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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Rassistischer Sticker in der Lenbachstraße entfernt

    29.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Lenbachstraße wurde ein Sticker entfernt. Darauf abgebildet war ein Reh und darunter stand Migration. Dabei handelt es sich um eine Umwegkommunikation ( Re-h - Migration ) bzw. ein Bild-Wort-Spiel für das Wort Remigration.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antimuslimischer Rassismus am RAW-Gelände

    28.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Werbeplakat von Claim an der Mauer zum RAW-Gelände wurde der Slogan "Muslime: Ein Teil von Dir! Ein zweiter Blick lohnt sich" insofern verändert, das das T durchgestrichen und darüber ein K geschrieben wurde.
    Die Organisation CLAIM setzt sich bundesweit gegen antimuslimischen Rassismus sowie gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit ein

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Angriff am Mehringdamm

    27.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine nicht-binäre Person und eine Transfrau waren gegen 4:30 Uhr an der Kreutzung Mehringdamm/ Gneisenaustraße unterwegs, als sie von zwei Männern bleidigt wurden. Als sie darauf nicht reagierten, wurde die nicht-binäre Person unvermittelt mit Fäustschlägen angegriffen und stürzte zu Boden. Die Freundin eilte zu Hilfe und wurde ebenfalls zu Boden geschlagen. Auf beide am Boden liegenden Opfer traten und schlugen die Täter weiter ein.
    Erst als mehrere Zeug*innen eingriffen, flüchteten die Täter in Richtung Großbeerenstraße.
    Die Opfer erlitten Kopfplatz- und Schürfwunden und wurden von alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0767 vom 27.06.2026
  • Stolpersteine in der Samariterstraße beschmiert

    27.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Samariterstraße 1 wurden zwei Stolpersteine mit Davidsternen beschmiert. Die Stolpersteine wurden von Anwohner*innen gereinigt.

    Quelle: Stolperstein-Initiative Friedrichshain-Kreuzberg
  • Antisemtischer Sticker in der Admiralstraße entfernt

    25.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Einfahrt in der Admiralstraße wurde ein Sticker entfernt, auf dem stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten darunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • "Sieg Heil" Pöbelei im Kiez Urbanstraße

    25.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 21:05 Uhr wurden an einem Späti nahe Blücherstraße zwei Frauen von drei ca. 40 Jährigen sexuell belästigt und beleidigt. Als sich die Frauen verbal dagegen wehrten, wurden die Kommmentare im Sinne einer Ojektifinzierung immer ekliger und es wurde zudem ein "Sieg Heil" ihnen gegenüber geäußert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff am Lausitzer Platz

    19.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 15:00 Uhr wurde eine 23-jährige Frau am Lausitzer Platz rassistisch angegriffen. Zwei Männer kamen auf sie zu, bleidigten sie rassistisch, zogen ihr an den Haaren und schlugen ihr gegen den Kopf, die Rippen und den Kiefer. Als die Frau zu Boden ging, traten sie weiter auf sie ein.
    Als ein Zeuge der Frau zu Hilfe kam, flohen die Täter.
    Die Frau flüchtete sich nach hause, wo sie zunächst ohnmächtig wurde und später die Polizei alarmierte. Ein Rettungswagen brachte sie zur amublanten Behandlung in ein Krankenhaus.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0739 vom 20.06.2026
  • Antisemitischer Sticker in der Kottbusser Straße

    17.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Bushaltestelle in der Kottbusser Straße wurde ein Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und darunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sachbeschädigung an einer Bank am Springbrunnen Mehringplatz

    16.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Die vom Projekt StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt Ende letzten Jahres am Springbrunnen am Mehringplatz aufgestellte StoP-Bank mit der Botschaft „Hier ist kein Platz für Gewalt an Mädchen und Frauen“, wurde beschädigt. In die Bank wurden mehrere Hakenkreuze geritzt, sowie die völkischen Parolen „Ehre, Stolz“ und weitere, nicht eindeutig erkennbare Schmierereien angebracht.
    Am 19.06.26 wurde die Bank von Mitarbeiter*innen abgeschliffen und neu bemalt.

    Quelle: StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt
  • Antisemitische Schmierereien in der Markgrafenstraße

    15.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Markgrafenstraße wurden die Schmierereien "FCK KIKES" an einem Laternenpfal und "KILL ALL KIKES!" nahe eines Einkaufsladens in der Rudi-Dutschke-Straße unkenntlich gemacht.

