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Register Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorfalls-Chronik


  • Schmiererei gegen politische Gegnerschaft am Annemirl-Bauer-Platz

    05.10.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An zwei Mülleimern am Annemirl-Bauer-Platz wurde gegen 13:35 Uhr entdeckt, dass angebrachte Antifa-Logos mit "Scheiß Zecken" und "Bastarde" übermalt wurden. Die rechte Propaganda wurde unkenntlich gemacht.
    Zudem wurde eine halbe Stunde zuvor festgestellt, dass in der Simplonstraße mehrere Sticker entfernt wurden, die sich für Feminismus und gegen Wehrpflicht richteten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Behindertenfeindliche Beleidigung am Kottbusser Tor

    26.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 20:00 Uhr wurde ein Rollstuhlfahrer im Fahrstuhl am Kottbusser Tor von einem Radfahrer am Aussteigen gehindert. Der Radfahrer verstellte ihm den Ausgang und sagte sinngemäß: Nein, wir fahren jetzt erst runter – ich lasse dich nicht raus, wir fahren erst nach unten. Eine weitere Frau im Fahrstuhl stieg, um diesen zu verlassen, über das Fahrrad. Der Rollstuhlfahrer beharrte gegenüber dem Radfahrer darauf, aus dem Fahrstuhl gelassen zu werden und drückte wiederholt die Öffnungstaste, so dass der Fahrstuhl nicht weiterfuhr. Eine Frau draußen forderte den Mann ebenfalls auf, den Rollstuhlfahrer aus dem Fahrstuhl zu lassen. Schließlich tat der Radfahrer dies, sinngemäß mit den Worten: Ja, Hauptsache, du kommst weiter.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Behindertenfeindliche Beleidigung in der Skalitzer Straße

    26.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Zwischen den U-Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kam es gegen 23:00 Uhr zu einer behindertenfeindlichen Beleidigung. Ein Rollstuhlfahrer, seine Begleitung und ein Freund gingen die Skalitzer Straße entlang. Zwischen den Bahnhöfen Görlitzer Bahnhof und Schlesisches Tor kamen ihnen zwei junge Männer auf einem E-Scooter entgegen. Im Vorbeifahren rief einer der jungen Männer in Richtung des Mannes im Rollstuhl eine diskriminierende Beleidigung

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in der Wühlischstraße entfernt

    23.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Wühlischstraße, nahe Ecke Gryphiusstraße, wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel mit der Aufschrift "Talahon freie Zone" entfernt.
    "Talahon“ ist ein Schlagwort zur Bezeichnung von Personen mit stereotypen Merkmalen junger Männer mit u.a. arabischem Migrationshintergrund. Die extreme Rechte verwendet den Begriff als Projektionsfläche für das Feindbild junger muslimischer Männer, die als frauenfeindlich, patriarchal und gewaltverherrlichend dargestellt werden. Der Begriff wird gezielt eingesetzt, um diese Gruppe rassistisch abzuwerten.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Schmiererei in der Sorauer Straße

    22.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 18:30 Uhr wurde auf einem Parkscheinautomat in der Sorauer Straße folgende mit Edding angebrachte Schmiererei entdeckt: "Remigration für eure geliebten Görli-Dealer!"

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in der Revaler Straße

    21.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Laternenpfahl in der Revaler Straße wurde ein rassistischer Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Remigration? Na klar!" mit einem Flugzeug und der Schriftzug "AfD" Brandenburg mit Landeslogo.

