Reinickendorf

Auswertung 2020 für den Bezirk Reinickendorf

Das Register ist eine Dokumentationsstelle für (extrem) rechte und diskriminierende Vorfälle, die sich in Reinickendorf ereignen. Diese Vorfälle werden von Bürger:innen des Bezirks gemeldet. Dafür können verschiedene Anlaufstellen, die über den Bezirk verteilt sind, genutzt werden. Auch eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Register ist möglich. Die Koordinierungsstelle des Registers sammelt, veröffentlicht und wertet alle gemeldeten Vorfälle aus. Die Idee, ein Register im Bezirk aufzubauen, wurde zunächst 2005 in Pankow entwickelt.

Antisemitische Beleidigungen in der U6

Gegen 21.15 Uhr öffnete ein Fahrgast in der U-Bahnlinie 6 auf Höhe des Bahnhofes Holzhauser Straße seine Hose und urinierte auf Sitze und den Boden der U-Bahn. Anwesende Fahrgäste, die den Vorfall bemerkten, forderten den 72-Jährigen zum Verlassen der U-Bahn an der nächsten Haltestelle, Bahnhof Borsigwerke, auf. Am U-Bahnhof beleidigte der Fahrgast die Zeug:innen antisemitisch in Anwesenheit der herbeigerufenen Polizei. Gegen den Fahrgast wurde ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet.

Quelle: 
Register Reinickendorf
Datum: 
2021-03-12 00:00:00

LGBTIQ*-feindlicher Angriff im Märkischen Viertel

Gegen 14:10 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann im Senftenberger Ring im Märkischen Viertel aus einer Gruppe von 6 unbekannten Männern heraus aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt, von hinten in die Beine getreten und geschlagen.

Quelle: 
ReachOut
Datum: 
2020-08-18 00:00:00

Rassistischer Angriff und Beleidigung in der U-Bahn in Wittenau

Eine Schwarze und eine PoC-Person werden in der U-Bahn rassistisch motiviert gewaltvoll angegriffen und beleidigt.

Quelle: 
EOTO
Datum: 
2020-04-06 00:00:00

Antimuslimische Beleidigung durch Krankenhauspersonal in Tegel

Ein älterer Herr wurde nach einem Unfall im Krankenhaus behandelt. Er teilte dem Pflegepersonal mit, dass er ein Medikament nicht vertrage. Daraufhin sagte die Pflegerin, dass er, "wenn es ihm nicht gefällt, er sich in der Türkei behandeln lassen könne."

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-11-07 00:00:00

Antimuslimischer Übergriff in Supermarkt

Eine Muslima wurde in einem Supermarkt von einer Frau absichtlich mit dem Einkaufswagen angefahren und beschimpft. Die Begleiterin der Frau beschimpfte die Muslima ebenfalls und stellte sich drohgebährdend vor sie hin.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-10-05 00:00:00

Arbeitsverlust (Kündigung) aufgrund von antimuslimischen Rassismus im Märkischen Viertel

Eine Mitarbeiterin einer Apotheke wurde durch eine Kollegin antimuslimisch diskriminiert. Darauf angesprochen, stritt die Kollegin den Sachverhalt ab und bezeichnete die Mitarbeiterin u.a. als zu empfindlich. Wenn die betroffene Mitarbeiterin ihre Erfahrungen mit rassistischen Kund:innen teilte, um Bestätigung zu finden, antwortete die Kollegin ebenfalls, sie solle "doch nicht so empfindlich sein".

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-08-15 00:00:00

Antimuslimischer Angriff in Schule

In einer Schule wurde einer Muslima das Kopftuch weggezogen.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-08-27 00:00:00

Antimuslimische Diskriminierung am Tegeler See

Zwei junge, kopftuchtragende Muslima wurdem beim spazierengehen am Tegeler See von einem älteren Mann rassistisch diskriminiert: Er fuhr auf einem Fahrrad vorbei und sagte "Ausländer raus".

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-08-18 00:00:00

Rassistischer Angriff im Supermarkt

Gegen 14.40 Uhr wurde ein 48-jähriger Mann, der an einer Supermarktkasse in der Emmentaler Straße einen unbekannten Mann um Abstand gebeten hat, rassistisch beleidigt, bedroht und geschlagen.

Quelle: 
ReachOut Berlin
Datum: 
2020-04-14 00:00:00

Seiten

Subscribe to RSS - Reinickendorf