Aufkleber gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten
In der Konrad-Wolf-Str. wurde ein Aufkleber mit dem Schriftzug "Nieder mit der roten Pest" entdeckt. Dieser kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.
In der Konrad-Wolf-Str. wurde ein Aufkleber mit dem Schriftzug "Nieder mit der roten Pest" entdeckt. Dieser kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.
Die Gedenktafel für Max und Hertha Naujocks im Wartenberger Weg wurde zerstört. Das Ehepaar versteckte im Nationalsozialismus verfolgte (jüdische) Menschen. Die Gesichter der beiden wurden beklebt und das Bild zerkratzt. Die Tafel wurde von der Stützstrebe gelöst und es wurde scheinbar versucht, die Stele auszugraben. Bereits im Jahr 2013 wurde die zwei Jahre zuvor eingeweihte Gedenktafel beschädigt und konnte im Jahr 2015 wiederhergestellt werden.
An der Ecke Vincent-Van-Gogh-Straße / Welsestraße wurde an einer Straßenlaterne ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift "Heimat schützen - Familie - Volk - Identität" gesehen und entfernt.
Auf dem Spielplatz Am Berl wurde auf einer Tischtennisplatte der Schriftzug "Nazi Kiez" entdeckt und entfernt.
In den Toiletten-Räumlichkeiten einer Schule in Hohenschönhausen wurden gegen politische Gegner*innen der extrem rechten Szene gerichtete Aufkleber eines Neonazi-Versandes in den Farben der Reichsfahne entdeckt und entfernt. Zudem wurde die Zahlenkombination "1161" auf eine Tür geschmiert. Die Zahlenkombination „1161“ richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten und meint "Anti-antifaschistische-Aktion". Außerdem wurden auf einer Fensterscheibe ebenfalls die Zahlenkombination "1161", "AfD" und das N-Wort in teils mehrfacher Ausführung in eine Papierfläche geritzt.
In der Weitlingstraße wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "FCK Antifa" gesehen und entfernt. Dieser richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
An der Tram-Haltestelle Zingster Straße / Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber gesehen und unkenntlich gemacht, auf dem der Slogan "Döp dödö döp" abgebildet war - eine Anspielung auf den Gigi d'Agostino-Song „L’amour toujours“ (Sylt-Song), der im Sommer 2024 mit einer verfremdeten Version, die rassistische Parolen enthielt, neue Bekanntheit erlangte. Der Aufkleber stammt aus einem extrem rechten Online-Versandhandel.
An der Fensterscheibe im Außenbereich eines Jugendclubs in Hohenschönhausen-Nord wurde ein eingeritzes "DJV" entdeckt. Dieses Kürzel wird von der Neonazigruppierung "Deutsche Jugend Voran" verwendet.
Zudem wurden in den vergangenen Wochen, und auch schon davor, wiederholt politische Aufkleber aus dem rechten Fußball- und Parteienspektrum im Außenbereich des Jugendclubs entdeckt und überklebt.
An der Tram-Haltestelle Landsberger Allee/Rhinstraße wurde der rassistische Schriftzug "Ukraineschweine raus" und ein Aufkleber mit der Aufschrift "We hate Antifa" entdeckt.
In der Wustrower Straße wurde an einem Stromhäuschen zwei Plakate der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt, die sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten richten (Aufschrift: "Kampf der Rotfront").
An der Tram-Haltestelle Zingster Straße/Ribnitzer Straße wurde ein Aufkleber vom extrem rechten Verein "Ein Prozent" gefunden und entfernt. Dieser zeigt weiße Kinderhände, die sich aus einem Abgrund aus Regenbogenfarben emporrecken und darauf ist zu lesen: "Keine Gender-Ideologie in Schulen und Kitas! Finger weg von unseren Kindern!". Diese Aussage kann als LGBTIQ-feindlich verstanden werden.
In Wartenberg, am Schweriner Ring, wurde in die Kühlerhaube eines Autos ein großes Hakenkreuz geritzt.
Am Tag darauf wurden weitere beschädigte Autos gemeldet. Insgesamt wurden 8 Autos mit Hakenkreuzen versehen.
Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurde ein Hakenkreuz in eine Säule geritzt.
In einer Schule in Hohenschönhausen zeigte ein 12-Jähriger einen Hitlergruß. Datum und Ort des Vorfalls wurden anoymisiert.
