Reinickendorf

Antisemitische E-Mail an Reinickendorfer Politikerin

Eine E-Mail an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller mit antisemitischen Verschwörungsmythen in Bezug auf die Corona-Schutzmaßnahmen wurde an eine Vielzahl Berliner Poltiker_innen und die lokale Berliner Verwaltung verschickt. Betroffen war auch an das Wahlkreisbüro einer SPD-Politikerin in Reinickendorf. Der Autor bezeichnet Angela Merkel darin als Jüdin und warnt vor einer jüdischen Weltherrschaft. Im Zentrum steht dabei die Corona-Pandemie, die als "seit langer Hand geplant herbeigeführte Pseudo-Pandemie" zum Mittel zur Weltherrschaft erklärt wird.

Quelle: 
Wahlkreisbüro von Bettina König (SPD)
Datum: 
2020-04-27 00:00:00

Rassistische Bedrohung in Reinickendorf-Ost

Drei junge Männer im Alter von 25 und 29 Jahren waren gegen 18:15 Uhr im Park am Schäfersee zu Fuß unterwegs, als ihnen ein 24-jähriger Mann plötzlich mit über dem Kopf erhobener Axt entgegentrat und sie rassistisch beleidigte. Die drei Männer konnten wegrennen. Bei der Festnahme des Täters in seiner Wohnung in einem nahen Wohnhaus sang der Mann ein Lied mit nationalsozialistischem Inhalt. Neben der Axt fanden Polizeibeamt_innen in der Wohnung Flaggen mit nationalsozialistischen Symbolen, zwei Einhandmesser und Betäubungsmittel.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 0992 vom 25. April 2020
Datum: 
2020-04-24 00:00:00

Antisemitische Bedrohung am Tegeler See

Ein 32-jähriger Mann beleidigte gegen 14:30 Uhr von einem Motorboot aus ein Pärchen , das in einem Ruderboot unterwegs war, antisemitisch. Die Boote befanden sich auf dem Tegeler See in der Nähe der Insel Scharfenberg. Zeug_innen riefen die Polizei, die die Personalien des Verdächtigen aufnahm. Danach soll der Mann sich mit seinem Boot nochmals dem Pärchen genähert und gedroht haben, es zu rammen, was er jedoch unterließ. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 0918 vom 18. April 2020
Datum: 
2020-04-17 00:00:00

Rassistische Beleidigung und Bedrohung in Reinickendorf-Ost

In einer Bäckerei in der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost beleidigte ein Stammkunde eine Kundin und eine Verkäuferin rassistisch und bedrohte sie. Gegen 11:30 Uhr kam es zunächst zu einem Konflikt zwischen dem älteren Herrn und einer Frau im Alter von 25-30 Jahren, die mit einem Kinderwagen im Laden stand. Der Mann rempelte die Kundin im Vorbeigehen an, worauf sie ihn höflich darauf hinwies, dass sie ihm hätte Platz machen können, wenn er mit ihr kommuniziert hätte.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2020-03-10 00:00:00

Transfeindlicher Angriff in Reinickendorf-Ost

An einer Bushaltestelle in der Provinzstraße Reinickendorf-Ost attackierte ein 36-jähriger Mann am Vormittag eine 40-jährige Person aus transfeindlicher Motivation mit einem Metallrohr und verletzte sie damit. Die attackierte Person soll sich lvor dem mutmaßlichen Angreifer in Sicherheit gebracht haben, indem sie in ein nahegelegenes Lokal rannte. Der Tatverdächtige verfolgte sie, soll im Lokal jedoch durch Gäste von weiteren Angriffen abgehalten worden sein. Einsatzkräfte der Polizei nahmen den mittlerweile geflüchteten Mann in Tatortnähe fest und beschlagnahmten das Metallrohr.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 0584 vom 9. März 2020
Datum: 
2020-03-08 00:00:00

Morddrohung gegen Reinickendorfer LINKE-Politikerin

Das Reinickendorfer Wahlkreisbüro von Katina Schubert, der Landesvorsitzenden der Partei Die LINKE und Mitglied im Abgeordnetenhaus, erhielt abends um 18:50 Uhr eine Mail mit Morddrohungen gegen die Politikerin. In der Mail mit dem Betreff „Wolfzeit 2.0“ wurde ihr gedroht, man werde sie „niederstechen“, weil sie sich „für dreckige Asylanten“ einsetze. Auch eine Hamburger LINKE-Politikerin und ein Europaabgeordneter der Grünen, die sich für Geflüchtete einsetzen, erhielten ähnliche E-Mails vom selben anonymen Emailprovider mit Bezug auf den Begriff "Wolfzeit".

Quelle: 
Register Mitte, taz vom 5. März 2020
Datum: 
2020-03-02 00:00:00

Rassistischer Angriff im Märkischen Viertel

Gegen 17:30 Uhr wurden zwei Frauen im Alter von 22 und 46 Jahren in der Quickborner Straße im Märkischen Viertel von einem 59-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Eine der Frauen konnte ausweichen, als der 59-Jährige versuchte, sie zu stoßen.

Quelle: 
ReachOut, Polizei Berlin, 07.02.2020
Datum: 
2019-12-17 00:00:00

Antimuslimischer Angriff

Eine Familie, bestehend aus einer 44-jährigen Frau, dem 47-jährigen Mann und der 16-jährigen Tochter, wurden gegen 14:10 Uhr auf dem Wilhelmsruher Damm im Märkischen Viertel von einem 45-jährigen Mann aus antimuslimischer Motivation beleidigt. Der Täter versuchte, einer der Frauen das Kopftuch herunterzureißen.

Quelle: 
ReachOut, Polizei Berlin, 07.02.2020
Datum: 
2019-11-03 00:00:00

LGBTIQ*-feindlicher Angriff in Wittenau

Gegen 23:45 Uhr wurde ein 29-jähriger Mann, als er die U-Bahn an der Station Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Wittenau verließ, aus einer Gruppe von fünf Personen heraus aus LGBTIQ-feindlicher Motivation von einem Unbekannten in den Rücken getreten.

Quelle: 
ReachOut
Datum: 
2019-10-31 00:00:00

Rassistischer Angriff in Alt-Reinickendorf

Gegen 18 Uhr wurde ein 33-jähriger Mann in der Kopenhagener Straße in Alt-Reinickendorf von einem gleichaltrigen Mann rassistisch beleidigt und getreten.

Quelle: 
ReachOut
Datum: 
2019-09-16 00:00:00

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