Vorstellung der Zahlen zu antimuslimischem Rassismus
Das Recherche- und Dokumentationsprojekt zu antimuslimischem Rassismus in Berlin (REDAR) und die Berliner Register planen drei Termine anlässlich des Tages gegen antimuslimischen Rassismus.
Das Recherche- und Dokumentationsprojekt zu antimuslimischem Rassismus in Berlin (REDAR) und die Berliner Register planen drei Termine anlässlich des Tages gegen antimuslimischen Rassismus.
Online-Austausch zum IDAHOBIT 2023 mit L-SUPPORT und den Berliner Registern am 22. Mai 2023, von 17.00 bis 18.30 Uhr. Unsere Themen sind: Queerfeindlichkeit in Zahlen: Der Blick auf Berlin, Gewaltprävention und Beratung für Betroffene, Mental Health für FLINTA*, Offene Fragen und Gespräch. Melde dich an!
Im Jahr 2022 erfassten die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 4.156 Vorfälle (2021: 4.841) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem, behindertenfeindlichem und antifeministischem Hintergrund. Das ist ein Rückgang von ca. 700 Vorfällen und 14 Prozent weniger gegenüber dem Vorjahr. Im Durchschnitt wurden pro Tag ca. 11 Vorfälle dokumentiert. Alle Vorfallsarten gingen zurück. Lediglich bei Veranstaltungen und LGBTIQ*-feindlichen Vorfällen wurden steigende Zahlen verzeichnet.
Am 30.3.2023 veröffentlichen wir, die Berliner Register, unsere Ergebnisse für das Jahr 2022. Am Vormittag, gegen 11 Uhr wird es eine Online-Pressekonferenz geben. Um 17 Uhr laden wir alle Anlaufstellen, Kooperationspartner*innen und Interessierten zur Online-Veranstaltung ein.
Die Abgeordnetenhaus-Wahlen in Berlin wurden am 12. Februar 2023 wiederholt. Das ist ein Grund für die Berliner Register die Ergebnisse der Wahl mit dem abzugleichen, was über die Bezirke durch die Dokumentation von Vorfällen bekannt ist.
Die Berliner Register stellen das Gutachten der Koordinierung der Berliner Register für den Ausschuss zur Neuköllner-Anschlagsserie bereit (Untersuchungszeitraum 2009-2021).
Online-Austausch: Unsichtbarkeit von „Behinderung“ – Herausforderung für Beratung und Dokumentation
Jahresbericht 2021 der Berliner Registerstellen erschienen
Berlin-Artikel Jahresbericht 2021
Mittagstalk. Viele Berliner*innen, die von antimuslimischem Rassismus betroffen sind, stellen sich die Frage: Warum soll ich das melden?
Für das Jahr 2021 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 4841 Vorfälle (2020: 3822) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem und behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert.
Anfang des Jahres 2022 geht die Internetseite der Registerstellen neu an den Start. Im Unterschied zur alten Seite gibt es nun ein Onlineformular zur Eingabe von Vorfällen, die Projektvorstellung wurde in 15 Sprachen übersetzt und kann als Video in Gebärdensprache auf der Startseite angesehen werden. Die Chronik der Vorfälle ist weiterhin auf den Seiten der jeweiligen bezirklichen Registerstelle zu finden oder als gesamte Chronik einsehbar.
Am 8. Dezember 2021 veranstalteten die Berliner Register mit Antonia Bär und Sophie Rauscher die Online-Veranstaltung: „Sichtbar widersprechen - Queer Talk mit Kakao“. Sie sprachen über Vorfälle, bei denen LGBTIQ* Menschen gesellschaftlich ausgegrenzt werden.
Wir laden ein zum Online-Austausch zu LGBTIQ*feindlicher Gewalt in Berlin „Sichtbar widersprechen - Queer Talk mit Kakao“ am 8. Dezember 2021 um 18.00 Uhr mit den Podcaster*innen Antonia Bär und Sophie Rauscher und mit den Berliner Registern. Wir sprechen gemeinsam über Alltags-Diskriminierung gegen LGBTIQ* Menschen in Berlin.