    Der verwendete Begriff „Remigration“ wird auf dem Sticker als neutral dargestellt. Seit mindestens 2016 nutzen allerdings extrem rechte Akteure den Ausdruck als Kampfbegriff in politischen Kampagnen. Darin beschreibt Remigration euphemistisch die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Versuche, den Begriff positiv umzudeuten, führen zu einer Normalisierung extrem rechter Konzepte.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem recher Sticker am Rudolfplatz entfernt

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker mit der Aufschrift "Ohne AfD sind Katzis traurig" und einer weinenden Katze wurde von einem Laternenmast am Rudolfplatz entfernt. Der Sticker wird über einen exrem rechten Onlinehandel vertrieben.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Homofeindlicher Angriff am Uber Platz

    20.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 0:50 Uhr beobachteten Einsatzkräfte in der Nähe des Uber Platzes, wie mehrere Männer auf einen anderen Mann einschlugen und ihn dabei homofeindlich beleidigten. Der angegriffene Mann gab an, aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden zu sein. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger konnte unmittelbar nach der Tat angehalten und identifiziert werden.

    Quelle: Polizei Berlin Nr. 1220 vom 20.09.26
  • Extrem rechter Sticker am Warschauer Platz entfernt

    19.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Pfahl am Warschauer Platz wurde ein Sticker entfernt. Abgebildet war der Slogan "Echte Frauen sind rechts" und dargestellt war eine blonde Frau mit einer Deutschlandfahne in der Hand.
    Die Bildsprache und der Text versuchen, traditionelle Frauenbilder mit extrem rechter Ideologie zu verknüpfen und moderne feministische oder gleichberechtigungsorientierte Konzepte abzulehnen.
    Der Sticker eines extrem rechten Aktivisten wird über mehrere extrem rechte Onlinehandel verbreitet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in der Sonntagstraße

    19.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Sticker einer rassistischen Organisation aus Österreich, mit der Aufschrift "To Save Europe Remigration" und einem Flugzeug, wurde von einem Parkscheinautomaten in der Sonntagstraße entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Rudolfplatz

    17.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Mülleimer am Spielplatz auf dem Rudolfplatz wurden mehrere rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Abgebildet war ein Schaf und der Slogan "Sommer Sonne Remigration" und "Millionenfache Remigration".

    Zudem waren mehrere Sticker angebracht, u. a. mit der Aufschrift "Ohne AfD sind Katzis traurig" und einer weinenden Katze, aus dem gleichen extrem rechten Onlineshop.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Propaganda gegen politische Gegnerschaft an der Warschauer Straße

    16.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der M10 Endstation in der Warschauer Straße wurde gegen 8:40 Uhr ein Sticker mit der Aufschrift "Antifaschistische Aktion" umgestaltet. Aufgeklebt wurde ein scheinbar selbst angefertigter Ausdruck mit der Aufschrift "Keep your city clean" und ein Männchen, dass ein linkes Logo in einen Mülleimer schmeißt. Diese Art der Darstellung ist eine Adaption und Umkehr einer Kampagne gegen Rechts, "Haltet Eure Kieze sauber" und ein Männchen, dass ein Hakenkreuz in einem Mülleimer entsorgt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Hakenkreuz in der Mainzer Straße entfernt

    15.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Über einen antifaschistischen Sticker in der Mainzer Straße wurde ein Hakenkreuz im Graffiti-Stil geschmiert. Das Graffiti wurde von Anwohner*innen entfernt. Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wiederholt rassistische Sticker am Ostbahnhof

    15.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Straße Am Ostbahnnhof wurden wiederholt rassistische Sticker entfernt. Sie warben mit der Aufschrift "To Save Europe Remigration" und einem Flugzeug für eine rassistische Organisation aus Österreich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker am Ostbahnhof

    12.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Drei Sticker einer rassistischen Organisation aus Österreich, mit der Aufschrift "To Save Europe Remigration" und einem Flugzeug, wurden nahe Ostbahnhof entfernt. Zwei Sticker befanden sich am Ende der Straße Am Ostbahnhof und in der Lange Straße.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker in der Rotherstraße entfernt

    11.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der Rotherstraße wurde von einem Fallrohr ein rassistischer Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel entfernt. Abgebildet war ein Schaf und der Slogan "Sommer Sonne Remigration" und "Millionenfache Remigration".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Wolfsangel in der Kreutzigerstraße

