Antisemitische Volksverhetzung beim Einkaufen ohne Maske

Ein 68-jähriger Mann betrat gegen 20.30 Uhr die Filiale einer Supermarktkette am Heinrich-Heine-Platz und trug dabei keine FFP-2-Maske. Eine Mitarbeiterin der Filiale sprach den 68-jährigen Tatverdächtigen daraufhin an und forderte ihn auf, entweder eine Maske aufzusetzen oder ein entsprechendes Attest vorzuzeigen, welches ihn von der Pflicht zum Tragen einer Maske befreie. Der Mann verweigerte jedoch das Aufsetzen einer Maske sowie das Vorzeigen eines Attestes. Stattdessen äußerte er sich Holocaust-verharmlosend. Der Aussage einer weiteren Zeugin gemäß soll der Mann wiederholt dabei aufgefallen sein. So auch bei einem Ereignis in den vergangenen Monaten. Auch damals soll der Tatverdächtige sich geweigert und sich volksverhetzend sowie antisemitisch geäußert haben. Nach rechtlicher Belehrung durch Polizeieinsatzkräfte sagte der Tatverdächtige, dass er eine Atemwegserkrankung habe, von der Maskenpflicht befreit sei, sich jedoch weigere, das Attest mitzuführen. Er sähe darin eine Diskriminierung. Nach Feststellung seiner Identität durfte er seinen Weg fortsetzen. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung und seiner antisemitischen Äußerungen verantworten.

Register: 
Mitte
Datum: 
2021-05-04 00:00:00
Quelle: 
Polizeimeldung vom 05.05.2021