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Vorfalls-Chronik


Um gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen, muss man sie als Problem erkennen. Und man muss beschreiben wem sie passiert, wo sie stattfindet und wie sie funktioniert. Wir veröffentlichen die Vorfälle, die uns gemeldet werden.

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Glossar
  • Hakenkreuze und „Scheiß Juden!“-Schmiererei

    24.08.2013 Bezirk: Pankow
    Voraussichtlicht in der Nacht vom 23. auf den 24. August wurden an die Kunsthalle am Hamburger Platz Hakenkreuze geschmiert. Ebenfalls wurde der Slogan „Scheiß Juden!“ geschmiert und Aufkleber der Neuen Rechten „Identitären Bewegung“ mit dem Slogan „Jugend an die Macht“ geklebt. In der Kunsthalle befand sich zur Zeit der Tat die Ausstellung „Verliebte Künstler(&lachende Dritte)“.
    Quelle: Weißensee Kunsthochschule Berlin
  • Rassistische Pöbelei auf Schulhofbaustelle

    29.07.2013 Bezirk: Pankow
    Ein Mitarbeiter auf der Baustelle in der Schliemann-Oberschule, der neonazistische und NS verherrlichende Tattoos trug, äußerte sich offen diskriminierend gegenüber seinen polnischen Mitarbeitern. Es fiel u.a. der Nebensatz „sowas hätt’s im Dritten Reich nicht gegeben“. Mitte Juni war der Mitarbeiter bereits durch seine Tattoos aufgefallen.
    Quelle: BVV Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
  • Neonazi auf Schulhofbaustelle

    15.06.2013 Bezirk: Pankow
    Auf der Baustelle der Schliemannoberschule wurde ein Baustellenmitarbeiter entdeckt, der eindeutige NS verherrlichende und neonazistische Tattoos trägt. Die Immobilienstadträtin im Bezirksamt und der Leiter des Hochbauamtes wurden informiert und setzten sich mit der zuständigen Firma auseinander. 
    Quelle: BVV Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen
  • JN verteilt Flyer vor der Robert-Havemann-Oberschule

    14.05.2013 Bezirk: Pankow
    Anwohner_innen beobachteten, wie die JN Flyer vor der Robert-Havemannoberschule verteilten. Haupttitel des Flyers ist „Identität“ und beschäftigt sich mit Familie, Konsum, Freiheit, Europa und Weißsein. Am 16. Mai postete die JN Berlin auf ihrem Facebook Profil, dass sie die Verteilung im Rahmen ihrer „Identitätskampagnen“ durchgeführt hat. 
    Quelle: Anwohner_in, JN Berlin Facebook Profil
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