Chronik für Register Tempelhof-Schöneberg

  • 29. Dezember 2018
    Am 29. Dezember zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate in der Tauentzienstraße vor einem Eingang ins Kadewe. Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.

    An diesem Abend wurden die Schilder von einem Passanten kritisiert, woraufhin eine dritte Person diesem in einem aggressiven Ton sagte, er solle den Mann mit den Schildern in Ruhe lassen. Der Passant rief die Polizei an. Als er auf die Polizei wartete, entfernte sich der Mann mir den Schildern langsam. Der Passant ging ihm hinterher, rief, dass gleich die Polizei kommen würde und er warten solle, und hielt den Mann mit den Schildern für einen Augenblick am Ärmel fest. Daraufhin versuchte dieser erfolglos, den Passanten mit einem seiner Schilder auf den Kopf zu schlagen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 20. Dezember 2018
    Am 20.12.2018 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Komturstraße der Buslinie M46 Richtung U Britz Süd eine rassistische Schmiererei ("Ausländer raus") entdeckt. Der Schriftzug wurde inzwischen entfernt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 18. Dezember 2018
    Am 18.12.2018 gegen 9.00 Uhr wurde auf einem Stromkasten am U-Bahnhof Westphalweg ein antimuslimischer Schriftzug ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. Dezember 2018
    Am 18.12.2018 wurden an einem Ampelmast und an einem Postkasten in der Ordensmeisterstraße Ecke Komturstraße in Tempelhof geschmierte Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 10. Dezember 2018
    Am 10.12.2018 gegen 12.30 Uhr wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Körtingstraße des M77 Richtung Waldsassener Straße eine Antimuslimische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 30. November 2018
    Eine 39-jährige Frau und ein 43-jähriger Mann werden gegen 16.30 Uhr in der Tauentzienstraße von einem 36-jährigen Mann aus antisemitischer Motivation bedroht. Der 36-Jährige versucht den 43-Jährigen zu schlagen.
    Quelle: ReachOut
  • 28. November 2018
    Die Sachbearbeiterin erklärt, zur abschließenden Bearbeitung des Antrags und zur Bewilligung sei es notwendig, die Detail-Fragen zum Arbeitsverhältnis zu klären. Der rumänische Antragsteller wird unvorbereitet einem Verhör unterzogen, wo er genaueste Angaben zu Arbeitsorten, Arbeitswegen, Adressen, Kolleg*innen, Farben von Fahrzeugen etc. machen muss. Die Sozialberaterin weigert sich, dieses Verhör übersetzend zu unterstützen und bittet darum, für solche Angelegenheiten Übersetzer zu bestellen. Sie wird daraufhin von der Sachbearbeiterin unter Druck gesetzt, sodass sie dann doch übersetzt.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 25. November 2018
    Am 25.11.2018 kam es in einer Bar in Schöneberg zu einer antiziganistischen Beleidigung. Der Besitzer der Bar verhielt sich einer Frau gegenüber unfreundlich, die nicht gut Deutsch sprach und am Automaten spielte. Als die Frau die Bar verließ, äußerte sich der Besitzer sehr herablassend und frauenverachtend und benutzte dabei das rassistische Z-Wort.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 24. November 2018
    Ein in Berlin bekannter Antisemit steht mit seinen Schildern mit Nazi-Definition und Ägypten zunächst vor dem KaDeWe (eine Meldung gegen 16:30), dann auf dem Weihnachtsmarkt Tauentziehnstr. 19 um 18 Uhr.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 17. November 2018
    In einer Bar in der Barbarossastraße in Schöneberg wurde am 17.11.2018 ein auf der Herrentoilette in die Tapete geritzter durchgestrichener Davidstern entdeckt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 16. November 2018
    Am 16.11.2018 wurde im Eingangsbereich eines Wohnhauses in Schöneberg, in dem mind. eine jüdische Person wohnt ein Hakenkreuz mit einer antisemitischen Schmiererei entdeckt ("JUDE, JUDE [unverständlich] LODZ").
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 11. November 2018
    An der Kreuzung Rubensstraße/ Rembrandtstraße in Friedenau werden unterschiedliche Sprühereien entdeckt. Darunter finden sich die Parolen „Antifa töten 88“ und „Kill AFA“.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 10. November 2018
    Am 10.11.2018 zeigte ein Mann mehrere Plakate vor einem Kaufhaus auf der Tauentzienstraße in Schöneberg. Die Plakate transportierten antisemitische und NS-relativierende Botschaften. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 9. November 2018
    Am 09.11.2018 gegen 12.45 Uhr wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle S Priesterweg des M76 Richtung S Lichtenrade ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 31. Oktober 2018
    Am 31.10.2018 gegen 22.20 Uhr wurden mehrere Gäste eines Lokals in der Motzstraße von zwei unbekannten Männern homophob beleidigt und mit Eiern beworfen.
