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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Extrem rechte Sticker in Lichterfelde

    02.12.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Berner Straße" im Schweizer Viertel wurden mehrere diskriminierende und extrem rechte Sticker entdeckt und entfernt. Ein Aufkleber ist von einem extrem rechten Versandhandel und propagiert eine heteronormative Kleinfamilie aus Mutter, Vater und Kind. Ein weiterer Sticker richtet sich gegen das Gendern von Begriffen. Ein anderer Aufkleber zeigt den Slogan: "Heute sind wir tolerant- morgen fremd im eigenen Land". Dieser stammt aus einem Songtext und wurde insbesondere von der NPD geprägt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • Sozialchauvinistische Beleidigung in der U-Bahn

    24.11.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Gegen 13:30 Uhr schläft eine offensichtlich obdachlose Person in der U-Bahn Höhe Hermannplatz/ Südstern. Eine einsteigende Frau beginnt den Mann lauthals zu beleidigen. Sie sprach daraufhin auch in abwertender und beleidigender Weise gegenüber der obdachlosen Person Mitreisende an, vermutlich um Zuspruch zu erhalten. Trotz der Aufforderung von Mitreisenden, die Beleidigungen zu unterlassen, pöbelte sie weiter bis sie ausstieg. Beim Aussteigen schrie sie nochmals beleidigende Worte in Richtung der obdachlosen Person und zeigte auf diese.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Hakenfelde

    22.11.2023 Bezirk: Spandau

    An der Ecke Neuendorfer Straße /Oranienburger Tor wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber von Druck18 mit der Aufschrift " Gegen Gendern! Haltet unsere Sprache sauber!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Register Spandau
  • Antifeministischer Aufkleber in Plänterwald

    07.11.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    An der Ecke Erwin-Bennewitz-Weg/ Am Plänterwald wurde ein antifeministischer Aufkleber eines neonazistischen Versandhandels entdeckt und entfernt, der ein Verbot von gendergerechter Sprache fordert.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Rassistische und extrem rechte Aufkleber in Lichterfelde

    06.11.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    An der Bushaltestelle "Berner Straße" im Schweizer Viertel wurden mehrere extrem rechte und rassistische Sticker geklebt. Zwei der Aufkleber sind von einem extrem rechten Versandhandel und hetzen gegen geflüchtete Menschen. Weitere selbstgemalte Aufkleber richten sich gegen den Islam. Ein weiterer Sticker ist gegen das Gendern. Die Aufkleber wurden entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Schöneberg-Nord

    02.11.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    In der Yorkstraße Ecke Großgörschenstraße wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber entdeckt und entfernt. Der Aufkleber zeigt ein durchgestrichenes Sternchen * mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!"

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber in Prenzlauer Berg

    30.10.2023 Bezirk: Pankow

    Auf der Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg wurde ein LGBTIQ*-feindlicher Aufkleber gefunden und entfernt. Der Aufkleber hat ein durchgestrichenes Sternchen * mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!".

    Quelle: Meldeformular Berliner Register
  • Antifeministische Aufkleber in Lichterfelde

    25.10.2023 Bezirk: Steglitz-Zehlendorf

    In der Nähe des S-Bahnhofs Botanischer Garten wurden mehrere antifeministische Aufkleber gefunden. Die Sticker haben ein durchgestrichenes Sternchen * mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!". Sie richten sich gegen die Emanzipationsbewegung für eine inklusive, diverse Sprache.

    Quelle: Meldeformular
  • Rassistischer Aufkleber in Pankow-Zentrum

    12.10.2023 Bezirk: Pankow
    An einem Schild der Haltestelle Vinetastraße (M2) wurde der rassistische Slogan "Remigration" entdeckt und entfernt. Der Slogan ist in der rechten Szene ein beschönigender Ausdruck dafür Menschen zu sortieren, unter Zwang auszuweisen und zu deportieren.
    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Verschiedenen Schmierereien an einer Bushaltestelle in der Blücherstraße

    28.09.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    An einer Bushaltestelle in der Blücherstraße und im direkten Umfeld wurden gleich mehrere Schmierereien unterschiedlicher Inhalte entdeckt. Es war eine Mischung aus u. a. antiasiatischem Rassismus, LGBTIQ*-Feindschaft, gegen politische Gegner*innen und NS-Verharmlosung.

