Chronik

  • 24. Mai 2018
    Am 24. Mai 2018 wurde an der Bushaltestelle U Blissestraße / Uhlandstraße in Wilmersdorf eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Über den Fahrplan-Aushang stand mit Filzmarker geschrieben: "Israel ist eine Tumor im Nahe Osten" (Rechtschreibung wie im Original) und "Kindermörder Israel". Dabei wurde traditioneller und moderner mit israel-bezogenem Antisemitismus verbunden. Israel als jüdischer Staat wird als Wucherung beschrieben, eine dämonenhafte Darstellung. Tumore werden weggeschnitten, hier bestehen Bezüge zu antisemitischen Vernichtungsfantasien. Die Parole "Kindermörder Israel" knüpft an die antisemitische Ritualmordlegene an und überträgt diese auf den Staat israel.
    Quelle: RIAS Berlin, Twitter @AhmetSalioglou
  • 24. Mai 2018
    Am Busbahnhof Schöneweide bis in den Sterndamm hinein wurden ca. 20 selbstgemalte rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese richteten sich gegen politische Gegner_innen und Geflüchtete.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 23. Mai 2018
    In der Mahlsdorfer Str. in direkter Nähe zum S-Bhf. Köpenick wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2018
    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein rassistischer Aufkleber, der sich gegen Geflüchtete richtet, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Mai 2018
    In der Kietzer Str. wurde ein Aufkleber des neonazistischen Versandhandel Druck18 (1 = A, 8 = H; Adolf Hitler) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Mai 2018
    Gegen 18 Uhr zeigte eine Frau am Halleschen Tor vor der Poco Domäne Besucher_innen des Karneval der Kulturen den Hitlergruß. Da der Karneval zu diesem Zeitpunkt zu Ende ging, liefen und fuhren viele Menschen nach Hause. Die Frau zeigte Menschen in abfahrenden Autos auch den Mittelfinger.
    Quelle: Register Mitte
  • 20. Mai 2018
    Beim Karneval der Kulturen wurde an der panatlantica-Bühne ein Mann mittleren Alters gesehen, der Tattoos am Hals "666" und "ACAB" und am linken Unterarm ein "Blut und Ehre"-Tattoo trug.

    Info:

    "666" steht für „Filthy Few Forever” F=6. Buchstabe im Alphabet. Damit waren ursprünglich Mitglieder der Hells Angels gemeint, die einen Gegner "beseitigt" haben.

    "ACAB" steht für All Cops Are Bastards

    "Blut und Ehre" steht für ein nationalsozialistisches Schlagwort, verwendet u. a. in der Hitlerjugend. In Deutschland ist die Verwendung der Parole juristisch ein Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und steht unter Strafe.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 20. Mai 2018
    In der Nacht wurden zwei Personen im Treptower Park von einer Gruppe aus 15 - 20 Jugendichen und jungen Erwachsenen heraus bepöbelt. Nachdem die Betroffenen nach dem Grund fragten, wurden sie als "Antifa-Fotzen" beleidigt und bedroht. In der Folge kam es zu einer Diskussion und die Betroffenen wurden geschubst. In der Diskussion sagten die Angreifenden, dass sie rechts seien und einige auch bei einem neonazistischen Festival in Ostritz waren.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 19. Mai 2018
    Am Edeka in der Baumschulenstr. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 19. Mai 2018
    Am 19. Februar 2018 fand in Charlottenburg ab 19:30 Uhr ein rechtspopulistischer Aufmarsch statt. Die Gruppe "Bärgida" marschierte vom S-Bahn Charlottenburg (Ostausgang) über den Stuttgarter Platz und die Wilmersdorfer Straße bis zur Ecke Goethestraße.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 17. Mai 2018
    Ein Mann mit Glatze und Tättoowierungen an hinterem Hals und Hinterkopf und stand gegen 11:30 Uhr oberkörperfrei an der Kreuzung Sonntag- / Lenbachstraße. Er hob den Arm zum "Deutschen Gruß" stehend und sich im Kreis drehend. Die Ausrufe, die er dabei abgab, waren nicht zu verstehen. Dann lief er auf die Lenbachstraße und blockierte zwei Autos. Vor diesen performte er mit abschließendem militärischen Salut und ging in Richtung Simplonstraße / Ostkreuz.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 17. Mai 2018
    Direkt vor der Archenhold-Oberschule in der Rudower Str. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch in einer Unterhaltung zwischen zwei Frauen, fällt die Bemerkung "Hoffentlich kommen die Flüchtlinge hier bald mal weg."
    Quelle: AWO
  • 16. Mai 2018
    In den letzten Monaten wurden phasenweise (eine Woche lang viel, dann wieder lange nichts) rechtsextreme Aufkleber, Plakate und Schmierereien im Gebiet rund um den Strausberger Platz, Singerstraße und die Plantsche bis ins Einzugsgebiet des Bezirkes Mitte entdeckt. Es handelt sich um Propaganda der Identitären Bewegung (siehe Glossar), dem 3. Weg (siehe Glossar) und sonstige Nazi-Propaganda.

    Information: Der Melder hat zur Übersicht eine Karte angefertigt, die im Menü Friedrichshain-Kreuzberg eingesehen werden kann.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 16. Mai 2018
    Um eine Schule am Hindenburgdamm und auf der Ringstraße wurden diverse Aufkleber der sog. Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 15. Mai 2018
    An der Ampel Gürtelstraße Ecke Scharnweberstraße wurde, wie in letzter Zeit an anderen Stellen in der Gegend auch, ein "Wetterkontrolle? ..."- Aufkleber rechter und antisemitischer Verschwörungstheoretiker entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 15. Mai 2018
    An der Kreuzung Elisenstraße/Selerweg wurde an einem Schild für eine Parkzone ein Hakenkreuz entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. Mai 2018
    Im Ortsteil Karow gab ein Busfahrer des Schienenersatzverkehres keine Auskunft gegenüber Menschen, die als "Ausländer" gesehen werden können. Gegen 22:10 Uhr kam ein Ersatzbus an der Haltestelle Karow an. Dieser war vollkommen leer. Eine Frau sprach mit dem Busfahrer und drei weitere Personen, eine Frau (People of Colour) und zwei Männer, die als "Ausländer" gesehen werden können, kamen hinzu. Die Frau fragte, ob der Bus nach Gesundbrunnen fahre. Der Busfahrer antwortete "Nein". Die beiden Männer fragten anschließend, ob dies der Bus nach Pankow wäre, der Busfahrer antwortete "Nein". Weiterhin sagte er, ob sie denn nicht lesen könnten, da auf den Hinweisschild des Busses Blankenburg stehe. Der Busfahrer schloss die Türen und fuhr alleine ohne Passagiere weg. Der nachfolgende Busfahrer gab bei den gleichen Fragen, die Antwort, dass dies die richtige Route sei und sie ab Blankenburg mit der S2 weiter nach Gesundbrunnen und Pankow fahren können. Die drei Personen sahen sich aufgrund der ersten Situation rassistisch diskriminiert.
    Quelle: MaMis en Movimiento e.V.
  • 14. Mai 2018
    Im Ortsteil Weißensee kommt es zu einer rassistischen Beleidigung. Ein Päarchen (Mann und Frau) kommen mit einer weiteren Person in Streit. Die weitere Person geht in ein Treppenhaus und gestikuliert vom Treppenhaus weiter. Da ruft der Mann "Komm runter. Ich fresse dich auf." Eine nahestehende Passantin, die nur diesen Satz mitbekommt, (ca. 50 Jahre) ruft zu dem Mann "Du isst doch eh kein Schweinefleisch!". Der Mann wurde von der Passantin als Nicht-Deutsch, mit muslimischen Glauben gewertet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Mai 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden vereinzelt Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese richteten sich gegen den Islam.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Mai 2018
    An der Hinterseite des Kauflandes in der Friedrichshagener Str. wurde auf einer Fläche von ca. 1 x 1 m "Fuck Antifa" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Gedenkblumen am sowjetischen Ehrenmal erneut entwendet und hinter das Denkmal geschmissen. Das erste Mal geschah am Abend des 08.05.2018.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 12. Mai 2018
    Im Ortsteil Pankow rief ein Mann "Heil Hitler" an der Ecke Berliner Straße / Granitzstraße. An ihn zog gerade eine Demonstration vorbei. Eine nebenstehende Passantin kommentierte diesen Spruch sehr laut.
    Quelle: VVN-BdA Pankow
  • 12. Mai 2018
    An der Kreuzung Hedwigstraße/Wielandstraße sind an einem Stromkasten und einem Parkautomaten die Parolen „Linksterror bekämpfen 88“, „Antifa Angreifen“ und „Antifa vergasen“ gesprüht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. Mai 2018
    Im Ortsteil Pankow kam es im Bus der Linie 255 erst zu einer rassistischen Beleidung und anschließend zu einem Schlag ins Gesicht. Gegen 21:00 Uhr saß eine Frau (21 Jahre) im Bus als ein Mann und eine Frau einstiegen. Während der Mann lautstark über das Weiterleben Adolf Hitlers redtee, ging die Frau zielgerichtet auf die 21-jährige Person zu, beleidigte sie und schlug ihr mit der Hand ins Gesicht. Der Mann kam hinzu und drohte weitere Schläge an und äußerte sich rassistisch über ihre Hautfarbe. Der Busfahrer eielte hinzu und drängte das Päarchen aus dem Bus. Die Frau rief die Polizei, das Päarchen flüchtete.
    Quelle: Tagesspiegel vom 12.05.2018
  • 10. Mai 2018
    Im Gebiet zwischen S-Bhf. Köpenick und Gehsener Str./ Kaulsdorfer Str. wurden ca. 30 Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Mai 2018
    Am Abend besuchten zwei Frauen ein türkisches Restaurant in der Oranienstraße. Sie haben sich im Restaurant geküßt, worauf hin der Kellner sie nicht bediente und sie unwirsch aus dem Restaurant geschmissen wurden. Die Frauen versuchten noch zu erklären, daß es hier ein öffentliches Restaurant ist und sie nichts Verbotenes getan haben. Eine älterer Herr folgte den Frauen aus dem Restaurant auf die Straße und beschimpfte sie und wollte eine der Frauen schlagen. Nur durch das Einmischen von muslimischen Frauen, die den Mann etwas beruhigen konnten, konnte der tätliche Angriff verhindert werden. Die gerufene Polizei verweigerte die Aufnahme einer Anzeige, da der Restaurant-Inhaber lediglich sein Hausrecht wahrgenommen hat. Die Bedrohung auf der Straße wurde nicht extra bewertet.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 9. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch pöbelte ein Neonazis gegen Menschen, die erneut Gedenkblumen an das sowjetische Ehrenmal legten. Der Neonazis sagte zu diesen, dass sie die Blumen nicht neu niederlegen brauchen, da sie eh in spätestens drei Stunden wieder weg sind. Am Tag zuvor waren diese am Abend (gegen 21:00 Uhr) entwendet wurden. Die Blumen sollen an den Tag der Befreiung vom Faschismus gedenken.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 9. Mai 2018
    Im Ortsteil Karow wurden in den letzten Tagen Flyer der neonazistischen Partei III. Weg in den Briefkästen in der Achillesstraße bis Siverstorpstraße entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Asylflut stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Mai 2018
    An einer Verkehrinsel Schnellstr./ Rudower Str. wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Mai 2018
    Die extrem rechte Identitäre Bewegung führte am S-Bhf. Schöneweide einen Info-Stand durch.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
  • 9. Mai 2018
    In der Schnellerstr. und Köpenicker Landstr. wurden ca. 40 Aufkleber entdeckt und entfernt. Einige der Aufkleber waren mit "Konservative Aktion" gelabelt und richteten sich gegen politische Gegner_innen, andere waren offenbar selbst gestaltet und hatten einen antimuslimischen Inhalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Mai 2018
    In Baumschulenweg wurden rassistische Flyer der neonazistischen Kleinstpartei "3. Weg" in Briefkästen gefunden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Mai 2018
    An der Ecke Michael-Brückner-Str./ Sterndamm wurde ein rassistscher Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch führte die neonazistische Partei NPD eine Kundgebung von 14:00 bis 17:00 Uhr mit ca. 25 Neonazis durch. Auf deren Transparenten standen u.a. die Slogan "08. Mai 1945 wir feiern nicht", "Nun halten wir die Wacht für euch" (JN Berlin) oder "08. Mai ein Tag tiefster Trauer". Ebenso führten sie vier schwarz-weiß-rote Fahnen und eine schwarze mit sich. Anlass war das alljährliche Gedenken an den Tag der Befreiung vom Faschismus vor dem sowjetischen Ehrenmal.
    Quelle: Antifa Nordost
  • 8. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch versuchten ca. zehn Neonazis eine Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung vom Faschismus im Bucher Bürgerhaus zu stören. Drei Neonazis traten auf den Gehweg vor dem Haus, die anderen warteten auf der anderen Straßenseite. Ein Neonazis malte den Slogan "Wir feiern nicht" auf den Boden. Nach ca. 30min verließen die Neonazis den Ort. An der Gedenkveranstaltung nahmen knapp 100 Menschen teil.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch entwendeten gegen 21:00 Uhr Unbekannte Blumen, die am sowjetischen Ehrenmal zum Gedenken an den Tag der Befreiung vom Faschismus abgelegt wurden. Die Blumen wurden hinter das Ehrenmal geschmissen. Zeit gleich wurde ein Post auf der Facebook-Seite der NPD Pankow KV8 veröffentlicht, der positiv zu dieser Tat Stellung bezog.
    Quelle: DIE LINKE. Pankow
  • 8. Mai 2018
    Eine Gruppe von ca. 8 Personen, die lachten und arabische Musik hörten, wurden im Bruno-Bürgel-Weg von einem Mann lautstark und rassistisch mit den Worten "Scheiße es hier ist, seit hier die ganzen Kanacken hergezogen sind...!" beschmipft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Mai 2018
    Am 8. Mai 2018 an einem Briefkasten in einem Wohnhaus in Charlottenburg wurde ein Aufkleber der Identitären entdeckt und entfernt.
    Quelle: Koordinierung Berliner Register, Twitter
  • 7. Mai 2018
    In der Hasselwerderstr. wurden ein antiziganistischer Aufkleber der NPD sowie ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch werden Plakate der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Diese trugen die Slogan "Befreiung durch Mord?" (JN), "Gegen den Befreiungs-Mythos" (JN) oder "08. Mai 1945 - Kein Tag der Befreiung" (JN). Darüberhinaus wurden Plakate entdeckt mit den Slogan "08. Mai 1945 - Besetzt, Belogen, Umerzogen - Das feiern wir nicht"
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. Mai 2018
    Am 7. Mai 2018 wurde im Schaukasten eines Zeitungsladens am Olivaer Platz, Ecke Bregenzer Straße ein Werbeplakat für den Frauenmarsch entdeckt, der von einem AfD-Mitglied organisiert wird. Der vorangegangene "Frauenmarsch" zog zahlreiche extrem rechte Teilnehmer an.
    Quelle: Register CW, Twitter
  • 6. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch kam es von einem Mann (ca. 45 Jahre) gegenüber eine Familie zu einer rassistischen Bedrohung. Der Mann provozierte immer wieder und sagte zu dem Betroffenen, ob er mit seiner Frau wie mit seinem Hund umgehe. Anschließend meinte er, dass hier Deutschland wäre und wenn er in seinem Land Scheiße baut, dass "ihr sehen werdet". Er kam mehrmals der Familie zu Nahe. Diese wartete anschließend im Straßencafé im Schlosspark. Doch der Täter verschwand nicht und wartete im Parkeingang. Erst als die Frau die Polizei rief, verschwand der Täter.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. Mai 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden vereinzelt Plakate der Jugendorganisation der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Diese trugen die Slogan "Befreiung durch Mord?" (JN) oder "Gegen den Befreiungs-Mythos" (JN) . Darüberhinaus wurden Plakate entdeckt mit den Slogan "08. Mai 1945 - Besetzt, Belogen, Umerzogen - Das feiern wir nicht"
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 6. Mai 2018
    Am 6. Mai 2018 wurde am U-Bahnhof Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Er trug den Aufdruck "Merkel muss weg" und verband dies mit muslimischen Zeichen. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine gewöhnliche oppositionelle Parole, sondern um einen Kampagnenslogan aus der Neuen Rechten.
    Quelle: Register CW
  • 5. Mai 2018
    Auf dem Parkplatz von EDEKA in der Schnellerstr. wurde ein antimuslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Mai 2018
    An mehreren Straßenschildern in der Straße an der Wuhlheide wurden insgesamt ca. 8 Anti-Antifa-Aufkleber entdeckt und entfernt. Am angrenzenden Volkspark Wuhlheide wurden zudem noch ca. 15 Schmierereien mit selben Inhalt und zusätzlichen Gewaltaufrufen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Mai 2018
    Am 5. Mai 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Da Gianni" in der Leonhardtstraße in Charlottenburg statt. Dabei sollten laut Ankündigung klimasekeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen über Wettermanipulation verbreitet werden. Außerdem war angekündigt worden, Kriegshandlungen der USA in Syrien zu thematisieren, was im Kontext einer antilibearlen, neo-eurasistischen Ideologie steht. Ein weiterer Redner stellte pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung schwerer Krankheiten durch Hausmittel vor.
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 4. Mai 2018
    Am 4. Mai 2018 wurde am U-Bahnhof Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf ein NS-verharmlosender Aufkleber entdeckt und entfernt. Er trug den Aufdruck "Heil Merkel" und zeigte die als Piktogramm dargestellte Merkel-Raute in weißem Kreis auf rotem Grund (wie eine Hakenkreuzflagge).
    Quelle: Register CW
  • 4. Mai 2018
    Kurz vor 20 Uhr stand eine 53-jährige Transfrau an einer Bushaltestelle in der Sonnenallee. Ein Unbekannter lief auf die Transfrau zu, schlug ihr mit der Faust gegen den Kopf und trat ihr mit dem Fuß gegen den Kehlkopf.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0990
  • 3. Mai 2018
    Am 3. Mai 2018 wurde in der Brandenburgischen Straße, Ecke Berliner Straße in Wilmersdorf eine antisemitische Schmiererei entdeckt. Auf ein Werbeplakat wurde mit Filzmalstift geschrieben: "Kindermorder Israel. die Juden sind Alte schweinen" (Rechtschreibung wie im Original). Die antisemitische Ritualmordlegende wurde auf den Staat Israel übertragen.
    Quelle: RIAS Berlin, Register Neukölln
  • 2. Mai 2018
    Am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz wurden zwei neonazistische bzw. neurechte Aufkleber entdeckt. Ein islamfeindlicher Aufkleber der Identitären Bewegung (Parole: "Islamisierung? Nicht mit uns?") und ein Aufkleber aus dem militant neonazistischen Spektrum (Parole: "Antifa Gruppen zerschlagen!").
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Mai 2018
    An der Ecke Michael-Brückner-Str./ Schnellerstr wurde ein Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Mai 2018
    In der Straße an der Wuhlheide wurden ca. 15 Aufkleber des Versandhandel Druck18 (1 = A(dolf), 8 = H(itler)) mit rassistischen und anti-antifa Inhalten an Straßenschildern und Laternen, sowie zwei ca. 1 x 1 Meter große Sprühereien mit selbem Inhalt auf dem Gehweg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 2. Mai 2018
    Eine Stele zu Ehren von Otto Wels auf dem Marktplatz Friedrichshagen wurde beschmiert.
    Quelle: SPD Friedrichshagen
  • 2. Mai 2018
    An mehreren Orten in Berlin wurden Amerika-feindliche Sticker gemeldet, mit denen Israel-solidarische Antifa-Sticker überklebt wurden. In Friedrichshain wurden die Sticker an/vor dem Cosmos an der Karl-Marx-Allee und an/vor einem Autohaus in der Persiusstraße entdeckt.
    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 1. Mai 2018
    An der Bushaltestelle Hänflingsteig (Linie 191) in Marzahn wurden zwei Aufkleber der neurechten "Identitären Bewegung" mit der Parole "Unsere Heimat. Unsere Werte. Junge Identitäre Bewegung" entdeckt. Die Ideologie der Identitären baut unter anderem auf ethnokulturellen Vorstellungen und völkischem Rassismus auf.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 1. Mai 2018
    In der Halle des S-Bhf. Schöneweide wurde eine Tür mit verschiedenen neonazistischen Parolen beschmiert. Zum einen wurde mehrfach "Fick Antifa" geschrieben, als auch "BERLIN BLEIBT DEUTSCH", sowie ein Keltenkreuz und "UNSER KIEZ".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 1. Mai 2018
    In der Wilhelminenhofstr. wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Wir wissen wer der Babo ist." und einem Bild von Hitler entdeck und entfernt. An der Ecke An der Wuhlheide/ Firlstr. wurden an zwei Straßenschildern ca. 7 Aufkleber mit der Aufschrift "FCK ANTIFA" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 1. Mai 2018
    Auf dem Fahrplan des M41 an der Blücherstraße klebte ein NPD-Sticker "Unsere Heimat Neukölln".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 1. Mai 2018
    Auf dem Wriezener Karree gegenüber dem Berghain wurde ein "Hakenkreuz" und "666" geschmiert.
    Quelle: RIAS - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus
  • 1. Mai 2018
    Gegen 22:30 Uhr werden drei Personen aus einer Gruppe heraus von 3-5 Leuten (unklar, ob alle Umstehenden noch zu der angreifenden Gruppe gehörten oder eher zufällig stehen blieben) angegriffen. Die Opfer werden begrabscht, am Hals gepackt, geschubst und mit "Scheiß Zecken", "Hitlergruß" und Androhung von weiterer Prügel beschimpft. Verletzt wurde niemand.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 30. April 2018
    Die NPD verfasste auf ihrer Facebookseite wieder mehrere Beiträge, die sich in nationalistischer und rassistischer Weise gegen Flüchtlinge richteten. Sie zeichnete ein Endzeitszenario in dem sich „letzte Generation der indigene Jugend“ gegen die Herrschenden zur Wehr setzen müsse. In Berichten wurde „asylkritischen Flugblättern“ und von Kritik an „Überfremdung“ gesprochen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 30. April 2018
    Im Viktoriapark werden zwei Frauen rassistisch beleidigt, weil sie Englisch sprechen.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 30. April 2018
    Nähe Onkel-Toms-Hütte werden drei Aufkleber von „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. April 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 22 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 205 Interaktionen. Es beschäftigten sich 10 Beiträge mit lokalen Themen.

    Viele der lokalen Beiträge beschäftigten sich mit Polizeimeldungen und wurden rassistisch von der NPD kommentiert. Zudem zeigte die NPD mit einer Vielzahl von Sprüchen wie „Arbeitsplätze zuerst für Deutsche.“, „Deutsches Geld für deutsche Interessen“ und „Kriminelle Ausländer konsequent in ihre Herkunftsländer abschieben!“ ihr nationalistisches und rassistisches Weltbild.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 29. April 2018
    In der Ribnitzer Straße wurden an mehreren Hauseingängen Aufkleber mit der Aufschrift „Merkel muss weg“ angebracht.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 29. April 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wird am Nachmittag auf dem Spielplatz an der Ecke Rykestraße / Sredzkistraße an einer Wand eine Hakenkreuzschmiererei entdeckt.
    Quelle: Twitter vom 29.04.2018
  • 29. April 2018
    Zwischen dem U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte und der Spanischen Allee wurden 18 rechte Aufkleber, u.a. von „Merkel muss weg“ entdeckt und entfernt.

