagte lautstark zu ihr, dass sie in ihr Land zurück gehen solle, sie den Islam hasse und dass sie sie hassen würde. Selbst als die betroffene Frau in Tränen ausbrach, hörte die Rassistin nicht auf. Eine weitere Frau mischte sich dann ein und versuchte die Situation zu entspannen.
    Quelle: DIALOG - Integrationszentrum für Migranten
  • 19. Juni 2019
    In einer Unterführung am S-Bahnhof Kaulsdorf wurde ein Fake-Wahlaufkleber entdeckt, der sich gegen die SPD richtet. Die gefälschten Wahlaufkleber sind berlinweit im Umlauf. Mit der Verwendung von Parolen und fingierten Parteilogos werden die abgebildeten Pareteien gezielt diskreditiert. Zudem wurde in unmittelbarer Nähe auch ein rassistischer Schriftzug entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 19. Juni 2019
    Ein sehbehinderter Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft wird von der Leitung der Einrichtung diskriminiert.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 19. Juni 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 30 Kundgebungsteilnehmenden statt. In der Rede Franz Wieses wurde gegen Geflüchtete, Migrant*innen und die Migrationspolitik der Bundesregierung Stimmung gemacht und dabei Ausgaben für Migrant*innen gegen Sozialpolitik für "Deutsche" hochgerechnet. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 18. Juni 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde auf dem Teutoburger Platz ein rotes Hakenkreuz auf einem Müllcontainer entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Juni 2019
    Ein muslimischer Mann wird in einer U-Bahn im Ortsteil Wedding gezielt von einem anderen Mann mit einem Fahrrad angerempelt, sodass seine Kleidung dreckig ist. Als der Betroffene freundlich sagt, er könne sich auch entschuldigen, sagt der Mann zu ihm: "Halt die Fresse, Terrorist". Der antimuslimisch-rassistisch Beleidigte wollte im ersten Moment noch etwas entgegnen, verkniff es sich aber, da er seinen kleinen Sohn dabei hatte.
    Quelle: Inssan e.V.
  • 17. Juni 2019
    In der Janusz-Korzack-Straße, der Stendaler Straße sowie auf dem Rathausvorplatz in Hellersdorf wurden mindestens sieben Logos der rassistischen Identitären-Bewegung u.a. auf Stromkästen, der Rückseite einer Bushaltestelle und Telefonsäulen gesprüht. Die Identitäre Bewegung ist eine völkisch-rassistische Organisation, die der "Neuen Rechten" zugeordnet wird.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 17. Juni 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde gegen 0:50 Uhr in der Greifswalder Straße ein Mann (20 Jahre), der eine Kippa trug, von einem anderen Mann erst antisemitische beleidigt und anschließend wurde versucht ihn zu bespucken. Der Betroffene konnte jedoch ausweichen.
    Quelle: Tagesspiegel vom 17.06.2019
  • 17. Juni 2019
    Drei Unbekannte haben drei Männer in Tiergarten homophob beleidigt und angegriffen. Die Angegriffenen waren kurz vor 23 Uhr in einer Parkanlage am Oswald-Schumann-Platz unterwegs, als sie von dem Trio homophob beleidigt wurden. Als die Beleidigten nicht darauf reagierten, wurden sie von den Unbekannten mit Baumästen beworfen. Einer der Männer, ein 56-Jähriger, wurde getroffen und leicht verletzt. Seine beiden Begleiter, 51 und 68 Jahre alt, konnten ausweichen. Anschließend flüchteten die Angreifer in Richtung Hansaplatz. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt..
    Quelle: Polizeimeldung vom 18.06.2019, Queer.de vom 18.06.2019
  • 17. Juni 2019
    Am Nachmittag beleidigte ein 16-jähriger Schüler einen 19-jährigen ehemaligen Schüler homophob während eines Schulfestes in Gesundbrunnen. Die homophobe Beleidigung wurde bei der herbeigerufenen Polizei zur Anzeige gebracht.
    Quelle: Polizeimeldung vom 18.06.2019
  • 17. Juni 2019
    Am und um den Pariser Platz wurden 6 extrem rechte und rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 17. Juni 2019
    Eine Jugendliche wurde am Nachmittag an einer Haltestelle in der Neuen Krugallee von zwei Radfahrern rassistisch beleidigt. Ihr Begleiter stellte sich schützend vor sie und die beiden Radfahrer stiegen ab. Einer der Beiden zog einen Schlagring und versuchte mehrfach den jungen Mann zu schlagen. Dieser konnte jedoch ausweichen. Erst als sich ein Passant einmischte, ließen die Rassisten ab und fuhren davon.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 17. Juni 2019
    Vor ihrer Wohnung wurden vier Kinder von einer Frau rassistisch beleidigt. Die Frau hielt mit dem Auto, kurbelte das Fenster runter und sagte, dass Muslime schlecht wären und sie Deutschland verlassen sollen. Als der Vater und ein Passant dazu kamen, fuhr die Frau davon. Dieser Vorfall ist Teil einer Reihe von Vorfällen, wobei es am 25.05. zu einer Sachbeschädigung kam und am 22.06. Schüsse auf die Wohnungstür der Familie abgegeben wurden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Juni 2019
    In der Archibaldstraße wurden Aufkleber gefunden, die demokratische Parteien verunglimpften.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 17. Juni 2019
    Auf der Herrentoilette im Rathaus Zehlendorf wurde ein rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Bei dem Motiv handelt es sich um "Onkel Gauland braucht dich für deine Heimat", welches durch ein extrem rechtes Versandhaus vertrieben wird.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 17. Juni 2019
    Ein 22-jähriger Mann wird gegen 18.00 Uhr in der Wildenbruchstraße von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und

    in den Nacken geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 17. Juni 2019
    Am Vormittag wurde ein junger Mann in einer Straßenbahn auf dem Müggelseedamm von einem Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und mit Fäusten geschlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 16. Juni 2019
    Am Alexanderplatz gegenüber der Marienkirche wurden fünf Anti-Antifa-Aufkleber von extrem Rechten entdeckt und entfernt, darunter vier mal mit dem Slogan: "Antifa - Merkels Schlägertrupp".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 16. Juni 2019
    Am frühen Morgen wurden drei Jugendliche an der Haltestelle Marktplatz aus einer Gruppe heraus aus politischer und LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt, zudem wurde der Hitlergruß gezeigt. Die beiden Jugendlichen gingen daraufhin weiter und wurden in der Aßmannstr. von der Gruppe umzingelt, an eine Schaufensterscheibe gedrängt und geschubst.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 16. Juni 2019
    Gegen 21 Uhr sprühte ein 17-Jähriger den antisemitischen Schriftzug „Jude Zyklon - B“ auf ein Klettergerüst auf einem Spielplatz in der General-Barby-Straße in Reinickendorf-West. Eine Person beobachtete ihn dabei und arlarmierte die Polizei.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1459 vom 17. Juni 2019
  • 16. Juni 2019
    Eine Gruppe von neun Erwachsenen, Frauen und Männern, und einem Kind kam gegen 18:30 Uhr zur Strandbucht am Tegeler See, wo bereits drei alkoholisierte Männer saßen. Sie beobachteten wie einer der Männer im Alter von etwa 28 bis 36 Jahren zu einer dritten Gruppe ging, die sich gerade gegenseitig fotografierten, sich aufdrängte, um mit auf einem Foto zu sein und den Gruß der Grauen Wölfe machte. Danach er auf die größere Gruppe zu und fragte nach dem Namen einer Frau. Die Frau wollte ihren Namen jedoch nicht sagen. Die Gruppe signalisierte dem Mann, zu gehen, er drängte die Frau jedoch weiter, ihren Namen zu sagen, kam einzelnen Personen sehr nah, versuchte einzelne Personen anzufassen und küsste eine auf die Wange. Der Mann wurde schließlich von einem seiner Bekannten weggezogen und verließ mit seiner Kleingruppe den Strand.

    Nach einer Viertelstunde kamen der Mann mit einem Begleiter erneut vom Wasser her auf die Gruppe zu. Zu einem der Männer in der Gruppe sagte er: '"Du sitzt hier mit lauter geilen Weibern. Du sitzt hier mit den geilen Weibern und kannst sie nicht verteidigen. Typen wie du sind Schuld daran, dass unsere Rasse kaputt geht." Danach beleidigte er ihn schwulenfeindlich, nannte ihn "Schwuchtel" und in abwertender Weise "schwul". Mehrere Frauen aus der Gruppe versuchten sich zwischen den Mann und die Gruppe zu stellen und auch verbal zu intervenieren. Der Täter wertete daraufhin die Frauen ab, indem er sagte, dass er "die Frauen, die sich hier selber wehren, geil" finde, und sie später als "Fotze" und "Muschi" beleidigte. Er forderte die Männer in der Gruppe auf, "ihre Rasse und Ehre zu verteidigen" und kam der Gruppe und einzelnen Personen immer wieder auf bedrohliche und aggressive Art nahe. Sein Begleiter Der zweite Mann hielt sich im Hintergrund und verhielt sich ambivalent. Er entschuldigte sich immer wieder, lachte aber auch und warf einen Ball mit großer Wucht gegen den Kopf einer der Personen. Die Situation wurde durch das Eingreifen einer Gruppe junger Frauen entschärft. Sie forderten die beiden Männer auf, die Gruppe in Ruhe zu lassen und zu gehen, was diese nach einiger Diskussion auch taten.

    Die Polizei, die derweil gerufen worden war, konnte die beiden Männer später mit Hilfe der Betroffenen identifizieren und vorübergehend festhalten. Da die Polizei beide Männer schnell wieder laufen ließ, hatten die Betroffenen Angst vor einem weiteren Angriff auf dem Heimweg. Eine betroffene Person erstattete Anzeige.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 16. Juni 2019
    Ein 46-jähriger Mann, der mit seinem Hund gegen 20.20 Uhr in der Straße An der Urania spazieren geht, wird von zwei unbekannten Jugendlichen aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt. Der 46-Jährige wird danach von einem der Jugendlichen mit einem Glas, das nicht trifft, beworfen als er auf seinem Balkon steht.
    Quelle: Polizei Berlin, 17.06.2019 / Berliner Morgenpost 17.06.2019
  • 15. Juni 2019
    An einer Demonstration unter dem Motto „Biker für Deutschland“ beteiligten sich rund 150 Menschen. Der Großteil der Teilnehmenden versammelte sich ab 11 Uhr am Olympiastadion, um anschließend mit einem Motorradkorso mit kurzen Zwischenstopps vor dem KaDeWe und der Philharmonie zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor zu fahren.

    Die Redebeiträge während der Abschlusskundgebung machten den rassistischen, einwanderungsfeindlichen und rechtspopulistischen bis rechtsradikalen Charakter der Veranstaltung deutlich: Die Redner ergingen sich in plakativen Parolen gegen „die da oben“, bezeichneten Merkel als „Mutter der Nicht-Deutschen“, machten auch vor Gewaltfantasien gegenüber Politiker*innen keinen Halt und beschworen den "Volkstod" der Deutschen in einem multiethnischen Europa herauf.
    Unter den Teilnehmenden befanden sich neben Mitgliedern diverser Motorradclubs auch Sympathisanten der rechtsextremen „Identitären Bewegung“. Ein Biker hatte auf seinem Motorrad ein Plakat über den so genannten „Hooton-Plan“ angebracht. Damit wurde auf einen antisemitischen Verschwörungsmythos über die angeblich geplante Vernichtung der Deutschen angespielt.
    Bereits am 20.05.2018 hatte ein „Biker für Deutschland“-Motorradkorso mit Kundgebung am Brandenburger Tor stattgefunden. Demgegenüber ist die Beteiligung deutlich zurückgegangen, haben sich jedoch die Redebeiträge sehr verdeutlicht und radikalisiert.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Berlin gegen Nazis
  • 15. Juni 2019
    Die Reichsbürger um "Staatenlos.Info" und die rechte Gruppierung "Gelbe Westen Berlin" unter Beteiligung der die extrem rechten "Patriotic Opposition Europe" veranstalteten von 11.00 bis 15.00 Uhr eine Kundgebung am Pariser Platz zur Unterstützung des "Biker für Deutschland"-Motorradkorsos mit ca. 30 Beteiligten. In Reden wurde der rassistische und extrem rechte Charakter der Veranstaltung deutlich.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Berlin gegen Nazis
  • 15. Juni 2019
    In der Adalbertstraße wurde ein Mann Opfer homophober Beleidigungen und mehrfacher tätlicher Angriffe/Körperverletzungen durch den Mitarbeiter eines Imbisses, in dem der Betroffene sich etwas bestellen wollte. Der Betroffene fühlte sich von den im Anschluss eingetroffenen Polizisten nicht ernst genommen. Er bat die Beamten um Hilfe, um ärztliche Versorgung zu bekommen. Diese gaben jedoch an, dass er selbst ins Krankenhaus gehen müsse. Der Mann gab weiterhin an, dass eine polizeiliche Anzeige nach Angaben der Polizisten nicht möglich gewesen sein soll, da er nicht in Berlin gemeldet sei.

    Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht.
    Quelle: Opferhilfe
  • 14. Juni 2019
    Am Nachmittag beleidigte in der Bölschestr. ein Mann eine Frau im Vorbeigehen rassistisch. Die Frau lief daraufhin in ein Geschäft, wo der Marktleiter die Polizei rief.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 14. Juni 2019
    Drei junge muslimische Frauen wollten mit ihren fünf Kindern am S-Bhf. Grünau während einer Grün-Phase der Fußgängerampel die Straße queren. Eine abbiegende Autofahrerin missachtete die kleine Gruppe und fuhr diese fast um. Als sie kurz vor ihnen zum Stehen kam, verzog sie mit halb rausgestreckter Zunge angewiedert das Gesicht und sagte "Pack". Als sie dann von weiteren Füßgänger*innen auf ihr Verhalten angesprochen wurde, gab sie Gas und fuhr davon.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. Juni 2019
    Am Freitagabend waren zufolge eine 38-Jährige und eine 37-Jährige mit ihren Kindern in der Gehrenseestraße unterwegs, als ein Hund zu ihnen gelaufen kam und die 38-Jährige anbellte. Aus Angst und zum Schutz hielt sie eine Tüte zwischen den Hund und sich. Daraufhin lief der Hund zu seiner Besitzerin zurück. Die 42-Jährige saß gemeinsam mit einer 53-Jährigen vor einem Imbiss. Als die beiden jüngeren Frauen mit den Kindern dann an den älteren Frauen vor dem Imbiss vorbeiliefen, beleidigte die 53-Jährige die 38-Jährige, die 37-Jährige und die Kinder rassistisch. Die Frauen gingen dann zu einer in der Nähe befindlichen Straßenbahnhaltestelle und alarmierten die Polizei.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 14. Juni 2019
    Am 14.06.2019 wird ein 39-jähriger Autofahrer gegen 14.45 Uhr an einer Ampel in der Martin-Luther-Straße von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Der Unbekannte tritt gegen die Fahrertür und schlägt gegen das Seitenfenster des Autos. Als der 39-Jährige aussteigt, wird er von dem Unbekannten in einen Klammergriff genommem.
    Quelle: ReachOut / Polizei Berlin, 11.07.2019
  • 13. Juni 2019
    In einem Spind in einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurden eingeritzte Hakenkreuze entdeckt und überklebt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Juni 2019
    Am S-Bahnhof Brandenburger Tor wurde ein selbstgemachter Aufkleber mit der Flagge des Deutschen Kaiserreichs und einem AfD-Schriftzug gefunden und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Juni 2019
    Ein 55-jähriger Mann zeigte gegen 10.45 Uhr vor einer Botschaft in der Klosterstraße zwei mitgeführte Plakate, die mit Hakenkreuzen beschriftet waren. Außerdem beleidigte er einen Sicherheitsmitarbeiter vor der Botschaft und einen hinzugerufenen Polizeibeamten aus rechtsextremer Motivation. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt wegen des Zeigens verbotener Kennzeichen und Beleidigungen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 13.06.2019
  • 13. Juni 2019
    Im Ortsteil Karow wurde einem schwarzen Mann, der in der Bushaltestelle Blankenburger Chausse Ecke Straße 42 saß, vor die Füße gespuckt. Der Betroffene saß im Wartehäuschen als ein Auto an ihn vorbei fuhr und anhielt. Der Fahrer sieht den Betroffenen, zeigt ihn den Stinkefinger und spuckt ihn vor die Füße.
    Quelle: Berliner Register
  • 13. Juni 2019
    Am Mittag wurde eine Frau, die mit zwei Kindern unterwegs war, in der Tram 63 von einem Mann zwischen den Haltestellen Ottomar-Geschke-Str. und Köllnischer Platz rassistisch beschimpft. Zeug*innen riefen später die Polizei und berichteten, dass die Betroffene sehr verängstigt die Tram verlassen hatte.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 13. Juni 2019
    An eine Tür wurde der Spruch "Antifa = Homo" geschmiert. In dieser Kombination wurde das Wort "homo" offensichtlich als Beschimpfung verwendet.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Juni 2019
    Am Prerower Platz wurden an einer Tramhaltestelle Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle entdeckt, die sich gegen linke Initiativen richteten. Sie wurden entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Juni 2019
    Die Lichtenberger AfD stellte in der Bezirksverordnetenversammlung mehrere Anträge und äußerte sich zu weiteren Anträgen anderer Parteien. In einem ihrer Anträge beschrieb sie eine Belästigung von Schulkindern durch Obdachlose, die auf ihrem Schulweg im Bahnhof Lichtenberg schliefen. Sie behauptete, dass ein Großteil der Obdachlosen EU-Ausländer seien und stellte so einen Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität her. Ähnlich ging die AfD bei einem Antrag zu Kinderarmut vor. Sie behauptete, für Armut, fehlende Kita-Plätze, Ärzte-Mangel und fehlenden Wohnraum sei der Zuzug von Flüchtlingen verantwortlich.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. Juni 2019
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber der sog. "Identitären Bewegung" mit der Parole "Heimatverliebt" wurde entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 12. Juni 2019
    In der S9 zwischen Treptower Park und Plänterwald beleidigte eine Person lautstark eine Familie. Die offenbar unter Drogen stehende Person ging aggressiv und laut schreiend auf den Mann und die Frau, die ein Kopftuch trug und ein neugeborenes Baby im Arm hielt, zu und bedrängte diese massiv. Sie schrie sinngemäß, die Frau sei "versklavt" und gehöre nicht hierher. Nachdem die Frau laut um Hilfe gerufen hatte, stellten sich zwei Mitfahrende dazwischen und konnten so Schlimmeres verhindern. Die Familie berichtete im Nachhinein von immer zahlreicher werdenden Angriffen und Bedrohungen, denen sie im Alltag ausgesetzt sind.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Juni 2019
    Ein Mann mit Sehbehinderung wird in unterschiedlichen Foren im Internet von einem Unbekannten aufgrund seiner Behinderung gemobbt wird.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 12. Juni 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde mit rassistischen Klischees gegen Migrant*innen und Geflüchtete Stimmung gemacht. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. Juni 2019
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. Juni 2019
    Eine Muslima stieg um 17:30 Uhr an der Haltestelle Rhinstr./Plauener Straße in die M17. Ein Mann, der ebenfalls einstieg, stellte sich unsanft auf ihren Fuß. Während eines Gesprächs mit einem anderen Fahrgast erhöhte er den Druck auf ihren Fuß noch mehr. Als sie sich beschwerte, entfernte er sich. Die Betroffene wertete den Angriff auf ihre Herkunft und ihre Kopftuch bezogen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. Juni 2019
    In der Staatsreperatur fand die Fortsetzung des Blauen Dialoges zum Thema Bevölkerungspolitik statt. Bereits in der Ankündigung war eine rassistische Tendenz sichtbar. Es war von "Masseneinwanderung" und Geburtenrückgang der "autochtenen" (indigenen) Bevölkerung die Rede. In der Vergangenheit ist der Veranstalters durch extremrechte Äußerungen und Kontakte aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. Juni 2019
    Um den S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel sind zwei rassistisch-flüchtlingsfeindliche Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 10. Juni 2019
    An einen Holzschuppen am Biesdorfer See, in der Nähe des U-Bahnhofs Biesdorf Süd, wurde eine Parole der völkischen Identitären Bewegung gesprüht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 9. Juni 2019
    Gegen 17:30 Uhr zeigt an der Straßenbahnstation Grüntaler Straße in Richtung Prenzlauer Berg ein Mann den Hitlergruß und pöbelt mit Bemerkungen wie: "Ich bin Adolf Hitler".
    Quelle: Hände weg vom Wedding
  • 9. Juni 2019
    Das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in der Ebertstraße Ecke Großer Tiergarten schräg gegenüber dem Holocaust-Mahnmal wurde erneut beschädigt, indem Unbekannte das Sichtfenster zur Video-Installation mit schwarzer Farbe beschmiert haben. Gegen 23.00 Uhr bemerkte ein Sicherheitsmitarbeiter die Sachbeschädigung. Der für Hasskriminalität zuständige Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die weiteren Ermittlungen.
    Im Laufe der letzten Jahre war das Mahnmal immer wieder beschädigt worden, zuletzt am 27.01.2019 und am 6.10. und am 1.12. 2018. Auch die Infotafeln und eine Kunstinstallation, die am Magnus-Hirschfeld-Ufer in der Nähe des Bundeskanzleramts an die weltweit erste homosexuelle Emanzipationsbewegung und ihren Vorkämpfer erinnern sollen, wurden mehrfach willentlich beschädigt – zuletzt am 18.10. 2018.
    Quelle: Polizeimeldung vom 11.06.2019, Queer.de vom 12.06.2019
  • 9. Juni 2019
    In der Straße Alt-Köpenick wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der gefälschte Wahlwerbung für die CDU enthielt. Dabei wurden rassistische Inhalte benutzt um die Partei zu diskreditieren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Juni 2019
    Ein in der Dörpfeldstraße stehender Imbisswagen wurde in der Nacht mit einem Hakenkreuz, sowie der Parole "Ab in die Gaskammer, Scheiß Moslems, Raus Hier" besprüht und mit Buttersäure bekippt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 9. Juni 2019
    Am 09.06.2019 gegen 5.00 Uhr wurde einem 58-jährigen Mann der vor einer Schwulenbar in der Kleiststraße in Schöneberg stand, aus einer dreiköpfigen Gruppe heraus eine Flüssigkeit ins Gesicht gesprüht. Bei der Flüssigkeit handelte es sich vermutlich um Reizgas.
    Quelle: Polizei Berlin, 09.06.2019
  • 9. Juni 2019
    Am Vormittag des 09.06.2019 kam es in Tempelhof zu einem LGBTIQ*-feindlichen Angriff. Ein 53-jähriger Mann wollte einen Streit zwischen einer 18-jährigen Frau und einer 21-jährigen Frau schlichten. Als er feststellte, dass die Frauen ein Paar sind beschimpfte er sie homophob und schlug erst der 18-Jährigen und danach der 21-Jährigen ins Gesicht.
    Quelle: Polizei Berlin, 10.06.2019 / Tagesspiegel onlien 10.06.2019
  • 9. Juni 2019
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein gegen die Grünen-Politikerin Claudia Roth gerichteter Hass-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 9. Juni 2019
    Ein 23-jähriger Rollerfahrer wurde am Abend in der Simon-Bolivar-Straße von zwei Brüdern, 32 und 33 Jahre alt, attackiert. Nachdem diese ihm die Vorfahrt genommen hatten, schlug der 32-Jährige mehrfach gegen den Helm des Rollerfahrers und versuchte den Helm abzureißen. Der 33-Jährige beleidigte den Betroffenen dabei rassistisch. Die von Anwohner_innen gerufene Polizei nahm die Personalien der Angreifer auf.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 9. Juni 2019
    Am Nachmittag brüllte ein offenbar alkoholisierter Mann vor dem Kiosk auf dem Adlershofer Marktplatz rassistisch motivierte homosexuellenfeindliche Parolen. Er brüllte immer wieder "Alles Schwuchteln hier!". Als zwei weiße, deutsche Männer bei ihm ankamen, meinte er zu diesen "Ihr zwei gehört hier hin. Alles Schwuchteln.". Anschließend brüllte er weiter, dass bevor er in den Knast gegangen ist, hier noch ein deutscher Laden gewesen wäre und jetzt nur noch Schwuchteln da wären. Der türkische Mitarbeiter des Kiosk hatte den Mann bereits auf Grund seiner Beleidgungen, die er ebenfalls lautstark in den Innenräumen brüllte, aus dem Kiosk geworfen. Der Mann zog dann weiterhin die selben Inhalte brüllend weiter.
    Quelle: Berliner Register
  • 9. Juni 2019
    Eine muslimische Frau lief tagsüber einen Weg in einem Park im Wedding entlang. Kaum war sie im Blickfeld eines Mannes auf einer Parkbank, rief er laut "Make Amerika great again!". Als sie nicht reagierte, wurde er immer lauter und wiederholte sich, bis die Betroffene außer Sichtweite war.
    Quelle: Inssan e.V.
  • 8. Juni 2019
    Gegen 22 Uhr wurden zwei wohnungslose Männer im Hansaviertel überfallen und einer von ihnen schwer verletzt. Ein Unbekannter sprach einen 21- und einen 23-Jährigen am Stadtbahnbogen zwischen dem U-Bahnhof Hansaplatz und S-Bahnhof Tiergarten an deren dortigem Schlafplatz an und verlangte die Herausgabe von Portemonnaie und Telefon des Jüngeren. Als dieser sich weigerte, fügte der Unbekannte ihm mehrere schwere Schnittverletzungen im Gesicht und am Bauch zu. Der Ältere eilte dem Angegriffenen zur Hilfe, woraufhin der Angreifer ohne Beute in Richtung S-Bahnhof Tiergarten flüchtete. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus, wo eine sofortige Operation durchgeführt werden musste. Lebensgefahr bestand nicht. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.06.2019
  • 8. Juni 2019
    Am 08.06.2019 gegen 3.40 Uhr wurden drei Frauen (20,21 und 40 Jahre alt) von einem 36-jährigen Mann am Innsbrucker Platz zunächst rassistisch beleidigt. Anschließend griff der Mann die jüngste der Frauen an und schlug ihr mit einer Bierflasche ins Gesicht.
    Quelle: Polizei Berlin, 08.06.2019 / Berliner Morgenpost Online 11.06.2019
  • 8. Juni 2019
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurde ein rassistisch-flüchtlingsfeindlicher Aufkleber zu "Remigration" der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. Juni 2019
    Der in großen Lettern geschriebene Spruch "Schwule sterben aus" wurde am Parkhaus am Gleisdreieck, Schöneberger Ufer 3, entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Juni 2019
    Die „Identitären“ führten am frühen Nachmittag einen Stand am S-Bhf. Karlshorst mit sieben Personen durch. Dabei zeigten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Aus Liebe zur Heimat“ und verteilten Flyer mit dem Titel „Integration ist eine Lüge!“. In diesem wurde in rassistischer Weise über eine „ungebremste Masseneinwanderung“ und eine „zunehmend dominante Ausbreitung des Islams“ geschrieben, die die „eigene ethnokulturelle Identität“ bedrohe und „unsere Sicherheit“ und den „demokratischen Fortbestand dieses Staates“ bedrohe.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 7. Juni 2019
    Ein 31-Jähriger zeigte gegen 11.35 Uhr den Hitlergruß und rief „Heil Hitler“, nachdem er zwei Bierflaschen auf die Fahrbahn an der Wiesen- Ecke Pankstraße geworfen hatte. Zeugen machten die Polizei auf den Mann aufmerksam, die ihn anschließend vorläufig festnahm. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt
    Quelle: Polizeimeldung vom 07.06.2019
  • 7. Juni 2019
    Gegen 22.10 Uhr standen zwei 18 und 19 Jahre alte, Kopftücher tragende Frauen muslimischen Glaubens auf dem Alexanderplatz am Fahrstuhl zur U8, als zwei ältere Ehepaare an den beiden vorbei liefen. Diese unterhielten sich laut und abfällig über die Kopftücher bis einer der Männer die beiden jungen Frauen auf antimuslimisch-rassistische Weise beleidigte. Die Beschimpften folgten daraufhin den Tatverdächtigen zum Bahnsteig der U2 und alarmierten die Polizei. Auf dem Bahnsteig gingen die rassistischen Beschimpfungen weiter, woraufhin die beiden jungen Frauen von den Ehepaaren auch körperlich bedrängt wurden und es zu einem leichten Gerangel kam. Gerade als die zwei Ehepaare in eine U-Bahn steigen wollten, trafen Polizeikräfte ein und nahmen die zwei Männer im Alter von 73 und 74 Jahren und die zwei Frauen, 71 und 73 Jahre alt, vorläufig fest.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Polizeimeldung vom 08.06.2019
  • 7. Juni 2019
    In Reinickendorf fand ein Stammtisch der NPD statt, an der Mitglieder der Kreisverbände Reinickendorf und Pankow teilnahmen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. Juni 2019
    Am S-Bahnhof Tiergarten wurden zwei die Grünen diffamierende Fake-Wahlwerbe-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. Juni 2019
    Auf einer Wiese nahe Hallesches Tor spielte im Rahmen des KdK eine afrikanische Trommelgruppe. Ein junger Mann mit einem Kampfhund ohne Maulkorb näherte sich den umstehenden Passanten unbemerkt. Plötzlich näherte sich der an langer Leine geführte Hund in aggressiver Weise umstehenden Passanten und Mitgliedern der Trommelgruppe. Der junge Mann machte keine Anstalten den Hund dem Geschehen zu entziehen und folgte ihm sogar mit der Leine. Erst als Gäste angstvoll auswichen und den jungen Mann anbrüllten, er soll den Hund wegnehmen, wurde dieser eher "zaghaft" von dem jungen Mann zurück gezogen und beide entfernten sich langsam.

    Den Aufnahmen eines zufällig mitgeschnittenen Videos einer Passantin, die die Trommelgruppe filmte, ist zu entnehmen, daß der junge Mann scheinbar gezielt den Menschen mit seinem Hund Angst machen wollte und es in Kauf genommen hat, daß der Hund auch Personen hätte beißen können, wenn sie nicht zurück gewichen wären.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. Juni 2019
    Am Nachmittag wurde ein Mann an der Ecke Schnellerstr./ Spreestr. aus einem Haus heraus rassistisch beleidigt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Juni 2019
    In Lichtenberg wurde in den Morgenstunden die Wohnung einer Person durchsucht, die volksverhetzende Inhalte im Internet verbreitet haben soll. Die Durchsuchung war Teil einer bundesweiten Aktion der Polizei gegen Hass im Netz. In insgesamt 13 Bundesländern wurden Wohnungen durchsucht.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 6. Juni 2019
    Am Münsterlandplatz wurden mehrere Aufkleber gefunden, die sich diffamierend gegen Antifaschist_innen richteten.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Juni 2019
    Am 06. Juni 2019 wird einer Frau, die im Rollstuhl sitzt, die Teilnahme an einem Konzert im Olympiastadion in Westend telefonisch verweigert. Eine andere Frau rief dort für sie an da sie ein Ticket bekommen hatte, wobei sie telefonisch abgewimmelt und belächelt wurde und ihr erklärt wurde, dass die Person im Rollstuhl nicht teilnehmen könne, alle Sitzplätze vergeben seien und eine Nutzung des Stegplatzes nicht möglich sei.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 6. Juni 2019
    In Marzahn-Hellersdorf sowie zwei anderen Berliner Bezirken wurden die Wohnungen von insgesamt vier Personen durchsucht, die volksverhetzende Inhalte im Internet verbreitet haben sollen. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft wurden dabei Laptops, externe Festplatten, Tablets sowie Mobiltelefone sichergestellt. Die Durchsuchung war Teil einer bundesweiten Aktion der Polizei gegen Hass im Netz. In insgesamt 13 Bundesländern wurden Wohnungen durchsucht.
    Quelle: rbb
  • 5. Juni 2019
    Zu einer homophoben Beleidigung kam es am Nachmittag in Tiergarten. Der 41 Jahre alte Beleidigte saß gegen 15 Uhr mit seinem Partner in einem Bus der Linie 187. In Höhe des Spreeweges beleidigte ihn ein unbekannter Fahrgast in russischer Sprache homophob, bevor er den Bus verließ. Der 41-Jährige alarmierte die Polizei und brachte die Beleidigung zur Anzeige.
    Quelle: Polizeimeldung vom 06.06.2019
  • 5. Juni 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 25 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde gegen die Migrationspolitik des Bundesregierung und mit rassistischen Klischees gegen Migrant*innen und Geflüchtete Stimmung gemacht. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 5. Juni 2019
    In Zehlendorf wurden vier rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter einer mit der Aufschrift „Multikultur bringt den Volkstod“ und einer mit „Good night Islamic Pride“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 5. Juni 2019
    Ein Mann, der ein Kleid trägt, wird gegen 20.00 Uhr in der Sonnenallee aus LGBTIQ-feindlicher Motivation von einem Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 4. Juni 2019
    Auf den Sitzen der Bushaltestelle U Westphalweg der Buslinie 282 Richtung U Breitenbachplatz wurden am 03.06.2019 gegen 18.45 Uhr zwei geschmierte Hakenkreuze entdeckt.