    Quelle: Polizei Berlin 01.11.2018
  • 30. Oktober 2018
    Am 30.10.2018 wurden auf verschiedenen Parkbänken im Volkspark Mariendorf mehrere Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 22. Oktober 2018
    Bei einem Telefonat bzgl. eines Autoverkaufs am 22.10.2018 gegen 12.00 Uhr sagte der Anrufer / Interessent zu dem Mann der das Auto verkaufen wollte, dass man sich auf seine Aussagen verlassen könnte, weil er kein Ausländer sei.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Oktober 2018
    Am Bahnhof Südkreuz wird ein Aufkleber mit der Aufschrift „Freiheit statt Islam! Keine Kompromisse mit der Barbarei! Den Islam konsequent bekämpfen!“ entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 14. Oktober 2018
    Am Nachmittag des 14.10.2018 wird ein 50-jähriger Mann im Volkspark Mariendorf von einer unbekannten Hundehalterin rassistisch beleidigt und im Vorbeigehen gestoßen.
    Quelle: Reach Out / Tagesspiegel 14.10.2018
  • 11. Oktober 2018
    Bei einem Treffen für einen Autoverkauf am 11.10.2018 in Schöneberg machte der Verkäufer eine rassistische Bemerkung bzgl. des Umgangs mit Kaufinteressenten türkischer Herkunft.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 6. Oktober 2018
    Am 06.10.2018 fand ein verschwörungsideologisches Treffen der Gruppe Blauer Himmel in einem Restaurant am Bayrischen Platz in Schöneberg statt. Dabei sollte laut Ankündigung unter anderem über die EU als Motor der Vernichtung der weißen Rasse in Europa diskutiert werden.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 5. Oktober 2018
    Gegen 16.50 Uhr wird ein 54-jähriger Mann im Priesterweg von einem 28-jährigen Mann aus LGBTIQ-feindlicher Motivation beleidigt und angegriffen.
    Quelle: ReachOut
  • 29. September 2018
    Am 29.09.2018 kam es um 00.50 Uhr in der Oberlandstraße zu einer Sachbeschädigung, die sich gegen geflüchtete Menschen richtete.
    Quelle: Abgeordnetenhaus BERLIN, Drucksache 18/17 422 Schriftliche Anfrage
  • 26. September 2018
    In der Nacht vom 25.09. zum 26.09.2018 wurde ein 26-jähriger Mann in Alt-Tempelhof von einem 30-jährigen Mann aus rassistischer Motivation beleidigt und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin 26.09.2018
  • 24. September 2018
    Am 24.09.2018 kam es in der Alvenslebenstraße in Schöneberg zu einer antisemitischen Äußerung. Ein Mann lief mit einem Chai-Anhänger (bestehend aus den hebr. Buchstaben Chet und Yud, bedeutet "Leben") durch die Straße, als ein vorbeigehender Mann zu seiner Familie nachdem er den Anhänger gesehen hat, sagte: "Die Juden, die Juden".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 15. September 2018
    Als drei Mitarbeiter einer Migrantenselbstorganisation am Abend des 15.09.2018 in die S-Bahn am Bahnhof Innsbrucker Platz einsteigen, sagen Dutzende Hertha Fußballfans eine Parole: „…Schalalalala du [Z-Wort]…!“
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 12. September 2018
    Auf einem Fahrplan in einem S-Bahnhof der Linie S1 in Schöneberg wurde eine antimuslimische Schmiererei ("Moslem raus aus Berlin!") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. September 2018
    An einer Rolltreppe am U-Bahnhof Nollendorfplatz wird ein Aufkleber des sogenannten Nationalen Widerstands Berlin entdeckt auf dem „Horst Wessel - wir rächen Dich“ steht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. September 2018
    Ein 62-jähriger Mann wird gegen 11.05 Uhr in der Kleiststraße von einem 67-jährigen Mann rassistisch beleidigt und gestoßen.