    Ebenso wurden zwei Edding-Graffitis entdeckt und entfernt. Sie zeigten die Schriftzüge „AfD-Zone“ und „Islam Raus“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. April 2018
    Am 29. April 2018 schreibt ein Mann an einen Frauenrechtsorganisation in Wilmersdorf eine einschüchternde E-Mail mit sexistischem Inhalt. Er unterstellte der Organisation wider besseres Wissen eine Nähe zum Nationalsozialismus, was zugleich eine Verharmlosung darstellte.
    Quelle: Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
  • 28. April 2018
    Nahe dem U-Bahnhof Johannisthaler Chaussee wurde ein 11-Jähriger von fünf Jugendlichen rassistisch beleidigt. Als der Betroffene sich nicht provozieren ließ, wurde er von zwei Jungendlichen aus der Gruppe gestoßen, geschlagen und verletzt.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0945
  • 27. April 2018
    Die Initiative "Uffmucken" protestierte gegen einen sogenannten "Bürgerdialog" der AfD im Rathaus Köpenick. Als ein Auto an der Kundgebung vorbei fuhr, zeigte der Fahrer den Hitlergruß und schrie "Heil". Eine weitere Autofahrerin bezeichnete die Protestierenden als "Inzuchtpack".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 27. April 2018
    Im Rahnsdorfer Stadtwald wurden 4 gesprühte Hakenkreuze an Bäumen entdeckt und nach Anzeige von der Polizei unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. April 2018
    Im Rathaus Köpenick fand ein Bürgerdialog der AfD statt. Unter anderen war auch Beatrix von Storch, die durch ihre rassistischen Aussagen, für die sie bereits von der Polizei Köln angezeigt wurde, auf dem Podium vertreten. Neben weiteren PolitikerInnen sprach auch der Fraktionsvorsitzende aus Treptow-Köpenick. In seiner Rede diffamierte er das bezirkliche Zentrum für Demokratie in dem er behauptete dieses würde "linksextreme Strukturen" fördern. Zudem behauptete er, dass der Antrag der SPD „Fachtag zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der frühkindlichen Inklusionspädagogik und der Jugendarbeit“ in der BVV gleichbedeutend mit der "Frühsexualisierung von 0 bis 6 Jährigen" wäre. Damit wurde zum einen demokratiefördernde Arbeit diffamiert und generell infrage gestellt und zum anderen wurde das Geschehen in der BVV massiv umgedeutet, um so politische Gegner_innen zu diffamieren. Dieses Vorgehen entspricht der Strategie der AfD.Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 26. April 2018
    In der Rudower Chaussee in der Nähe des S-Bhf. Adlershof wurde ein rassistischer Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "3. Weg" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 26. April 2018
    An einer bilingualen Kita in der Baumschulenstr. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 25. April 2018
    Wiederholt wurden aus einer Balkonwohnung eines Wohnhauses in der Frankfurter Allee in Richtung Kreutzigerstraße völkische Musik und Gesänge von in der Wohnung anwesenden Personen wahrgenommen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 25. April 2018
    In mehreren Straßen des Weitlingkiezes wurden Ausgaben der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ in Briefkästen gesteckt. Die Verteiler klebten parallel dazu NPD-Aufkleber in der Gegend.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 25. April 2018
    Auf dem Weg zu der Kundgebung "Berlin trägt Kippa" wurde am 25.04.2018 eine Gruppe von sechs Personen in der Eisenacher Straße in Schöneberg von sechs Männern und einer Frau antisemitisch beleidigt, angegriffen und bespuckt. Vier der Betroffenen trugen Kippot, zwei von ihnen sichtbar eine Kette mit Davidstern.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. April 2018
    Am Abend des 25.04.2018 gerieten zwei Männer in der Goltzstraße in Schöneberg in einen Streit um einen Parkplatz, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Als ein junger Mann, der Kippa und Davidstern trug, als Zeuge zu der Auseinandersetzung hinzukam, wurde er von einem der Männer antisemitisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin 26.04.18 / Tagesspiegel Online 26.04.18
  • 24. April 2018
    In der Pekrunstraße (Ecke Allee der Kosmonuaten) entdeckte eine Passantin islamfeindliche und rassistische Aufkleber. Auf dem ersten Aufkleber des neurechten islamlamfeinlichen Blogs "Politically Incorrect" stand "FÜR DEN MENSCHEN GEGEN DEN ISLAM". Auf dem zweiten Aufkleber "THANK YOU FOR NOT MIXING". Eine Zeichnung zeigte eine rot durchgestrichene schwarze und eine weiße Person sowie zwei kleine Personen (mutmaßlich die Kinder der schwarzen und weißen Person). Die sich darin ausdrückende Ablehung interkultureller Ehen offenbart den rassistischen Charakter der Urheber des Aufklebers. Weiterhin wurden im unmittelbaren Umfeld noch diverse Aufkleber der neonazistischen NPD gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 24. April 2018
    An einem Stromkasten Michael-Brückner-Str./ Sterndamm wurde ein selbst gemalter Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg!" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin mehrere extrem rechte Aufmärsche statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. April 2018
    In Zehlendorf wurden vier Aufkleber, u.a. von der sog. Identitären Bewegung („Multikulti ist eine Lüge“) und „Merkel muss weg“, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. April 2018
    In der Schnellerstr. wurde ein antimuslimischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt. Außerdem wurden ebenfalls in der Schnellerstr. zwei selbst gemalte Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss immer noch weg!" und "Merkel muss weg! und zwar sofort!" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin mehrere extrem rechte Aufmärsche statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. April 2018
    An der Ecke Kaulsdorfer Str./ Mahlsdorfer Str. wurde ein Aufkleber der JN (Jugendorganisation der NPD), der für einen "Europa-Kongress" warb, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. April 2018
    Erneut wurden erneut mehrere Dutzend Aufkleber der neonazistischen NPD in der Klandorfer Straße und Umgebung verklebt. Die NPD-Aufkleber zeigten folgende Parolen: "Todesstrafe für Kinderschänder", "Grenzen sichern", "Asylflut stoppen!", "Keine Macht den Islamisten". Zudem wurden an zwei Stellen in der Klandorfer Straße neue "88er"-Sprühereien entdeckt. Auf einem Laternenmast vor einer benachbarten Jugendfreizeiteinrichtung wurde außerdem der Schriftzug "Adolf ist da" sowie ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. April 2018
    Im Weitlingkiez wurden Aufkleber des „III. Wegs“ zum 1. Mai in Chemnitz gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 22. April 2018
    An der Ecke Salvador-Allende-Str./ Friedrichshagener Str. wurden ca. fünf extrem rechte Aufkleber, die sich gegen Antifaschist_innen wenden, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2018
    Nachdem eine Antifaschistin an der NPD-Zentrale vorbei lief, in der offenbar eine Veranstaltung stattfand, lösten sich zwei Neonazis aus einer Gruppe, die vor der Zentrale stand und verfolgten sie über mehrere Minuten durch den Bezirk.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. April 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im Jahnsportpark bei einem Regionalligaspiel ein T-Shirt mit der Aufschrift "Diesmal kommen wir im Sommer" mit einem Reichsadler sowie einem Ball und einem Ehrenkranz gesehen. Das T-Shirt bezieht sich auf eine neonazistische Kampagne und soll an den Russland-Feldzug der Wehrmacht im II. Weltkrieg erinnern. Das von den Nazis bezeichnete "Unternehmen Barbarossa" sollte "Lebensraum" für Deutsche im Osten herstellen. Der Feldzug war als Vernichtungskrieg vorgesehen und war Voraussetzung für die Errichtung von Vernichtungslagern.
    Quelle: Twitter vom 22.04.2018
  • 21. April 2018
    im Piepertswinkel wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. April 2018
    Seit 2017 regelmäßig verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").
    Quelle: Facebook
  • 21. April 2018
    Am 21. April 2018 wurden am S-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg-Nord diverse Aufkleber der „Identitären“ entdeckt und entfernt. Die Identitären sind eine rechtsextreme Jugendgruppe.
    Quelle: Koordinierung Berliner Register
  • 20. April 2018
    In der Brückenstr. wurde ein Mann mit den Worten "Scheiß Zecke" bepöbelt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. April 2018
    Gegen 22 Uhr wurden in der Magaretenstraße ein Mann und eine Frau vor einem Lokal von zwei Männern rassistisch beleidigt. Die Frau wurde am Hals gewürgt und zu Boden gestoßen. Anschließend befahlen die Männer ihrem Hund den Begleiter der Frau zu beißen, was er auch Tat. Als Zeug_innen intervenierten, flohen die Angreifer Richtung Wönnichstraße.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 20. April 2018
    In Wannsee wurden zwei Aufkleber der sog. Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 19. April 2018
    Am S-Bhf. Baumschulenweg wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "NAZI KIEZ" entdeckt und entfernt. Dieser klebte über einem israel-solidarischem Aufkleber.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. April 2018
    Die Lichtenberger AfD nutzte die BVV vor allem als Profililierung als Kümmererpartei mit Anträgen zu Straßensanierungen und „Müllecken“. Mit einem weiteren Antrag wurde versucht, die Diskussion um die Errichtung eines Heimes in Karlshorst zu nutzen, um ihre flüchtlingsfeindliche Ausrichtung zu bekräftigen. In einem Antrag zu Obdachlosigkeit im Bezirk wurde durch gezielte Fragestellung die Bedürftigkeit von Obdachlosen gegen die von Flüchtlingen ausgespielt. Ein Antrag für spezielle Schwimmhallenzeiten für Frauen und Trans*personen wurde von der AfD abgelehnt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. April 2018
    Auf dem Alice-Salomon-Platz wurde auf einem Mülleimer ein weißer Aufkleber gefunden, der handschriftlich mit den schwarzen Lettern "ANB" und "Revier" beschrieben war. "ANB" ist ein gängiges Kürzel für "Autonome Nationalisten Berlin".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. April 2018
    Bereits vor einer Woche kam es mit unbekanntem Hintergrund zu einer Sachbeschädigung an einem Hostel in der Kreutzigerstraße. Eine Eingangstür wurde beschädigt und ein Loch in einem Fenster verursacht.

    Heute wurde von Passanten entdeckt, daß auf der Pappe hinter dem Loch im Fenster mit grünem Edding eine SS-Rune und eine 88 (Code für Heil Hitler) geschmiert wurde. Zusätzlich befand sich ganz oben an der außen angebrachten Tafel-Wand mit Kreide ein gemalter siebenarmiger Leuchter, der sich auf die jüdische Menora bezieht, und drumherum die Schmiererei "Wir lieben Reichskristallnächte".

    Beide Schmierereien wurden unkenntlich gemacht bzw. entfernt und der Hostel-Inhaber darüber informiert.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 18. April 2018
    An der Ecke Köpenicker Landstr./ Minna-Todenhagen-Brücke wurde ein Aufkleber mit antimuslimischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. April 2018
    In der Kietzer Str. in der Altstadt Köpenick wurden zwei Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. April 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden in der Talstraße und Eschengraben Aufkleber der neonazistischen Partei III. Weg entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. April 2018
    Am Gedenkort für Burak Bektaş an der Rudower Straße, Ecke Möwenweg, wurde eine Skulptur beschädigt. Unbekannte zerstörten mit einer Chemikalie die Schutzschicht der Bronzeskulptur teilweise. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

    Die Skulptur wurde erst wenige Tagen zuvor eingeweiht. Sie erinnert an die Ermordung von Burak Bektaş, der 2012 von einem Unbekannten auf offener Straße wortlos erschossen worden ist. Der Mord ist bis heute nicht aufgeklärt. Ein rassistischer Tathintergrund kann nicht ausgeschlossen werden.
    Quelle: Facebookseite der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak, Polizei Berlin 19.04.2018, Tagesspiegel 20.04.2018,rbb24 20.04.2018
  • 18. April 2018
    An einem Supermarkt in der Gothlindestraße wurden mehrere Plakate des III. Weg für einen Aufmarsch am 1. Mai in Chemnitz entdeckt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. April 2018
    Am 18. April 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz referierte zum Thema „‚Du sollst nicht töten!‘ – Zur Ethik evangelischer Pro-Life-Arbeit“. Dabei ging es um die Haltung, dass Frauen nicht das Recht haben sollten, über ihren eigenen Körper zu bestimmen und Abtreibungsrechte grundsätzlich abzulehnen seien. Dies begründetete er anhand von Bibelversen. Die Deutsche Evangelische Allianz wird dem christlich-fundamentalistischen Evangelikalismus zugerechnet. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an antiliberalen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.
    Quelle: Register CW
  • 17. April 2018
    Am Zentrum für Demokratie klebte ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Generation Deutschland: Hol dir dein Land zurück". Die Aussage, sich ein Land zurück holen zu müssen, impliziert, dass dieses 'verlohren' sein müsste. Hiermit wurde vermutlich auf eine imaginierte und auch durch die Identitäre Bewegung verbreitete Verschwöhrungstheorie von einer sog. "Umvolkung" abgezielt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 17. April 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde auf dem Helmholzplatz am frühen Abend gegen 20:00 Uhr zwei Männer (21 und 24 Jahre), einer von ihnen trug eine Kippa, erst antisemitische beschimpft und anschließend attackiert und geschlagen. Einer der drei Angreifenden nahm seinen Gürtel und fing an auf einen der Betroffenen einzuschlagen. Dabei rief er wiederholt das arabische Wort für Jude. Ein Aussenstehender zog den Angreifenden vom Betroffenen weg, worauf hin die Gruppe flüchtete. Als einer der beiden Attackierten den Angreifenden hinterher lief, wurde dieser mit einer Glasflasche beworfen, die nicht traf.
    Quelle: Berliner Zeitung vom 18.04.2018
  • 17. April 2018
    In Steglitz wurden sechs rechte Aufkleber entdeckt und entfernt, u.a. von „Merkel muss weg“ und der sog. Identitären Bewegung („Wehr Dich“).
    Quelle: hassvernichtet
  • 17. April 2018
    Am 17.04.18 gegen 14.30 Uhr wurde an einem Altkleidercontainer in Höhe der Bushaltestelle Lichtenrader Damm 254 der Buslinie M76 ein Aufkleber mit antimuslimischem Motiv entdeckt. Der Aufkleber zeigt einen Mann im Kaftan, der ein Maschinengewehr trägt und eine mit einer Burka bekleidete Frau mit Sprengstoff in der Hand. Daneben steht geschrieben: "Wir müssen draußen bleiben".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. April 2018
    In der Baumschulenstraße in der Nähe des S-Bhf. wurden zwei Aufkleber der "Konservativen Aktion" mit der Aufschrift "Socialism sucks" (Sozialismus stinkt) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. April 2018
    Eine rumänische Roma-Familie wollte in einer Filiale der Berliner Sparkasse am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West ein Konto eröffnen und wurde von einem vom Bezirk beauftragten Dolmetscher begleitet. Die Mitarbeiterin am Informationsschalter der Berliner Sparkasse verweigerte der Familie die Eröffnung eines Kontos mit der unsinnigen Begründung, dass nur solche Personen als Dolmetscher bei einer Kontoeröffnung zugelassen seien, die auch selbst ein Konto bei der Berliner Sparkasse haben, was in diesem Fall nicht zutraf. Es handelt sich hierbei um eine rechtswidrige Verweigerung von Leistungen aus antiziganistischen Motiven. Banken dürfen nur in sehr genau definierten Ausnahmefällen die Eröffnung eines Kontos verweigern.
    Quelle: Aufwind e. V.
  • 16. April 2018
    In der Weitlingstraße und Volkradstraße wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Neonaziaufmarsch am 1. Mai in Chemnitz gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 16. April 2018
    Am S-Bhf. Ahrensfelde wurde ein Aufkleber der neonazistischen partei "Der III. Weg" für einen Neonazi-Aufmarsch am 1.Mai gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. April 2018
    In der S-Bahn zwischen Hermsdorf und Hohen Neuendorf wurde gegen 15 Uhr ein etwa 35-jähriger Mann mit einem Tattoo der Ku-Klux-Klan-Initialen auf dem Oberarm gesehen. Der Mann trug ein Shirt des Regionalliga-Fußballvereins BFC Dynamo aus Hohenschönhausen, der eine teilweise extrem rechte Hooligan-Fanszene hat. Das Tattoo zeigte ein gleichschenkliges Kreuz im Kreis umgeben von Buchstaben oder Symbolen und darunter die Abkürzung des Klans „KKK“. Der rassistische und antisemitische Ku-Klux-Klan will die Vorherrschaft der „weißen Rasse“ widerherstellen und war seit den 1860er Jahren in den USA für zahlreiche Morde an Schwarzen verantwortlich. In Deutschland gibt es seit Langem mehrere Ableger.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 15. April 2018
    Die Neonazipartei „Der III. Weg“ steckte am Wochenende im Weitlingkiez rassistische Flugblätter mit dem Titel „Berlin retten“ in Anwohner-Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. April 2018
    Um 01:45 Uhr morgens starrte in der S41 am Ostkreuz Richtung Neukölln ein Mann eine transsexuelle Frau an, sagte mehrmals zu ihr "das ist nicht normal" und starrte weiter. Die Frau antwortet laut, dass niemand an seiner Meinung interessiert sei. 5 Fahrgästinnen mischen sich ein und stellen sich zwischen die Sichtachse. Sie beginnen ein lautes Gespräch mit der Betroffenen. Nach mehreren Minuten geht der Mann entnervt weg und steigt aus.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 14. April 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde am Abend in einem Club in der Nähe des U-Bahnhofes Eberswalder Straße ein Mensch, der eine People of Colour ist, von den Türstehern nicht in den Club gelassen. Alle Personen, die keine People of Colour waren, bekamen Zutritt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. April 2018
    In der Eduardstraße, Sophienstraße und Wönnichstraße wurden Plakat und Aufkleber des „III. Wegs“ für den 1. Mai-Aufmarsch in Chemnitz gefunden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 14. April 2018
    Im „Wartenberger Hof“ in Hohenschönhausen fand eine Veranstaltung des extrem rechten „Flügels“ der AfD statt. Etwa 200 Parteimitglieder, darunter auch mehrere Lichtenberger AfDler kamen, um die Redner Björn Höcke, Andreas Kalbitz, Jörg Meuthen und weitere zu sehen. Der Vorsitzende der Berliner „Jungen Alternative“ bezeichnete in seiner Rede eine Betroffene von Gewalt durch einen Flüchtling als "nichts anderes als das Opfer links-grüner Moralfaschisten wie Claudia Roth und Katja Kipping. Über Jahrzehnte hinweg haben diese unser Volk psychisch vergewaltigt und bis an den Rand der Selbstaufgabe getrieben.", an den Flüchtling gerichtet meinte er „Dieses Pack gehört an die syrische Kriegsfront und nicht vor einen deutschen Altar." Seine Rede wurde von „Abschieben, Abschieben“-Rufen begleitet.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 13. April 2018
    Am Nebenweg des Rahnsdorfer Stadtwaldes in Richtung des S-Bahnhofes wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Dieses wurde in einen Baum eingeritzt und durch Anwohner*innen (ohne den Baum weiter zu beschädigen) unkenntlich gemacht.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. April 2018
    Am Fennpfuhl wurden mehrere Aufkleber mit dem Antifa-Logo mit der Aufschrift „Hilfsschüler in Aktion“ gefunden und entfernt. Verantwortlich für das Motiv ist ein sächsischer Neonazi.
    Quelle: Licht-Blicke
  • 13. April 2018
    Am 13.04.2018 gegen 13.00 Uhr wurden ein Rollstuhlfahrer und seine Begleiterin an der Haltestelle Rixdorfer Str. / Ullsteinstr. der Buslinie 277 Richtung S+U Hermannstraße von der Fahrerin des Busses beschimpft. Die Fahrerin schrie die Begleiterin an, da diese sie anscheinend nicht über das Fahrziel informiert hatte, bevor sie den Rollstuhl in den Bus schob.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. April 2018
    Am 13. April 2018 werden zwei NPD-Aufkleber mit rassistischem Inhalten in Charlottenburg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 12. April 2018
    An einem Mülleimer auf dem Platz am Kaisersteg wurde "Fck Afa" (Fuck Antifa) geschmiert. Engagierte Anwohner*innen entfernten den Schriftzug.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. April 2018
    Am 12. April 2018 fand sich ein Hakenkreuz an einem Briefkasten in der Sigmaringer Straße in Wilmersdorf. Es wurde übermalt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 12. April 2018
    Erneut wurde der Antrag der SPD „Entwicklung zu gesellschaftlicher Vielfalt angemessen würdigen“ besprochen. Erneut folgte die AfD ihrer Strategie einer rassistischen Feindkonstruktion mit den inhaltlich selben Reden (s. Vorfall vom 01.03.) Des weiteren wurde ein Antrag der SPD und den Grünen „Fachtag zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der frühkindlichen Inklusionspädagogik und der Jugendarbeit“ besprochen. Der Fraktionsvorsitzende der AfD begann seine Rede mit den Worten: „[…] Sehr geehrte Frau Trasnea oder vielleicht heute auch Herr Trasnea, ich weiß ja nicht wie sie sich fühlen [...]“. Mit dieser Aussage spielte er auf die sexuelle Identität einer Abgeordneten an, wofür er eine Rüge bekam. Relevanter ist jedoch der Inhalt der Aussage. Durch die Unterstellung Menschen würden sich ihre sexuelle Identität je nach Tagesform aussuchen, relativierte er massiv die schwierige Situation von transsexuellen Menschen und versuchte diese in die Lächerlichkeit zu ziehen, womit er transsexuellen-feindlich agierte. In der folgenden Rede erklärte er, dass Homosexualität nicht Bestandteil einer fachlichen Auseinandersetzung in der Pädagogik sein sollte, da Homosexuelle beispielsweise nichts zum Fortbestand der Gesellschaft beitragen würden. Diese Aussage zeigt zum einen, was die AfD unter einer Gesellschaft versteht und dass Homosexuelle in dieser zwar existieren, aber wertlos sind. Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 11. April 2018
    Wie heute dem Register mitgeteilt wurde, prangt bereits seit länger Zeit am Post-Briefkasten Blücherstraße/ Schleimermacherstraße/ Urbanstraße der Eddingschriftzug "Araber Clans raus".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 11. April 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde die Privatwohnung eines Mannes durchsucht. Zusammen mit einer weiteren Person wurde in vorgeworfen, Ausweisdokumente des "Deutschen Reiches" erstellt und vertrieben zu haben. Es wurden von der Polizei Computer, Dokumente und Drucker sichergestellt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 13.04.2018
  • 11. April 2018
    In der Weitlingstraße, Eitelstraße und umliegenden Straßen wurden vereinzelt Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi Kiez“, „HKN KRZ“ (Hakenkreuz), sowie Aufkleber für einen Neonaziaufmarsch am 1. Mai in Chemnitz gefunden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 11. April 2018
    Gegen 23.30 Uhr wurde ein 23-Jähriger auf der Sonnenallee aus einer 15-köpfigen Gruppe heraus zunächst homophob beleidigt. Drei Personen aus der Gruppe umringten den 23-Jährigen dann. Sie schlugen ihm sein Essen aus der Hand, verletzten ihn mit einem Messer, besprühten ihn mit Reizgas und stießen ihn zu Boden. Daraufhin bestahlen die Angreifen den Attackierten und entfernten sich.

    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0796
  • 10. April 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurden Aufkleber der rechte Internetseite "PI News" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Islamisierung stoppen!"
    Quelle: Bunte Kuh e.V.
  • 10. April 2018
    Nach einem Streit über die Benutzung einer Grundstückseinfahrt am Lichtenrader Damm wurde eine 26-jährige Frau am 10.04.2018 gegen 21 Uhr von einem 49-jährigen Mann rassistisch beschimpft und angegriffen.
    Quelle: Polizei Berlin 11.04.18
  • 10. April 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde an der Telefonzelle am Bahnhof Storkower Straße ein Hakenkreuz gemalt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 10. April 2018
    Im Bereich Havemannstrasse/Eichhorster Straße wurden mehrere neonazistische Aufkleber (Aufschrift: "1.Mai 2018 Arbeiterkampftag.info Kapitalismus zerschlagen! Für Familie, Heimat, Tradition!") verklebt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. April 2018
    Im Bereich Märkische Allee/Klandorfer Straße entdeckte ein Passant einen Aufkleber der neonazistischen NPD (Aufschrift: "Sommer, Sonne, NPD!").
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. April 2018
    Die Betreiber eines Informationsstandes der Linkspartei in der Ribnitzer Straße wurden nachmittags von zwei Personen bedrängt, die den Hitlergruß zeigten und neonazistische Parolen riefen.
    Quelle: Die Linke Lichtenberg
  • 10. April 2018
    Im Weitlingkiez wurden sieben Plakate und mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ für einen Aufmarsch am 1. Mai in Chemnitz gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 9. April 2018
    Am Zentrum für Demokratie klebte ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Generation Deutschland: Hol dir dein Land zurück". Die Aussage, sich ein Land zurück holen zu müssen, impliziert, dass dieses 'verlohren' sein müsste. Hiermit wurde vermutlich auf eine imaginierte und auch durch die Identitäre Bewegung verbreitete Verschwöhrungstheorie von einer sog. "Umvolkung" abgezielt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 9. April 2018
    Auf dem "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage"-Schild der Archenhold-Oberschule wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. April 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kam es gegen 17:00 Uhr zu einer rassistischen Beleidigung. Beim Aussteigen aus der S-Bahn am Bahnhof Storkower Straße wurde ein schwarzes Paar mit Kinderwagen von einem Mann beim Aussteigen angerempelt. Als der Angerempelte hinterherrief, was das gerade sollte, antwortete der Rempler und seine Begleitung "Geht doch nach Hause." Der Betroffene entgegnete "Wie nach Hause? Wir leben doch hier." Anschließend fuhr die Bahn weiter.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. April 2018
    Am Abend wurde ein Busfahrer an der Odernheimer Straße/ Raumbacher Straße von einem Mann rassistisch beleidigt. Während die alarmierte Polizei den Sachverhalt aufnahm, kam ein Pärchen hinzu, dass ebenfalls von diesem Mann rassistisch beleidigt wurde.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 9. April 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurden erneut mehrere NPD- bzw. JN-Aufkleber gefunden. Ein Aufkleber der sog. Jungen Nationalisten (Text: "Widerstand") und einer der NPD (Parole: "Asyllobby=Terrorhelfer"). Ein dritter Aufkleber war nicht mehr leserlich.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 8. April 2018
    Am S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung sowie ein Aufkleber mit der Aufschrift "Merkel muss weg" entdeckt und entfernt. Unter dem Motto "Merkel muss weg" fanden in Berlin bereits mehrfach extrem rechte Aufmärsche statt.
    Quelle: Hass vernichtet
  • 8. April 2018
    Am 8. April 2018 wurde am Brixplatz, Ecke Westendallee in Westend auf einem Spielplatz NS-verherrlichende Graffitis entdeckt. Darunter waren eine Wolfsangel und die Schriftzüge "Vereinigtes Königreich Neu-Westend", "Lang lebe das Reich" und "Heil dem Don". Die Graffitis haben reichsideologische Bezüge.
    Quelle: Register CW
  • 7. April 2018
    An der Bushaltestelle Wilmstraße in der Bärwaldstraße Fahrtrichtung Urbanstraße wurden zwei NPD Aufkleber "Unsere Heimat Neukölln" entfernt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 7. April 2018
    Die Lichtenberger NPD verteilte am Samstag in Lichtenberg Flugblätter mit dem Titel „Asylbetrug macht uns arm“ in Briefkästen.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 7. April 2018
    An der Bushaltestelle Zehlendorf- Eiche wurden zwei Edding-Graffitis entdeckt und entfernt.

