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Register Reinickendorf

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Vorfalls-Chronik


  • Antimuslimische Schmiererei in Heiligensee

    19.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Schulzendorf in Heiligensee wurde eine antimuslimische Schmiererei auf einem Stromkasten entdeckt. Mit einem roten Stift wurde "Fuck Islam" und "Fuck Araber" geschmiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Sticker in Wittenau

    18.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Mülleimer wurde ein Sticker des extrem rechten Versandshops "Patriotenshop" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Aufkleber an Haltestelle in Frohnau

    11.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Anzeige-Säule einer Bushaltestelle am Bahnhof Frohnau am Ludolfinger Platz wurde ein Aufkleber der Neonazi Kleinstpartei "Der III. Weg" mit einer rassistischen Botschaft entdeckt und überklebt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Sticker gegen Antifaschist*innen im Märkischen Viertel

    02.04.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf der Straße Senftenberger Ring im Märkischen Viertel wurden zwei Sticker, die sich gegen Antifaschist*innen richteten, entdeckt und überklebt. Auf einem Aufkleber wurden diese in entmenschlichender Form als "Zecken" bezeichnet. Die Sticker waren aus dem extrem rechten Versandhandel "Patriotenshop" der Jugendgruppierung "Patriotische Bewegung".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistisches Graffiti im Märkischen Viertel

    27.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am ehemaligen Gebäude einer Sportstätte in der Königshorster Straße wurde ein großes Graffiti mit rassistischen und antiziganistischen Schriftzügen gesprüht. Die Schriftzüge wurden inzwischen verändert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut extrem rechte Sticker in Frohnau

    25.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Erneut wurden auf dem Maximiliankorso in Frohnau mehrere Sticker der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt. Die Sticker enthielten Aussagen gegen politische Gegner*innen der extremen rechten, sowie rassistische und NS-verherrlichende Botschaften.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Mehrere extrem rechte Sticker in Frohnau entdeckt und entfernt

    24.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In Frohnau an der Verkehrsinsel beim Eingang in den Ludwig-Lesser-Park wurden mehrere Sticker von der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg" gefunden und entfernt. Die Sticker enthielten Eigenwerbung sowie Inhalte, die sich gegen Antifaschist*innen richteten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Fast 100 extrem rechte Sticker in Frohnau entdeckt

    23.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Nähe der Evangelischen Schule Frohnau entlang der Straßen Maximiliankorso, Sigismundkorso, Alemannenstraße und am Ludolfingerplatz in Frohnau wurden insgesamt knapp 100 extrem rechte Sticker entdeckt, u. a. auf dem Schaukasten der Reinickendorfer SPD, und teilweise entfernt. Die Sticker waren größtenteils vom Berliner Ableger der Neonazi-Kleinstpartei "Der III. Weg". Die Botschaft der Sticker richtete sich gegen Antifaschist*innen. Andere Sticker enthielten rassistische Aussagen und Forderungen wie die nach "Remigration".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • NSDAP-Schmiererei am Bahnhof Alt-Tegel

    17.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am aktuell geschlossenen Eingang des U-Bahnhofs Alt-Tegel wurde eine NSDAP-Schmiererei entdeckt. Diese war mit roter Farbe auf die Absperrung der BVG gesprüht worden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Benachteiligung einer behinderten Person in Reinickendorf

    13.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Person mit Behinderung wurde in Reinickendorf durch einen Dienstleistungsanbieter herablassend behandelt und diskriminiert, nachdem sie Termine absagen musste. Dies verschlimmerte sich noch, nachdem die Person ansprach, dass sie sich diskriminiert fühle.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Schmierereien in Heiligensee

    10.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An drei Stromkästen auf der Hennigsdorfer Straße in Heiligensee wurden Schriftzüge mit dem Code "1161" und der Abkürzung "LNKS BXN" und "FCK LNKS" entdeckt. Der unter Neonazis verbreitete Code "1161" steht für Anti-Antifaschistische Aktion und die Kürzel "FCK LNKS" (= Fuck Links) sowie "LNKS BXN" (= Links Boxen) richten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Dutzende extrem rechte Sticker in Frohnau entdeckt

    05.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Im Ortsteil Frohnau in den Straßen Sigismundkorso, Maximiliankorso, Speerweg, Laurinsteig und Ludolffingerplatz wurden circa 20 extrem rechte Aufkleber entdeckt und teilweise entfernt. Die Sticker waren von der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" und dem rechten Musiklabel "Sub:Version Production". Die Aufkleber richteten sich hauptsächlich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten. Außerdem propagierten sie mit dem rassistischen Spruch "Deutschland den Deutschen" sowie der rassistischen Forderung "Remigration jetzt!" einen völkischen Nationalismus.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Angriff im Märkischen Viertel

