Pressemitteilung: Auswertung für 2025 der Berliner Register
Extrem rechte Botschaften und Aktionen breiten sich in Berlin weiter aus. Das Zeigen die Berliner Register mit ihrem neuen Bericht für 2025.
Die Koordinierung der Berliner Register leitet das Projekt-Netzwerk der Berliner Register. Du kannst dich mit allen Fragen zum gesamten Projekt-Netzwerk an die Koordinierung wenden.
Koordinierung der Berliner Register
Berliner Register c/o pad gGmbH
Sewanstraße 178
10319 Berlin
Extrem rechte Botschaften und Aktionen breiten sich in Berlin weiter aus. Das Zeigen die Berliner Register mit ihrem neuen Bericht für 2025.
Am 13.05.2025 um 17.00 Uhr stellen wir, die Berliner Register, unsere Ergebnisse für das Jahr 2025 vor. Wir laden alle Anlaufstellen, Kooperationspartner*innen und Interessierten zu unserer Online-Infoveranstaltung ein.
Der Jahresbericht 2024 gibt einen Überblick der Ergebnisse aller lokalen Registerstellen sowie eine Auswertung für die gesamte Stadt. Ergänzend zu den Berichten der Registerstellen sind Beiträge der Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA / MIA Berlin), des Each One Monitorings, der Meldestelle Anti-Asiatischer Rassismus von GePGeMi und der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS) enthalten. Es gibt außerdem ein Interview mit zwei Kolleg*innen von L-Support, die über ihre Arbeit und das Lagebild zu Queerfeindlichkeit sprechen.
In den vergangenen zwei Jahren haben extrem rechte Jugendgruppen in Berlin deutlich an Präsenz und Gewaltbereitschaft gewonnen. Sie treten offen im öffentlichen Raum auf, bedrohen und attackieren politische Gegner*innen, queere Menschen und People of Color. Besonders stark sichtbar ist dieses Phänomen in den Ostberliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Pankow.
Ein Behindertenverband erhielt eine beleidigende E-Mail, die sich in diffamierender Weise gegen ein sehr engagiertes Mitglied sowie Menschen mit Behinderungen allgemein richtete.
Zwei Jugendliche äußerten sich in der Ringbahn zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Schöneberg anti-asiatisch rassistisch gegenüber einem anderen Fahrgast. Zudem sangen sie das "Erika"-Lied. Dabei handelt es sich um ein Marschlied der Wehrmacht von 1938, der Autor und Komponist war ein nationalsozialistischer Funktionär des Reichsarbeitsdienstes. Im Jahr 2025 hatte sich d…