Transfeindliche Beleidigungen in Zehlendorf
Vor einem Supermarkt in der Clayallee wurde eine Person von Jugendlichen beleidigt. Die Jugendlichen nutzen Worte, die trans Personen herabwürdigen.
Vor einem Supermarkt in der Clayallee wurde eine Person von Jugendlichen beleidigt. Die Jugendlichen nutzen Worte, die trans Personen herabwürdigen.
Auf einem Mülleimer der BSR an der Habelschwerdter Allee wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es war dort mit Edding hingeschmiert worden.
Am S-Bahnhof Sundgauer Straße wurden mehrere Sticker aus verschiedenen extrem rechten Versandshops entdeckt. Einer der Sticker stammte u.a. von der neurechten Kampagne "Ein Prozent". Die Sticker richteten sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Sie wurden entfernt.
Wie in einem taz-Artikel beschrieben, erhielt ein Mann seit seinem Einzug in ein Wohnhaus im Jahr 2019 regelmäßig Schreiben mit rassistischen Inhalten. Die Schreiben lagen entweder in seinem Briefkasten oder hingen an der Wohnungstür. In den Briefen wurde der Mann als "illegaler Ausländer" und mit dem rassistischen Wort "Kanake" bezeichnet. Außerdem wurde geschrieben, er solle Deutschland verlassen. Teilweise waren Galgen auf den Zetteln abgebildet. Das Vorfallsdatum entspricht dem Datum der Veröffentlichung des Artikels.
Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs "Freie Universität (Thielplatz)" wurde ein Sticker einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Aufkleber führte die Webseite der Gruppe sowie verschiedene Social-Media-Kanäle auf. Der Sticker wurde entfernt.
Am S-Bahnhof Sundgauer Straße wurde ein Sticker der extrem rechten Kampagne "Ein Prozent" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber richtete sich mit dem Slogan "Wir haben keinen Platz" gegen geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte. Er verwies auf die Webseite der Kampagne.
Am Oberhofer Platz wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Sticker hatte den Slogan: "Heimat.Freiheit.Tradition". Er wurde entfernt.
Am Fahrstuhl am U-Bahnhof "Dahlem Dorf" wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet.
Ein Parteibüro auf dem Hindenburgdamm erhielt erneut einen Brief. Die Absender des Briefes bezeichneten sich selbst als "die 'Kleinen Nazis'". Der Brief enthielt eine Art Comic, der handschriftlich kommentiert wurde. Dabei wurde die Partei "geisteskranke Antisemiten!" bezeichnet. Das Büro ist in unregelmäßigen Abständen von ähnlichen Briefeinwürfen betroffen.
An der Bushaltestelle Ostpreußendamm/Königsberger Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Der Sticker richtete sich gegen politische Gegner*innen. Er wurde entfernt
In der Rost- und Silberlaube an der Freien Universität (FU Berlin) wurde ein Zettel gefunden, auf dem gedruckt stand: "Grenze dicht. Remigration jetzt." Hinter dem Begriff "Remigration" steht ein rassistisches Konzept der extremen Rechten, das die Abschiebung von Geflüchteten sowie Eingewanderten und ihrer Nachkommen fordert. Der Zettel wurde entfernt.
Auf der Winfriedstraße an der Ecke Berliner Straße wurde ein Sticker gefunden, der sich gegen geflüchtete Menschen richtet. Der Aufkleber wurde entfernt.
An eine Haustür in der Bruchwitzstraße wurden ein Hakenkreuz und ein Davidstern geschmiert.
Auf dem Gelände einer Bildungseinrichtung in Steglitz-Zehlendorf wurden mehrere NS-verharmlosende Schmierereien entdeckt, u.a. Hakenkreuze. Die Schmierereien wurden entfernt.
Auf einem Briefkasten auf der Schloßstraße/Ecke Feuerbachstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Sticker entdeckt. Dieser hatte den Slogan: ""Es gibt #NUR ZWEI Geschlechter" und zeigte eine zerstörte Pride-Flag.
Im Bäkepark nahe des Bäketeichs wurden mehrere NS-verherrlichende Schmierereien entdeckt. An der Schleuse zwischen Bäkepark und Teltow-Kanal waren mehrere Hakenkreuze und doppelte Sigrunen gesprüht.
Auf dem Oberhoferplatz wurde ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt. Der Sticker hatte den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".
Auf Laternenpfähle um den Oberhofer Platz herum wurden mehrere Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt und entfernt. Die Aufkleber hatten den Slogan "Heimat.Freiheit.Tradition".