    10.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Im Durchgang von der Frankfurter Allee zur Kreutzigerstraße wurde eine Wolfsangel geschmiert.
    Zudem befand sich an einem Hauseingang in der Proskauer Straße eine mit kleinen Häkchen an den Enden angebrachte Wolfsangel. Die kleinen Häkchen sollen scheinbar verhindern, dass das Symbol eindeutig erkannt und zugeordnet werden kann. Diese Art Schmierereien treten seit Monaten im Gebiet vermehrt auf.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische, verschörungsideologische Äußerungen an der Falckensteinstraße

    08.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Mann saß gegen 10:50 Uhr an einer Straßenkreuzung in der Falckensteinstraße und äußerte in englicher Sprache laut antisemitische Verschwörungsideologien, u. a. "Die Juden kontrollieren alles" und dass "das Geld zu den Juden fließe". Eine Passantin rief ihm auf deutsch zu, dass das nicht geht und er so nicht über Juden reden könne, woraufhin der Mann nur freundlich lachte. Mit den Äußerungen bediente der Mann extrem rechte, antisemitische Verschwörungserzählungen.

    Quelle: Berliner Register
  • Mehrere Wolfsangeln südlich der Frankfurter Allee geschmiert

    08.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Geschmierte Wolfsangeln wurden gleich an mehreren Stellen entdeckt. In weißer Farbe auf dem Boden Wühlisch-/ Ecke Gärtnerstraße, auf einer Fensterbank in der Krossener Straße und in roter Farbe auf einer Bank an der Grünfläche Frankfurter Allee/ Gürtelstraße.

    Weitere, der Wolfsangel sehr ähnlich sehende, Zeichen in weißer Farbe, mit einem kleinen Häckchen an einem Ende des Zeichens, wurden am Ostkreuz Ausgang Sonntagstraße und an einer Ladestation für E-Autos, sowie einen Hauseingang in der Seumestraße angebracht.

    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Hakenkreuz, Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und der extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Transperson am Mehringplatz mit Schusswaffe bedroht

    07.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    In der vergangenen Nacht wurde eine heranwachsende Person am Mehringplatz von zwei bislang unbekannten Männern mit einer Schusswaffe bedroht. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 18-jährige Person gegen 1:30 Uhr auf einer Bank am Mehringplatz gesessen haben, als zwei Unbekannte an sie herangetreten seien. Die beiden sollen sie unter anderem nach ihrer geschlechtlichen Identität gefragt haben. Nachdem sie angegeben habe, eine Transperson zu sein, sei sie von einem der Männer mit einer Schusswaffe bedroht worden. Sie flüchtete daraufhin und alarmierte die Polizei. Die Tatverdächtigen konnten im Bereich des Tatortes nicht mehr angetroffen werden.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1135 vom 07.09.26
  • Antisemitischer Sticker auf einem Wahlplakat an der Admiralbrücke unkenntlich gemacht

    05.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Wahlplakat an der Admiralbrücke von Solid Berlin mit der Aufschrift "Gegen jeden Völkermord" wurde ein angebrachter Sticker mit der Aufschrift "From the River to sea, Palestine will be free" unkenntlich gemacht. Der Slogan „From the River to the Sea, Palestine will be free“ wird im Kontext des Nahostkonflikts vielfach als antisemitisch eingeordnet, da er als Forderung nach einem palästinensischen Staat bzw. einer politischen Ordnung über das gesamte Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer verstanden werden kann und damit nach dieser Lesart das Selbstbestimmungsrecht und die Existenz Israels verneint bzw. negiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Stickerserie in der Holzmarktstraße

    04.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Mindestens 11 Sticker einer rassistischen Organisation aus Österreich, mit der Aufschrift "Send them back" und einem Flugzeug, wurden von Laternenpfählen auf einem Fußweg parallel entlang der Holzmarktstraße entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Singerstraße entfernt

    04.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Wiedholt wurde in einem Wohnhaus in der Singerstraße ein extrem rechter Sticker entfernt. Abgebildet war ein Soldat mit Stahlhelm. Die Aufschrift "Hier wurde linker Müll überklebt" richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Die Abbildung kann als positive Bezugnahme auf die Wehrmacht gelesen werden.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Sticker in der Singerstraße überklebt

    01.09.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Morgen wurden im Aufzug eines Wohnhauses zwei extrem rechte Sticker überklebt. Ein Sticker, von der extrem rechten Partei "Die Heimat" (Nachfolgepartei der NPD), zeigte den Schriftzug "RE-Migration jetzt!" und ein Flugzeug. Der zweite Sticker trug den Slogan "Islamits not wellcome, stay back or we kick you back" und mehrfach das Logo der extrem rechten "Identitären Bewegung".

