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Register Spandau

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Vorfalls-Chronik


  • Neonazi-Aufkleber in Wilhelmstadt

    29.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Pichelsdorfer Straße wurde ein Aufkleber aus einem neonazistischen Onlineshop mit der Aufschrift „Antifa heißt Opfer sein ...“ entdeckt. Darunter ist eine tote Person mit mehreren Schusswunden zu sehen, die neben einem Mülleimer liegt und blutet.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Rassistische Äußerungen in Altstadt

    25.09.2026 Bezirk: Spandau

    Eine ältere Frau stand vor einem Geschäft und zeigte einem Mann in ihrer Begleitung eine fremdsprachige Aufschrift am Geschäft. Sie sagte zu ihm: „Schon wieder steht hier was Türkisches.“ Bei der Aufschrift handelte es sich um die Übersetzung bzw. fremdsprachige Darstellung des Geschäftsnamens. Weitere Beschriftungen des Geschäfts waren unter anderem auf Deutsch und Russisch sowie in weiteren Sprachen angebracht. Der Mann forderte die Frau zunächst auf, weiterzugehen. Anschließend äußerte auch er sich diskriminierend über Migrant*innen.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Beleidigung in Buslinie M37 in Staaken

    23.09.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Bus der Linie M37 in Richtung Staaken/Hahneberg kam es wenige Haltestellen vor der Endhaltestelle zu rassistischen Beleidigungen gegenüber zwei Frauen mit Kopftuch. Nach dem Einstieg begann ein Mann, sich im Bus laut zu beschweren. Dabei bezog er sich auf die beiden Frauen mit Kopftuch und äußerte, es sei schlimm, dass „solche Frauen wie diese“ sich nicht ausreichend integrieren würden, viele Kinder bekämen und Bürgergeld bezögen. Eine der Frauen widersprach ihm und erklärte, dass sie arbeite und Steuern zahle, aus denen unter anderem auch seine Rente finanziert werde. Der Mann setzte im Laufe der Fahrt seine rassistischen Äußerungen gegenüber den beiden Frauen fort.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber in Altstadt

    23.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Moritzstraße wurde ein Aufkleber einer rassistischen österreichischen Organisation mit der Aufschrift „SEND THEM BACK“ entdeckt. Darauf war ein Flugzeug zu sehen.

    Quelle: Register Spandau
  • Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten in Stresow

    18.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Grenadierstraße in Stresow wurde im Treppenhaus an einer Wand die Schmiererei mit den Schriftzügen „Zecken haben einen kleinen Penis“, „Fuck 161“ und „DJV“ entdeckt. Das Wort „Zecken“ war mit „Nazis“ überschrieben, der ursprüngliche Schriftzug war jedoch noch lesbar.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Rassistische Äußerungen in einem Bus in Staaken

    17.09.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Bus der Linie M37 in Richtung Staaken/Hahneberg kam es zu einem rassistischen Vorfall. Eine ältere Frau machte mehrere rassistische Äußerungen gegenüber Fahrgästen, unter denen sich migrantisch gelesene Personen befanden. Die Frau sagte unter anderem: „So ein Drecksgesindel wie ihr gehört nicht nach Deutschland.“

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerungen und eine bedrohliche Situation gegenüber einer ukrainischen Mitarbeitenden