    Die Hakenkreuze wurden der Polizei gemeldet.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 4. Juni 2019
    Kurz nach 11 Uhr rief ein 52-jähriger weißer Mann an der Glasgower Straße, Ecke Schöningstraße laut „Heil Hitler“ und beschimpfte kurz darauf einen vorbeigehenden Schwarzen Mann mit dem "N"-Wort. Der unbekannte Beschimpfte ging, ohne sich provozieren zu lassen, weiter. Ein Zeuge rief jedoch aufgrund der rassistischen Beleidigung die Polizei, welche die Personalien des Täters aufnahm. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen zu dem Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 04.06.2019
  • 4. Juni 2019
    An einem Baucontainer in der Warschauer Straße / Höhe Kopernikusstraße wurden mehrere mit lila Farbe geschmierte Graffitis „NO PRIDE IN ISRAELI APARTHEID“ entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 4. Juni 2019
    Gegen 9 Uhr morgens äußerte sich ein Mann an einer Bushaltestelle am Kurt-Schuhmacher-Platz in Reinickendorf-West rassistisch über Migrant_innen. Unter anderem sagte er, sie sollten dorthin zurückgehen, wo sie herkämen. Er war bereits in der Vergangenheit bereits mehrfach durch rassistische Äußerungen aufgefallen.
    Quelle: Integrationslotsinnen Reinickendorf
  • 4. Juni 2019
    Vor einer Schule im Wedding wird ein Schüler von einer Schülergruppe mit den Worten bedrängt: "Du Opfer" und "Du Jude".
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 4. Juni 2019
    Im Gebäude des Amtsgerichts in Moabit wird eine rassistische Äußerung getätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 4. Juni 2019
    In Zehlendorf wurde ein gefälschter Aufkleber mit verändertem CDU-Logo entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber stand „Muslimische Kanzlerin ? Wir schaffen das“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. Juni 2019
    In der Wallstraße, nähe der Französischen Straße wurden gefälschte Aufkleber für den Europawahlkampf entdeckt und entfernt, welche die Partei Die Grünen diskreditieren.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 3. Juni 2019
    An der Bushaltestelle Ficherhüttenstraße wurde die Parole "Ausländer raus" entdeckt. Die BVG wurde informiert, woraufhin der Schriftzug entfernt wurde.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Juni 2019
    Gegen 18.25 Uhr wurde eine Passagierin der Buslinie 104 transfeindlich beleidigt. Ein Junge im Alter von ca. 15 Jahren sagte zu seinen Freund*innen über eine Mitfahrende: "I, eine Transe." Das Schmähwort wertet Transsexuelle und Transgender ab.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Juni 2019
    Am Nachmittag liefen zwei Männer durch das Olympiaviertel in Hohenschönhausen und grölten nationalistische Parolen. Einer der Männer zeigte dabei offen ein tätowiertes Hakenkreuz auf seiner Brust.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Juni 2019
    In der Grenzallee, Ecke Neuköllnische Allee, wurde eine LGBTIQ*-feindliche Schmiererei entdeckt. Auf der Rückseite eines großen Wahlplakats war mit schwarzem Edding der Spruch "Schwule sterben aus" angebracht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Juni 2019
    Am S-Bahnhof Marzahn wurden mehrere jugendliche Flüchtlinge von einer Gruppe junger Erwachsener rassistisch beleidigt und provoziert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 2. Juni 2019
    Eine Schwarze Frau, die in einem Zeitungsartikel fordert, dass rassistisch verwendete Wörter, wie das N-Wort aus Kinderbüchern entfernt werden, erhält eine E-Mail von einem weißen Mann. Er beruft sich dabei auf eine Jahrhunderte alte Tradition der Verwendung dieser Wörter und beendet seine E-Mail mit den Worten "dann beginne ich kulturell eine "Nacht der langen Messer". Wollen Sie das? Was wollen Sie wirklich?".
    Quelle: Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland
  • 2. Juni 2019
    Am 02. Juni 2019 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Rastaurant Ziko's Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Pestalozzistraße statt. Dabei ging es um vermeintliches Geo-Engineering, klimaskeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen. Es werden reichsideologische Thesen besprochen und pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch einfache Natur-Extrakte vorgestellt. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P..
    Quelle: Register CW
  • 1. Juni 2019
    Ab 13.00 Uhr fand vor dem Bundeskanzleramt eine Kundgebung rechter Gelbwesten mit insgesamt ca. 100 Teilnehmenden statt. Aufrufer waren rechte Gruppierungen wie die "Gelben Westen Berlin", die flüchtlingsfeindlichen "Gelbe Westen - Deutschland macht dicht", die "Deutschen Patrioten", die extrem rechte "Patriotic Opposition Europe", die extrem rechten "Soldiers of Odin" und Neofaschisten aus der Kameradschaftsszene. Unter den Rednern waren bekannte extreme Rechte, teilweise auch ehemalige NPD-Kader, aber auch einer der "Soldiers of Odin". In den Reden wurden besonders antimuslimisch-rassistische Verschwörungsmythen vom "Großen Austausch" und "Tod" der deutschen Bevölkerung verbreitet und aggressiv gegen politische Gegner*innen Stimmung gemacht. Einige Teilnehmende trugen T-Shirts, auf denen zur Unterstützung mit der der verurteilten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck aufgerufen wurde.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. Juni 2019
    Am 01. Juni 2019 wurden, am Rande des Qudstag-Marsches in Charlottenburg gegen 14:45 Uhr, zwei Frauen, auf dem Kurfürstendamm zwischen Adenauer Platz und George-Grosz-Platz, von drei Männern, die den Hitlergruß zeigten, angepöbelt.
    Quelle: RIAS Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA )
  • 1. Juni 2019
    Am 01. Juni 2019 wurde eine Frau gegen 15:20 Uhr in einem Cafe am Georg-Grosz-Platz antisemitisch beleidigt und beschimpft. Die Teilnehmerin der Gegendemonstration, die an zwei israelsoidarischen Pins erkennbar war, wartete in der Schlange als sie hörte, dass drei Personen die Hizbollah in ihrem Gespräch erwähnten. Als ein junger Mann die Frau sah und die Pins erkannte, sagte er "Eigentlich müsste Hitler wiederkommen und auch den Rest töten." Sie verließ das Cafe und erstattete Anzeige.
    Quelle: RIAS Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA )
  • 1. Juni 2019
    Am 01. Juni 2019 wurden im Anschluss an den Qudstag-Marsch in Charlottenburg gegen 18:15 Uhr am U-Bhf Kurfürstendamm eine Frau und ein Mann antisemitisch angepöbelt. Sie waren durch Israel-Fähnchen und ein Banner mit dem Stadtwappen Jerusalems als Teilnehmer_innen der Gegendemonstration erkennbar. Während sie auf die Bahn warteten rief ein Mann, der in Begleitung eines weiteren Mannes war, hinter ihnen "Kindermörder Israel" und "Israel bringt Kinder um". Trotz der Aufforderung, sie in Ruhe zu lassen, rief er weiter: "Israel raus aus Palästina, Palästina gehört den Palästinensern! Juden raus aus Jerusalem, Israel ist Besatzungsmacht! Kindermörder Israel!" Auch auf weitere Einwände reagierte der Mann nicht, er hörte erst auf, als die Betroffenen in die U-Bahn steigen konnten.
    Quelle: RIAS Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA )
  • 1. Juni 2019
    Am 01. Juni 2019 fand der Qudstag-Marsch in Charlottenburg statt. Die Route führte vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße zum Wittenbergplatz. Die Bemühungen der veranstaltenden Quds-AG nicht als antisemitisch wahrgenommen zu werden, waren zwar deutlich erkennbar, verdeckten aber nicht die antisemitische Weltsicht der Redner und die antisemitischen Stereotype, die in den Slogans, Parolen und auf Plakaten reproduziert wurden: Das Existenzrecht Israels wurde nicht anerkannt und Israel delegitimiert und dämonisiert, es fand eine antisemitische Täter-Opfer-Umkehr statt, Verschwörungsmythen wurden bedient und bspw. suggeriert, dass die Debatte über Antisemitismus ein jüdisches Täuschungsmanöver sei. Des weiteren gab es positive Bezüge auf die Hizbollah und die palästinensische Terrororganisation wurde verherrlicht.
    Das Register Charlottenburg-Wilmersdorf hat in einer Kooperation mit RIAS und JFDA den Qudstag-Marsch ausführlich dokumentiert. Der Qudstag-Marsch ist die größte antisemitische Demonstration in Deutschland.
    Quelle: RIAS Berlin, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA ), Register CW
  • 1. Juni 2019
    Rund um die Firlstr. wurden insgesamt 19 Aufkleber mit antimuslimischen Inhalten, sowie gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Juni 2019
    Am 01. Juni 2019 wurde am Adenauerplatz in Charlottenburg ein rechter Aufkleber der Jungen Alternativen Brandenburg auf einem Straßenmasten entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 1. Juni 2019
    In Berlin Rudow werden 22 Aufkleber der sogenannten Identitären, der neurechten 1-Prozent Kampagne, der extrem rechten Zeitschfift Compact und der NPD entdeckt und entfernt. Sie richteten sich gegen Angela Merkel, gegen Muslime, verglichen Angela Merkel mit Adolf Hitler und nahmen Bezug zu Rudow.
    Quelle: hassvernichtet
  • 1. Juni 2019
    Gegen 5.40 Uhr wird ein 38-jähriger Mann in einem Schnellrestaurant am Hermannplatz von einem unbekannten Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 1. Juni 2019
    Eine muslimische Frau besucht die Privatschule für PTA. Kurz vor dem Zuckerfest hing hier ein öffentlicher Aushang auf dem stand, es wäre nicht gestattet am Zuckerfest frei zu nehmen; keinen einzigen Tag. Darauf angesprochen, äußerte die Sekretärin der Schule, dass sie keine einzige Schule kennen würde, die am Tag des Zuckerfestes freistellen würde. Zudem sagte sie, die jungen Frauen würden "mit ihren dummen Fragen ankommen". Als die Schulleiterin betrat, sagte sie, dass diese Schule als Privatschule wie eine Arbeitsstelle zu behandeln sei und sie an diesem Tag niemanden freistellen würde. Daraufhin unterstelle sie den Frauen, sie würden nur frei haben wollen, weil sie wegen des Fastens hungern würden, kaputt seien und deshalb die Klausur, die am Zuckerfest stattfindet nicht mitschreiben wollen würden. Die Schule besuchen viele Schuler*innen mit muslimischem Hintergrund. Sie fühlen sich von der Schule nicht akzeptiert.
    Quelle: Inssan e.V.
  • 31. Mai 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurden erneut Gräber auf dem Jüdischen Friedhof umgestoßen und beschädigt. Die Friedhofsverwaltung erstattete Anzeige. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 31.05.2019
  • 31. Mai 2019
    Im Umfeld des Freyaplatz wurden vermehrt Sprühereien mit dem Zahlenzode „88“ (steht für „Heil Hitler“) festgestellt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2019
    Die Lichtenberger NPD war im Mai vor allem mit dem Europawahlkampf ihrer Partei beschäftigt, sie postete auf Facebook mehrere Beiträge, die sich in rassistischer Weise mit ihrer Wahlparole „Migration tötet“ auseinandersetzten. Ein geteilter Beitrag eines „Nationalen Liedermachers“ beinhaltete neben rassistischen auch LGBTIQ*-feindliche Aussagen. Er begründete die Unwählbarkeit der AfD u.A. damit, dass „eine Lesbin“ an deren Spitze stände. In einem weiteren Beitrag wurden Transparente gezeigt, auf dene NS-Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“ und „Volkstod stoppen“ zu lesen waren.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2019
    Die Lichtenberger AfD veröffentlichte am 14. Mai einen Strafanzeige gegen Angela Merkel. Der Anzeigensteller schrieb im von der AfD geteilten Text, dass die US-Regierung einen geheimen Plan verfolge, „Zwecks Züchtung einer hellbraunen Mischrasse (...) Europa Jahr für Jahr mit 1,5 Millionen Migranten aus Nahost und Afrika“ zu „fluten“. Zeil sei die „Auslöschung“ der weißen „Rasse“. Die Hauptquelle der Strafanzeige ist ein verschwörungstheoretisches Buch, in dessen Rezension sich die Autoren auf Adolf Hitler bezieht. In weiteren Beiträgen im Mai sprach die Lichtenberger AfD von einer „Gehirnwäsche der Altparteien“ (7. Mai), bezeichnete Bundesländer, in denen die Grünen starke Wahlergebnisse hatte als „Kalifat Deutschland“ (27. Mai). In einem Kommentar wurde die Bundestagsvizepräsidentin als „Geisteskranke Roth“ bezeichnet, die „ihr gottloses Maul“ (18. Mai) halten solle.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Mai 2019
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 37 Beiträge und erreichte damit ca. 488 Interaktionen. Im Monat der Europa-Wahl konzentrierte sich die NPD Treptow-Köpenick komplett auf dieses Thema. In ca. 31 Beiträgen dokumentierte sich hauptsächlich ihr Wahlkampfaktivitäten und teilte ihre rassistischen Forderungen. Im Fokus stand dabei die rassistische Parole „Migration tötet“ in deren Zusammenhang die NPD auch zusätzlich Werbung für ihre „Schutzzonen-Aktion“ machte. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei. Zudem wurde wie jedes Jahr gegen die Feierlichkeiten zur Befreiung vom Nationalsozialismus gehetzt. Im Bezirk kam es in dieser Zeit auch zu einer Sachbeschädigung am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Mai 2019
    In den vergangenen Monaten wurde eine Familie in Hohenschönhausen mehrfach von Nachbar_innen rassistisch beleidigt und angegriffen.
    Quelle: Opferhilfe
  • 30. Mai 2019
    Gegen 1. 25 Uhr erhielt die Besatzung eines Polizeifunkwagens den Auftrag zu einem Hausfriedensbruch auf dem U-Bahnhof Birkenstraße zu fahren. Dort fanden die Einsatzkräfte einen neben seinem Rollstuhl auf dem Boden des Bahnsteiges liegenden Mann vor. Er gab an, von zwei Mitarbeiten eines Sicherheitsunternehmens im Auftrag der BVG geschlagen worden zu sein. Die beiden Sicherheitsmitarbeiter gaben vor Ort an, dass der Rollstuhlfahrer der Aufforderung, den Bahnhof zu verlassen, nicht nachgekommen sein soll.
    Quelle: Polizeimeldung vom 30.05.2019
  • 30. Mai 2019
    Von einem Boot mit mehreren betrunkenen Männern wurde am Luisenhain "Hasta la vista, Antifascista" in Richtung der Uferpromenade gebrüllt. Der Spruch wurde insbesondere im Zusammenhang mit der extrem rechten und gewalttätigen HoGeSa-Bewegung bekannt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. Mai 2019
    Am 30.05.2019 wurden an der Tür des selbstverwalteten Jugendzentrums Potse in der Postdamer Straße zwei Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. Mai 2019
    In der Schulze-Boysen-Straße wurden in diesem Monat mehrfach rassistische Aufklebermotive und Motive der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. Mai 2019
    Am 30. Mai 2019 wurde an der Fassade des Hauses Nehringstraße 14 in Richtung Knobelsdorffstr. ein antisemitisches Graffiti entdeckt, welches mit der Aufschrift "gegen Antisemitismus" überschrieben wurde.
    Quelle: Register CW
  • 30. Mai 2019
    Im Zuge der EU-Wahl wurden rechte gefälschte Fake-Aufkleber vor der Ellen-Kay-Schule in der Rüdersdorfer Straße entdeckt. Der Inhalt verunglimpft etablierte Parteien, wie die SPD mit folgendem Slogan: „Kinderarmut nur mit uns.“
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Mai 2019
    Zum wiederholten Mal wurden mehrere jugendliche Flüchtlinge im Bereich des S-Bahnhofs Ahrensfelde von einer Gruppe junger Erwachsener rassistisch beleidigt und provoziert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 29. Mai 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde auf rechtspopulistische Weise gegen politische Gegner*innen Stimmung gemacht. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 29. Mai 2019
    Um den S-Bahnhof Beusselstraße werden Aufkleber der extrem rechten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 29. Mai 2019
    In der Lützowstraße in Tiergarten erhielt eine jüdische Frau einen Drohbrief. Beim Öffnen des Umschlags fand sie im Brief eine ascheähnliche Substanz. Sie zeigte die Drohung an. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
    Quelle: Polizeimeldung vom 30.05.2019, Berliner Zeitung vom 30.05.2019
  • 29. Mai 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurden auf dem Jüdischen Friedhof Grabsteine umgeschmissen. Ein Mitarbeiter des Friedhofes erstattete Anzeige, nachdem er die Beschädigungen auf dem Ehrenfeld festgestellt hatte. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 29.05.2019
  • 29. Mai 2019
    In einer Straßenbahn in Marzahn kam es am Mittwochabend zu einer Beleidigung mit rassistischem Hintergrund. Nach bisherigen Erkenntnissen der Berliner Polizei saß eine 40-Jährige, die ein Kopftuch trug, kurz nach 20 Uhr in der Tram der Linie M8, als sie von einem Mann, der in Richtung Tür ging, fremdenfeindlich beschimpft wurde. Ein 38-jähriger Fahrgast bekam die Beleidigungen mit und stellte sich schützend vor die Frau. Auch er wurde dann von dem Mann beschimpft. Am Barnimplatz stiegen alle aus. Dort kam es dann zu einem Streitgespräch zwischen den beiden Männern, woraufhin ein 17-jähriger Jugendlicher dazwischen ging, um eine Eskalation zu verhindern. Anschließend entfernte sich der Täter vom Ort. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.
    Quelle: Tagesspiegel
  • 29. Mai 2019
    Unterhalb der Hellersdorfer Straße/Alte Hellersdorfer Straße wurde an einer Röhre ein großflächiger muslimfeindlicher Schriftug entdeckt. Darunter wurde zusätzlich "Defend Berlin" gesprüht.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 29. Mai 2019
    Am Gebäude des S-Bhf. Wuhlheide Richtung Köpenicker Str. wurde eine homofeindliche Schmiererei entdeckt. Geschrieben stand: „Schwule sterben aus“.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. Mai 2019
    Ein gegen die Grünen gerichteter Hass-Sticker wurde im Ortsteil Mitte entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 29. Mai 2019
    Am S- und U-Bahnhof Hermannstraße werden mehrere Aufkleber der sogenannten Identitären entdeckt auf denen „Make Love, Defend Europe“ steht.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 28. Mai 2019
    An einem Straßenschild am Bahnhof Wuhletal wurde ein Aufkleber des rechten Kampagnenprojekts "Ein Prozent" entdeckt, der über einen antifaschistischen Aufkleber geklebt war.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Mai 2019
    In Altglienicke ist eine AfD-Briefwurfsendung zu den Europa-Wahlen im Briefkasten entdeckt worden. Darin wird unter anderem behauptet, dass CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke die "Einwanderung aus Afrika und der arabischen Welt mit dem "Global Compact" weiter fördern" wollen, was angeblich "das Ende von Volk, Nation und Demokratie" bedeuten würde. Des Weiteren ist von einem "unbegrenzten Zuzug Fremder, die sich nicht integrieren wollen" die Rede. Diese Formulierungen veranschaulichen exemplarisch die rassistsische Denkfigur eines ethnisch homogenen Volkes.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Mai 2019
    Zu einer Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund soll es gestern Nachmittag in Lichterfelde gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 13-Jährige gegen 15.40 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg des Hindenburgdamms, als sie von einem Mann fremdenfeindlich beschimpft worden sein soll. Anschließend fuhr das Mädchen nach Hause und alarmierte die Polizei. Bei dem Mann soll es sich um einen Bewohner des Nachbarhauses handelt. Die Beamten begaben sich zu ihm und nahmen seine Personalien auf. Anschließend wurde der 58-Jährige entlassen. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1262
  • 28. Mai 2019
    An einen Briefkasten an der Ecke Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. Mai 2019
    Auf einem Großplakat am Ostbahnhof wurde der Spruch "Schwule sterben aus" angebracht.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 28. Mai 2019
    In der Staatsreperatur fand eine Veranstaltung zum Thema Nachkriegsgeschichte, mit einem in der rechtsextremen Szene bekannten Referent, statt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 28. Mai 2019
    Ein homophobes Graffiti "Schwule sterben aus" wurde in der Langestraße, an einer Mauer entlang den S-Bahngleisen zwischen Warschauer Straße und Ostbahnhof entdeckt.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 28. Mai 2019
    Im Lustgarten im Ortsteil Mitte wurde ein antimuslimisch-rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 28. Mai 2019
    In Steglitz wurden zwei rechte Aufkleber, die sich gegen etablierte Parteien richten entdeckt und entfernt. Einer davon war ein gefälschter Aufkleber der Grünen und der andere richtete sich gegen die Jugendorganisation der SPD.
    Quelle: hassvernichtet
  • 28. Mai 2019
    Vor dem S-Bahhnhof Ahrensfelde wurden mehrere jungendliche Flüchtlinge von einer Gruppe junger Erwachsener rassistisch beleidigt und provoziert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 27. Mai 2019
    Im Bereich des U-und S-Bahnhofs Wuhletal wurde ein anziganistischer NPD-Aufkleber entdeckt, der schon teilweise entfernt worden war.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. Mai 2019
    Ein Mann erstattete gestern Nachmittag auf einem Polizeiabschnitt eine Strafanzeige wegen Beleidigung mit antisemitischem Hintergrund. Der 43-Jährige, der die israelische Staatsangehörigkeit hat, war Freitagabend gegen 18.40 Uhr in der Warschauer Straße unterwegs und wurde, als er in hebräischer Sprache telefonierte, von zwei unbekannten Männern beschimpft. Anschließend brachte sich der Beschimpfte in Sicherheit. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1249
  • 27. Mai 2019
    Am 27. Mai 2019 kam es mittags an einer Schule in Charlottenburg zu einer Schlägerei an einer Schule in Charlottenburg. Dabei wurde ein 17-Jähriger von einem 15-Jährigen ins Gesicht geschlagen, daraus entwickelte sich eine Schlägerei zwischen mehren Jugendlichen. Ein weiterer 15-Jähriger soll im Vorfeld gezielt versucht haben, andere Jugendlichen auf den 17-Jährigen zu hetzten, mit der Begründung, dass dieser jüdischen Glaubens sei. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1265, Jüdische Allgemeine 28.05.2019, Tagesspiegel 28.05.2019, Morgenpost 28.05.2019
  • 27. Mai 2019
    Über vier Tage hinweg wurden mehrere selbstgeschriebene Aufkleber, in der Ring- und Baselerstraßer, entdeckt und entfernt, die größtenteils antimuslimische Parolen, wie "Islam tötet", beinhalteten. Daneben gab es auch einen mit der Aufschrift "FCK AFA" (Abkürzung für "Fuck Antifa").
    Quelle:
  • 27. Mai 2019
    In einer Kneipe in der Schottstraße wurden während einer Fußballübertragung mehrfach antisemitische und NS-verherrlichende Parolen gerufen. Etwa ein halbes dutzend Gäste riefen in Bezug auf die Mannschaft und die Fans des gegnerischen Fußballklubs unter anderem "Alle einpacken und nach Sachsenhausen" und „Judensau“. Die Kneipenbetreiber_innen schritten nicht ein.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Mai 2019
    Am 27.05.2019 wurde auf dem Fahrplanschild der Bushaltestelle Goebenstraße in Schöneberg ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. Mai 2019
    An der Ecke Köpenicker Landstr./ Minna-Todenhagen-Str. wurde auf der Rückseite eines Wahlaufstellers eine homofeindliche Schmiererei entdeckt. Dieser trug den Slogan „Schwule sterben aus“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Mai 2019
    In der Straße Am Treptower Park wurde auf der Rückseite eines Wahlaufstellers eine homofeindliche Schmiererei entdeckt. Dieser trug den Slogan „Schwule sterben aus“.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Mai 2019
    In der Bodestraße im Ortsteil Mitte vor der Museumsinsel würde ein flüchtlingsfeindlicher "Merkel muß weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. Mai 2019
    Am 27.05.2019 sind im Treppenhaus des selbstverwalteten Jugendzentrums Potse in Schöneberg um die 50 Aufkleber entdeckt worden, die sich gegen Antifaschist*innen richten.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 27. Mai 2019
    Eine männliche Person, die auf eine Rollstuhl angewiesen ist, wohnt in einer Einrichtung für Betreutes wohnen, die aufgrund von Stufen nicht barrierefrei genutzt werden kann. Die Person ist dadurch in ihrer Mobilität stark eingeschränkt.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 26. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen gefunden. Diese trugen im Titelbild den Spitzenkandidaten sowie den Slogan "Abschiebung statt Integration". Es wurde ebenfalls auf die neonazistische Kampagne "Schutzzone" hingewiesen und beworben.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Mai 2019
    In der vergangenen Nacht soll es in Kreuzberg zu gegenseitigen Straftaten gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 27-Jähriger, der in Begleitung eines 28-Jährigen war, gegen 23.10 Uhr vier Männer im Alter von 29, 32, 35 und 36 Jahren, die gerade aus einem Mehrfamilienhaus in der Wrangelstraße kamen, aufgrund ihrer Homosexualität beleidigt und bedroht haben. Darüber hinaus soll der Tatverdächtige dem 32-Jährigen Tee, der nicht mehr heiß war, ins Gesicht geschüttet haben. Der 27-Jährige und sein Begleiter erstatteten während der Sachverhaltsaufnahme Strafanzeigen gegen den 29-Jährigen des Quartetts, da dieser die beiden Männer beschimpft und ein Fahrrad in Richtung des 27-Jährigen geworfen haben soll. Anschließend soll der 29-Jährige dem 27-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Nach Personalienfeststellungen wurden alle Beteiligten am Ort entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1247
  • 26. Mai 2019
    Auf der Steglitzer Schloßstraße werden Aufkleber der sogenannten Identitären und welche ohne Absender entdeckt und entfernt. Sie wurden über Aufkleber der „Fridays for Future“-Bewegung geklebt. Auf den Aufklebern steht „Europas neue Jugendbewegung“ und „Nazikiez“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 26. Mai 2019
    Im Hönower Weg wurden mehrere Plakate der Linken mit Hakenkreuzen übersprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Mai 2019
    Ein bereits als Rassist bekannter Anwohner brüllte mehrere Umzugshelfer an, dass sie in "ihren Ländern" arbeiten sollen und nicht hier.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Mai 2019
    Extrem rechte und rechtspopulistische Parteien nutzten den Europa-Wahlkampf, um in Form von Plakaten teils rassistische und antidemokratische Inhalte zu verbreiten. Mit der AfD, sowie den Neonaziparteien NPD und „Der III. Weg“ konkurrierten im Wahlkampf drei Akteure um Wählerstimmen. Wählbar war darüber hinaus auch „Die Rechte“, die keinen Wahlkampf in Berlin betrieb.

    Die vier Parteien konnten zusammen 14,8% (16.270 Stimmen) auf sich vereinen. Bei der vorigen Europawahl waren es noch 11,1% (8.641 Menschen, inkl. Republikaner und Pro NRW). Das bedeutet fast eine Verdoppelung der abgegebenen Stimmen am rechten Rand. Während die Neonazi-Parteien versuchten, mit Skandal-Aktionen und offenem Rassismus Öffentlichkeit zu bekommen, konzentrierte sich die AfD auf eine Positionierung als Anti-Brüssel-Partei.

    Ein Plakatmotiv der AfD, auf dem ein antiker Sklavenmarkt abgebildet wurde, bediente antimuslimische Klischees und sorgte für internationale Resonanz. Höhepunkt der AfD-Anfeindungen gegen andere Parteien war ein geteilter Artikel einer Strafanzeige gegen Angela Merkel, deren angebliches Ziel es sei, dass "zwecks Züchtung einer hellbraunen Mischrasse soll Europa Jahr für Jahr mit 1,5 Millionen Migranten aus Nahost und Afrika geflutet werden". Verhindern wollte der, von der Lichtenberger AfD geteilte, Kläger die "Auslöschung seiner Rasse".

    Die NPD verschickte personalisierte Wahlbriefe an Erstwähler_innen im Bezirk, aber auch vereinzelt an Bezirkspolitiker_innen anderer Parteien und Bewohner_innen von Lichtenberger Flüchtlingsunterkünften. Diese waren gespickt mit rassistischen Parolen.

    "Der III. Weg" fiel im Wahlkampf mit gezielten Provokationen auf, wie z.B. Wahlplakaten mit der Aufschrift „Reserviert für Volksverräter“ an Laternen, die an zentralen Plätzen und vor dem Lichtenberger Rathaus angebracht wurden.

    Der Wahlkampf war in Lichtenberg weniger als bei den letzten beiden Wahlen geprägt von Beschädigungen und Zerstörungen von Wahlplakaten. Während der Wahlen 2016 und 2017 wurden etliche Großplakate und ganze Straßenzüge von Wahlplakaten mit neonazistischen Parolen übersprüht. In diesem Wahlkampf beschränkten sich die Zerstörungen von Wahlplakaten und die Sachbeschädigung mit Aufklebern und Schriftzügen auf Teile des Weitlingkiezes, Victoriakiezes und der Frankfurter Allee Süd. Vereinzelt kam es zu Bedrohungen durch Neonazis an Parteiinfoständen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 26. Mai 2019
    In der Karl-Marx-Allee am Strausberger Platz wurde auf einem Großwahlplakat ein homophober Spruch angebracht: Schwule sterben aus".
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 26. Mai 2019
    In den Wochen vor der Wahl erhielten viele Erstwähler*innen personalisierte Wahlwerbung der NPD. Diese beinhaltet insbesondere rassistische Äußerungen und die Werbung für die NPD-Kampange "Schutzzonen".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. Mai 2019
    Während des Europawahlkampfes warben in Reinickendorf mehrere Parteien mit diskriminierenden Inhalten um Stimmen. Die NPD hängte vor allem in Reinickendorf-Ost, u. a. entlang der Aroser Allee, Gothard- und Emmenthalerstraße Plakate auf. Mit Slogans wie „Grenzkriminalität – Nicht mit uns“ und „Wir sind der Impfstoff gegen Asylbetrug“ und verbreitete damit wieder das rassistische Stereotyp des „kriminellen Ausländers“. Auch ein Plakat, das im Rahmen der „Schutzzonen“-Kampagne zu verorten ist, nimmt auf dieses Feindbild Bezug.

