"III. Weg"-Aufkleber in Berlin-Buch
In der Walter-Friedrich-Straße wurde ein Aufkleber extrem rechten Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Deutschland den Deutschen".
In der Walter-Friedrich-Straße wurde ein Aufkleber extrem rechten Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "Deutschland den Deutschen".
In der Spikermannstraße wurden zwei große Schmierereien von der "NRJ" entdeckt. "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation von der extrem rechten Partei "III. Weg". Die genauen Slogan waren "Kämpft für die NRJ" und "NRJ voran!"
An einem Stein in der Schönholzer Heide wurde der Zahlencode "1161" gesprüht. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Bei der Brücke am S-Bahnhof Blankenburg wurde eine Schmiererei mit dem Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus. Darüber hinaus wurde das Kürzel "DJV" entdeckt. Das Kürzel steht für die extrem rechte Gruppierung "Deutsche Jugend Voran".
Auf der Schönhauser Allee kurz vor der Kreuzung zur Oderberger Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Inhalt des Aufklebers richtete sich gegen Geflüchtete und hatte den Slogan "Asylbetrüger nicht willkommen".
In der Gartenstraße wurden sieben Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Remigration jetzt", "FCK Antifa", "Good night left side" oder "Mir stinken die Linken".
Gegen 01:45 Uhr stieg am Antonplatz eine Gruppe von ca. zehn Jugendlichen (männlich) am Antonplatz aus. Aus der Gruppe heraus wurde "Sieg Heil!" gerufen und mehrfach der Hitlergruß gezeigt.
Am Weißensee wurde das Kürzel "D3W" entdeckt und übermalt. Das Kürzel steht für die extrem rechte Partei "III. Weg".
In der Parcelsusstraße, Galenusstraße sowie Klaustaler Straße wurden verschiedene Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt.
An der Ecke Galenusstraße/Mendelstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Kein Bock auf Talahons? Ich auch nicht“ entdeckt und entfernt. Der Begriff „Talahon“ wird in der extremen Rechten abwertend für als arabisch oder muslimisch wahrgenommene Jugendliche und ihren Kleidungsstil genutzt.
Ein weiterer Aufkleber richtete sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In den Toiletten der öffentlichen Bäder im Mauerpark wurden vier Davidsterne geschmiert.
In der Kuglerstraße wurde an einer Bauabsperrung der Zahlencode "444" entdeckt. Der Zahlencode steht für den vierten Buchstaben im Alphabet und bedeutet "Deutschland den Deutschen".
In der Ringbahn, in der Nähe des S-Bahnhofes Landsberger Allee, wurde eine queere Person in einer vollen Bahn von einer anderen Person streng angestarrt und direkt ins Gesicht mit „Seuche!“ beschimpft.
Solche Äußerungen drücken den Wunsch aus, queere Menschen aus der Gesellschaft zu verdrängen oder zu vernichten, da ihnen unterstellt wird, das „Volk krank zu machen und zu schwächen“.
In der Vaseliusstraße wurde der Zahlencode "1161" entdeckt und übermalt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
Am S-Bahnhof Buch äußerte ein Mann abwertende Kommentare über den Körper einer intersexuellen Person und machte dabei zusätzlich sexistische Bemerkungen.
In der Ossietzkystraße Nähe der Kreuzung Breite Straße wurde ein Aufkleber mit dem Slogan "FCK Antifa" (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Storkower Straße wurde ein Aufkleber eines (extrem) rechten Onlineversandhandels entdeckt, der eine kniende Person zeigt, der eine Waffe an den Kopf gehalten wird, mit der Aufschrift „Shoot your local pedophile“. Der Aufkleber ist ein Aufruf zur Selbstjustiz. Pädophilie wird von der extremen Rechten aus strategischen und ideologischen Gründen instrumentalisiert. Diese Nutzung ist meist weniger von echter Sorge um das Wohl von Kindern motiviert, sondern dient politischen und propagandistischen Zwecken.
An der Tramhaltestelle S Prenzlauer Allee wurde ein Aufkleber von „GegenUni“ entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
Im Botanischen Volkspark Blankenfelde wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift „Remigration. Wir schaffen das“ entdeckt und entfernt. Sie zeigten ein startendes Flugzeug.
Der Begriff „Remigration“ wird in der extremen Rechten als Kampfbegriff genutzt, um die Vertreibung von Menschen aufgrund rassistischer Kriterien zu fordern.
In der Nähe des S-Bahnhofs Blankenburg wurde eine Person von fünf Jugendlichen (wahrgenommen wurden drei Mädchen und zwei Jungen) rassistisch beleidigt. Die Jugendlichen wirkten sehr aggressiv, sodass die betroffene Person sich nicht zu reagieren traute.
Am Spielplatz am Ilsenburggraben, nahe dem S-Bahnhof Blankenburg, wurde ein Mädchen von einer Gruppe Jugendlicher mit dem N*-Wort beleidigt. Die Jugendlichen liefen lautstark hinter ihr her und beschimpften sie weiter.