    17.09.2026 Bezirk: Spandau

    In Hakenfelde kam es zu rassistischen Äußerungen und einer bedrohlichen Situation gegenüber einer ukrainischen Mitarbeitenden in einer Begegnungsstätte. Ein etwa 40- bis 50-jähriger Mann, der einen Stock beziehungsweise einen Stiel, ähnlich dem eines Wischmopps, bei sich trug, betrat die Einrichtung. Dort traf er auf eine Mitarbeiterin, die zu diesem Zeitpunkt allein vor Ort war. Er suchte Hilfe, da er Probleme mit seiner Wohnung hatte. Trotz der Erklärung der Mitarbeitenden, dass er sich an die zuständige Stelle wenden und dort einen Termin vereinbaren solle, blieb der Mann in der Einrichtung. Im weiteren Gespräch sagte der Mann, dass er „Deutscher“ sei, und thematisierte wiederholt die ukrainische Herkunft der Mitarbeitenden. Unter anderem zeigte er sich überrascht, dass sie einen Computer bedienen und schnell tippen könne. Er äußerte die Vermutung, dass sie diese Fähigkeiten beziehungsweise einen entsprechenden Abschluss erst in Deutschland erworben habe. Im weiteren Verlauf beschwerte er sich ausführlich über sein Leben und über Reparaturen in seiner Wohnung. Er sagte, Europa gehe unter, er verstehe Putin und man brauche „Bomben und Raketen”.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Beleidigungen und Bedrohung in Buslinie M36 in Hakenfelde

    17.09.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Bus der Linie M36 in Richtung U Haselhorst kam es zwischen den Haltestellen Amorbacher Weg und Hugo-Cassirer-Straße zu rassistischen Beleidigungen und einer Bedrohung. Eine ältere Frau kam auf eine jüngere Frau zu, die mit ihren zwei Kindern am Platz für Kinderwagen stand, und beleidigte sie rassistisch und sexistisch. Unter anderem sagte sie: „Ihr Ausländer seid alle gleich! , „Schlampe, zieh deinen Rock noch höher”, „Euch sollte man alle rauswerfen” und „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus”. Die jüngere Frau ging zum Busfahrer, um Unterstützung zu holen, doch der Busfahrer lehnte ab.

    Im weiteren Verlauf der Fahrt mischten sich ein Paar, ein Mann und eine Frau, ein und äußerten sich ebenfalls rassistisch gegenüber der betroffenen Frau. Sie sagten: „Ausländer raus! “, „Ihr seid an allem schuld“, „Geht dorthin, wo ihr herkommt, und zwar dorthin, wo ihr wirklich herkommt!“, „Raus aus Deutschland“, „Raus hier“. Während dieser rassistischen Beleidigungen zeigte die Frau aus dem Paar der betroffenen Frau den Mittelfinger. Außerdem bedrohte der Mann die betroffene Frau und sagte: „Pass auf, sonst steige ich mit dir gleich hier aus! Du willst wohl aufs Maul?!“ Die anderen Fahrgäste im Bus unterstützten die beleidigte und bedrohte Frau nicht.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung gegenüber einer Kundin in einem Kaufhaus in Altstadt Spandau

    14.09.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Kaufhaus in der Altstadt Spandau kaufte eine Frau ein reduziertes Kleidungsstück. An der Kasse fragte sie einen Mitarbeiter, ob sie für den Einkauf einen Willkommensrabatt über eine neu eingerichtete Kunden-App nutzen könne. Der Mitarbeiter reagierte darauf mit dem Hinweis, dass der Artikel bereits stark reduziert sei. Daraufhin mischte sich eine andere Kundin aus der Warteschlange ein und sagte lachend: „Die wollen doch immer alles geschenkt haben!“ Der Kassierer reagierte ebenfalls lachend mit den Worten: „Ja, so ist es leider.“ Als die Frau darauf hinwies, dass sie lediglich nach dem in der App angebotenen Rabatt gefragt habe, äußerte die Kundin erneut lachend: „Schenken Sie es ihr doch einfach, so will sie es haben.“

    Quelle: Bürger*innenmeldung, Register Spandau
  • Bedrohung der Mitglieder*innen einer Partei bei einer Wahlkampf-Aktion