    Verschiedene Plakate nahmen auf soziale Themen wie die finanzielle Situation von Familien mit Kindern („Eltern-Glück bezahlbar machen!“) oder Altersarmut („Mit 67 Jahren hört das Leben auf? Altersarmut – nicht mit uns“) Bezug. Der Slogan „Sozial geht nur national“ auf dem Werbeplakat für Udo Voigt und die Visualisierung der Familie als weiße Familie mit blonden Kindern machte unmissverständlich deutlich, dass der Sozialstaat nur für die Angehörigen eines völkisch definierten Kollektivs gelten solle und alle vermeintlichen Nicht-Deutschen diskriminiert werden sollten.

    Ähnlich wie die NPD schürte auch die AfD mit Slogans wie “Grenzen sichern!“ und „Heimat bewahren“ Angst vor Migrant_innen. In Reinickendorf waren auch einige Großplakate aus der Reihe mit dem widersinnigen Titel „Aus Europas Geschichte lernen“ zu sehen, die jeweils berühmte Werke aus der europäischen Kunstgeschichte verwerteten. Das Plakat mit dem Slogan „Damit aus Europa kein ,Eurabien‘ wird!“ zeigt einen Bildausschnitt des Gemäldes „Sklavenmarkt“ des französischen Malers Jean-Léon Gérôme. Drauf ist eine nackte Frau in einem orientalisch anmutenden Innenhof zu sehen, die von einer Gruppe orientalisch gekleideter Männer umgeben ist und deren Körper von einem Kaufinteressenten begutachtet wird. Die AfD reproduziert mit dem Plakat nicht nur die zeitgenössische Schaulust an weiblicher Nacktheit und sexualisierter Gewalt, sondern auch den orientalistischen Blick auf die arabische Welt. Dem Spiegel erklärte der Erfinder des Plakats, es solle die Kölner Silvester-Ereignisse umsetzen. Die AfD setzt damit sexualisierte Gewalt durch Migrant_innen in der Gegenwart in Bezug auf eine vermeintlich reale Vergangenheit und suggeriert damit, arabische Männer seien aufgrund einer generellen kulturellen Eigenschaft schon immer eine Bedrohung für weiße Frauen gewesen. Der Slogan vermittelt in diesem Kontext die Botschaft einer drohenden Eroberung und Umformung Europas durch eine arabische Kultur, die von der AfD mit Sklavenhandel und sexualisierter Gewalt gleichgesetzt wird.
    Quelle: Recherchen des Register Reinickendorf
  • 26. Mai 2019
    Extrem rechte und rechtspopulistische Parteien nutzten den Europa-Wahlkampf, um in Form von Plakaten teils rassistische und antidemokratische Inhalte zu verbreiten. Mit der AfD, sowie den Neonaziparteien NPD und „Der III. Weg“ konkurrierten im Wahlkampf drei Akteure um Wählerstimmen. Wählbar war darüber hinaus auch „Die Rechte“, die keinen Wahlkampf in Berlin betrieb.
    Ein Plakatmotiv der AfD, auf dem ein antiker Sklavenmarkt abgebildet wurde, bediente antimuslimische Klischees und sorgte für internationale Resonanz. Ansonsten konzentrierte sich die AfD auf eine Positionierung als Anti-Brüssel-Partei. "Der III. Weg" fiel im Wahlkampf mit gezielten Provokationen auf, wie z.B. Wahlplakaten mit der Aufschrift „Reserviert für Volksverräter“ und der Abbildung einer Gefängniszelle oder "Europa verteidigen! Grenzen dicht!" mit einem Bild in einen Waffenlauf. Die NPD machte im Wahlkampf Werbung für ihre rassistische "Schutzzonen-Aktion" und hängte an vielen Orten ihren Solgan "Migration tötet".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 26. Mai 2019
    Rückblickend auf die Europa-Wahlen 2019 lässt sich feststellen, dass der Wahlkampf im Bezirk zum Teil mit aggressiven und menschenverachtenden extrem rechten und rechtspopulistischen Inhalten geführt wurde.

    Von der neonazistischen Kleinpartei „Der III. Weg“ sowie der „NPD“ waren diverse menschenfeindliche Plakate im Bezirk zu sehen. Unter den Wahlplakaten der NPD fand sich Werbung für deren rassistische „Schutzzonen-Kampagne“ sowie die Parole „Migration tötet“. „Der III. Weg“ verwendete u.a. ein Motiv auf dem Gitterstäbe zu sehen sind mit dem Slogan: „Reserviert für Volksverräter. Wählt Deutsch!“. Zu den beiden letztgenannten Plakaten wurden Anzeigen wegen Volksverhetzung erstattet. Die Plakate der Parteien waren bezirksweit zu sehen, unter anderem massiv entlang der Hellersdorfer Straße und in Ahrensfelde sowie gezielt vor Flüchtlingsunterkünften.

    Über Plakatierungen hinausgehende extrem rechte und rechtspopulistische Aktivitäten im Zusammenhang mit den EU-Wahlen wurden bereits als Vorfälle eingetragen und werden hier im Überblick zusammengefasst: Die NPD führte im Rahmen der oben genannten Kampagne mehrere Aktionen im Bezirk durch, insbesondere in Marzahn-Mitte sowie als gezielte Provokation vor Flüchtlingsunterkünften. „Der III. Weg“ ahmte diese Aktionen vereinzelt nach. Zudem wurden bezirksweit diverse Sticker der Kleinpartei „Der III. Weg“ verklebt sowie Fake-Wahlaufkleber von rechten Gruppierungen, auf denen mit Parolen und fingierten Parteilogos die abgebildeten Parteien (SPD, die Grünen und die Linke) gezielt diskreditiert wurden. Von der NPD und der AfD gab es im Wahlkampf in der Alten Hellersdorfer Straße Briefwurfsendungen mit rassistischem Inhalt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. Mai 2019
    Während des Europawahlkampfes warben mehrere Parteien mit rassistischen, extrem rechten und rechtspopulistischen Inhalten. Im südlichen Neukölln hängten vereinzelte Plakate der NPD mit rassistischen Slogans. Darüber hinaus verteilte die NPD Flyer mit rassistischen Inhalten, diese Aktionen wurden bereits als Vorfälle in der Chronik aufgeführt.

    Ähnlich wie die NPD bediente sich auch die AfD im Wahlkampf rassistischer Botschaften wie “Grenzen sichern!“ und „Heimat bewahren“ und verbreitete damit das Stereotyp des "kriminellen Ausländers". Die AfD bemühte sich außerdem um eine Positionierung als Anti-Brüssel-Partei.

    Wahlkampfaktivitäten der Neonaziparteien "Der III. Weg" und "Die Rechte", die ebenfalls in Berlin zum Europawahlkampf antraten, wurden dem Register Neukölln nicht bekannt.
    Quelle: Register Neukölln, Bündnis Neukölln
  • 25. Mai 2019
    Im Ortsteil Karow führte die neonazistische Partei NPD einen Infostand auf der Piazza durch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. Mai 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).
    Quelle: Facebook
  • 25. Mai 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg brüllte ein Mann (51 Jahre) gegen 19:00 Uhr in einer S-Bahn mehrfach "Sieg Heil!". Mehrere Menschen beobachtete die Person dabei und wählten den Notruf. Am S-Bahnhof Landsberger Allee stiegen die Zeugen mit der Person aus und warteten auf das Eintreffen der Polizei, die die Person festnahm.
    Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Berlin vom 27.05.2019
  • 25. Mai 2019
    Der neonazistische 3. Weg führte am S-Bhf. Köpenick einen Info-Stand durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 25. Mai 2019
    Auf der Straße Unter den Linden im Ortsteil Mitte werden LGBTIQ*feindliche, rassistische und antimuslimisch-rassistische Schmierereien entdeckt, die auf Werbebannern der BVG geschmiert wurden.
    Quelle: Berliner Register via Twitter, Registerstelle Berlin-Mitte via Twitter
  • 25. Mai 2019
    An einer Hauswand am Hackeschen Markt, die von der S-Bahn aus zu sehen ist, wird die homofeindliche Parole „Schwule sterben aus“ entdeckt. Der gleiche Slogan in schwarzer Schrift wird erneut auch in der Dircksenstr. entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter, Registerstelle Berlin Mitte
  • 25. Mai 2019
    Die neonazistische Kleinpartei "Der III. Weg" führte am Tag vor der Europawahl in Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick Aktionen zum Wahlkampfabschluss durch. Am Einkaufscenter "Eastgate" ließen sich acht Mitglieder der neonazistischen Kleinpartei, die mit Parteisymbolen bedruckte uniformartige Kleidung trugen, mit einem Banner ablichten. Außerdem wurden Aufsteller mit extrem rechten Parolen gezeigt und offenbar auch Flyer verteilt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. Mai 2019
    Parallel zum Müggelheimer Angerfest führte die NPD einen Info-Stand in unmittelbarer Nähe durch. Zusätzlich waren Neonazis mit der Schutzzonen-Aktion auf dem Fest unterwegs. Inhalt der Kampagne ist es „Schutzzonen“, ausschließlich für Deutsche einzurichten, da angeblich die innere Sicherheit durch „importierte Kriminalität“ bedroht sei.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2019
    In der Wilhelminenhofstr. Nähe Firlstr. wurden vier Aufkleber, die sich gegen Antifaschist*innen wendeten, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 25. Mai 2019
    In Adlershof wurde an einem Haus der Briefkasten zerstört, der Zaun zerbrochen und die Eingangsschwelle zur Wohnung mit Hundekot beschmiert. Dies ist der Anfang einer Folge von rassistisch motivierten Vorfällen, bei denen es am 17.06. zu einer rassistischen Beleidigung der Bewohner*innen kam und am 22.06. auf die Wohnungstür der Familie geschossen wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. Mai 2019
    In Berlin-Rudow werden sieben Aufkleber der 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Mai 2019
    Nach mehreren Aktionen der NPD in den letzten Monaten haben das Bündnis für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf sowie der AStA der Alice-Salomon-Hochschule eine Kundgebung unter dem Motto "Gemeionsam gegen Nazis" vor dem Einkaufscenter Eastgate abgehalten. An der antifaschistischen Kundgebung nahmen ca. 70 Personen teil. Nach ca. 30 Minuten tauchten sieben NPD-Mitglieder auf, die zwei Banner mit menschenverachtendem Inhalt an zwei verschiedenen Stellen, entrollten. Unter den NPD-Mitgliedern war auch der Berliner NPD-Vorsitzende Andreas Käfer. Nach wenigen Minuten mussten die NPD-Mitglieder ihre unangemeldete Kundgebung beenden und die Banner einrollen. Ihre Personalien wurden von der Polizei aufgenommen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde an einem Altkleider-Container der Slogan "NAZI KIEZ" geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Plakate mit dem Slogan "NS AREA" (deutsch: nationalsozialistisches Giebet) entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde der Briefkasten von Mitgliedern einer demokratischen Partei mit Bauschaum gefüllt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch haben Neonazis die Demonstration zum Gedenken an Dieter Eich gestört. Es befanden sich ca. zehn Neonazis am Rande der Demonstration und störten durch Rufe oder Musik. Sie versuchten immer wieder am Rande zu provozieren. Dieter Eich wurde 2000 von vier Neonazis in Berlin-Buch ermordet. Seit einigen Jahren versucht eine antifaschistische Demonstration an den Mord zu gedenken.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Mai 2019
    In Zehlendorf werden zwei ca. 45 cm große Hakenkreuze sowie einmal die Initialien "H.H." (Abk.: "Heil Hitler") entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Mai 2019
    Die Lichtenberger NPD steckte Wahlflugblätter mit der Aufschrift „Migration tötet“ in Anwohner_innenbriefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 24. Mai 2019
    Die NPD führte am Allende-Center einen Info-Stand durch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Mai 2019
    In der Oranienstraße und der Lobeckstraße in Kreuzberg werden um eine Baustelle herum verschiedene Aufkleber mit rechten Motiven entdeckt. Darunter sind auch gefälschte Wahl-Aufkleber die während des Europawahlkampfs in fast allen Berliner Bezirken gesehen wurden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 24. Mai 2019
    In Haushalten in der Straße Am Kietzer Feld wurde rassistische Wahlwerbung der NPD gesteckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Mai 2019
    Nach anhaltenden nächtlichen Ruhestörungen durch einen Mitmieter in der Weichselstraße haben verschiedene Mietparteien mehrmals die Polizei gerufen und die Hausverwaltung informiert. Der Störer reagierte darauf lauthals in der Folgezeit gegenüber den Mieter*innen mit Judenbeschimpfungen und „Heil Hiltler“ Ruf.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 24. Mai 2019
    Eine Jobcenter-Kundin will einen Antrag stellen. Der Arbeitsvermittler beendet sein nicht mit dem Antrag in Zusammenhang stehendes Gespräch mit den Worten: "Solche Leute wie sie hätte man früher ins Lager gesteckt."
    Quelle: Erwerbsloseninitiative Basta!
  • 23. Mai 2019
    Im Ortsteil Blankenburg wurde die Zeitung "Deutsche Stimme" von der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2019
    In der Neuen Grottkauer Straße (Höhe Corso) wurde zum wiederholten Mal ein großformatiger Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III.Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 23. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch versuchte die Jugendorganisation der neonazistischen NPD mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Sie machte hierbei auf ihre neonazistische Schulhof-CD aufmerksam, die sie im Rahmen ihrer aktuellen Kampagna schuelersprecher.info digital verteilt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Mai 2019
    Gegen 21:50 Uhr pöbelten in der U8 zwei Männer aus einer Gruppe heraus frauenfeindlich und rassistische eine junge Frau an, die von ihren Freund*innen verbal in Schutz genommen wurde. Eine weitere Person mischte sich ein und forderte die Männer zum Stillsein auf. Die Argressionen der Pöbler richteten sich nun auch gegen die Helfer*innen, die Pöbeleien wurden persönlicher, die Raumeinnahme größer. Weitere Fahrgäste mischten sich ein und forderten die Gruppe auf, die Provokationen zu unterlassen. Es folgten weitere rassistische Kommentare gegen das erste Opfer. Eine bedrohte Person berührte einen Täter mit zwei Fingern leicht an der Brust, um etwas gegen die Raumeinnahme zu tun, wodurch der Täter lauter wurde und sich eine Hilfsperson zwischen die beiden stellte. Es wurde diskutiert und von allen Seiten kamen Aufforderungen von Fahrgästen an die Gruppe, den Zug zu verlassen.

    Der Zug fuhr am Kottbusser Tor ein und es begann eine Schubserei. Menschen öffneten die U-Bahn-Tür und die beiden Pöbler wurden von Fahrgästen nach draußen geschoben. Ein Helfer wurde dabei von einem der Pöbler am Kragen gepackt und mit dem Oberkörper aus der Bahn gezogen und mit einer mittlerweile kaputten Bierflasche mehrmals auf den Kopf geschlagen. Die Gruppe der Täter rannte davon, das Opfer mußte im Krankenhaus behandelt werden.

    Die Polizei hat vor Ort Zeug*innenaussagen aufgenommen.

    Später wurde bekannt, daß die Gruppe vor der rassistischen Diskriminierung bereits in massiv sozialdarwinistischer Form eine um Geld bittende Person anpöbelte.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 23. Mai 2019
    Am 23. Mai 2019 wurde in der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes in Charlottenburg die Schmiererei "Schwule sterben aus" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 23. Mai 2019
    Im Umfeld des U-Bhf. Friedrichsfelde wurden Flugblätter der Neonazipartei „Der III. Weg“ in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 23. Mai 2019
    In der Fanninger Straße, Hagenstraße und Siegfriedstraße wurden Aufkleber des III. Weg gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Mai 2019
    In der Spittastraße wurden Wahlplakate der Grünen und der Linken mit Aufklebern aus einem Neonaziversand beklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 23. Mai 2019
    Die NPD führte auf dem Elcknerplatz einen Info-Stand durch.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 23. Mai 2019
    Ein homophobes Gro-Graffiti wurde in der Köpenicker Straße angebraucht "Schwule sterben aus"
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 23. Mai 2019
    Am 23. Mai 2019 wurde am Ausgang des U-Bahnhofs Kaiserdamm in Westend ein antimuslimischer Aufkleber an einem Ampelmast entdeckt,
    Quelle: Register CW
  • 23. Mai 2019
    In der Hauffstraße im Victoriakiez wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Stoppt die NGO-Mafia – Keine Taxis nach Europa“ gefunden und entfernt. Sie stammen aus dem Versandhandel eines ehemaligen Blood&Honour-Aktivisten.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 22. Mai 2019
    Die Initiative Schwarzer Menschen in Menschen erhält eine E-Mail, die ausschließlich den Zweck verfolgt, die Leser*innen massiv rassistisch zu beleidigen. Die E-Mail wurde über einen russischen Mailprovider versendet. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland
  • 22. Mai 2019
    In der Archenholdstraße, S-Bhf. Lichtenberg, Kraetkestraße und im Agnes-Kraus-Weg wurden etliche Aufkleber des „III. Wegs“ mit der Aufschrift „Wir sind konsequent … für Deutschland. Wählt deutsch!“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 22. Mai 2019
    Am 22. Mai 2019 wurden in der Uhlandstraße Ecke Ludwigkirchstaße mehrere auf den Boden geschmierte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 22. Mai 2019
    Die NPD Marzahn-Hellersdorf mobilisiert per Twitter aggressiv gegen eine geplante antirassistische Kundgebung des "Bündnisses für Demokratie & Toleranz Marzahn-Hellersdorf" am 24.05.19 vor dem Einkaufscenter Eastgate. In dem Tweet des NPD-Bezirksverbands werden u.a. engagierte Demokratinnen und Demokraten als "Linkskriminelle" diffamiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. Mai 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde die Situation von Flüchtlingen in Libyen verharmlost und wurden Seenotrettungsorganisationen, namentlich Sea-Watch, damit diffamiert, dass sie mit der für den Menschenschmuggel verantwortlichen Mafia zusammenarbeiten würden. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" dieses Mal auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 22. Mai 2019
    Am Nachmittag wendete ein Mann sein Auto auf der Kreuzung Borgmannstr./ Parrisiusstr. als ein anderes Auto kam und mehrfach hubte. Beim Vorbeifahren beleidigte der Fahrer den Wendenden rassistisch. Der Beleidigte wehrte sich verbal gegen diese Attacke und wollte dann die Polizei rufen, woraufhin der Rassist ihn mit dem Auto anfuhr. Der Betroffene prallte auf die Motorhaube. Anschließend wollte er wieder die Polizei rufen, worauf hin der Rassist ihn erneut anfuhr. Diesmal blieb der Betroffene auf der Motorhaube liegen bis das Auto stoppen musste. Anschließend stieg der Rassist aus und hielt dabei ein Pfefferspray in der Hand, allerdings ließ er von seinem Vorhaben ab nachdem er feststellte, dass Zeug*innen filmten und flüchtete.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 22. Mai 2019
    Erneut wurde auf einer Hauswand in der Alexanderstraße im Ortsteil Mitte eine homofeindliche Schmiererei mit dem Slogan „Schwule sterben aus“ entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 22. Mai 2019
    Die NPD führte am Luisenhain einen Info-Stand durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 22. Mai 2019
    Ein älterer schwarzer Mann und eine ältere weiße Frau waren gegen 8 Uhr auf dem Fahrrad auf dem Weg zu einem Termin. Sie bogen von der Landsberger Allee in eine Seitenstraße ab, stellten jedoch nach einigen Metern fest, dass sie falsch gefahren waren und kehrten auf der gleichen Straßenseite um. Kurz vor der Ampel an der Kreuzung zur Landsberger Allee kam ihnen ein Mann auf dem Fahrrad entgegen. Er rief ihnen zu "Ihr Scheiß N.Pack, haut ab hier!".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 22. Mai 2019
    Es kam zur Benachteiligung einer Frau aufgrund ihrer Behinderung. Diese ereignete sich bei der Bewerbung auf eine Arbeit.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter und Behinderung
  • 22. Mai 2019
    Am Park-Ausgang Wiener Straße (Nähe der Ohlauer Straße, dort wo neulich die rosa Markierungen gesprüht wurden) kommt gegen 20 Uhr Polizei in den Park, um schwarze Männer zu kontrollieren. Eine Gruppe von Männern rennt weg und lässt Tüten mit zubereitetem Essen, das sie zum Fastenbrechen kurz nach 21 Uhr essen wollten, stehen. Die Polizei wirft das Essen weg.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 21. Mai 2019
    Im Ortsteil Mitte wurde in der Alexanderstraße (Höhe Hausnummer 19) erneut eine homofeindliche Schmiererei mit dem Slogan „Schwule sterben aus“ entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden in der Nähe des Panke-Platzes und in der Einkaufspassage mehrere Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. das Partei Logo mit dem Slogan "Werdet Aktiv" oder waren von deren Jugendorganisation "JN" und trugen die Slogan "Fang an zu rebellieren". Aber auch Aufkleber mit den Slogan "AFA BXN" (= Antifa Boxen) wurden entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Mai 2019
    Eine Frau mit einem Kleinkind im Kinderwagen wird in der vollen U9 im Wedding mit Stereotypen des Anti-Schwarzen Rassismus beschimpft. Zeug*innen weisen den älteren weißen Beleidiger energisch zurecht.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. Mai 2019
    Am S-Bhf. Grünau wurde mit einem Edding der antimuslimische Spruch "Freiheit statt Islam" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2019
    Ein Verordneter der BVV bekam eine personalisierte Wahlwerbung der NPD an seine Privatadresse geschickt. Er fasste diese persönliche Adressierung als eine Bedrohung auf. Weitere personalisierte Briefe der NPD wurden an Erstwähler_innen im Bezirk verschickt.
    Quelle: Linke Lichtenberg, Lichtenberger Register
  • 21. Mai 2019
    An einer großen Säule am Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof wurde eine hingeschmierte SS-Rune entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 21. Mai 2019
    In der Bahnhofstr. wurden fünf Aufkleber entdeckt und entfernt, die gefälschte Wahlwerbung für die CDU, SPD, FDP und Linke enthielten. Dabei wurden teils rassistische Inhalte benutzt um die Parteien zu diskreditieren.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2019
    In einem Altersheim in Gesundbrunnen wird ein Gemeinschaftsraum für Senior*innen nicht barrierefrei eingerichtet.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 20. Mai 2019
    An der Bushaltestelle Köbisstraße am Reichpietschufer im Ortsteil Tiergarten wurden zwei Aufkleber der NPD und einer der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 20. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei "III. Weg" in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 20. Mai 2019
    Im Park des FEZ Berlin wurde ein Aufkleber mit Werbung für ein extrem rechtes Magazin entdeckt und entfernt.