    Auf einem "Closes have no Gender" - Sticker wurde das "no" unkenntnlich gemacht. In unmittelbarer Nähe der Haltestelle wurden auf mehreren Plakaten (Werbung für einen Auftritt des Berlin-Tokyo & Friends Streichquartetss) die Gesichter einer asiatisch stämmigen Musikerin beschmiert und zusätzlich ein Hakenkreuz angebracht. Außerdem wurde auf das Abfahrtzeitentablo und einen Mast in unmittelbarer Nähe der Haltestelle "Halt´s Maul Greta" geschmiert.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • LGBTIQ*-feindliche Bedrohung am U-Bhf. Frankfurter Allee

    21.09.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Eine nicht-binäre Person beschreibt, dass sie gegen 15:30 Uhr auf dem U-Bahnhof Frankfurter Allee von einem ca. 50 Jahre alten Mann massiv angepöbelt und bedroht wurde. In sehr aggressiven Tonfall und mit Gesten, die als Androhung von Gewalt interpretiert wurden, beleidigte der Mann die Person mehrfach aufgrund ihrer geschlechtlichen Zuschreibung u. a. sinngemäss als "Schwule Gender-Kackscheiße".

    Zwei weitere Personen stellten sich dazu und boten der bedrohten Person ihre Hilfe an.

    Quelle: Berliner Register
  • Ein Dutzend extrem rechte Aufkleber in Mahlsdorf

    14.09.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Auf dem Guthmannplatz sowie in der Kieler Straße, Hamburger Straße, der Landsberger Straße und dem Braunbärenweg in Mahlsdorf wurden rund ein Dutzend extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die meisten Aufkleber propagierten rassistische Inhalte, mehrere darunter waren von der extrem rechten "Jungen Alternative" (Jugendorganisation der AfD). Ein Aufkleber richtete sich gegen das Gendern, mehrere andere propagierten Gewalt gegen politische Gegner*innen.
    Quelle: Augenzeug*in
  • Queerfeindliche Ansprache durch einen Polizeibeamten

    08.09.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    Während der Veranstaltung "COTTI.FÜR.ALLE 2.0“ wurde ein queerfeindlicher Vorfall gemeldet, der durch einen Berliner Polizeibeamten verursacht wurde. Die Veranstaltung mit queerem Schwerpunkt wurde von demokratischen Akteur*innen aus dem Bezirk organisiert. Kurz vor Ende der Veranstaltung positionierten sich insgesamt sechs zivil gekleidete Einsatzkräfte der Polizei in Sichtweite der Veranstaltung. Da diese sichtbar bewaffnet und nicht als Polizist*innen gekennzeichnet waren, bekamen mehrere Jugendliche Angst, weshalb die zivilen Personen von mehreren Informationsstandbetreiber*innen und Organisator*innen angesprochen wurden. Während des Gesprächs, was sich daraus entwickelte, misgenderte ein Polizeibeamter eine queere Person mehrfach, obwohl diese den Polizeibeamten ausdrücklich darauf hinwies, nicht mit falschem Pronomen angesprochen werden zu wollen. Das gezielte Misgendern der betroffenen Person stellt eine Herabwürdigung dieser dar.
    Quelle: Augenzeug*in, nd-online.de vom 09.10.2023
  • Antifeministische Aufkleber in Westend

    07.09.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Im Umfeld des Zentralen Omnibusbahnhofs Berlin wurden 5 antifeministische Aufkleber mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!" entdeckt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung via Signal
  • Erneut transfeindlicher Aufkleber bei Nachtcafé in Nord-Neukölln

    22.08.2023 Bezirk: Neukölln

    Am Eingang eines Nachtcafés für FLINTA* (Frauen*, Lesben*, Inter*, Nonbinary*, Trans*- und Agender*-Personen) in der Nähe der Sonnenallee wurde zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit ein Sticker mit der Aufschrift "#Lasst Frauen sprechen!" entdeckt und entfernt.

    Der Aufkleber nimmt Bezug auf eine gleichnamige transfeindliche Kampagne die als "genderkritisch" bezeichnet werden kann und in deren Rahmen eine biologistische und binäre Vorstellung von Geschlecht vertreten wird. Dass Menschen ihr Geschlecht selbst bestimmen können und die Überarbeitung des veralteten, diskriminierenden Transsexuellengesetzes, stellen der Kampagne zufolge eine Bedrohung für Frauen dar.

