Friedrichshain-Kreuzberg

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Mehrere 100 rechte Aufkleber im Friedrichshainer Südkiez

In dem Gebiet zwischen Bahn, Ostkreuz, Gärtner- und Grünbergerstraße wurden mehrere 100 rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Der überwiegende Teil wird von dem rechten Online-Label vertieben. Inhaltlich war alles vertreten: Hetze gegen Flüchtlinge und gegen den politischen Gegner, allgemeiner Rassismus und gegen Fridays for future.

Quelle: 
Bürger*innen-Meldung
Datum: 
2019-09-01 00:00:00

Körperverletzung mit antisemitischem Hintergrund

Nach bisherigen Erkenntnissen unterhielt sich ein 21-Jähriger gegen 5 Uhr vor einer Diskothek am Warschauer Platz mit drei gleichaltrigen Freunden auf Hebräisch. Dies hörte ein Mann, ging zu dem 21-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchtete der Angreifer. Der Geschlagene erlitt eine Gesichtsverletzung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 2195
Datum: 
2019-09-09 00:00:00

Behindertenfeindliche Aussage

Ein Jugendlicher wollte am Kottbusser Tor seinem Freund sagen, wie schlecht er etwas findet, und sagte stattdessen: "Das ist so behindert!".

Quelle: 
Register Mitte
Datum: 
2019-09-08 00:00:00

Antimuslimische Diskriminierung in Kita

Eine muslimische Erzieherin hospitiert zwecks Bewerbung bei einer elterninitiativ Kita. Bei der Hospitation wird sie von ihrer anleitenden Erzieherin gefragt, was sie antworten würde, wenn ein Kind sie auf ihr Kopftuch ansprechen würde. Die Betroffene antwortet, dass sie noch nie von einem Kind darauf angesprochen wurde und dass sie wahrscheinlich die drei Weltreligionen erwähnen würde und dass es ein Kleidungsstück wäre, wie jedes andere. Die Anleiterin fand die Antwort zu kompliziert. Die Betroffene hatte bei der Hospitation keinerlei Schwierigkeiten mit den Kindern.

Quelle: 
Inssan e. V.
Datum: 
2019-04-29 00:00:00

Diskriminierung durch Behörde

Eine muslimische Frau (Sozialarbeiterin) mit Kopftuch ist beim Jugendamt um einen Betreuungsfall zu übernehmen. Die Bearbeiterin sagt ohne Kenntnisse über die Person, dass die Betroffene "kultureller" sei, als sie es sich gewünscht hätte, sie hätte sich eine "flippigere" Person gewünscht. Sie hätte Bedenken, weil die Betroffene aus einer Familie mit ohnehin schon türkischem Migrationshintergrund sei und wolle niemanden, die die Kultur der Familie noch bestätigt. Dann sprach sie das zu betreuende Mädchen auf Zwangsheirat an.

Quelle: 
Inssan e. V.
Datum: 
2019-04-23 00:00:00

Kot vor Bürotür abgelegt

Vor der Bürotür des Vereins wird erneut abgelegter Kot gefunden.

Quelle: 
Inssan e. V.
Datum: 
2019-04-29 00:00:00

Verschwörungstheoretische und fremdenfeindliche Sticker

Um den Rudolfplatz herum und in der Danneckerstraße wurden etwa 20 verschiedene rechte Sticker eines extrem rechten Online-Versandt entdeckt und entfernt.

Quelle: 
Bürger*innen-Meldung
Datum: 
2019-08-30 00:00:00

Muslima von Obdachlosem beleidigt und bedroht

Mutter und Tochter sitzen in der U-Bahn. Als sie einen obdachlosen Mann sehen, bietet die Mutter ihm etwas zum Essen an, woraufhin der Mann beginnt, sie laut zu beleidigen und zu schreien ("du Türkenfotze" etc.). Er bewarf sie mit dem Essen, was sie ihm gerade gegeben hatte und drohte damit, sie anzugreifen. Niemand der anderen Fahrgäste tat etwas dagegen. Die Meldende begann dann aus Solidarität mit den Betroffenen das Geschehen zu filmen. Sie unterhielten sich und ignorierten den Angreifer. Auf diese Weise blieb er im weiteren Verlauf ruhig.

Quelle: 
Inssan e. V.
Datum: 
2019-01-26 00:00:00

Beleidigung an der Unterführung Hallesches Tor

Die betroffene Person wechselte gegen 10 Uhr am Halleschen Tor die U-Bahn, als hinter ihr ein betrunkener, ungepflegt wirkender Mann "Deutschland Deutschland über alles" rief. Der Unmut gegenüber der Äußerung wurde von dem Mann bemerkt und die betroffene Person angesprochen, die meinte, u. a. er müsse es aushalten, daß andere Menschen dies als rassistische, unangenehme Äußerung empfinden. Darauf hin wurde die Person von dem Mann persönlich beleidigt. Die betroffene Person forderte den Mann auf zu gehen und würde im anderen Fall die Polizei rufen.

Quelle: 
Bürger_Innen-Meldung
Datum: 
2019-08-27 00:00:00

Hassmails an Organisation für Seenotrettung in Kreuzberg

Eine Organisation, die sich für die Seenotrettung von Schiffbrüchigen im Mittelmeer einsetzt erhält auch nach ihrem Umzug von Neukölln nach Kreuzberg Hassmails. Darin werden die Mitarbeiter*innen der Organisation und Schiffbrüchige eklatant beschimpft. Sie werden bedroht und ihnen wird der Tod gewünscht.

Quelle: 
Register Friedrichshain-Kreuzberg
Datum: 
2019-08-26 00:00:00

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