An der Ecke Hauffstraße /Pfarrstraße wurde der Schriftzug "1161" entdeckt. Die Zahlenkombination steht für "Anti-Antifaschistische Aktion".
Am 8. Mai 2025 wurde eine Mitarbeiter*in des Museums Karlshorst von einer Besucherin als Ukrainer*in beschimpft. Zudem wurde ein ausgedrucktes und gebundenes Exemplar der Ausstellungstexte zur neuen Fotoausstellung, welches in ukrainischer Sprache erschienen ist, heimlich zerrissen, unbrauchbar gemacht und danach demonstrativ auf einem Tisch auf der Museumsterrasse abgelegt. In beiden Fällen ist von einer antislawischen, rassistischen Tatmotivation auszugehen.
Auf einem Mülleimer im Fennpfuhlpark wurden Schriftzüge entdeckt und teilweise unkenntlich gemacht, die sich gegen politische Gegner*innen richten und teils antisemitisch sind ("Judenantifa" und "1161").
In der Wönnichstraße wurde ein antifeministischer Aufkleber mit der Aufschrift "gender mich nicht voll" entdeckt und entfernt. Dieser kommt aus einem extrem rechten Versandhandel.
An der Tramstation Rüdickenstr. wurde ein Aufkleber von "Der III. Weg" entdeckt und entfernt.
An der Ecke Falkenberger Chaussee / Welsestraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
An der Tramhaltestelle Welsestraße wurde ein Aufkleber der extrem rechten Band "Kategorie C" mit der Aufschrift "Antifa halt's Maul" gesehen und unkenntlich gemacht.
An der Tram-Haltestelle Oberseestraße wurden etwa ein Dutzend extrem rechte Aufkleber entdeckt und entfernt. Darunter war ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Abschieben schafft Wohnraum".
In der Hagenstr. wurde ein Aufkleber der extremen Rechten entdeckt und entfernt. Er richtet sich gegen die Antifa.
An der Ecke Oderbruchstraße / Landsberger Allee wurde über einen Juso-Aufkleber zum Thema Migration ein Aufkleber mit Deutschlandflagge und der Aufschrift "Patriotische Aktion" geklebt, dieser wurde wieder abgekratzt.
An der Haltestelle Oberseestr. wurden mehrere Aufkleber der extremen Rechten entdeckt. Darunter auch ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift: "Abschieben schafft Wohnraum", sowie ein weiterer Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel mit der Aufschrift: "Grüne an die Ostfront".
Zudem wurde in der Konrad-Wolf-Straße Ecke Oberseestraße auf einem Altkleidercontainer eine aufgesprühte Deutschlandfahne in Kombination mit dem gegen Antifaschist*innen gerichteten Zahlencode "1161" gemeldet. Darüber hinaus wurde auf dem Container auch das rassistische und verbotene "White Power"-Symbol bzw. ein Keltenkreuz aufgesprüht und unkenntlich gemacht.
An der Ecke Sophienstraße / Wönnichstraße wurde ein rassistischer Aufkleber entdeckt. Auf diesem ist der Slogan "Remigration? Na klar!" zu lesen. Das Schlagwort "Remigration" verweist auf die Forderung der Neuen Rechten nach zwangsweiser Abschiebung von Personen, die als "nicht-deutsch" angesehen werden. Der Aufkleber wurde entfernt.
Zudem wurde auf einem Fallrohr in der Pfarrstraße ein Aufkleber gesehen und überklebt, der sich gegen politische Gegner*innen richtet. Er zeigt einen Wehrmachtssoldaten auf Schwarz-Rot-Goldenem Untergrund.
In der Johann-Jacob-Engel-Straße in Falkenberg wurden zahlreiche Aufkleber der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg" entdeckt.
In der Konrad-Wolf-Str. wurden zwei Aufkleber entdeckt, die der extremen Rechten zuzuordnen sind. Ein Aufkleber titelt: "Abschieben schafft Wohnraum, kriminelle Ausländer raus". Der andere zeigt einen QR-Code zu einem extrem rechten Versandhandel.
Im Park Herzberge wurde folgende Schmiererei gemeldet: "Am Israel Chai. Hamass wird sterben". Bei dem Wort "Hamass" wurde der Buchstabe "S" in der Schreibweise der "Schutzstaffel" des Nationalsozialismus geschrieben.
Auf einen Weg im Nibelungenpark wurde ein großes Hakenkreuz gesprüht.