    Das eine hieß „AfD – Zone“ und das andere „Ausländer Raus“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. April 2018
    Am 7. April 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Da Gianni" in der Leonhardtstraße in Charlottenburg statt. Dabei sollte laut Ankündigung über klimasekeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen über Wettermanipulation. Ein weiterer Redner stellte pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung schwerer Krankheiten durch Hausmittel vor. Eine Einladung in einem private Social-Media-Profil richtete sich erstmals an "Liebe AfD-Parteifreunde im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf".
    Quelle: Register CW, Google Plus, Facebook
  • 6. April 2018
    Wie ein Zeuge berichtet, spielt eine südamerikanische Band in der Ringbahn zwischen Frankfurter Allee und Ostkreuz. Ein Fahrgast beschwert sich bei der Band wegen der Lautstärke und beginnt zu diskutieren. Er verlangt von einem der Musiker, deutsch zu sprechen und packt ihn dabei am Oberarm.

    Nachdem laut und deutlich gesagt wurde, dass die Musik gerne weiter gehört werden möchte, unterstützten mehrere Fahrgäste die Musiker. Alle sind in Ostkreuz ohne weitere Zwischenfälle ausgestiegen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 6. April 2018
    Auf einem Verkehrsschild in der Klandorfer Straße wurde ein neonazistischer Aufkleber entdeckt. Er zeigt die Zeichnung eines bis auf die Augen vermummten Mannes. Darunter steht in Großbuchstaben: "NATIONALE FREIRÄUME: ERKÄMPFEN & VERTEIDIGEN! DAS IST UNSER VIERTEL!" Die Gestaltung des Aufklebers orientiert sich an den häufig in autonomen bzw. linksmilitanten Kreisen verbreiteten Stil. Zudem drückt sich in der martialischen Audrucksweise die Bereitschaft zu Gewaltanwendung aus.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. April 2018
    Im an den S-Bhf. Storkower Straße angrenzenden Plattenbaugebiet verteilte die Lichtenberger NPD Flugblätter gegen „Asylbetrug“.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 5. April 2018
    Bei der Fahrscheinkontrolle eines Mannes an der Haltestelle Lindenstraße beschmipfte dieser die Kontrolleure antisemitisch.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 5. April 2018
    An der Haltestelle wurde ein Aufkleber mit Werbung für ein extrem rechtes Kampfsport-Event entdeckt und entfernt. In der Fließstr. wurde ein Aufkleber der Jungen Alternative mit der Aufschrift "Generation Deutschland: Hol dir dein Land zurück" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 5. April 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein Flyer der neonazistischen Partei III. Weg in Briefkästen entdeckt. Der Flyer bewarb den 01.05. aus neonazistischer Sicht.
    Quelle: Die Linke. Pankow
  • 4. April 2018
    Auf dem Alice-Salomon-Platz, direkt gegenüber der Alice Salomon Hochschule, wurde auf einem Straßenschild erneut ein NPD-Aufkleber (Parole: "Nationale Solidarität") entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 4. April 2018
    In der Borgmannstr. wurden zwei Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. April 2018
    Im Ortsteil Karow hielt erneut ein Busfahrer nicht an, obwohl der Haltewunsch getätigt wurde. Die Person, die aussteigen wollte, war eine People of Colour und hat einen Flucht Hintergrund.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. April 2018
    Am S-Bhf. Lichtenberg wurden Aufkleber der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ mit der Aufschrift „Kriminelle Ausländer raus“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 3. April 2018
    In der Nähe des S-Bahnhofs Treptower Park wurde ein mit Edding gemaltes Keltenkreuz und die Parole „White Pride“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. April 2018
    An der Tramhaltestelle Freiheit wurde ein rechter Aufkleber gegen die EU entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 3. April 2018
    In der Hübnerstr. 2 wurden drei Stolpersteine mit brauner Farbe beschmiert.
    Quelle: FHXB-Museum
  • 3. April 2018
    Auf dem Cecilienplatz in Hellersdorf wurden verschiedene Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Die Aufkleber zeigen zum einen die Parole "Deutschland meine Heimat" (mit Reichsadler vor dem Hintergrund der Farben der Reichsflagge) und zum anderen "Die "Deutschen kommen" mit der Angabe eines Print- bzw. Textilanbieters der extremen Rechten.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 3. April 2018
    Ein 34-jähriger Mann wurde um 19.30 Uhr in der Demminer Straße von zwei Unbekannten rassistisch beleidigt. Er versuchte sich den Tätern zu entziehen und wurde dabei in den Rücken getreten und am Hals gewürgt. Als er um Hilfe rief, flohen die Täter.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 3. April 2018
    Auf einer Taxifahrt wurde eine Frau in Berlin Tempelhof am 03.04.2018 durch den Fahrer unvermittelt mit antisemitischen Verschwörungsmythen konfrontiert. Die Frau beendete daraufhin die Fahrt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 2. April 2018
    Rund um den Boxhagener Platz wurden diverse Aufkleber der „Identitären“ und eines extrem rechten Internetportals entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 1. April 2018
    Am späten Abend des 01.04.2018 wurde ein 21-jähriger Mann in der Waldsassener Straße in Marienfelde festgenommen. Er hatte zuvor zwei jeweils 51-jährige Passanten an einer Bushaltestelle rassistisch beleidigt und anschließend Äußerungen und Drohungen unbestimmt in die Umgebung gerufen. Auch gegenüber den alamierten Einsatzkräften benahm sich der Mann aggressiv und beleidigend.
    Quelle: Polizei Berlin 02.04.18 / Tagesspiegel Online 02.04.18
  • 31. März 2018
    Die Facebookseite der NPD Lichtenberg war auch im März Ort rassistischer Ausfälle und Werbung für neonazistische Portale.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. März 2018
    Im Ortsteil Karow führte die neonazistische Partei NPD einen Infostand auf der Piazza durch. Sie verteilte hierbei rassistisches Informationsmaterial.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 31. März 2018
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register acht antisemitische E-Mails im Monat März.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. März 2018
    Die 37-Jährige zeigte an, dass sie gegen 18.10 Uhr, zu Fuß in der Kohlfurter Straße unterwegs gewesen sei, als sie zwei Männern begegnete. Einer der beiden habe sie dann, vermutlich wegen ihres Erscheinungsbildes, beleidigt und volksverhetzende Äußerungen hinzugefügt. Als sie eine Erklärung von dem Pöbler verlangt habe, soll er sie auch noch bedroht haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Begleiter. Eine Absuche der näheren Umgebung durch die alarmierte Funkstreife verlief ohne Erfolg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen zu der Volkverhetzung, Beleidigung und Bedrohung übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0716
  • 31. März 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick veröffentlichte ca. 26 Beiträge auf ihrer Facebook-Seite und erreichte damit ca. 182 Interaktionen. Es beschäftigten sich 11 Beiträge mit lokalen Themen.

    Viele der lokalen Beiträge beschäftigten sich mit Polizeimeldungen und wurden rassistischen von der NPD kommentiert. Zudem startete die NPD offenbar eine Mobilisierungskampagne. In mehreren Beiträgen wird ihr extrem rechts Material beworben, verlost oder kostenlose Verschickungen angeboten. Des weiteren beschäftigte sich die NPD mit dem Thema Familie. Dabei forderte sie Kindergeld nur für Deutsche und bot „Taschenalarme“ gegen „paarungswillige und messerschwingende Gestalten“ an.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. März 2018
    Seit 2017 regelmäßig verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").
    Quelle: Facebook
  • 31. März 2018
    Am 31.03.18 wurden in Berlin-Mitte am Hauptbahnhof 3 Aufkleber des rechten/rechtsradikalen Spektrums entdeckt: einer mit dem Logo der "Identitären Bewegung", einer der "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ und einer von pi-news mit der Aufschrift „Islamisierung stoppen".
    Quelle: Registerstelle Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. März 2018
    Am 31. März 2018 wurde eine beleidigende Rundmail an politische Gegner*innen zu deren Einschüchterung versandt. Sie ging in Wilmersdorf ein. Darin wurde der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in abwertender Weise als "schwul" beschimpft und als "Soros-Nutte" beleidigt. George Soros ist ein Milliardär und Philanthrop, der aus einer jüdischen Familie stammt. "Soros-Nutte" ist eine Verquickung antisemitischer und homophober Denkmuster, die Jens Spahn als einen vom Judentum gesteuerten und abhängigen Politiker diffamiert, zugleich dem Judentum dämonische und besonders einflussreiche Aktivitäten zur Steuerung des Weltgeschehens zuschreibt. Die E-Mail enthielt darüber hinaus rassistische Einlassungen. Am Tag der E-Mail wurde Spahn zum Bundesminister für Gesundheit ernannt.
    Quelle: Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
  • 31. März 2018
    Am 31. März 2018 wurde ein junger Mann in Wilmersdorf von seinem 50-jährigen Nachbarn bedroht. Der begann in der Nacht den jungen Mann und seinen Besuch zu beleidigen, schrie herum und versuchte die Wohnungstür einzutreten. Ein Zeuge deeskalierte. Die Polizei erschien, aber nahm keine Anzeige auf. In den Wochen zuvor wurde er im Hausflur und Hinterhof wiederholt rassistisch beleidigt und bedroht. Mehrfach äußerte er sich rassistisch und provokativ. Er formte mehrfach seine Hand zu einer Pistole, um anzudeuten, dass er den Betroffenen erschießen wollte und sprach dies auch aus. Er forderte den jungen Mann auf Deutschland zu verlassen. Die bedrohliche Situation durch den Nachbarn setzte sich seitdem fort.
    Quelle: Register CW
  • 30. März 2018
    Auf einem Sitz an der Tramhaltestelle „Rathaus Lichtenberg“ wurde ein mit Edding angebrachtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 30. März 2018
    Am S-Bahnhof Wuhletal wurde eine Frau von zwei Männern mit "Scheiß Ausländer" und "Scheiß Frauen" beschimpft. Sie folgten der Frau in die S-Bahn, setzten sich zu ihr und belästigten sie weiter.
    Quelle: Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Straße / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. März 2018
    An der Kreuzung Filandastraße Ecke Bergstraße wird an einem Briefkasten ein Aufkleber der NPD entdeckt und daneben die Parole „NAZIKIEZ“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 30. März 2018
    Im ersten Quartal 2018 wurde ein junger Mann in Wilmersdorf von seinem 50-jährigen Nachbarn massiv bedroht. Im Hausflur und Hinterhof beleidigte er den jungen Mann wiederholt rassistisch und drohte ihm. Mehrfach äußerte er sich rassistisch und provokativ. Er formte mehrfach seine Hand zu einer Pistole, um anzudeuten, dass er den Betroffenen erschießen wollte und sprach dies auch aus. Er forderte den jungen Mann auf Deutschland zu verlassen. Später versuchte der 50-Jährige die Wohnungstür des jungen Manns einzutreten.
    Quelle: Register CW
  • 29. März 2018
    Auf dem Elcknerplatz am S-Bhf. Köpenick wurden ca. 5 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 29. März 2018
    In der Tram 17 wurde eine Frau rassistisch und sexistisch beleidigt. Während seiner Hass-Tirade sagte der Mann auch mehrfach "Heil Hitler" und verwendete sexualisierte Bedrohungen zur Einschüchterung. Auch die Begleiterin des Mannes unterstützte dessen Aussagen durch Bemerkungen. Diese zogen sich über Dauer von mehreren Haltestellen. Als der Mann drohte "Dann können wir ja zusammen bis zur Endhaltestelle fahren und dann nehme ich dich in die Mangel", ergriff die Frau die Flucht und stieg an der nächsten Haltestelle aus.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. März 2018
    In Köpenick-Nord kam es zu einer massiven antisemitischen Bedrohung. An die Wohnungstür der Betroffenen wurde "Juden" sowie ein Fadenkreuz gemalt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 28. März 2018
    Die NPD Neukölln verteilte im Rudower Blumenviertel Flyer. Anwohner*innen fanden die Flyer mit völkisch-nationalistischem Inhalt in ihren Briefkästen. Auf den Flyern wird gefragt: "Was unternimmst du für Deutschland, damit wir wieder eine freie Nation werden?"
    Quelle: Register Neukölln
  • 27. März 2018
    Im S-Bhf. Schöneweide wurde an der Tür eines Fahrstuhls ein gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. März 2018
    Am Luisenhain in der Altstadt Köpenick wurden mehrere selbst gemachte Aufkleber an Mülleimern und Laternen entdeckt, die für eine rassistische und anti-feministische Internetseite werben.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. März 2018
    Im März ließ das Reinickendorfer Bezirksamt mehrere Sitzbänke am Schäfersee in Reinickendorf-Ost entfernen. Diese Aktion richtete sich nach Angaben des Bezirksamts gegen Personen, „die sich auf den Bänken dauerhaft aufhielten“. Durch den Abbau der Bänke sollten diese Personen offenbar vertrieben werden. Es handelt sich hierbei um eine typische obdachlosenfeindliche Vertreibungsstrategie.
    Quelle: Tagesspiegel-Newsletter für Reinickendorf vom 28. März 2018
  • 27. März 2018
    Im Eingangsbereich eines Einkaufscenters in der Stendaler Straße wurde ein Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" entdeckt auf dem für eine bundesweite Demonstration in Chemnitz geworben wird.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 27. März 2018
    In der Glasower Straße wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Das Hakenkreuz war auf einen antifaschistischen Sticker geschmiert.
    Quelle: Register Neukölln
  • 26. März 2018
    In der Altstadt wurde an eine Wand neben einem Hotel "Fuck Antifa" gesprüht. Vor drei Wochen kam es an der selben Stelle zu einem rassistisch motiviertem Angriff.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2018
    In der Kaulsdorfer Str. wurden 2 Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 26. März 2018
    Für einen Neonaziaufmarsch des „III. Wegs“ am 1. Mai in Chemnitz wurde in der Siegfriedstraße mehrere dutzend Aufkleber und einzelne Plakate geklebt. Sie wurden restlos entfernt.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 26. März 2018
    In einer Bushaltestelle am S-Bahnhof Ahrensfelde entdeckte eine Passantin verschiedene neonazistische und islamfeindliche Schriftzüge und Symbole. Dazu zählten mit Edding geschriebene Schriftzüge „SS“, „88er“ und „Nazis only". In einer anderen Bushaltestelle in unmittelbarer Umgebung entdeckte die Passantin weiterhin einmal den handgeschrieben Schriftzug "Islam Raus", ein 10 cm großes Hakenkreuz sowie sieben Aufkleber der neonazistischen "Jungen Nationalisten" mit verschiedenen Parolen. Darüber hinaus wurden zwei Aufkleber mit neonazistischen bzw. neurechten Parolen gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 26. März 2018
    Am 26.03.18 wurden in Berlin-Mitte am Hauptbahnhof zwei Aufkleber aus dem rechten/rechtsextremen Spektrum entdeckt: einer mit der Aufschrift „Merkel muss weg“ und einer mit der Aufschrift

    „RAPEREFUGEES NOT WELCOME“.
    Quelle: Registerstelle Berlin-Mitte
  • 25. März 2018
    Gegen 15.25 Uhr sprach eine Frau einen BVG-Mitarbeiter an der Bushaltestelle Rathaus Spandau an und fragte nach seiner Herkunft. Dann schlug sie ihm ins Gesicht. Ein Kollege des Angegriffen eilte zu Hilfe und wurde ebenfalls attackiert. Dann soll die Angreiferin das Opfer bespuckt und ihm in den Genitalbereich getreten haben. Eine Passantin versuchte erfolglos einzugreifen und wurde ebenfalls angegriffen. Schließlich konnte die inzwischen alarmierte Polizei die Frau festnehmen, wobei sie einen Polizisten ebenfalls verletzte.

    Der zuerst attackierte Angestellte der BVG wurde mit Kopf-, Bein- und Rumpfverletzungen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert, tdie übrigen Personen wurden leicht verletzt.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 25.03.2018
  • 24. März 2018
    Auf dem Sterndamm in Höhe der Winckelmannstr. wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. März 2018
    Im Rande einer antifaschistischen Demonstration wurde eine Teilnehmerin von einem Passanten angegriffen. Dieser rammte ihr im Vorbeigehen den Ellenbogen in die Rippen. Anschließend beschwerte er sich noch lautstark am Telefon über die "Scheiß Zecken".
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. März 2018
    In der Fennstr. wurde ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt und nur wenige Schritte später am Kaisersteg ein Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. März 2018
    Die AfD führte einen Informationsstand am Allende-Center durch. Dort konnten sie ihr zum Teil rassistisches und homophobes Material ausgeben.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 24. März 2018
    Am 24.03.2018 gegen 13.45 Uhr zeigte ein Mann ein NS-relativierendes Plakat in der Nürnberger Straße in Schöneberg. Auf dem Plakat wird der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 24. März 2018
    Seit 2017 regelmäßig verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").
    Quelle: Facebook
  • 24. März 2018
    An einer Tempelhofer Grundschule wurde ein jüdisches Mädchen in drei Fällen von Mitschülern herabgewürdigt und bedroht. Die Vorfälle ereigneten sich in den letzten drei Jahren. Da verschiedene Maßnahmen der Schulleitung die Situation des Mädchen nicht verbesserten, wendete sich der Vater an die Presse.
    Quelle: Tagesspiegel Online 24.03.18 / Berliner Zeitung Online 24.03.18
  • 23. März 2018
    Anwohnende des Allende-Viertel 2 entdeckten in ihren Briefkästen Werbeflyer der extrem rechten "Identitären Bewegung".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. März 2018
    In der Anna-Seghers-Straße wurde an einem Glascontainer die Schmiererei "Nazikiez" sowie ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Bürgerverein Adlershof
  • 23. März 2018
    In der Salvador-Allende-Straße wurde ein Glascontainer mit der Schmiererei "GNLS" in einem Kreuz entdeckt. "GNLS" steht dabei für "Good Night Left Side". Auf Aufkleber wird dieser Spruch gegen Antifaschist*innen oft mit Gewaltdarstellungen verbunden.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 23. März 2018
    Am 23. März wurden am U-Bahnhof Hellersdorf erneut mehrere NPD-Aufkleber mit der Parole "Todesstrafe für Kinderschänder" entdeckt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 22. März 2018
    Am Abend wurde eine Aufkleber der Identirären Bewegung an der Rolltreppe Hallesches Tor zur U1 gesichtet. Er war bereits teilweise entfernt.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 22. März 2018
    Entlang des Sterndamm wurden ca. 20 selbst gemalte "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt. In Berlin kam es in letzten Monaten zu mehreren extrem rechten Aufmärschen mit diesem Titel.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. März 2018
    Im Grillhaus Schöneweide wurde auf der Herrentoilette eine Schmiererei mit Hakenkreuz und "Heil Hitler" entdeckt. Nach einer Information an die Mitarbeitenden wurde sie entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. März 2018
    Im Ortsteil Karow patroullierten erneut drei Neonazis am Abend durch diesen. Die NPD betitelt diese Patroullie als "Kiez-Streife".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 22. März 2018
    Auf dem Campus der FU wurden mehrere Aufkleber der sog. „Identitären Bewegung“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Twitter-Account Asta FU
  • 21. März 2018
    An einem Mülleimer in der Wilhelminenhofstr. wurde "Fck Afa" (Fuck Antifa) geschmiert. Engagierte Anwohner_innen entfernten den Schriftzug.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. März 2018
    In der Müggelheimer Straße wurde ein Stromkasten entdeckt, der ganzheitlich in Schwarz-Weiß-Rot eingefärbt wurde. Diese Farbkombination entspricht der Reichsflagge und wird von Neonazis verwendet, da das Zeigen der eigentlichen Hakenkreuz-Fahne strafbar ist. Die Reichsflagge wurde im Kaiserreich verwendet, war aber bereits in der Weimarer Republik Erkennungszeichen rechter Organisationen und Parteien. Nach der Machtergreifung 1933 verwendeten die Nazis wieder die Schwarz-Weiß-Rote Fahne und ergänzten diese je nach Verwendung mit Eisernen Kreuzen oder Hakenkreuzen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. März 2018
    In der Brückenstr. wurden mehrere selbst gemalte "Merkel muss weg"-Aufkleber entdeckt und entfernt. In Berlin kam es in letzten Monaten zu mehreren extrem rechten Aufmärschen mit diesem Titel.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. März 2018
    Auf eine Tischkante im Jobcenter Treptow-Köpenick wurde "NS" geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. März 2018
    Am 20.03.2018 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Wilhelm-von-Siemens-Str. des M77 Richtung Waldsassener Str. ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt. Auf dem Sitz daneben stand geschrieben: "Islam is not welcome".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. März 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein NPD-Aufkleber mit der Parole "Todesstrafe für Kinderstrafe" gefunden. Einen Tag zuvor, am 19.3.18, wurden an der gleichen Stelle bereits fünf NPD-Aufkleber mit unterschiedlichen Parolen ("Sommer, Sonne, Nationalismus", "Keine Meinung ist illegal" sowie "Todesstrafe für Kinderschänder") entdeckt und entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 19. März 2018
    An der Bushaltestelle Unter den Eichen/ Drakestr. wurde ein Aufkleber der sog. Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 19. März 2018
    Eine Mutter und ihre jugendliche Tochter wurden in der Albert-Einstein-Straße von einem Mann aus einem Auto heraus rassistisch beleidigt. Der Mann parkte daraufhin sein Auto und verfolgte die beiden bis in ein Ärztehaus. Dabei beschimpfte er die beiden weiter rassistisch und mit extrem rechten Aussagen. Aus Entsetzen über die massive Beleidigung und Bedrohung durch die Verfolgung bis in die Räume des Ärztehaus, begaben sie die beiden Betroffenen zurück zu ihrem Auto und verließen Adlershof, um anschließend Anzeige zu erstatten.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei
  • 19. März 2018
    An der Ecke Rudower Str./ Köllnische Str. wurden an einem Briefkasten, einer Bushaltestelle und mehreren Fallrohren ein Sammelsurium an extrem rechten Aufklebern entdeckt. Diese enthielten sowohl rassistische wie auch NS-relativierende Inhalte, einige waren von der NPD. Insgesamt handelte es sich um ca. 10 Aufkleber.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. März 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde am U-Bahnhof Pankow eine Schmiererei mit dem Slogan "wartet nur ab / wir ficken euch alle / sieg heil / Deutschland den deutschen" entdeckt und unkenntlich gemacht.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. März 2018
    Im Ortsteil Karow hielt ein Busfahrer an einer Haltestelle nicht an, obwohl der Halteknopf getätigt wurde und zusätzliche "Bitte anhalten" gesagt wurde. Die Person, die aussteigen wollte, ist eine People of Colour und hat einen Flucht Hintergrund. Eine weitere Person, die aussteigen wollte, die keine People of Colour ist, beschwerte sich, dass der Busfahrer nicht angehalten ist. Daraufhin stoppte der Busfahrer.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. März 2018
    In der Siegfriedstraße wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ mit der Aufschrift „Neue Deutsche schaffen wir selbst“ gefunden.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 18. März 2018
    An der Bahnbrücke Hauffstraße/Schulze-Boysen-Straße wurde ein mit weißer Farbe gesprühtes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 18. März 2018
    Im Umfeld des S-Bhf. Storkower Straße wurden Aufkleber der JN gefunden.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. März 2018
    An einem Briefkasten auf der Karl-Marx-Allee zwischen Frankfurter Tor und Straße der Pariser Kommune wurde ein Aufkleber der "Ein-Prozent-Kampagne" entdeckt und entfernt. Auf anderen Aufklebern am gleichen Briefkasten waren Hakenkreuze gemalt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 18. März 2018
    Am Wateweg am Wuhlesee wurde auf einem leerstehenden Grundstück ein gesprühter Schriftzug mit islamfeindlicher Aussage ("FCK ISLM", Schreibweise wie im Original) gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 17. März 2018
    Seit 2017 regelmäßig verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").
    Quelle: Facebook
  • 17. März 2018
    Am 17. März 2018 bestohlen zwei Männer im Alter von 14 und 24 Jahren nachts einen Wohnungslosen auf einem Bahnsteig des Bahnhofs Zoologischer Garten in Charlottenburg. Gegen 4.20 Uhr kamen sie zurück, besprühten ihn mit Reizgas, bedrohten ihn und beraubten ihn erneut.
    Quelle: ReachOut Berlin, Polizei Berlin 17.03.18 #0601
  • 16. März 2018
    An einem Briefkasten auf der Karl-Marx-Allee zwischen Frankfurter Tor und Straße der Pariser Kommune wurde ein Aufkleber der „Identitären“ mit der Aufschrift „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 16. März 2018
    Am 16.03.2018 wurden im Diedersdorfer Weg in Höhe der ehemaligen Bezirksgärtnerei auf dem Asphalt und an zahlreichen Laternenmasten blaue Hakenkreuzschmierereien mit dem Zusatz "Heil" entdeckt. Die Schmierereien wurden inzwischen unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. März 2018
    Am 16.03.18 wurde am Hauptbahnhof in Berlin-Mitte ein Aufkleber von der rechtsradikalen "Identitären Bewegung" mit der Aufschrift: „Asylwahn…“ entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Friedrichshain-Kreuzberg
  • 16. März 2018
    Mit einer Plakatkampagne auf großen Werbeflächen in Mariendorf versucht die AfD den Protest gegen einen geplanten Moscheebau in Alt-Mariendorf anzukurbeln. Auf den Plakaten ist eine Moschee neben der Mariendorfer Dorfkirche abgebildet mit der Überschrift "Keine Moschee in Alt-Mariendorf" und dem Zusatz "Islamisierung stoppen" Mit der rassistischen Kampagne wird das Bild der Gefahr durch eine vermeintlich drohende Islamisierung Deutschlands bedient und auf die im Grundgesetz verankerte Glaubens- und Religionsfreiheit abgezielt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 15. März 2018
    Im Bahnhof Schöneweide wurden mehrere Aufkleber der extrem rechten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. März 2018
    Die Lichtenberger AfD stellte in der Bezirksverordnetenversammlung eine Anfrage, die die bezirkliche Fach- und Netzwerkstelle „Licht-Blicke“ als „linksextrem“ bezeichnete. Die Anfrage wurde schriftlich beantwortet. Ein Antrag der CDU, der vom Bezirksamt eine zeitnahe Information von Anwohner_innen über geplante Flüchtlingsstandorte forderte, wurde von der AfD mit einem Änderungsantrag ergänzt. Darin wurde gefordert, dass „wahlberechtigte Anwohner“ mit einer Befragung über den Bau der Unterkunft entscheiden dürfen, ein Prozedere, dass es bei keinem anderen Bauprojekt gibt. Hier wurden flüchtlingsfeindliche Ressentiments mit Bürgerbeteiligungsmechanismen verbunden.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. März 2018
    Im Ortsteil Karow patroullierten drei Neonazis am Abend durch diesen. Ausgangspunkt war ein rassistischer Angriff auf geflüchtete Jugendlichen auf der Piazza ein paar Tage zuvor. Anschließend kam es gerade in den Sozialen Medien zu einer Täter-Opfer-Umkehrung, woraufhin sich ein rassistisches Gerücht in Karow verfestigte. Das Gerücht besagt, dass 20 Geflüchtete eine Gruppe "Deutsche" durch Karow gejagt haben soll. Laut Polizei kam es nie zu diesem Vorfall. Die neonazistische Partei NPD nahm dieses Gerücht als Anlass, um eine selbsternannte "Kiez-Streife" durchzuführen. Bereits 2015 führten ebenfalls drei Neonazis der NPD ähnliche Patroullien durch den Ortsteil Blankenburg durch.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. März 2018
    Am Rathaus Köpenick in der Altstadt wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. März 2018
    Am Abend wurden drei Personen, die der Identitären Bewegung zugerecht werden können, dabei entdeckt, wie sie an der Tür des Zentrum für Demokratie nestelten. Von den Beobachtenden aufgeschreckt, entfernten sich die drei jungen Männer schnell auf die andere Seite der Michael-Brückner-Straße. Als die Beobachtenden ihren Weg weiter fortsetzten, wurden sie von den jungen Männern verfolgt, die ihnen unverständliche Dinge hinterher brüllten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 14. März 2018
    Ein Friedrichshainer Projekt erhält eine antisemitische E-Mail, die auch Propaganda gegen Angela Merkels Politik enthält.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 13. März 2018
    An der Tür des Zentrum für Demokratie in der Michael-Brückner-Straße wurde ein rassistischer NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. März 2018
    Im Kiez-Büro der Grünen in der Schnellerstr. fand eine Veranstaltung mit dem Register Treptow-Köpenick im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Während des Vortrags plöbelten zwei Männer vor der Tür lautstark Unverständliches und machten dabei provozierende Gesten. Die Anwesenden ließen sich nicht irritieren und die beiden Männer zogen weiter.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 13. März 2018
    Auf dem Cecilienplatz wurden zwei Aufkleber gefunden, die der extremen Rechten zuzuordnen sind. Ein Aufkleber, der sich an einem Pfahl befand, zeigt die Parole "Merkel muss weg". In unmittelbarer Nähe wurde zudem auf einem Straßenschild ein Aufkleber mit dem Schriftzug "ASYLBETRÜGER NICHT WILLKOMMEN" entdeckt:
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. März 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in den Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. März 2018
    Im Ortsteil Karow wurden Aufkleber und Schmierereien der neonazistischen Partei NPD und deren Jugendorganisation JN entdeckt. Diese stellten meisten Selbstdarstellungen dar. So war auf den Schmierereien nur "JN" zu lesen, auf Aufklebern wurde ebenfalls für diese neonazistische Jugendorganisation geworben. Ebenfalls trugen einzelne Aufkleber den Slogan "[Re]generation Europa" (JN) und warben für den Europakongress neonazistischer Parteien.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. März 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg kommt es gegen 12:10 Uhr zu einer rassistischen Beleidigung. In der Gleimstraße (Höhe 28) geraten ein Fahrradfahrer und ein Mann mit Hund verbal aneinander. Beide schreien irgendwann "Verpiss dich". Die verbale Auseiandersetzung setzt sich fort, bis der Mann mit Hund zum Radfahrer schreit "Verpiss dich, oder bist du ein scheiß Moslem?". Beide gehen auseinander. Der Radfahrer ruft noch etwas dem Mann hinterher, der Hundehalter entgegenet: "Verpiss dich, du scheiß Moslem."
    Quelle: MBR
  • 12. März 2018
    Am 12.03.18 wurde am Alexanderplatz in Berlin-Mitte ein Aufkleber mit der Aufschrift „Reconquista“ entdeckt.
    Quelle: Registerstelle Friedrichshain-Kreuzberg
  • 12. März 2018
    Am 12.03.18 wurde eine rassistische und sexistische Schmiererei im U-Bahnhof Seestr. entdeckt. Mit schwarzer Farbe wurde an die Wand gesprüht: "Deutsche Frau + Kanacke = Hure". Die Buchstaben wurden durchgestrichen.
    Quelle: Twitter, Registerstelle-Mitte
  • 12. März 2018
    Am 12. März 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Im Buch und im Vortrag arbeitete sich Weißmann an den Veränderungen durch die 1968er-Revolte ab, die er aus antiliberalistiscehr und antimodernistischer Perspektive kritisierte. Weißmann ist ein Vordenker und bedeutender Akteur der Neuen Rechten. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an antikommunistischen, antiliberalen, antimodernen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.
    Quelle: Register CW
  • 11. März 2018
    Am U-Bahnhof Schlossstraße werden mehrere Aufkleber der sog. „Identitären“ mit der Aufschrift „Can’t stop patriots“ und mit dem Logo der Identitären entdeckt und entfernt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. März 2018
    An einer Gedenkveranstaltung für eine von einem Mitschüler ermordete Hohenschönhausener Schülerin in der Konrad-Wolf-Straße nahmen Funktionäre der Lichtenberger NPD und AfD teil. Beide Parteien versuchten den Mord rassistisch aufzuladen, indem sie eine migrantische Täterschaft unterstellten, die von der Polizei dementiert wurde.