    03.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf dem Gehweg des Dannenwalder Wegs im Märkischen Viertel wurde eine 16-Jährige rassistisch beleidigt und angegriffen. Laut Angaben der Polizei wurde sie gegen 12:15 Uhr von einem unbekannten Mann beleidigt, während er auf ihr Kopftuch zeigt. Etwas später soll der Mann versucht haben, ihr das Kopftuch vom Kopf zu ziehen. Dabei wurde sie am Hals gewürgt und erlitt Schmerzen. Anschließend entfernte sich der Mann. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0238 vom 04.03.2026
  • Extrem rechte Sticker an Parteibüro im Ortsteil Reinickendorf

    02.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Geschäftsstelle der Partei "Die Linke" am Schäfersee wurden zwei Sticker entfernt. Ein Sticker hatte die Aufschrift "FCK ANTIFA". Auf dem zweiten Sticker war ein Soldat auf einer Deutschlandflagge in einer stilisierten Wehrmachtsuniform, der sich den Finger vor den Mund hält, und der Spruch "Hier wurde linker Müll überklebt" (in Frakturschrift) abgebildet. Die Abbildung kann als positive Bezugnahme auf die Wehrmacht gelesen werden. Der Aufkleber enthielt zudem den Verweis auf das Instagramprofil der extrem rechten "Patriotischen Bewegung".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Sticker im Ortsteil Wittenau

    02.03.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke Eichborndamm und Am Rathauspark wurde ein rassistischer Sticker des neurechten Social Media Kanals "Wilhelm Kachel" entfernt. Auf dem Sticker war eine weiße blonde Frau zu sehen, die mit dem Finger zeigt. Über dem Bild stand in weißer Schrift mit blauer Unterlegung "Nett hier! Aber gehörst du nicht abgeschoben?".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Sticker in Reinickendorf-Ost

    27.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Vor dem S-Bahnhof Alt-Reinickendorf wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. Auf ihm stand "Deutsche Jugend voran!" und es war eine Person mit einer schwarz-rot-goldenen Hasskappe abgebildet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Angriff in Reinickendorf

    21.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Bushaltestelle in Reinickendorf kam es zu rassistischen Beleidigungen sowie einem Angriff. Ein älterer Mann beleidigte eine Frau in Burka zunächst antimuslimisch und rassistisch. Anschließend beleidigte er einen an der Haltestelle stehenden Jugendlichen mit einer rassistischen, antimuslimischen Beleidigung. Die Frau entfernte sich und kam eine kurze Zeit später mit einem ca. 4-5-Jährigen Kind wieder. Daraufhin warf der ältere Mann aus vier Meter Entfernung eine Glasflasche nach der Frau und dem Kind. Keine der anwesenden Personen griff ein oder reagierte. Der Angreifer trug eine Bomberjacke mit einer ca. 20cm großen Stickerei des extrem rechten Zahlencodes "88" jeweils auf der Brust und auf der Schulter. Die Zahlenfolge 88 bedeutet: „Heil Hitler“. Die Ziffern stehen für den Buchstaben an der 8. Stelle des Alphabets: „HH“. Das sind die beiden Anfangsbuchstaben von „Heil Hitler“.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Antisemitischer Zettel an Reinickendorfer Oberschule

    19.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Reinickendorfer Oberschule wurde ein antisemitischer Zettel an eine Tafel gehängt. Im Rahmen des Unterrichts sollten die Schüler*innen einer 9. Klasse Ideen aufschreiben und aufhängen. Eine Person hängte einen Zettel mit der Aussage "Juden sollen duschen gehen." auf. Die Aussage bezieht sich auf die nationalsozialistische Vernichtung in Gaskammern, die als Duschen getarnt wurden. Der Vorfall wurde von der Lehrkraft nicht aufgegriffen. Am nächsten Tag führte die Klassenlehrkraft eine Unterrichtsstunde zum Thema Antisemitismus durch. Nach einer Beschwerde von Eltern versicherte die Schulleitung, der Vorfall werde pädagogisch und strafrechtlich aufgearbeitet.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Erneut extrem rechter Drohbrief an Die Linke Reinickendorf

