Reinickendorf

Anti-Schwarze Diskriminierung am Flughafen Tegel

Gegen 22:10 Uhr wurde am Flughafen Tegel in einem Flugzeug der Fluggesellschaft Vueling wurde ein 36-jähriger Afrikaner gegen seinen Willen von der Polizei aus dem Flugzeug abgeführt, weil er wissen wollte, warum auf dem ihm zugewiesenen Sitzplatz eine Gitarre lag. Die massive Unverhältnismäßigkeit dieses Vorgehens muss als diskriminierende Ungleichbehandlung des Mannes aufgrund seiner Hautfarbe interpretiert werden.

Quelle: 
Reach Out
Datum: 
2019-07-22 00:00:00

Rassistische Äußerungen auf Flohmarkt in Reinickendorf-West

Eine Verkäuferin wurde bei einem der sonntäglichen Flohmärkte in der Ollenhauer Straße in Reinickendorf-West von einer Kundin rassistisch beleidigt. Nach Angaben einer Zeugin gab es zunächst eine Diskussion über die Preise der Standbetreiberin. Nach einer kurzen Diskussion forderte die Kundin die Betroffene dazu auf, sie solle "dahin zurückgehen, wo sie herkommt". Auf die Erwiderung der Verkäuferin, sie käme aus Berlin, beharrte die Kundin auf ihrer rassistischen Zuschreibung und sagte, dass dies wohl kaum wahr sein könne.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2019-07-07 00:00:00

Diskriminierende Äußerung in Reinickendorf-Ost

In einer Apotheke in der Kopenhagener Straße in Reinickendorf-Ost äußerte sich ein Kunde rassistisch gegenüber einer älteren türkischsprachige Dame mit Kopftuch, wie eine Zeugin beobachtete. Außer den drei Kund_innen waren zwei Apothekerinnen anwesend. Die ältere Dame, die in Begleitung einer Sprachmittlerin erschienen war, hatte sich vorgedrängelt, was zu einer Diskussion mit dem anderen Kunden führte. Der Kunde forderte die Dame auf, in eine andere Apotheke zu gehen, in der man ihre Sprache spräche, da sie hier nichts verstehen würde.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2019-07-05 00:00:00

Bedrohung bei einer antifaschistischen Kundgebung in Wittenau

Am Rande einer antifaschistischen Kundgebung in Wittenau wurden Teilnehmer_innen bedroht. Die Kundgebung fand am frühen Abend vor einem Restaurant am Rathaus Reinickendorf statt, das als berlinweiter Treffpunkt der AfD dient. Ein Mann kam den Teilnehmenden bedrohlich nahe und filmte sie aus nächster Nähe mit seinem Handy.

Quelle: 
Register Treptow-Köpenick
Datum: 
2019-05-18 00:00:00

Gedenkplakat in Wittenau zerstört

Mehrere Plakate, die zum Gedenken an den rassistischen Mord an Ufuk Şahin am 12. Mai vor 30 Jahren aufriefen, wurden von Unbekannten abgerissen. Sie hingen an einer Litfaßsäule gegenüber vom S-Bahnhof Wittenau, unweit des Tatorts (Wilhelmsruher Damm 224-228).

Quelle: 
Recherchen des Register Reinickendorfs
Datum: 
2019-05-12 00:00:00

JN-Aufkleber bei Gedenk-Kundgebung in Reinickendorf-Ost

Vor der Gedenk-Kundgebung an den Neonazi-Mord an Beate Fischer vor 25 Jahren wurden Aufkleber der JN bemerkt. Etwa 15 bis 20 Aufkleber waren zwischen dem Tatort in der Emmenthaler Straße 97 und dem U-Bahnhof Residenzstraße verklebt worden.

Quelle: 
NEA
Datum: 
2019-07-23 00:00:00

Rassistische Beleidigung am Flughafen Tegel

Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Tegel beleidigte ein 52-jähriger Mann einen 31-jährigen Angestellten des Sicherheitsdienstes gegen 12:35 Uhr rassistisch. Nach Angaben des Angestellten sagte er: "Diese Kameltreiber können ja alles machen." Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 1776 vom 22. Juli 2019, Pressestelle der Polizei
Datum: 
2019-07-22 00:00:00

Flüchtlingsfeindliche Schmiererei am S-Bahnhof Waidmannslust

Auf einem Werbeplakat am S-Bahnhof Waidmannslust wurden flüchtlingsfeindliche Schmierereien bemerkt, die neben sexistischen Beleidigungen gegen Bundeskanzlerin Merkel auch Tötungsfantasien enthielten. Mit Kugelschreiber hatte eine unbekannte Person in etwa 5 cm hohen Buchstaben geschrieben: "He Asylanten fickt die Merkel und Last (sic!) unsere Frauen und Mädels in Ruh! Ihr Müll gehört ins KZ: ein Deutscher!!! Religion ist Verbrechertum Kirchen und Moscheen sind weltweit abzufackeln!!!" Zwei engagierte Passant_innen hatten bereits kritische Kommentare ergänzt.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2019-07-23 00:00:00

Neonazi-Aktion "Schwarze Kreuze" in Frohnau

An der Bezirksgrenze zu Reinickendorf, in einem Waldstück in Frohnau, wurde an einem Straßenschild ein schwarzes Kreuz angebracht. Das Kreuz ist Teil einer bundesweiten Neonazi-Kampagne. Seit 2014 versuchen Neonazis den 13. Juli als inoffiziellen Gedenktag zu etablieren, an dem sie an die "deutschen Opfer" erinnern, die angeblich durch "Ausländer" getötet wurden.

Quelle: 
[moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
Datum: 
2019-07-13 00:00:00

Hitlergruß in Waidmannslust

Ein 54-jähriger, stark alkoholisierter Mann pöbelte in Waidmannslust Polizeibeamt_innen und Passant_innen an und zeigte dabei den Hitlergruß. Gegen 17:45 Uhr fuhr er mit seinem Fahrrad auf dem Radweg des Oraniendamms. Als eine Polizeistreife an ihm vorbeifuhr, streckte er ihnen den „Mittelfinger“ entgegen, worauf sie ihn anhielten und kontrollierten. Währenddessen hob er mehrmals den rechten Arm zum „Hitlergruß“ in Richtung einer Personengruppe auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 1574 vom 29. Juni 2019
Datum: 
2019-06-28 00:00:00

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