    In der Tabbertstr. wurden mehrere Schmierereien entdeckt. Diese waren sowohl homofeindlich, antimuslimisch und gegen Antifaschist*innen, außerdem wurden Keltenkreuze geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Mai 2019
    In der Ruschestraße wurden Flugblätter der NPD mit der Aufschrift „Migration tötet“ als Wahlwerbung zur Europawahl gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 20. Mai 2019
    In einem Wohnhaus in Adlershof wurden mehrfach rassistische Parolen und Drohungen an die Haustüren und Briefkästen von Anwohnenden geschmiert. Diese rassistischen Parolen enthielten u. a. auch Hakenkreuze und Morddrohungen.
    Quelle: Integrationsbeauftragter Treptow-Köpenick
  • 20. Mai 2019
    Auf dem Alice-Salomon-Platz wurden zwei Aufkleber des rechten Kampagnenprojekts "Ein Prozent" an einer Werbetafel entdeckt und wieder entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen die Antifa bzw. gegen Migrantinnen und Migranten
    Quelle: Augenzeug*in
  • 20. Mai 2019
    Im Gebiet zwischen Köpenicker Landstr./ Mauerweg wurden insgesamt 27 antimuslimische Aufkleber/Schmierereien, 4 Aufkleber der NPD, sowie 2 Schmierereien gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Mai 2019
    Im Gebiet um Köpenicker Landstr./ Eichbuschallee / Dammweg wurden insgesamt 15 antimuslimische Aufkleber/Schmierereien und 2 Schmierereien gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Mai 2019
    Am 20. Mai 2019 wurden in der Hardenbergstraße zwischen dem Bahnhof Zoologischer Garten und Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg gefälschte CDU-Aufkleber für den Europawahlkampf mit der Aufschrift "Unser Messerstecher-Import-Programm: Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben." entdeckt. Die gefälschten Wahlkampfaufkleber, die gezielt die dargestellten Parteien diskreditieren, sind berlinweit zu finden.
    Quelle: Anlaufstelle AStA TU Berlin
  • 20. Mai 2019
    Am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wurden zwei rassistisch-flüchtlingsfeindliche AfD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. Mai 2019
    Am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten 1 Prozent Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 19. Mai 2019
    Auf der Rückseite eines Großwahlplakates Höhe Frankfurter Allee 19 wurde der Spruch "Schwule sterben aus" abgebracht.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 19. Mai 2019
    Am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel werden gefälschte Aufkleber für den Europawahlkampf entdeckt und entfernt, welche die Partei Die Linke diskreditieren.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 19. Mai 2019
    In der Siegessäule werden antisemitische, mit Edding geschriebene Parolen entdeckt. Dort steht „BDS“ und „Boycott Apartheid“. „BDS“ steht für die zumindest in Teilen antisemitische Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions“, die Israel pauschal delegitimiert.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 19. Mai 2019
    Im Ortsteil Steglitz wurde an der Haltestelle Filandstraße auf einer Sitzschale die rassistische Schmiererei „Ausländer raus“ sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 19. Mai 2019
    Zum wiederholten Mal wurde ein Hakenskreuz in schwarzer Farbe auf eine Hauswand des Einkaufscenters "Corso" in Hellersdorf-Süd gemalt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 19. Mai 2019
    Um ca 3 Uhr morgens ging am S-Bhf. Treptower Park eine Gruppe von etwa 10-15 Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf einen Wohnungslosen los, nachdem dieser die Gruppe offenbar provoziert hatte. Sie drohten ihm, ihn „umzuklatschen“ und „umzulegen“, beschimpften ihn als „dreckigen Penneropa“ und wurden handgreiflich. Obwohl der Bahnsteig voll mit Menschen war, griffen lediglich zwei junge Männer ein und schaffen es, die Gruppe vom Wohnungslosen abzubringen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Mai 2019
    Im Ortsteil Mitte in der Nähe des Europaplatzes wurde ein "Reconquista Germanica" -Aufkleber entdeckt und entfernt. Bei "Reconquista Germanica" handelt es sich um ein verdeckt operierendes Netzwerk von extrem rechten Netzaktivist*innen, die gezielte Online-Attacken auf politische Gegner*innen, Medien und Institutionen koordinieren.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 19. Mai 2019
    In der Nähe des Bundesentwicklungsministerium wurde ein mit Edding geschmiertes Graffito „Islam Raus“ entdeckt.
    Quelle: Irmela Mensah-Schramm
  • 18. Mai 2019
    Gegenüber der Botschaft von Ungarn nah am Brandenburger Tor hielten 5 extreme Rechte eine Kundgebung ab, die sich mit Plakaten gegen die EU, gegen Einwanderung und gegen die am nächsten Tag stattfindende "Ein Europa für alle"-Demonstration richtete.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 18. Mai 2019
    Im Ortsteil Karow führte die neonazistische Partei NPD einen Infostand auf der Piazza durch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die neonazistische Partei NPD einen Infostand in der Nähe der Einkaufspassage durch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Mai 2019
    Im Park Wuhlheide wurde in der Straße „An der Wuhlheide“ an einem Gebäude, sowie auf der Rückseite eines Wahlaufstellers in der selben Straßen eine homofeindliche Schmiererei entdeckt. Diese trugen den Slogan „Schwule sterben aus“.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 18. Mai 2019
    Auf dem Platz am Kaisersteg wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der für ein neonazistisches Gasthaus warb und von Druck 18 (1= A(dolf), 8 = H(itler) stammte.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Mai 2019
    In der Klarastr. brüllte ein Mann mit einem Messer in der Hand einer Gruppe Jugendlicher hinterher: "Gleich lernt ihr einen richtigen Nazi kennen!"
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Mai 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).

    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 18. Mai 2019
    An der HTW wurde der Schriftzug "Schwule sterben aus" gesprüht.
    Quelle: Berliner Register
  • 18. Mai 2019
    Ein 44-jähriger Mann, der gegen 7.45 Uhr in der S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Alexanderplatz und Friedrichstraße eingeschlafen war, wurde von einem 49-jährigen Mann aus rassistischer Motivation beleidigt und mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der 44-Jährige verließ am Hauptbahnhof den Zug und wurde weiter von dem Angreifer bedroht. Ein 34-jähriger Zeuge griff ein und wurde daraufhin von dem 49-Jährigen mit einem Hammer bedroht.
    Quelle: ReachOut, Bundespolizei am 21.05.2019
  • 18. Mai 2019
    Gegen 3.15 Uhr wurden zwei Männer im Alter von 30 und 38 Jahren in der Panoramastraße am Alexanderplatz von einem 26-jährigen Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation mit Pfefferspray besprüht.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 17.06.2019
  • 18. Mai 2019
    Am 18.05.2019 zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate in der Tauentzienstraße. Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist*innen als Faschist*innen bezeichnet. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 18. Mai 2019
    Am Rande einer antifaschistischen Kundgebung in Wittenau wurden Teilnehmer_innen bedroht. Die Kundgebung fand am frühen Abend vor einem Restaurant am Rathaus Reinickendorf statt, das als berlinweiter Treffpunkt der AfD dient. Ein Mann kam den Teilnehmenden bedrohlich nahe und filmte sie aus nächster Nähe mit seinem Handy.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 17. Mai 2019
    Im Ortsteil Weißensee wurden Zeitungen der neonazistischen Partei "NPD" mit dem Titel "Deutsche Stimme" in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die neonazistische Partei NPD einen Infostand durch. Dieser stand in der Nähe von der Einkaufspassage.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Mai 2019
    Vor einem Getränke Markt in der Waldstr. hielten sich zwei Männer auf. Einer der beiden ging dann einkaufen und brüllte (vermutlich aus rassistischen Motiven) im Markt eine Mutter mit ihrer Tochter an. Als er wieder raus kam sagte er zu seinem Kumpel: "Ich besorge dir bald einen richtigen echten N**** mit dem du das machen kannst." Dabei schlug er mit der Faust auf eine Plastiktüte, die er gerade in der Hand hielt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Mai 2019
    Die NPD führte einen Infostand in der Nähe des S-Bhf. Spindlersfeld durch.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 17. Mai 2019
    Gegen 1 Uhr nachts wurde ein Rollstuhlfahrer von einem Mann mittleren Alters im U-Bahnhof Hermannstraße bedrängt. Der Unbekannte wollte dem Rollstuhlfahrer seine "Hilfe" aufzwingen, die der Mann im Rollstuhl nicht wünschte. Security-Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe beobachteten die Situation und griffen ein.
    Quelle: Register Neukölln
  • 17. Mai 2019
    In den Umkleidekabinen des Schwimmbads in der Finkensteinallee werden Aufkleber mit der Aufschrift „Merkel muss weg!“ der extrem rechten und aufgelösten Kleinpartei Pro Deutschland entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 17. Mai 2019
    Während im Interims-Ankunftszentrum für Geflüchtete und in einer neuen Gemeinschaftsunterkunft auf dem Gelände Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Wittenau ein Tag der offenen Tür stattfand, standen etwa sechs Anhänger_innen der Reinickendorfer NPD mit einem Infostand neben dem Eingang zum Gelände. Mit Aufstellern wie "Asylbetrug macht uns arm" und einem Flyer gegen die "Überfremdung am Paracelsusbad" verbreitetren sie flüchtlingsfeindlichen Rassismus. Am Infostand verteilten sie außerdem die Monats-Zeitung Unsere Nachrichten (UN) und Werbeflyer u.a. für die rassistische Schutzzonen-Kampagne.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 17. Mai 2019
    Bei einer Informationsveranstaltung über das Interims-Ankunfszentrum und eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete auf dem Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik-Gelände am frühen Abend gab es flüchtlingsfeindliche Äußerungen. Ein großer Teil der etwa einhundert Teilnehmenden machte abfällige Laute, als Vertreter_innen der Senatsverwaltung über das Sterben von Geflüchteten im Mittelmeer gesprochen wurde, und machte damit die eigene flüchtlings- und menschenfeindliche Haltung deutlich. Ein ähnliches ablehnendes Geraune ging durch das Publikum, als Senatorin Breitenbach auf die spezielle Verantwortung hinwies, die aus der Geschichte des Nationalsozialismus erwachse. Es gab jedoch auch Applaus für die Aussagen von Frau Breitenbach und einzelne Redebeiträge, die ihre Betroffenheit über die flüchtlingsfeindliche Stimmung im Saal ausdrückten.
    Quelle: Gesobau Nachbarschaftsetage, Einzelpersonen
  • 17. Mai 2019
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber des III. Weg gefunden, mit der Aufschrift „Europa verteidigen“.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 17. Mai 2019
    In der S 8 zwischen Baumschulenweg und Plänterwald bezeichnete ein alter Mann ein Gespräch zwischen zwei indischen Geschäftsleuten als "Urwaldgeräusche" und beschwert sich über die Anwesenheit der beiden Männer.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Mai 2019
    Am S-Bhf. Treptower Park sagte ein Mann nachdem er an einer Gruppe Jugendlicher vorbei lief, mann solle "Alle vergasen".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Mai 2019
    In der Wilhelminenhofstr. Nähe Firlstr. wurden 9 Aufkleber entdeckt und entfernt, die rassistisch Inhalte hatten oder sich gegen Antifaschist*innen richteten. Zusätzlich wurde "NS Zone" geschmiert.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 17. Mai 2019
    In Berlin-Rudow werden 7 Aufkleber der "Identitären" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 17. Mai 2019
    Ein 50-jähriger Mann wird gegen 14.30 Uhr in der Luxemburger Straße von zwei Männern im Alter von 34 und 46 Jahren aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und gestoßen.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 17.06.2019
  • 17. Mai 2019
    Eine unbekannte Frau wird gegen 18.45 Uhr auf einem Spielplatz in der Märkischen Allee von einer anderen unbekannten Frau rassistisch beleidigt und ihr wird Sand ins Gesicht geworfen.
    Quelle: ReachOut
  • 17. Mai 2019
    Eine unbekannte Frau mit Kopftuch wird gegen 20.30 Uhr auf dem S-Bahnhof Poelchaustraße von zwei unbekannten Männern rassistisch beleidigt und in den Rücken getreten.
    Quelle: ReachOut
  • 16. Mai 2019
    Ein Aufkleber "Für Erhalt Deutscher Familien- gegen Genderwahnsinn" wurde an der Singer-Plantsche entdeckt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 16. Mai 2019
    Am 16. Mai 2019 wird an einem Postkasten am Bahnhof Zoologischer Garten in Charlottenburg ein großer Aufkleber der rechtsextremen Kleinpartei "Der Dritte Weg", der noch teilweise vorhanden war, entdeckt.
    Quelle: hass-vernichtet.de
  • 16. Mai 2019
    Einen AfD-Antrag gegen geschlechtergerechte Sprache („Vorrang von Lesbarkeit und Verständlichkeit bei öffentlichen Texten des Bezirksamts“) begründet der Verordnete Uwe Dinda in der BVV u.a. damit, dass es in Deutschland eigentlich kein Problem mit der Gleichberechtigung gebe. Stattdessen lokalisierte er aktuelle Probleme auf Seiten von Eingewanderten aus Ländern mit islamischer Staatsreligion. Er sagte dazu: „Allein das Wort Islam bedeutet Unterwerfung.“ Klassisch wurden dabei Frauenrechte instrumentalisiert, um die üblichen rassistischen Bilder gegen Muslime zu produzieren.
    Quelle: MBR Berlin
  • 16. Mai 2019
    In einem Dringlichkeitsantrag in der BVV versuchte die AfD-Fraktion die persönlichen Daten eines Antifaschisten zu veröffentlichen. Nur das Schwärzen der entsprechenden Zeilen des Antrages durch den BVV-Vorsteher verhinderte die Veröffentlichung. Dieses Vorgehen entspricht in großen Teilen den Anti-Antifa-Methoden neonazistischer Gruppen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 16. Mai 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in einer Schule von einem Schüler ein homofeindlicher Spruch getätigt. Dieser sagte zu einem anderen Schüler "Jetzt hör mal auf du Schwuchtel!".
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 16. Mai 2019
    Im Flur des Gebäudes, in dem die Gemeinschaftspraxis in der Reichenberger Straße sitzt, wurde der antimulismische Spruch "Frieden statt Islam" geschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 15. Mai 2019
    Unbekannte beschmierten in der vergangenen Nacht das Mahnmal in der Levetzowstraße in Moabit mit blauen Schriftzügen. Gegen 4.45 Uhr bemerkte die Besatzung eines Polizeieinsatzwagens die Beschädigung. Am Ort der Gedenkstätte befand sich eine der größten Synagogen Berlins. Die deutschen Faschisten richteten dort 1941 ein Sammellager für Berliner Jüdinnen und Juden ein, um sie anschließend in Konzentrationslager im Osten zu deportieren. Am Standort der im Krieg zerstörten Synagoge erinnert seit 1988 ein Mahnmal an die deportierten Berliner Jüdinnen und Juden.
    Quelle: Polizeimeldung vom 15.05.2019
  • 15. Mai 2019
    In der Bartningallee am S-Bahnhof Bellevue wird ein Aufkleber der Jugendorganisation der AfD, der Jungen Alternative entdeckt und entfernt. Er trug die Aufschrift „Damit Brüssel nicht zu Babylon wird“. In der angrenzenden Flensburger Straße werden zudem verschiedene Aufkleber mit gefälschten Aussagen der Parteien CDU, Grüne und FDP entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 15. Mai 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde mit rassistischen Klischees gegen Migrant*innen und Geflüchtete Stimmung gemacht. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" dieses Mal auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 15. Mai 2019
    In der Michael-Brückner-Str. vor dem Zentrum für Demokratie wurde ein rassistischer Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Mai 2019
    Das Dokumentationszentrum NS-Zangsarbeit erhielt eine E-Mail in der die Institution aufgefordert wurde den Schuldkult zu beenden. In der E-Mail wurde ebenfalls Bezug auf die aktuelle Diskussion um die Erbin von Bahlsen genommen, die darauf hingewiesen wurde, wie ihr Familienerbe zustande kam. Der Mythos einer andauernden Schuldzuweisung wird gegen historisch-politische Arbeit und Gedenkorte benutzt, um diese zu diskreditieren.
    Quelle: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
  • 15. Mai 2019
    In der Sewanstraße wurden NPD-Flugblätter in Anwohner_innen-Briefkästen gesteckt.
    Quelle: STK Lichtenberg Mitte
  • 15. Mai 2019
    An der Kreuzung Frankfurter Allee / Möllendorffstraße wurden gefälschte CDU-Aufkleber mit der Aufschrift „Unser Messerstecher-Import-Programm: Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben. CDC“ geklebt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Mai 2019
    In Wannsee wird ein ca. 40cm großes Hakenkreuz nahe dem Autobahndreieck in der Unrterführung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 15. Mai 2019
    Am Nachmittag hielten sich zwei Männer am Busbahnhof Schöneweide auf. Sie grölten immer wieder lautstark über den Platz unter anderem auch das N-Wort. Nach einiger Zeit mischte sich dann ein anderer Mann ein und rief den beiden zu, dass sie das lassen sollen. Die beiden Männer kamen kurze Zeit später auf den Mann zu, redeten auf ihn ein und versuchten ihn zu schlagen. In der Auseinandersetzung merkte der Mann plötzlich einen stechenden Schmerz im Oberschenkel. Einer der beiden Männer hatte ihm offenbar eine Spritze in den Oberschenkel gestochen. Er flüchtete daraufhin und begab sich in ärztliche Behandlung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Mai 2019
    Am 15.05.2019 wurde in Schöneberg auf der Rückwand eines Wahlplakataufstellers die Schmiererei "Schwule sterben aus" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 15. Mai 2019
    Auf Höhe Straußberger Platzes in der U5 telefonierte eine Frau auf Deutsch und fügte einen kurzen Satz auf Hebräisch hinzu. Ein vor ihr sitzender Mann, der mit einem Begleiter unterwegs war und sich mit diesem auf Arabisch unterhielt, drehte sich zu ihr um und beschimpfte sie als "Yahud", "böse" und "Babymörder".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. Mai 2019
    Anlässlich der Europawahl verteilte die NPD Flyer mit rassistischen Inhalten in Neuköllner Briefkasten. Die Flyer trugen den Slogan "Grenzen sichern - Kriminelle Ausländer konsequent abschieben".
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Mai 2019
    Am U-Bahnhof Kienberg wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Mai 2019
    An einer Bushaltestelle der Linie 197 in der Hellersdorfer Straße (Höhe Feldberger Ring) wurden mehrere NPD-Aufkleber entdeckt, die sich rassistisch gegen Geflüchtete richten bzw. gegen die Politik der Bundeskanzlerin. In unmittelbarer Nähe wurde außerdem ein großflächiger Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Mai 2019
    In der Neuen Grottkauer Starße (Höhe Corso) wurde auf einer Telefonzelle zum wiederholten Mal ein Aufkleber des „III.Wegs“ angebracht. Direkt darüber wurde ein Fake-Wahlaufkleber entdeckt, der sich gegen die SPD richtet. Die gefälschten Wahlaufkleber sind derzeit berlinweit im Umlauf. Mit der Verwendung von Parolen und fingierten Parteilogos werden die abgebildeten Pareteien gezielt diskreditiert.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Mai 2019
    In der Märkischen Allee/Ecke Klandorfer Straße wurden zwei Aufkleber der NPD und zwei Aufkleber der DVU entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Mai 2019
    An einer Hauswand des Einkaufszentrums "Corso" wurde ein Hakenkreuz (ca. 20 x 20 cm) aufgemalt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Mai 2019
    Auf einen Mülleimer an der Bushaltestelle in der Havemannstraße/Ecke Rabensteiner Straße (Linie 197) wurde ein Hakenkreuz gemalt. Daneben wurde die "Nazikiez" geschrieben.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Mai 2019
    Am S-Bahnhof Springpfuhl wurde ein Aufkleber eines rechten Online-Versands verklebt, der Bezug auf die Proteste der sog. Gelbwesten in Frankreich nimmt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 14. Mai 2019
    Im Ortsteil Pankow wurde an einer Schule im Eschengraben das rassistische Kürzel WAR (= White Arian Resistance; deutsch: Weißer Arischer Widerstand) und 18 (Zahlenkürzel für die Buchstaben A und H; Adolf Hitler) geschmiert. Das Bezirksamt wurde darüber informiert.
    Quelle: Die Linke. Pankow
  • 14. Mai 2019
    In der Alten Hellersdorfer Straße wurde eine NPD-Briefwurfsendung zu den Europa-Wahlen im Briefkasten entdeckt. Darin ist u.a. auf drei Seiten die menschenverachtenden Parole "Migration tötet" gedruckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Mai 2019
    In der Alten Hellersdorfer Straße ist eine AfD-Briefwurfsendung zu den Europa-Wahlen im Briefkasten entdeckt worden. Darin wird unter anderem behauptet, dass CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke die "Einwanderung aus Afrika und der arabischen Welt mit dem "Global Compact" weiter fördern" wollen, was angeblich "das Ende von Volk, Nation und Demokratie" bedeuten würde. Des Weiteren ist von einem "unbegrenzten Zuzug Fremder, die sich nicht integrieren wollen" die Rede. Diese Formulierungen veranschaulichen exemplarisch die rassistsische Denkfigur eines ethnisch homogenen Volkes.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Mai 2019
    An der U-Bahnstation Lipschitzallee wurden mehrere NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 14. Mai 2019
    Mindestens drei NPD-Anhänger_innen verteilten NPD-Flugblätter mit der Aufschrift "Abschiebung statt Integration" in Wohnhäusern in der Nähe des U-Bahnhofs Paracelsus-Bad in Reinickendorf Ost.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 14. Mai 2019
    In der Staatsreperatur gab es einen Blauen Dialog zum Thema Bevölkerungspolitik . In der Vergangenheit ist der Veranstalters durch extremrechte Äußerungen und Kontakte aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 14. Mai 2019
    Eine gehörlose Frau wird in ihrem Wohnhaus seit mehreren Jahren von ihren Nachbar*innen gemobbt und möchte nun juristisch dagegen vorgehen.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 13. Mai 2019
    Um 18.30 fand am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof wieder eine angemeldete BärGiDa-Kundgebung statt. Ca. 20 Personen verfolgten die antimuslimisch-rassistischen Verschwörungsmythen und rassistischen Reden. Ihre letzte Kundgebung hatte am 8. April stattgefunden. Dazwischen waren ihre Montags-Veranstaltungen zwar noch auf der BärGiDa-Facebook-Seite angekündigt worden, hatten aber nicht mehr stattgefunden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Mai 2019
    Im Gewerbepark Georg Knorr in Marzahn wurde an einer Unterführung das mit schwarzem Edding geschriebene Kürzel „HKRZ“ (Abkürzung für Hakenkreuz) entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 13. Mai 2019
    Ein 22-Jähriger wurde gegen 23.40 Uhr an der Gontardstraße, Ecke Karl-Liebknecht-Straße aus einer Personengruppe heraus plötzlich von einem Mann rassistisch beleidigt und in den Rücken geschlagen. Die von ihm gerufene Polizei konnte einen alkoholisierten 29-jährigen Tatverdächtigen noch im Nahbereich vorübergehend festnehmen. Er wurde in eine Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen Körperverletzung und rassistischer Beleidigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.05.2019, Tagesspiegel vom 14.05.2019, Berliner Zeitung vom 15.04.2019, Neues Deutschland vom 15.05.2019
  • 13. Mai 2019
    Unbekannte beschädigten den Gedenkstein für die Widerstands-Gruppe gegen den NS-Faschismus um Herbert Baum. Der Gedenkstein im Lustgarten vor dem Berliner Dom in Mitte wurde mit roter Farbe beschmiert. Ein Mitarbeiter der für die Gedenksteine zuständigen Verwaltung bemerkte gegen 9 Uhr die Schmiererei und brachte diese zur Anzeige. Die Ermittlungen dauern an.
    Quelle: Polizeimeldung vom 14.05.2019
  • 13. Mai 2019
    Um den U-Bahnhof Schloßstraße werden diverse Aufkleber mit folgender Aufschrift entdeckt und entfernt: „Schöner Leben im NAZI KIEZ unter Volksgenossen! Deutschland uns Deutschen!" Auf dem Aufkleber ist die Internetadresse eines Onlineversandhandels genannt, der Bekleidung mit extrem rechten Slogans verbreitet.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 13. Mai 2019
    Zwischen der Bushaltestelle Domnauer Straße und der Röblingstr./Arnulfstraße in Tempelhof werden Aufkleber und Plakate der NPD und der AfD entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 13. Mai 2019
    Am 13. Mai 2019 wurde in der Brandenburgischen Straße in Wilmersdorf ein antimuslimisches Graffiti an einer Hauswand entdeckt. Es wurde bereits durchgestrichen.
    Quelle: Register CW
  • 13. Mai 2019
    An einer Litfaßsäule in der Nazarethkirchstraße im Wedding wurden mehrere Schriftzüge "Stop Islam" entdeckt. Sie wurden sehr vielfältig überklebt und anderweitig beantwortet, darunter auch zu "Stop Islamfeindlichkeit" als Schriftzug verlängert.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 13. Mai 2019
    Im Gebäude des Amtsgerichts in Moabit wird eine rassistische Äußerung getätigt.
    Quelle: Berliner Register
  • 12. Mai 2019
    Am 12.05.2019 gegen 15.30 Uhr wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle Friedenstr. / Großbeerenstr. des M76 Richtung S Lichtenrade mehrere geschmierte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. Mai 2019
    Am Abend zeigten zwei Männer mehrfach auf den S-Bhf. Friedrichshagen den Hitlergruß. Eine Frau sprach die beiden Männer auf ihr Verhalten an und es kam zu einem Streit. Am S-Bhf. Karlshorst zeigten die Männer dann wieder den Hitlergruß und versuchten in das Abteil der Frau zu gelangen und griffen dabei einen Unterstützer der Frau an.
    Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei
  • 12. Mai 2019
    Passant_innen bemerkten am Morgen, dass das Gebinde des Bezirksamts, das an den Gedenkstelen für das „Arbeitserziehungslager Wuhlheide“ am 8. Mai niedergelegt wurde, von Unbekannten entwendet worden war.
    Quelle: VVn-BdA Lichtenberg
  • 12. Mai 2019
    Im Umfeld der Gürtelstraße wurden Schriftzüge gemeldet, die die Verschwörungstheorie verbreiten, dass die Erde flach sei.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 12. Mai 2019
    Gegen 21:30 zeigte ein Mann auf dem S-Bhf. Karlshorst den Hitlergruß und versuchte mehrere Personen, die sich in der S-Bahn befanden anzugreifen. Dabei bewarf er einen Mann mit einer Flasche. Dieser erlitt dadurch mehrere Verletzungen im Gesicht. Die beteiligten Personen waren schon vorher in Friedrichshagen in Streit geraten.
    Quelle: Bundespolizei
  • 12. Mai 2019
    Am S-Bhf. Friedrichsfelde Ost wurden mehrere Aufkleber der „Identitären“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Falken Lichtenberg
  • 12. Mai 2019
    Im Märkischen Viertel äußerte sich ein älterer Passant flüchtlingsfeindlich, als ihm ein Flyer angeboten wurde, der an den rassistischen Mord an Ufuk Şahin vor 30 Jahren erinnerte. Der Vorfall ereignete sich am Rande einer Gedenkkundgebung, die um 13 Uhr am Tatort in der Nähe des S-Bahnhofs Wittenau (Wilhelmsruher Damm 224-228) stattfand.
    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • 12. Mai 2019
    Am 12. Mai 2019 zeigte die NPD im Rahmen einer Bundesweiten Transpi-Aktion ein Transpi mit der menschenverachtenden Aufschrift "Migration tötet" am Bahnhof Zoologischer Garten/ Breitscheidplatz in Charlottenburg. Unter den Anwesenden waren auch der Berliner NPD-Vorsitzende Andreas Käfer und der NPD-Parteivorsitzende Frank Franz.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 12. Mai 2019
    Ein Plakate, die zum Gedenken an den rassistischen Mord an Ufuk vor 30 Jahren aufriefen, wurden von Unbekannten abgerissen. Sie hingen an einer einer Litfaßsäule gegenüber vom S-Bahnhof Wittenau, unweit des Tatorts.
    Quelle: Recherchen des Register Reinickendorfs
  • 12. Mai 2019
    Die NPD verteilte auf einem Straßenfest in Rudow Flyer anlässlich der Europawahl.
    Quelle: Register Neukölln
  • 11. Mai 2019
    In der Memhardtstraße, der Rosa-Luxemburg-Straße, der Dircksenstraße und auf der Rückseite eines Wahlplakat auf dem Mittelstreifen der Alexanderstraße wurden in den letzten Tagen erneut gleichartige homophobe Graffitis in schwarzer Farbe („Schwule sterben aus“) entdeckt. Mehrere gleichartige Graffitis wurden ebenso in Friedrichshain und Prenzlauer Berg aufgefunden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 11. Mai 2019
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Florastraße in einer Bushaltestelle die Sitzschalen mit kleinen Hakenkreuzen beschmiert. Darüber hinaus gab es den Slogan "Kanacken raus" sowie Aufkleber der neonazistischen Partei NPD und Aufkleber mit dem Slogan "Good night left side - Organisiert die Anti-Antifa" (Widerstand.info).
    Quelle: NEA
  • 11. Mai 2019
    Ein junger Mann wird in einer Wohnanlage aufgrund seiner vermeintlich ausländischen Herkunft von einem Mitmieter rassistisch beleidigt und bedroht, u. a. solle er zurück in sein Land gehen und ihm wurde Prügel angedroht.

