Neukölln

  • Auswertung des Registers Neukölln 2015

    Im Jahr 2015 wurden 133 Vorfälle dokumentiert. Somit hält die Zahl der Meldungen das Niveau des Vorjahres (2014: 126). Bezogen auf Motiv, Stadtteil und Art gibt es jedoch Verschiebungen: Über die Hälfte der Vorfälle sind rassistisch, antisemitisch, antiziganistisch und antimuslimisch motiviert (2015: 82, 2014: 39). Erstmalig wurden die meisten Fälle in Nordneukölln registriert (55). In die Dokumentation sind hauptsächlich Propagandadelikte eingegangen (64).

  • Auswertung Neuköllner Register 2014

    Die Registerstelle Neukölln wurde im Juni 2014 ein Jahr alt.  Im Jahr 2014 registrierte die Registerstelle insgesamt 125 Vorfälle. Gegenüber dem Vorjahr sind das 72 Meldungen mehr (2013: 53) der Sachverhalt stellt eine Steigerung von 135 % dar. Bedingt ist diese Entwicklung zum einen durch die Einführung der Registerstelle Neukölln und Anwerbung von Anlaufstellen sowie durch die neonazistischen Aktivitäten in besondere in Berlin-Rudow und die rassistischen Proteste gegen die Errichtung von Unterbringungen im Berlin-Neukölln.

    Art der Vorfälle und Motive in den Stadtteilen

  • Ist Neukölln ein Problembezirk?

    „Das Problem heißt Rassismus“ könnte man mit dem Slogan der Demonstration gegen Rechtsextremismus vom 2. November 2013 antworten. Für viele Schwierigkeiten ist Neukölln in den Schlagzeilen, aber nur wenig Öffentlichkeit gab es bisher um den hier herrschenden Rassismus.  Dabei ist die Zahl der rechtsextremen Angriffe, die in Neukölln dokumentiert wurden, im Berliner Vergleich ziemlich hoch.