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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Aufkleber gegen Antifaschist*innen in Oberschöneweide

    20.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Zudem richtete sich der Aufkleber zusätzlich gegen queere Menschen.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Alt-Treptow

    16.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Kreuzung Bouchéstr./ Karl-Kunger-Str. wurde ein Aufkleber, der für einen extrem rechten Onlineshop warb, entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechter Aufkleber in Plänterwald

    16.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An einer Fußgängerampel an der Kreuzung Dammweg/ Köpenicker Landstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Bewegung Berlin" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • NS-verherrlichende Schmiererei im Weitlingkiez

    16.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Weitlingstraße Ecke Irenenstraße wurde eine auf dem Bürgersteig mit gelber Kreide aufgemalte Schwarze Sonne in Kombination mit dem Schriftzug "Skinheads" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" in Alt-Lichtenberg

    15.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    An der Kreuzung Rhinstraße Ecke Allee der Kosmonauten wurde ein Aufkleber der Neonazipartei "Der III.Weg" des Stützpunktes Spreewald-Lausitz mit der Aufschrift "Familie, Heimat, Tradition" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechter Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    15.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wartiner Straße wurde ein aus einem extrem rechten Versand stammender Aufkleber, der sich gegen politische Gegner*innen richtete gefunden und entfernt. Auf dem Motiv stand die Parole "Heimatliebe vs. Linksgrüner Schwachsinn" (durchgestrichen).

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in der Köpenicker Dammvorstadt

    15.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am Mandrellaplatz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser zeigte durchgestrichene Regenbogenflaggen und titelte "Pädophilie bekämpfen" und "schützt die Kinder". Hierbei handelt es sich um eine gezielte Desinformationskampagne, die queere Menschen in Verbindung mit sexualisierter Gewalt oder Kindesmissbrauch stellen soll.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Hakenkreuz-Schmierereien im Treppenhaus in Charlottenburg

    14.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Treppenhaus am Walter-Benjamin-Platz wurden zwei Hakenkreuz Schmiereren mit schwarzem Edding entdeckt und entfernt. Über das Treppenhaus ist unter anderem eine Kindertagesstätte erreichbar.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • NS-verherrlichendes Graffiti und Naziaufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    14.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der gegen Antifaschist*innen gerichteten Parole "FCK Antifa" gemeldet und entfernt.

    Am Skatetrapez in Wartenberg wurde ein rassistischer Aufkleber mit dem Slogan "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" sowie ein Aufkleber mit dem Motiv "Kniet nieder, die Deutschen kommen" in den Farben der schwarz-weiß-roten Reichsflagge gefunden und entfernt.

    Auf einem Mülleimer auf dem Wartenberger Feld wurden ebenfalls drei extrem rechte Aufkleber mit den Motiven "Rechts vor Links", "Für die Gäste nur das Beste - Remigration" und "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Am Schweriner Ring wurde ein mit den Farben der Reichsflagge besprühter Postkasten gemeldet.

    In der Woldegker Straße wurde ein gegen Antifaschist*innen gerichteter "We hate Antifa"-Aufkleber gefunden und entfernt.

    In der Crivitzer Straße wurde ebenfalls ein Neonaziaufkleber mit der Parole "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge - entdeckt und unkenntlich gemacht.

    In der Egon-Erwin-Kisch Straße wurde ein Aufkleber aus einem Neonaziversand mit der Aufschrift "Hier gilt: Links vor Rechts!" gemeldet und entfernt.

    Auf der Falkenberger Chaussee und am Warnwitzer Bogen wurde jeweils ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Neonaziaufkleber mit der Aufschrift "Antifa = Antideutsch, nutzlos, terroristisch, idiotisch, feige, asozial" in Kombination mit einem durchgestrichenen Symbol der "Antifaschistischen Aktion" gefunden und entfernt.

    Quelle: Berliner Register, Bürger*in
  • Plakate der Neonazipartei "Die Heimat" in Lichtenberg-Nord und -Mitte

    14.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Auto-Unterführung Frankfurter Allee Ecke Rhinstraße bzw. am Tierpark wurden mehrere Pro-Auto Plakate von der Neonazipartei "Die Heimat" an Masten in der Fahrbahnmitte gemeldet.

    Auf der Rhinstraße Höhe Landschaftspark Herzberge wurden ebenfalls ingesamt fünf Pro-Auto Plakate von der Neonazipartei "Die Heimat" gemeldet.

    Auch auf der Rhinstraße zwischen Allee der Kosmonauten und Paul Singer Straße wurden mehrere "Pro Auto"-Plakate von der "Heimat" gemeldet.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in Adlershof

    14.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Adlershof kam es zu einer rassistischen Pöbelei eines Manns gegen eine PoC (Person of Color).