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Bedrohung in der U3

    30.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein Paar fuhr gegen 15:30 Uhr ab Prinzenstraße in der U3. Kurz vor der Station Gleisdreieck, stand ein Mann in der Nähe auf, trat vor das Pärchen und beleidigte sie lautstark und aggressiv in rassistischer Weise u. a. mit den Worten (TRIGGERWARNUNG!): „Noch ein bisschen, und in Deutschland gibt es keine Deutschen mehr – dieser Idiot hier steht auf dreckige ausländische Muschis. Ich würde dir so heftig in die Vagina treten, bis du keine Kinder mehr bekommen kannst.“ Dabei machte er eine bedrohliche Geste mit der Faust, bevor er die Bahn dann verließ. Die beiden waren von der Situation völlig überrumpelt und fassungslos und erwiderten nichts. Keiner der Mitreisenden unterstützte das Paar. Lediglich ein älterer Mann, der neben ihnen saß, sagte leise: „Das geht jetzt zu weit.“

    Quelle: Berliner Register
  • Rassistische Schmiererei in der Pettenkofer Straße

    30.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Ein in der Pettenkofer Straße anbrachtes Stenzil "Refugees Welcome" wurde mit lila Farbe durchgestrichen. Zudem wurde in unmittelbarer Nähe auf einem Wahlplakat einer Kleinstpartei unter dem Slogan "Erlaubt Euch Empathie!" mit schwarzem Edding "für Nazis" angebracht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Angriff und Beleidigungen am Ostkreuz

    29.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Einsatzkräfte nahmen gestern Nachmittag einen Mann in Friedrichshain fest. Nach derzeitigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen soll der 42-Jährige gegen 15:00 Uhr auf dem Vorplatz des Bahnhofes Ostkreuz am Markgrafendamm laut herumgeschrien und scheinbar ziellos Passanten angegangen haben. Kurz darauf soll der Tatverdächtige versucht haben, einen 25-jährigen Passanten anzugreifen, der sich im Bereich der dortigen Bushaltestelle aufhielt. Dieser soll vor den Angriffen zurückgewichen sein und dabei versucht haben, den Angreifer mit einem Cricketschläger auf Abstand zu halten. Der 42-Jährige soll daraufhin von dem 25-Jährigen abgelassen haben, sodass sich der 25-Jährige umdrehte, um sich zu entfernen. Gleich darauf soll der 42-Jährige zurückgestürmt, den 25-Jährigen gepackt und auf die Fahrbahn geschleudert haben. Dort soll er mit Faustschlägen auf den Kopf des Jüngeren eingeschlagen haben. Zeugen des Geschehens sollen versucht haben, den Angreifer abzuhalten. Erst eingetroffene Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Angriff beenden und den 42-Jährigen festnehmen. Während der Sachverhaltsklärung beleidigte der Angreifer den 25-Jährigen in türkischer Sprache aufgrund seiner Herkunft. Um die Situation zu deeskalieren, wird der Tatverdächtige zu einem Einsatzfahrzeug gebracht. Dort äußerte er den Einsatzkräften gegenüber, dass er "Jagd auf Inder" machen werde. Im Rucksack des Tatverdächtigen fanden die Polizistinnen und Polizisten eine Schreckschusswaffe nebst Munition sowie die Fahne mit drei Halbmonden. Diese ist heutzutage das Parteilogo der extrem nationalistischen türkischen Partei "MHP", die laut Verfassungsschutz als Urorganisation der rechtsextremen "Ülkücü"-Bewegung (Graue Wölfe) gilt. In seiner Bauchtasche fanden sie zudem ein griffbereites Messer. Im Anschluss brachten sie den 42-Jährigen in ein Polizeigewahrsam, wo er dem Polizeilichen Staatsschutz überstellt wurde. Von dort soll er noch heute einem Bereitschaftsgericht zur Prüfung des Erlasses eines Untersuchungshaftbefehles vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1088 und RBB 24 vom 30.08.26
  • Wolfsangel an der Haltestelle Wühlischstraße überklebt

