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Register Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorfalls-Chronik


  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Charlottenburg

    27.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am U-Bahnhof Richard Wagner Platz wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber aus einem extrem rechten Onlineversandhandel entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigte ein Piktogramm einer heterosexuellen Familie, die sich mit einem schwarzen Regenschirm vor heruntertropfenden Regenbogenfarben der Regenbogenflagge schützt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Schmierereien gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    25.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Rönnestraße und Holtzendorffstraße wurden verschiedene Schmierereien entdeckt, die sich gegen politischen Gegner*innen der extremen Rechten richten.

    Zudem waren dort auch teils großflächige Sprühereien der deutschen Nationalfarben zu sehen.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Erneut extrem rechte Aushänge in Charlottenburg

    19.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Neuen Kantstraße und in der Windscheidstraße wurden zwei A4 große selbstgeschriebene Aushänge entdeckt und entfernt, die an Laternen gekleistert waren. Die Aushänge warben für verschiedene verschwörungsideologische und extrem rechte Websites, Medien und Youtube-Kanäle.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Steinwurf auf Mitglieder der Partei "Die Linke"

    18.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Unbekannte bewarfen mehrere junge Mitglieder der Partei Die Linke vor der Geschäftsstelle des Bezirksverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf in der Behaimstraße 17 mit einem Pflasterstein. Nur durch eine schnelle Reaktion konnten die betroffenen Personen knapp ausweichen, sodass glücklicherweise niemand körperlich verletzt wurde. Ein extrem rechtes Motiv liegt nahe.

    Quelle: Die LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf, Polizeimeldung Nr. 0427 vom 19.04.2026
  • Hakenkreuz-Schmierereien im Treppenhaus in Charlottenburg

    14.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Treppenhaus am Walter-Benjamin-Platz wurden zwei Hakenkreuz-Schmierereien mit schwarzem Edding entdeckt und entfernt. Über das Treppenhaus ist unter anderem eine Kindertagesstätte erreichbar.

    Quelle: Register CW via Instagram
  • Sticker gegen politische Gegner*innen in Charlottenburg

    10.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Richard-Wagner-Platz wurde ein Sticker eines extrem rechten Onlineversandhandels entdeckt, der sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Neben der Aufschrift "Hier wurde linksextreme Propaganda überklebt" sind verschiedene durchgestrichene linke Symbole zu sehen. Darunter ein Symbol der Antifaschistischen Aktion und eine Regenbogenfahne.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung in Westend

    08.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Eine Frau beleidigte einen Mann antimuslimisch-rassistisch auf seiner Arbeit in Westend. Zuerst forderte sie ihn auf, sich zum Krieg im Iran zu äußern, weil sie ihn als muslimsch wahrgenommen hat, daraufhin brachte sie alle Muslim*innen pauschal mit Gewalt und Terror in Verbindung, sagte sie hasse alle Muslim*innen und meinte zu ihm "ihr müsst alle weg, raus aus Deutschland".

    Der Betroffene war so schockiert und getroffen von diesen Aussagen, dass er in Absprache mit seinem Arbeitgeber seine Arbeit frühzeitig unterbrach und Anzeige erstattete.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimisch-rassistische Beleidigung und Benachteiligung in Charlottenburg

    08.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als ein Mann antimuslimisch-rassistische Beleidigungen, die er zuvor erlebt hat, bei einem Polizeiabschnitt in Charlottenburg zur Anzeige bringen wollte, wiederholte der bearbeitende Polizist diese und andere Beleidigungen, behauptete diese seien von der Meinungsfreiheit gedeckt, wurde wütend und wirkte dabei bedrohlich auf den Betroffenen und weigerte sich schließlich die Anzeige aufzunehmen.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • NS-verharmlosendes und rassistisches Plakat in Charlottenburg

    07.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der U-Bahnstation Wilmersdorfer Straße wurde ein A4-Plakat entdeckt, dass ein Hakenkreuz und die Worte "Iran" und kleiner "Germany" zeigt. Die implizite Gleichsetzung des Nationalsozialismus mit heutigen politischen Systemen kann als NS-Verharmlosung verstanden werden.

    Zudem sind unter anderem die Begriffe „Drugs“, „Terror“ und „Rape“ zu lesen. Diese können als rassistische Zuschreibungen verstanden werden, da Menschen bzw. ein Land pauschal mit Kriminalität und Gewalt in Verbindung gebracht wird.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechte Flyer in Charlottenburg

    04.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Nachbarschaftzentrum in Charlottenburg wurden Flyer entdeckt und entfernt, die für verschwörungsideologische, rechtspopulistische und extrem rechte Medienportale werben.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechte Propaganda in Charlottenburg

    01.04.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Windscheidstraße wurde ein antimuslimisch rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Islamisierung? Nein danke" aus einem extrem rechten Onlineshop entdeckt und entfernt. Durch das Design des Aufklebers wurde der Islam mit Atomkraft verglichen und pauschal als Gefahr dargestellt.