Eine soziale Einrichtung erhielt einen Brief mit antimuslimischen und allgemein rassistischen Inhalten. Die Seiten des Briefs waren teilweise mit Ausschnitten extrem rechter Sticker beklebt. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandhandel. Die Einrichtung erhält seit 2023 in unregelmäßigen Abständen ähnliche Briefe. Um die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen der Einrichtung zu schützen, wurde dieser Vorfall teilweise anonymisiert.
In den Veranstaltungsräumen eines ehemaligen AfD-Politikers fand ein Vortrag zum Thema "Remigration" statt. Redner war ein bekannter extrem rechter und neurechter Akteur. Er ist einer der führenden Figuren des extrem rechten Netzwerkes „Identitäre Bewegung“ und aktiv beim mittlerweile aufgelösten „Institut für Staatspolitik“, welches vom Landesverfassungsschutz Sachsen-Anhalt als „gesichert rechtsextrem“ und „verfassungsfeindlich“ eingestuft wurde.
Das Konzept der „Remigration“ ist zentral für extrem rechte Ideologie. Es bedeutet: Die Deportation eines großen Teils der deutschen Bevölkerung anhand rassistischer Kriterien.
In den Veranstaltungsräumen eines ehemaligen AfD Politikers hielt eine AfD Politikerin einen Vortrag. In diesem erklärte sie den Begriff "Remigration" und wie der Prozess der Remigration vonstatten gehen soll. Während des Vortrags tätigte sie mehrere völkische Aussagen und bezog sich auf das Verschwörungsnarrativ des "Bevölkerungsaustausches". Außerdem äußerte sie sich rassistisch und bediente sich rassistischer Stereotype, insbesondere gegen muslimische Menschen gerichtet.
Auf dem Briefkasten einer Bildungseinrichtung im Jungfernstieg klebte ein Aufkleber der neonazistischen Kleinpartei "Die Heimat" (ehemals NPD). Der Slogan auf dem Sticker lautete: "Es gibt nur Mann und Frau! Weg mit dem Genderwahn."
Eine Person in einer Pfadfinder*innen-Uniform wurde im Bahnhof Lichterfelde Ost von einer anderen Person mit den Worten "Sieg Heil" angepöbelt.
Auf der Filandastraße wurde ein Aufkleber mit antimuslimischen Inhalt entdeckt. Muslimische Männer werden dort grundsätzlich mit Gewalttätern gleichgesetzt. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Online-Shop. Er wurde entfernt.
Auf dem Ostpreußendamm, auf Höhe der Giesensdorfer Straße wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Die Sticker stammten aus einem extrem rechten Versandshop. Sie wurden entfernt.
Um die Bushaltestelle "Zehlendorf Eiche" herum, auf dem Teltower Damm wurden mehrere Aufkleber aus extrem rechten Onlineshops entdeckt. Zusätzlich fanden sich extrem rechte Sticker am S-Bahnhof Zehlendorf. Die Aufkleber richteten sich inhaltlich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
Auf dem Kranoldplatz und auf dem Ostpreußendamm wurden mehrere Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richteten. Sie stammten aus extrem rechten Versandshops. Die Aufkleber wurden entfernt.
Auf einem Briefkasten am Thuner Platz wurde der extrem rechte Zahlencode "18" (= Adolf Hitler) entdeckt.
Auf der Schloßstraße versammelte sich unangemeldet eine Gruppe Jugendlicher mit Deutschlandflaggen. Sie wollten eine gleichzeitig stattfindende Demonstration gegen Rechtsextremismus und Verschwörungsideologien stören. Die Polizei vor Ort wandte sich an die Gruppe wegen unerlaubter Versammlung.
Auf einem Fahrradständer am Goethe Gymnasium Lichterfelde wurde ein Sticker mit dem Slogan "#Stolz statt Pride" entdeckt. Im Hintergrund ist die Flagge des sogenannten „Stolzmonats“ abgebildet. Es handelt sich dabei um eine extrem rechte, queerfeindliche Kampagne, welche den Pride-Month, sowie Forderungen und Rechte von LGBTIQ* delegitimieren soll.
Auf dem Schaukasten einer Kirchengemeinde wurde ein extrem rechter Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Sticker richtete sich gegen eine diverse Gesellschaft. Er stammte aus einem extrem rechten Versandshop.
Auf zwei Parkbänken im Heinrich-Laehr-Park wurden antisemitische Schmierereien entdeckt. Auf den Bänken stand u.a. "FCK Zios", wobei "Zios" die Kurzform für Zionisten ist und als Chiffre für Jüd*innen verstanden wird. Außerdem wurden dort die Slogans "Long life Intifada" (dt. "Lang lebe die Intifada") und "Glory to the martyrs" (dt. "Ehre den Märtyrern") geschmiert. Eine der Schmierereien nahm Bezug auf die Shoa und verglich sie mit dem aktuellen Krieg in Gaza. Dieser Vergleich relativiert die Shoa.