    16.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Die Partei Die Linke erhielt an ihr Büro in Reinickendorf-Ost im Vierwaldstätter Weg einen Drohbrief mit extrem rechten und ableistischen Aussagen. Die verfassende Person sprach von einem "Tag X", welcher in extrem rechten Kreisen für den herbeigewünschten Zeitpunkt des Zusammenbruchs der demokratischen Ordnung steht, sowie einem "totalen Umsturz". Zudem enthielt der Brief Gewalt- und Morddrohungen gegen alle politischen Gegner*innen und linken Aktivist*innen. Sie wurden als "entartete(s) Idiotengeschmeiß von Linken, Grünen und den ehemaligen Volksparteien" sowie "kranke Spinner" bezeichnet. Ihnen wurde angedroht, "sämtliches Volksverrätergeschmeiß ins KZ" zu "knüppeln". Neben antifeministischer Hetze gegen die Grünen-Politikerin Baerbock sowie die Linken-Politikerin Reichinnek bezog sich der*die Verfasser*in positiv auf einen Bundestagsabgeordneten der Partei "AfD" und auf die "AfD" generell. Der Vorfall reihte sich in eine Serie ähnlicher Drohungen gegen demokratische Politiker*innen in den Jahren 2023 und 2024 ein. Der Drohbrief wurde bei der Polizei zur Anzeige gebracht.

    Quelle: Die Linke Reinickendorf
  • Queerfeindliche Aussagen gegen Dragkurs

    13.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Die AfD Reinickendorf äußerte sich in einem Facebook-Post abwertend gegenüber einem Dragkurs für 13- bis 17-Jährige, der an der Kunstschule Atrium in Reinickendorf angeboten wurde. Im Post der "AfD" wird der Kurs als "ideologisches Experiment" abgewertet. Außerdem wurde die Eignung der Kursleitung pauschal angezweifelt. Durch die Nutzung des Begriffs Fetisch im Zusammenhang mit der dozierenden Person wurde ein queerfeindlicher Code bedient. Es wurde suggeriert, dass die kursleitende Person einen schlechten Einfluss auf Jugendliche ausübe und die Altersgerechtigkeit angezweifelt. Eine sogenannte "Frühsexualisierung" sowie eine pauschale Unterstellung von Pädosexualität sind gängige rechtskonservative Narrative über Menschen, die der LGBTIQ+-Community angehören.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Demonstrant bei Protest angefahren

    07.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In Wittenau wurde bei einem an Schildern klar erkennbaren antifaschistischem Protest ein Demonstrant angegriffen. Der Protest fand am Rande der Gründung der neuen "AfD"-Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Wittenau statt. Ein Demonstrant, der auf seinem Fahrrad zur Protestkundgebung fahren wollte, wurde von einem Auto angefahren, dessen Fahrer sich laut der Zeitung taz gerade auf dem Weg zur "Generation Deutschland"-Veranstaltung befand. Der Aktivist berichtete der Zeitung taz, der Fahrer habe den Motor zuvor mehrfach aufheulen lassen und ging davon aus, dass dieser vorsätzlich handelte. Der Zusammenstoß ging glimpflich aus und der Betroffene kam mit leichten Schmerzen am Bein davon. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

    Quelle: die tageszeitung vom 7.2.2026
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Frohnau

    07.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Ludolfingerplatz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Aussagen bei Gründungsveranstaltung einer Jugendorganisation

    07.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf der Gründungsveranstaltung des Berliner Landesverbands der neuen Jugendorganisation "Generation Deutschland" der Partei "AfD", die in der Parteizentrale in Wittenau stattfand, wurden Migrant*innen pauschal als kriminell verurteilt und ein Bedrohungsszenario durch sogenannte "Fachkräfte" verbreitet. „Fachkraft“ wird hier ironisch verwendet, um sich über den politischen Begriff „Fachkräftezuwanderung“ lustig zu machen. In diesem spöttischen Gebrauch dient das Wort als Code für Migrant*innen. Nach außen wirkt es wie ein Witz – für ein eingeweihtes Publikum ist die abwertende Botschaft aber eindeutig.

    Auch der neurechte Kampfbegriff "Remigration", welcher die Vertreibung eines Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien fand mehrmals Verwendung. Die aktuelle politische Situation sei nicht normal und es müsse dafür gekämpft werden, dass alle illegalen und straffälligen "Ausländer" aus Deutschland ausgewiesen werden.