    "Kike" ist eine ethnische Beleidigung, die sich gegen Jüdinnen*Juden richtet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in der Friedrichstraße

    14.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Hauswand in der Friedrichstraße Ecke Hedemannstraße wurde der Spruch "BIG UP HAMAS" (Respekt für die Hamas) angebracht. Das S war als Hakenkreuz dargestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propaganda gegen politische Gegnerschaft

    13.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Youtuber streamte live die Demonstration „Gegen die digitale Aufrüstung der Polizei! Keine biometrische Massenüberwachung und KI-Fahndung durch Palantir & Co“, die um 14:00 Uhr an der Warschauer Straße zum Oranienplatz startete. Immer wieder wurde vom Streamer die friedliche Demo potentiell gewaltvoll dargestellt und Eskalationen heraufbeschworen. Zudem wurde ebenfalls nicht wahrheitsgemäß behauptet, dass nur unter Polizeischutz gefilmt werden konnte. Scheinbar als Reaktion auf eine Unterhaltung von Viewern im Chat, wurde der Stolzmonat kurz positiv thematisiert. Dabei handelt sich um eine bundesweite LGBTIQ*-feindliche extrem rechte Kampagne.

    Quelle: Youtube
  • Hakenkreuz im Wriezener Park

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Angebracht war ein Sticker mit der Aufschrift "Antisemitismus ohne mich" und zwei Hände, die sich schützend um einen Davidstern legen. Über den Davidstern wurde ein Hakenkreuz eingeritzt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende, antisemitische Schmiererei an der Hasenheide

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Paket-Packstation wurde die angebrachte Schmiererei "FCK ZIO NZS" so verändert, dass noch Fuck Nazis stehen blieb.
    Die Bezeichnung Zios / Zionisten wird häufig als Code für Juden*Jüdinnen verwendet. Zudem wurde hier ein NS-verharmlosender Zusammenhang zwischen Juden*Jüdinnen und Nazis hergestellt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigung und Bedrohung in der Zeughofstraße

    12.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Nachmittag wurde gegen 15:10 Uhr eine 53-jährige Frau vor einem Ladengeschäft in der Zeughofstraße von einer 59-Jährigen auf ihr Kopftuch angesprochen und rassistisch beleidigt. Dann hat sie mit einem Messer Stichbewegung in Richtung der Betroffenen gemacht. Die alarmierte Polizei nahm die Frau fest.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0710 vom 13.06.2026
  • LGBTIQ*-feindliche Beleidigung am Halleschen Tor

    11.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 12:00 Uhr wurde eine Person, die aus der U6 Bin aus der U6 ausgestiegen und dann hat mich eine männlich gelesene Person beim Aussteigen angebrüllt mit "Scheiß fette Lesbe, verpiss dich." Der Vorfall wurde von anderen Mitfahrenden wahrgenommen, es solidarisierte sich aber niemand mit der betroffenen Person.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Propaganda in der Admiralstraße

    10.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Admiralstraße wurde ein Sticker von einem Parkscheinautomaten entfernt. Darauf stand "EAT ZIONISTS, NOT ANIMALS, FREE PALASTINE" (Esst Zionisten, keine Tiere – Freiheit für Palästina).

    Auf dem Grünstreifen in der Grimmstaße wurden zudem mehrere Sticker mit dem Schriftzug "FROM THE RIVER TO THE SEA, PALESTINE WILL BE FREE." entfernt, die Admiralskulptur in der Admiralstraße wurde mit einem Hamas-Dreieck beschmiert und an einer Hauswand im Graefekiez wurde die Parole "FREE GAZA! ist das neue Heil Hitler!" angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Sticker in der Prinzenstraße entfernt

    10.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Prinzenstraße / Wassertorstraße wurde ein antisemitischer Sticker entfernt. Abgebildet waren drei stilisierte Gleitschirmspringer in den Farben blau, rot und grün, dazu der Slogan: "CON LA RESISTENZA DAL 1948" (mit dem Widerstand von 1948).
    Der Sticker nimmt Bezug auf den Angriff auf Israel und den Gleitschirmeinsatz der Hamaskämpfer am 7. Oktober 2023 und wendet sich zudem gegen das Existenzrecht des Staates Israel.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Runenschmiererei am Mehringdamm

    09.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An Mehringdamm, gegenüber dem Finanzamt, wurde eine Runenschmiererei angebracht. Dabei handelte es sich um türkische Orchon-Runen "𐱅𐰇𐰼𐰰" (in lateinischer Schrift: "Türk"). Diese Symbolik wird überwiegend von türkischen Faschisten, den "Grauen Wölfen", verwendet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wiederholt antisemitische Sticker am Planufer

    09.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Planufer, gegenüber der Synagoge am Fraenkelufer, wurden wiederholt zwei Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten drunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Zudem befand sich im Außenbereich eines Lokals in der Grimmstraße an mehreren Stellen antisemitische Propaganda. Angebracht wurde: "FCK ZIOS" (Fuck Zionisten) und "FCK ISR" (Fuck Israel), die in FOR ZIOS und FOR ISR verändert wurden. Außerdem wurden zwei angebrachte gelbe Schleifen, die für die Solidarität mit den von der Hamas verschleppten Geiseln stehen, mit einem großen roten Kreuz durchgestrichen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propaganda gegen politische Gegner*innen von extrem rechten Youtube-Streamer in der Kreutzigerstraße