    Der Vorfall war leider nicht der erste. Auch weitere Familienmitglieder wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach rassistisch beleidigt und bedroht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch stellten sich drei Neonazis der neonazistischen Partei NPD vor die Unterkunft am Lindenberger Weg. Dabei hielten sie ein Transparent kurz hoch und machten ein Foto. Auf dem Transparent stand der Slogan "Migration tötet"".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Mai 2019
    In der Bärlauchstr. hielten vier Neonazis der NPD ein Transparent mit der Aufschrift "Migration tötet!" hoch und erstellen ein Foto.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 11. Mai 2019
    In einem Supermarkt in Berlin wird eine Bratwurstverpackung entdeckt auf der ein rassistisches Klischee verbreitet wird. Bei den Bratwürsten handelt es sich um eine limitierte Menge, der unter dem Motto "Reggea" Hanföl hinzugefügt wurde. Auf der Verpackung sind Hanfblätter zu sehen und als Comicfigur das Gesicht eines schwarzen Mannes, der eine Bratwurst raucht wie einen Joint. Dass schwarze Männer Haschisch konsumieren und verkaufen ist ein weit verbreitetes Vorurteil.
    Quelle: Initiative schwarzer Menschen in Deutschland
  • 11. Mai 2019
    Vier NPD-Funktionäre hielten vor der Eisschnelllaufhalle in Hohenschönhausen eine kurze Kundgebung ab. Sie zeigten dabei ein Transparent mit der Aufschrift „Migration tötet“. Sie bezogen sich dabei auf den Mord an der Hohenschönhausenerin Keira G. Und verbreiteten weiter die Lüge, sie sei von einem Migranten getötet worden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. Mai 2019
    Auf ihrer Webseite berichtet die neonazistische NPD von einem "Aktionswochenende" in mehreren Berliner Bezirken am 11. und 12. Mai. Auf zwei Fotos sind dabei auch der Berliner NPD-Vorsitzende Andreas Käfer sowie der der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz zu erkennen. Am Sonnabend, den 11. Mai, wurden offenbar auch Aktionen im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften in Marzahn-Hellersdorf durchgeführt. Dabei wurden u.a. rassistische und menschenverachtende Banner gezeigt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Mai 2019
    Am Park-Ausgang Oppelner Straße kontrolliert gegen 13.30 Uhr die Polizei einen schwarzen Mann, seinen Ausweis, sein Handy und ob sein Fahrrad geklaut sein könnte. Was genau mit dem Fahrrad nicht stimmt, ist unklar, aber es wird der Person abgenommen. Das Handy gibt die Polizei zurück. Es werden keine weißen Personen kontrolliert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Mai 2019
    Die neurechte "Identitäre Bewegung" führte einen Infostand am Einkaufscenter "Eastgate" durch. Sechs Aktivisten verteilten Propaganda und zeigten ein Transparent. Neben der "Identitären Bewegung" hatten zuvor bereits andere extrem rechte Gruppierungen und Kleinparteien Aktionen im Umfeld des Eastgate durchgeführt und so versucht sich die Diskussion um Jugendgewalt zunutze zu machen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 10. Mai 2019
    Eine Familie erhielt einen anonymen Brief mit rassistischen Beleidigungen und Unterstellungen, sowie einer Aufforderung zur Ausreise und der Drohung bei Institutionen diese rassistisch motivierten Unwahrheiten zu verbreiten. Unter anderem wurde den Betroffenen unterstellt ein Bordell zu betreiben und die Töchter der Familie als "Nutten" bezeichnet. In dem Brief werden verschiedene Codes der extrem rechten Identitären Bewegung benutzt, wie bspw. der Verschwöhrungsmythos des "Großes Austausches".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2019
    Auf dem Marktplatz fand ein Stand der NPD statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. Mai 2019
    Im Ortsteil Weißensee in der Nähe der Parkstraße Ecke Große Seestraße tauchen immer wieder vereinzelt antimuslimisch-rassistische Flyer der Jungen Alternative Berlin auf. Diese trugen u.a. den Slogan "Köln ist überall. Islamisierung? Wir halten dagegen."
    Quelle: NEA
  • 10. Mai 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an einem Fahrradladen in der August-Lindemann-Str. wurde ein homophobes Graffito "Schwule sterben aus" in der Größe ca. 2 x 2 m geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. Mai 2019
    In der Karl-Marx-Allee / Höhe Weberwiese wurde ein homophobes Graffito gemeldet. Es ist der gleiche Spruch "Schwule sterben aus", mit schwarzer Farbe gemalt, der auch an anderen Orten in Friedrichshain gesehen wurde (ehem. Schlachthofgelände, Platz der Vereinten Nationen) und auch in den Bezirken Mitte und Pankow an verschiedenen Orten angebracht wurde.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 10. Mai 2019
    In der Rüdigerstraße und in Seitenstraßen wurden Aufkleber eines extrem rechten Bündnisses aus Kandel mit der Aufschrift „Dumm Dümmer Antifa“ gefunden und enfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 10. Mai 2019
    Am U-Bhf. Frankfurter Allee näherte sich ein Mann einem Infostand der Linkspartei und zeigte den Hitlergruß.
    Quelle: Linke Lichtenberg
  • 10. Mai 2019
    Auf dem Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurde die Parole "Anti-Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2019
    Am Nachmittag des 10.05.2019 kam es in Marienfelde zu einer rassistischen Äußerung. Im Warteraum einer Ausgabestelle für Lebensmittel an bedürftige Menschen wurde über ein Projekt informiert, das geflüchtete Menschen und Nachbarn miteinander in Kontakt bringen möchte. Hierfür wurden Menschen in dem Warteraum angesprochen. Eine angesprochene Frau sagte, dass sie damit nichts zu tun haben wolle und äußerte sich dann abwertend gegenüber Geflüchteten. U.a. bezeichnete sie Geflüchtete als "Sozialschmarotzer" und sich selbst und ihre Familie als "reine" Deutsche.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. Mai 2019
    Am 10. Mai 2019 wurde am Gedenkort für die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz in Charlottenburg eine verbrannte Israelflagge entdeckt. Eine Person bemerkte, dass eine aus Stoff bestehende Israel-Flagge neben dem Bild der israelischen Ermordeten Dalia Elyakim bis auf den Stiel komplett verbrannt war. Die Flagge wurde durch zwei neue Papierfähnchen erstetzt, jedoch wurde die Vase abends umgekippt vorgefundne und die Fähnchen fehlten.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 9. Mai 2019
    Gegen 1.40 Uhr kam es vor einem Schnellrestaurant am Hanne-Sobek-Platz in Gesundbrunnen zu einem rassistischen Angriff. Ein 29-Jähriger hatte zunächst einen 47-Jährigen rassistisch beleidigt und dabei auch den sogenannten Hitlergruß gezeigt. Anschließend packte der jüngere Mann den Älteren an der Schulter, verpasste ihm einen Kopfstoß und schlug und trat auf ihn ein. Der Angegriffene erlitt mehrere Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus versorgt wurden. Der unter Alkoholeinfluss stehende Angreifer kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in Polizeigewahrsam und wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.05.2019, Berliner Zeitung vom 09.05.2019, berlin.de vom 09.05.2019
  • 9. Mai 2019
    Im U-Bahnhof Schloßstraße wird an einer Wand die Schmiererei "Scheiß auf Türken" entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 9. Mai 2019
    Am 09.05.2019 wurde an der Bushaltestelle Gersdorfstr./Kaiserstr. des M76 Richtung U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz eine Schmiererei mit dem Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Mai 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde auf dem Fußgängerweg in der Nähe eines Spielplatzes eine neonazistische Schmiererei mit dem Slogan "NS ZONE" (deutsch: nationalsozialistisches Gebiet) entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Mai 2019
    Am 09. Mai 2019 wurden NPD Aufkleber, die an zwei Straßenschildmasten beiderseits der Brandenburgischen Straße südlich des Fehrbelliner Platzes geklebt sind, wieder kenntlich gemacht, indem die darübergeklebten Aufkleber abgekratzt wurden.
    Quelle: Register CW
  • 9. Mai 2019
    Im Prenzlauer Berg wurden in der Gegend vom Teutoburger Platz rechte Fake-Parteienaufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Mai 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Schwedter Straße bei einem Spielplatz in der Nähe eines KletterturmesHakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. Mai 2019
    Die neonazistsiche Kleinpartei "Der III. Weg" sowie die NPD haben zur Europawahl massiv vor der Flüchtlingsunterkunft in der Carola-Neher-Strasse plakatiert - unter andren mit dem Slogan "Migration tötet". Auch andere Flüchtlingsunterkünfte im Bezirk berichten von einer vergleichsweise gehäuften Plaktierung neonazischtischer Parteien vor den Unterkünften, beispielsweise nahe der Unterkunft in der Wittenberger Straße. In den unmittelbaren Umgebungen werden zum Teil auch neonazitische Aufkleber festgestellt. Genau an diesen Standorten mit entsprechenden flüchtlingsfeindlichen Botschaften verstärkt zu plakatieren, muss als besondere Provokation verstanden werden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. Mai 2019
    Am Corso-Einkaufszentrum in Hellersdorf-Nord und den umliegenden Seitenstraßen wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Aufkleber nahmen Bezug zu den Europawahlen oder warben mit rassistischen Aussagen für das 1. Mai Fest in Plauen.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. Mai 2019
    In der Rosa-Luxemburg-Straße wurde gegen Abend ein homophobes Graffiti in schwarzer Farbe („Schwule sterben aus“) entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch werden vereinzelt Plakate mit dem Slogan "NS AREA" (deutsch: nationalsozialistisches Gebiet) entdeckt. Auf dem Plakat befand sich zusätzlich das Parteilogo der neonazistischen Partei NPD.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde am Vormittag eine Gedenkkundgebung zur Befreiung von Berlin vom Nationalisozialismus von Neonazis fotografiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden vereinzelt kleine, selbstgemachte Plakate der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Diese trugen den Slogan "Gegen den Befreiungsmythos" oder "Kein Tag der Befreiung" und dann das Logo der JN.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 15 Kundgebungsteilnehmenden statt. Mit dabei war dieses Mal auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Meier. In Reden wurde mit rassistischen Klischees gegen Migrant*innen und Geflüchtete Stimmung gemacht. Auf AfD-Bannern war neben dem üblichen "Merkel muss weg" dieses Mal auch wieder zu lesen: "Kanzler-Diktatorin Rücktritt jetzt!" Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 8. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch griff kurz vor Ende der Gedenkkundgebung zur Befreiung vom Faschismus am sowjetischen Ehrenmal ein Mann (ca. Mitte 30) einen Teilnehmer ins Gesicht. Der Angreifende kam kurz vor Ende auf die Kundgebung zu und griff den Betroffenen direkt ins Gesicht. Der Teilnehmer wehrte sich. Die Polizei griff erst ein als die weitere Teilnehmende den Angreifenden abdrängten.
    Quelle: EAG
  • 7. Mai 2019
    In den ersten beiden Vorderhäusern der Koloniestraße 32 im Soldiner-Kiez wurden hingeschmierte Hakenkreuze entdeckt. Im dritten Quergebäude wurde außerdem ein Smiley mit SS-Runen als Augen bemerkt.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro Wedding/Moabit
  • 7. Mai 2019
    Eine Sitzgelegenheit auf dem Kurt-Weill-Platz wurde mit einem sog. Keltenkreuz (bzw. White Power-Symbol) beschmiert.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 7. Mai 2019
    In der Finckensteinallee wurden zwei Wahlplakate der Linkspartei mit einem rechten Aufkleber beklebt auf dem Stand: "Der Antifa eine Kleben".
    Quelle: Linkspartei Steglitz-Zehlendorf
  • 7. Mai 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde das sowjetische Ehrenmal zur Befreiung von Berlin vom Nationalsozialismus mit schwarzer Farbe beschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. Mai 2019
    Im Ortsteil Pankow wurden u.a. in der Breite Straße Aufkleber der neonazistischen Partei NPD entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Aus Anne wird Frank, das ist doch krank" oder "Kriminalität bekämpfen". Außerdem wurden rechte Aufkleber mit den Slogan "Du hast minderwertigkeitskomplexe!!? Komm doch zur Antifa".
    Quelle: EAG
  • 7. Mai 2019
    Am 07. Mai 2019 fand um 19:30 Uhr ein Dienstagsgespräch statt. Die Veranstaltung nannte sich „Gesprächskreis auch für politisch nicht ganz korrekte Kommunikation“. Der Ort blieb unbekannt. Laut Ankündigung referierte Udo Voigt, NPD Abgeordneter im EU Parlament zu dem Thema: „-die Alternative!- Für Deutschland in Europa!" Udo Voigt wird dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet und wurde bereits wegen Volksverhetzung verurteilt. Eingeladen hatte Bärgida auf ihrer Website. Organisator ist der ehemalige Republikaner- und NPD-Funktionär Hans-Ulrich Pieper. Die Dienstagsgespräche sind sind eine extrem rechte Veranstaltungsreihe, die seit den 1990ern in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden.
    Quelle: Register CW
  • 6. Mai 2019
    In der Martin-Opitz-Straße, der Uferstraße, der Gottschedstraße und der Reinickendorfer Straße in Gesundbrunnen sind in den letzten Tagen wiederholt Aufkleber eines extrem rechten Versands aus Halle mit rassistisch-flüchtlingsfeindlichen und Anti-Antifa-Slogans oder mit der Aufschrift „FCK MRKL“entdeckt und entfernt worden.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 6. Mai 2019
    In der Märkischen Allee (Höhe Klandorfer Straße) wurden erneut verschiedene NPD-Aufkleber verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 6. Mai 2019
    In der Clayallee Ecke Pücklerstr wurde ein Wahlplakte (Stellwand) der Partei die Grünen beschmiert. Ursprünglich stand auf dem Wahlplakat: "Kommt der Mut, geht der Hass". Mit einer Spraydose wurde aus dem Wort "Hass", "Hassan" gemacht. Dadurch erhält das Plakat eine komplett andere Konnotation weg von einer Positionierung gegen Hass, hin zu einer Forderung aktiv zu werden- ob es sich der*die Verwantwortliche nur gegen Geflüchtete oder gegen Menschen aus muslimischen Ländern, richtet, bleibt offen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Mai 2019
    Im Ortsteil Pankow wurde in der Mendelstraße, Bleichroderstraße und Achtermannstraße Flyer der neonazistischen Partei III. Weg in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 6. Mai 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in Schönhauser Allee in der Nähe des U-Bahnhofes Senefelder Platz eine homophobe Schmiererei entdeckt. Diese befand sich in der Nähe eines Einzelhandelskaufhauses und trug den Slogan "Schwule sterben aus".
    Quelle: Unterstützungskreis Straßburger Straße
  • 6. Mai 2019
    Auf dem Kaisersteg, Hasselwerderstr. und Schnellerstr. wurden vier Aufkleber entdeckt und entfernt, die gefälschte Wahlwerbung für die CDU und die Grünen enthielten. Dabei wurden teils rassistische Inhalte benutzt um die jeweiligen Parteien zu diskreditieren. Am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 6. Mai 2019
    Am Bahnhof Ostkreuz auf einem Bahnsteig wird der LGBTIQ*-Feindliche Schriftzug „Schwule sterben aus“ entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 6. Mai 2019
    In der Walkürenstraße wurde ein Graffiti mit dem Schriftzug „Judenkinder“ übersprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Mai 2019
    In der Weitlingstraße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Merkel muss weg“ und Aufkleber des III. Weg („Gegen Kinderschänder“) gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 6. Mai 2019
    Am 06. Mai 2019 wurde auf einem Wahlplaket der Grünen für den Europawahlkampf auf der Clayallee Ecke Pücklerstraße in Schmargendorf eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 6. Mai 2019
    Am 06. Mai 2019 wurde auf einem Wahlplaket der Grünen für den Europawahlkampf am Rathenauplatz in Grunewald eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 6. Mai 2019
    Vor dem Eingang zu einer bundesweit beworbenen Messe in Friedrichshain-Kreuzberg stand eine Person und zeigte antisemitische Plakate. Auf diesen war zu lesen: "Nazi means Nationalist Zionist and they are fascists and terrorists." und "Die Königliche Familie von Saudi Arabien sind Zionisten mit jüdischen Wurzeln." Als die Person, die die Plakate zeigte, fotografiert wurde, zeigte sie die Rabia, einen Gruß der islamistischen Muslimbruderschaft.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 6. Mai 2019
    Eine Person zeigt antisemitische Schilder am U-Bahnhof Hallesches Tor.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 5. Mai 2019
    In der Kaskelstraße und weiteren Straßen in der Umgebung wurden mehrere Wahlplakate der Grünen und Linken gezielt mit Aufklebern eines Neonazi-Versands überklebt. Die Aufkleber richteten sich teilweise gegen die Parteien direkt („Die Stasi“), waren gegen den politischen Gegner gerichtet („Dumm Dümmer Antifa“) oder waren flüchtlingsfeindlich motiviert („Stoppt die NGO Schlepper Mafia – Keine Taxis nach Europa“).
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. Mai 2019
    In der Schulze-Boysen-Straße, der Wilhelm-Guddorf-Straße und weiteren Straßen in der Umgebung wurden mehrere Wahlplakate der Grünen und Linken gezielt mit Aufklebern eines Neonazi-Versands überklebt. Die Aufkleber richteten sich teilweise gegen die Parteien direkt („Die Stasi“), waren gegen den politischen Gegner gerichtet („Dumm Dümmer Antifa“) oder waren flüchtlingsfeindlich motiviert („Stoppt die NGO Schlepper Mafia – Keine Taxis nach Europa“).
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. Mai 2019
    Am 05. Mai 2019 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Rastaurant Ziko's Grill in der Kaiser-Friedrich-Straße Ecke Pestalozzistraße statt. Dabei ging es um vermeintliches Geo-Engineering, klimaskeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen u.a. zur Chemtrailverschwörung. Der Brand von Notre Dame wird als "false flag" mit Parallelen zum Reichstagsbrand besprochen. Es werden reichsideologische Thesen besprochen und pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch einfache Natur-Extrakte vorgestellt. Hauptredner war der Reichsideologe Claus P.
    Quelle: Register CW via Facebook
  • 4. Mai 2019
    In den Damen-Toiletten des Seminargebäudes der Humboldt-Universität in der Dorotheenstraße 24 wurde ein AfD-Aufkleber gegen den UN-Migrationspakt bemerkt und entfernt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 4. Mai 2019
    Am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber mit Werbung für ein extrem rechtes Magazin entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Mai 2019
    Vor dem Einkaufscenter im Allende Viertel fand ein Stand der NPD statt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 4. Mai 2019
    Am Nachmittag feierte die NPD in ihrer Bundeszentrale in der Seelenbinderstr. ein sog. "Frühlingsfest". Es sprachen u. a. ein Europaabgeordneter, der Parteivorsitzende, sowie der "Volkslehrer".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 4. Mai 2019
    Am 04. Mai 2019 werden in einem Bus der Linie 186 in Grunewald diverse Aufkleber der extrem rechten 1-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Mai 2019
    Im Rathaus Zehlendorf veranstaltete die AfD Berlin ihren Landesparteitag. Dort äußerte sie sich unter anderem rassistisch sowie gegen Geflüchtete und machte den "ungewollten" Zuzug nach Berlin verantwortlich für Wohnungs- und Kitaplatzmangel (Aus der Rede des Landesvorsitzenden). Mit dem Wort "ungewollt" unterteilt die AfD in "gute" und "schlechte" Migrant*innen wobei Muslim*innen und Geflüchtete für sie in die Kategorie "ungewollt" zählen. Untermauert wurde dies noch mit der Aussage ihres Spitzenkandidaten für Europa, der von "Leuten" sprach, die sich auf dem Sklavenmarkt mehr zuhause fühlen als in Europa. Dies ist ein Beispiel dafür wie die AfD gezielt versucht Ängste gegen Zuwanderung zu schüren und die Theorie des "Großen Austausches" vertritt. Ebenso beweist diese Aussage eine Verfälschung historischer Ereignisse, nämlich, dass es vor allem Europäer*innen waren, die aktiv und über mehrere Jahrhunderte Sklavenhandel betrieben haben und durch Kolonialismus den Großteil der "nicht-europäischen" Welt unterdrückt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. Mai 2019
    Parallel zu dem, im Rathaus Zehlendorf, stattgefundenen Landesparteitag fuhr, auffällig oft ein großes Wahlplakat (Stellwand) der AfD, dass sich explizit gegen Migrant*innen und Zuwander*innen richtet, an der Gegenkundgebung vorbei.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. Mai 2019
    Eine Statue auf dem Sowjetischen Ehrenmal wurde mit einer schwarzen Farbe übergossen und beschädigt. Dies geschah vier Tage vor den Feierlichkeiten um die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und muss daher in diesem Kontext betrachtet werden. Einige Tage später wurde auch eine Gedenktafel in Pankow mit schwarzer Farbe beschmiert, was auf Twitter entsprechend von der NPD kommentiert wurde.
    Quelle: VVN BdA Treptow Köpenick
  • 4. Mai 2019
    In der Wilhelminenhofstr. Nähe Firlstr. wurden 9 Aukleber entdeckt und entfernt. Diese waren rassistisch motiviert und richteten sich gegen Antifaschist*innen. Zusätzlich wurde an zwei Stellen "NS Zone" geschmiert.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 4. Mai 2019
    Eine Schwarze Person wird auf der Straße von einem weißen Mann gefragt, wie er an Drogen kommen könnte. Schwarzen Menschen zu unterstellen, dass sie Drogen nehmen und verkaufen würden, ist ein rassistisches Vorurteil.
    Quelle: Initiative schwarzer Menschen in Deutschland
  • 4. Mai 2019
    In Berlin-Rudow werden 12 Aufkleber der "Identitären" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 4. Mai 2019
    Um ca. 20.30 Uhr wurde eine Frau am U-Bahnhof Hermannplatz von einem Mann zuerst angepöbelt.