    Zudem wurde an der Ecke Stuttgarter Platz ein Aushang entdeckt und entfernt, der für verschiedene verschwörungsideologische und extrem rechte Medien und Youtube-Kanäle warb.

    Quelle: Register CW
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Charlottenburg

    25.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Zwei Mitarbeitende eines Sozialen Trägers in Charlottenburg berichten von anhaltender Diskriminierung und Schikanen im Arbeitskontext aufgrund von Behinderung und Erkrankung. Das Datum entspricht dem Meldedatum, nicht dem Vorfallsdatum.

    Quelle: Register Spandau
  • Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt in Charlottenburg-Wilmersdorf

    25.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Bei einer Nachmieter*innensuche fragte ein Vermieter die Mieterin nach Nachmieter*innenvorschlägen mit deutschen Pass, nach dem ihm eine geeignete Person vorgeschlagen wurde. Dies ist rassistisch, weil Menschen aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit pauschal auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt werden.

    Quelle: Meldung via Telefon
  • Antisemitische Beleidigung in Charlottenburg

    23.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Aus einem Auto heraus, das an der Ampel stand, beleidigte ein Mann einen anderen, der Kippa trug und am Adenauerplatz die Kreuzung Kurfürstendamm Ecke Lewishamstraße überquerte, antisemitisch mit den Worten: "Scheiß Jude".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antifeministische Sachbeschädigung in Wilmersdorf

    16.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Franz-Cornelsen-Weg wurde erneut eine Bank des Projekts "Rote Bänke" beschädigt. Aus der Aufschrift "keine Gewalt gegen Frauen" wurde "Gewalt gegen Frauen" durch Schmierereien und Einritzungen gemacht. Zudem wurden andere Schmierereien angebracht und massiv auf die Bank eingeschlagen. Die Bank musste anschließend neu gestrichen und gestaltet werden.

    Die roten Bänke sollen im Bezirk ein sichtbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt setzen, das Thema aus der Tabuzone holen und die Gesellschaft sensibilisieren.

    Quelle: Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Rassistischer Sticker in Charlottenburg

    16.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einer Rolltreppe an Bahnhof Zoologischer Garten wurde ein rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an.

    Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register, Register CW
  • Rassistisches Gedenken an Völkermörder in Charlottenburg

    15.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Hardenbergstraße in Charlottenburg fand eine Gedenkveranstaltung von türkischen Nationalist*innen statt. Die 13 Teilnehmer*innen ehrten und gedachten einem der Hauptverantwortlichen des Völkermords an den Armenier*innen 1915/16, Talât Paşa.

    Der Völkermord an den Armenier*innen, bei dem im Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Menschen systematisch deportiert und ermordet wurden, gilt als einer der ersten Genozide des 20. Jahrhunderts. Er war Teil einer rassistischen Politik der sogenannten Jungtürken, zu den Talât Paşa gehörte, die darauf abzielte, einen etnisch homogenen Nationalstaat zu schaffen. Das Deutsche Kaiserreich war als Verbündeter des Osmanischen Reichs teils in die Durchführung der Verbrechen involviert. Bis heute wird der Genozid in der Türkei von offizieller Seite und in Teilen der Gesellschaft bestritten und relativiert.

    Die Ehrung eines zentralen Täters verharmlost die systematische Verfolgung und Ermordung einer ethnischen Gruppe. Sie knüpft genau an die Erzählungen an, die den Genozid leugnen oder rechtfertigen. Die Perspektiven der Betroffenen und ihrer Nachkommen werden dadurch ausgeblendet und verletzt.

    Quelle: TAZ vom 16.03.26, Instagram Akebi e.V., RechercheNetzwerk.Berlin
  • Extrem rechte Propaganda in Wilmersdorf

    10.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Am Volkspark/Livländische Straße wurde ein Aufkleber mit einem Edding so abgeändert, dass eine extrem rechte Botschaft darauf zu lesen war. Die Propaganda wurde entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Infostand mit rassistischen Inhalten am Fehrbelliner Platz

    07.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Fehrbelliner Platz veranstaltete der Bezirksverband der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) einen Infostand. Dort wurde die "AfD"-Zeitung "Blauer Bote" in der Ausgabe "Winter/Frühjahr 2026" verteilt. In der Zeitung ist die Rede von einer angeblich "ungebremsten Einwanderung in die Sozialsysteme". Dabei wurden auch "Deutsche mit Migrationshintergrund" als Teil dieses "Problems" genannt. Es wurden also Narrative bedient, die rassistischen und geflüchtetenfeindlichen Erzählungen folgen. Die Inhalte können daher als rassistisch gewertet werden.