Auf einem Bolzplatz an der Ecke Sophienstraße / Wönnichstraße wurde der Schriftzug "1161" entdeckt. Dieser richtet sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
An einem Gleis am S-Bahnhof Lichtenberg wurden Aufkleber mit der Aufschrift: "Hier wurde linke Propaganda überklebt. Antideutsche Vereinsstrukturen trockenlegen" gesehen und entfernt. Sie stammen aus dem einem extrem rechten Versand.
Am Betriebsbahnhof Rummelsburg wurden extrem rechte Zahlencodes auf Wände geschrieben: "88" steht für "Heil Hitler" und "1161" steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Rüdigerstr. wurden zahlreiche Schmierereien gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten mit dem Zahlencode "1161" entdeckt und entfernt.
In der Hohenschönhauser Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. Er trug die Aufschrift: "Weiblichkeit statt Feminismus", in Frakturschrift, und zeigte eine blonde Frau, die ein blondes Baby auf dem Arm hielt.
An der Darßer Str./Hansastr. wurde der Zahlencode "1161" an eine Häuserwand und auf zwei Stromkästen geschrieben. Dieser steht für "Anti-Antifaschistische Aktion" und richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten. Auch an der Tram-Station Zingster Straße/Ribnitzer Straße wurde der Zahlencode "1161" zweimal entdeckt, abenso wie an der Tram-Haltestelle Hansastraße/Malchower Weg. Dort war dieser unter dem Schriftzug "DJV" angebracht. "DJV" steht für "Deutsche Jugend Voran".
An der Tram-Haltestelle Zingster Straße/Ribnitzer Str. wurde außerdem ein NS-verherrlichender Aufkleber aus einem extrem rechten Online-Versandhandel entdeckt und überklebt.
An der Bushaltestelle "Barther Straße" in der Darßer Straße wurde auf einem Straßenschild ein Aufkleber mit der Aufschrift "Good Night Left Side" mit einer Gewaltdarstellung entdeckt.
In Lichtenberg wurde ein Radfahrer schwer körperlich angegriffen, nachdem er behinderten- und schwulenfeindlich, sowie als politischer Gegner beleidigt wurde.
Der Radfahrer fuhr auf dem Gehweg und wurde dabei von einem jungen Mann gestoppt, der sich vor ihm aufbaute und ihn zum Absteigen drängte. Trotz einer Entschuldigung seitens des Fahrradfahrers und des Arguments, dass es hier keinen Radweg und nur eine Kopfsteinpflasterstraße gäbe, erzürnte sich der junge Mann zunehmend und bedrohte den Fahrradfahrer schließlich körperlich und beleidigte ihn behinderten- und homofeindlich, zunächst als "Spast", dann als "Schwuchtel". Aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes des Betroffenen sagte der Angreifer zudem: "Du bist doch auch so ein Linker, oder?" und "bestimmt kommst du auch nicht von hier, oder?". Einen Augenblick später zerschlug er die Sonnenbrille des Fahrradfahrers in dessen Gesicht. Daraufhin kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung und beide Beteiligten gingen zu Boden. Erst als ein Passant angerannt kam und den Angreifer von der betroffenen Person herunterzog, konnte die Situation beendet werden. Der Angegriffene erlitt bei der Auseinandersetzung ernstere Verletzungen, die operativ behandelt werden mussten und eine monatelange Krankschreibung zur Folge hatten.
Zum Schutz des Melders wurden Datum und genauer Ort des Vorfalls anonymisiert.
Im Eingangsbereich des Bahnhofs Lichtenberg wurde an einer Wand eine "SS-Rune" entdeckt.
In der Friedastraße wurde auf einer Häußerwand der Zahlencode "1161" entdeckt, der für "Anti-Antifaschistische Aktion" steht und sich gegen Gegner*innen der Extremen Rechten richtet.
In der Hohenschönhauser Straße wurde ein Aufkleber eines extrem rechten Online-Versandhandels entdeckt und entfernt. Er trug die Aufschrift: "Weiblichkeit statt Feminismus", in Frakturschrift, und zeigte eine blonde Frau, die ein Baby auf dem Arm hielt.
Im Volkspark Herzberge wurde ein Graffiti von "Der III.Weg" entdeckt.
Im Hausflur eines Wohnhauses im Sewanviertel wurden über mehrere Wochen immer wieder Hakenkreuze in den Putz geritzt. Die Wand wurde von der Hausverwaltung inzwischen überstrichen.
