Extrem rechter Sticker in Hellersdorf-Süd
Am Ein-/Ausgang des U-Bahnhofs Cottbusser Platz klebte ein Sticker der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) mit dem Slogan "Remigration Jetzt!" und einem Flugzeug.
Am Ein-/Ausgang des U-Bahnhofs Cottbusser Platz klebte ein Sticker der neonazistischen Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) mit dem Slogan "Remigration Jetzt!" und einem Flugzeug.
In Kaulsdorf an der U-Bahnhaltestelle Kaulsdorf-Nord wurde ein Sticker der extrem rechten Partei "Der III. Weg" entdeckt. Auf dem Sticker stand "Gegen Drogen!" und er zeigte den Telegramkanal und die Website der Partei. Er wurde entfernt.
In der Fußgängerunterführung des S-Bahnhofs Kaulsdorf wurden zwei Schmierereien mit dem neonazistischen Zahlencode „1161“ entdeckt, der für „Anti-antifaschistische Aktion“ steht und sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Eine der Schmierereien war vollständig in dunkelroter Farbe ausgeführt. Bei der zweiten wurde offenbar nachträglich einer bereits vorhandenen „161“-Schmiererei – dem Kürzel für „Antifaschistische Aktion“ – eine „1“ vorangestellt, sodass daraus der neonazistische Anti-Antifa-Code „1161“ entstand.
Am Unfallkrankenhaus (ukb) in Wuhletal wurde ein Sticker der Neonazi-Partei "Der III. Weg" entdeckt und entfernt. Das Motiv mit dem Slogan "Sport frei!" beinhaltete die Logos des "III. Wegs" und dessen Jugendorganisation "Nationalrevolutionäre Jugend" ("NRJ").
Mehrere Aufkleber aus extrem rechten Versandshops wurden in Mahlsdorf entdeckt und entfernt. Auf dem Wilhelmsmühlenweg klebte ein antimuslimisch rassistischer Sticker mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke". In der Lortzingstraße befand sich ein Sticker mit der Parole "Klagt nicht, kämpft" sowie in der Hummelstraße die Aufkleber "Refugees not welcome" und "Support your Local Anti Antifa".
In der Schulstraße wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke" aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt und entfernt. Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und pauschal als Gefahr dargestellt.
Auf einem grünen Hauptwege-Straßenschild im Wuhletal wurden mehrere extrem rechte Schmierereien mit dem Zahlencode „1161“ (Anti-Antifa) entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richten.
In der Fußgängerzone der Marzahner Promenade wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Deutschsein ist kein Wunschkonzert“ der extrem rechten Partei "Die Heimat" entdeckt und entfernt.
An einem Stromkasten an der Tramhaltestelle Schragenfeldstraße in Marzahn wurden großflächige neonazistischen Schmierereien mit der Zahl „1161“ (Anti-Antifa) sowie ein Herz mit Ausrufezeichen in roter Farbe gesichtet. Die Schmierereien, die sich gegen politische Gegner*innen richten, wurden nicht entfernt.
Am S- und U-Bahnhof Wuhletal wurde ein Hakenkreuz entdeckt und anschließend entfernt.
In einem Fenster eines Hochhauses in der John-Heartfield-Straße in Hellersdorf-Süd wurde eine Reichskriegsflagge gesichtet.
Die Reichskriegsflagge dient in der extrem rechten Szene häufig als Ersatzsymbol für verbotene Kennzeichen und als Ausdruck einer demokratiefeindlichen Gesinnung. Durch die Platzierung im Fenster wird der öffentliche Raum mit dieser Symbolik markiert.
In der Klingenthaler Straße, Ecke Glauchauer Straße, wurde an einem Verkehrsschild ein Sticker mit der Aufschrift „Kampf der Rotfront!“ der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Ein weiterer Vorfall wurde in der Hellersdorfer Straße an der Brücke gegenüber einem Matratzengeschäft festgestellt. Dort befanden sich zwei Sticker des „III. Wegs“, darunter einer des Berliner Ablegers der Partei. Die Aufkleber dienen der Verbreitung extrem rechter Ideologie und der Präsenz der Partei im öffentlichen Raum. Die Sticker wurden nicht entfernt.
In der Mannheimer Straße in Mahlsdorf wurden zwei Aufkleber mit der Aufschrift „FCK Antifa“ sowie ein Deutschlandflaggensticker mit Reichsadler auf einem Briefkasten entdeckt. Die Sticker waren bereits leicht beschädigt und wurden anschließend vollständig entfernt. Die „FCK Antifa“-Sticker richten sich gegen antifaschistisches Engagement. Die Verwendung des Reichsadlers in diesem Kontext dient häufig der Bezugnahme auf nationalistische und extrem rechte Ideologien.
Am Wuhleskatepark in Marzahn wurden ein mit schwarzer Farbe angebrachter Schriftzug der Neonazi-Kleinstpartei „III. Weg“ sowie ein Anti-Antifa-Aufkleber entdeckt. Solche Propaganda dient der Selbstdarstellung extrem rechter Akteur*innen und richtet sich gegen politische Gegner*innen. Der Schriftzug wurde nicht entfernt.
An einem Verkehrsschild in der Bachstraße in Mahlsdorf wurde ein Sticker mit der Aufschrift „Linker Lump, zur praktischen Arbeit“ aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber vermittelt die Botschaft, dass bestimmte Gruppen – hier politische Gegner*innen – weniger wert seien und „zur Arbeit gezwungen“ werden müssten.
An der S-Bahnstation Mehrower Allee in Marzahn wurde an einer Anzeigetafel ein Sticker mit der Aufschrift „Fck Antifa“ entdeckt. Der Aufkleber befand sich in großer Höhe und konnte deshalb nicht entfernt werden. Solche Sticker der extremen Rechten richten sich gezielt gegen antifaschistisches Engagement.