    Die NPD schrieb, dass die 14-Jährige „offenbar durch Ausländerhand getötet“ worden sei und teilte einen Beitrag des Neonaziportals „Halle Leaks“, das davon schrieb, dass das Opfer von einem „Flüchtling geschächtet“ worden sei. Hellersdorfer AfDler schrieben „Die Tat sieht leider nicht nach einem Deutschen aus“ und teilten Fotos ihrer Teilnahme an der Gedenkkundgebung in flüchtlingsfeindlichen Facebookgruppen. Der Lichtenberger AfD-Sprecher sekundierte „Wann wachen die Menschen endlich auf?“, woraufhin in Kommentaren auf seiner Facebookseite Kommentare wie dieser veröffentlicht wurden: „Für mich sind alle Befürworter und Schweiger Mitschuld an diesem bestialischen Mord eines jungen Mädchens durch Moslem und somit dem Islam.“
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 11. März 2018
    Im Einkaufszentrum im Märkischen Viertel wurden mehrere Männer von einer Frau rassistisch angepöbelt. Die Männer, die von der Melderin als türkisch oder arabisch aussehend beschrieben wurden, saßen um den Brunnen im Einkaufszentrum, als eine ältere Dame auf diese zuging und lautstark schimpfte: „Ihr nehmt uns alles weg!“. Sie äußerte noch weitere Kommentare und entfernte sich dann. Niemand reagierte auf ihre Äußerungen.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 11. März 2018
    Im Umfelde des S-Bhf. Lichtenberg wurden mehrere Aufkleber des „III. Wegs“ gefunden und entfernt („Deutschland erwache“, „Kriminelle Ausländer raus“).
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 11. März 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurde am Abend ein 19-jähriger von einer siebenköpfigen Gruppe überfallen und leicht verletzt. Laut Polizei hatte die Gruppe den jungen Mann mit Down-Syndrom auf dem Gehweg der Berliner Allee Ecke Mahlerstraße überfallen. Dabei würgten sie ihr Opfer und schlugen es auf den Kopf. Die Räuber stahlen schließlich die Kamera des 19-Jährigen und flüchteten über die Tassostraße in Richtung Charlottenburger Straße. Der 19-Jährige musste sich in einem Krankenhaus wegen einer Kopfplatzwunde behandeln lassen.
    Quelle: Berliner Morgenpost vom 12.03.2018
  • 11. März 2018
    In der Teterower Straße, Ecke Fritz-Reuter-Allee, wurde eine rassistisches Graffito entdeckt. Unbekannte schmierten dort auf das Eingangstor eines Kinderspielplatzes "Türken raus".
    Quelle: Berliner Woche 11.03.2018
  • 11. März 2018
    An der Jannowitzbrücke (in unmittelbarer Nähe zur Anlegestelle der "Stern - und Kreisschifffahrtsgesellschaft) liegt am 11.3.2018 gegen 11.00 Uhr ein Rollstuhlfahrer, obdachlos und an der Nadel auf dem Boden. Er wird wiederholt von vorbeikommenden Rettungssanitätern, Polizisten und Sicherheitsdiensten nicht beachtet, obschon seine Wunde (die ständig wegen der nicht sterilen Spritzen eitert) nicht heilen kann, sondern wird unbeachtet liegen gelassen. Stets werde auf die Eigenverantwortung des Mannes hingewiesen und keine Hilfe gegeben, erzählen Anwohner und eine Passantin. Der Obdachlose nächtige wohl regelmäßig an der Jannowitzbrücke.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 10. März 2018
    Am 10. März 2018 vormittags zeigte ein Mann Plakate am Messedamm in Westend. Der Inhalt der Plakate war antisemitisch. Er stand vor dem Besuchereingang der Internationalen Tourismus-Börse. Dort stellte auch Israel aus. Der Mann, Usama Z., zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Jusos CW
  • 10. März 2018
    An der Ecke Brückenstr./ Michael-Brückner-Str. wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. März 2018
    In der Nacht wurden die Scheiben des Linken-Büro in der Brückenstr. durch einen Flaschenwurf beschädigt.
    Quelle: Facebook-Seite von Gregor Gysi
  • 10. März 2018
    An der Bushaltestelle Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Identitären Bewegung, sowie mehrere "AfD" und "AfD Zone" Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 10. März 2018
    In der NPD-Bundeszentrale fand eine Schulungsveranstaltung der JN (Junge Nationaldemokraten) statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. März 2018
    Ein Jugendlicher machte in einem Jugendzentrum im Märkischen Viertel eine rassistische Bemerkung gegenüber zwei schwarzen Jugendlichen. Die beiden planten, zu einem Supermarkt zu gehen und verwendeten den Werbeslogan der Kette. Im Vorbeigehen sagte der dritte Jugendliche in Abwandlung dieses Slogans: „Ja, dann geh doch zum SCHWARZmarkt!“ Dieses Wortspiel wertet die Jugendlichen aufgrund ihrer Hautfarbe ab. Eine anwesende Sozialarbeiterin positionierte sich intervenierte gegen die rassistische Äußerung.