In der Pasewalker Straße in der Nähe des S-Bahnhof Pankow wurde der Zahlencode "1161" entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
In der Gartenstraße wurden acht Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Diese hatten u.a. die Slogan "Good night legt side" oder "Asylbetrüger nicht willkommen".
An der Bushaltestelle S+U Pankow/Granitzstraße wurden Aufkleber mit den Aufschriften „FCK ANTIFA“ und „Antifascism is the new Fascism“ entdeckt.
In der Florapromenade wurde ein Hakenkreuz in den Lack eines geparkten Autos geritzt. Der Vorfall ereignete sich vermutlich nachts, während die Besitzer*in abwesend war.
In einem Frauenzentrum in Pankow wurde eine gezielte Sachbeschädigung verübt.
An der Straßenbahnhaltestelle Feldtmannstraße wurden drei antimuslimische Aufkleber mit der Aufschrift „Wir müssen draußen bleiben“ gefunden und entfernt. Sie zeigten als muslimisch wahrgenommene Personen – einen Mann mit Waffe und eine Frau mit Kopftuch.
Zusätzlich wurden fünf Aufkleber mit der Schwarz-Weiß-Rot-Flagge und Inhalten gegen Antifaschismus sowie ein Aufkleber gegen die Partei Die Linke entdeckt und entfernt.
In der Berliner Straße wurden mehrere Aufkleber entdeckt: ein Neonazi-Sticker(extrem) rechte Aufkleber mit der Aufschrift „Lesen, lieben, kämpfen“ sowie ein weiterer mit „We hate Antifa“. Beide wurden entfernt.
In Briefkästen in der Bleichroderstraße wurden Flyer der extrem rechten Partei "III. Weg" entdeckt.
Der Vorfall wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht. Das Datum des Eintrags entspricht deswegen nicht exakt dem tatsächlichen Vorfallsdatum. Datum und Vorfall liegen den Berliner Registern und Amaro Foro vor.
An der Bushaltestelle Rathaus Weißensee wurde ein selbstgestalteter, handgemalter Aufkleber aus Karton mit Doppelklebeband entdeckt und entfernt, auf dem ein QR-Code aufgeklebt war. Der Aufkleber weist einen Bezug zur „Nationalrevolutionären Jugend (NRJ)“ auf, der Jugendorganisation der neonazistischen Partei „Der III. Weg“.
In der Eldenaer Straße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt, der die sogenannte „Remigration“ forderte. Mit den Worten „Hard döp Café Sylt“ spielte der Aufkleber zudem auf den Gigi-d’Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song) an, der im Sommer 2024 in einer verfremdeten Version mit rassistischen Parolen verbreitet wurde.
An der Straßenbahnhaltestelle Behaimstraße wurde eine Schmiererei mit „FCK AFA“ (= Scheiß Antifaschismus) und dem Zahlencode „1161“ entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
An der Tram-Haltestelle Prenzlauer Allee / Ostseestraße wurde ein Aufkleber von "GegenUni" entdeckt und entfernt. „GegenUni“ ist ein Projekt der Neuen Rechten, das versucht, theoretische Grundlagen für ein rechtes Lager zu erarbeiten und zu vermitteln.
An der Ecke Breite Straße / Eintrachtstraße wurden mehrere NS-verharmlosende Schmierereien entdeckt. In der Mitte einer Darstellung der israelischen Flagge wurde ein Hakenkreuz angebracht.
An der Ecke Greifenhagener Straße/Kuglerstraße wurde eine als queere/nichtbinäre Person erkennbare Person von einem laut telefonierenden Mann mit abgespreiztem Ellenbogen absichtlich angerempelt, wobei er ihren Ellenbogen berührte. Der Mann begann lautstark zu brüllen und rief sexistische sowie LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen. Er folgte der Person weiterhin schreiend mit Aufforderungen wie „Hey, komm her“ und deutete dabei offensichtlich körperliche Gewalt an. Trotz der Situation in aller Öffentlichkeit, sichtbar für mehrere Passant*innen und hörbar für viele Anwohner*innen, erhielt die betroffene Person keine Unterstützung. Sie blieb unverletzt, war jedoch zitternd.
In der August-Lindemann-Straße wurde ein Sticker entfernt mit der Aufschrift "Es gibt nur zwei Geschlechter" und einem gemalt dargestellten Konterfei der Politikerin Beatrix von Storch.
In der Nähe der Kreuzung Prenzlauer Promenade Ecke Spikermannstraße wurden verschiedene "NRJ"-Kürzel entdeckt und übermalt. "NRJ" steht für "Nationalrevolutionäre Jugend" und ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "III. Weg". Darüber hinaus wurde ein Aufkleber mit dem "White Power"-Zeichen und dem Slogan "Zone National" entdeckt und entfernt. Ebenso wurde die Schmiererei "NRJugend" entdeckt und übermalt.
