Reinickendorf

JN-Aufkleber bei Gedenk-Kundgebung in Reinickendorf-Ost

Vor der Gedenk-Kundgebung an den Neonazi-Mord an Beate Fischer vor 25 Jahren wurden Aufkleber der JN bemerkt. Etwa 15 bis 20 Aufkleber waren zwischen dem Tatort in der Emmenthaler Straße 97 und dem U-Bahnhof Residenzstraße verklebt worden.

Quelle: 
NEA
Datum: 
2019-07-23 00:00:00

Rassistische Beleidigung am Flughafen Tegel

Bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen Tegel beleidigte ein 52-jähriger Mann einen 31-jährigen Angestellten des Sicherheitsdienstes gegen 12:35 Uhr rassistisch. Nach Angaben des Angestellten sagte er: "Diese Kameltreiber können ja alles machen." Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 1776 vom 22. Juli 2019, Pressestelle der Polizei
Datum: 
2019-07-22 00:00:00

Flüchtlingsfeindliche Schmiererei am S-Bahnhof Waidmannslust

Auf einem Werbeplakat am S-Bahnhof Waidmannslust wurden flüchtlingsfeindliche Schmierereien bemerkt, die neben sexistischen Beleidigungen gegen Bundeskanzlerin Merkel auch Tötungsfantasien enthielten. Mit Kugelschreiber hatte eine unbekannte Person in etwa 5 cm hohen Buchstaben geschrieben: "He Asylanten fickt die Merkel und Last (sic!) unsere Frauen und Mädels in Ruh! Ihr Müll gehört ins KZ: ein Deutscher!!! Religion ist Verbrechertum Kirchen und Moscheen sind weltweit abzufackeln!!!" Zwei engagierte Passant_innen hatten bereits kritische Kommentare ergänzt.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2019-07-23 00:00:00

Neonazi-Aktion "Schwarze Kreuze" in Frohnau

An der Bezirksgrenze zu Reinickendorf, in einem Waldstück in Frohnau, wurde an einem Straßenschild ein schwarzes Kreuz angebracht. Das Kreuz ist Teil einer bundesweiten Neonazi-Kampagne. Seit 2014 versuchen Neonazis den 13. Juli als inoffiziellen Gedenktag zu etablieren, an dem sie an die "deutschen Opfer" erinnern, die angeblich durch "Ausländer" getötet wurden.

Quelle: 
[moskito] Fach- und Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
Datum: 
2019-07-13 00:00:00

Hitlergruß in Waidmannslust

Ein 54-jähriger, stark alkoholisierter Mann pöbelte in Waidmannslust Polizeibeamt_innen und Passant_innen an und zeigte dabei den Hitlergruß. Gegen 17:45 Uhr fuhr er mit seinem Fahrrad auf dem Radweg des Oraniendamms. Als eine Polizeistreife an ihm vorbeifuhr, streckte er ihnen den „Mittelfinger“ entgegen, worauf sie ihn anhielten und kontrollierten. Währenddessen hob er mehrmals den rechten Arm zum „Hitlergruß“ in Richtung einer Personengruppe auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 1574 vom 29. Juni 2019
Datum: 
2019-06-28 00:00:00

Sexuelle Belästigung und schwulenfeindliche Bedrohung am Tegeler See

Am Badestrand am Tegeler See wurde eine größere Gruppe von drei Männern sexuell belästigt, sexistisch und schwulenfeindlich beleidigt und bedroht. Die Gruppe von neun Erwachsenen, Frauen und Männern, und einem Kind kam gegen 18:30 Uhr zur Strandbucht am Tegeler See, wo bereits drei alkoholisierte Männer saßen. Sie beobachteten, wie einer der Männer im Alter von etwa 28 bis 36 Jahren zu einer dritten Gruppe ging, die sich gerade gegenseitig fotografierte, sich aufdrängte, um mit auf einem Foto zu sein, und den Gruß der extrem rechten Grauen Wölfe machte.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2019-06-16 00:00:00

Schwulenfeindliche Beschimpfung im Märkischen Viertel

An einer Bushaltestelle in der Schorfheidestraße im Märkischen Viertel beschimpften sich Jugendliche gegen 18 Uhr schwulenfeindlich mit Äußerungen wie "Ih, ne Schwulette!".

Quelle: 
Integrationslotsinnen Reinickendorf
Datum: 
2019-02-27 00:00:00

Rassistische Pöbelei am Kurt-Schuhmacher-Platz

Gegen 9 Uhr morgens äußerte sich ein Mann an einer Bushaltestelle am Kurt-Schuhmacher-Platz in Reinickendorf-West rassistisch über Migrant_innen. Unter anderem sagte er, sie sollten dorthin zurückgehen, wo sie herkämen. Er war in der Vergangenheit bereits mehrfach durch rassistische Äußerungen aufgefallen.

Quelle: 
Integrationslotsinnen Reinickendorf
Datum: 
2019-06-04 00:00:00

Europawahlkampf in Reinickendorf

Während des Europawahlkampfes warben in Reinickendorf mehrere Parteien mit diskriminierenden In-halten um Stimmen. Die NPD hängte vor allem in Reinickendorf-Ost, u. a. entlang der Aroser Allee, Gothard- und Emmenthalerstraße, Plakate auf. Mit Slogans wie „Grenzkriminalität – Nicht mit uns“ und „Wir sind der Impfstoff gegen Asylbetrug“ verbreitete sie wieder das rassistische Stereotyp des „kriminellen Ausländers“. Auch ein Plakat, das im Rahmen der „Schutzzonen“-Kampagne zu verorten ist, nimmt auf dieses Feindbild Bezug.

Quelle: 
Recherchen des Register Reinickendorf
Datum: 
2019-05-26 00:00:00

Antisemitische Sprüherei in Reinickendorf-West

Gegen 21 Uhr sprühte ein 17-Jähriger den antisemitischen Schriftzug „Jude Zyklon - B“ auf ein Klettergerüst auf einem Spielplatz in der General-Barby-Straße in Reinickendorf-West. Eine Person beobachtete ihn dabei und arlarmierte die Polizei.

Quelle: 
Polizeimeldung Nr. 1459 vom 17. Juni 2019
Datum: 
2019-06-16 00:00:00

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