Spandau

LGBTIQ*-feindliche Beleidigungen in Spandauer Facebook-Gruppe

In einer Spandauer Facebook-Gruppe kam es zu einem Austausch zur Frage „Was war das Schmerzhafteste, was man euch je an den Kopf geschmissen hat?“ Ein Gruppenmitglied schilderte, ihn habe sehr getroffen, als ihm persönlich gegen jemand überäußerte, Schwule müssten allesamt sterben. Daraufhin antwortete ein Gruppenmitglied im Chat, dass er dieser Aussage zustimme und beleidigte den Betroffenen LGBTIQ*-feindlich. Das betroffene Gruppenmitglied meldete diesen Vorfall an die Gruppenadministrator*innen, woraufhin der Verantwortliche aus der Facebook-Gruppe entfernt wurde.

Quelle: 
Betroffenenmeldung
Datum: 
2021-03-07 00:00:00

Diskriminierung beim Altstadtspaziergang

Zwei Männer gingen gegen 12 Uhr über den Spandauer Marktplatz und unterhielten sich auf Bulgarisch. Sie lachten und wurden daraufhin von einer älteren Dame beleidigt und aufgefordert, Ruhe zu geben. Als sich die Frau weiter abwertend über die, für sie, fremde Sprache äußerte und einforderte, in Deutschland Deutsch zu sprechen, versuchten die Männer, sie zu ignorieren und gingen weiter. Sie meldeten den Vorfall dann bei der Mahnwache gegen Intoleranz, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus, die an diesem Tag auf dem Marktplatz stattfand.

Quelle: 
Mahnwache Spandau
Datum: 
2021-03-06 00:00:00

Auswertung des Registers Spandau für 2020

Hier finden Sie die Auswertung der für den Bezirk Spandau dokumentierten Vorfälle ("Auswertung 2020 Register Spandau"). Hierbei werden Art und Motiv der Vorfälle 2020 grafisch dargestellt und analysiert, ebenso wird die Verteilung der Vorfälle, bezogen auf die neun Ortsteile des Bezirks Spandau, ausgewertet. Dabei werden die Ergebnisse für 2020 mit den Daten von 2019 bzw. den Vorjahren seit Einrichtung der Registerstelle 2014 verglichen.

Veranstaltung von Corona-Leugner*innen in Kladow

Im Zentrum von Kladow fand eine Veranstaltung der Bürgerinitiative "Eltern stehen auf, Ortsgruppe Spandau" statt, die sich gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen einschließlich Maskenpflicht richtete. Es nahmen etwa 10 Personen teil. Ein Plakat, das zum Gehweg hin ausgerichtet war, stellte in Bildsprache und Text einen relativierenden Vergleich zwischen den Pandemieeinschränkungen und den Konzentrationslagern bzw. Massengräbern der NS-Diktatur dar. Mehr als 100 Gegendemonstrant*innen waren vor Ort und protestierten lautstark.

Quelle: 
Register Spandau
Datum: 
2020-11-28 00:00:00

Antimuslimische Diskriminierung durch Hausverwaltung

Ein muslimisches Paar wollte an einer Wohnungsbesichtigung teilnehmen. Der Mann erhielt vorher einen Anruf vom Makler. Dieser riet ihm, lieber ohne seine Frau, die Kopftuch trägt, zum Termin zu gehen, da der Hausverwalter an Muslimas mit Kopftuch keine Wohnungen vermiete.

Quelle: 
INSSAN e.V.
Datum: 
2020-10-06 00:00:00

Antimuslimische Diskriminierung bei der Wohnungssuche

Bei einer Bewerbung um eine Wohnung wurde eine Frau vom Hauseigentümer gefragt, ob sie deutsche Staatsbürger ODER Muslime seien. Die Antwort, sie seien deutsche Staatsbürger UND Muslime führte zu einer Absage. Der Eigentümer erklärte, er vermiete die Wohnung nicht an Muslime.

Quelle: 
INSSAN e.V.
Datum: 
2020-10-09 00:00:00

Bewerberin antimuslimisch diskriminiert

Eine muslimische Frau mit Kopftuch hatte sich als Erzieherhelferin in einer Kita beworben und einen Termin für ein Vorstellungsgespräch erhalten. Dieser wurde kurz danach wieder abgesagt mit der Begründung, im Betrieb gelte ein striktes Neutralitätsgebot und es gäbe keine Ausnahmen.

Quelle: 
INSSAN e.V.
Datum: 
2020-10-15 00:00:00

Antimuslimische Diskriminierung verhindert Anstellung an Schule

Eine Erzieherin hatte während ihrer Ausbildung in einer Schule Praktika absolviert und dort deutlich gemacht, dass sie gerne an dieser Schule als päd. Assistentin tätig sein würde. Als der Schulleiter sie anrief und bat, sich beim Senat für diese Schule zu bewerben, da er dringenden Bedarf an Unterrichtshilfen habe, hatte sie ihre Ausbildung inzwischen abgeschlossen und bereits eine feste Stelle. Trotzdem bewarb sie sich. Der Schulleiter sagte ihr die Anstellung zu und teilte sie in die Dienstpläne ein. Die Erzieherin kündigte ihre feste Stelle.

Quelle: 
INSSAN e.V.
Datum: 
2020-09-04 00:00:00

Frau mit Kind im X36 antimuslimisch beleidigt

Eine muslimische Frau wurde im Beisein ihres 4-jährigen Sohnes von einem Mann im Bus der Linie X36 islamfeindlich beleidigt. Außerdem machte sich der Mann über ihr Kopftuch lustig. Ihre Deutschkenntnisse reichten nach ihrer Einschätzung nicht aus, um sich zu wehren. Kein Fahrgast im Bus zeigte Zivilcourage.

Quelle: 
INSSAN e.V.
Datum: 
2020-08-28 00:00:00

Rassistische Bemerkungen im X33er Bus nicht ignoriert

Ein junger Mann (PoC) saß im Bus X33 Richtung Spandau und hörte ein Paar (Mann und Frau) rassistische Bemerkungen über zwei Schwarze Männer äußern. Zwischen den Stationen Altstadt Spandau und Rathaus beleidigten sie auch einen anderen Fahrgast, der sich auffällig verhalten hatte und dann ausgestiegen war, rassistisch. Der junge Mann drehte sich um und bezeichnete sie als Rassisten. Er informierte auch die beiden Schwarzen Männer über die rassitischen Bemerkungen des Paares.

Quelle: 
INSSAN e.V.
Datum: 
2020-07-28 00:00:00

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