    Ein anderer Mann, der die Frau unterstützt wird mit den Worten "Warts nur ab, du wirst auch noch dein blaues Wunder erleben" bedroht.
    Quelle: Register Neukölln
  • 4. Mai 2019
    Ein 26-jähriger Mann wird bei dem „Palästinenser-Tag“ auf dem Hermannplatz von mehreren Männern aus antisemitischer Motivation beleidigt, geschlagen und verletzt.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 3. Mai 2019
    Am U-Bahnhof Schloßstraße wird ein Aufkleber entdeckt und entfernt, der in einer Art Gedicht Adolf Hitler in einem längeren Text verharmlost.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Mai 2019
    An eine weiße Umklebung einer Straßenlaterne in der Scharnweberstr., Höhe Nr. 39, wurde mit schwarzem Edding "AfD" getagt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. Mai 2019
    In Zehlendorf Mitte werden diverse gefälschte Aufkleber entdeckt, auf denen die CDU für die Flüchtlingspolitik verunglimpft wird.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Mai 2019
    Am S-Bhf. Grünau wurde ein Aufkleber entdeckt und entfernt, auf dem behauptet wird, dass Antifaschist_innen aus inzestuösen Familen kommen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. Mai 2019
    Am 03. Mai 2019 wurde an einem Ticketautomaten am Bahnsteig der U9 am U-Bhf Kurfürstendamm in Charlottenburg eine rassistische Schmirerei mit der Aufschrift "make LOVE not interracial" entdeckt.
    Quelle: Register CW
  • 3. Mai 2019
    Zwischen der Buchberger Straße und dem Nöldnerplatz wurden mehrere Plakate der Linkspartei und der Grünen zerstört.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 3. Mai 2019
    Ein 20-jähriger Mann wird gegen 23.20 Uhr in einem Geschäft am Heinrich-Dathe-Platz in Friedrichsfelde von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Der Unbekannte versucht den 20-Jährigen ins Gesicht zu schlagen.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 2. Mai 2019
    In der Hellersdorfer Promenade wurde an der Mauer eines Gebäudes ein mit Kreide aufgemaltes Hakenkreuz entdeckt. In der unmittelbaren Umgebung des Stadtteilbüros Hellersdorfer Promenade sind nach Augenzeugenberichten in letzter Zeit immer wieder Hakenkreuze mit Kreide aufgemalt worden.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 2. Mai 2019
    Die Koordinierungsstelle der Berliner Register erhält eine antisemitische E-Mail, die auf 28 A4 Seiten verschwörungstheoretische Inhalte wiedergibt.
    Quelle: Berliner Register
  • 2. Mai 2019
    Auf einem Groß-Wahl-Werbe-Plakat in der Frankfurter Allee, Höhe Colbestraße, ist auf der Rückseite "Ausländer stoppen" getagt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 2. Mai 2019
    Am Platz der Vereinten Nationen stand auf einigen (mind. 4) Großplakaten auf der Rückseite der homofeindliche Spruch „Schwule sterben aus“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 2. Mai 2019
    In der Nacht vom 01. Auf den 02.05. gegen 02:00 Uhr schreit ein Mann einer unbekannten Gruppe in der Cuvrystraße entgegen „Geht in Euer Land, das ist meine Heimat“.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 2. Mai 2019
    Der Lichtenberger Bezirksverband der NPD hat auf seiner Facebookseite mehrere Fotos von neonazistischen Plakaten veröffentlicht. Eines der gezeigten Fotos wurde in Marzahn-Hellersdorf aufgenommen. Es zeigt ein Transparent mit einer handgeschriebenen Parole, das an der Brücke Bitterfelder Straße über der Märkischen Allee hängt.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 2. Mai 2019
    Entlang der Märkischen Allee wurden mehrere Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Der III. Weg" entdeckt. Auf den Stickern ist u.a. eine Faust zu sehen neben der "Wählt Deutsch!" steht. In den letzten Wochen ist die neonazistische Kleinpartei im Bezirk wiederholt mit Propagandaaktionen in Erscheinung getreten.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 2. Mai 2019
    Am 02.05.2019 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post in der Beckerstraße in Friedenau eine Schmiererei mit dem Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 2. Mai 2019
    In der Parrisiusstr. wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt, die rassistische Inhalte verbreiteten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, rassistisch-flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In seiner Rede spielte Franz Wiese "Massenmigration" gegen Arbeitslosigkeit und Raubbau an der Infrastruktur in Deutschland aus und zitierte eine Politikerin der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei, die schwadroniert hatte: "Schweden versteht nicht, wie gefährlich Massenmigration sein kann. Wenn aufgrund der laschen Einwanderungspolitik Schweden nicht mehr schwedisch ist, sondern ein arabisches Land wird.., betrifft das auch uns."
    Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 1. Mai 2019
    Ein scheinbar "rechter Patriot" postet ein Video mit nur Text-Inhalt auf Youtube anläßlich des 1. Mai, in dem er in einer Kampfansage von "linken Ratten" und "dummen Gezücht" spricht.

    Der Link zum Video wird an mindestens 20 Personen und Projekte aus Politik, Presse und Zivilgesellschaft in Berlin und dem gesamten Bundesgebiet versendet.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 1. Mai 2019
    Am Nachmittag zog eine Gruppe durch die Brückenstr. Richtung S-Bhf. Schöneweide und brüllte "Heil Hitler!".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Mai 2019
    In der Steglitzer Schlossstraße werden Aufkleber mit gefälschten Wahlaussagen der CDU („Unser Messerstecher-Import-Programm: Für ein Land in dem wir gut und gerne leben! CDC“ und der Grünen („Diesel-Fahrer sofort enteignen! Nur mit uns! Grünes Bündnis") entdeckt, die im Layout der Parteien gestaltet sind. Es werden auch Aufkleber entdeckt und entfernt, die die Aufschriften „LVE AFD“ tragen und „Wie wollen wir unsere Frauen schützen? Altparteien abwählen!".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 1. Mai 2019
    Im Prenzlauer Berg kam es in der U2 zu einem rassistischen Angriff in der U-Bahnlinie 2. Gegen 21:30 Uhr stiegen in der Schönhauser Allee zwei Studierende in die U-Bahn. Eine der beiden Frauen war schwarz. Sie standen in der Nähe der Türen. Eine Gruppe von jungen Männern ging auf die U-Bahn Türen zu zum Aussteigen. Einer der Männer rempelte die schwarze Frau an und schlug ihr beim Hinausgehen mit den Ellenbogen ins Gesicht, sodass die Frau hinfiel und im Gesicht blutete. Die Männer gingen weiter. Kein Mitfahrender leistete Unterstützung.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. Mai 2019
    Auf einem Polizeiabschnitt erschien gestern Nachmittag eine 37-jährige Frau und erstattete eine Strafanzeige. Folgendes gab sie an: Sie befand sich gegen 15 Uhr mit ihrem fünfjährigen Sohn in einem Waggon der U-Bahnlinie U1 in Richtung Uhlandstraße. Ein unbekannter Mann setzte sich neben das Kind und regte sich kurze Zeit später über die Anwesenheit des kleinen Jungen auf. Als die Frau mit dem Kind den U-Bahnwagen wechseln wollte, beleidigte der Mann das Kind fremdenfeindlich. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1025
  • 1. Mai 2019
    In der Boddinstraße wurden vor einer Grundschule zwei NPD-Sticker entdeckt und entfernt. Ein Sticker richtete sich unter dem Motto "Merkel muss weg" gegen die Bundeskanzlerin. Der andere Sticker forderte im Rahmen der Europawahl Arbeit und soziale Absicherung für Deutsche.
    Quelle: Register Neukölln
  • 1. Mai 2019
    An der Lichtenberger Brücke wurde in der vergangenen Nacht ein Transparent mit der Aufschrift „Nationaler Sozialismus jetzt – NS Berlin“ angebracht. An der Brücke Alt Friedrichsfelde fand sich ein Transparent mit dem Spruch „Volkstod stoppen – NS Berlin“. Sie wurden von Anwohner_innen entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Mai 2019
    In der Egmondstraße wurden NS-verherrlichende und rassistische Sprüche mit Sprühfarbe an Häuserwände gesprüht. Unter anderem „1. Mai seit 33 arbeitsfrei danke mein Führer“, „Unnützes Pack“ sowie eine Bombendrohung gegen die Bewohner_innen eines Hauses. Die Parolen wurden entfernt. Weitere „1. Mai 33“- Parolen wurden auf der Brücke Alt Friedrichsfelde, am Ärztehaus im Rosenfelder Ring, entlang der S-Bahntrasse und in der Rhinstraße entdeckt und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register, Bezirksamt Lichtenberg
  • 1. Mai 2019
    In der Heinrichstraße wurde eine „88“ an die Hauswand gesprüht. Die 88 ist ein Zahlencode für „Heil Hitler“.
    Quelle: Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
  • 30. April 2019
    Auf der Facebookseite der Lichtenberger NPD wurde vor allem über den anlaufenden Europawahlkampf berichtet, der von rassistischen Plakaten z.B. mit der Aufschrift „Migration tötet“ geprägt ist. Weitere Artikel versuchten vor allem einen Zusammenhang zwischen Migrant_innen und Kriminalität herzustellen. Im Bezug mit Flüchtlingszuzug war von einem „gesteuerten Asyl-Tsunami“ die Rede.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2019
    Ein Fahrgast der U-Bahnline 5, führte eine Box mit sich, an der ein "FCK ANTIFA"-Aufkleber prangte. Der Mann stieg am Bahnhof Kausldorf-Nord aus der U-Bahn aus.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. April 2019
    Am Rande der Demonstration zur Walpurgisnacht durch den Wedding unter dem Motto "Unsere Häuser, unser Kiez - gegen die Stadt der Reichen" werden den Demonstrationsteilnehmenden von einem Balkon in der Glasgower Straße von einem Pärchen Hitlergrüße entgegengehalten.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. April 2019
    An der Tramhaltestelle Freizeitforum Marzahn wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt, die unter anderem zur Teilnahme an einem rechten Aufmarsch am 1. Mai in Dresden aufrufen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • 30. April 2019
    Gegen 17 Uhr gab es eine rassistisch motivierte gewalttätige Auseinandersetzung auf dem Zeppelinplatz im Wedding. Mehrere Kinder von ca. 10-12 Jahren spielten Fußball im „Fußballkäfig“ auf dem Zeppelinplatz. Ein Junge schubste einen Schwarzen Jungen brutal zu Boden und hinderte ihn daran, wieder aufzustehen. Er nahm ihm sein Basecap ab, kletterte auf eine naheliegende Laterne und hängte das Basecap oben auf der Laterne auf. Andere Kinder versuchten, sie wieder herunter zu holen, konnten jedoch nicht so hoch klettern. Kurze Zeit später rangen der Täter und das Opfer miteinander. Daraufhin schleifte der Täter den Schwarzen Jungen aus dem Fußballkäfig und drückte ihn von außen gegen den Zaun des Fußballkäfigs. Er hielt ihn dort fest und drückte seinen Unterarm gegen seinen Oberkörper in der Nähe des Halses. Daraufhin griff eine Frau ein, die in der Nähe Tischtennis gespielt hatte. Während sie sich näherte, rief sie laut, der Junge solle aufhören und ihn loslassen. Dadurch bestärkt begann der Schwarze Junge sich zu wehren, worauf eine Schlägerei zwischen den beiden entstand. Die Frau trennte die beiden und versuchte ein Schlichtungsgespräch. Sie forderte den Täter auf, das Basecap von der Laterne zu holen. Daraufhin sagte dieser über den Schwarzen Jungen: „Wieso? Er ist doch ein Affe, er kann sie selber herunterholen!“ Der Schwarze Junge rief daraufhin die Polizei, die kam, und versuchte zu schlichten.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 30. April 2019
    An das Register wurden im April zwei umfangreiche E-Mails (26 A4-Seiten und diverse angehängte Fotos) mit verschwörungstheoretischem Inhalt gesendet. Die Absenderin, die unter immer neuen Namen E-Mails versendet, ist dem Register bekannt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 30. April 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden vereinzelt Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 30. April 2019
    Im Ortsteil Weißensee kam es gegen 23.20 Uhr zu einer rassistischen Beleidigung und Bedrohung der Tram 12. Ein Mann stieg in der Haltestelle Indira-Gandhi-Straße in die Tram 12 und begab sich zu einer unbekannten Frau. Diese saß mit ihren zwei Kindern in der Tram. Der Mann beleidigte sie rassistisch. Er berührte die Kinder mehrmals an den Armen und Schultern. Ein Zeuge ging dazwischen, woraufhin es zwischen den Mann und den Zeugen eine verbale Auseiandersetzung gab. Am Pasdeagplatz verließen alle die Tram. Während die Frau sowie ihre Kinder weitergingen, setzte sich die verbale Auseinandersetzung zwischen den Männern fort. Der Tatverdächtige schubste dann den Zeugen und beschimpfte ihn. Der Tatverdächtige bestieg anschließend einen Bus der Linie 156 und fuhr mit diesem weg. Die Polizei wurde vom Zeugen gerufen.
    Quelle: Polizeimitteilung vom 01.05.2019
  • 30. April 2019
    Auf der Dominicusstraße in Schöneberg zwischen S-Bahn Schöneberg und der Feurigstraße grüßt ein Mann ca. gegen 18 Uhr zwei Bekannte auf der gegenüberliegenden Straßenseite, in dem er ihnen laut „Sieg Heil!“ zuruft. Die beiden Bekannten erwidern den Gruß ebenfalls mit „Sieg Heil!“. Die Personen treffen sich danach auf einer Straßenseite und führen ein Gespräch.
    Quelle: Berliner Register
  • 30. April 2019
    Eine junge schwarze Frau will den Laden wieder verlassen, nach dem sie bemerkte, dass sie beim Gang durch die Regale von einer Mitarbeiterin beobachtet und verfolgt wird. Mit zwei weiteren Mitarbeiterinnen wird ihr der Weg versperrt und sie des Diebstahl bezichtigt. Die junge Frau packt überwiegend Obst und Gemüse von einem vorherigen Einkauf auf das Band, an dem bereits eine lange Schlange von Kunden steht. Dann packte sie alles wieder ein und verließ den Laden. Sie hat sich während dessen laut und deutlich gegen die Kriminalisierung ihrer Person aufgrund der Hautfarbe gegenüber den drei Mitarbeiterinnen geäußert. Alle Leute im Laden schauten zu und blieben stumm.
    Quelle: Erwerbsloseninitiative Basta
  • 30. April 2019
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 28 Beiträge und erreichte damit ca. 316 Interaktionen.