    13.09.2026 Bezirk: Spandau

    Bei einer Wahlkampf-Aktion der Partei Die Linke in Wilhelmstadt wurden die Mitglieder der Partei von einer Gruppe bedroht und verfolgt, die allesamt ähnlich mit Bomberjacken und Springerstiefeln gekleidet waren. Die Gruppe bezeichnete sich selbst als extrem rechts. Die Mitglieder sahen diese Gruppe zuerst an einer Kneipe, als sie vorbeigingen. Danach sprachen die Personen aus der Gruppe zwei Mitglieder an und fragten, ob sie von den Linken seien. Sie bezeichneten sich selbst als "rechtsradikal" und traten sehr laut und bedrohlich auf. Anschließend fuhren sie mit dem E-Scooter die Straße auf und ab und sprachen die Mitglieder erneut an. Einer aus der Gruppe zeigte den Mittelfinger. Die Personen aus der Gruppe verfolgten die Mitglieder bis zur Geschäftsstelle der Partei „Die Linke“ und äußerten, dass sie extrem rechts sind, Hitler und die AfD gut finden. Sie sagten auch Sprüche wie: „Wenn die Ampel ausfällt, dann gilt rechts vor links”. Später gingen sie irgendwann wieder und fuhren weiter.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Extrem rechter Aufkleber in Spandau

    12.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße vor dem Rathaus wurde auf einer BSR-Mülltonne ein Aufkleber mit der Aufschrift „Generation Remigration“ entdeckt. Darauf war ein Flugzeug zu sehen.

    Quelle: Register Spandau
  • Anti-Schwarze rassistische Beleidigung in Altstadt

    07.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Altstadt Spandau kam es zu einer anti-schwarz rassistischen Beleidigung. In der Mönchstraße wurde eine junge, Schwarze Frau von einem jungen, weißen Mann mit dem N-Wort beschimpft.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerung in Altstadt

    07.09.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße äußerte eine Frau sich rassistisch und sagte: „Ausländer müssen raus.“ Ein Mann sprach die Frau darauf an und erklärte ihr, dass ihre Aussage rassistisch sei. Daraufhin ärgerte sich die Frau und ging weiter.

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechter Aufkleber in der Neuendorfer Straße

    05.09.2026 Bezirk: Spandau

    Am Lidl in der Neuendorfer Straße wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt, der über einen Aufkleber von „keinbockaufnazis.de“ geklebt wurde. Darauf sind die Deutschland- und die Reichsflagge sowie der Spruch „Hand in Hand für das Vaterland“ zu sehen. Der Aufkleber wurde unkenntlich gemacht.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in der Altstadt Spandau

    05.09.2026 Bezirk: Spandau

    An der Carl-Schutz-Straße in der Altstadt Spandau hielt der Bezirksverband der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) einen Informationsstand ab. Dort wurde eine Broschüre mit der Überschrift „Tradition, Innovation, Zukunft: Unsere Eckpunkte für Spandau“ verteilt. In der Broschüre werden Narrative bedient, die rassistischen Erzählungen folgen. So werden „Ausländer“ bzw. Migrant*innen pauschal als Grund für städtische Kriminalität dargestellt. Zudem wird darin der Begriff „Massenmigration“ abwertend verwendet. Dieser ist rassistisch konnotiert, da er dazu dient, Migration pauschal als unkontrollierte und bedrohliche Bewegung darzustellen, die laut dem Flyer u. a. „Schaffenskraft und Innovation“ gefährden würde.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerungen im Bus in Haselhorst

    02.09.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Bus der Linie X33 in Richtung Märkisches Viertel kam es zwischen den Bushaltestellen U Haselhorst und Siedlung Haselhorst zu einem rassistischen Vorfall. Beim Aussteigen äußerte ein Mann sich rassistisch abfällig gegenüber einer Frau mit Kopftuch und einem kleinen Kind, die neben der Bustür saßen.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechter Aufkleber in Wilhelmstadt

    01.09.2026 Bezirk: Spandau

    An der Bushaltestelle Melanchthonplatz in Richtung Gatow/Kladow wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Patriotische Aktion” entdeckt. Dies verweist auf eine extrem rechte Gruppe.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistische Äußerungen in Spandau

    01.09.2026 Bezirk: Spandau

    In Spandau kam es zu rassistischen Äußerungen gegenüber BIPoC-Personen. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das angegebene Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Rassistische Beleidigung in Altstadt Spandau

