Friedrichshain-Kreuzberg

Register Friedrichshain-Kreuzberg

Grußwort vom Register an die Landesdelegierten-Konferenz des VVN/BdA vom 11.11.17

Für das Register war es eine große Ehre, ein Grußwort an die Delegierten des VVN /BdA (Verfolgte des Naziregimes / Bund der Antifaschisten) richten zu dürfen. Wir veröffentlichen hier das Grußwort zur Kenntnis.

Offener Brief bzgl. AfD Kampagne gegen Silvio-Meier-Preis

Wir sind entrüstet über die Ende Oktober/ Anfang November 2017 gestartete Kampagne von der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus gegen das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und eine Preisträgerin des diesjährigen Silvio-Meier-Preises, weil sie die kampagne auf Unwahrheiten aufgebaut ist.

Frau an der East Side Galary massiv aus antisemitischen Gründen bedroht

Ein Mann war mit einem Paar aus Frankreich in Streit geraten, weil er angeblich von ihnen fotografiert wurde. Der Mann wurde handgreiflich und versuchte die Frau zu schlagen, wurde aber von Passanten zurückgehalten. Er rief, dass er sie töten müsse und dass sie Juden seien. Er riss sich ein weiteres Mal los und versucht die Frau erneut zu schlagen. Anschließend flüchtete er, wurde aber von der herbeigerufenen Polizei festgenommen. Das Paar war äußerlich nicht als jüdisch erkennbar und verstand zunächst nicht, was der Täter gerufen hat, da sie kein Deutsch sprechen.

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-12-21 00:00:00

Antisemitische bedrohliche Beleidigung

Ein Mann war Mitte November wie sonst häufig spät nachts am Kottbusser Tor unterwegs. Er betrat den Aufzug, um zur U1 zu gelangen. Im Aufzug befand sich ein Mann, den der Meldende noch nie gesehen hatte, ca Mitte 40 Anfang 50, der gerade dabei war, Heroin von einem Alublech zu rauchen. Dieser hörte mit seinem Vorgang auf und fing an, den Betroffenen zu beschimpfen und ihn anzuschreien. Er schrie, "Du Jude", "Du dreckiger Jude", "Dich muss man vergasen", "Schau mich nicht an", "Dich muss man töten".

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-11-14 00:00:00

Mann als Jude beschimpft und mit Bier übergossen

Als ein Mann am Bahnhof Frankfurter Allee aus der S-Bahn aussteigen wollte, wurde er von zwei Männern, die an der S-Bahn Tür standen, als "Jude" beschimpft. Der Betroffene trug einen Pullover mit Antifa-Logo. Als er die Männer konfrontierte, warum sie so eine "antisemitische Scheiße labern" würden, sagte einer der Männer "Wegen Deinem Pulli, Scheiß Antifa!". Kurz bevor die S-Bahntüren schlossen, schüttete der Mann dem Betroffenen seine halbvolle Bierflasche ins Gesicht.

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-10-06 00:00:00

Beim Besuch in einer Synagoge wurden zwei Väter mit ihren Kindern von einer Gruppe Erwachsener ausgebuht

Die beiden Männer hatten mit ihren Kleinkindern gerade eine Synagoge in Friedrichshain Kreuzberg verlassen, als sie eine Gruppe junger Erwachsener passierten. Diese warteten vor einer Schule. Einer der Betroffenen trug sichtbar eine Kippa, der andere hatte eine Basecap darüber gezogen. Die Gruppe junger Erwachsener fing unvermittelt an zu buhen, als die Betroffenen an ihnen vorbeigingen. Der Vorfall fand nur 10 Meter von den Polizeibeamten statt, die vor der Synagoge Wache halten.

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-09-30 00:00:00

Antisemitische Pöbelei im Bus am Jüdischen Museum

Drei leicht angetrunkene junge Männer setzten sich im Bus direkt hinter den Meldenden auf eine 4er-Sitzgruppe. Es waren Deutsch-Muttersprachler, vermutlich Schüler/Touristen aus einer anderen deutschen Stadt. Der eine prahlte, er habe schon Vodka intus. Er hat jedoch nicht, wie man so sagt, den ganzen Bus unterhalten, sondern sprach einfach mit seinen Freunden (oder Bekannten), in normaler Lautstärke. Später sagte er dann erstaunt: "Was? Es gibt eine Haltestelle, die 'Jüdisches Museum' heißt???... anzünden! Hätte ich... also, nix gegen einzuwenden"

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-09-12 00:00:00

Wandbild an der East Side Galery erneut beschädigt

Am 12. September 2019 wurde am Wandbild „Vaterland“ an der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain erneut eine flächendeckende Schmiererei festgestellt. Nach Aussage des Künstlers handelte es sich um die insgesamt 61. Beschädigung des Bildes seit der Entstehung des Wandbildes kurz nach dem Mauerfall. Das Bild, das Elemente der Landesflaggen des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland kombiniert, befindet sich am letzten stehenden Teilstück der Berliner Mauer, der zu einer Open-Air-Galerie, der East Side Gallery, umfunktioniert wurde. Am 12.

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-09-12 00:00:00

Ein Jugendlicher, der unzufrieden mit seinem Telefonanbieter war, nannte diesen einen "Judenverein"

Der Jugendliche saß mit zwei Freunden vor einem Späti und telefonierte. Als er in einer Warteschleife offenbar nicht an die Reihe kam, nannte er den angerufenen Telefonanbieter laut "Judenverein". Dies hörte eine in der Nähe sitzende Person, die daraufhin laut fragte: "Was hast Du gesagt?" Sie verwickelte die Jugendlichen in ein Gespräch, als sie die strafrechtliche Relevanz der Aussage ansprach, rannte der Jugendliche weg. Die verbliebenen zwei ließen sich auf ein Gespräch über Antisemitimus ein und zeigten sich einsichtig.

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-08-03 00:00:00

Radfahrer in der Frankfurter Allee als "Jude" beschimpft

Ein Mann mit Bierflasche in der Hand stolperte über den Radweg Richtung U-Bahn. Auf dem Radweg musste ein Radfahrer erfolglos klingeln und dann scharf bremsen, um einen Zusammenprall zu verhindern. Er rief dem Passanten zu, er solle die Augen aufmachen und fuhr weiter, als der Passsant noch etwas lauter "Jude!" rief und im Eingang zur U-Bahn verschwand. Der Radfahrer blieb stehen, kam zurück, doch der Passant war bereits verschwunden.

Quelle: 
Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
Datum: 
2019-07-23 00:00:00

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