Tempelhof-Schöneberg

Das Register in Tempelhof-Schöneberg hat am 1. August 2014 seine Arbeit aufgenommen.

Erneut Hakenkreuze im Volkspark Mariendorf

Erneut wurden auf einer Parkbank im Volkspark Mariendorf, gegenüber des Hockeyplatzes, zwei Hakenkreuze auf eine Parkbank geschmiert. Bereits am 31. März wurden auf verschiedenen Bänken im Volkspark derartige Schmierereien entdeckt und vom Grünflächenamt des Bezirkes entfernt.

Quelle: 
Berliner Register
Datum: 
2020-04-03 00:00:00

Antisemitische Markierung im Kontext der Coronavirus-Pandemie

In einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg trug eine unbekannte Person eine Anwohnerin, die auch aufgrund ihres Nachnamens als jüdisch erkennbar ist, auf einem Aushang zur Nachbarschaftshilfe während der Coronakrise ein. Zwischen dem Doktortitel und dem Nachnamen der jüdischen Betroffenen wurde handschriftlich ein „Corona“ hinzugefügt, so dass auf dem Zettel „Dr. Corona“ sowie „Dreimal klopfen“ zu lesen war. Dies ist nicht der erste Vorfall, den die Betroffene in dem Haus erlebt hat: Bereits kurz nach dem Einzug wurde ihr Namensschild mehrfach abgerissen.

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS)
Datum: 
2020-03-23 00:00:00

Hakenkreuz auf PKW-Heckscheibe in Tempelhof

Auf die verstaubte Heckscheibe eines PKW wurde ein Hakenkreuz gemalt. Das Fahrzeug war in der Schöneberger Straße im Ortsteil Tempelhof geparkt. Es ist unwahrscheinlich, dass der Fahrzeughalter selbst das verbotene NS-Symbol angebracht hat.

Quelle: 
Register Tempelhof-Schöneberg
Datum: 
2020-04-01 00:00:00

Hakenkreuzschmierereien im Volkspark Mariendorf

Auf den Parkbänken im Volkspark Mariendorf sowie an einem von der Rixdorfer Straße zum Parkgelände führenden Weg sind mehrere etwa 10 cm große Hakenkreuze angebracht. Auf einer der Bänke war zudem der der von extremen Rechten genutzte Schriftzug "Nazikiez" zu lesen.

Quelle: 
Berliner Register
Datum: 
2020-03-31 00:00:00

Rechte Schmierereien an Bushaltestellen in Mariendorf

An den Bushaltestellen Britzer Straße/ Rixdorfer Straße (beide Richtungen) sind extrem rechte Schmierereien angebracht. Auf den Sitzbänken wurden ein Hakenkreuz, der Schriftzug "No Islam" sowie mehrfach die Buchstaben "AfD" in schwarzer Farbe angebracht.

Quelle: 
Register Tempelhof-Schöneberg
Datum: 
2020-03-29 00:00:00

Antisemitische Schriftzüge in S-Bahnhof Tempelhof

In der Bahnhofshalle des S- und U-Bahnhofs Tempelhof wurden mehrere antisemitische Schmierereien angebracht. Auf den großformatigen historischen Fototafeln sind Schriftzüge wie "Judenfreie Zone" oder "Free Palästina" in schwarzer Farbe angebracht. Außerdem wurde ein Hakenkreuz geschmiert. Die Verbindung von israelbezogenem Antisemitismus und nationalsozialistischer Symbolik ist keine Seltenheit.

Quelle: 
Register Tempelhof-Schöneberg
Datum: 
2020-03-29 00:00:00

Erneut antimuslimische Schmiererei an Bushaltstelle in Mariendorf

Auf dem Sitz einer Bushaltestelle in der Straße Am Heidefriedhof im Ortsteil Mariendorf ist der antimuslimische Schriftzug "No Islam" angebracht.

Quelle: 
Berliner Register
Datum: 
2020-03-12 00:00:00

Auswertung des Registers Tempelhof-Schöneberg 2019

In Tempelhof-Schöneberg erfasste die Registerstelle im Jahr 2019 insgesamt 126 Vorfälle. Damit entfallen nicht einmal vier Prozent der von den Berliner Registerstellen auf den Bezirk. Gegenüber dem Vorjahr (2018: 93 Vorfälle) sind dies trotzdem 32 Meldungen mehr, also ein Anstieg um ein Drittel. Im Berliner Vergleich ist Tempelhof-Schöneberg damit ein Bezirk mit wenigen dokumentierten Vorfällen. Dabei ist trotz einer sensibilisierten Zivilgesellschaft und engagierter Anlaufstellen vor Ort von einer Dunkelziffer und lokalen Blindstellen auszugehen.

Neonazistische Anti-Antifa-Aufkleber in Friedenau

An einem Straßenschild in der Cranachstraße in Friedenau sind verschiedene Anti-Antifa-Aufkleber aus dem neonazistischen Spektrum angebracht. Neonazistische Gruppen sind bemüht, ein Bedrohungspotenzial aufzubauen, indem gegen vermeintliche politische Gegner_innen wie Antifaschist_innen, zivilgesellschaftliche Akteure, Angehörige demokratischer Parteien, Gewerkschafter_innen, aber auch Journalist_innen agitiert wird.

Quelle: 
Register Tempelhof-Schöneberg
Datum: 
2020-03-11 00:00:00

Rassistische Diskriminierung durch Busfahrer

Eine Person wurde an der Bushaltestelle Oberlandstraße/Germaniastrasse beim Einsteigen durch den Fahrer eines BVG-Busses in rassistischer Weise angesprochen.

Quelle: 
Register Tempelhof-Schöneberg via Twitter
Datum: 
2020-03-05 00:00:00

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