    26.08.2026 Bezirk: Spandau

    In der Havelstraße kam es zu rassistischen Beleidigungen gegen eine Frau mit Kopftuch und ihren Mann. Als die Frau draußen auf den Stühlen eines Restaurants saß und auf ihr Essen wartete, äußerte ein vorbeilaufender Mann sich abfällig über sie mit den Worten: „Die müssen nie arbeiten." Die Frau entgegnete, dass sie arbeite. Der Mann sagte trotzdem, dass sie sowieso nur Bürgergeld beziehen würde. Im anschließenden Gespräch mit dem Ehemann der Frau sagte der Mann, dass sie bloß Migranten seien, und er in Deutschland machen dürfe, was er wolle, weil er Deutscher sei.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register
  • Anti-Schwarzer rassistischer Angriff in Haselhorst

    12.08.2026 Bezirk: Spandau

    In Haselhorst wurde ein Schwarzer Mitarbeiter einer Reinigungsfirma bei der Arbeit von einer weißen Frau aus rassistischer Motivation mit einem Messer so schwer verletzt, dass er bleibende körperliche Beeinträchtigungen davontrug.

    Quelle: NARUD e.V.
  • NS-verherrlichende Schmierereien und Anti-Antifa-Graffitis in Spandau

    08.08.2026 Bezirk: Spandau

    Auf dem Bullengrabenweg zwischen Egelpfuhlstraße und Päwesiner Weg wurden verbotene, NS-verherrlichende Schmierereien sowie „FCK Antifa“-Graffiti und ein Anti-Antifa-Zahlencode entdeckt.

    Bei den NS-verherrlichenden Schmierereien handelte es sich um die verbotene SA-Parole „Alles für Deutschland“, die zusammen mit der schwarz-gold-gelben Flagge auf dem Boden beschmiert war. Es wurde berichtet, dass Anzeige erstattet wurde.

    Darüber hinaus wurde ein weiteres Graffiti mit dem Schriftzug „AFD 1161” auf einem Eisengeländer an einer Fußgängerbrücke entdeckt. Der Zahlencode „1161“ steht für „Anti-Antifa“.

    Außerdem wurden zwei „FCK Antifa“-Graffiti auf Betonsitzbänken gesichtet. An der anderen Seite der Betonsitzbank waren „AFD“-Schriftzüge zu sehen.

    In der Nähe dieser Schriftzüge wurden an verschiedenen Orten „AFD“-Graffitis gesichtet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Rassistischer Aufkleber in Altstadt Spandau

    05.08.2026 Bezirk: Spandau

    In der Jüdenstraße wurde ein teilweise entfernter, aber noch lesbarer rassistischer Aufkleber entdeckt, der auf einem Laternenpfahl geklebt wurde und die Aufschrift „Heute sind wir tolerant – Morgen fremd im eigenen Land!“ trug. In der Nähe wurde ein weiterer solcher Aufkleber auf einem Laternenpfahl gesichtet, allerdings war der Slogan darauf nicht lesbar. Der Slogan wird der ehemaligen extrem rechten Partei „NPD“ zugerechnet.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Queerfeindliche Beleidigungen in Spandau

    01.08.2026 Bezirk: Spandau

    In Spandau ereigneten sich queerfeindliche Beleidigungen und Bekehrungsversuche gegenüber einer mitarbeitenden Person in einem Café. Zum Schutz der betroffenen Person werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Tag des Vorfalls.

    Quelle: Bezirkliche Anlaufstelle
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Spandau

    29.07.2026 Bezirk: Spandau

    In der Schönwalder Straße, kurz vor der Ecke Neuendorfer Straße, wurde eine Frau, die einen Hijab trug, antimuslimisch-rassistisch beleidigt. Auf dem Gehweg lief ein Mann in ihre Richtung. Als er sich näherte, ging die Frau vorsichtshalber zur Seite. Während er weiterlief, sagte er: „Verpiss dich, du Muslim!“.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Queerfeindliche und rassistische Aufkleber in Falkenhagener Feld

    21.07.2026 Bezirk: Spandau

    Am Germersheimer Platz wurde ein queerfeindlicher Aufkleber mit der Aufschrift „#Stolzmonat statt Pridemonth“ entdeckt. Darauf ist zu sehen, dass der Fahnenmast dieser sogenannten „Stolz-Flagge“ in der Pride-Flagge steckt, die horizontal steht. Der Aufkleber wurde überklebt.