    29.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An der Haltestelle Wühlischstraße/Gärtner Richtung Warschauer Straße wurde ein Wolfsangel Graffiti überklebt.

    Die Wolfsangel wurde in der Zeit des Nationalsozialismus von nationalsozialistischen Organisationen und SS-Einheiten verwendet. Später wurde das Symbol von extrem rechten Organisationen benutzt, die in der Bundesrepublik Deutschland als verfassungsfeindlich eingestuft wurden. Die Wolfsangel ist somit wegen ihrer Geschichte ein Kennzeichen im Sinne der Strafnorm § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) und deshalb in Verbindung mit einer verbotenen Organisation strafbar.
    Das Graffiti reiht sich in eine erkennbare, systematische Serie ein. Das Tag weist dieselbe Handschrift (Schwung, Linienführung und Hooks/Häkchen an den Enden) auf wie weitere Schmierereien an anderen Orten in Friedrichshain und Umgebung. Die Darstellungen nutzen Abwandlungen bekannter rechter Symbole (u. a. Wolfsangel / „Idee der Nation“), um eine direkte Zuordnung und strafrechtliche Verfolgung zu erschweren, bedienen jedoch gezielt denselben extrem rechten Code. Die Anbringung dient der systematischen Reviermarkierung und extrem rechten Raumnahme im öffentlichen Raum.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Sticker in der Scharnweberstraße entfernt

    28.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Von einem Parkscheinautomaten in der Scharnweberstraße / Jessnerstraße wurde ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Thüringen entfernt. Darauf stand "Ich bin als Deutscher geboren und schulde der Welt einen Scheiß", weiter abgebildet war ein Adler teils in den Farben der Reichskriegsflagge und ein Eisernes Kreuz.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • NS-verharmlosende Schmiererei auf Wahlplakat am Platz der Vereinten Nationen

    28.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Auf einem Groß-Wahlplakat der Partei Die Linke am Platz der Vereinten Nationen wurde der abgebildeten Kandidatin ein Hitlerbart angemalt und zudem der Spruch "PALINAZIS F´OFF" angebracht. Der Ausdruck setzt Palästinenser*innen bzw. als palästinasolidarisch wahrgenommene Menschen pauschal mit Nationalsozialist*innen gleich.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitische, NS-verharmlosende Äußerungen auf einer Kundgebung am Askanischen Platz

    26.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Askanischen Platz am Anhalter Bahnhof, direkt an den Informationstafeln für die von den Nazis ab 1942 von diesem Ort nach Theresienstadt deportierten Juden, versammelte sich gegen 17:00 Uhr eine Kundgebung von ca. 40 Leuten mit palästinensischen Flaggen, der Flagge der islamischen Republik Iran und der Flagge des Libanon. Im ersten Beitrag eines Redners wird deutlich auf das Schicksal der deportierten Juden Bezug genommen und vermittelt, dass man sich diesen Ort deshalb ausgesucht hätte. Im weiteren Fortgang schrie eine Frau Sprechchöre in ein Megafon und beschimpfte Zionisten als "Faschisten", den Staat Israel als "Kindermörder", und rief aus, dass Palästina arabisch werden solle. Die Gedenktafeln für die Deportationen waren zu keinem Zeitpunkt zugänglich.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte Schmiererei in der Revaler Straße entfernt