    Quelle: Register Neukölln
  • Wieder transfeindlicher Sticker in Nord-Neukölln

    18.08.2023 Bezirk: Neukölln

    An der Tür eines Nachtcafés für FLINTA* (Frauen*, Lesben*, Inter*, Nonbinary*, Trans*- und Agender*-Personen) in der Nähe der Sonnenallee wurde zum wiederholten Male ein transfeindlicher Sticker entdeckt. Der Aufkleber hatte die Aufschrift "Ein Penis ist kein weibliches Geschlechtsorgan! Transfrauen=#womenfacing #noSELFID #letwomenspeak #lasstfrauensprechen".

    Quelle: Register Neukölln
  • AfD-Infostand in Wilmersdorf

    12.08.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Berliner Straße veranstaltete die AfD Charlottenburg-Wilmersdorf einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung „Blauer Bote“ in der Sommerausgabe 2023 verteilt. Darin wird unter anderem in einem Beitrag über den angeblichen "Transwahnsinn" bei Kindern berichtet und versucht einen vermeintlichen Zusammenhang zwischen der geschlechtlichen Selbstbestimmung von Kindern und Kindesmisshandlung herzustellen. Zudem werden in dem Artikel antifeministische und LGBTIQ*-feindliche Codes wie "Frühsexualisierung" und "Genderwahn" verwendet, um das geplante Selbstbestimmungsgesetz zu diskreditieren.

    Quelle: Register CW via Signal
  • Extrem rechte Aufkleber in Biesdorf

    11.08.2023 Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
    In der Balzerstraße und am Hauptweg in Biesdorf wurden 15 extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Die Aufkleber richteten sich u.a. gegen politische Gegner*innen und gegen das Gendern.
    Quelle: Augenzeug*in
  • LGBTIQ*-feindlicher Sticker in Neu-Hohenschönhausen

    11.08.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurde ein Sticker gemeldet, auf dem "Vater & Mutter statt Elternteil! Gendern Nein Danke" stand. Da dieser Sticker die Existenz von diversen Elternschaften und Familienformen ablehnt, wird er als LGBTIQ*-feindlicher Vorfall gewertet.

    Quelle: Gangway Hohenschönhausen
  • Zahlreiche extrem rechte Sticker in Neu-Hohenschönhausen

    07.08.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Umgebung der Tram-Haltestellen Ribnitzer/Zingster Straße, Ahrenshooper und Prerower Platz wurden zahlreiche Sticker gemeldet und wo möglich entfernt. Sie zeigten antimuslimisch-rassistische Motive oder titelten "White lives matter". Auf anderen stand "I [Herz] HTLR" oder "Gegen Gendern. Haltet unsere Sprache sauber".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antifeministischer Aufkleber in Karlshorst

    28.07.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am S-Bahnhof Karlshorst wurde ein antifeministischer Sticker gemeldet. Dieser hatte die Aufschrift "gender mich nicht voll". Der Aufkleber wurde entfernt.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Antifeministische Propaganda in Friedrichshagen

    20.07.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    Über das Internetportal nebenan.de warb eine Person mit antifeministischen Inhalten für eine Veranstaltung in Friedrichshagen. Dabei führte die Person deutlich aus, dass der Kampf für "bessere Kinderbetreuung" und "mehr Lohn für die typischen Frauenberufe" in Ordnung sei, jedoch feministische Kämpfe für gendergerechte Sprache und gegen sexualisierte Gewalt nicht.

    Quelle: Zentrum für Demokratie
  • Transfeindlicher Sticker in Nord-Neukölln

    19.07.2023 Bezirk: Neukölln

    Transfeindlicher Sticker in Nord-Neukölln

    An der Tür eines Nachtcafés für FLINTA* (Frauen*, Lesben*, Inter*, Nonbinary*, Trans*- und Agender*-Personen) in der Nähe der Sonnenallee wurde ein Sticker mit der Aufschrift "#Lasst Frauen sprechen!" entdeckt. Der Aufkleber war stilistisch an einen Lexikoneintrag angelehnt und suggeriert ein biologistisches und binäres Verständnis von Geschlecht. Dadurch wird die Existenz von trans Personen negiert.