    Außerdem wurden viele kleine Sticker mit der Aufschrift „Deutschland zuerst“ auf Plakaten der Partei Die Linke zum Thema Milieuschutz entdeckt. Auch diese Aufkleber wurden überklebt.

    Quelle: Die Linke Spandau
  • Rassistische Äußerungen in Wilhelmstadt

    17.07.2026 Bezirk: Spandau

    In der Földerichstraße sprach eine Person eine Mitarbeitende eines Stadtteilladens plötzlich an und äußerte sich rassistisch. Die Person fragte, ob die Mitarbeitende die Aussage „gesunde Deutsche sollten unter sich reproduzieren, um eine reine deutsche Nation zu schaffen" teilt. Die Mitarbeitende war schockiert, unterbrach die Person und sagte deutlich, dass sie diese Aussagen nicht unterstützt.

    Quelle: Stadtteilarbeit Wilhelmstadt
  • Homofeindliche Bedrohung mit Messer in Wilhelmstadt

    16.07.2026 Bezirk: Spandau

    Im Südpark an der Heerstraße Ecke Jaczostraße kam es zu einem homofeindlichen Vorfall. Ein 38-jähriger Mann wurde von einem anderen 38-jährigen Mann gefragt, ob er homosexuell sei. Nachdem der Mann die Frage bejaht hatte, zeigte der andere ihm ein Messer und drohte, ihn damit zu verletzen. Der bedrohte Mann entfernte sich aus der Situation und informierte die Polizei.

    Quelle: Polizeimeldung vom 17.07.2026 Nr. 0867, bz-berlin.de 17.06.2026, evangelische-zeitung.de 17.06.2026, queer.de 17.07.2026
  • Rassistische Äußerungen beim Einkaufen in Altstadt

    16.07.2026 Bezirk: Spandau

    Am Markt kam es in einer Bäckerei zu rassistischen Äußerungen während eines Gesprächs zwischen zwei Kunden und einer Mitarbeiterin. Im Gespräch wurden unter anderem Aussagen wie „Es gibt keine Deutschen mehr hier, alles nur Ausländer. Irgendwelche Schwarze ...“ gemacht.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Anti-schwarze rassistische und sexistische Beleidigung in Spandau

    14.07.2026 Bezirk: Spandau

    In der Lutherstraße kam es zu einer anti-schwarz rassistischen und sexistischen Beleidigung. Ein Mann beleidigte eine schwarze Frau, die mit ihrem Kind unterwegs war, als „N[-Wort]-Schwein“. Der Mann sagte der Frau, sie solle zurück unter ihren Stein gehen, wo sie herkomme. Außerdem bezeichnete der Mann die Frau als „Schlampe“ und sagte, sie solle anschaffen gehen. Es wurde berichtet, dass die Frau keine Unterstützung von den Umstehenden erhielt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Queerfeindlicher Angriff in Hakenfelde

    09.07.2026 Bezirk: Spandau

    In der Rauchstraße wurde eine nicht-binäre Person von drei Jugendlichen angegriffen und beleidigt. Die Jugendlichen beleidigten die Person zunächst aufgrund ihres Aussehens. Danach attackierten zwei von ihnen die Person mit einer leeren Plastikflasche und Badelatschen. Außerdem feuerte der dritte Jugendliche zwei Feuerwerkskörper auf die Person ab. Diese explodierten über der Person. Die Person wurde dabei nicht verletzt.