    Quelle: Berliner Morgenpost vom 7.2.2026
  • Infostand mit rassistischen Inhalten in Hermsdorf

    01.02.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Heinsestraße Nähe des S-Bahnhofs Hermsdorf veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung werden Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. So ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Die Inhalte können als rassistisch gewertet werden.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Rassistischer Angriff in Tegel

    27.01.2026 Bezirk: Reinickendorf

    In der Tegeler Innenstadt wurde ein Jugendlicher aus rassistischen Motiven angegriffen. Laut Polizei kam es gegen 18:00 Uhr in der Gorkistraße zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 14-Jährigen und einem 45-jährigen Mann, der in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. In diesem Zusammenhang soll der 45-Jährige den Jugendlichen mit dem Ellenbogen gegen den Oberkörper gestoßen und ihn anschließend rassistisch beleidigt haben. Ein bislang unbekannter, unbeteiligter Fußgänger soll daraufhin dem 45-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend entfernte sich der Unbekannte vom Ort des Geschehens. Eine ärztliche Behandlung wurde von allen Beteiligten abgelehnt. Polizeibeamt*innen stellten die Identität der übrigen fest. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0107 vom 28.01.2026
  • Tags gegen Antifaschist*innen in Waidmannslust entdeckt

    23.01.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Auf einem Streugut-Behälter am S-Bahnhof Waidmannslust wurde ein Tag (Graffiti-Schriftzug) mit dem Wortlaut "Zecken raus" in schwarzer Schrift entdeckt. Zecke ist eine abwertende Bezeichnung aus der extremen Rechten für politische Gegner*innen, darunter insbesondere Punks, Antifaschist*innen und andere Linke.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Sticker in Frohnau entdeckt und entfernt

    06.01.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Am Grenzenstreifen in Frohnau wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Shoot your local pedophile" gefunden. Er zeigt eine kniende Person, der eine Waffe an den Kopf gehalten wird. Der Aufkleber ist ein Aufruf zur Selbstjustiz. Pädophilie als Thema wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Diese Nutzung ist meist weniger von einer echten Sorge um das Wohlergehen von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Reinickendorf

    03.01.2026 Bezirk: Reinickendorf

    Eine mobilitätseingeschränkte Person in Reinickendorf wurde durch einen Sondertransportdienst für Menschen mit Behinderung diskriminiert. Kurz vor dem verabredeten Transport sagte das Unternehmen unter dem Vorwand, die Person sei zu schwer, ab. Zuvor waren Transporte unproblematisch möglich. Die Konsequenz war, dass die Person umsonst Anstrengungen ertragen musste, die die Vorbereitung auf einen solchen Transport erfordert. Außerdem konnte die Person nicht an einer wichtigen Veranstaltung teilnehmen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistische Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf

    31.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    "Die Heimat" Reinickendorf veröffentlichte im Dezember einige rassistische Beiträge auf Facebook. Unter anderem postete sie ein Sharepic, das sich gegen die Unterbringung von Geflüchteten im Ortsteil Reinickendorf aussprach. Die Fluchtgründe der Betroffenen wurden in Frage gestellt, indem die Unterkunft nur in Anführungsstrichen als "Flüchtlingsheim" bezeichnet wurde. Das Sharepic war mit lachenden schwarzen Männern und einer weißen Frau bebildert. Letztere zeigte eine Siegesgeste. Die Partei versuchte die Unterbringung der als "Asylanten" und "Asylforderer" abgewerteten Personen mit dem Argument zu skandalisieren, bei der Gegend handele es sich um einen "sozialen Brennpunkt". Außerdem wurde der Politik fehlende "Bürgerbeteiligung" und den Betreiber*innen Profitgier vorgeworfen. Anlässlich der Schließung des Großlagers auf dem ehemaligen Flughafengelände Tegel kritisierte der Account, die "Asylanten" seien umverteilt anstatt "zurückgeschickt" worden, u. a. nach Reinickendorf. Durch eine angeblich dezentrale Unterbringung werde der "angespannte Wohnungsmarkt weiter belastet." Auch die entstandenen Kosten wurden kritisiert. Ein Kommentar zu einem "AfD"-Video verbreitete ebenfalls eine rassistische Botschaft. In dem Video wurde mit nicht-weißen "AfD"-Politiker*innen bzw. solchen mit Migrationsgeschichte für die Partei geworben. "Die Heimat" Reinickendorf lehnte diese Art der Werbung ab. Implizit war damit die Botschaft verbunden, dass die gezeigten Personen in der eigenen Partei nicht willkommen seien. Darüber hinaus wurde den Anhänger*innen eine "deutsche Weihnacht" gewünscht.