    07.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Anschluss an das Straßenfest in der Kreutzigerstraße hielt sich gegen 0:50 Uhr ein extrem rechter Streamer auf, der live auf Youtube streamte. Er filmte einen Polizeieinsatz am Druchgang zur Frankfurter Allee und nutzte die Gelegenheit, dazukommende Gäste des Festes, die sich auf den Heimweg begeben wollten, mehrmals abzufilmen. Der Streamer äußerte sich in seinem Kanal postitiv gegenüber dem brutalen Vorgehen durch die Polizei und veröffentlichte zudem extrem rechte Narrative, wie z. B. "Anfifas sind die größten Faschisten in der heutigen Zeit". Er verbreitete zudem die Behauptung, dass es sich bei den Gästen um Antifas gehandelt hätte und er hätte sich nur unter Polizeischutz entfernen können.

    Das grundlose, massive und überzogene Vorgehen der Polizei gegen Gäste, die das Fest verlassen wollten, führte zudem im Nachgang zu Veröffentlichungen in der Tagespresse und auch Bezirkspolitiker*innen schalteten sich ein. Die von massiver Polizeigewalt betroffenen Festbesuchenden haben sich zusammengeschlossen und fordern eine lückenlose Aufklärung des Polizeieinsatzes, der auch zur Behandlung im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses vorgesehen wurde.

    Quelle: Youtube
  • Rassistische Schmiererei in der Jahnstraße

    07.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine in der Jahnstraße angebrachte Parole "FRIEDEN FÜR KURDISTAN" wurde so verändert, dass dort "FUCK KURDIS" stand. Dabei handelt es sich um antikurdischen Rassismus.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Sticker am Planufer

    05.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Planufer, gegenüber der Synagoge am Fraenkelufer, wurden zwei Sticker entfernt, auf denen stand auf der linken Seite "Vergewaltiger, Nazis Mörder, Verbrecher", auf der rechten Seite "Als Touristen getarnt unterwegs" und unten drunter "Murderer Nazi Israelis YOU ARE NOT SAVE".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Bedrohung politischer Gegner*innen in der Friedenstraße

    05.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 0:45 Uhr wurde eine junge Frau vor ihrem Wohnhaus von einem augenscheinlichen Neonazi auf einem Fahrrad bedroht. Der Mann trug Militärkleidung, eine schuss- bzw. stichsichere Weste und war vermummt. Als er die links gelesene junge Frau sah, holte er ein Funkgerät aus der Tasche und sagte: "Hier ist eine von den Zecken". Daraufhin fuhr er schnell auf die Frau zu, die sich in den Hauseingang flüchten konnte. Die Situation erweckte den Anschein, dass eine, über Funkkontakt in Verbindung stehende, Gruppe gezielt Jagd auf politische Gegner*innen macht.

    Quelle: Berliner Register
  • Antisemitische Schmierereien am Sommerbad Kreuzberg (Prinzenbad) und im Besselpark

    04.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Fotoschlitz des Kinderplanschbeckens im Sommerbad Kreuzberg wurde die angebrachte antisemitische Parole „FRISS KÄFER GOY!“ übermalt. Die Parole greift die Verschwörungserzählung auf, eine angeblich von Jüd*innen kontrollierte Elite wolle Nichtjüd*innen bevormunden und ihnen bestimmte Lebensweisen aufzwingen.

    Im Besselpark, nahe des jüdischen Kindermuseums, wurde an einem Mülleimer die antisemitische Parole "THE GOYM KNOWS" entdeckt. Der Ausdruck stammt aus antisemitischen Internet-Milieus und soll suggerieren, Nichtjüd*innen hätten angeblich geheime Machenschaften einer jüdischen Verschwörung „durchschaut“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Parole an der Blücherstraße

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Ecke Blücherstraße / Urbanstraße wurde an der Rückseite einer Geschäftszeile die antisemitische Parole "ISRAHELL DIE" geschmiert.