    Quelle: Register Neukölln
  • Rechter und Antifeministischer Aufkleber in Schöneberg-Nord

    17.07.2023 Bezirk: Tempelhof-Schöneberg

    An einer Litfaßsäule zwischen Hauptstraße und Kleistpark sowie an einem Briefkasten in der Elßholzstraße wurden je ein antifeministischer und extrem rechter Aufkleber entdeckt mit der Aufschrift: „Stop Baerbock! Save Europe! Get America out of Europe“ (dt.: ‚Baerbock stoppen! Europa Retten! Amerika raus aus Europa!‛) Der Aufkleber enthielt eine sexistische und herabwürdigende Grafik, die die New-Yorker Freiheitsstatue mit dem Kopf von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock darstellte, die in aufreizender Pose mit angewinkelten und geöffneten Beinen, roten Highheels und sichtbarer Vulva lag und die Fackel als Dildo zeigte. Die Fackel der tatsächlichen Freiheitsstatue symbolisiert Fortschritt und Moderne. Die Darstellung richtete sich gegen Baerbock als erfolgreiche Frau und zeigte sie in erniedrigender Weise. Sowohl die Grafik des Aufklebers als auch sein Schriftzug werden interpretiert als extrem rechte Parole mit antifeministischen, antiamerikanistischen, nationalistischen und antimodernistischen Vorstellungen.

    Quelle: Einzelperson über Twitter
  • Im Einkaufzentrum misgendert

    05.07.2023 Bezirk: Mitte

    In einem Einkaufszentrum am Potsdamer Platz wurde eine nicht-binäre trans Person von zwei dort arbeitenden Personen misgendert. In aggressivem und beleidigendem Ton wurde die nicht-binäre trans Person vehement von beiden Personen aufgefordert, sie solle die Männertoilette besuchen.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • AfD-Infostand in Charlottenburg

    01.07.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    In der Wilmersdorfer Straße veranstaltete die AfD Charlottenburg-Wilmersdorf einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung „Blauer Bote“ in der Sommerausgabe 2023 verteilt. Darin wird unter anderem in einem Beitrag über den angeblichen "Transwahnsinn" bei Kindern berichtet und versucht einen vermeintlichen Zusammenhang zwischen der geschlechtlichen Selbstbestimmung von Kindern und Kindesmisshandlung herzustellen. Zudem werden in dem Artikel antifeministische und LGBTIQ*-feindliche Codes wie "Frühsexualisierung" und "Genderwahn" verwendet, um das geplante Selbstbestimmungsgesetz zu diskreditieren.

    Quelle: Register CW
  • Antifeminstische Sticker in Alt-Hohenschönhausen

    01.07.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In der Küstriner Straße wurden mehrere antifeministische Sticker aus einem extrem rechten Versandhandel gemeldet. Die Aufkleber hatten die Aufschrift "gender mich nicht voll".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Homofeindliche Hetzrede auf Reichbürger*innenkundgebung

    28.06.2023 Bezirk: Mitte

    Vor dem Reichstagsgebäude veranstalteten Reichsbürger*innen eine Kundgebung mit ca. 30 Teilnehmenden. In Redebeiträgen wurden Verschwörungsideologien über den Ukraine-Krieg und über Homosexuelle und "westliche Gender-Ideologie" verbreitet. Eine selbsterklärte Putinliebhaberin forderte in ihrer homofeindlichen Hetzrede die Bombardierung eines Kindergartens in Berlin, weil der Kindergarten auch homosexuelle Betreuer habe.

    Quelle: Registerstelle Mitte
  • Antifeministischer Sticker am Orankesee

    21.06.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Eingang des Strandbad Orankesee wurde ein Sticker mit der Aufschrift "Gender mich nicht voll" gemeldet und entfernt. Ebenfalls wurde ein Graffi gemeldet, dass sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richtet. Darauf stand "FCK ANTIFA" (Antifaschistische Aktion).

    Quelle: NEA (Antifa-Nordost)
  • Antifeministische Aufkleber vor der Humboldt-Uni

    12.06.2023 Bezirk: Mitte

    Vor Gebäuden der Humboldt-Universität in der Georgenstraße im Ortsteil Mitte wurden zwei antifeministische Aufkleber extrem rechter Akteure gegen Gendern entdeckt und entfernt.

    Quelle: Meldeformular des Berliner Registers
  • Antifeministische Propaganda in Mitte

    12.06.2023 Bezirk: Mitte

    In der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße wurde ein antifeministischer Aufkleber mit der Aufschrift "Gendern? Nicht mit mir!" entdeckt und entfernt.

