Berlinweit

Pressemappe und Auswertung der Register-Ergebnisse 2020

Für das Jahr 2020 haben die Berliner Registerstellen gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen 3822 Vorfälle (2019: 3277) mit extrem rechtem, rassistischem, antisemitischem, LGBTIQ*-feindlichem, sozialchauvinistischem und behindertenfeindlichem Hintergrund dokumentiert.

Registerflyer in verschiedenen Sprachen

Zum Jahresende 2020 sind Selbstdarstellungsflyer der Berliner Register in verschiedenen Sprachen veröffentlicht worden.

Verschwörungsideologisches Netzwerk eines Berliner Künstlers enttarnt

Wie heute über das Redaktionsnetzwerk Deutschland bekannt wurde, teilte ein Berliner Künstler seit mehreren Monaten eine neue Verschwörungsideologie mit antisemitischen Inhalten und Anschlußfähigkeit an die extrem rechte Szene in über 140 getarnten Telegram-Kanälen mit ca. 1 Mio Followern, um Qanon-Anhänger*innen und andere anzusprechen.

Quelle: 
Redaktionsnetzwerk Deutschland
Datum: 
2021-04-08 00:00:00

Bedrohung einer politischen Gegnerin

An der Wohnungstür der Politikerin Ricarda Lang von B'90/Die Grünen wurde der Name auf ihrem Klingelschild rot durchgestrichen. Diese Drohung gegen eine politische Gegnerin deutete an, dass sie nicht mehr am Leben sei.

Quelle: 
Twitter 16.04.2021
Datum: 
2021-04-16 00:00:00

Einladung zum Pressegespräch am 30.3.2021

Zum Abschluss der internationalen Wochen gegen Rassismus laden die Berliner Register und das Projekt EACH ONE Antidiskriminierung zum Online-Pressegespräch am 30. März 2021 um 10:00 Uhr ein. Anlass der Pressekonferenz ist die Veröffentlichung der Ergebnisse der Dokumentationen der Projekte für das Jahr 2020.

Im Pressegespräch informieren Sie:

Diskriminierende Aussagen eines Vorgesetzten gegenüber seiner Mitarbeiterin

Eine Mitarbeiterin wird von ihrem Chef abgewertet, der ihr kulturelle Merkmale aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbilder zuschreibt. Außerdem spricht er ihr ihr Deutschsein ab.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-02-22 00:00:00

Diskriminierung an einer Berliner Schule

Eine Lehrkraft drängt einer Hijab tragenden Person rassistische Bemerkungen auf.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-01-06 00:00:00

Rassistische Beleidigung

Im Rahmen einer Auseinandersetzung im Autoverkehr wurde ein Mann aus einem anderen Auto heraus rassistisch beleidigt.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-04-29 00:00:00

Rassistische Unterstellung

Innerhalb eines beruflichen Gespräches mit einem Vorgesetzten war eine Hijab tragende Person nicht der Meinung ihres Vorgsetzten. Dieser entgegnete darauf: "Oh sorry, ich lege mich da lieber nicht mit dem Araberclan an." Die betroffene Person hat dem Vorgesetzten gegenüber deutlich gemacht, dass dies nicht nur eine Unterstellung sei, sondern auch rassistisch.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-02-20 00:00:00

Rassistische Beleidigung

Ein Mann äußert sich laut in einer Berliner U-Bahn und sagt, dass "alle Türken und Araber" keine Maske tragen würden. Diese Aussage ist aufgrund ihrer Pauschalisierung gegenüber einer großen Gruppe von Menschen rassistisch.

Quelle: 
Inssan e.V.
Datum: 
2020-06-24 00:00:00

Seiten

Subscribe to RSS - Berlinweit