    Die beiden Betroffenen sind häufig rassistischen Beleidigungen im öffentlichen Nahverkehr und öffentlichen Straßenland ausgesetzt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 9. März 2018
    Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen zu einer Volksverhetzung und Beleidigung mit antisemitischen Hintergrund. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein 34-jähriger Mann in der vergangenen Nacht gegen 2.20 Uhr aus einem Fenster seiner Wohnung in der Lehrter Straße in Moabit heraus, einen 24-jährigen Bewohner des Hinterhauses, der in seiner eigenen Wohnung war, laut beschimpft haben. Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in seiner Wohnung vorläufig fest und brachten ihn zwecks einer Blutentnahme zu einer Gefangenensammelstelle. Darüber hinaus wurde ein Anschlussgewahrsam bis 8 Uhr gegen ihn angeordnet.
    _Polizeimeldung Nr. 0540 vom 09.03.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • 7. März 2018
    Am 7. März 2018 fand ab 18 Uhr eine Kundgebung von Anwohner*innen gegen den AfD-Stammtisch am Richard-Wagner-Platz in Charlottenburg statt. Mehrere Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) waren auf dem Weg zu ihrem Stammtisch im Ratskeller Charlottenburg. Sie pöbelten die Demonstrant*innen an und beleidigten sie. Die Polizei musste mehrere AfD-Mitglieder von der Kundgebung fernhalten.
    Quelle: Register CW
  • 7. März 2018
    Erneut wurde eine rassistisch bedruckter Flyer für ein Integrationsberatungsangebot der Stephanus Stiftung in der Bölsche-Schule in Friedrichshagen entdeckt; diesmal im Eigangsbereich der Schule.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. März 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Masseneinwanderung stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 7. März 2018
    Ein 24-Jähriger und ein 27-Jähriger wurden gegen 23.40 Uhr aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation angegriffen. Zwei unbekannte Jugendliche folgten den beiden Männern und versetzten dem 24-Jährigen einen Schlag gegen den Kopf und anschließend einen Messerstich in den Oberschenkel. Die beiden angegriffenen Männer retteten sich in eine nahegelegene Bar.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0542
  • 6. März 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein Plakat der neonazistischen Partei III.Weg entdeckt.
    Quelle: AWO Kreisverband Berlin-Mitte e.V.
  • 6. März 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" (Parole: "Revolte gegen den großen Bevölkerungsaustausch") entdeckt. In unmittelbarer Nähe wurde außerdem ein NPD-Schriftzug gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 6. März 2018
    Im März fand ein Treffen von Vertretern der Reichsbürger in einer Gastronomie in der Frankfurter Allee statt. Noch im letzten Jahr hatten sie für 9 Personen Plätze reserviert, nun sind es noch zwei bis drei Personen (Personen sind dem Register bekannt).
    update: Nachdem das Register über die Reichsbürger-Treffen informiert wurde, hat es Kontakt zu den Eigentümern aufgenommen. Dort wunderte man sich bisher nur, daß die Personen über i. M. nach "ziehmlich wirres Zeug, Chemtrails z. B." gesprochen haben. Erneute Versuche von Platzreservierungen, wie. z. B. am 30.03.18 wurden durch die Betreiber_Innen nicht mehr vorgenommen. Die Treffen scheinen sich nun wieder nach Charlottenburg zu verlagern.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 6. März 2018
    Am Nachmittag des 6.3.18 beleidigten und verletzten Unbekannte eine (Trans*-) Frau in Wedding. Den Angaben der 52-Jährigen zufolge wurde sie gegen 16.40 Uhr in einem U-Bahnwagen der Linie 9 von einem Cis-Mann LGBTIQ*-feindlich beleidigt und anschließend getreten. Am U-Bahnhof Westhafen verließ der Täter in Begleitung eines zweiten Cis-Mannes die U-Bahn.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0519 vom 07.03.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • 6. März 2018
    In der Nacht vom 6.3.18 soll ein Taxifahrer in Mitte von einem Mann rassistisch beleidigt. Polizeibeamte des Abschnitts 32 wurden gegen 22.45 Uhr auf die beiden Männer, die neben dem Taxi am Fahrbahnrand standen, an der Glinka- Ecke Behrenstraße aufmerksam. Aussagen zufolge soll der 47 Jahre alte Ire den 43-jährigen türkischen Taxifahrer kurz zuvor rassistisch beleidigt haben. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Polizeimeldung Nr. 0522 vom 07.03.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • 5. März 2018
    Die Koordinierungsstelle der Berliner Register erhielt einen Anruf von einem Mann, der behauptete,dass heutzutage die Gesetze des Nationalsozialismus gelten würden und alle Personen, die das anders sehen würden, in die Psychiatrie eingewiesen werden müssten. Im Verlauf des Telefongesprächs wurde er immer aggressiver und legte ohne eine Antwort abzuwarten auf. Reichsbürger meinen, das Deutsche Reich würde fortbestehen. Sie erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als souveränen und legitimen Staat an.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. März 2018
    In der Nähe der Ecke Bahnhofstr./ Lindenstr. wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. März 2018
    Am Breslauer Platz werden Aufkleber entdeckt und entfernt, die zu Gewalt gegen antifaschistisches Engagement aufrufen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. März 2018
    An der Ecke Kottmeierstr./Firlstr. wurde ein Aufkleber des Onlinehandels "Druck18" entdeckt und entfernt. Der Aufkleber warb für ein Gasthaus in Thüringen, welches von einem bekannten Neonazi geführt wird und wo auch schon "Hitler Schnitzel" angeboten wurden. Der Zahlencode 18 steht in der Neonaziszene für "Adolf Hitler", entsprechend der Anzahl der Buchstaben im Alphabet (1 = A, 8 = H).
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. März 2018
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz werden Aufkleber mit der Aufschrift „Rapefugees not welcome“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. März 2018
    In der Nacht vom 3. auf den 4. März wurde der südafrikanische Fotograf und Filmemacher T. Opfer eines Angriffs. Als er versuchte, einer Frau in einem Haus in der Reichenberger Straße Hilfe zu leisten, die sich vom Balkon aus an ihn wandte, hielten zwei Hausbewohner ihn für einen Kriminellen und attackierten ihn mit Pfefferspray.
    Die von T. daraufhin gerufenen Polizisten sahen in ihm das Problem. Laut eigener Aussage schlug einer, der gerufenen Polizisten grundlos auf ihn ein, warf ihn auf den Boden und legte ihm Handschellen an. Im Polizeiwagen fragte den Polizisten, wohin sie ihn fahren würden, worauf der ihm geantwortet haben soll: „Wir bringen dich den Wald.“ Laut eigener Aussage wurde er in der Nähe eines Hotels in Berlin Mitte aus den Auto gelassen. Der Regionalsender RBB berichtete von diesem Vorfall am 05.03.2018. Der Polizeisprecher äußerte gegenüber dem RBB, dass der Vorfall untersucht würde, widersprach der Aussage von T., er wäre wahllos auf der Straße frei gelassen worden, ging aber mit keinem Wort auf die geäußerten Anschuldigungen ein; noch gab er eine Erklärung, warum Herr T. überhaupt verhaftet wurde.
    Diese aktuelle Erfahrung von Herrn T. steht beispielhaft für eine Vielzahl von unglücklichen Zwischenfällen. So sind sowohl Herr T. als auch die Beratungsstelle ReachOut der Ansicht, dass er aufgrund seiner Hautfarbe für einen Drogendealer gehalten wurde und die beteiligten Polizeibeamten aufgrund dieser Einschätzung glaubten, dass sowohl ein physischer Angriff als auch die Einschüchterung („Wir bringen dich jetzt in den Wald.“) keinerlei Konsequenzen für sie hätte, da er eh keine rechtlichen Mittel finden würde, um den Zwischenfall bekannt zu machen. Es sei von einer hohen Dunkelziffer von undokumentierten Zwischenfällen auszugehen.
    Die Aussagen basieren auf einem Interview, das Each One Teach One e.V. mit T. geführt hat.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 4. März 2018
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde ein „Rapefugees not Welcome“-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. März 2018
    Am 3. März 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Da Gianni" in der Leonhardtstraße in Charlottenburg statt. Dabei sollte laut Ankündigung über klimasekeptische Annahmen und verschwörungsideologische Behauptungen über Wettermanipulation. Ein weiterer Redner stellte pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch Küchenmittel vor.
    Quelle: Register CW, Facebook
  • 3. März 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden Aufkleber der rechte Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. März 2018
    An der Bushaltestelle Köpenicker Landstr./ Baumschulenstr. wurde 1 NPD-Aufkleber mit rassistischem Inhalt, 1 Aufkleber mit der Aufschrift "Nein zum Heim!", sowie 4 "AfD Zone"-Schmierereien entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 2. März 2018
    Im Ortsteil Weißensee wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen u.a. den Slogan "Masseneinwanderung stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 2. März 2018
    Ein junger Mann wurde in der Straße Alter Markt von einem Mann aus einer Dreier-Gruppe heraus rassistisch beschmipft. Als sich der Betroffene daraufhin in einen benachbarten Durchgang stellte, warf der Mann eine Flache in seine Richtung, die ihn glücklicher Weise nicht traf. Anschließend flüchtete der Täter.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 2. März 2018
    Eine Lehrerin der Bölsche-Oberschule entdeckte einen Flyer für ein Integrationsberatungsangebot der Stephanus Stiftung, der mit der Aufschrift "Wir wollen sie nicht!!!" bedruckt wurde und hinter das Schild "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" gesteckt wurde.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. März 2018
    Auf dem Heimweg von einer Grundschule in eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge wurde eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern vor einem Imbiss von einem Mann mit einer Bierflasche in der Hand beschimpft und bedroht. Zuerst beleidigte er die Gruppe mit Ausdrücken wie „Scheiß Syrien“ und bedroht sie. Als eine Schülerin aus der Gruppe dem Mann widersprach, beschimpfte dieser die Schülerin auf üble Art und Weise. Als der Mann ihr dann Schläge androhte, ergriff die Schülerin die Flucht.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. März 2018
    In der Hobrechtstraße wurde ein selbstgemachter kleiner Aufkleber entdeckt. Er war über einen Anti-AfD-Sticker verklebt und trug die Worte "Chaoten/Untermenschen". Der Aufkleber wurde entfernt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 1. März 2018
    Im Ortsteil Heinersdorf wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 1. März 2018
    In der Fanninger Straße wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Festung Europa – Grenzen dicht“ gefunden. Sie stammen aus einem extrem rechten Versand aus Halle.
    Quelle: Magda19
  • 1. März 2018
    In der BVV stellte die AfD einen Änderungsantrag zu einem Antrag der SPD mit dem Titel „Entwicklung zu gesellschaftlicher Vielfalt angemessen würdigen“. Die SPD schlug vor im Rahmen der „Pride Week“ den „50. Jahrestag der "Stonewall Proteste", den 40. Jahrestag des CSD Berlin, das 25. Jahr der Abschaffung des Paragrafen 175 StGB und den ersten Jahrestag der Einführung der "Ehe für alle" öffentlich zu würdigen.“ Im Änderungsantrag der AfD fielen nicht nur die verschiedenen Anlässe weg, sondern sie wurden ersetzt durch die Forderung „Veranstaltungen zu "Respekt und Vielfalt" im Hinblick auf geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung in den bezirklichen Flüchtlingsunterkünften anregen und aktiv unterstützen“. Empfohlen wurde hierzu eine Broschüre des Senats zu Gewalt gegen Frauen und LGBTIQ* in verschiedene arabische Sprachen zu übersetzen und in Unterkünften zu verteilen. In der Begründung behauptete sie jedoch, dass entgegen ihrer Empfehlung Informationsmaterial zur Geschichte queerer Kämpfe die Situation von Frauen und LGBTIQ* verbessern würde. Bereits das Entfernen der Jubliäen zeigt, dass diese von der AfD nicht mitgetragen werden. Stattdessen bemühten sie eine rassistische Feindkonstruktion, nach der insbesondere Menschen aus dem arabischen Raum sexistisch wären. Dabei empfahl sie jedoch eine Broschüre, die Sozialarbeitende, Ehrenamtliche und Leitungen von Unterkünften als Zielgruppe hat und nicht die Bewohner*innen. In der Broschüre werden verschiedene Präventionsformen, der Umgang mit Betroffenen u. ä. beschrieben. Damit ist diese Empfehlung für die von der AfD intendierte Zielgruppe sinnlos, was ebenfalls darauf hindeutet, dass hier lediglich einer Strategie gefolgt wurde.
    Zudem kam es in der BVV zur Neuwahl mehrerer Kiezpaten der AfD, da diese Mitglieder der Fraktion ersetzen musste. In der Aussprache zu einem neuen Kiezpaten der AfD wurde über dessen Verhalten als Bürgerdeputierter berichtet. Dort verhielt sich das neue AfD-Fraktionsmitglied oft aggressiv und bedrohte einen Abgeordneten der SPD mit der Aufforderung einen entstandenen Konflikt „draußen“ zu lösen. (Später bestätigte auch eine Abgeordnete der Grünen die Darstellung.) Daraufhin stellte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende dieses Verhalten als „scharfzügig und ironisch“ dar. Der zur Wahl stehende Abgeordnete der AfD behauptete sogar, dass es sich um eine „Falschdarstellung“ handeln würde. Zudem lobte er sein Verhalten mit den Worten „ein guter Ruf ist viel wert“. Hier handelt es sich um eine Bedrohung und Einschüchterung von politischen Gegner*innen durch den Abgeordneten der AfD-Fraktion.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2018
    An einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule wurde ein Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 28. Februar 2018
    Die Facebookseite der NPD Lichtenberg wurde im Februar mehrfach für die Bewerbung eines geschichtsrevisionistischen Neonaziaufmarsches in Dresden verwendet. Weitere Beiträge richteten sich in rassistischer Weise gegen Migrant_innen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 28. Februar 2018
    In der Straße Alt-Friedrichsfelde 96 wurde ein Hakenkreuz und die Parole „Rudolf Hess das war Mord“ gefunden. Es wurde eine Anzeige bei der Polizei aufgegeben, die den Schriftzug entfernte.
    Quelle: B.Z. Berlin, Linke Lichtenberg
  • 28. Februar 2018
    An der Kasse eines Schnellrestaurants am Prerower Platz beleidigte ein 46-jähriger Mann zwei 15- und 16-Jährige rassistisch und rief eine nationalsozialistische Parole.
    Quelle: Polizei Berlin
  • 28. Februar 2018
    Im Ortsteil Heinersdorf wurden in der Rothebergerstraße mehrere Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 28. Februar 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick postete ca. 27 Beiträge und erreichte mit diesen ca. 698 Interaktionen. In ca. 10 Beiträgen gab es lokale Bezüge. Neben den üblichen Polizeimeldungen und den daran angeschlossenen Unterstellungen, dass die Beschreibung der Täter_innen nur fehlen würde, weil es sich um Menschen handelt, die nicht dem deutschem Bild der NPD entsprechen, sorgte vor allem ein Beitrag zum Bau einer Unterkunft für Geflüchtete im Salvador-Allende-Viertel für Aufmerksamkeit. Dieser Beitrag hatte ca. 535 Interaktionen. In den Kommentaren wird mehrfach rassistisch über Geflüchtete geschrieben. Zudem beschäftigten sich drei Beiträge mit den NS-relativierendem „Gedenken“ in Dresden.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2018
    Im Januar bespielte die AfD Treptow-Köpenick ihre Seite mit ca. 5 Beiträgen und erreichte so ca. 1.556 Interaktionen. Im Gegensatz zu den Vormonaten hatten die meisten Beiträge einen lokalen Bezug. Genauso wie die NPD berichtete auch die AfD Treptow-Köpenick über die Entscheidung im Allende-Viertel eine neue Unterkunft für Geflüchtete zu bauen. Der Beitrag erhielt mit rund 60 Interaktionen eine größere Aufmerksamkeit als andere. In dem Beitrag spielte die AfD darauf an, dass an diesem Standort zuvor eine Einrichtung für Senior*innen war und angeblich auch wieder eine solche errichtet werden sollte. Dieses Ausspielen von Senior*innen gegen Geflüchtete spiegelte sich auch in den Kommentaren wieder. Zudem kommentierte die AfD Treptow-Köpenick selbst mit den Worten: „die GroKo wird unser Land weiter mit diesen Leuten fluten“. Zum einen bedienten sie sich hier der neurechten Verschwörungstheorie der ‚Umvolkung‘, die auch Kernthema der extrem rechten Identitären Bewegung ist, zum anderen ist die Verwendung des Wort „fluten“ im Bezug auf Menschen ein rassistisch motivierter Vergleich von Menschen (in diesem Fall Geflüchteten) mit Naturkatastrophen. Ein weiterer sehr interaktionsreicher Beitrag (1.463) zeigte ein Foto von betenden Menschen am Flughafen Schönefeld. In den folgenden Kommentaren wimmelte es von rassistischen Beleidigungen und Unterstellungen, zudem wurde das Grundrecht auf Religionsfreiheit aberkannt. Unter beiden Beiträgen wurde keine Kommentare gelöscht, selbst wenn diese massive rassistische Beleidigungen beinhalteten.
    Die Seite der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick wurde im Februar mit ca. 8 Beiträgen bespielt, die ca. 49 Interaktionen erreichten. Ein Beitrag widmete sich der BVV-Sitzung vom 25. Januar 2018 (s. Vorfall). In dem Beitrag versuchte sich die AfD Fraktion Treptow-Köpenick als Opfer zu stilisieren und behauptete es hätte einen „Zensurversuch“ gegeben. Es handelte sich dabei jedoch lediglich um den Antrag auf Prüfung einer Rüge. Es ging um das Wort „Asylindustrie“ . Um zu beweisen, dass dieses Wort Teil des üblichen Sprachgebrauches wäre, verlinkte die AfD einen Artikel, der die schreckliche Situation von Geflüchteten beschreibt, die in Unterkünften hausen müssen, deren Betreiber*innen zwar die üblichen Geldsummen bekommen, diese jedoch nicht reinvestieren bzw. Standards unterlaufen. Jedoch scheint dieser Artikel nur der Überschrift wegen gewählt worden zu sein, denn zusätzlich wurde auf ein Buch mit gleichnamigem Titel verwiesen. Dieses erschien im rechten Kopp-Verlag, bedient sich Verweisen auf rassistische und antisemitische Internetforen und wurde von einem Mann geschrieben, der als Redner bei Pegida und anderen rechten Gruppierungen auftrat. Zudem unterstellte die AfD Fraktion Treptow-Köpenick dem widersprechenden SPD-Abgeordneten, dass dieser sie rügen lassen wollte, weil er bei der AWO arbeitet und so angeblich selbst betroffen sei, anstatt seine geäußerte Kritik, es würde sich um einen rassistischen Begriff handeln, wiederzugeben.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 28. Februar 2018
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register neun antisemitische E-Mails im Monat Februar.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Februar 2018
    Im Februar (das genaue Datum konnte nicht mehr nachvollzogen werden) fand ein Treffen von Vertretern der Reichsbürger in einem Restaurant in der Frankfurter Allee statt. Nach Aussage der Betreiber_Innen wurde sich über "wirres Zeug" unterhalten, z. B. Chemtrails und die Regierung als Teil einer Weltverschwörung.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 28. Februar 2018
    Am 28. Februar 2018 gab es rassistische Propaganda in Charlottenburg. Das Bezirksamt hatte zu einer Informationsveranstaltung zu Neubaumaßnahmen für ein Flüchtlingslager-Unterkunft in der Quedlinburger Straße eingeladen. Dabei wurde ein Flugblatt mit rassistisch motiviertem Inhalt verteilt. Darin wurden unwahre Behauptungen gemacht, die geeignet waren, rassistische Ressentiments zu schüren.
    Quelle: Tagesppiegel 1.3.18
  • 28. Februar 2018
    Am 28. Februar 2018 gab es rassistische Pöbeleien bei einer Veranstaltung in Charlottenburg. Das Bezirksamt hatte zu einer Informationsveranstaltung zu Neubaumaßnahmen für ein Flüchtlingslager-Unterkunft in der Quedlinburger Straße eingeladen. Dabei gab es mehrere Redebeiträge aus dem Publikum, die geeignet waren, rassistische Ressentiments zu schüren. Unter anderem wurde behauptet, die Kriminalitätsrate würde dadurch ansteigen. Dies hat sich im Umfeld bisheriger Flüchtlingsunterkünfte nicht bestätigt und gilt als Legende. Außerdem wurde Bezirksbürgermeister Naumann niedergeschrien, als er anmerkte, der Kiez Kalowswerder sei kein sozialer Brennpunkt.
    Quelle: Tagesppiegel 1.3.18
  • 27. Februar 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde ein selbstausgedrucktes Plakat an einem Alt-Kleider-Container in der Franz-Schmidt-Straße entdeckt. Dieses erinnerte an den Nationalsozialist Horst Wessel, der auch Mitglied der SA war.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 27. Februar 2018
    In einem Familienzentrum im Ortsteil Reinickendorf fand eine Beratung statt. Als die Sozialarbeiterin ankam, die die Beratung durchführen sollte, stand die Tür zum Raum weit auf und ein 29-jähriger Klient saß bereits mit seiner Mutter, die mit Kopftuch und langem Rock gekleidet war, am Tisch. Auf der anderen Seite des Tisches stand eine Handtasche. Kurz nach Beginn der Beratung kam eine Lehrerin, die zuvor einen Kurs unterrichtet hatte, herein, um die Handtasche zu holen, die sie dort vergessen hatte. Sie fragte die Sozialarbeiterin laut, ob sie vor den Klient*innen im Raum gewesen sein. Als diese antwortete, dass sie nach ihnen eingetroffen sei, die Tür aber offen gestanden habe, durchsuchte die Lehrerin demonstrativ mit Blick auf die Klient*innen ihre Handtasche, öffnete ihren Geldbeutel und verkündete dann, dass noch alles da sei. Die Sozialarbeiterin interpretierte die Unterstellung von Diebstahl im Zusammenhang mit ablehnenden Blicken der Lehrerin als Diskriminierung aus antiziganistischen Motiven.
    Quelle: Aufwind e. V.
  • 26. Februar 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Plakate und Aufkleber der neonazistischen Partei "III. Weg" entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Berlin erwachet!" oder "Nationalismus ist Zukunft".
    Quelle: AWO Kreisverband Berlin-Mitte e.V.
  • 26. Februar 2018
    An einer Bushaltestelle am Kreuzberger Spreewaldplatz wurden mehrere schwarze Eddingschmierereien auf den Sitzflächen entdeckt und umgeändert: "Raus Faschisten Türken Raus" (Türken gestrichen) sowie "Turken (sic!) Raus". Auch die zweite Schmiererei wurde seitdem durchgestrichen und ergänzt."
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 26. Februar 2018
    Im U-Bahnhof Rathaus Steglitz, an den Wänden der Baustelle, werden, mit einem Edding geschriebene rechtsextreme Schriftzüge, in erster Linie mit Bezug auf die NS-Zeit, entdeckt. Sie lauteten „Himmler. Goebels. NSDAP.“ und „Nigger“.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 25. Februar 2018
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Flyer der neonazistischen Partei III. Weg in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 25. Februar 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden Plakate mit dem Slogan "NS AREA" entdeckt.
    Quelle: [msoktio] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 25. Februar 2018
    Die gesamte Inschrift eines Stolpersteins in der Straße Alt-Köpenick wurde mit schwarzem Edding durchgestrichen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Februar 2018
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber und ein Plakat der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Die Aufkleber trugen u.a. die Slogan "D-Mark statt Euro-Pleite" (NPD), "Stoppt die Schlepper-Merkel" (NPD), "Grenzen Dicht" (JN), III. Weg-Aufkleber oder "Heimreise statt Einreise" (NPD). Auf dem Plakat stand u.a. der Slogan "Deutsche Interessen bewahren! Raus aus dem Euro" (NPD).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 24. Februar 2018
    Seit 2017 regelmäßig verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").
    Quelle: Facebook
  • 23. Februar 2018
    Im Ortsteil Heinersdorf wurden vereinzelt NPD-Flyer in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Februar 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden vereinzelt Plakate der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Diese truege den Slogan "Asylmißbrauch? Nein Danke! Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!" (NPD-MV).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 23. Februar 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde im St. Nicolai Friedhof Kerzen und Blumen an Gedenken an den Friedrichshainer SA-Führer Horst Wessel niedergelegt. Die Friedhofsverwaltung hatte 2013 das Grab eingeebnet um rechten Pilgern den Wallfahrtsort zu nehmen. Horst Wessel wurde am 14. Januar 1930 angeschossen und starb einige Tage später an einer Blutvergiftung. Die Nationalsozialisten nutzten seinen Tod propagandistisch und machten ihn zum Märtyrer.
    Quelle: Blick nach rechts vom 26.02.2018
  • 23. Februar 2018
    Am S-Bahnhof Lichterfelde West wurde eine Edding-Schmiererei entdeckt. Inhaltlich richtete sich diese gegen politische Gegner*innen (der Wortlaut war "Linke Schweine Raus.").
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 22. Februar 2018
    An mehreren Stellen in der Friedrichshainer Kynaststraße wurden islamfeindliche Schmierereien entdeckt, z. B. "Islam raus".
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 22. Februar 2018
    Auf einem Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurden 2 Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Februar 2018
    Ein 36-jähriger Mann aus Reinickendorf hatte Hetzvideos auf Youtube gestellt und wurde deswegen nun wegen Volksverhetzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. In seinen Videos hatte er allgemein gegen Juden und Jüdinnen gehetzt, eine Art Hitlergruß gezeigt und einzelne Personen beleidigt.
    Quelle: B.Z. vom 22. Februar 2018
  • 22. Februar 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg tätigte gegen 2:00 Uhr eine Frau (ca. 35 Jahre) an einem Imbiss in der Nähe der Kulturbrauerei rassistische Beschimpfungen. Die Frau sprach ohne einen Menschen direkt anzusprechen in rassistischer Weise und betitelte Geflüchtete als "Untermenschen", die "Wir hier nicht haben wollen". Zwei anwesende Frauen widersprachen ihr , worauf hin die Fraue ihnen mit "Dann lasst euch doch vergewaltigen" antwortete. Darauf ergab sich ein hitziges Gespräch. Ihr Begleiter versuchte sie zum Gehen zu bewegen, was ihm nach einiger Zeit gelang.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Februar 2018
    An der Bushaltestelle Nieberstr. im Groß-Berliner-Damm wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 21. Februar 2018
    Im Prenzlauer Berg werden vereinzelt Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese trugen den Slogan "Masseneinwanderung stoppen".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Februar 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde eine Person am S-Bahnhof Greifswalder Straße gegen 21:20 Uhr rassistisch beleidigt. Eine Frau mit einem Fahrrad bezeichnete die Person als "Affe" wegen der Hautfarbe. Die betroffene Person schrie mehrmals laut, dass sie rassistisch beleidigt wurde, aber keine der umstehenden Personen kam zur Hilfe.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 21. Februar 2018
    In einem Wohnhaus im Märkischen Viertel wurde eine Frau mit türkischen Wurzeln von einem Nachbarn aus rassistischer Motivation bedroht. Die Frau lief gegen 15 Uhr mit mehreren Freundinnen durch das Treppenhaus zu ihrer Wohnung und unterhielt sich dabei mit ihnen. Ihrem Nachbar war das offenbar zu laut. Er schimpfte laut und schlug immer wieder mit einem Gegenstand gegen das Treppengeländer. Bei ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit hatte er mit einem Baseballschläger gegen das Geländer geschlagen. Diesmal schrie er unter anderem: "Euch sollte man vergasen!" Die betroffene Frau erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.
    Quelle: Register Mitte
  • 20. Februar 2018
    Dutzende Aufleber der rechtsextremen NPD wurden an verschiedenen Orten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf entdeckt. In Marzahn-Nord von der Klandorfer Straße, Rosenbecker Straße, Eichhorster Straße, Schorfheidestrasse bis zur Stadtgrenze. Außerdem in Hellersdorf-Nord, ausgehend von der Tramhaltestelle Zossener Straße/Alte Hellersdorfer bis zur Haltestelle Landsberger Alle/Zossener Straße, durchgehend an den Hauseingängen. Zudem wurden Aufkleber der neurechten Identitären Bewegung entlang der Seitenstraßen in der Hellersdorfer Promenade/Naumburger Ring gefunden.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Februar 2018
    In der Seelenbinderstr. wurden mehrere rassistische Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 19. Februar 2018
    Eine neonazistische Schmiererei in einer Bushaltestelle in der Köpenicker Landestr. wurde mit Aufklebern abgedeckt, diese wiederrum wurden nun durch Aufkleber der "Konservativen Aktion" überklebt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Februar 2018
    Der Reinickendorfer Politiker der Partei Die LINKE, Hakan Taş, erhielt eine E-Mail mit rassistischem Inhalt. Der oder die Autor_in nahm darin Bezug auf die Proteste gegen den AfD-nahen sogenannten "Frauenmarsch" zwei Tage zuvor, für die er oder sie den Politiker verantwortlich machte. In der E-Mail wurde Taş unter anderem als Bolschewist und "Kümmeltürke" beschimpft. Türk_innen wurde pauschal unterstellt, dass bei ihnen "die frau (sic!) nichts taugt". Abschließend wurde er aufgefordert Deutschland zu verlassen, wenn ihm die Position des oder der Absender_in nicht gefalle.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 19. Februar 2018
    Am 19.02.2018 gegen 18.00 Uhr beleidigte eine 54-jährige Frau eine 28-jährige Frau zunächst rassistisch und riss ihr anschließend ihre Burka vom Kopf. Die 28-Jährige wurde dabei am Kopf verletzt und verließ umgehend das Geschäft.
    Quelle: Polizei Berlin 20.02.18 / Berliner Morgenpost Online 20.02.18 / Tagesspiegel Online 20.02.18
  • 19. Februar 2018
    Am S-Betriebsbahnhof Rummelsburg, in der Dolgenseestr. und der Michiganseestraße wurden 15 Aufkleber der NPD mit der Aufschrift „Asyllobby Terrorhelfer Stoppt Sie!“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 19. Februar 2018
    An der Außenwand des Jugendamts in der Märkischen Allee sowie am S-Bahnhof Ahrensfelde an einem Wartehäuschen der S7 wurden Hakenkreuz-Schmierereien entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 18. Februar 2018
    Im Ortsteil Karow wurden neonazistische und rechte Plakate und Auflkleber entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Mord war ihr Mittel und Dresden das Ziel" (Aktionsbündnis), "NS AREA" (Antikap), "Vergesst uns nicht! Dresden Gedenken" (Aktionsbündnis), "13. Februar 1945 - Alles schon vergessen?" (Aktionsbündnis) sowie JN-Plakat und NPD-Aufkleber. Die Bombardierung von Dresden durch die alliierten Luftstreitkräfte am 12. und 13. Februar 1945 stellt für Neonazis ein zentrales Moment dar. Sie stellen sich als die "wahren" Opfer des II. Weltkrieges dar und Verharmlosen so jedes Jahr den Nationalsozialismus und diffamieren die Opfer der Shoa und die Überlebenden der NS-Verbrechen.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Februar 2018
    Im Aufgang zum Gleis des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Hakenkreuz geschmiert.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 18. Februar 2018
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und ihrer Jugendorganisation - JN - statt. In einem ganztägigen Schulungstag wurde sich über ein einheitliches Vokabular verständigt und am Nachmittag trat ein Redner auf, der über rechtliche Fragen referierte. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbild.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 18. Februar 2018
    In der Kinzerallee wurden ein Aufkleber des Nationalen Widerstands und einer der JN (Junge Nationaldemokraten - Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 17. Februar 2018
    Die AfD-Politikerin Leyla Bilge, für die der Islam nicht zu Deutschland gehört, rief zu dem "Frauenmarsch" zum Kanzleramt auf. Bilge wendet sich laut einem Flyer gegen die "schleichende Einführung der Scharia" und "voranschreitende und von der Regierung forcierte Isalmisierung unserer Heimat". Auch der selbsternannte "Bürgerrechtler" Walter Ehret aus Ludwigshafen ruft auf Facebook seine „Bikerfreunde“ und alle anderen Männer auf, sich beim Frauenmarsch schützend vor die Frauen zu stellen.
    Etwa 1200 AktivistInnen und AnhängerInnen von AfD, Identitären, Pegida und auch etliche Neonazis wollten beim sog. "Frauenmarsch zum Kanzleramt" angeblich für Frauenrechte demonstrieren. Überwiegend Männer beteiligten sich, neben mehreren AfD-Politkern u. a. auch Lutz Bachmann (Gründer des islamfeindlichen Bündnisses Pegida). Schilder des rechten Magainzs Compact waren auf der Demo zu sehen. Zu hören waren nahezu ausschließlich rassistische asyl- und islamfeindliche Pauschalisierungen.
    Zahlreiche Gegendemonstranten sorgten durch Blockaden auf der geplanten Route für ein schnelles Ende nach kurzer Strecke an der Friedrich / Ecke Kochstraße.
     (apabiz-Demoauswertung)
    Quelle: apabiz e. V.
  • 17. Februar 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurden neonazistische Plakate entdeckt. Diese trugen u.a. die Slogan "Mord war ihr Mittel und Dresden ihr Ziel" (Aktionsbündnis) sowie ""Vergesst uns nicht! Dresden Gedenken" (Aktionsbündnis).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 17. Februar 2018
    Am Breitenbachplatz werden mehrere Aufkleber entdeckt und entfernt, die sich gegen demokratische Parteien, gegen Angela Merkel und den Islam richten.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 17. Februar 2018
    Wie auch schon im Jahr 2017 verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").
    Quelle: Facebook
  • 16. Februar 2018
    An der Bushaltestelle am Sportplatz in der Köpenicker Landstr. wurden die Sprüche "Nazikiez", NPD jetzt", "Dreckskanacken raus" geschiert. Dazu wurde noch ein Hakenkreuz geschmiert und ein NPD-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Februar 2018
    Am 16.02.2018 wurde auf den Sitzen einer Bushaltestelle in der Reiseckstrasse in Mariendorf ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt. Neben dem Hakenkreuz stand eine weitere Schmiererei ("Kanacken Raus").
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 15. Februar 2018
    Die Lichtenberger AfD äußerte sich in mehreren Wortmeldungen abfällig über politische Gegner_innen und rechtfertigte die Holocaust-Mahnmal-Ausführungen Björn Höckes. Ein Verordneter bezeichnete einen Protest gegen die AfD als „Terror“, ein anderer rückte die Protestierenden in die Nähe der NS-Täter. In einem Redebeitrag wurde die nationalsozialistische Massenvernichtung einer „kleinen miesen Clique“ von Verbrechern zugeschrieben. Die nachweisliche Mittäterschaft der deutschen Bevölkerung wurde damit negiert.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 15. Februar 2018
    Am S-Bahnhof Ahrensfelde stellte ein Passant eine Hakenkreuz-Schmiererei, die Buchstaben "HH" sowie die Ziffern "88" fest. Die Buchstaben "HH" und die Zahl "88" sind in der extremen Rechten weit verbreitete Kürzel für "Heil Hitler".
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Februar 2018
    In der Siegfriedstraße wurden erneut etwa ein dutzend Aufkleber der „Autonomen Nationalisten“ und des „III. Wegs“ gefunden und entfernt („Nationalismus ist auch Frauensache“, „Antifa zerschlagen“).
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 14. Februar 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde im Bürgerpark Pankow am Fucik-Denkmal eine antimuslimische Schmiererei entdeckt. Diese trug den Slogan "Islam tötet".
    Quelle: NEA
  • 14. Februar 2018
    An der Tram-Haltestelle S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 14. Februar 2018
    Ein Filmteam dokumentierte eine Aktivistin, die in der Siegriedstraße Aufkleber der Partei „Der III. Weg“ ("Antifabanden zerschlagen", "Kriminelle Ausländer raus", "National, revolutionär, sozialistisch", "Kampf der Rotfront") entfernte. Ein Neonazi, der die Aktion beobachtete und verfolgte drohte mit Gewalt und damit die Kamera zu zerstören. Als sie ihre Aktion abbrachen und später wiederkamen, fanden sie neu geklebte Aufkleber in der Straße.
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 14. Februar 2018
    In der Siegfriedstraße wurden etwa 20 Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt. Sie adressierten hauptsächlich den politischen Gegner („Antifa-Banden zerschlagen“, „gegen Rotfront“, „National, sozialistisch“, „Jugend zu uns“, „Kriminelle Ausländer raus“).
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet"
  • 14. Februar 2018
    In der Alten Hellersdorfer Straße entdeckte ein Passant in der Nähe einer Bibliothek drei Aufkleber der neonazistischen NPD mit verschiedenen Parolen ("DEXIT", "kein scheinasylant ist legal" und"kein asylbetrüger ist legal"). Bereits zwei Tage zuvor war in unmittelbarer Nähe ein weiterer NPD-Aufkleber (Parole: "SICHER LEBEN! ASYLFLUT STOPPEN") gefunden worden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 14. Februar 2018
    Am U- Bahnhof Cottbusser Platz wurde auf einem Werbekasten ein Aufkleber mit dem Schriftzug "EU EUROPAS UNTERGANG" gefunden. Der blaue Aufkleber erinnert an die Fahne der Europäischen Union. Allerdings werden auf dem Aufkleber die Sterne -welche die zwölf Gründungssmitglieder der Europäischen Union symbolisieren- durch Totenkopfschädel ersetzt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Februar 2018
    An der Ecke Sterdamm/Michael-Brückner-Str. wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 13. Februar 2018
    In der Volkradtstraße verteilte die NPD Flyer („Asylflut stoppen – Das Boot ist voll“ und „Jugend packts an“) in Briefkästen.
    Quelle: VVN-BdA Lichtenberg
  • 13. Februar 2018
    An der Märkische Allee/Ecke Klandorfer Straße wurden verschiedene neonazistischen Aufkleber von der NPD, DVU, den Jugen Nationaldemokraten sowie der neurechten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Projekt Ponte / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 13. Februar 2018
    Auf einem Fenster eines Gebäudes, das sich direkt am U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord befindet, wurden zwei Aufkleber der "Bürgerbewegung Pro Deutschland" (Parole:"Parole: Altiv werden gegen Moscheebau und Islamismus!") entdeckt. Die sog. Bürgerbewegung Pro Deutschland war bis zu ihrer Selbstauflösung Ende 2017 der extremen Rechten zuzurechnen. Auf dem gleichen Fenster wurde außerdem ein Aufkleber der neurechten und aktionistisch orientierten Gruppierung "Identitäre Bewegung" (Parole: Revolte gegen den großeen Austausch") gefunden.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Februar 2018
    In der Halle des S-Bhf. Köpenick wurden 2 Aufkleber der JN (Junge Nationaldemokraten/ Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Februar 2018
    Im Ortsteil Heinersdorf wurden vereinzelt Plakate entdeckt, die das neonazistische Gedenken an die Bombardierung von Dresden am 13. Februar 1945 thematisieren.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 12. Februar 2018
    An die Fassade neben dem Eingang des Bezirksamtes in der Yorckstraße wurden zwei "Judensterne" geschmiert.
    Quelle: Journalist, Tagesspiegel
  • 12. Februar 2018
    An einer Ampel am Adlergestell wurde ein Aufkleber der NPD mit rassistischem Inhalt entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Februar 2018
    In der Hellersdorfer Straße wurde auf einem Glaskasten eine sog. Wirmer-Flagge entdeckt. Die Wirmer-Flagge besteht aus einem schwarz-goldenen Kreuz auf rotem Grund. Neben der Reichskriegsflagge wird sie bei Veranstaltungen der rechten Szene (z.B. BärGiDa) präsentiert. Info zur Wirmer-Flagge: http://www.berliner-register.de/content/wirmer-flagge
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Februar 2018
    Beim Verlassen der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Maxie-Wander-Straße wurde ein Sozialarbeiter von einem Radfahrer leicht touchiert. Nach dem Kontakt fuhr der Radfahrer weiter, drehte sich aber kurz zum Sozialarbeiter um und schrie: "Scheiß Kanacken!“ Danach bog der Radfahrer um die Ecke der Kreuzung und verschwand. Weil der Sozialarbeiter sich nach eigener Aussage vor dem leichten Zusammenstoß nicht bewegt hatte, ist davon auszugehen, dass der Radfahrer diesen Zusammenstoß mutwillig herbeigeführt hat.
    Quelle: Unterkunft für Flüchtlinge Maxie-Wander-Straße / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 11. Februar 2018
    Am 11.02.2018 zeigte ein Mann am S-Bahnhof Priesterweg einen Hitlergruß.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 10. Februar 2018
    Im und in der Nähe vom Wongrowitzer Steig wurden drei Aufkleber der JN, ein Anti-Antifa-Aufkleber und ein "Nein zum Heim"-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    Am S-Bahnhof Friedrichshagen hing ein Plakat mit geschichtsrevisionistischem Inhalt. Es bezog sich auf die Bombardierung Dresdens.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    In der Halle des S-Bhf. Schöneweide wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden in der Marienburger Straße antiziganistische Flyer entdeckt. Es wurde gefordert, dass Bettler*innen kein Geld gegeben werden solle, da diese "kriminelle" Roma seien.
    Quelle: NEA
  • 10. Februar 2018
    Erneut wurden 5 Aufkleber der 'Konservativen Aktion' entdeckt und entfernt, diesmal an der Ecke Baumschulenstr./Kiefholzstr.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 10. Februar 2018
    In Lichtenberg wurden Flyer mit dem Titel „Asylflut stoppen – Das Boot ist voll“ in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Februar 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurden am Abend, gegen 21:00 Uhr, zwei junge Männer in der S-Bahn angegriffen. Ein 17- und ein 18-Jähriger befanden sich nach eigenen Angaben in einer S-Bahn in Fahrtrichtung Storkower Straße. Als der Zug am Bahnhof Schönhauser Allee hielt und sich die Türen öffneten, soll das Paar plötzlich von drei Männern attackiert und aus dem Zug gestoßen worden sein. Die beiden kamen zu Fall und wurden am Boden liegend mehrmals geschlagen sowie getreten. Beide Männer erlitten Verletzungen bei dem Übergriff. Ihnen gelang schließlich selbst die Flucht vor den Schlägern, indem sie in eine andere S-Bahn rannten. Die Unbekannten flüchteten ebenfalls. Die Angegriffenen begaben sich zunächst selbst in ärztliche Behandlung und zeigten die Tat gestern Abend auf einem Polizeiabschnitt an.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 11.02.2018
  • 9. Februar 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch wurde die Zeitung "Deutsche Stimme", der neonazistischen Partei NPD, in Briefkästen entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 9. Februar 2018
    In der Namslaustraße in Tegel-Süd wurde ein schwarz-gelber Aufkleber, der mit dem Slogan "Jugend an die Macht!" Werbung für die Identitäre Bewegung machte, entdeckt und überklebt.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 9. Februar 2018
    In Rummelsburg wurden Zettel in Briefkästen gesteckt, die behaupteten, dass die HOWOGE in ihren Neubauten eine Einzugsquote von 70% Muslimen hätte und dass damit in den nächsten Jahren mindestens 2000 Muslime einziehen würden. Damit sei der Bau von Moscheen und muslimischen Schulen in der Nachbarschaft verbunden. Dies hätte Einfluss auf die Wertenwicklung der umliegenden Immobilien.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Februar 2018
    Im Nachgang an den Tag der offenen Tür im Flüchtlingsheim in der Wartenberger Straße kam es in sozialen Netzwerken zu rassistischen Kommentaren, die sich vor allem daran festmachten, dass die Flüchtlinge einen schöneren Spielplatz hätten, als die lokalen Jugendlichen. Es wurde unter anderem geäußert, dass das „scheiß teil“ „gegenüber eine Schule“ stehe, und das „noch lustig“ würde mit „den traumatisierten“. Oft wurde angemerkt, dass „für das eigene Volk kein Geld da“ sei, und dass das keine Flüchtlinge sondern „illegale Zuwanderer“ seien.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Februar 2018
    In der Braunschweiger Straße, Ecke Unstrutstraße, wurde ein Hakenkreuz entdeckt. Das Hakenkreuz war an eine Hauswand geschmiert.

    Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bündnis Neukölln
  • 8. Februar 2018
    Um ca. 16.10 stieg eine Gruppe betrunkener Männer in die U7 ein. Kurz vor U-Bahnhof Mehringdamm holte einer aus und schlug einem jungen Mann (vermutlich Afghane) einfach ins Gesicht, der mit seinem Kopf gegen die Seitenwand der Bahn prallte und in die Knie ging. Der Täter sagte zwar, dass er ihn nicht gesehen habe, es war jedoch offensichtlich, dass er mit voller Absicht zuschlug. Das Opfer schwieg und stieg am U-Bahnhof Mehringdamm schnell aus. Einen jungen Mann, der etwas sagte, haben die betrunkenen Männer lautstark angepöbelt. Aus Angst ist niemand dazwischen gegangen.

    Anzeige wurde erstattet.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 8. Februar 2018
    Zum Schutz der Betroffenen findet keine Veröffentlichung des Vorfalls statt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Februar 2018
    An der Rolltreppe des S-Bhf. Baumschulenweg wurde ein Aufkleber der "Konservativen Aktion" enntdeckt und entfernt. Die Konservative Aktion bestand 1981 - 1989 als Verein und betätigte sich damals vor allem antikommunistisch und rassistisch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Februar 2018
    Im Ortsteil Berlin-Buch verteilte die NPD die Zeitung "Deutsche Stimme" in Buch Briefkästen.
    Quelle: AWO Kreisverband Berlin-Mitte e.V.
  • 7. Februar 2018
    In Reinickendorf sprachen Kolleg_innen während der Arbeit über den Kölner Karneval. Eine stellte fest, sie könne dort nicht mehr unbeschwert feiern. Auf Nachfrage erklärte sie, früher – vor den sexuellen Übergriffen an Silvester in Köln – habe es keine sexuelle Belästigung gegeben. Diese gingen nur von ausländischen Männern aus.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 7. Februar 2018
    Am 7. Februar 2018 fand in der Bibliothek des Konservatismus in der Fasanenstraße in Charlottenburg eine neurechte Veranstaltung statt. Der Autor Michael Wiesberg stellte sein Buch „Erinnerung als Dichterpflicht – 25 Jahre ,Anschwellender Bocksgesangʼ von Botho Strauß“ vor, das in der Schriftenreihe der neurechten Bibliothek des Konservatismus erschienen ist. Darin referiert er den Text des Dichters Botho Strauß, „Anschwellender Bockgesang“ (Der Spiegel, 1993) als nationalkonservative Trendwende. Der Text von Strauß hatte eine Revision liberaler und modernistischer Tendenzen gefordert und erzeugte ein nationalchauvinistische Debatte, die später auch Diskurse der Neuen Rechten speiste. Die Bibliothek des Konservatismus ist an einer konservativen Ideologiebildung und an revionistischen, antimodernen Themen interessiert, in diesen Kontext ordnet sich der Vortrag ein.
    Quelle: Register CW
  • 6. Februar 2018
    Im Ortsteil Pankow wurden u.a. in der Brehmestraße Neu Rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese waren u.a. von der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" oder der Neu Rechten Zeitschrift "Blaue Narzisse".
    Quelle: EAG
  • 6. Februar 2018
    Über die Fensterbeklebung des Linke-Büros in der Buggenhagenstraße wurden mehrere Aufkleber der JN und anderer Neonaziorganisationen geklebt.
    Quelle: Die Linke Lichtenberg
  • 6. Februar 2018
    In der Nacht zum 6.2. wurde ein Mann in der Umgebung einer Flüchtlingsunterkunft von mehreren Männern rassistisch beleidigt und bedroht. Er wurde als „Scheiß Muslim“ bezeichnet und mehrfach geschubst. Er konnte sich durch Flucht vor weiterer Gewalt schützen.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Februar 2018
    Am Maybachufer, Ecke Schinkestraße, wurde ein rechter Aufkleber auf einer Liftfaßsäule dokumentiert. Der Aufkleber trug die Aufschrift "Hass", mit SS-Runen geschrieben.
    Quelle: Register Neukölln
  • 6. Februar 2018
    Kurz vor 3 Uhr steckte eine unbekannte Person Kleidung und einen Schlafsack in der Halle des S-Bahnhof Neukölln in Brand. Die Sachen gehörten Obdachlosen, die dort übernachteten. Es wurde niemand verletzt.

    Eine Viertelstunde vorher hatte ein Unbekannter zwei Obdachlose aggressiv aufgefordert, die Bahnhofshalle zu verlassen.
    Quelle: Tagesspiegel 6.02.2018, Berliner Zeitung 6.02.2018, Berliner Morgenpost 6.02.2018
  • 5. Februar 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg wurde in der Stargarder Straße Aufkleber des rechten Bündnisses "Demo für Alle" entdeckt und entfernt. Das Bündnis ist aus Protesten gegen den Sexualkundeunterricht in Baden-Württemberg entstanden und setzt sich aus christlich-fundamentalistischen Strömungen sowie rechten Gruppierungen zusammen. Dieses ist für seine LGBTIQ*-feindlichen Positionen bekannt.
    Quelle: EAG
  • 5. Februar 2018
    In der Brückenstr. wurde ein Aufkleber der JN (Junge Nationaldemokraten, Jugendorganisation der NPD) entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Februar 2018
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Asylantenheime? Nein Danke" oder "Grenzen dicht" (JN).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 4. Februar 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde in der U2 beim U-Bahnhof Pankow eine kleine Hakenkreuz-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: NEA
  • 4. Februar 2018
    Gegen 0.30 Uhr wurde ein 28-Jähriger aus einer Männergruppe heraus angegriffen. Aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation wurde der Betroffene gegen den Kopf geschlagen, bedrängt und geschubst. Als dem Angegriffenen die Flucht gelang, verfolgte ihn einer der Männer.

    Zivilpolizisten bemerkten die Situation und nahmen den Angreifer fest.
    Quelle: Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0291
  • 4. Februar 2018
    Am Morgen des 4.2.2018 zeigte eine Person am Brandenburger Tor den Hitlergruß und schrie mit seinen drei Begleitern nationalsozialistische Parolen.
    Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft nahmen am Morgen des 4.2.18 einen Berlinbesucher in Mitte fest. Dieser soll Zeugenaussagen zufolge gegen 8.40 Uhr zusammen mit drei Begleitern aus dem S-Bahnhof Brandenburger Tor gekommen sein und dabei mehrmals nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Auf dem Pariser Platz selbst stellte er sich dann in Positur, soll seinen rechten Arm zum Hitlergruß gehoben und erneut nationalsozialistische Parolen gerufen haben. Dabei ließ er sich von einem seiner Begleiter filmen. Der alkoholisierte 42-Jährige wurde festgenommen und zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht, aus der er später wieder entlassen wurde. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.
    Polizeimeldung Nr. 0297 vom 05.02.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • 3. Februar 2018
    Am 3. Februar 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Galija" in der Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg statt. Dabei sollte laut Ankündigung über die Steuerung desd Weltgeschehens nach der Balfour-Erklärung diskutiert werden. Hierbei bestehen moderne antisemitsche Bezüge. Ein weiterer Redner stellte pseudomedizinische Methoden zur vermeintlichen Heilung von Krebs, Parkinson, Alzheimer und Diabetis durch Küchenmittel vor.
    Quelle: Register CW, Facebook
  • 3. Februar 2018
    Der Bezirksverband Marzahn-Hellersdorf der "Alternative für Deutschland" (AfD) verbreitete am 3.2.2018 einen vökisch-rassistischen Beitrag des Vorsitzenden der "Jungen Alternative Berlin" (Jugendorganisation der AfD) im Internet. Der AfD-Funktionär, der auch Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses ist, hatte zuvor gepostet : "2050 soll es kein erkennbares deutsches Volk mehr geben: Regierung plant den Volkstod!".
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Februar 2018
    Entlang der Köllnischen Str. wurde ein Sammelsorium von verschiedenen Aufkleber (ca. 7) der NPD und Aufklebern mit neonazistischem Inhalten an Fallrohren, einem Briefkasten und anderen Stellen entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 2. Februar 2018
    In Reinickendorf fand ein sogenannter "Kameradschaftsabend" des NPD-Kreisverbands Mitte-Reinickendorf statt. Mitglieder der JN hielten dort einen Vortrag, in dem sie die Jugendorganisation und ihre Aktivitäten vor.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 2. Februar 2018
    Am 02.02.18 wurden in Berlin-Tiergarten nahe des großen Sterns 3 lange blaue Aufkleber mit der Aufschrift „Merkel muss weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 2. Februar 2018
    An der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin wurde ein 25-Jähriger afrikanischer Student während der Vorlesung vom Dozent gefragt, ob Afrikaner eigentlich ein Deutschkurs besuchen,  bevor sie nach Deutschland zum Studium kommen, nur weil er eine Frage falsch beantwortet hatte.
    Quelle: Register Mitte
  • 1. Februar 2018
    Am Groß-Berliner-Damm wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Februar 2018
    Am 1.2.2018 wollte sich eine Schwarze Frau in der überfüllten U-Bahn der Linie 6 auf den letzten freien Sitz auf einer Dreierbank setzen. Eine bereits dort sitzende weiße Frau hinderte sie daran, mit der Begründung, dass sie sich schminken müsse und daher keinen Platz für die Frau machen könne. Als die erste Frau widersprach, sagte die zweite laut "Dann setze dich doch wo anders hin!". Die anderen Passagiere reagierten außer mit Blicken nicht. Die Diskussion der zwei Frauen ging weiter, und nach einiger Zeit räumte die weiße Frau den Platz frei. Während der Fahrt beobachtete sie ihre Nebensitzerin und lachte immer wieder so, als würde sie sie auslachen. Als die Schwarze Frau aussteigen wollte, sagte sie zu der weißen, sie sei verrückt. Die weiße Frau wurde daraufhin aggressiv. Ein Zeugin versuchte schließlich, zusammen mit der Schwarzen Frau, auf die weiße Frau einzureden, und ihr klar zu machen, dass ihr Verhalten nicht tolerierbar ist. Die weiße Frau erwiderte scharf, die Zeugin solle sich da heraushalten. Anschließend verschärfte sich die Situation zwischen den beiden ersten Frauen. Ein Mann hinderte sie daran, aufeinander loszugehen. Die Zeugin brachte die schwarze Frau dazu, mit ihr zusammen die Situation zu verlassen und auszusteigen.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 1. Februar 2018
    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde gegen 2.40 Uhr ein Auto in Britz angezündet. Es entstand ein Totalschaden. Der Besitzer des PKWs ist Inhaber einer Buchhandlung in Rudow und engagiert sich in der Initiative "Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus". Im Dezember 2016 sind die Fensterscheiben seines Buchladens von Unbekannten eingeworfen worden, im Januar ist sein damaliger PKW bereits in Brand gesetzt und komplett zerstört worden.

    Von einer rechten Tatmotivation ist auszugehen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus, Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0273
  • 1. Februar 2018
    In der Nacht zum Donnerstag wurde gegen 3 Uhr ein PKW in Rudow in Brand gesetzt. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Der PKW-Besitzer ist Mitglied des Bezirksvorstands DIE LINKE Neukölln und engagiert sich zivilgesellschaftlich. Von einer rechten Tatmotivation ist daher auszugehen. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: DIE LINKE Neukölln, Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0274
  • 1. Februar 2018
    Am 01.02.2018 um ca. 17 Uhr im U-Bahnhof Jannowitzbrücke ist eine 20-jährige Schwarze Frau von einer Frau rassistisch beleidigt worden. Als die 20-Jährige sich hinsetzen wollte, sagte eine Frau zu ihr: "Hier gibt es keinen Platz für solche Menschen wie du!" Die 20-Jährige hat nicht geantwortet und wollte sich trotzdem hinsetzen. Die Frau hat sich daraufhin woanders hingesetzt und die 20-Jährige böse angesehen.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 31. Januar 2018
    Auf dem Geländer der Fußgängerbrücke am S-Bhf. Altglienicke wurde der Schriftzug "Sieg Heil" und ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 31. Januar 2018
    Auf dem S-Bahnsteig Frankfurter Allee standen 6-8 in zivil gekleidete Fahrkartenkontrolleure in einer Traube um einen Mann (POC). Drei der Kontrolleure standen so dicht, daß der Mann sich nicht bewegen konnte, ohne sie zu berühren. Die anderen positionierte sich in sehr aufrechter Haltung um die Dreiergruppe. Die fixierten den Mann in der Mitte mit Blicken. Der versuchte sich mehrfach in gebrochenem Deutsch verständlich zu machen. Zwei der Kontrolleure ließen ihn nicht ausreden und brüllten unablässig Sätze wie "Hör auf uns zu verarschen", "Was soll die Scheisse", "Zeig jetzt deinen Ausweis her!", wobei sie fast den Kopf des schmächtigen und wesentlich kleineren Mannes berührten.

    Ein vorbeikommender Fahrgast bat die Gruppe höflich aber bestimmt, ihre Maßnahme "weniger körperlich" und ruhiger durchzuführen. Er wurde von den Kontrolleuren aufgefordert, die Maßnahme nicht zu stören. In die Gruppe hinein gefragt, ob sie sich als Kontrolleure ausweisen könnten, wurde dies verneint und sich abgewendet.

    Als der Fahrgast sich 4 - 5 Meter von der Gruppe entfernt hatte und sein Handy in die Hand nahm (die Linse zeigte zum Boden), stürmte einer der Kontrolleure auf ihn zu. Mit vor dem Körper erhobenen Fäusten rief er dabei aggressiv und drohend: "Das würde ich lassen!". Nach einem heftigen Wortwechsel, holte er mit der Hand aus, brach den Vorgang aber ab und trat zurück zur Gruppe. Der Fahrgast entfernte sich.
    Quelle: ReachOut Berlin
  • 31. Januar 2018
    Drei Jugendliche/ junge Männer stürmen gegen 17:15 Uhr am U-Bhf Schönleinstraße in die U 8 und berühren durch leichtes Schubsen einen Mann. Es kommt zum Wortgefecht, die Atmosphäre ist sehr angespannt und aggressiv. Am Ende entschuldigenden sich alle Beteiligten. Die Jugendlichen verlassen die U-Bahn und der Mann beginnt mit lautstarken, rassistischen

    Diffamierungen: die Jugendlichen hätten keinen Schulabschluss, sie hätten keine Kultur, das nächste Mal schlage ich sie alle weg und dann trifft es alle, Deutschland geht unter.

    Als die drei Jugendlichen aus der U-Bahn stiegen, steig eine Frau ein. Auf die rassistischen Diffamierungen und die Aussage "Deutschland geht unter" reagierte sie mit großem Lob.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Januar 2018
    Von einer Person die unter mehreren Absendern schreibt erhielt das Register neun antisemitische E-Mails im Monat Januar.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 31. Januar 2018
    Auf der NPD-Facebookseite fanden sich wieder mehrere rassistische und NS-relativierende Artikel. So wurde eine Karte geteilt, auf der alle Berliner Flüchtlingsheime sowie die Kontaktdaten von Ansprechpersonen vermerkt waren. Die Karte hat laut NPD den Zweck, dass sich Menschen über "ungebetene Gäste sich in Ihrer Nachbarschaft" und die Verantwortlichen der "Überfremdung" informieren können. Zudem wurde zu Demonstrationen zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens aufgerufen, seit Jahren ein zentrales geschichtsrevisionistisches Thema in der bundesweiten Neonaziszene.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 31. Januar 2018
    Die NPD Treptow-Köpenick startete mit mehr Aktivität ins neue Jahr. Sie postete ca. 43 Beiträge und erreichte damit ca. 241 Interaktionen. In ca. 22 Beiträgen gab es lokale Bezüge. Ein Großteil dieser bestand wieder aus Meldungen zu Kriminalität, die von der Polizei übernommen wurden und meist mit rassistischen Stereotypen ergänzt wurden. Lokal berichteten auch mehrere Beiträge über einen „Vortrags- und Gemeinschaftstag“ in der Bundeszentrale. Einen in diesem Zusammenhang dokumentierten Angriff durch einen NPD-Anhänger verharmlosten sie als Notwehr. In einem weiteren Beitrag zur Reichsgründung relativierte die NPD Treptow-Köpenick den Nationalsozialismus. Zudem verlinkte sie mehrfach eine Karte der NPD Berlin auf der sich die Standorte von Unterkünften für Geflüchtete wiederfinden ließen. Dazu kommentierte die NPD T-K in rassistischer Weise. Insbesondere im Rückblick auf die vielen Angriffe auf Unterkünfte scheint die Karte wie ein Hinweis.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Januar 2018
    Im Januar bespielte die AfD Treptow-Köpenick ihre Seite mit ca. 6 Beiträgen und erreichte so ca. 139 Interaktionen. In den Beiträgen wurden hauptsächlich Bundes- und Landesthemen ohne direkten lokalen Bezug behandelt. Um diesen herzustellen, verlinkte die Seite einige Beiträge der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick.
    Die Seite der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick wurde im Januar mit ca. 5 Beiträgen bespielt, die ca. 46 Interaktionen erreichten. In einem Beitrag berichteten sie über eine Klausurtagung mit dem Kommentar „Die Jagdsaison ist eröffnet.“, was durch die Assoziation von anderen Parteien als Tiere und der AfD als tötende Jäger_innen eine strategische Provokation darstellt. Des weiteren wurde über die Sitzung der BVV berichtet. In diesem Beitrag versuchte die AfD-Fraktion den „linken Fraktionen“ einen Verstoß gegen die „Grundprinzipien der parlamentarischen Auseinandersetzung“ zu unterstellen. Damit suggerierte die AfD, dass es sich um einen tatsächlichen Vorstoß gegen die Geschäftsordnung der BVV handeln würde, was jedoch falsch ist und zur Inszenierung der eigenen Opferrolle genutzt wird. Zudem berichtete die AfD-Fraktion von einer Kranzniederlegung in Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Unter diesem Beitrag kommentierte eine Userin in geschichtsrevisionistischer Weise, der Kommentar wurde nicht gelöscht.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 31. Januar 2018
    In der Sattlerstraße wurden zwei Aufkleber entdeckt. Ein Aufkleber zeigte den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Heß, ein weiterer stammte von der Jungen Alternative und richtete sich gegen Feminismus und Geschlechtergleichheit.
    Quelle: offensiv'91 e. V.
  • 31. Januar 2018
    Ende Januar kam es an der Technischen Universität Berlin in Charlottenburg mehrfach zu antisemitischen Schmierereien auf den Männertoiletten. Bereits Ende Januar entstand eine „Unterhaltung“ an einer Toilettenwand, jemand hatte eine Liste „Before I die I want to:“ angefangen und Menschen zur Ergänzung aufgefordert. Unter anderem schrieb eine Person „Terroranschlag auf Israel“ und „Free Palestine“ auf die Liste. Daneben finden sich Schriftzüge wie „Fuck Israel“ und „Kindermörder Israel“, eine gemalte Palästinaflagge und der Hashtag „#FreeKekistan“ mit einem Davidstern versehen. Der Hashtag ist Teil eines Internetmemes und wird insbesondere in der amerikanischen Alt-Right-Bewegung genutzt, ebenso wie das Bild eines Frosches, das ebenfalls an die Wand gemalt wurde. Nachdem die Schmierereien gemeldet und durch den Hausmeister entfernt wurden, beschrieb erneut jemand die Wand, zu lesen war: „Jeder Kackhaufen läuft in die fresse eines Juden!!! Also viel kacken Jungs!“ und „Toter Jude = Guter Jude!“.
    Quelle: RIAS Berlin
  • 31. Januar 2018
    In der Nähe einer Gemeinschaftsunterkunft in Hellersdorf wurde ein Mann unvermittelt als "Scheiß Ausländer" und ähnlichem beschimpft. Als drei Jugendsozialarbeiter und drei Kinder der Unterkunft vorbeikammen, erkundigten sich die Sozialarbeiter was los sei und wurden anschließend selbst zum Ziel der Beschimpfungen. Sie schickten die verängstigten Kinder auf die andere Straßenseite, um diese vor den Attacken zu schützen. Der Pöbelnde schrie flüchtlingsfeindliche Parolen, täuschte vor ein Messer bei sich zu tragen und drohte den Mitarbeitern mit Prügel und sowie damit sie mit dem Messer abzustechen. Diese wollten sich mit den Kindern entfernen, wurden jedoch von dem Mann die Straße entlang verfolgt. Als ein couragierter Anwohner sein Fenster öffnete und den Mann aufforderte die Gruppe in Ruhe zu lassen, wurde auch der Anwohner beschimpft. Daraufhin konnte die Gruppe mit den Kindern die Situation verlassen. Der Vorfall zog sich über etwa 10 Minuten hin.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 30. Januar 2018
    Am 30.1.2018 wurde in der Wiclefstraße in Moabit ein Aufkleber des neu-rechten Magazins „Blaue Narzisse“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register-Mitte
  • 30. Januar 2018
    In der Kaulsdorfer Str. wurden 4 Aufkleber mit der Aufschrift "Sie bringen uns den Terror!" und den Labels von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU und Die Linke entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 30. Januar 2018
    In der Post des Linke-Büros in der Zingster Straße wurde ein Buch mit antisemitischen Inhalten gefunden.
    Quelle: Die Linke Lichtenberg
  • 29. Januar 2018
    Am 29. 01. 2018 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof um 18:30 Uhr die 159. BärGiDa Veranstaltung statt. Etwa 80 Zuhörer verfolgten die Anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Register-Mitte
  • 29. Januar 2018
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "natürlich deutsch" (NPD), "Jetzt abschieben" (NPD), "Finger weg, Nafri, ich bin kein Freiwild" (NPD) oder "Arbeit adelt!" (III. Weg).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 29. Januar 2018
    Am 29.01.2018 wurde an der Haltestelle Alt-Tempelhof der Buslinie 246 Richtung Friedrich-Wilhelm Platz ein Aufkleber der Initiative "Ein Prozent" entdeckt. Darauf werden geflüchtete Menschen in deutscher und arabischer Sprache dazu aufgefordert, in ihre Heimatländer zurückzukehren.

