Antisemitische Kundgebung am Rathaus Neukölln
Während einer Kundgebung am Rathaus Neukölln wurde die israelbezogener Antisemitismus geäußert.
Während einer Kundgebung am Rathaus Neukölln wurde die israelbezogener Antisemitismus geäußert.
Zwei asiatische Frauen betraten eine neu eröffnete Konditorei auf der Sonnenallee und wurden von einem Mann hinter der Theke mit "ni hao" und "ching chong" angesprochen. Die Frauen wiesen ihn auf den Rassismus in diesen Aussagen hin und verließen daraufhin den Laden.
In einem Mietshaus wurden zwei jüdische Personen antisemitisch diskriminiert. Nachdem sie ein Schreiben an ihre Nachbar*Innenschaft geschickt hatten, wurden NS-verherrlichende Symbole und Aussagen aus dem Schreiben in den Hausflur geschmiert.
In Neukölln fand eine rassistische Benachteiligung in einer Schule statt. Aus Datenschutzgründen werden keine Details veröffentlicht. Das Datum wurde zu Datenschutzgründen verändert.
In Neukölln fand eine rassistische Benachteiligung in einer Schule statt. Aus Datenschutzgründen werden keine Details veröffentlicht. Das Datum wurde zu Datenschutzgründen verändert.
Gegen 8:20 Uhr wurde eine Frau von einer unbekannten Frau aufgrund von antimuslimischem Rassismus mit dem Ellenbogen gegen die Schulter gestoßen.
An einem Aushang in einem Wohnhaus, in dem auch zwei jüdische Personen wohnen, wurde eine extrem rechte Kritzelei vorgefunden, die aus dem Schriftzug "Sieg heil" sowie einem Hakenkreuz bestand.
Einer asiatischen Frau wurde aus einem Auto an der Ecke Fuldastr./Sonnenallee zugerufen, ob sie Corona habe.
Ein unbekannter Mann beleidigte eine asiatische Frau an der Ecke Erkstraße/ Donaustraße. Vorausgegangen war, dass er die Frau mit "ni hao" angesprochen hatte und sie ihm daraufhin antwortete, dass das rassistisch sei.
Eine Person erhält eine antisemitische Zuschrift. Zum Schutz der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht.
In Neukölln erfuhr eine Frau auf dem Wohnungsmarkt rassistische Ausgrenzung. Das Datum wurde aus Datenschutzgründen geändert.
Ein Jobcenter in Neukölln verweigerte einer Frau eine Sozialleistung, indem es ihr eine Straftat beim Antrag unterstellte. Das Datum wurde aus Datenschutzgründen verändert.
Eine Frau die einen Beutel mit dem Logo des jüdischen Filmfestivals trug wurde von einem Mann mit den Worten "Scheiß Juden!" bezeichnet. Zuvor hatte sie den Mann, der auf seinem Balkon stand angelächelt und ihm einen guten Morgen gewünscht.
Ein Passant in der Schudomastraße rief unvermittelt und zu keiner erkennbaren Person "Früher war auch in der Dusche Gas. Passt gut auf beim Impfen." Zwei Zeug*innen, die zufällig in der Straße waren, reagierten laut und wiesen ihn an, ruhig zu sein. Der Mann betrat ohne Reaktion ein Haus.
Unbekannte extrem rechte Täter brachten einen Aufkleber mit rechtsgerichtetem Inhalt an. Auf der Klebeseite war eine Rasierklinge angebracht.
Ein trans Mann erfuhr anti-Schwarzen Rassismus im eigenen sozialen Umfeld.
Die Familienkasse in Neukölln verweigerte einer Familie das Kindergeld. Sie verlangte zunächst unnötige Nachweise und stritten dann eine europarechtliche Verordnung ab.
Ein Polizist posiert auf Twitter mit Thin-Blue-Line-Symbol. Das Zeichen wird von der US- Rechten und der Polizei in den USA als Gegenbewegung zu Black Lives Matter verwendet. Das rassistische Patch ist auch in der Berliner Polizei offenbar verbreitet. Die Thin-Blue-Line-Fahnen sind auch in amerikanischen Alt-Right-Kreisen beliebt und wurden etwa auch von Trump-Anhängern beim Sturm auf das Kapitol getragen.
Ein jüdisch-israelischer Betroffener wurde erneut mit antisemitischen Aussagen in der Physiotherapie konfrontiert. Der Physiotherapeut äußerte gegenüber dem Betroffenen bereits bei einer Behandlung einige Wochen vorher NS-relativierende Aussagen und Vorurteile über orthodoxe Jüdinnen_Juden. In der Zwischenzeit wurde der Betroffene von anderen Angestellten des Therapiezentrums behandelt. Am 19. Februar wurde er zum zweiten Mal diesem Physiotherapeuten zugewiesen. Schon bald kam das Thema auf den langsamen Impffortschritt in Deutschland. Dabei äußerte der Betroffene die Vermutung, Deutschland möchte sich vorbildlich Europa und der Welt gegenüber zeigen. Das kommentierte der Therapeut mit "Es reicht schon, was haben wir uns immer zu rechtfertigen?" Der Betroffene verwies auf NS-Verbrechen, woraufhin der Therapeut sagte: "Holocaust, Holocaust, ich bin schon satt von dem Scheiß-Holocaust." Der Betroffene bestand darauf, das Thema zu wechseln und meldete dem Therapiezentrum später, dass er nicht mehr von diesem Mitarbeiter behandelt werden möchte.
Auf zwei Altglas-Containern in Mariendorf wurden antisemitische Schmierereien vorgefunden. In beiden Fällen wurde "Juden-Union" geschmiert.