    Quelle: Register Reinickendorf
  • Aufkleber der "Identitären" im Ortsteil Reinickendorf

    29.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Wilhelmsruh im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Gruppe "Identitäre Bewegung" bemerkt und entfernt. Neben dem Slogan "Ho ho ho, abschieben!" war darauf eine fotographische Collage einer männlichen Statue mit einer Weihnachtsmannmütze sowie der griechische Buchstabe Lambda, das Symbol der Gruppierung, zu sehen. Die von der Gruppe geforderten großflächigen Abschiebungen wurden so als Weihnachtsgeschenk präsentiert. Der Aufkleber ist somit eingebettet in jüngere Strategien der extremen Rechten, ihre "Remigrationspläne" als lustig und harmlos darzustellen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • "Die Heimat" Reinickendorf verteilt Flyer gegen Unterkunft

    29.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Umgebung der Lindauer Allee im Ortsteil Reinickendorf warfen Anhänger*innen der Neonazi-Partei "Die Heimat" Reinickendorf Flugblätter in private Briefkästen mit dem Titel „116 Zimmer für Asylanten in einem sozialen Brennpunkt?!? Stoppt den Irrsinn!“ ein. Anlass war die Eröffnung einer Unterkunft für Geflüchtete in der Nähe. Geflüchtete werden als "Asylanten" und "Asylforderer" abgewertet. Indem das Wort "Flüchtlingsheim" in Anführungsstriche gesetzt wird, wird ihnen unterstellt, nicht wirklich geflohen zu sein. Stattdessen seien sie "Sozial-Touristen", die durch eine vermeintliche "Vollversorgung" angezogen würden. Das "Stadtbild in unserer Residenzstraße" sei bereits "gekippt". Durch die Unterbringung werde die gebliebene "Sozialstruktur im Kiez rücksichtslos zerstört". Die Autor*innen befürchten, dass statt der angekündigten ukrainischen Frauen und Kinder tatsächlich Männer untergebracht würden. Bildlich werden erstere als weiß, letztere als schwarz dargestellt. Als Feindbild werden weiterhin die ",Volksvertreter' der Altparteien" genannt, die solche Entscheidungen mittrügen. Auch die Reinickendorfer Bürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner wird namentlich erwähnt. Die Flyer waren als Postkarte gestaltet, mit der Interessierte sich an den Kreisverband wenden konnten, um Informationsmaterial zu erhalten oder Mitglied zu werden.

    Quelle: Die Linke Reinickendorf
  • Rassistischer Aufkleber in Frohnau

    29.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Postkasten an der Ecke von Markgrafenstraße und Fürstendamm in Frohnau wurde ein rassistischer Aufkleber bemerkt und entfernt. Der Aufkleber zeigt das Foto einer nordamerikanischen indigenen Familie in traditioneller Aufmachung. Zuvor hatten andere bereits den Text übermalt. Ähnliche Aufkleber waren früher über Neonazi-Versandhandel bestellbar. Diese Version wird über die Website des österreichischen TV-Senders Auf1 vertrieben. Darauf steht der Text "Die Indianer konnten die Einwanderer nicht stoppen - heute leben sie in Reservaten".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Queerfeindlicher Aufkleber in Heiligensee

    28.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am S-Bahnhof Heiligensee wurde ein queerfeindlicher Aufkleber bemerkt, der auf einem Schild angebracht worden war. Er zeigte eine christliche heterosexuelle Familie, die sich mit einem Regenschirm vor der vermeintlichen Bedrohung durch queere Vielfalt zu schützen versucht. Queere Vielfalt wurde in Form von Regen in den Farben der intersex-inklusiven Pride Flagge dargestellt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Neonazi-Code in Heiligensee

    26.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ecke von Hennigsdorfer Straße und Krantorweg in Heiligensee wurde eine Sprüherei auf einem Stromkasten bemerkt. Sie richtete sich mit dem unter Neonazis verbreiteten Code "1161" (= Anti-Antifaschistische Aktion) und dem Kürzel "FCK LNKS" (= Fuck Links) gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Eine ähnliche Sprüherei wurde südlich davon, etwa vier Kilometer entfernt, an der Ecke von Rallenweg und Sandhauser Straße bemerkt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechter Aufkleber am Rathaus Reinickendorf

    23.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An einer Bushaltestelle am Rathaus Reinickendorf in Wittenau wurde ein extrem rechter Aufkleber bemerkt und entfernt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Er war in den Farben der Bundesrepublik gestaltet und mit einem Bundesadler versehen.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Aufkleber von "Der III. Weg" in Frohnau

    16.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Ortsgrenze von Frohnau in der Nähe der Neubrücker Straße wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber richtete sich gegen Antifaschismus. Ein weiterer machte Werbung für den Berliner Teil der Neonazi-Partei "Der III. Weg".