    "Ein Prozent" ist eine rechtspopulistische NGO, die u.a. der "Identitären Bewegung" nahe steht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. Januar 2018
    Im Rathaus Schöneberg wurde am 29.01.2018 ein Flugblatt des "Orden der Patrioten" und zwei an die Wand geschmierte Schriftzüge ("Orden der Patrioten") entdeckt. Die Schriftzüge befanden sich vor dem SPD Fraktionsbüro und vor dem Fraktionsbüro der Linken und wurden umgehend entfernt.
    Quelle: SPD Tempelhof-Schöneberg
  • 29. Januar 2018
    Auf seinem Weg von der S-Bahnhof Station Raoul-Wallenberg-Straße in die Flüchtlingsunterkunft wurde ein Bewohner von einer Gruppe Männern unter anderem mit den Ausdrücken "Scheiß-Ausländer" und "Scheiß-Flüchtling" beschimpft. Als der Bewohner in die Unterkunft rannte, wurde er von einem der Männer verfolgt und am Rucksack festgehalten. Der Bewohner konnte sich aus dem Griff lösen und rettete sich in die Unterkunft, in die ihn der Angreifer ihm nicht weiter folgte.
    Quelle: Unterkunft für Flüchtlinge Bitterfelder Str. 11 / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 29. Januar 2018
    Am 29. Januar 2018 fand in Charlottenburg ab 19:30 Uhr ein rechtspopulistischer Aufmarsch statt. Die Gruppe "Bärgida" marschierte in Kalowswerder vom S-Bahnhof Jungfernheide, durch die Herschelstraße, Osnabrücker Straße, Tauroggener Straße, Brahestraße, Keplerstraße, Olbersstraße, zurück zum Startpunkt.
    Quelle: Berlin gegen Nazis
  • 28. Januar 2018
    Erneut wurde ein Briefkasten der Deutschen Post in Tegel islamfeindlich beschmiert. Nachdem eine ähnliche Schmiererei am Postkasten nahe der U6-Station Borsigwerke im Vorjahr überklebt wurde, ergänzten Unbekannte daneben mit schwarzem Edding den Schriftzug "FUCK ISLAM".
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 28. Januar 2018
    Am 28. Januar 2018 klebte am U-Bahnof Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg der Aufkleber "No Islam".
    Quelle: Register CW
  • 27. Januar 2018
    An der Bushaltestelle am U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz in Reinickendorf-Ost wurden zwei Hakenkreuze und das Wort „NAZIKIEZ“ entdeckt, die mit einem Edding auf einem Sitzplatz geschrieben worden waren.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 27. Januar 2018
    Auf dem Weg von der Altstadt Köpenick bis zum S-Bhf. Köpenick wurden ca. 30 Aufkleber der 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 27. Januar 2018
    Mindestens vier Aufkleber der Identitären Bewegung (IB) wurden in der Sonntagstraße entdeckt.

    Siehe Glossar: Die Identitären
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 27. Januar 2018
    Am 27.01.2018 wurden auf dem Campus Nord der Humboldt-Universität 2 Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 27. Januar 2018
    Die AfD nutzte eine verhinderte Kranzniederlegung durch den AfD-Stadtrat für verbale Angriffe gegen Zivilgesellschaft und Parteien. In Wortbeiträgen in der BVV und einem Artikel auf Facebook wurden die Beteiligten als „pöbelnde Meute“, „gewaltbereite Demonstranten“ und "rotlackierte Faschisten" und das „Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz“ als linksradikal bezeichnet. Im Nachgang an die BVV wurde die Linke als „antisemitisch aufgestellt" und mit "brauner Vergangenheit" und die SPD als Wegbereiter Hitlers betitelt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 27. Januar 2018
    Wie auch schon im Jahr 2017 verteilt um 15 Uhr eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden an deutsche Obdachlose ("Hilfe für obdachlose Landsleute...").
    Quelle: Facebook
  • 26. Januar 2018
    Die Fach- und Netzwerkstelle [moskito] hat eine rassistische Mail erhalten. In dieser wird der gegen Menschen als Belästigung bezeichnecht, das N-Wort verwendet und vieles mehr. Am Ende fragt sich der Autor, "worauf man als Deutscher in Deutschland noch stolz sein könnte?".
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 26. Januar 2018
    In einer Praxis in Biesdorf wurde einem Bewohner einer Unterkunft für Flüchtlinge die Vereinbarung eines Behandlungstermins verweigert. In der Begündng wurden pauschal diskriminierende Aussagen über Flüchtlinge getätigt und als Legitimation der Termin- und Behandlungsvervweigerung herangezogen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 25. Januar 2018
    In der Sitzung der BVV wurde wieder die Wahl der Bürgerdeputierten der AfD thematisiert. Einige der Vorgeschlagenen werden von Anfang an abgelehnt. In einer Rede zur Wahl der von der AfD vorgeschlagenen Bürgerdeputierten für den Integrationsausschuss sprach der Fraktionsvorsitzende der AfD von „naiven Bahnhofskaltscher(n) und Beschäftigte(n) der Asylindustrie“. Beide Worte stammen aus dem rassistischem Vokabular der „Neuen Rechten“ und entsprechen der Provokations-Strategie der AfD. Zudem stellte er diese beiden Beschreibungen in den Gegensatz zu „normale(n) Bürger(n)“, womit behauptet wurde, dass Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen oder in diesem Bereich arbeiten dies nicht sind.
    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
     
    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • 25. Januar 2018
    Am 25. Januar 2018 klebten am S-Bahnhof Savignyplatz in Charlottenburg zwei Aufkleber mit der Aufschrift: "Refugees not welcome". Dabei handelt es sich um eine rassistische Ausgrenzung.
    Quelle: Hass-vernichtet.de
  • 25. Januar 2018
    Am Abend des 25.1.2018 entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Menschengruppen, nachdem ein Mann aus der ersten Gruppe die zweite Gruppe rassistisch beleidigt und eine Flasche nach ihnen geworfen hatte.
    Bisherigen Ermittlungen zufolge hielten sich gegen 19.30 Uhr zwei Personengruppen auf dem Alexanderplatz in Mitte auf. Aus der einen heraus soll ein 40-Jähriger die andere Gruppe, die nur aus Männern bestanden haben soll, angesprochen und dabei rassistisch beleidigt haben. Die Männer ignorierten die Ansprache, der 40-Jährige ging zu seiner Gruppe zurück und soll dann eine Bierflasche in Richtung der Männer geworfen haben. Die Flasche verfehlte ihr Ziel und traf an einem Gebäude eine Lichtplatte, die zu Bruch ging. Anschließend gingen beide Gruppen aufeinander zu. Ein 56-Jähriger aus der reinen Männergruppe soll den 40-Jährigen und eine 24-Jährige aus der anderen Gruppe mit einer Gehhilfe geschlagen haben. Der Mann erlitt einen Bruch an der Hand und die Frau leichte Armverletzungen. Beide wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt. Eine Atemalkoholkontrolle bei dem 40-Jährigen ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Aus der Männergruppe wurde niemand verletzt. Der 56-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt seit gestern Abend die Ermittlungen unter anderem zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung und einer gefährlichen Körperverletzung.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0227 vom 26.01.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • 24. Januar 2018
    Am Alexanderplatz wird an einem Mast ein Aufkleber entdeckt, der für ein Online-Vernetzungsportal der extremen Rechten wirbt.
    Quelle: Register-Mitte
  • 24. Januar 2018
    In der Charlottenstr. wurden zwei Aufkleber entdeckt und entfernt. Beide Aufkleber forderten zu Gewalt gegen politische Gegener*innen auf, einer tat dies sehr deutlich mit der Aufschrift "Antifa aufs Maul!!! nicht labern sondern umhauen - Aktion sauberes Köpenick".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 24. Januar 2018
    Im Internet veröffentlicht die NPD Berlin eine Karte von Berlin mit allen Geflüchtetenunterkünften. Für Pankow werden auch die dezentralen Unterstützungskreise aufgeführt.
    Quelle: MBR
  • 23. Januar 2018
    Am U-Bahnhof Hellersdorf beschimpfte gegen 14:30 Uhr ein Mann, der in Begleitung eines weiteren Mannes aus der der U5 ausstieg, ihm entgegenkommende Menschen als "Scheiß Ausländer". Danach pöbelte er lautstark weiter, dass "die Ausländer sich gefälligst anpassen" sollen.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 23. Januar 2018
    Am 23. 01. 2018, gegen 9:45 Uhr, versuchte ein Mann mit Gewalt (Schlag gegen die Brust eines Mitarbeitenden) in das Büro einer migrantischen Organisation einzudringen. Er äußerte daraufhin gegenüber weiteren Mitarbeitenden "So ein Kanaken-Verein", "Geh zurück in dein Land" und "Drecks-Fotze", sowie auch "Kanaken-Fotze" und bespuckte am Ende die Türscheibe.

    Hintergrund war, dass aus dem Nebenhaus Schreie zu hören waren und ein Mitarbeitender der Organisation dort nachsah und nachfragte, ob jemand bedroht wurde. Die später den Mitarbeitenden gegenüber ausgesprochene Drohung "ich schlag ihm die Fresse ein" richtete sich scheinbar gegen eine unbekannte Person aus dem Nebenhaus.
    Quelle: Register-Mitte
  • 23. Januar 2018
    Im Ortsteil Pankow wurde an der Hausfassade in der Berliner Straße der Slogan "Stasi LiNKE" geschmiert und daneben ein Galgen abgebildet.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Respekt
  • 22. Januar 2018
    Am S-Bhf. Schöneweide sowie an der Ecke Michael-Brückner-Str./Sterndamm wurden Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 22. Januar 2018
    Polizeimeldung vom 22.01.2018

    Nr. 0182

    Gestern Abend randalierte ein Fahrgast in einem Taxi in Mitte. Gegen 21.45 Uhr machte ein 64-jähriger Taxifahrer die Besatzung eines Einsatzwagens in der Alexanderstraße auf seinen 24-jährigen Fahrgast aufmerksam. Der Mann, der auf dem Beifahrersitz saß, schrie rassistische Beleidigungen und trat auf den 64-Jährigen ein. Die Polizisten versuchten den Randalierer aus dem Auto zu holen, hierbei leistete er derart heftigen Widerstand, dass ein Beamter den Dienst verletzt beenden musste. Drei weitere Polizisten wurden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten den Taxifahrer mit Verletzungen am Kopf zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 24-Jährige wurde festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Anschließend wurde er dem Fachkommissariat überstellt. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizei
  • 22. Januar 2018
    Am 22. 01. 2018 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof um 18:30 Uhr die 158. BärGiDa Veranstaltung statt. Ungefähr 45 Personen verfolgten die Anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Register-Mitte
  • 22. Januar 2018
    Auf der Internetseite der Berliner NPD wird eine Landkarte veröffentlicht auf der Unterkünfte für Geflüchtete markiert sind, deren Betreiber_innen und Ansprechpartner_innen für die entsprechenden Unterkünfte. Über der Karte steht ein Hinweis aus dem hervorgeht, dass die NPD davon ausgeht, dass die Bewohner_innen der Unterkünfte unerwünscht seien und dass die Betreiber der Unterkünfte aus Profitinteresse einen zu hohen Anteil Migrant_innen in der deutschen Gesellschaft integrieren würden. Die NPD empfiehlt den Leser_innen ihrer Seite, Beschwerden an die Unterkünfte und deren Ansprechpartner_innen zu richten.
    Quelle: Mehrere Berliner Registerstellen
  • 22. Januar 2018
    In einem Discounter in Prenzlauer Berg beleidigte ein Mann Nachmittag die Kundschaft und machte auch vor den eingesetzten Polizisten nicht halt. Gegen 15.30 Uhr alarmierte ein Ladendetektiv die Polizei in ein Lebensmittelgeschäft in der Erich-Weinert-Straße und gab an: Ein Mann hätte in dem Geschäft diverse Kunden bepöbelt, woraufhin er ihm in Begleitung des Filialleiters ein Hausverbot erteilen wollte. Der Mann soll daraufhin aus seiner Jackentasche ein Butterflymesser geholt und in Richtung des Oberkörpers des 34-jährigen Angestellten gestoßen haben. Dieser konnte jedoch zurückweichen, so dass er unverletzt blieb. Der Angreifer verließ daraufhin das Geschäft, konnte jedoch von den alarmierten Beamten in unmittelbarer Nähe gestellt werden. Der stark alkoholisierte 27-Jährige bepöbelte und beleidigte nun auch die Polizisten rassistisch. Er wurde festgenommen und musste sich anschließend einer Blutentnahme in einem Polizeigewahrsam unterziehen. Von dort aus konnte er seinen Weg fortsetzen. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 23.01.2018
  • 22. Januar 2018
    In der Nähe des Standesamtes wurde ein Aufkleber sog ‚Identitäre Bewegung’ entdeckt und entfernt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: hassvernichtet
  • 22. Januar 2018
    Eine 31-jährige Frau zeigte heute Vormittag eine Beleidigung an. Sie gab an, am vergangenen Samstag, den 20. Januar, gegen 19.30 Uhr auf dem U-Bahnhof Kottbusser Tor von einem Triebwagenführer der Linie 8 per Lautsprecherdurchsage rassistisch beleidigt worden zu sein. Die weiteren Ermittlungen wird der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernehmen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0190
  • 21. Januar 2018
    Auf einem Spielplatz im Thielpark in Dahlem wurden aufgehängte Fotos sowie zwei weitere Bildmappen mit antisemitischem Inhalt entdeckt und entfernt. Die Polizei ermittelt aufgrund des Verdachts der Volksverhetzung.
    Quelle: StadtrandNachrichten vom 22.1.18
  • 21. Januar 2018
    Am Abend des 21.1.2018 wurde ein Taxifahrer an seinem Arbeitsplatz rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten.