    Zusätzlich wurde ein Flyer mit dem Titel "7 Punkte zur Remigration" verteilt. Der verwendete Begriff „Remigration“ wird in dem Flyer als neutral dargestellt, ist jedoch ein politischer Kampfbegriff, der in rechten bis extrem rechten Kreisen Verbreitung findet. Dort dient er als Euphemismus für die Vertreibung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien. Zwar argumentiert die "AfD", dass sie unter dem Begriff etwas Anderes verstehe und diese Forderung mit demokratischen Werten vereinbar sei, doch ändert dies nichts an seiner Nutzung und Bedeutung im extrem rechten Diskurs. Die positive Umdeutung des Begriffs dient dazu, extrem rechte Konzepte zu normalisieren.

    Quelle: Register CW
  • Hakenkreuze in Charlottenburg-Wilmersdorf

    04.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf Tischen eines Klassenraums in einer Schule in Charlottenburg-Wilmersdorf wurden Hakenkreuze, sowie antisemitische und rassistische Beleidigungen geschmiert.

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antimuslimisch-rassistische Schmiererei in Halensee

    03.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einer Bankfiliale am S-Bahnhof Halensee wurde eine antimuslimisch-rassistische Schmiererei entdeckt. Mit dem Schriftzug "[Superman-Abzeichen] AFD vs: Allah" wird die Gottheit des Islams und der Islam generell als bedrohlich und pauschal böse eingeordnet. Zudem wird die Notwendigkeit suggeriert den Islam zu bekämpfen. Dies soll in Form einer als "heldenhaften" Gegenspieler dargestellten "AfD" passieren. Die genutzten Gut-Böse-Schemata und der implizite Aufruf zur Bekämpfung des Islams, können als antimuslimischer Rassismus eingeordnet werden.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistischer Sticker in Wilmersdorf

    03.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilhelmsaue wurde ein rassistischer Sticker mit dem Slogan "Brüste & millionenfache Remigration" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Rassistische Aufkleber in Charlottenburg

    02.03.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Westend und in der Seelingstraße in Charlottenburg wurden rassistische Sticker entdeckt. Die Botschaft lautete "Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land" entdeckt. Der Spruch knüpft an eine rassistische Erzählung der "Überfremdung" an.

    Der Spruch stammt aus einem extrem rechten Songtext und wurde insbesondere von der Partei "Die Heimat" ehemals "NPD" geprägt.

    Quelle: Register CW
  • Israelbezogene antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    24.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Zillestraße in Charlottenburg wurde die Schmiererei "Death to Zionism" entdeckt. Die Bezeichnungen "Zionism", "Zionisten" oder "Zios" werden häufig als Code für das Juden*Jüdinnen und das Judentum verwendet. Es handelt sich um eine Umwegkommunikation, die Jüdinnen*Juden sowie Israel pauschal delegitimieren und dämonisieren soll.

    Quelle: Register CW
  • Verschwörungsideologischer Sticker in Charlottenburg

    24.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße in Charlottenburg wurde an einem Altkleidercontainer ein Aufkleber von "Auf1 TV" entdeckt und entfernt. Der österreichische TV-Sender "Auf1" verbreitet unter anderem extrem rechte und verschwörungsideologische Inhalte.

    Quelle: Register CW
  • NS-verharmlosender Sticker in Halensee

    21.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am S-Bahnhof Halensee wurde ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Er zeigte das Plakat zum Film "Er ist wieder da", welches stilisiert Hitler darstellt. Auf dem Aufkleber trug dieser eine Kufiya. Palästinenser*innen und propalästinensisches Aktivst*innen wird durch diese Bildsprache pauschal Antisemitismus im Ausmaß der NS-Zeit unterstellt. Dadurch werden NS-Verbrechen verharmlost und Rassismus verbreitet.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Erneut Transfeindlicher Aufkleber in der U-Bahn im Westend

    18.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Erneut wurde in der U2 am U-Bahnhof Ruhleben ein transfeindlicher Sticker entdeckt. Auf dem Sticker war der Ausspruch "Stop transing the gay away" (etwa "Hört auf Homosexuelle wegzutransen") zu lesen. Damit werden trans Menschen als angebliche Bedrohung für eine homosexuelle Identität formuliert und diffamiert.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechter Aufkleber in Charlottenburg

    18.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße Ecke Horstweg wurde ein Aufkleber entdeckt, der den Instragram-Account eines extrem rechten Aktivisten bewirbt.