An einer Laterne am Nöldnerplatz wurde eine neonazistische Schmiererei entdeckt. Sie richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Wiecker Str. wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt. Dieser zeigt die Aufschrift: "Ich bin als Deutscher geboren & schulde der Welt einen Scheiss" sowie die Reichsflagge.
Zwei Neonazis provozierten u.a. mit „Good Night Left Side“-Shirt vor dem Eingang eines alternativen Jugend- und Kulturzentrums in Hohenschönhausen-Nord.
An einer Laterne am Nöldnerplatz wurde eine neonazistische Schmiererei entdeckt. Sie richtet sich gegen politische Gegner*innen der extremen Rechten.
In der Nähe des S-Bahnhofs Wartenberg wurde auf dem Boden eine Markierung gemalt. Diese zeigte einen Pfeil mit der Aufschrift "rechte Zone" in Richtung Wartenberg und einen entgegengesetzen Pfeil mit "Zeckenzone" in Richtung eines alternativen Jugendzentrums. In dieser Gegend kam es in der vergangenen Zeit zu mehreren Raumnahmeversuchen durch die extreme Rechte.
Eine Gruppe von Jugendlichen sprühte Graffiti und hörte Rechtsrock auf einem Spielplatz in Neu-Hohenschönhausen . Abends wurden am S-Bahnhof Wartenberg Jugendliche, die zu einem antifaschistischen Konzert im Kiez gehen wollten, von Neonazis bedrängt und fotografiert.
An der Tramhaltestelle "Alt-Hohenschönhausen" wurde ein Aufkleber in Reichsfarben mit einem Eisernen Kreuz und dem Slogan "Deutschland immer zuerst" entdeckt und entfernt.
In der Archenholdstraße wurde an der Fassade eines Wohnhauses eine "NRJ"-Schmiererei entdeckt. Die "NRJ" (Nationalrevolutionäre Jugend) ist die Jugendorganisation der neonazistischen Kleinstpartei "Der III. Weg".
An einem Stromkasten in der Siegfriedstraße Ecke Fanniger Straße wurde eine "Fuck Antifa"-Schmiererei entdeckt.
An der Tramhaltestelle Judith-Auer-Straße, sowie an der Landsberger Allee Ecke Franz-Jacob-Straße wurden antifeministische Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Diese titelten in Frakturschrift: "Weiblichkeit statt Feminismus" und zeigten eine Abbildung einer blonden Frau mit geflochtetenen Zöpfen, die ein Kind auf dem Arm hält.
Am Roederplatz wurde zudem an einem Mülleimer ein rassistischer Aufkleber mit der Aufschrift "Nix Yallah Yallah. Amtsprache ist hier Deutsch!" entdeckt und entfernt. Abgebildet ist zudem ein Mann mit Arbeitsschürze. Der Aufkleber war KI-generiert und verwies auf einen extrem rechten Telegramkanal.
Vor der Schwimmhalle Sewanstraße wurden mehrere Aufkleber entdeckt, die sich gegen Antifaschist*innen richteten und aus einem extrem rechten Versandhandel stammten.
Einer der Aufkleber titelte "Dumm, dümmer, Antifa". Ein anderer enthielt den Text "Antifa freie Zone" in Frakturschrift. Auf dem Sticker befanden sich drei durchgestrichene Abbildungen: ein Bild eines Punks, eine Antifa-Flagge sowie eine Figur, die eine nicht-binäre Person darstellen soll.
An der Tram-Haltestelle Hohenschönhauser Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel entdeckt und entfernt. Dieser titelte "Raus aus der Komfortzone!" und zeigte verschiedene Piktogramme: ein Megaphon, Boxhandschuhe, Bücher und eine Kurzhantel.
An der Tramstation Ahrenshooper Straße wurde ein Aufkleber aus einem extrem rechten Versandhandel gesehen und entfernt. Darauf war zu lesen: "Sei auf der richtigen Seite der Geschichte", in den Farben Schwarz, Rot und Weiß.
In der Johann-Jacob-Engel-Straße in Falkenberg wurden zahlreiche extrem rechte Aufkleber entdeckt. Diese enthielten rassistische Slogans wie "Make Germany White again", richteten sich gegen Geflüchtete, sowie gegen LGBTIQ*-Personen und politische Gegner*innen der extremen Rechten. Zudem klebten dabei diverse Aufkleber in Reichsfarben und Aufkleber der AfD.