    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • AfD-Infostand in Charlottenburg

    03.06.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Auf dem George-Grosz-Platz veranstaltete die AfD Charlottenburg-Wilmersdorf einen Infostand. Dort wurde die AfD-Zeitung „Blauer Bote“ in der Sommerausgabe 2023 verteilt. Darin wird unter anderem in einem Beitrag über den angeblichen "Transwahnsinn" bei Kindern berichtet und versucht einen vermeintlichen Zusammenhang zwischen der geschlechtlichen Selbstbestimmung von Kindern und Kindesmisshandlung herzustellen. Zudem werden in dem Artikel antifeministische und LGBTIQ*-feindliche Codes wie "Frühsexualisierung" und "Genderwahn" verwendet, um das geplante Selbstbestimmungsgesetz zu diskreditieren.

    Quelle: Register CW
  • Wieder Aufkleber der Jungen Alternative in Tegel

    23.05.2023 Bezirk: Reinickendorf

    An einem Schaukasten an der Ecke von Berliner Straße und Holzhauser Straße in Tegel wurden erneut antifeministische Aufkleber der Jungen Alternative, der Jugendorganisation der AfD, bemerkt. Sie richteten sich gegen Gender Studies, vegane Ernährung und Safe Spaces an Universitäten, also Schutzräume für Personen, die von Diskriminierung betroffen sind.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Zahlreiche extrem rechte Sticker in Neu-Hohenschönhausen

    20.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Es wurde in der Biesenbrower Straße, zwischen Vincent-van-Gogh und Wartiner Straße, ein Aufkleber mit der Schwarzen Sonne und ein weiterer, auf dem "Fck Grüne" stand, auf ein Straßenschild geklebt, gemeldet und entfernt. Weitere 50 Sticker gegen die Grünen wurden im näheren Umfeld gemeldet und entfernt. Es wurde in der Biesenbrower Straße, zwischen Vincent-van-Gogh und Wartiner Straße, ein Aufkleber mit der Schwarzen Sonne und ein weiterer auf dem "Fck Grüne" stand auf ein Straßenschild geklebt, gemeldet und entfernt. Weitere 50 Sticker gegen die Grünen wurden im näheren Umfeld gemeldet und entfernt. In der Egon-Erwin-Kisch-Straße wurden Sticker von "Der III. Weg" und von einem bekannten Politiker der NPD, mit der Aufschrift "Good night left side" und "Gendern nein danke" gemeldet und entfernt.

    Quelle: VVN Lichtenberg
  • LGBTIQ*feindliche Aussagen in der BVV in Plänterwald

    11.05.2023 Bezirk: Treptow-Köpenick

    In der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) wurde der Antrag „Kein Gendern in der Verwaltung Treptow-Köpenicks“ von der AfD besprochen. Bereits im Antrag wurde schriftlich begründet: „Die Verwendung neutraler Formulierungen, die Männlichkeit und Weiblichkeit unsichtbar machen sollen, sollte nicht priorisiert werden.“ In der Aussprache zum Antrag äußerte ein Vertreter der AfD: „Sie nehmen den Männern die Identität, sie nehmen den Frauen die Identität und sie nehmen letztendlich dem deutschen Volk die Identität.“ Diese Aussage im Zusammenhang mit der Begründung des Antrages kann LGBTIQ*feindlich gewertet werden, da hier die Nennung von Frauen und Männern eine höhere Wertigkeit zugemessen wird, als der Nennung von nicht-binären Personen. Dies wurde in der Rede nochmal verstärkt, indem die sprachliche Integration von nicht-binären Menschen (Menschen, die nicht dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zuordnet sind) mit der Auslöschung der sog. ‚deutschen Identität‘ einhergeht. Damit kann es so verstanden werden, dass zum einen nicht-binären Menschen abgesprochen wurde Teil der deutschen Gesellschaft zu sein und zum anderen ihre Forderung nach sprachlicher Anerkennung zu einem Angriff auf die deutsche Gesellschaft verklärt wurde. In diesem Sinne wird der Wunsch nach Anerkennung zur Feindschaft gegen die deutsche Gesellschaft umgedeutet und Menschen, die diese Forderung vertreten, werden zu politischen Gegner*innen erklärt.