    Auch in diesem Monat stand der EU-Wahlkampf mit ca. 16 Beiträgen im Vordergrund. Dabei wurden nicht nur wieder rassistische Forderungen veröffentlicht, sondern auch verschiedene Wahlkampf-Aktionen, bei denen die rassistische Kernaussage „Migration tötet“ im Vordergrund stand. Auch die ca. 5 Beiträge zu lokalen Themen orientierten sich daran. So wurden wieder ausschließlich Straftaten dokumentiert, die von nicht weißen Menschen begangen wurden.

    Zudem griff die NPD Treptow-Köpenick die sog. „Abschiebechellange“ auf mit der die NPD auf den Sozialen Medien, rassistische Forderungen mit aktuellen Formen des Internetaktivismus verbinden wollte. Dabei teilten NPD-Politiker Fotos von sich, auf denen sie Schilder mit den Namen von Menschen hoch hielten, die sie abschieben würden und benannten dann eine weitere Person, die dies ebenfalls machen sollte.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 30. April 2019
    Im April stieg das Aktivitätslevel der NPD Tempelhof-Schöneberg auf Facebook auf über 300 Beiträge an, einige der Beiträge wurden über 70 Mal geteilt.

    Die Mehrzahl der Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Kriminalität, Kriminalität von Täter*innen mit Migrationshintergrund und Migration allgemein. Durch die Auswahl der verlinkten Presseartikel wurde der Eindruck erweckt, Migrant*innen seien generell kriminell, was eine rassistische Verallgemeinerung darstellt. Mehrere Beiträge dienten der rechten Selbstdarstellung oder thematisierten die anstehende Europawahl.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. April 2019
    In der Hirschberger Straße Ecke Marktstraße wurde ein Keltenkreuz an eine Hauswand gesprüht.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 29. April 2019
    An der Haltestellenschild Wilhelminenhofstr./ Edisonstr. wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. April 2019
    Am 29. April 2019 wurde in der Uhlandstraße nahe des Hohenzollerndamms in Wilmersdorf ein rechter Aufkleber an einem Postkasten entdeckt und überklebt.
    Quelle: Register CW
  • 29. April 2019
    Am 29.04.2019 wurde an der Bushaltestelle Colditzstr. / Ullsteinstr. der Buslinie 170 in beide Fahrtrichtungen antimuslimische Schmierereien ("Moslems not welcome") entdeckt. Bei einem der Sprüche stand in blauer Farbe "AfD" geschrieben.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. April 2019
    Eine männliche Person wird aufgrund ihrer Behinderung an der Polizeiakademie Berlin diskriminiert.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 29. April 2019
    Vor der Bürotür des Vereins wird erneut abgelegter Kot gefunden.
    Quelle: Inssan e. V.
  • 29. April 2019
    Eine muslimische Erzieherin hospitiert zwecks Bewerbung bei einer elterninitiativ Kita. Bei der Hospitation wird sie von ihrer anleitenden Erzieherin gefragt, was sie antworten würde, wenn ein Kind sie auf ihr Kopftuch ansprechen würde. Die Betroffene antwortet, dass sie noch nie von einem Kind darauf angesprochen wurde und dass sie wahrscheinlich die drei Weltreligionen erwähnen würde und dass es ein Kleidungsstück wäre, wie jedes andere. Die Anleiterin fand die Antwort zu kompliziert. Die Betroffene hatte bei der Hospitation keinerlei Schwierigkeiten mit den Kindern. Durch weitere Gespräche mit Anwesenden wurde ihr dann indirekt unterstellt, sie wäre nicht integriert.
    Quelle: Inssan e. V.
  • 28. April 2019
    In der Fennstr. und Schnellerstr. wurden drei rassistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Sie stammten aus dem Onlinehandel eines ehemaligen Blood & Hounor Aktivisten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. April 2019
    In der Pflügerstraße wurde ein Sticker mit rechtem Spruch entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. April 2019
    Ab 11.00 Uhr vor dem Reichstag und ab 13.00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt fanden Kundgebungen rechter Gelbwesten mit insgesamt ca. 300 Teilnehmenden statt. Aufrufer waren rechte Gruppierungen wie die "Gelben Westen Berlin", die flüchtlingsfeindlichen "Gelbe Westen - Deutschland macht dicht", die "Deutschen Patrioten" und die extrem reche "Patriotic Opposition Europe". Unter den Rednern waren bekannte Rechtspopulisten sowie extreme Rechte, teilweise aus dem früheren "Wir für Deutschland"-Spektrum, teilweise auch ehemalige NPD-Kader. In den Reden wurde verschwörungsmythologisierend, rassistisch und teilweise auch antisemitisch der "Volkstod der Deutschen" durch Migration beschworen und zum "Sturz" des "volksfeindlichen" "Merkel-Systems" und der "Systemparteien" aufgerufen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 27. April 2019
    In der Oderbruchstraße wurden gegen 22.40 Uhr zwei Frauen antimuslimisch beschimpft. Die zwei Täter nahmen die Vollverschleierung der Frauen zum Anlass für ihre rassistische Aktion.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 27. April 2019
    Die Lichtenberger NPD veranstaltete mittags einen Stand in der Vincent-van-Gogh-Straße.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 27. April 2019
    Eine Frau in Begleitung eines Mannes geht gegen 22.00 Uhr auf der Friedrichstraße einer Kopftuch tragenden Frau entgegen, steuerte auf die Frau mit dem Kopftuch zu und spuckte ihr demonstrativ vor die Füße. Im Anschluss liefen die zwei Personen, die der so Beleidigten unbekannt waren, weiter.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. April 2019
    Seit 2017 verteilt regelmäßig um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuergida) am Ostbahnhof Spenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute"). Mit dieser Aktion will die Gruppe sich sozial und hilfsbereit geben.

    Sie ist in extrem rechten Netzwerken auch selbst aktiv, postet und teilt auf ihrer Facebook-Seite rassistische Artikel, zeigt ihre Nähe zur Identitären Bewegung und zum sog. "Vokslehrer" und unterstützt antisemitische und rassistische Verschwörungstheorien (z. B. Chemtrails).

    Immer wieder werden die Beiträge der "Obdachlosenhilfe am Ostbahnhof" in Verbindung mit eigenen oder unterstützenden rechten Veranstaltungen gebracht.
    Quelle: Facebook
  • 27. April 2019
    Am 27. April 2019 wurden an zwei Straßenschildmasten beiderseits der Brandenburgischen Straße südlich des Fehrbelliner Platzes zwei Aufkleber der NPD entdeckt. Die darüber geklebten Aufkleber wurden so abgekratzt, dass die NPD Aufkleber wieder sichtbar waren. Sie wurden wieder überklebt.
    Quelle: Register CW
  • 27. April 2019
    Auf einer Brücke am S-Bahnhof Kaulsdorf wurden drei Fake-Wahlaufkleber entdeckt, die derzeit von rechten Gruppierungen berlinweit in Umlauf gebracht werden. Die gefundenen drei Aufkleber richten sich gegen die SPD (hier: "SDP"), die Grünen (hier: "Grünes Bündnis") und die Linke (hier: "Wir Linken"). Mit der Verwendung von Parolen und fingierten Parteilogos werden die abgebildeten Pareteien gezielt diskreditiert
    Quelle: Augenzeug*in
  • 27. April 2019
    Am Abend wurde ein Mann am U-Bhf. Frankfurter Allee aus rassistischen Gründen von zwei Männern attackiert und getreten. Er brach aufgrund der Tritte zusammen.
    Quelle: Stadtteilkoordination Lichtenberg Mitte
  • 27. April 2019
    In der Hänselstr. und an der Ecke Kiefholzstr./ Hohenbirker Weg wurden insgesamt fünf rassistische und extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese warben unter anderem für PI-News.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2019
    Im Zuge der EU-Wahl wurden rechte gefälschte Fake-Aufkleber in der Andreas- / Singerstraße entdeckt. Der Inhalt verunglimpft die Parteien FDP und Grüne mit z. B. folgendem Slogan: „Billige Ferienflüge europaweit verbieten. Nur mit uns.“
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. April 2019
    Unter dem Motto "George Soros - Migration tötet" fand eine Kundgebung der NPD vor der Zentrale der Open Society Foundation am Potsdamer Platz mit ca. 20 NPD-Aktivisten statt. In Reden und Aufrufen bediente sich die NPD antisemitischer Codes gegen den Stiftungsgründer als "asozialem Spekulanten". Ebenso wurde Soros als "Drahtzieher" "grenzenloser Massenzuwanderung" dämonisiert, die "unsere Heimat bis zur Unkenntlichkeit verändern."
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. April 2019
    In der Kaskelstraße wurden mehrere rassistische Aufkleber eines Neonazi-Versands aus Halle gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 26. April 2019
    Gegen 21 Uhr wird in der Boekhstrasse vor Sporthalle der Hesseschule auf einem Tisch ein gemaltes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 26. April 2019
    Am 26. April 2019 wurde im Aucherbachtunnel in Grunewald eine Sprüherei mit dem Wortlaut „EU wird islamisch“ entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 26. April 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. April 2019
    Am 26. April 2019 wurde ein Mann, der eine Kippa trug, in Charlottenburg antisemitisch beleidigt und bedroht. Der 31-jährige Mann befand sich gegen 19.20 Uhr am Kurfürstendamm in Höhe Uhlandstraße. Ein anderer Mann verließ zu dieser Zeit ein Geschäft und lief, als er den 31-Jährigen sah, auf diesen zu und beleidigte ihn antisemitisch und bedrohte ihn. Er stieg daraufhin mit einem weiteren Mann in ein Taxi und fuhr weg.
    Quelle: Tagesspiegel vom 27.04.19, Polizeimeldung Nr. 0980
  • 26. April 2019
    Der AfD Bezirksverband Berlin-Mitte veranstaltete einen "Bürger-Dialog" mit Guido Reil, dem AfD-Kandidaten für die Europawahl auf Listenplatz 2. Reils Reden waren durchwegs durch eine rechtspopulistische diskursive Anordnung von "Wir" = "Die Deutschen" vs. wahlweise "das Regime" = "Brüssel" oder "die Merkel-Regierung", bzw. vs. alle als nicht 'richtige' Deutsche Konnotierte bestimmt. Aus dem Publikum heraus kam es auch zu rassistisch-flüchtlingsfeindlichen Äußerungen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 26. April 2019
    Ein über 60-jähriger Mann in Mitte versucht vergeblich, bei der Krankenkasse einen E-Ersatzrollstuhl zu erhalten, für den Fall, dass sein Rollstuhl defekt ist und repariert werden muss.
    Quelle: Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e. V. Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 26. April 2019
    Gegen 16.15 Uhr wird ein 60-jähriger Mann in der S-Bahn von einem unbekannten Mann rassistisch beleidigt. Auf dem S-Bahnhof Alexanderplatz wird der 60-Jährige von dem Unbekannten mit einem Beutel, der mit Bierflaschen gefüllt ist, auf den Kopf geschlagen.
    Quelle: ReachOut, Polizeimeldung vom 17.06.2019
  • 25. April 2019
    Im Ortsteil Blankenburg wurden vereinzelt Plakate der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Diese waren u.a. reine Selbstdarstellungen, bewarben aber auch die neonazistische Demonstration der JN in Dresden am 01.05.2019.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. April 2019
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an der Tramhaltestelle Mollstraße Ecke Prenzlauer Allee Plakate der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt. Die Plakate befanden sich an offiziellen Werbeflächen und trugen u.a. den geflüchtetenfreindlichen Slogan "geht nach Hause - der Krieg ist vorbei".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. April 2019
    Auf der Müllerstraße, Ecke Seestraße ist erneut ein Hakenkreuz entdeckt worden, das auf ein Wahlplakat aufgesprüht worden ist.
    Quelle: Demokratie in der Mitte Vor-Ort-Büro Wedding/Moabit
  • 25. April 2019
    In der Selchowstr. wurden eine Schmiererei auf abgestelltem Sperrmüll entdeckt. Zu sehen waren die Sprüche "Moslem Dreck" und ein Hakenkreuz, sowie "Geh und wähle AFD, denn sonst ist es vorbei mit Deutschland" und ein Hakenkreuz.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2019
    An der Haltestelle Kleinschewskystr. wurden zwei neonazistische Aufkleber, die sich gegen politische Gegner_innen und geflüchtete Menschen wendeten, entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus dem Onlinehandel eines ehemaligen Blood & Hounor Aktivisten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2019
    Die extrem rechte "Identitäre Bewegung" hat an mehreren U-Bahnhöfen in Mitte illegal Werbeflächen der Firma "Wall" mit eigenen Plakaten überklebt, auf denen Syrer und Syrerinnen zur Rückkehr und die Bundesregierung zur "Remigration", also Abschiebung von Syrer*innen in einen bewaffneten Konflikt aufgefordert werden, denn der Bürgerkrieg ist, anders, als von der IB behauptet, noch nicht vorbei, Oppositionelle werden weiter verfolgt und es gibt, vorsichtig geschätzt, ca. 6 Millionen Binnenflüchtlinge. Ebenso wurde weiteres Propagandamaterial der IB mit diesem Inhalt in der U6 und der M13 im Wedding entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte, Berliner Morgenpost vom 26.04.2018, Tagesspiegel vom 25.04.2018
  • 25. April 2019
    Am frühen Nachmittag fuhr ein Auto langsam an einem Imbiss Dörpfeldstr./ Friedenstr. vorbei. Dabei streckte die Person auf dem Beifahrersitz den Mittelfinger heraus und schrie den dort Arbeitenden entgegen: "Ab mit euch in die Gaskammer." Danach fuhr das Auto schnell davon.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2019
    Als eine Kopftuch tragende Frau mit Kinderwagen und zweitem Kleinkind an der Hand am U-Bahnhof Turmstraße gegen 17.30 Uhr in die U9 in Richtung Osloer Straße einstieg, machten zwei alte weiße Frauen laut hörbar antimuslimisch-rassistische beleidigende Bemerkungen u.a. über die Kinderzahl von Muslimas.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. April 2019
    In der Saalestraße wird ein 36-jähriger Mann gegen 13.00 Uhr von einem Unbekannten aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt und geschlagen.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 25. April 2019
    In Zehlendorf werden gefälschte Aufkleber zur Wahl sowie einer gegen Geflüchtete entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. April 2019
    Am 24. April 2019 wurden auf Postkästen in der Bregenzer Straße Ecke Olivaer Platz in Wilmersdorf Sticker des rechten Mode-Labels „Cuneus Culture“ mit der Aufschrift "bunt genug" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register CW
  • 24. April 2019
    An der Bushaltestelle Imbrosweg Richtung Dardanellenweg wurde ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 24. April 2019
    An der Bushaltestelle S-Bhf. Köpenick in der Bahnhofstr. wurden drei neonazistische Aufkleber, die sich gegen politische Gegner_innen und geflüchtete Menschen wendeten, entdeckt und entfernt. Die Aufkleber stammen aus dem Onlinehandel eines ehemaligen Blood & Hounor Aktivisten.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. April 2019
    Ab 18.00 Uhr fand die wöchentliche Kundgebung des Brandenburger AfD-Abgeordneten Franz Wiese, der Brandenburger AfD und der rechtspopulistischen, flüchtlingsfeindlichen "Merkel-muss-weg-Mittwoch"-Gruppe vor dem Bundeskanzleramt in der Willy-Brandt-Straße in Tiergarten mit ca. 20 Kundgebungsteilnehmenden statt. In Reden wurde gegen politische Gegner*innen Stimmung gemacht. Die meisten Teilnehmenden trugen gelbe Westen und versuchten damit, das Zeichen der französischen Sozialproteste für sich zu vereinnahmen.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 24. April 2019
    Ein Banner am „Bürgertreff Cooperative Mensch“ in der Schöneicher Straße in Hohenschönhausen wurde mit einem NPD-Aufkleber überklebt. Er klebte über dem Bild einer schwarzen Person.
    Quelle: Bürgertreff Cooperative Mensch
  • 24. April 2019
    Am S-Bhf. Schöneweide wurden 8 Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese enthielten rassistische Inhalte, richteten sich gegen politische Gegner_innen oder enthielten die Reichskriegsflagge.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 24. April 2019
    In Berlin-Rudow werden 13 Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. April 2019
    Eine Frau wird aufgrund ihrer Behinderung bei einer Bewerbung um ein Stipendium und eine Arbeit nicht in der Auswahl der Bewerber*innen berücksichtigt.
    Quelle: Antidiskriminierungsberatung Alter oder Behinderung
  • 24. April 2019
    An einer Hauswand in der Naumburger Str. wird ein gesprühter, rechter Schriftzug entdeckt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 23. April 2019
    An der Bushaltestelle Rathaus Treptow wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. April 2019
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden neonazistische Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a., den Slogan "NS ZONE" (heimatverbunden.net).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. April 2019
    Im Ortsteil Hei