Bei der Kreuzung Elsa-Brandström-Straße Ecke Prenzlauer Promenade wurde ein weiteres "NRJ"-Kürzel entdeckt.
Am S-Bahnhof Blankenburg wurden zwei Aufkleber eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber hatte den Slogan "Es stinken die Linken".
An der Kreuzung Wisbyer Straße Ecke Talstraße wurde das Kürzel "NRJ" entdeckt und übermalt. Das Kürzel steht für "Nationalrevolutionäre Jugend". Dies ist die Jugendorganisation der extrem rechten Partei "III. Weg". In der Talstraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Partei "III. Weg" entdeckt und entfernt, der sich LGBTIQ*-feindlich äußerte. Dieser hatte als Slogan "LGBTIQ brechen. natürliche Familien fördern".
In der Ringbahn S41 zwischen den Stationen S Prenzlauer Allee und S Schönhauser Allee kam es zu Beleidigungen. Ein Mann pöbelte eine Mitfahrerin wegen eines Antifaschismus-Aufklebers auf ihren Kopfhörern an und beleidigte sie. Als sich eine gegenüber sitzende Mitfahrerin einmischte, bezeichnete er sie mit dem N-Wort. Eine weitere Person, die zur Unterstützung hinzukam, wurde ebenfalls beschimpft.
Am Rathaus Weißensee wurde eine Regenbogenfahne zum zweiten Mal innerhalb einer Woche beschädigt. Bereits am 23. Juli war die erste Fahne nach einer Beschädigung ersetzt worden.
An der Bushaltestelle Buch/Mirbachplatz wurde eine Schmiererei mit „FCK AFA“ und dem Zahlencode „1161“ („Anti-Antifa“) entdeckt. Der Zahlencode richtet sich gegen Antifaschismus.
In der Hansastraße wurde ein Aufkleber mit einer Reichsadler-Darstellung sowie den Slogan "Deutsches Reichsgebiet" entdeckt und entfernt.
An der Bushaltestelle Frühlingstraße in Pankow pöbelte ein Mann eine Frau mit Kopftuch rassistisch an, die auf den Bus wartete. Er äußerte unter anderem abwertende Bemerkungen gegenüber der Frau und ihrem Mann, indem er ihnen vorwarf, keinen Beitrag zur deutschen Gesellschaft geleistet zu haben. Trotz Aufforderungen anderer, weiterzugehen, blieb der Mann und pöbelte weiter; dabei wurde er zunehmend bedrohlich. Die Situation konnte beendet werden, indem eine Zeugin gemeinsam mit der bedrohten Person den Ort verließ.
Am Bahnhof Blankenburg wurden mehrere Gruppen Jugendlicher beobachtet, die extrem rechte Symbole und Parolen zeigten. Eine Gruppe hörte lautstark ein SS-Lied, als eine weitere Gruppe dazukam und sich mit dem Hitlergruß begrüßte. Später wurde eine weitere Gruppe Jugendlicher gesehen, die laut „Die Deutschen sind wieder da“ sang und sich in Richtung der zuvor beobachteten Gruppen bewegte.
Am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt. Dieser trug den Slogan "White Power".
In der Kollwitzstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ (= Scheiß Antifaschismus) entdeckt und entfernt.
Eine Gruppe von 9 Jugendlichen lief laut jubelnd und in aggressivem Tonfall die Florastraße entlang und rief wiederholt „Deutschland für die Deutschen“. Mehrere Personen trugen Deutschland-Flaggen. Es handelte sich um acht männliche und eine weiblich wahrgenommene Person; die weibliche Person rief nicht mit, sondern nahm passiv teil. Die Gruppe wirkte alkoholisiert und schrie zudem zwei vorbeifahrende Radfahrende an. Anwesende Passant*innen reagierten mit Verwunderung und Ablehnung.
In der Husemannstraße entfernten zwei Personen mehrere (extrem) rechte und queerfeindliche Aufkleber (u. a. „Hier gilt Rechts vor Links“, „Fuck Grün“, „Fuck Linke“, „Wer die CDU wählt, bekommt grün“ sowie ein Motiv mit einer Familie unter einem Regenschirm, der einen Regenbogen abwehrt). Während des Entfernens wurden die beiden von zwei Männern, die an einem Tisch vor einem angrenzenden Restaurant saßen, verbal konfrontiert und beschimpft. Einer der Männer ging daraufhin auf eine der Personen zu, während der andere diese von der Seite am Nacken packte. Zudem wurde der Begleiter geschubst. Erst durch das Eingreifen eines Kellners und einer weiteren Frau ließen die beiden Männer von den Betroffenen ab. Die Betroffenen konnten den Ort anschließend ohne weitere Eskalation verlassen. Ein weiterer „Fuck Grün“-Sticker wurde später von einer dritten Person entfernt.