Reinickendorf

Bedrohung bei Bürgersprechstunde in Alt-Reinickendorf

In einer Bäckerei in Alt-Reinickendorf fand am nachmittag zum zweiten Mal eine sogenannte Bürgersprechstunde statt, für die seit Februar in einem sozialchauvinistischen Flyer geworben worden war. Es nahmen etwa 15 Personen daran teil. Als drei Personen dazu kamen und einer von ihnen kritische Fragen zur Verwendung des Begriffs „asozial“ im Flugblatt stellten, standen drei Teilnehmende auf, unterbrachen die Sitzung und kamen bedrohlich und gestikulierend auf ihn zu. Mit beschwichtigenden Gesten seitens der Besucher_innen konnte die brenzlige Situation entschärft werden.

Quelle: 
Bürgerbüro Hakan Taş
Datum: 
2019-03-13 00:00:00

Flüchtlingsfeindliches Verhalten in Tegel-Süd

Am frühen morgen wurden geflüchtete Familien in einem Bus in Tegel-Süd diskriminierend behandelt. Ein Zeuge beobachtete, wie mehrere Familien an einer Haltestelle vor einer Unterkunft für Geflüchtete in den sehr vollen Bus einstigen. Eine Familie wollte einen Kinderwagen an dem, für Kinderwagen vorgesehenen Platz abstellen. Ein Mann, der auf einem der Klappsitze saß, und den Platz blockierte, stand aber nicht auf. Der Zeuge und sein Begleiter mischten sich ein, der Fahrer und andere Fahrgäste ignorierten die Situation jedoch.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2019-02-13 00:00:00

Rassistische Musik in der S-Bahn Richtung Tegel

In der S 25 Richtung Tegel spielten zwei Männer spät abends laut menschenverachtende Musik ab. Eine Augenzeugin, die bereits in der sehr leeren Bahn Richtung Teltow allein in einem Wagen saß, beobachtete, wie am S-Bahnhof Heiligensee zwei Männer dazuzustiegen. Die Männer nahmen einige Meter von ihr entfernt Platz. Sie spielten auf ihnen Handys rechtsextreme Inhalteso laut ab, dass für die Augenzeugin jedes Wort verständlich war. Unter anderem wurden verschiedene Versionen des Liedes “10 kleine N…lein” abgespielt, unter anderem auch eine, in der es um “10 kleine Flüchtlingskinder” ging.

Quelle: 
Meldung einer Einzelperson
Datum: 
2019-04-19 00:00:00

JN-Plakat in Reinickendorf-Ost

In einem U-Bahnhof in der Nähe der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost wurde in Zusammenhang mit einem Infostand der NPD ein Plakat ihrer Jugendorganisation JN aufgehängt, das eine diffuse Bedrohung der "eigenen" "Identität" heraufbeschwört.

Quelle: 
Register Reinickendorf
Datum: 
2019-03-23 00:00:00

NPD-Flugblätter in Wittenau

Anhänger_innen der NPD Reinickendorf verteilten in der Tessenowstraße in Wittenau Flugblätter gegen den Bau von Unterkünften für Geflüchtete am Paracelsus Bad und auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik.

Quelle: 
Register Reinickendorf
Datum: 
2019-03-20 00:00:00

NPD-Infostand in Reinickendorf-Ost

Die NPD-Reinickendorf führte mit Unterstützung von Mitgliedern ihrer Jugendorganisation JN einen Infostand vor der Einkaufspassage in der Residenzstraße in Reinickendorf-Ost durch. Der Infostand fand im Rahmen des beginnenden Europa-Wahlkampfes statt. Insgesamt verteilten mindestens vier Personen Werbematerial für die NPD, darunter die extrem rechte Monatszeitung „Unabhängige Nachrichten“. Mit der Parole "Asylbetrug macht uns arm!" auf einem Aufsteller machten sie Stimmung gegen geflüchtete Personen.

Quelle: 
Register Reinickendorf
Datum: 
2019-03-23 00:00:00

Propaganda der Identitären Bewegung in Tegel

Mitglieder der extrem rechten sogenannten "Identitären Bewegung" hängten früh morgens am Eingang zum Tunnel der Autobahn 111 in Alt-Tegel ein weißes Transparent mit rassistischer Parole auf. Darauf war auch das Symbol der Gruppierung, der griechische Buchstabe Lamda im Kreis, sowie ihre Farbkombination schwarz-gelb zu sehen.

Quelle: 
Register Lichtenberg
Datum: 
2019-02-21 00:00:00

Homofeindliche Schmierereien in Wittenau

In der Roedernallee in Wittenau wurden homofeindliche Schmierereien bemerkt, die von Unbekannten auf zwei Stromkästen angebracht worden waren. In weißer Farbe auf blauem Grund stand dort "Homos". In roter Farbe stand darunter "FCU" bzw. "1. FCUnion". Offenbar waren die Schmierereien von Anhänger_innen des Fußballvereins FC Union angebracht worden, um Hertha-Anhänger_innen zu beleidigen. Es wurde Anzeige erstattet.

Quelle: 
Regenbogen Reinickendorf e.V.
Datum: 
2019-04-02 00:00:00

Jahresbericht 2018 des Register Reinickendorf veröffentlicht

Das Register Reinickendorf veröffentlichte am 6. März 2019 seinen Jahresbericht für das Jahr 2019. Im Bezirk Reinickendorf stiegen die registrierten Vorfälle leicht von 107 im Vorjahr auf 114 im Jahr 2018 an. Die Zahl der Angriffe lag mit 12 so hoch wie im Jahr 2016. Rassismus war wieder das häufigste Motiv. Die vollständige Auswertung kann als PDF heruntergeladen werden.

Antiziganistische Leistungsverweigerung in Reinickendorf

In Reinickendorf wurden einer rumänischen Familie aus antiziganistischer Motivation Leistungen verweigert.

Quelle: 
Amaro Foro
Datum: 
2018-11-28 00:00:00

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