An der Bushaltestelle S-Wuhletal in Hellersdorf wurden zwei Sticker der sogenannten „Patriotischen Bewegung“ entdeckt und entfernt. Die Aufkleber zeigten eine Deutschlandflagge sowie die Aufschrift „Patriotische Bewegung Berlin“ auf schwarz-rot-goldenem Hintergrund.
Außerdem wurden am Hauseingang eines Wohngebäudes im Oschatzer Ring die Schmierereien „Fck Antifa“ und „1161“ (steht für "Anti-Antifaschistische Aktion") entdeckt. Beides richtet sich gezielt gegen politische Gegner*innen der extremem Rechten.
Am Clara-Zetkin-Platz wurden mehrere extrem rechte Aufkleber aus einem neonazistischen Versandhandel gefunden und entfernt. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und enthielten rassistische Slogans. Ein Aufkleber titelte "Kommunismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen", ein weiterer "Support your local Anti-Antifa" und enthielt u.a. ein durchgestrichenes Logo der "Black Lives Matter"-Bewegung. Ein weiterer Aufkleber trug den Slogan "Make Germany White Again".
Im Fußgängertunnel am Helene-Weigel-Platz wurde mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz geschmiert.
Am Einkaufszentrum "Tal-Center" in der Oberweißbacher Straße in Marzahn fand sich eine Schmiererei mit Hakenkreuz, SS-Runen und der Zahl 88 (Code für "Heil Hitler"). Das Graffiti verherrlichte den Nationalsozialismus und war mit allen drei Elementen über einen Meter hoch und eine Armlänge breit.
Um 17:05 Uhr in der Straßenbahnlinie M8 bedrohten drei Frauen eine Mitreisende asiatischer Herkunft auf rassistische Weise. Dies geschah in Hellersdorf zwischen den Haltestellen S-Bahnhof Marzahn und Riesaer Straße. Die drei Frauen drohten ihr, dass sie die Frau anzünden wollten, weil sie ein Video ohne Kopfhörer laut in der Tram hörte. Dies schüchterte auch eine weitere Fahrgästin ein, die ein Kopftuch trug. Andere Fahrgäste mischten sich nicht ein.
Im Dezember machte die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ eine Propaganda-Aktion mit etwa 25 Personen im Skatepark Liberty 2. Dazu sprühten sie ein großes Graffiti, in welchem sie das „Kampfjahr 2026“ verkündeten, zündeten Pyrotechnik und riefen Parolen wie „Europa, Jugend, Revolution“.
Am S-Bahnhof Mahlsdorf wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift „Schwarz Rot Gold ist bunt genug“ entdeckt. Der Slogan kann als queerfeindlich und rassistisch verstanden werden.
Auf der Hellersdorfer Straße wurde ein diskriminierendes Graffiti mit dem Wortlaut "Fuck Jewish Muslim Women" entdeckt und entfernt. Am gleichen Stromverteilerkasten klebte auch ein Aufkleber der Kleinstparteien "Der III. Weg", der sich gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten richtete.
Die neonazistische Kleinstpartei „Der III. Weg“ machte nach eigenen Angaben einen Infostand vor dem Einkaufszentrum „Eastgate“, um Propaganda in Form von Aufkleberpaketen und anderem Infomaterial an Passant*innen zu verteilen. Ein Mitglied der Neonazipartei habe sich als „Weihnachtsmann“ verkleidet und kostenlose Geschenke für Kinder verteilt, mit dem Ziel, Familien mit ihrer völkischen Ideologie anzusprechen.
Auf dem Kastanienboulevard wurden eine Vielzahl Aufkleber von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt. Sie richteten sich zum Teil gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten oder bewarben die Jugendorganisation „NRJ“.
In der Klingenthaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtete, entdeckt und entfernt.
In einem Fahrstuhl zu einem Fitnesscenter am Pyramidenring wurden mehrere Aufkleber aus einem Neonaziversand entdeckt und zum Teil entfernt. Auf den Motiven stand "Heil Deutschland", "Nazizone" und "Gegen Antifa" mit einer Faust, die ein Logo der "Antifaschistischen Aktion" zerschlägt.
In der Nähe des U-Bahnhof Kienberg klebte an einer Laterne ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ und der Jugendorganisation „Nationalrevolutionäre Jugend“ mit dem Slogan „Sport Frei“. Er wurde entfernt.
In der Janusz-Korszak-Straße wurde an einer Laterne ein Aufkleber der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg", entdeckt und entfernt.
Am S-Bahnhof Ahrensfelde wurde an einem Ticketautomat ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" mit dem Slogan "Europa verteidigen" entdeckt und entfernt.
Entlang der Riesaer Straße wurden fünf Aufkleber der extrem rechten Gruppierung „Racial Power Germany“ entdeckt. Zudem klebten in der Nähe Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“. In der Jenaer Straße wurden zudem Aufkleber mit der Aufschrift „ Good Night Left Side", die sich gegen den politischen Gegner der extremen Rechten richten, sowie ein antimuslimisch-rassistischer Sticker entdeckt. Im Park nahe des U-Bahnhofs Cottbusser Platz wurden zwei weitere Aufkleber von „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
Am Eingang der Ernst-Haeckel-Schule wurde an einem Mülleimer ein Aufkleber der "NRJ", der Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ entdeckt und entfernt.
An der Tramhaltestelle Helene-Weigel-Platz wurde mit Edding ein anti-Schwarz rassistischer Spruch angebracht. Dort wurde in Anspielung an die Versklavung Schwarzer Menschen das N-Wort für eine Schwarze Person benutzt und für einen Centbetrag zum Verkauf angeboten.