Schmiererei gegen politische Gegner*innen in Prenzlauer Berg
In der James-Hobrecht-Straße wurde eine Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Die Schmiererei lautete „Fuck Antifarea“.
In der James-Hobrecht-Straße wurde eine Schmiererei gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten entdeckt. Die Schmiererei lautete „Fuck Antifarea“.
An der Straßenbahnhaltestelle Pankow Kirche wurde ein Plakat der Partei Die Linke entdeckt, das mit dem Logo der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ beklebt worden war. Zudem war der Zahlencode „1161“ angebracht, der in der rechtsextremen Szene als Code für „Anti-Antifa“ verwendet wird. Der Schriftzug „Linke“ wurde durchgestrichen und durch „Rechte“ ersetzt.
Am Weißen See äußerte eine Gruppe von etwa zehn Jugendlichen beim Abspielen des bekannten Liedes von Gigi D’Agostino die Parole „Deutschland den Deutschen! Ausländer raus!“. Das Alter der Personen wurde auf etwa 14 bis 18 Jahre geschätzt.
Im Bereich der Jugendcontainer im Schäferstegepark wurden mehrere extrem rechte Aufkleber entdeckt. Darunter befanden sich Aufkleber gegen „Mischung“ sowie mit dem Schriftzug „Anti-Antifa“. Zudem wurde ein gemaltes Hakenkreuz festgestellt.
Ein Bewohner einer Geflüchtetenunterkunft wurde nach Mitternacht auf dem Heimweg von einer Frau mit einem Messer bedroht. Dabei äußerte die Frau, sie hasse „alle Ausländer“. Der Betroffene konnte sich in Sicherheit bringen und die Polizei verständigen. Anhand des Fahrrads der Tatverdächtigen konnte diese identifiziert werden.
An der Tram-Haltestelle S-/U-Bahnhof Pankow wurden Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "FCK Grüne" oder "Make germany great again".
An Bauzäunen am S-Bahnhof Schönhauser Allee wurde mehrfach der Slogan "FCK Linke" entdeckt und übermalt.
Eine Schwarze Frau wurde an der Haltestelle Schönhauser Allee/Bornholmer Straße rassistisch diskriminiert. Nachdem die Tram der Linie 50 ihre Türen geschlossen hatte, rannte die Frau zur vorderen Tür beim Fahrer, um noch einzusteigen. Obwohl die Tram noch etwa 20 Sekunden an der Haltestelle stand, öffnete der Fahrer die Tür nicht. Die Frau überquerte daraufhin die Fahrbahn und stellte sich wieder an die Haltestelle. Kurz darauf klopfte ein weißer Mann an dieselbe Tür und wurde vom Fahrer eingelassen. Die Schwarze Frau musste auf die nächste Tram warten.
An der Eingangstür des Büros von Bündnis 90/Die Grünen in der Berliner Straße wurden vier extrem rechte und rassistische Aufkleber angebracht. Die Aufkleber trugen unter anderem die Aufschriften „Braun ist bunt genug“, „Ihr werdet uns nicht austauschen“ (in den Farben Schwarz-Weiß-Rot), „Good Night Left Side“ sowie „Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome!“.
In der Nähe der Tram-Haltestelle Pankow Kirche wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
An der Kreuzung Achtermannstraße Ecke Klaustaler Straße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Fehrbelliner Straße riefen zwei Personen antisemitische Parolen wie „Fuck Zionismus“ und „Viva Hamas“. Als eine Augenzeugin die Situation mit ihrem Smartphone filmte, griff der männliche Täter sie an, stieß sie und bedrohte sie.
In der Achtermannstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
An einer BVG-Säule an der Tramhaltestelle Arnouxstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt. Er trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Blankenburger Straße und in der Rolandstraße wurden jeweils ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Zentrum wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und überklebt. Dieser trugen den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigten vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Vesaliusstraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt. Ebenso wurde in der Vesaliusstraße ein Aufkleber der rassistischen Organisation "KuKluxKlan" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber trug den Slogan "KuKluxKlan White Power Section Germany".