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Transfeindliche Behandlung in Reinickendorfer Klinik

    13.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Eine trans Frau erlebte in einer Klinik in Reinickendorf mehrfach herabwürdigendes transfeindliches Verhalten sowie antimuslimischen Rassismus durch Patient*innen und Mitarbeitende.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Zahlreiche Neonazi-Sticker in Frohnau

    13.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Rund um die Frohnauer Straße in Frohnau wurden eine Vielzahl von Neonazi-Aufklebern entdeckt und unkenntlich gemacht. Es handelte sich u.a. um Aufkleber von der Neonazi-Partei "Der III. Weg" und deren Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" (NRJ). Außerdem wurden Sticker aus verschiedenen extrem rechten Versandhandeln mit Slogans wie "NS-Zone" und "White Lives Matter" entdeckt. Ein Aufkleber von "Der III. Weg" mit der Aufschrift "Neuer deutscher Standard" wurde mehrfach im Straßenbild angebracht. Auf dem Aufkleber war eine blonde hetero Familie mit drei Kindern abgebildet. In neonazistischer Ideologie wird die weiß-christliche heterosexuelle Familie als Ideal dargestellt, das vor queeren und nicht-christlichen Einflüssen geschützt werden muss. Die Ideologie und die Bildsprache knüpfen dabei an die rassistische Propaganda während der NS-Zeit an.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Extrem rechte Aufkleber in Frohnau

    10.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    In der Alemannenstraße Ecke Neubrücker Straße in Frohnau wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen Antifaschismus richteten.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Rassistischer Aufkleber am Reinickendorfer Kurt-Schumacher-Platz

    04.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Am U-Bahnhof Kurt-Schumacher-Platz im Ortsteil Reinickendorf wurde ein Sticker eines rechten Versandhandels entdeckt und entfernt, der "Abschieben schafft Sicherheit" propagierte. Mit der Parole werden geflüchtete Menschen pauschal mit Kriminalität, Gewalt und gesellschaftlichem Zerfall verknüpft und so als kollektive Bedrohung markiert.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Schwulenfeindliche Beleidigung und Angriff in Waidmannslust

    03.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    An der Bushaltestelle Waidmannsluster Damm Ecke Oraniendamm beleidigte und bedrohte ein Mann einen 29-jährigen Mann erst homofeindlich und bespuckte ihn dann. Beide hielten sich an der Haltestelle auf und stiegen nach dem Vorfall in den Bus ein, den der Betroffene vor dem Täter wieder verließ.

    Quelle: Polizeimeldung Nr. 2526 vom 04.12.2025
  • Antiziganistische Diskriminierung in Reinickendorf

    01.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Eine Person wurde von einer Person aus dem Bezirksamt aus antiziganistischer Motivation mit dem Rausschmiss aus einer Unterkunft bedroht. Zuvor hatte sich die betroffene Person erkundigt, warum sich die Versorgung nach einem Wechsel der Unterkunft verschlechtert hatte. Das Datum des Vorfalls wurde zum Schutz der Betroffenen verändert.

    Quelle: Amaro Foro / DOSTA
  • Rassistischer Aufkleber in Wittenau

    01.12.2025 Bezirk: Reinickendorf

    Auf der Rolltreppe zum S-Bahnhof Wittenau wurde ein rassistischer Aufkleber der Neonazipartei "Die Heimat" mit dem Slogan "White Lives Matter" bemerkt.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Facebook-Beiträge von "Die Heimat" Reinickendorf im November

    30.11.2025 Bezirk: Reinickendorf

    "Die Heimat" Reinickendorf postete im November zum 1. Advent einen anti-muslimischen Beitrag auf Facebook, in dem sie schrieben: "Lassen wir uns von importierten Moslem-Terroristen nicht die Adventsstimmung verderben oder die Weihnachtsmärkte verbieten". Außerdem teilten sie einen Beitrag von "Die Heimat"-Franken, in dem es hieß, man müsse seine Kinder in einer Weise erziehen, dass sie sich später nicht antifaschistisch engagieren.

    Quelle: Register Reinickendorf
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