    Quelle: Register CW via Telegram
  • Transfeindlicher Aufkleber in der U-Bahn im Westend

    16.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der U2 wurde am U-Bahnhof Ruhleben ein transfeindlicher Sticker entdeckt. Auf dem Sticker war der Ausspruch "Stop transing the gay away" (etwa "Hört auf Homosexuelle wegzutransen") zu lesen. Damit werden trans Menschen als angebliche Bedrohung für eine homosexuelle Identität formuliert und diffamiert.

    Quelle: Register Spandau
  • Behindertenfeindliche Benachteiligung in Charlottenburg

    15.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In einem Cafe in Charlottenburg wurde einer Person, die auf einen Assistenzhund angewiesen ist, der Zugang zum Geschäft mit dem Assistenzhund verweigert. Zwar wurden "hygenische Gründe" als Begründung vorgeschoben, da es sich bei dem Assistenzhund allerdings um ein für die Person notwendiges Hilfsmittel handelt, ist dies als behindertenfeindliche Benachteiligung einzuordnen.

    Quelle: Beauftragte für Menschen mit Behinderung CW
  • Extrem rechter Aufkleber in Westend

    15.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In Westend in der Westendallee wurde ein Aufkleber der neonazistischen Kleinstparter "Der III. Weg" entdeckt.

    Quelle: Meldung via Mail
  • Extrem rechte Jugendgruppe malt Banner im Westend

    14.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Mindestens fünf Jugendliche einer extrem rechten Jugendgruppe sprühten in der Fußgängerunterführung an der Messe/ICC ein Transparent gegen politische Gegner*innen der extrem Rechten. Sie waren dabei größtenteils vermummt, teilweise auch mit Merchandise der Jugendgruppe.

    Später posierten Jugendliche mit dem Transparent in Alt-Treptow und hingen es dort auf.

    Quelle: Register CW, Instagram
  • Schmiererei gegen politische Gegner*innen im Westend

    10.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An der Ecke Preußenallee/Heerstraße wurde an einem Stromkasten eine Schmiererei der neonazistische Zahlencode „1161“ (=„Anti-Antifaschistische Aktion“) entdeckt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antisemitische Schmiererei an Bankautomat in Charlottenburg

    09.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Bankautomaten am Stuttgarter Platz wurde eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Neben den Worten "International Geldautomat" wurde ein "Fick Juden" mit schwarzem Edding geschmiert. Viele antisemitische Verschwörungserzählungen behaupten fälschlicherweise, dass jüdische Menschen eine wichtige Rolle im internationalen Bankensystem einnehmen würden.

    Quelle: Register CW via Mail
  • NS-verharmlosende und antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    09.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schlüterstraße wurde die Schmiererei "FCK ZIONZS" an einem Fensterrahmen entdeckt. Bei "ZIONZS" (ausgeschrieben Zionazis) handelt es sich um eine Gleichsetzung von Zionist*innen und den Verbrecher*innen des Nationalsozialismus.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Antiasiatisch-rassistische Beleidigung in Charlottenburg

    08.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Als eine Person ein Restaurant in Charlottenburg mit ihrem Hund betrat, äußerte sich eine mitarbeitende Person mit den Worten “Sie haben Ihr eigenes Essen, ich meine, einen Hund, mitgebracht”. Die betroffene Person führt diese respektlose Aussage auf antiasiatisch-rassistische Bilder zurück.

    Die Restaurantleitung entschuldigte sich anschließend schriftlich und kündigte an diesen Vorfall intern nachzubereiten.

    Quelle: Register CW via Mail
  • Antisemitische Schmiererei in Charlottenburg

    03.02.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Schloßstraße wurde an einer Hauswand die Schmiererei "Jew Hate" entdeckt, welche von Juden*Jüdinnen als bedrohlich wahrgenommen werden kann.

    Quelle: Register CW
  • Homofeindlicher Sticker in Charlottenburg

    30.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker wurde in der Wilmersdorfer Straße entdeckt. Die Bezeichnung "Gay" und zwei Männlichkeitszeichen werden darauf zur Diffamierung eines Fußball-Teams genutzt. Zudem wird auch eine sexistische Beleidigung genutzt.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Transfeindlicher und rassistischer Sticker in Charlottenburg

    29.01.2026 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    An einem Eingang des U-Bahnhofs Zoologischer Garten wurde ein transfeindlicher und rassistischer Sticker entdeckt und entfernt. Auf diesem war eine Progress Pride Flag zu sehen. Allerdings war diese am mehrfarbigen Wimpel an der linken Seite um die Abbildung einer Schere und Schnittkante ergänzt. Die dadurch abgetrennten Farben repräsentieren trans Personen, Schwarze und People of Color und die durch die AIDS-Krise erkrankten oder verstorbenen Queers. Die Symbolik des Heraustrennens ist als aktive Ausgrenzung aus der Community zu verstehen und daher als transfeindlich und rassistisch einzuordnen.

    Quelle: Register CW
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