An der Kreuzung Gartenstraße Ecke Else-Jahn-Straße wurden drei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der erste Aufkleber hatte einen schwarz-weiß-roten Hintergrund sowie den Slogan "Deutschland Deutschland über alles". Der zweite Aufkleber hatte die Abbildung einen Reichsadlers an den oberen und unteren Rand die Farben schwarz-weiß-rot sowie den Slogan "Deutsches Reichsgebiet". Der dritte Aufkleber hatte die Abbildung einer "Schwarzen Sonne" sowie den Slogan "Auch ohne Sonne braun".
Am Hinterausgang des S-Bahnhof Buches befand sich die Sprüherei "1161". Dieser Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Auf der Indira-Gandhi-Straße, Höhe Bizetstraße, riefen mehrere Personen im öffentlichen Raum wiederholt die Parolen „Heil Hitler“ sowie „Ausländer raus“.
Beim Rathauscenter auf dem Gehweg wurde an einem Laternenpfahl ein Aufkleber entdeckt, der sich gegen Antifaschismus richtete. Der Aufkleber hatte einen schwarz-weiß-roten Hintergrund sowie den Slogan "Antifa freie Zone".
An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurden verschiedenste Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich gegen den politischen Gegner.
Auf dem Sattelregenschutz einer Person wurde mit einem schwarzen Stift ein Hakenkreuz gemalt. Der Sattelüberzug war mit einem Motiv der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin versehen. Das Fahrrad war an einem Fahrradständer angeschlossen.
In der Ossietzkystraße auf Höhe der Majakowskiringstraße kam es zu einer rassistischen Beleidigung gegenüber einer jugendlichen Person, die mit dem Fahrrad unterwegs war. Ein Autofahrer setzte sein Fahrzeug ohne Schulterblick zurück und gefährdete dabei die betroffene Person. Als diese ihn auf sein Verhalten ansprach, reagierte der Fahrer mit der Aussage: „Verpisst dich aus meinem Land“. Die Beifahrerin kommentierte die Situation mit den Worten: „Ist doch nichts Schlimmes passiert“. Nachdem die betroffene Person den Fahrer erneut auf sein Verhalten angesprochen hatte, fuhr dieser mit hoher Geschwindigkeit davon.
In der Nähe vom S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurden bei den Fahrradständern zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen die Slogan "Support your local Anti Antifa" sowie "Antifa freie Zone" (mit schwarz-weiß-rotem Hintergrund).
An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurden zwei Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und teilweise entfernt. Diese trugen den Slogan "gegen den Linksterror" (mit Abbildung einer zerschlagenen Antifaschistischen Fahne) sowie "FCK Linke".
In der Blankenburger Straße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
An der Bushaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow in der Granitzstraße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "Du Zecke" entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Eberswalder Straße wurden an einem Verkaufstand - an dessen Hinterwand - zwei kleine Hakenkreuze entdeckt.
An der Tramhaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Make germany great again".
Im Einsteinpark wurde der Zahlencode "1161" (= Anti-Antifaschistische Aktion) entdeckt. Dieser richtet sich gegen Antifaschismus.
Am S-Bahnhof Pankow wurde der Zahlencode 1161 entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus. Ebenso wurde der Slogan "Fuck Antifa" entdeckt und übermalt.
Im Schloßpark wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen den politischen Gegner richteten. Die Slogan waren "FCK Linke" und "FCK Antifa".
In der Damerowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Florastraße wurde ein Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und entfernt.
In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt sowie ein Aufkleber von dessen Jugendorganisation "NRJ - Nationalrevolutionäre Jugend".
Vor einer Schule in der Buschallee wurde der Zahlencode „1161 Connection“ entdeckt. Dabei handelt es sich um einen Zahlencode, der sich gegen Antifaschismus richtet.