Auf der Clayallee wurde ein Sticker der verschwörungsideologischen Reichsbürgergruppe "Ewiger Bund" entdeckt. Die Gruppe geht von einer Existenz des Deutschen Reiches bis heute aus und hält die Bundesrepublik deshalb für illegal und unsouverän. Der Sticker verweist auf die Webseite der Gruppe, auf der rassistische und NS-verherrlichende Inhalte geteilt werden.
Auf der Südendstraße Ecke Körnerstraße wurde ein Sticker entdeckt, dessen Inhalt sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Auf der Lutherstraße/Ecke Schallopstraße und Ecke Breite Straße wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen. Sie stammten alle aus extrem rechten Onlineshops.
Auf dem Wolfensteindamm und dem Hindenburgdamm wurden mehrere extrem rechte Sticker entdeckt. Einer der Sticker hatte den Slogan "Abschieben schafft Sicherheit", die Aufkleber stammen aus extrem rechten Versandshops. Außerdem wurde eine Schmiererei entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richtet.
Am Kronprinzessinnnenweg/Ecke Am Sandwerder wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es war auf einen Sticker des Literarischen Colloqiums Berlin (LCB) geschmiert. Der Sticker des LCB titelte "Wie werden wir uns erinnern?". Das LCB hat seine Räume in der Nähe des Stickers.
Auf der Robert-Lück-Str. wurden mehrere Sticker entdeckt, deren Inhalt sich gegen antifaschistisch Engagierte richtete.
Auf der Bergstraße wurde ein Sticker entdeckt, der sich gegen LGBTIQ*-Personen und gegen antifaschistisch Engagierte richtet.
Auf das Schild der Haltestelle "S Botanischer Garten" wurde ein Spruch geschmiert, der sich gegen muslimische Menschen richtet.
Im Goethe-Gymnasium wurden zwei Aufkleber entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richteten. Sie stammten aus einem extrem rechten Onlineshop.
An einem Spielgerät auf einem Spielplatz im Stadtpark Steglitz wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Es wurde der Polizei gemeldet.
Aus einer verschwörungsideologischen Demonstration auf der Schloßstraße heraus, wurden Gegendemonstrant*innen beleidigt und bepöbelt. Auf dem Mittelstreifen der Schloßstraße, zwischen den U-Bahnhöfen Rathaus Steglitz und Schloßstraße findet regelmäßig eine Veranstaltung statt, die das Register auch in der Vergangenheit bereits öfter dokumentiert hat. Eine Person aus dieser Demonstration ging auf die Gegendemonstrant*innen zu, beschimpfte sie und sagte u.a. sie sollen "alle verrecken".
Auf die Wände des Einkaufszentrums Boulevard Berlin wurde das Wort "Hass" geschmiert. Die Buchstaben "S" wurden als Sigrunen gezeichnet. Die sogenannte "Sigrune" ist ein völkisches Symbol, welches im Nationalsozialismus zum Emblem der "SS" (Schutzstaffel) wurde.
Auf einer Grünfläche in der Dillgestraße wurden aus einer ca. 14-köpfigen Personengruppe heraus rassistische Parolen gerufen. Personen, die dies beobachteten, riefen die Polizei. Zuvor hatten bereits Zeug*innen eine Gruppe gemeldet, aus der heraus vor dem Rathaus Lankwitz auf dem Hanna-Renate-Laurien-Platz rassistische Pöbeleien gerufen wurden.
Im Stadtpark Steglitz wurden zwei Personen von einem Mann mehrfach rassistisch beleidigt. Sie hatten den Mann auf seinen unangeleinten Hund angesprochen.
Auf einem Altkleidercontainer in der Leonorenstraße, nahe der Hahnemannbrücke wurde eine transfeindliche Schmiererei entdeckt. Es stand dort ein Wort, welches trans Personen herabwürdigt. Außerdem wurde an der Ecke Leonorenstraße/Siemensstraße ein Aufkleber einer extrem rechten Gruppierung entdeckt.
In einer Bildungseinrichtung kam es zu einem rassistischen Angriff durch eine besuchende Person der Einrichtung. Zum Schutz der betroffenen Person wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde das Datum verändert.
In einer Bildungseinrichtung wurde eine besuchende Person durch die Einrichtung strukturell benachteiligt. Zum Schutz der betroffenen Person wurde dieser Vorfall anonymisiert. Dabei wurde das Datum verändert.
Im Goethe Gymnasium wurden Sticker entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen richtete. Sie stammten aus einem extrem rechten Onlineshop