    Quelle: Register Treptow-Köpenick
  • Aufkleber der Jungen Alternative in Tegel

    10.05.2023 Bezirk: Reinickendorf

    An einem ungenutzten Schaukasten an der Bushaltestelle Veitstraße in Tegel wurden Aufkleber der "Jungen Alternative", der Jugendorganisation der AfD, bemerkt und entfernt. Sie richteten sich gegen Gender Studies, vegane Ernährung und Safe Spaces an Universitäten, also Schutzräume für Personen, die von Diskriminierung betroffen sind. Seit Jahren werden Gender Studies von antifeministischen Akteur*innen als unwissenschaftlich diffamiert. Die Aufkleber beziehen sich außerdem auf aktuelle Feindbilder der Rechten wie eine vermeintliche Cancel Culture an Universitäten und moralische Ansprüche an den eigenen Konsum.

    Quelle: Meldung einer Einzelperson
  • Transfeindlicher Aufkleber in Nord-Neukölln

    10.05.2023 Bezirk: Neukölln

    In der Sonnenallee Ecke Reuterstraße wurde ein Aufkleber mit dem Hashtag "#lasstfrauensprechen" gesichtet und entfernt.

    Der Aufkleber nimmt Bezug auf eine gleichnamige transfeindliche Kampagne die als "genderkritisch" bezeichnet werden kann und in deren Rahmen eine biologistische und binäre Vorstellung von Geschlecht vertreten wird. Dass Menschen ihr Geschlecht selbst bestimmen können und die Überarbeitung des veralteten, diskriminierenden Transsexuellengesetzes, stellen der Kampagne zufolge eine Bedrohung für Frauen dar.

    Quelle: Register Neukölln
  • Extrem rechte Stickerroute in Alt-Hohenschönhausen

    09.05.2023 Bezirk: Lichtenberg

    In Alt-Hohenschönhausen wurden vermehrt Sticker mit Hooligan- und extrem rechten Inhalten geklebt und entfernt. Diese wurden gefunden in der Konrad-Wolf-Straße auf der Höhe Sportforum bis zur Werneuchener Straße, in der Große-Leege-Straße und Wrietzener Straße. Sie richteten sich gegen politische Gegner*innen wie die "Rote Pest", aber auch gegen geschlechtergerechte Sprache mit dem Slogan "gender mich nicht voll". Sie wurden gemeldet und entfernt. Zwischen Roederstraße und Orankestraße wurden mehrere Aufkleber von "Der III. Weg" gemeldet und entfernt. Darauf steht "Scheiß System" und ein QR-Code führt auf die Website der Organisation.

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Wiederholt rechter Sticker im Kiez Rathaus Yorckstraße

    05.05.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Schaukasten des Modellprojekts Rathausblock, am Hauptzugang auf dem Parkplatz von Finanzamt und LPG (Mehringdamm Ecke Obentrautstraße), wurde erneut ein Sticker der Jungen Alternative "Berlin ist mehr als Genderstudies und Sojamilch" entfernt.

    Quelle: Kieznetz Rathausblock
  • Rechter Sticker im Kiez Rathaus Yorckstraße

    27.04.2023 Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg

    Am Schaukasten des Modellprojekts Rathausblock, am Hauptzugang auf dem Parkplatz von Finanzamt und LPG, wurde erneut ein Sticker der Jungen Alternative "Berlin ist mehr als Genderstudies und Sojamilch" entfernt.

    Quelle: Kieznetz Rathausblock
  • Briefkasteneinwurf von "Der III.Weg"

    19.04.2023 Bezirk: Lichtenberg

    Am Roederplatz wurden Flugblätter von "Der III. Weg" in Briefkästen von Anwohnenden gesteckt. Sie titelten "Die wahre Krise ist das System!". An der Tramhaltestelle am Anton-Saefkow-Platz wurde ein Sticker mit einem antifeministischem Motiv gemeldet. Darauf war zu lesen "Gendern? Nicht mit mir!".

    Quelle: Lichtenberger Register
  • Hass-Zuschrift gegen Berliner Jusos

    18.04.2023 Bezirk: Mitte

    Das Landesbüro der Jusos Berlin erhielt eine anonyme selbstgebastelte Postkarte, auf welcher auf der einen Seite "Good night left side" als Logo und "Rot-Grüne Kommunisten Sekte abstrafen" in Frakturschrift gedruckt war und auf der anderen Seite von "Rot-Grünen Meinungsfaschisten" und "Woke Gender-Nazis" die Rede war.

    Quelle: Jusos Berlin
  • Antifeministscher Sticker in Westend

    31.03.2023 Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf

    Am Theodor-Heuss-Platz wurde ein antifeministischer Sticker entdeckt, der sich gegen gendergerechte Sprache richtete.

    Quelle: Register CW via Signal
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