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Rassistischer Aufkleber in der U7

    14.04.2026 Bezirk: Neukölln

    In der U7, an der Haltestelle Lipschitzallee, wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Darauf war der Slogan "White lives matter" abgebildet. Es handelt sich bei „White Lives Matter“ um eine extrem rechte Parole, die als rassistische Umdeutung und Gegenbewegung zur antirassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ entstand. Sie wird gezielt genutzt, um rassistische Diskriminierung zu verschleiern und gleichzeitig Vorurteile in Bezug auf „weiße Opfer“ von Gewalttaten nicht-weißer Täter*innen zu schüren. Die Parole ist Ausdruck weißen Überlegenheitsdenkens.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Neonaziaufkleber in Lichtenberg-Mitte

    13.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Am Bahnhof Lichtenberg wurde an einem Laternenmast ein gegen Antifaschismus gerichteter Aufkleber mit dem Motiv "Love animals - hate Antifa" gefunden und entfernt. Daneben klebte ein Aufkleber mit der Parole "Support your local HKO - Head Kicks Only" - hierbei handelt es sich um eine extrem rechte Jugendgruppierung aus dem Umfeld der "Deutschen Jugend Voran" ("DJV"). Die Gruppierung gibt vor zum Schutz von Kindern mit Gewalt gegen Pädophilie vorzugehen. Das Thema Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Schmiererei gegen Antifaschist*innen und extrem rechte Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    13.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einem Bus der BVG wurde auf Höhe der Zingster Straße ein neonazistischer Zahlencode in Form einer "1161" gemeldet.

    Im Bereich Wartiner Straße, Falkenberger Chaussee und an der Wendeschleife Falkenberg wurden diverse extrem rechte Aufkleber gemeldet und entfernt. Auf den Motiven standen rassistische, antimuslimische und gegen politische Gegner*innen gerichtete Parolen wie u.a. "Habibi-freie Zone - hier wird deutsch gesprochen" in Kombination mit einem Reichsadler, "Euer bunt ist in Wahrheit blutrot!", "Kräuterschnäpse, statt linker Hetze", "Hier wurde linke Propaganda überklebt" und "Keine Liebe für die Antifa!".

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Spindlersfeld

    12.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Oberspreestr. wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.

    In den angrenzenden Straßen wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Schmierereien an der Hasenheide

    12.04.2026 Bezirk: Neukölln

    An einer Mauer an der Hasenheide wurde die Schmiererei "Qinderficker" entdeckt. Zudem wurde an mehreren Stellen in der nächsten Umgebung mehrfach der Buchstabe "Q" gesichtet. Dies gilt als Erkennungszeichen des extrem rechten Verschwörungsmythos QAnon. Die Anhänger*innen glauben, dass ein Geheimbund aus Politiker*innen und Prominenten weltweit Kinder entführen würde, um aus ihnen einen Stoff für Verjüngungskuren zu gewinnen. Mit den Protesten autoritärer Corona-Leugner*innen fand er auch in Deutschland eine starke Verbreitung unter extrem rechten Anhänger*innen von Verschwörungsmythen und der Reichsideologie.

    Quelle: Register Neukölln via Signal
  • Neonazistische Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    12.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Wartenberger Feldmark wurde ein Aufkleber aus einem Neonazi-Versand mit dem Motiv "Hier gilt: Rechts vor Links!" gefunden und entfernt.

    In der Ernst-Barlach-Straße wurde zudem an der BVG-Haltestelle Schweriner Ring ein Neonazi-Aufkleber mit der rassistischen bzw. anti-muslimischen Forderung "Wir müssen draussen bleiben" in Kombination mit darauf abgebildeten muslimischen Menschen entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in, Berliner Register
  • Hakenkreuze in Baumschulenweg

    11.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden auf der Bank vier Hakenkreuze entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazistische Aufkleber in Malchow

    11.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld der Falkenberger Chausee wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und entfernt. Auf den Aufklebern war u.a. das NS-verherrlichende Motiv "NS-Zone" in Kombination mit einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge und durchgestrichenen Black Lives Matter-Symbol, einem durchgestrichenen Hammer- und Sichel-Symbol und einem durchgestrichenen Punk zu sehen. Außerdem wurde ein Aufkleber mit der Parole "Heimatliebe vs. links-grüner Schwachsinn" und ein gegen Antifaschist*innen gerichteter Aufkleber mit dem Slogan "Gegen den Linksterror" mit einer Faust, die das Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt, zu sehen.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Flyer der Neonazipartei "Die Heimat" in Lichtenberg-Nord

    11.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Umfeld des U-Bahnhofes Magdalenenstraße wurden ebenfalls Flyer der extrem rechten Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) in Briefkästen von Anwohner*innen verteilt.

    ​Der Flyer trägt die Überschrift „Re-Migration ist unser Auftrag“ und zeigt die Silhouette eines Flugzeugs. Der Text richtet sich gezielt an „Lichtenberger Bürger*innen“ und nutzt klassische extrem rechte Narrative in Form von Rassismus (Es wird behauptet, eine „Überfremdung“ nehme überhand und Deutsch würde kaum noch gesprochen.), ​Schürung von Ängsten (Es werden unbelegte Behauptungen über steigende Kriminalität durch „Ausländerbanden“ aufgestellt. Zudem wird suggeriert, dass Frauen und Kinder den öffentlichen Raum - ÖPNV, Spielplätze -nicht mehr sicher nutzen könnten.), ​Sozialneid (Migration wird direkt für den Wohnungsmangel verantwortlich gemacht („Wohnungsmarkt wird immer dünner“)) und ​Exklusionsdenken (Mit Parolen wie „Deutsche Straßen für Deutsche Bürger!“ wird ein völkisches Gemeinschaftsverständnis propagiert, das Menschen aufgrund ihrer Herkunft ausgrenzt.).

