Spandau

Wahlplakate in Hakenfelde rassistisch beschmiert

In der Streitstraße wurden mehrere Wahlplakate des Schwarzen CDU Bundestagskandidaten Joe Chialo gesehen, die mit der rassistischen Aufschrift "Satan!" beschmiert waren. Die Gleichsetzung eines Schwarzen Kandidaten mit dem Teufel und die Tatsache, dass die Plakate seiner CDU-Kolleg*innen nicht beschmiert wurden, legt den Schluss nahe, dass es sich hier um einen Fall von Anti-Schwarzem-Rassismus handelt.

Quelle: 
Register Spandau
Datum: 
2021-09-11 00:00:00

Extrem rechte „III. Weg“ Flyer in der Mönchstraße

Am 14. September fand sich im Briefkasten der Spandauer Integrationslots*innen in der Mönchstraße ein Briefumschalg mit Werbeflyern und Stickern von der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“. Inhalt dieser waren u.a. die Forderung der "Streichung staatlicher Förderung linker und linskextremer Organisationen" sowie die Warnung vor "offenen Grenzen" und "fremdländischen Straftätern". Die Bürger*innen werden dazu aufgerufen, die Partei zu unterstützen und "die Zukunft und Sicherheit" des "Volkes" zu sichern.

Quelle: 
Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
Datum: 
2021-09-14 00:00:00

Extrem rechte Schmierereien auf Mülleimern in Haselhorst

Von einem Spaziergänger wurden mehrere zerstörte und mit extrem rechten Symbolen beschmierte Mülleimer in Haselhorst gesichtet. Der Vorfall wurde den Berliner Stadtreinigungsbetrieben gemeldet und die entsprechenden Symbolewurden zwei Tage später entfernt und die Mülleimer ersetzt.

Quelle: 
Tagesspiegel Bezirksnewsletter Spandau vom 26.01.2021
Datum: 
2021-01-24 00:00:00

Volksverhetzende Pöbeleien in der Wilhelmstadt

Anwohner*innen der Pichelsdorfer Straße riefen gegen 17:45 Uhr die Polizei, nachdem ein alkoholisierter Mann die Straße entlang gelaufen war und lautstark Musik aus der extrem rechten Szene hörte und dazu grölte. Die Einsatzkräfte trafen ihn in einer Nebenstraße an und fanden bei seiner Durchsuchung mehrere Messer, Handschuhe, Betäubungsmittel und einen Aufnäher u.a. mit strafrechtlich verbotenen Zeichen. Währenddessen bekundete der Mann offen seine extrem rechte Einstellung und beleidigte die Beamt*innen. Bei einer Atemalkoholmessung wurde ein Wert von 1,51 Promille festgestellt.

Quelle: 
Pressemitteilung der Polizei vom 07.09.2021
Datum: 
2021-09-06 00:00:00

Stickerserie vom "Demokratischen Widerstand“

Am Spandauer Damm wurde eine Stickerserie vom "Demokratischen Widerstand“ gesichtet, auf der die Star Wars Figur „Prinzessin Leia“ abgebildet war. Darunter fand sich der Link zu einer Homepage, auf der unter der auf den NS-anspielenden Überschrift „Bis zum umfassenden Sieg!“ zum Protest gegen den so g. „Corona-Putsch“ und die „Impf-Apartheid“ aufgerufen wird. Letztere ist als Verharmlosung von Rassismus einzuordnen. Des Weiteren werden auf der Homepage Veranstaltungen verlinkt, die eine Vernetzung in klar rechte Kreise nahe legen.

Quelle: 
Bürger*innen-Meldung
Datum: 
2021-08-11 00:00:00

Rechte Schmähkampagne gegen die Grünen

Am Spandauer Damm wurde ein Anti-Grünen-Wahlplakat entdeckt. Unter dem Slogan "Grüner Mist" wurde vor dem vermeintlichen Eintreten von „Masseneinwanderung“, „Arbeitslosigkeit“ und „Klimasozialismus“ gewarnt, sollten die Grünen an der Regierungsbildung beteiligt sein. Das Plakat ist Teil einer bundesweiten rechten Schmähkampagne gegen die Grünen, hinter der Medienberichten zufolge eine AfD-nahe Werbeagentur aus Hamburg zu stecken scheint. Ähnliche Plakate wurden ebenso in anderen Berliner Bezirken gesichtet.

Quelle: 
Bürger*innen-Meldung
Datum: 
2021-08-11 00:00:00

Schülerin von Lehrer antimuslimisch angegriffen

An einer Spandauer Schule ereignete sich gegen 9 Uhr ein anti-muslimisches Mobbing und ein anti-muslimischer Angriff auf eine Schülerin durch einen Lehrer. Zunächst äußerte sich der Lehrer der Schülerin gegenüber abfällig über ihr Kopftuch, fragte, warum sie dieses trage und behauptete, dass dies nicht in Ordnung und verboten sei. Dies allein ist bereits ein Verstoß gegen die Religions- und Persönlichkeitsfreiheit. Doch danach riss der Lehrer der Schülerin das Kopftuch vom Kopf. Die Schülerin kam schwer traumatisiert und weinend nach Hause.

Quelle: 
Bürger*innen-Meldung
Datum: 
2021-08-17 00:00:00

Flyer vom „III. Weg“ in der Spandauer Altstadt

Die Mitarbeiter*innen des Willkommen-in-Arbeit-Büros in der Jüdenstraße fanden einen Umschlag, gefüllt mit Flyern der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“, vor der Eingangstür und meldeten dies dem Register Spandau. Die Partei, die eine extrem rechte Mobilisierung besonders vor den Bundestagswahlen 2021 anstrebt, warnt auf den Flyern u.a. vor der vermeintlichen Gefahr durch „offene Grenzen für Kriminelle“ aus Osteuropa und fordert mit LGBTIQ*-feindlichen Aussagen „Homopropaganda“ zu stoppen.

Quelle: 
Gesellschaft für Interkulturelles Zusammenleben gGmbH
Datum: 
2021-09-13 00:00:00

Diskriminierende Begrüßung im Café

Ein älterer Mann und eine ältere Dame warteten auf dem Spandauer Marktplatz vor einem Café. Als eine scheinbar befreundete Dame gegen 11:30 Uhr daz stieß, begrüßte der ältere Mann sie herzlich mit den Worten: „Ach, endlich mal eine Deutsche! Man sieht ja nur Ausländer heute!“. Daraufhin nickten und lachten alle und sie setzten sich gemeinsam an einen Tisch. Diese diskriminierende Äußerung blieb unkommentiert von Tischnachbar*innen und Passant*innen.

Quelle: 
Bürger*innen-Meldung
Datum: 
2021-09-11 00:00:00

Erneute Stellungnahme von Person des „III. Weg“ in der Jagowstraße

In der ersten Juniwoche fanden Nachbar*innen der Jagowstraße ein Stellungsschreiben einer Person von der extrem rechten Kleinstpartei „III. Weg“ im Briefkasten. In diesem äußert sie sich zu einem, durch Unbekannte verteilten, Flugblatt, in dem unter der Überschrift „Achtung Neonazi-Rentnerin in Ihrer Nachbarschaft!“ vor ihr und der rassistischen und antisemitischen Agenda der Kleinstpartei gewarnt wird. Außerdem schließen die anonymen Verfasser*innen eine Beteiligung der Person an den Brandstiftungen gegen das alternative Hausprojekt „Jagow 15“ vom 9. und 18.

Quelle: 
Bürger*innen-Meldung
Datum: 
2021-06-01 00:00:00

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