Neukölln

Auswertung 2018 des Registers Neukölln

360 Fälle wurden dokumentiert (2017: 269). Alltägliche Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung wurden zunehmend registriert. Feststellbar ist außerdem ein Zuwachs an Bedrohungen und Beleidigungen (84) und ein hohes Angriffsniveau (43).Das extrem rechte und rechtspopulistische Spektrum in Neukölln ist weiterhin gut verankert. Nach Rassismus war NS-Verherrlichung das häufigste Motiv. Unter den Vorfallsarten überwog Propaganda (169). Etwa die Hälfte aller Vorfälle wurde in Nordneukölln erfasst (182).

Rassistische Beleidigung in Nordneukölln

Gegen 19.30 Uhr wurden drei Jugendliche von einer Rollstuhlfahrerin auf dem U-Bahnhof Neukölln rassistisch beleidigt. Als die Rollstuhlfahrerin plötzlich aus ihrem Rollstuhl aufstand und sich einem der Jugendlichen näherte, trat der Jugendliche mehrmals auf sie ein.

Quelle: 
Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0299
Datum: 
2019-02-03 00:00:00

Rechte Propaganda in Nordneukölln

Auf einem Aufkleber in der Kranoldstraße wurde die Botschaft "Hate Fascism" so übermalt, dass nur noch "Fascism" sichtbar war. Daneben wurde mit demselben schwarzen Edding der Schriftzug "AfD" gesetzt.

Quelle: 
Register Neukölln
Datum: 
2019-01-22 00:00:00

Antimuslimischer Angriff in Nordneukölln

Gegen 22.40 wurde ein 12-jähriges Mädchen von einer unbekannten Frau in der Hermannstraße attackiert. Beim Versuch, dem Mädchen das Kopftuch herunterzureißen, wurde es an den Haaren gezogen und rassistisch beleidigt. Die Täterin bedrohte das Mädchen außerdem mit einer Spritze und einem Pfefferspray.
Es wurde Anzeige erstattet.

Quelle: 
Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0339
Datum: 
2019-02-08 00:00:00

Rassistischer Angriff in Gropiusstadt

Eine 31-Jährige wurde gegen 14 Uhr von einer unbekannten Frau auf dem U-Bahnhof Lipschitzallee rassistisch beschimpft. Die Unbekannte versuchte außerdem, der Betroffenen mit einem Schirm ins Gesicht zu schlagen. Die Betroffene konnte den Angriff mit der Hand abwehren und wurde dadurch am Daumen verletzt.
Es wurde Anzeige erstattet.

Quelle: 
Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0229
Datum: 
2019-01-26 00:00:00

Antisemitische Sachbeschädigung in Britz

In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar wurde in der Fritz-Reuter-Allee die Infosäule einer Britzer Anwohner*inneninitiative beschädigt. Ein Plakat, das zu einer Lesung über alltäglichem Antisemitismus in Berlin einlud, wurde gezielt zerstört. Dabei wurde auch die Oberfläche der Info-Säule beschädigt.
Es wurde Strafanzeige gestellt.

Quelle: 
Britzer Initiative "Hufeisern gegen Rechts", Berliner Woche 14.02.2019, Polizei Berlin, Polizeimeldung Nr. 0391
Datum: 
2019-02-11 00:00:00

Rassistischer Aufkleber in Nordneukölln

Rings um eine Bushaltestelle in der Lahnstraße wurden Aufkleber eines rechten Versandhandels entdeckt und entfernt. Die Aufkleber trugen rassistischen Botschaften und Grafiken. Zusätzlich waren an der Bushaltestelle Schmierereien wie "AfD Zone" und "AfD" angebracht.

Quelle: 
Berliner Register via Twitter
Datum: 
2019-01-21 00:00:00

In Nordneukölln Regenbogen- und Transfahne abgerissen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden eine Regenbogenfahne und eine Trans* Pride Fahne abgerissen. Die Fahnen waren an der Außenmauer eines Frauenzentrums im Richardkiez angebracht.

Quelle: 
Frauenzentrum affidamento
Datum: 
2019-02-20 00:00:00

Hakenkreuze und extrem rechte Schriftzüge in Rudow

In der Jeanette-Wolf-Straße waren in eine Schaufensterscheibe und in eine Eingangstür mehrere Hakenkreuze und extrem rechte Parolen geritzt.

Quelle: 
Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018
Datum: 
2018-09-15 00:00:00

Hakenkreuz in Gropiusstadt

Auf einem Verteilerkasten in der Lipschitzallee war ein Hakenkreuz gesprüht.

Quelle: 
Schriftliche Anfrage Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 18/16 663 vom 4.10.2018
Datum: 
2018-09-13 00:00:00

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