Wohnungskündigung aufgrund von Anti-Schwarzem Rassismus

Eine Frau afrikanischer Herkunft mit drei Kindern erhielt nach acht-jähriger Auseinandersetzung mit Nachbar:innen und dem Vermieter einen Räumungsbefehl für ihre Wohnung. Seit Jahren wurden sie und Ihre Kinder von Nachbar:innen rassistisch motiviert gemobbt und vor allem aufgrund der angeblichen Lautstärke ihrer Kinder wiederholt bei der Hausverwaltung denunziert. Hausverwaltung und Vermieter hatten sich immer ungeprüft die Perspektive der rassistischen Nachbar:innen zu eigen gemacht und ihr gekündigt, schließlich auch mit ihrer Räumungsklage gerichtlich Erfolg gehabt und sich auf keine Bitte angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt zur Verlängerung der Räumungsfrist eingelassen. Bereits eine weitere, frühere afrodeutsche Mieterin war von demselben Vermieter unter Vorwänden gekündigt worden, nachdem sie ebenfalls fortgesetztem rassistischem Mobbing durch ihre Nachbar:innen ausgesetzt gewesen war.

Register: 
Reinickendorf
Datum: 
2021-04-16 00:00:00
Quelle: 
NARUD e.V.