    Quelle: Polizeimeldung vom 10.07.2026 Nr. 0834, stern.de 10.06.2026
  • Rassistischer Aufkleber in Wilhelmstadt

    04.07.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Wohnhaus in der Wilhelmstraße wurde ein rassistischer Aufkleber am Fenster einer Zwischenetage entdeckt. Auf dem Aufkleber stand der Slogan „Für die ‚Gäste‘ nur das Beste! – Heimflug-Remigration Airlines“. Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimische-rassistiche Schmierereien in Staaken

    03.07.2026 Bezirk: Spandau

    In einem Fahrstuhl eines Hochhauses in der Obstallee wurden antimuslimische Schmierereien entdeckt, die das K*-Wort sowie Mordwünsche gegen Araber*innen enthielten. Darunter befand sich eine weitere Schmiererei, die in unterschiedlichen Schriften verfasst war und einen antiziganistischen Ausdruck enthielt.

    Quelle: Bürger*innen Meldung
  • Rassistische Äußerungen in Spandau

    01.07.2026 Bezirk: Spandau

    In Spandau kam es zu rassistischen Äußerungen. Ein Mann und eine Frau liefen an der offenen Tür eines Alphabetisierungsprojektes vorbei. In Türnähe saß eine muslimische Frau mit Kopftuch. Die Frau schaute durch die offene Tür in den Kursraum und sagte im Weggehen laut und in hämischem Tonfall: "Na, dann lernt mal schön Deutsch." Die Betroffene nahm dies als rassistisch motiviert wahr.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Extrem rechte Aufkleber in Hakenfelde

    30.06.2026 Bezirk: Spandau

    Am Rustweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt. Einer davon trug die Aufschrift „Einigkeit, Recht, Freiheit“, unterlegt mit den Farben Schwarz-Rot-Gold. Auf dem zweiten Sticker stand „Unser Land zuerst“ auf blauem Hintergrund mit einer schwarz-rot-goldenen Fahne. Beide stammten aus einem extrem rechten Versandhandel.

    Quelle: Berliner Register
  • Extrem rechte und rassistische Aufkleber in Spandau

    29.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Mauerstraße vor dem Kulturhaus wurde am Schaukasten ein extrem rechter Aufkleber mit der Aufschrift "Der einzige Fachkräftemangel herrscht im Bundestag" - umrandet von einer schwarz-weiß-roten Reichsflagge – entdeckt und entfernt. Darunter war ein weiterer Aufkleber von der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zu sehen.

    In der Carl-Schurz-Straße wurde darüber hinaus ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Nett hier. Aber sollten Sie nicht abgeschoben werden?“ entdeckt. Die Aufschrift war auch auf Arabisch zu lesen.

    Quelle: Bürger*innen Meldung, Register Spandau
  • Queerfeindliche Kommentare in verschiedenen Facebook-Gruppen aus Spandau

    23.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Facebook-Gruppe „Mein Spandau“ wurden unter einem Beitrag von unterwegs-in-spandau.de über die Pride-Month-Veranstaltungen in der Stadtbibliothek Spandau vom 23.06.2026 queerfeindliche Kommentare sowie ein Sticker mit der Aufschrift „Stolz statt Pride“ und ein weiterer Sticker mit der Aufschrift „Stolzmonat“ entdeckt. In den Kommentaren wurde das Queersein als „Schwachsinn“ bezeichnet. In der Facebook-Gruppe „Spandau News“ wurde unter dem Beitrag über dieselbe Pride-Month-Nachricht ein anderer queerfeindlicher Kommentar entdeckt.

    In der Facebook-Gruppe „Spandau-Mein Stadtteil“ wurde ein weiterer queerfeindlicher Kommentar unter einem Beitrag vom 02.06.2026 entdeckt. Der Beitrag verlinkt zu einer Nachricht mit der Überschrift „Spandau zeigt Flagge“ von unterwegs-in-spandau.de. In der Nachricht geht es um die Einladung des Bezirksamts Spandau zu einer öffentlichen Kundgebung zum Hissen der Regenbogenflagge vor dem Rathaus Spandau. Eine Person hatte in den Kommentaren gefragt, wann die Flagge wieder herunterkomme, und eine andere Person hatte sich geäußert, dass es völlig unnötig wäre