    Gegen 21.45 Uhr machte ein 64-jähriger Taxifahrer die Besatzung eines Einsatzwagens in der Alexanderstraße auf seinen 24-jährigen Fahrgast aufmerksam. Der Mann, der auf dem Beifahrersitz saß, schrie rassistische Beleidigungen und trat auf den 64-Jährigen ein. Die Polizisten versuchten den Randalierer aus dem Auto zu holen, hierbei leistete er derart heftigen Widerstand, dass ein Beamter den Dienst verletzt beenden musste. Drei weitere Polizisten wurden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten den Taxifahrer mit Verletzungen am Kopf zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 24-Jährige wurde festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Anschließend wurde er dem Fachkommissariat überstellt. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0182 vom 22.01.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • 20. Januar 2018
    Ein alkoholisierter 34-jähriger Mann wurde am Sonnabend kurz vor Mitternacht vor der Rettungsstelle eines Krankenhauses von der Polizei verhaftet nachdem er über sein Handy und eine Lautsprecherbox Neonazi-Lieder abgespielt hatte. Dabei soll er auch seinen Arm gehoben und "Heil Hitler" gerufen haben. Der 34-Jährige ist wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 20. Januar 2018
    In der Bundeszentrale der NPD fand ein Vortragstag mit anschließendem Konzert mit extrem rechten Liedermachern statt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2018
    In der Nähe von Rathaus Steglitz wurde ein Mitarbeiter der BVG fremdenfeindlich beleidigt. Ebenso versuchte der Täter handgreiflich zu werden.
    Quelle: StadtrandNachrichten vom 22.1.18
  • 20. Januar 2018
    Gegen 5:10 Uhr in der U8 zwischen Moritzplatz und Kottbusser Tor äußerten sich zwei Männer mehrmals hintereinander lautstark antisemitisch mit den Worten "Israel muß brennen". Dabei schlugen sie gegen die Wände und Scheiben der Bahn. Ein Mitfahrender sprach die Männer an, worauf hin sie auf ihn losgingen. Eine Mitfahrerin veruchte die Männer aufzuhalten. Daraufhin zerbrachen sie ihre Glasflaschen. Der Glasbruch traf auch die beiden Mitfahrenden. Die Reste der zerbrochenen Flaschen hielten die Männer in ihren Händen. Sie riefen immer weiter und schlugen gegen die Wände. Am Kottbusser Tor stiegen sie aus. Einer der Täter schaute noch einmal in den Waggon und rief in Richtung der beiden Mitfahrenden "Israel muß brennen. Alle Juden müssen brennen". Der andere Mann trat von außen mehrmals gegen die Fensterscheiben der U-Bahn und bleidigte weiterhin die im Waggon sitzenden Menschen.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 20. Januar 2018
    Gegen eine Veranstaltung in der NPD-Bundeszentrale protestierte das Bündnis Uffmucken auf dem Mandrellaplatz. Bereits bei der Anreise wurden mehrere Antifaschist_innen von einem jungen Neonazi verfolgt. Als dieser sich vor Kundgebungsbeginn zwischen die Antifaschist_innen stellte und begann mit seinem Handy zu filmen, wurde er von mehreren Menschen aufgefordert dies zu unterlassen. Als er nicht reagierte näherte sich ihm ein Mann, den er dann schubste. Die Praxis des Abfilmes ist eine gezielte Einschüchterung von politischen Gegner_innen.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 20. Januar 2018
    Am 20.01.2018 wurden in einer Zelle der Gefangenensammelstelle am Tempelhofer Damm drei Zeichen der Identitären Bewegung entdeckt. Das größte hatte einen Durchmesser von einem Meter, zwei weitere waren Handflächengroß.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Januar 2018
    Am Eingang zum U-Bahnhof Blaschkoallee wurde der Schriftzug "SS" auf einen Pfeiler geschmiert.
    Quelle: Britzer Initiative Hufeisern gegen Rechts
  • 20. Januar 2018
    Ab 15 Uhr verteilt eine neurechte, nationalistische Gruppe aus dem Havelland (aus dem Umfeld der rechtsextremen Thuegida) am Ostbahnhof Kleiderspenden und andere Hilfen an deutsche Obdachlose ("Unterstützung unserer Landsleute").
    Quelle: Facebook
  • 19. Januar 2018
    In der Nähe der Haltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden mehrere in gelb gemalte Lambda-Zeichen, wie sie die "Identitäre Bewegung" nutzt, entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Januar 2018
    Ein junger Mann trug einen Pullover mit der Aufschrift "Defend Europe" und lief den Müggelheimer Damm entlang. Der Spruch "Defend Europe" (Verteidige Europa) wird durch die Identitäre Bewegung im Rahmen ihres propagandiertem "Ethnopluralismus" genutzt und verbreitet. Auch eine ihrer Aktionen fand unter diesem Namen statt. Der Pullover wurde vermutlich in einem extrem rechten Online-Versandhandel gekauft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Januar 2018
    In einer Tram die Linie M17 wurde ein Hakenkreuz auf einer Abdeckung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 19. Januar 2018
    Im Ortsteil Französisch Buchholz wurden vereinzelt Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese richteten sich rassistisch gegen Geflüchtete.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 19. Januar 2018
    Am 19. Februar 2017 fanden sich in der Zähringer Straße, Ecke Konstanzer Straße in Wilmersdorf Aufkleber der Identitätren Bewegung mit dem revisionistischen Aufdruck: "Gegen die moderne Welt". Dazu war ein stilisierter Doppeladler abgebildet. Der Doppeladler ist ein Symbol der Monarchie.
    Quelle: Register CW
  • 18. Januar 2018
    In der Sparkassen-Filiale in der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost verweigerte eine Mitarbeiterin erneut rechtswidrig die Eröffnung eines Kontos. Sie begründeten dies mit den fehlenden Deutschkenntnissen der rumänischen Kundin. Damit habe man bereits schlechte Erfahrungen gemacht. Dabei war die Frau in Begleitung eines Dolmetschers erschienen. Als dieser jedoch dolmetschen wollte, untersagte die Mitarbeiterin ihm dies. Gemäß geltendem Recht sind Banken zur Eröffnung von Konten verpflichtet. Ausnahmen gibt es nur in extremen Spezialfällen.
    Quelle: Register Reinickendorf
  • 18. Januar 2018
    Am 18. Januar 2018 fand in Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee im Ratskeller Charlottenburg eine Feier von zwei Burschenschaften statt. Die Veranstaltung hieß "Reichsgründungskommers". Für Burschenschaften hat die Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871 eine hohe geschichtliche Bedeutung. Sie beziehen sich auch in ihrer nationalistischen Ideologie darauf. Die beiden Burschenschaften waren die Berliner Burschenschaft Gothia und die Pennälerverbindung Borussia Berlin. Der Studentenbund Gothia steht teils der Identitären Bewegung nahe, ist pflichtschlagend und gehört der extrem rechten Deutschen Burschenschaft hat. Die Borussia ist eine Verbindung von Studenten und Gymnasiasten.
    Quelle: Antifa Westberlin
  • 18. Januar 2018
    In der Sandinostraße wurden Neonazi-Aufkleber gefunden, die sich gegen die Antifa richteten.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 18. Januar 2018
    In der Nacht zum 18.1.2018 wurde ein Mann in Gesundbrunnen LGBTIQ*-feindlich beleidigt, geschlagen und anschließend ausgeraubt. Aussagen zufolge war der 26-Jährige an der Prinzenallee Ecke Bellermannstraße unterwegs, als er von bis zu fünf unbekannten jungen Männern zunächst homophob beleidigt wurde. Einer der Beleidiger hat ihn dann zu Boden geschlagen. Dabei aus seiner Jacke herausgefallene Zigaretten und Geld haben die Angreifer aufgehoben und gestohlen. Als der 26-Jährige gerade wieder aufstand, ist ein weiterer Mann aus der Gruppe auf ihn zugekommen, hat ihn erst beruhigend angesprochen und dann ebenfalls geschlagen. Das Opfer entfernte sich im Anschluss in die Gotenburger Straße und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0150 vom 18.01.2018
    Quelle: Polizei Berlin
  • 17. Januar 2018
    Am 17.01.2018 äußerte sich, gegen 8:40 Uhr, ein älterer Obdachloser in der U-Bahnstation Wedding, lautstark fremdenfeindlich, wie folgt: Die Großstadt sei zu eng und zu voll, was an den ganzen Wirtschaftsflüchtlingen läge, die alle ihre Koffer packen und verschwinden sollen.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 17. Januar 2018
    In der Köllnische Str. wurden 4 Aufkleber der NPD mit Inhalten, wie "Kein Asylbetrüger ist illegal" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Januar 2018
    An der Bushaltestelle Baumschulenstr./ Köpenicker Landstr. wurden drei Schmierereien mit den Inhalten "AfD Jetzt", "NO ISLAM" und "AfD ZONE" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 16. Januar 2018
    An der Bushaltestelle Eichenstr./Puschkinallee wurde Aufkleber der 'Identitären Bewegung' entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 15. Januar 2018
    Im Briefkasten eines politisch engagierten Bürgers wurden mehrere Platzpatronen (9 mm) gefunden. Auf dem Briefkasten des Bürgers steht seit längerer Zeit gut sichtbar „Keine Werbung von Rassis*innen“. Die Polizei ist über den Vorfall informiert und ermittelt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 15. Januar 2018
    Am 15. 01. 2018 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof um 18:30 Uhr die 157. BärGiDa Veranstaltung statt. Sehr wenige Zuhörer, nur 2 bis 3 Personen, verfolgten die Anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Register-Mitte
  • 15. Januar 2018
    Gegen halb zwei gingen eine 33-jährige Frau und ein 29-jähriger Mann an einer Bushaltestelle am Kurt-Schumacher-Platz in Reinickendorf-West an einer Gruppe Jugendlicher vorbei. Dabei beleidigten sie einen 15-jährigen Jugendlichen rassistisch. Es entwickelte sich ein Streit zwischen den Erwachsenen und der Gruppe, der schließlich gewaltsam ausgetragen wurde. Der 29-jährige Mann und ein 16-jähriger Jugendlicher wurden verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0117 vom 15. Januar 2018
  • 15. Januar 2018
    Am 15.01.2018 gegen 19.00 Uhr wurden drei obdachlose Männer auf dem U-Bahnhof Yorckstraße von einem unbekannten Mann angegriffen. Ein 50-jähriger Mann wurde ins Gesicht getreten und ein 36-jähriger Mann ins Gesicht geschlagen. Ein unbekannter Obdachloser wurde mit einem Gegenstand am Bein verletzt.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin 16.01.2018
  • 15. Januar 2018
    Unbekannte haben auf der hölzernen Aussichtsplattform im Volkspark Friedrichshain zwei antisemitische Parolen geschmiert. Eine Zeugin alarmierte gegen 15.30 Uhr die Polizei zu der Aussichtsplattform am „Kleinen Teich“, als sie die mit einem schwarzen Stift aufgetragenen Schmierereien sah. Die alarmierten Polizisten haben ein Strafermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung und Sachbeschädigung eingeleitet.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0109
  • 14. Januar 2018
    Erneut wurden islamfeindliche Schriftzüge in der Revaler Straße entdeckt; "Islam Terror" und "Moslems raus", dieses Mal auf Plakaten der Rosa-Luxemburg-Konferenz. Wöchentlich werden hier neue Schmiereien gemeldet. Nicht jede einzelne kann in die Chronik aufgenommen werden. Es werden aber möglichst alle dokumentiert und in entsprechenden Berichten zusammengefaßt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 14. Januar 2018
    Im Ortsteil Rosenthal wurden an einem Stromkasten an der Ecke Friedrich-Engels-Straße Hauptstraße der Schriftzug "Refugees" und ein durchgestrichenes "welcome" geschmiert.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 14. Januar 2018
    Im Gebiet zwischen Prerower Platz und S-Bhf. Wartenberg wurden mehrere hundert Flyer der Neonazipartei „Der III. Weg“ in Briefkästen gesteckt. Betroffen waren unter anderem die Straßen Ahrenshooper Straße, Zingster Straße, Wustrower Straße, Barther Straße, Ribnitzer Straße und Am Berl.
    Quelle: Antifa Hohenschönhausen
  • 13. Januar 2018
    In der Nacht kam ein Mann auf ein Pärchen in der Brückenstr zu, dabei zeigte er den Hitlergruß. Als er die Beiden erreichte sagte er "Für Deutschland". Als die Beiden ihm verständlich machten, dass sie mit seinem Verhalten nicht einverstanden sind und dann weiter gingen wurden sie von ihm als "Scheiß Zecken" beschmipft.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 12. Januar 2018
    Die Inschrift am "Haus der Befreiung" an der Landsberger Allee, die an die Befreiung Berlins vom Nationalsozialismus erinnert, wurde von Unbekannten mit roter und schwarzer Farbe beschmiert und so unkenntlich gemacht. Die Beschmierungen wurden später wieder entfernt.
    Quelle: Augenzeug*in / Register Marzahn-Hellersdorf
  • 12. Januar 2018
    Im Bezirk Pankow fand eine interne Veranstaltung der NPD und ihrer Jugendorganisation - JN - statt. Seit 2015 berichtet die NPD Pankow KV8 in losen Abständen von solchen internen Veranstaltungen. Diese dienen der ideologischen Schulung und Verfestigung zu einem geschlossenen rechtsextremen (neonazistischen) Weltbild.
    Quelle: NEA
  • 12. Januar 2018
    In einer Kneipe in der Hobrechtstraße beleidigte ein Mann zwei andere Gäste rassistisch. Als die Beleidigten widersprachen, rief der Mann "Sieg Heil" und zeigte den Hitlergruß. Die Tresenkraft duldete dieses Verhalten nicht und warf den Mann aus der Kneipe.
    Quelle: Polis*
  • 11. Januar 2018
    Auf der Schloßstraße kamen es gegenüber Helfer*innen des UNHCR zu einer rassistischen Äußerung. Eine ältere Frau sagte zu ihnen, dass sie "kleine, arme Negerlein" nicht interessieren würden.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. Januar 2018
    Auf der Schloßstraße äußerte sich eine Frau gegenüber Helfer*innen vom UNHCR rassistisch. Sie behauptete, dass sich "die Syrer hier nicht benehmen können". Diese Aussage ist pauschalisierend und versucht Flucht aufgrund von stereotypisierenden Zuschreibungen zu delegitimieren.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. Januar 2018
    Auf der Schloßstraße wurde ein Aufkleber von Merkel-muss-weg entdeckt. In Berlin finden rechtspopulistische Demonstrationen unter dem Motto "Merkel muss weg" statt. Daran nehmen auch Rechtsextreme teil.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. Januar 2018
    Im Ortsteil Prenzlauer Berg werden an der Ecke Fehrbelliner Straße Kastanienallee Aufkleber der rechten Gruppierung "Identitäre Bewegung" entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. den Slogan "Aus Liebe zum Eigenen".
    Quelle: EAG
  • 11. Januar 2018
    Im Ortsteil Niederschönhausen wurden Flyer der neonazistischen Partei NPD in Briefkästen entdeckt. Diese richteten sich rassistisch gegen Geflüchtete.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 11. Januar 2018
    Am 11. Januar 2018 gegen 10:15 Uhr fanden sich an der Bushaltestelle U Konstanzer Straße in Wilmersdorf Graffiti. Sie richteten sich gegen Geflüchtete und die Religion des Islams.
    Quelle: Register CW
  • 10. Januar 2018
    An einem Fenster der Rahel-Hirsch-Schule und auf dem Alice-Salomon-Platz wurden zwei Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt, die sich gegen Einwanderung richten und einen "Austausch" der Bevölkerung behaupten. Die sogenannte Identitäre Bewegung ist aktionistisch orientiert und ein Sammelbecken für rechtsextreme und neurechte Positionen in Deutschland und anderen europäischen Ländern.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 10. Januar 2018
    Am 10.1.2018 wurden mittags in der Malplaquetstraße die Fensterscheiben eines Parteiburos der Partei die Grünen eingeschmissen.
    Quellen:

    Polizeimeldung vom 10.01.2018

    Berliner Zeitung vom 10.01.2018
    Quelle: Polizei Berlin, BZ
  • 10. Januar 2018
    In der Nacht zum 10. Januar wurde eine 51-jährige Frau in der Klixstraße in Reinickendorf-West aus einem stehenden Auto heraus von einem 36-jährigen Mann homofeindlich beleidigt und bedroht. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0074 vom 10. Januar 2018
  • 10. Januar 2018
    Am S-Bhf. Betriebshof Rummelsburg wird an einer S-Bahn ein mit Edding angebrachtes Hakenkreuz festgestellt.
    Quelle: Berliner Register
  • 10. Januar 2018
    Im Weitlingkiez wurden mehrere Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt, unter anderem mit der Parole „Volkstod stoppen“,
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 9. Januar 2018
    In den heutigen Mittagsstunden haben zwei unbekannte Frauen eine 23-Jährige in Wedding rassistisch beleidigt und geschlagen. Den Angaben der 23-Jährigen zufolge saßen die beiden gemeinsam mit ihr in einem Bus der Linie 221. Nachdem ein Mann den Bus an der Haltestelle in der Amrumer Straße gegen 13 Uhr verließ, haben sich die beiden bezüglich seiner Hautfarbe herablassend geäußert. Als die 23-Jährige den Frauen gegenüber ihren Unmut über deren Äußerungen kundtat, wurde sie rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Anschließend verließen die Täterinnen den Bus und flüchteten in Richtung Nordufer. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.01.2018 Mitte Nr. 0069
  • 9. Januar 2018
    In der Nähe der Haltestelle Lakegrund wurde ein in gelb gemaltes Lambda-Zeichen, wie es die "Identitäre Bewegung" nutzt, an einem Trafo-Kasten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 9. Januar 2018
    Am 09.01.18 wurden vor dem Büro der Integrationsbeauftragten im Rathaus Schöneberg zahlreiche rechte Schmierereien und Aufkleber vorgefunden. Darüber hinaus wurden vor dem Büro der Beuaftragten für queere Lebensweisen und gegen Rechtsextremismus alle Informationsmaterialien zum Thema Queer entwendet.

    Es wurde eine Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 9. Januar 2018
    Im Ortsteil Karow wurden in den Briefkästen Flyer der neonazistischen Partei NPD entdeckt. Diese richteten sich rassistisch gegen Geflüchtete.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 8. Januar 2018
    Die Berliner Gruppe der bundesweiten Initiative "Aufstehen gegen Rassismus" erhält eine rassistische E-Mail in der damit gedroht wird, alle Asylsuchenden und die Engagierten der Initiative an Laternen aufzuhängen.
    Quelle: Berliner Register
  • 8. Januar 2018
    Am Aschenbecher des Bürgeramtes in Niederschöneweide wurde ein rassistischer Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    An der Kasse eines Supermarktes in Oberschöneweide stellte sich ein Mann einfach vor einen jungen Geflüchteten. Als dieser ihn ansprach, dass dies sein Platz wäre, ignorierte ihn der Mann. Nun sprach ihn ein weiterer Mann vor ihm an, warum er sich vordrängeln würde. Darauf reagierte er äußerst aggressiv in dem er auf ihn zuging und mit den Worten "Was mischt du dich da ein, du Spast?" ansprach. Nach einem Wortgefecht stellte sich der Mann an das Ende der Schlange.

    Es handelt sich hier um eine typische Alltagsdiskriminierung. Zum einen war das gezielte Vordrängeln bei einem Geflüchteten, der Mann hätte sich auch nach ganz vorne stellen können oder das selbe an der weiteren Kasse mit einem älteren Mann machen können, und das anschließende aktive Ignorieren rassistisch motiviert. Zum zweiten versuchte der Täter den Mann, der Zivilcourage zeigte durch das aggressive Auftreten einzuschüchtern und zusätzlich benutzte er hierfür eine behindertenfeindliche Beleidigung.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    Nachdem die IB (Identitäre Bewegung) am Sonntag einen Info-Stand am S-Bhf- Köpenick abgehalten hat, wurden in den nächsten Tagen ca. 10 Aufkleber der Gruppierung im Umfeld zwischen S-Bhf. Köpenick und Seelenbinderstr. entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    Am 08. 01. 2018 fand am Washingtoner Platz vor dem Hauptbahnhof um 18:30 Uhr die 156. BärGiDa Veranstaltung statt. Etwa 50 Teilnehmer verfolgten die Anti-muslimischen Verschwörungstheorien und rassistischen Reden.
    Quelle: Register-Mitte
  • 8. Januar 2018
    In der City-Toilette am Busbahnhof Schöneweide lag am frühen Morgen ein hilfloser Mann. Anstatt zu helfen schmipfte ein wartender Mann: "Jetzt liegen die Ausländer schon in den Toiletten". Als kurze Zeit später Mitarbeiter des Reinigungsservice dem älteren Mann aus der Toilette halfen, wurde dem Pöbler bewusst, dass er sich wohl geirrt hat und er änderte daraufhin den Tenor: "Ja, für die Ausländer gibts es Heime, für deutsche Obdachlose nicht".
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 8. Januar 2018
    Unbekannte haben an die Außenwand eines Schuppens in Friedrichshain fremdenfeindliche Parolen geschmiert. Ein Passant sah gegen 20 Uhr die Schriftzüge, die eine Größe von ca. 130 × 80 cm und 210 × 110 cm hatten, in der Straße Fischzug und alarmierte die Polizei. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0064
  • 7. Januar 2018
    Die extrem rechte Identitäre Bewegung (IB) führte einen Info-Stand auf dem Elcknerplatz durch.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 7. Januar 2018
    In einem Bus der am S-Bahnhof Zehlendorf vorbeifuhr zeigte ein Mann, unabhängig vom Infostand der Identitären Bewegung, einen „Merkel-muss-weg“-Aufkleber in die Richtung der Gegenkundgebung. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 7. Januar 2018
    Am S-Bahnhof Zehlendorf veranstaltete die Identitäre Bewegung einen Infostand. Dort verteilte sie Flyer mit der Aufschrift „Sichere Grenzen- sichere Zukunft“. Der Flyer warnte davor, dass Deutsche eine Minderheit werden würden. Zeitweise nahm auch Jörg Sobolewski (AfD und Gothia) teil. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 7. Januar 2018
    Im Ortsteil Karow wurden verschiedenste rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Diese trugen u.a. die Slogan "Merkel muss weg" (1-Prozent), "Kindergärten statt Asylantenheime" (NPD), "JN", "Einmal Deutschland und zurück" (NPD), "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" (NPD), "Natürlich Deutsch" (NPD) oder "Terroristenstaat Israel" (III. Weg).
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Respekt
  • 7. Januar 2018
    Der Sprecher der Lichtenberger AfD Marius Radtke postete auf seiner Facebookseite einen Artikel, der antisemitisch und Holocaust-verharmlosend war und Reichsbürger-Ideologie verbreitete. Der Autor des Artikels schrieb von einer "industriell betriebenen Ermordung deutscher Kinder", "bestialisch ermordeten Kindern" durch "internationalistische, bolschewistische Dreckspatzen" aus den Parteien SPD, Grünen und Linken. Sie wurden "Volksverräterparteien der Verwaltungsfirma BRD" die "Zion anbeten" genannt. Der Artikel endete mit dem Fazit: "Der wahre Holocaust wird an uns Deutschen verübt."
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 6. Januar 2018
    Anhänger der NPD steckten Flyer im Allende Viertel. Im Anschluss ging einer von ihnen zur nahegelegenen Unterkunft für Geflüchtete und fotografierte dort. Als eine Mitarbeiterin dies bemerkte, ging sie auf ihn zu und forderte ihn auf dies zu unterlassen. In der folgenden Auseinandersetzung ging der NPD-Mann so aggressiv auf die Mitarbeiterin zu, dass sich die Sicherheit der Unterkunft einschaltete und anschließend die Polizei gerufen wurde.
    Quelle: Internationaler Bund - Übergangswohnheim
  • 6. Januar 2018
    Eine Neuköllner AfD-Politikerin postete auf ihrer Facebook-Seite mehrere Propaganda-Plakate des Nationalsozialismus. Die Plakate vermittelten rassistische und völkische Botschaften. Sie trugen Slogans wie "Deutsche Frau! Halte dein Blut rein. Du trägst in dir das Erbe künftiger Geschlechter. Fremde dürfen nicht nach dir greifen."
    Quelle: Tagesspiegel 9.01.2018, Berliner Morgenpost 8.01.2018.
  • 6. Januar 2018
    Am 6. Januar 2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel Berlin in Charlottenburg im Restaurant "Dal Moro" am Kaiserdamm in Charlottenburg statt. Dabei sollte laut Ankündigung eine vermeintliche Geheimwaffenfabrik im mecklenburgischen Marlow. (Tatsächlich befindet sich dort eine Sendestation der Marine.) Dies knüpft an reichsideologische Behauptungen einer Fortdauer der alliierten Besatzung an (die HAARP-Technik gilt als US-amerikanisch) und an die Ideologie der Chemtrails (HAARP-Sender sollen demnach Wetter manipulieren können).
    Quelle: Register CW
  • 5. Januar 2018
    An einer Bushaltestelle in der Hasselwerderstraße wurde ein Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 5. Januar 2018
    In der Weitlingstraße, Archenholdstraße und weiteren Straßen wurden über 60 Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“, der "Autonomen Nationalisten Berlin" und der NPD gefunden und entfernt („Asylflut stoppen“, „Freiheit für alle Nationalisten“, „Südtirol bleibt deutsch“).
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet", Lichtenberger Register
  • 5. Januar 2018
    In der Siegfriedstraße wurden Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“, der "Autonomen Nationalisten Berlin" und der NPD gefunden und entfernt („Asylflut stoppen“, „Freiheit für alle Nationalisten“, „Südtirol bleibt deutsch“).
    Quelle: Initiative "Hass vernichtet", Lichtenberger Register
  • 5. Januar 2018
    In der Gürtelstraße und Nebenstraßen wurden Aufkleber mit der Aufschrift „Nazi-Kiez“ und Aufkleber der „Identitären Bewegung“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Berliner Register
  • 5. Januar 2018
    Am 5. Januar wurde im Tiergarten ein Edding-Graffito „Defend Europe Stopp Rerfugees“ gefunden.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 5. Januar 2018
    Am 5. Januar wurden am Hauptbahnhof zwei Aufkleber der rechtsextremen Gruppe "Identitäre Bewegung" gefunden und entfernt.
    Quelle: Register Berlin-Mitte
  • 4. Januar 2018
    An den Außenwerbeflächen eines asiatischen und eines türkischen Imbisses in der Bahnhofstr. wurden Aufkleber der NPD Treptow-Köpenick entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Januar 2018
    An einem Briefkasten am S-Bhf. Schöneweide wurden zwei Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 4. Januar 2018
    An der Bushaltestelle Thielplatz wurde eine Edding-Schmiererei entdeckt, sie lautete „Fuck Islam! Refu not welcome“.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 4. Januar 2018
    Am 4.Januar wurde der Landesstammtisch der AfD vom Bezirksverband Steglitz-Zehlendorf ausgerichtet. Dieser Stammtisch beschäftigte sich mit dem Thema Familienpolitik, u.a. im Kontext von demographischen Wandel und Migration.

    Die AfD ist ein Sammelbecken unterschiedlicher Kräfte und Personen, die in Teilen rechtspopulistische oder rechtsextreme Positionen vertreten.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. Januar 2018
    In der Wendeschleife Zingsterstraße wurde ein auf den Boden gesprühtes Hakenkreuz gefunden und entfernt.
    Quelle: WB13
  • 4. Januar 2018
    Am 04. 01. 2018 wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung am Alexanderplatz in Berlin Mitte entdeckt.
    Quelle: Register-Mitte
  • 3. Januar 2018
    In der Seelenbinderstr. wurde ein rassistischer Aufkleber der Jungen Alternative Berlin mit der Aufschrift "Köln ist überall. Islamisierung? Wir halten dagegen." entdeckt und entfernt.
    Quelle: Projekt Begegnung
  • 3. Januar 2018
    An der Werbewand an der Mauer des RAW-Geländes in der Revaler Straße, zwischen Dirschauer und Modersohn, wurden mit Edding neue muslimfeindliche Schmierereien auf Plakaten von I am Friedman und Streetlife International; entdeckt: "Moslem dreck [sic!]", "Islam Terror". Schon seit Juni 2017 stehen immer wieder rassistische Kommentare auf den Werbewänden an der Mauer des RAW-Geländes, vor allem im hinteren Bereich. Die Unternehmen wurden von der Melder*in darüber informiert. Ob Anzeige erstattet wurde ist unbekannt.
    Quelle: Bürger_Innen-Meldung
  • 3. Januar 2018
    Im Internet rief die neonazistische Partei NPD Pankow KV8 zu einem Boykott der Wanderausstellung "Onkel Hasan und die Genereation der Enkel" im Bezirk Pankow auf.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Januar 2018
    Im Ortsteil Karow wurden in den Briefkästen Flyer der neonazistischen Partei NPD entdeckt.
    Quelle: [moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
  • 3. Januar 2018
    In der Juliusstraße, Ecke Karl-Marx-Straße, wurden 10 NPD-Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Neukölln
  • 3. Januar 2018
    Im U-Bahnhof Rathaus Steglitz an den Bauwänden wurden zwei mit Edding gemalte Graffitis entdeckt und entfernt. Der eine Schriftzug hieß „Kanacken Raus“ und der andere „Flüchtlinge go home“. Daneben gab es noch mehrere Schriftzüge mit Kugelschreiber geschrieben, u.a.: „Ost-Nutte Merkel“.
    Quelle: hassvernichtet
  • 3. Januar 2018
    Auf der Schloßstraße wurden fünf rechte Aufkleber von Pro Deutschland sowie der rechten sog. 1%-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 2. Januar 2018
    Am Eingang eines Hauses auf der Hellersdorfer Promenade wurde ein mit einem Edding auf einen Aufkleber gemaltes Hakenkreuz entdeckt und anschließend entfernt.
    Quelle: Register Marzahn-Hellersdorf
  • 2. Januar 2018
    Am 02.01.2018 gegen 15.30 Uhr wurden an einem Stromkasten in der Nürnberger Straße / Ecke Kurfürstenstraße je zwei geschmierte Hakenkreuze und SS-Runen entdeckt.
    Quelle: MBR
  • 2. Januar 2018
    In seinem Twitteraccount als Bundestagsabgeordneter bleidigt der AfD Politiker Jens Maier am 02.01.18 den in Berlin lebenden Sohn von Boris Becker rassistisch. Anzeige wurde erstattet.
    update:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/noah-becker-jens-maier-wollte-verfahren-nach-rassistischem-tweet-verhindern-a-1193829.html
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-02/jens-maier-afd-staatsanwaltschaft-ermittlung-tweet
    Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/afd-noah-becker-twitter-jens-maier-rassismus
  • 2. Januar 2018
    An der Bushaltestelle Potsdamer Str./Zehlendorf-Eiche wurde ein mit Edding gemaltes Graffiti, was den Schriftzug „AfD Zone“ zeigte sowie acht Aufkleber der sog. Identitären Bewegung entdeckt und entfernt. Die sog. „Identitäre Bewegung“ ist eine völkisch-rassistische Gruppierung aus dem Spektrum der "Neuen Rechten".
    Quelle: hassvernichtet
  • 1. Januar 2018
    Aus einer Gruppe von Neonazis heraus wurden mehrere Antifaschist*innen in der Voigtstraße angegriffen. Es kam zu rassistischen und frauenfeindlichen Äußerungen, sowie massiven Bedrohungen. Mehrere Personen wurden geschlagen. Nur durch beherzten Widerstand konnten die neonazis vertrieben werden.
    Quelle: Register Friedrichshain-Kreuzberg
  • 1. Januar 2018
    In der Schnellerstr. wurden zwei rassistische Aufkleber der NPD entdeckt und entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Januar 2018
    Laut Polizeiangaben beleidigte ein 45-jähriger BVG-Mitarbeiter einen Mann auf einem U-Bahnhof in Wittenau gegen 10.45 Uhr rassistisch, nachdem dieser ihn vor die Brust gestoßen hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung Nr. 0008 vom 1. Januar 2018
  • 1. Januar 2018
    In der Silvesternacht wurden ca. 30 - 40 Hakenkreuze mit einem Durchmesser von ca. 60 cm an fast allen Fenstern des S-Bhf. Grünau entdeckt. Sie wurden sehr zeitnah entfernt.
    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • 1. Januar 2018
    Im Umfeld des S-Bhf. Lichtenberg wurden etliche Aufkleber der Neonazipartei „Der III. Weg“ gefunden und entfernt.
    Quelle: Lichtenberger Register
  • 1. Januar 2018
    Am 1. Januar 2018 fand sich in der Reichsstraße, Ecke Spandauer Damm in Westend ein Aufkleber mit der Aufschrift: "Merkel muss weg". Dabei handelt es sich nicht etwa um eine gewöhnliche oppositionelle Haltung, sondern um einen zentralen Kampagnenslogan der Neuen Rechten.
    Quelle: Register CW
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