    ​Herausgeber des Flyers ist der Kreisverband der Partei „Die Heimat“ Lichtenberg.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Extrem rechte Aufkleber in Niederschöneweide

    10.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Am S-Bahnhof Schöneweide und An der Kreuzung Brückenstr./ Spreestr. wurde jeweils ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Extrem rechte Aufkleber in Oberschöneweide

    10.04.2026 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der Mentelinstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    In der Schillerpromenade wurden zwei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber gegen Antifaschist*innen und ein Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" entdeckt und entfernt.

    Auf der Treskowbrücke wurden acht Aufkleber mit der Aufschrift "Patriotische Aktion" und drei Aufkleber gegen Antifaschist*innen entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Neonazischmierereien in Falkenberg

    10.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Auf einem Baustellenschild an der Wendeschleife der M4/ Endstation Falkenberg wurden die neonazistischen Zahlencodes "1161" sowie "88" mit schwarzer Farbe geschmiert.

    Quelle: Lichtenberger Register, Fach- und Netzwerkstelle LichtBlicke
  • NS-verherrlichende Schmiererei im Landschaftspark Herzberge

    10.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    Im Landschaftspark Herzberge wurden auf einer Bank eine NS-verherrlichende "Odalrune" ( Symbol der "Hitler-Jugend", später Verwendung durch die neonazistische "Wiking-Jugend" und den "Bund Nationaler Studenten" ("BNS"); strafbar - die Strafbarkeit ist aber zuweilen strittig.) und eine "Thor"-Schmiererei entdeckt und unkenntlich gemacht.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • NS-verherrlichende und antisemitische Schmiererei in Prenzlauer Berg

    10.04.2026 Bezirk: Pankow

    An einer Hauswand in der Ueckermünder Straße wurden antisemitische und NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. Neben einem Hakenkreuz wurde der Schriftzug „KILL ALL JEWS“ angebracht, der zur Gewalt gegen Jüdinnen und Juden aufruft.

    Kurz darauf übersprühten Anwohner*innen die Parolen mit silbergrauen Herzen und machten sie damit teilweise unkenntlich.

    Quelle: Tagespiegel 13.4.2026
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    10.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Richard-Wagner-Platz wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Neben der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" sind verschiedene durchgestrichene linke Symbole zu sehen. Darunter ein Symbol der Antifaschistischen Aktion und eine Regenbogenfahne.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Neonazi-Aufkleber in Lichtenberg-Mitte

    09.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Wönnichstraße wurden zwei Aufkleber aus einem Neonaziversand gefunden und entfernt. Auf einem Motiv war in NS-verherrlichender Weise eine "Schwarze Sonne" und eine Reichsflagge in "Schwarz-weiß-rot" abgebildet. Auf dem anderen Aufkleber war eine antifeministische Aufschrift zu lesen: "Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!”. Er richtet sich gegen gendersensible Sprache und nimmt mit der Formulierung „Sprache sauber halten” Bezug auf die NS-Zeit.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistische Pöbelei in Karlshorst

    09.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In einer S-Bahn in Richtung Ostkreuz auf Höhe des S-Bahnhofes Karlshorst pöbelte eine männlich gelesene Person gegenüber einer BPoC-Person die rassistische Parole “Deutschland den Deutschen”.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Rassistischer Aufkleber in Neu-Hohenschönhausen

    09.04.2026 Bezirk: Lichtenberg

    In der Ernst-Barlach-Straße 19 wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Remigration Airlines - Für die Gäste nur das Beste" gefunden und entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register, Bürger*in
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Westend

    08.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Frau beleidigte einen Mann antimuslimisch-rassistisch auf seiner Arbeit in Westend. Zuerst forderte sie ihn auf, sich zum Krieg im Iran zu äußern, weil sie ihn als muslimsch wahrgenommen hat, daraufhin brachte sie alle Muslim*innen pauschal mit Gewalt und Terror in Verbindung, sagte sie hasse alle Muslim*innen und meinte zu ihm "ihr müsst alle weg, raus aus Deutschland".

    Der Betroffene war so schockiert und getroffen von diesen Aussagen, dass er in Absprache mit seinem Arbeitgeber seine Arbeit frühzeitig unterbrach und Anzeige erstattete.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung und Benachteiligung in Charlottenburg

    08.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als ein Mann antimuslimisch-rassistische Beleidigungen, die er zuvor erlebt hat, bei einem Polizeiabschnitt in Charlottenburg zur Anzeige bringen wollte, wiederholte der bearbeitende Polizist diese und andere Beleidigungen, behauptete diese seien von der Meinungsfreiheit gedeckt, wurde wütend und wirkte dabei bedrohlich auf den Betroffenen und weigerte sich schließlich die Anzeige aufzunehmen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
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