In der Gustav-Adolf-Straße wurde ein Aufkleber entdeckt. Der Inhalt des Aufkleber äußerte sich rassistisch gegenüber Palästinenser*innen.
An verschiedenen Orten wurden extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese befanden sich u. a. am S-Bahnhof Pankow, in der Neumannstraße und Arnold-Zweig-Straße. Die Aufkleber hatten u. a. die Slogan "FCK Grüne" (Tramhaltestelle S-/U-Bahnhof Pankow), "Hart.Sauber.Gesund" ("III. Weg" / Neumannstraße Ecke Elsa-Brandström-Straße), "Der III. Weg" (Neumannstraße Ecke Greta-Garbo-Straße) sowie die Sprüherei "NRJ AREA".
Am Steinberg Ecke Heinersdorfer Straße wurde ein transfeindlicher Aufkleber mit der Aufschrift „Es gibt nur zwei Geschlechter“ entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte eine zerrissene Pride-Flaggen.
In der Rathausgalerie an der Breiten Straße wurde eine nicht-binäre Person diskriminiert. Bei der Bestellaufnahme wurde die Person zunächst unwissentlich misgendert. Nachdem sie darauf hingewiesen hatte, dass sie als nicht-binäre Person angesprochen werden möchte, reagierte die Bedienung mit Lachen und bezeichnete die Person als „verrückt“. Auch nachdem die betroffene Person erklärte, dass Misgendern eine Form der Diskriminierung darstellt, wurde sie erneut ausgelacht und als „verrückt“ bezeichnet.
In der Buschallee wurde ein Aufkleber der extrem rechten Organisation "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Inhalt des Aufklebers ist rassistisch.
An dem Schloßpark-Ausgang Siegfriedstraße sowie Siegfriedstraße Ecke Rolandstraße wurden ein extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigte vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
In der Damerowstraße wurde ein extrem rechter Aufkleber angebracht. Dieser trägt den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigt vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
Eine Frau wurde beim Joggen in der Hermann-Blankenstein-Straße rassistisch bedroht. Nach Angaben der Betroffenen schrie ein unbekannter Mann sie zunächst an und zeigte dabei auf ihre Kufiya. Da sie Kopfhörer trug, verstand sie den Inhalt der Rufe zunächst nicht. Als sie auf die Beleidigungen reagierte, wurde der Mann zunehmend aggressiv. Er lief ihr mit geballten Fäusten hinterher und drohte ihr mit Schlägen. Erst als eine Familie mit Fahrrädern hinzukam, ließ der Mann von der Betroffenen ab.
Am Kissingenplatz wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Auf dem Aufkleber war eine Abbildung eines Wehrmachtssoldaten sowie der Slogan "Opa war kein Nazi".
Auf dem Pasedagplatz wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und enfernt. Dieser trug den Slogan "Make germany great again".
In der Nähe des S-Bahnhofes Pankow-Heinersdorf wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Ebenso wurden verschiedene Runen-Zeichen entdeckt.
An der Nachbushaltestelle Stiftsweg sowie in der Ossietzkystraße Nähe des Schloßparks wurden Aufkleber des extrem rechten Online-Versandhandels „Sturmzeichen-Versand“ mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ entdeckt und überklebt.
In der Rolandstraße wurden zwei extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen den Schriftzug „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ und zeigten vier Fotos sowie die Namen von Personen aus der extrem rechten Szene. Bei einigen der abgebildeten Personen handelt es sich um verurteilte Holocaustleugner*innen. Der Aufkleber wird über einen extrem rechten Versandhandel vertrieben.
An der Bushaltestelle Stiftsweg wurde ein Aufkleber entdeckt, der eine Darstellung einer muslimischen Frau hatte und darunter war der Slogan "Wir müssen draußen bleiben!" zu lesen.