    25.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem Supermarkt in der Revaler Straße wurde in kyrillischen Buchstaben das Wort "ASOW" angebracht, das S wurde dabei als Rune (Wolfsangel) geschrieben. Darunter war ein Hakenkreuz angebracht. Die Wolfsangel ist ein vielfach verwendetes Symbol der extremen Rechten. Im Nationalsozialismus wurde diese u.a. von der Hitlerjugend, der "SA-Standarte Feldherrenhalle" sowie dem "Nationalsozialistischen Schülerbund" verwendet. Das Symbol soll Wehrhaftigkeit ausdrücken.
    Die Schmiererei steht für eine ukrainische, dem Nationalsozialismus nahe stehende "ASOW-Bewegung", die als Symbol die Wolfsangel verwendet und Verbindungen zu extrem rechten Gruppen in Deutschland pflegt.
    Die "ASOW - Bewegung" ist nicht zu verwechseln mit der neonazistischen "ASOW-Spezialbrigade", die in den letzten Jahren einen politischen Wandel weg vom Nationalsozialismus vollzogen haben soll.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Sticker am Dora-Benjamin-Park entfernt

    25.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Dora-Benjamin-Park auf der Halbinsel Stralau wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Eure Vielfalt tötet" entfernt.
    Der Sticker stammt aus einem extrem rechten Onlinehandel und ist Teil einer Serie von Tilda-Memes, die eine blonde junge Frau zeigen. Die Figur ist Teil einer wachsenden Bildwelt, in der blonde, junge, muskulöse Personen als Stellvertreter*innen Deutschlands auftreten. Diese bildliche Darstellung transportiert die in extrem rechten Kreisen verbreitete rassistische Vorstellung, dass nur weiße Personen zum deutschen Volk gehören.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sticker gegen politische Gegnerschaft in der Kreutzigerstraße

    24.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einem linken Projekthaus in der Kreutzigerstraße wurde am Fallrohr ein Sticker aus einem extrem rechten Onlinehandel aus Halle entfernt, der sich gegen die politische Gegnerschaft der extremen Rechten richtete. Der runde Sticker trug die Aufschrift "WER DEUTSCHLAND NICHT LIEBT SOLL DEUTSCHLAND VERLASSEN" und in der Mitte war ein Stiefel abgebildet, der auf ein Antifa-Logo tritt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Antisemitischer Angriff am Kottbusser Tor

    22.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 8:30 Uhr kamen zwei Männer am U-Bhf. Kottbusser Tor auf dem Bahnsteig der U8 ins Gespräch. Der 37-Jährige äußerte sich im Gespräch pro-israelisch eingestellt zu sein, worauf der 39-Jährige ihn mit einem Cuttermesser am Arm verletzte. Alarmierte Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen vorläufig festnehmen, Rettungskräfte behandelten den Verletzten am Ort. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1044 vom 22.08.2026
  • Rassistischer Angriff am Boxhagener Platz

    22.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:00 Uhr wurde ein 36-Jähriger unvermittelt von einem 57-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen und rassistisch beleidigt. Der Verletzte erlitt Schmerzen im Gesicht, lehnte eine medizinische Versorgung durch Rettungskräfte jedoch ab. Der Täter wurde ermittelt. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1046 vom 23.08.2026
  • Rassistischer Angriff an der Warschauer Straße

    21.08.2026 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine mit einem Hijab bekleidete Frau fuhr gegen 11:45 Uhr in Tram M13 Richtung Warschauer Straße. Während der Fahrt soll sie von einem Mann religionsfeindlich beleidigt worden sein. An der Haltestelle Kopernikusstraße/ Warschauer Straße stiegen die 36-Jährige und der Tatverdächtige aus. Während die Frau an einer roten Fußgängerampel wartete, schlug der Mann ihr unvermittelt eine Glasflasche gegen den Kopf. Ein Zeuge leistete der Verletzten Erste Hilfe und alarmierte einen vorbeifahrenden Streifenwagen. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige blieb unerkannt und flüchtete. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 1038 vom 22.08.2026
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