    Zudem wurden nur wenige Meter entfernt der Synagoge am Fraenkelufer der Spruch "Free Gaza" und an der Friedhofsmauer Zossener Straße der Spruch "Stop IDF Rapists" und mehrere Palästina-Flaggen angebracht. Auf dem Friedhof haben viele jüdische Menschen ihre letzte Ruhestätte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sozialchauninistischer Angriff im Markgrafendamm

    01.06.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen Mitternacht beobachtete ein Zeuge zwei Männer am Markgrafendamm nahe Laskerstraße. Einer schlug mit einem Baseballschläger auf zwei mutmaßliche Obdachlose ein, der andere sicherte in kurzer Entfernung den Angriff ab.
    Als diese Person den Zeugen erblickte, machte er mit der Hand eine eindeutige Geste in seine Richtung: Er drohte, indem er andeutete, ihm die Kehle durchzuschneiden.
    Der Zeuge wählte den Notruf. Als Krankenwagen und Polizei eintrafen, waren die Täter bereits geflüchtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Beleidigung mit rassistischem Hintergrund am Schlesischen Tor

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine weiß gelesene migrantische Barangestellte wurde von zwei Gästen beim Schließen des Lokals gefragt, ob es hier noch ein anderes Lokal mit „deutscher Bewirtschaftung“ gebe, da sie sich in nicht deutsch geführten Lokalen nicht wohlfühlen würden. Als die Barangestellte sagte, dass sie ebenfalls nicht deutsch sei, erwiderten die beiden Gäste, dass sie aber „deutsch genug“ aussehe. Die Aussage der Gäste, dass sie sich nur bei „weißer“ Bewirtschaftung wohlfühlen würden, wertet alle Menschen ab, die aus ihrer Sicht nicht als „weiß genug“ oder „deutsch genug“ gelten. Die Angestellte empfand die Aussage als rassistisch, fühlte sich beleidigt und bat die Gäste zu gehen. Das „Deutschsein“ wurde hier mit „Weißsein“ gleichgesetzt. Dies verweist auf eine Zugehörigkeit zur deutschen Bevölkerung, die über rassistische Zuschreibungen äußerer Merkmale definiert wird, und deutet auf ein rassistisch-völkisches Verständnis von Deutschsein hin.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Schmiererei in der Wassertorstraße

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In einer Hausunterführung in der Wassertorstraße nahe Wassertorplatz wurde die Schmiererei “CCC” angebracht. Die Buchstaben stellen drei Halbmonde dar und sind das Zeichen der türkischen faschistischen Gruppierung “Graue Wölfe".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Verbreitung extrem rechter Narrative auf Youtube am Beispiel des Blücherplatzes

    28.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein extrem rechter Live-Streamer ging mit einer 2. Person durch den Blücherpark, in dem Familien und Menschengruppen (viele Menschen migrantisch gelesen) mit mitgebrachten Campingstühlen beim Grillen in guter Stimmung den Tag genossen. Beim ungefragten Abfilmen der Parkbesucher*innen wurden durch den Streamer wiederholt rassistische Kommentare abgegeben, die extrem rechte Narrative bedienten. Sie sollten ein Bild der "Umvolkung" erzeugen und migrantisch gelesene Personen wurden verallgemeinert als kriminell stigmatisiert. Zudem sprach er von einer rechtsfreien Zone, in der Menschen Angst (gemeint sind weiße Menschen) haben müssen, sie zu durchqueren. Es wird sich zudem, auch unter mehrmaliger Verwendung des Z-Wortes, abwertend über wohnungslose Menschen in direkter Nähe geäußert, in deren Privatspäre zudem massiv eingedrungen wurde.
    Insgesamt wurde in dem Live-Stream immer wieder rassistischer, diskriminierender Unsinn erzählt und auf ausgewiesenen Grillflächen das angebliche Versagen des Bezirkes thematisiert.

    Quelle: Berliner Register via Youtube
  • Antisemitische Beleidigung im Wassertor-Kiez

    26.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine Person, die am Kottbusser Damm "Death to the IDF!"- Sticker entfernte, wurde von einem etwa 30-jährigen Mann in aggressiver Weise antisemitisch beschmipft. Der Mann verfolgte die Person mit dem Fahrrad und beschimpfte ihn erneut auf der Admiralbrücke.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker am U-Bhf. Kottbusser Tor

    26.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Sticker einer extrem rechten Kampagne wurde die Freilassung von vier verurteilten extrem rechten Straftäter*innen gefordert. Der Sticker wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker mit Werbung für einen extrem rechten Wiener Verlag in der Lobeckstraße entfernt

    26.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Lobeckstraße / Ecke Ritterstraße wurde ein Sticker entfernt, der mit dem Slogan "Du hast genug von Bevormundung & Zensur?" und einem QR-Code für einen extrem rechten Wiener Verlag geworben hatte. Der Verlag wurde ausschließlich zu dem Zweck gegründet, Geld für die extrem rechte Szene zu generieren. Entsprechende Literatur wird dort angeboten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische Sticker in der Grimmstraße

    24.05.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf dem Grünstreifen der Grimmstraße wurden mehrere antisemitische Sticker mit der Aufschrift "FROM THE RIVER TO THE SEA - PALESTINE WILL BE FREE!" entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
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