    Quelle: Bürger*innen Meldung
  • Rassistische Äußerungen in Kladow

    23.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Anlegestelle in Kladow in der Imchenallee kam es während eines Gesprächs zu rassistischen Äußerungen. Eine junge Frau saß während ihres Essen auf einer Parkbank an der Anlegestelle, als sich eine ältere Frau zu ihr setzte. Sie begannen, miteinander zu sprechen. Während des Gesprächs merkte die ältere Frau der jüngeren viermal an, dass sie sehr gut Deutsch spreche und das hätte sie nicht erwartet. Die junge Frau stellte jedes Mal klar, dass sie in Deutschland geboren ist. Darauf reagierte die ältere Frau mit der Äußerung, dass die junge Frau aber nicht wirklich aus Deutschland sei, da ihre Eltern aus einem anderen Land gekommen seien. Darüber hinaus sagte die ältere Frau, dass sich solche Leute wie die junge Frau bzw. ihre Familie und andere ähnliche Kreise nicht integrieren und sich nicht an die Werte und Normen von Deutschland bzw. diesem Ort halten.

    Quelle: Register Spandau
  • Extrem rechte Aufkleber und LGBTIQ*-feindliche Propaganda in Hakenfelde

    22.06.2026 Bezirk: Spandau

    An der Bushaltestelle im Rustweg wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Einer davon trägt die Aufschrift „Patriotische Aktion“. Auf dem zweiten Sticker stand auf schwarz, rot, goldenen Hintergrundfarben "Make Germany Great Again".

    Darüber hinaus wurde an der Bushaltestelle Johannesstift eine zerrissene Regenbogenflagge auf dem Boden gesichtet.

    Quelle: Berliner Register
  • Reichsbürger-Aufkleber in Spandauer Neustadt

    17.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Schönwalder Straße wurde ein Aufkleber der verschwörungsideologischen Reichsbürgergruppe "Ewiger Bund 1871" auf dem Schaukasten eines Stadtteilzentrums entdeckt. Die auf dem Aufkleber genannte Website enthält rassistische sowie den Nationalsozialismus verharmlosende Inhalte.

    Quelle: Meldeformular der Berliner Register, Stadtteilzentrum Paul Schneider Haus
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten

    16.06.2026 Bezirk: Spandau

    Am Spekteweg wurden am Vorgartenzaun eines Jugendzentrums, das Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Erfahrungen Sozialberatung, Gruppenaktivitäten, Sportangebote usw. anbietet, zwei Aufkleber entdeckt. Auf einem der Aufkleber stand: „Go Woke Go Broke“. Dieser Slogan wird häufig von US-amerikanischen rechtskonservativen Gruppen benutzt. Dort wird „woke” als abwertender politischer Begriff verwendet, um Engagement gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit negativ darzustellen.

    Der weitere Aufkleber trug die Aufschrift „Antidemokratische Waschlappen“ und richtete sich auch in seiner Bildsprache gegen Antifaschist*innen.

    Quelle: Jugendtreff Kandeler Weg
  • Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und Neonaziaufkleber in Spandau

    16.06.2026 Bezirk: Spandau

    Im Koeltzepark wurden zwei Aufkleber an verschiedenen Seiten im Park entdeckt. Einer davon trägt die Aufschrift „Zecken-Jagt-Kommando Deutschland 49“ entdeckt. Der Aufkleber überklebte einen antifaschistischen Aufkleber.

    Ein weiterer teilweise entfernter Aufkleber trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen nationalsozialistischer Aussagen zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistischer Aufkleber in Altstadt Spandau

    12.06.2026 Bezirk: Spandau

    In der Carl-Schurz-Straße, vor dem U-Bahneingang, wurde ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift „Poland for Whites Only“ entdeckt. Darauf war ein Cartoonbild, auf dem Männer in stereotyper arabischer und indischer Kleidung gezeigt wurden, sowie ein schwarzer Mann und eine Frau mit Tschador. Das Bild wurde rot durchgestrichen.

    Quelle: Register Spandau
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