    Quelle: Polizei Berlin, 12.12.2018
  • 4. September 2018
    Am 04.09.2018 wurde ein 23-jähriger Mann in der U7 am Bayrischen Platz von einem 37-jährigen Mann mit einem spitzen Gegenstand angegriffen. Der 23 Jährige hatte den Angreifer zuvor auf die rechte Symbolik seiner Tätowierung , einem eisernen Kreuz, angesprochen. Kurze Zeit später kursierten im Internet zahlreiche Falschmeldungen, die den Vorfall u.a. als Messerattacke eines muslimischen Mannes mit dem Tatmotiv Terror einstuften.
    Quelle: Berliner Kurier Online 07.09.18 / Vice Online 10.09.18
  • 1. September 2018
    Am frühen Morgen des 01.09.2018 wurde ein 32-jähriger Mann am Nollendorfplatz in Schöneberg aus einer Gruppe von Männern heraus rassistisch beschmipft, geschlagen und bestohlen.
    Quelle: Polizei Berlin 01.09.2018
  • 1. September 2018
    Am 01.09.18 wurde an der Tür der selbstverwalteten Jugendzentren Drugstore und Potse in Schöneberg extrem rechte Propaganda der Nationalen Sozialisten entdeckt und entfernt. Der Aufkleber fordert die Schaffung eines nationalen Jugendzentrums.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 1. September 2018
    Am 01.09.18 wurde auf den Sitzen der Bushaltestelle Skutaristraße des Bus 277 Richtung Hermannplatz eine Schmiererei mit dem Slogan "NAZI KIEZ" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 1. September 2018
    Am 01.09.18 wurde an der Bushaltestelle Dardanellenweg (Endhaltestelle) des Bus 282 ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 24. August 2018
    Am 24.08.18 wurde an einem Briefkasten der Deutschen Post in der Königstraße eine antimuslimische Schmiererei ("No Islam") entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 19. August 2018
    An der Kreuzung Rheinstraße/ Schmiljanstraße wird auf einem Kasten die mit Edding geschriebene Parole „Refugees not welcome“ entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. August 2018
    Ein 20-jähriger Mann wird gegen 5.30 Uhr in der Eisenacher Straße aus einer Gruppe von fünf Personen heraus aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation beleidigt. Der 20-Jährige wird von einem der Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
    Quelle: Polizei Berlin, 16.10.2018
  • 14. August 2018
    Am 14.08.18 gegen 10.00 Uhr wurden an der Bushaltestelle Körtingstraße des M77 Richtung Waldsassener Straße ein Hakenkreuz und eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 14. August 2018
    Am 14.08.18 wurden an der Bushaltestelle Friedenstr./Großbeerenstr. des M77 Richtung Waldsassener Str. ein Hakenkreuz und eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 13. August 2018
    In Tempelhof wird eine schwarze Frau von ihren Nachbarn über mehrere Monate hinweg kontinuierlich belästigt, unter Druck gesetzt und beleidigt. U.a. erhielt sie Briefe mit rassistischen Inhalten und es wurden Lebensmittel an ihre Fensterscheiben geworfen. Darüber hinaus wurde eines ihrer Kinder von einer Nachbarin angesprochen und gefragt: "warum sie und ihre Mutter nicht zurück dahin gehen, wo sie hergekommen sind".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. August 2018
    In einem U-Bahnwagen am U-Bahnhof Ullsteinstraße wird ein Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 29. Juli 2018
    Am 29.07.18 gegen 10.50 Uhr wurde ein 19-Jähriger an der Freiherr-vom-Stein-Straße Ecke Innsbrucker Straße von einem Mann aus einem Auto heraus homophob bedroht.
    Quelle: Polizei Berlin 29.07.2018
  • 22. Juli 2018
    Auch ein in Berlin bekannter Antisemit versuchte, das Straßenfest als Bühne zu nutzen. Der Mann zeigt regelmäßig an öffentlichen Plätzen und auf Demonstrationen Plakate mit NS-relativierenden Inhalten. Auf ihnen werden u.a. der Begriff „Nazi“ von „Nationalistisch Zionistisch“ abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Am Sonntag wurde der Mann kurz nach seinem Erscheinen durch die Verantwortlichen vom Gelände des Festes verwiesen. Nach einer kurzen Feststellung der Personalien durch die Polizei durfte er seine antisemitischen Schilder jedoch vor dem Eingang zum Fest zeigen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 21. Juli 2018
    Rund um das Motzstraßenfest werden am 21.07.2018 Sticker gefunden, auf denen "No Pride in Israeli Apartheid" zu lesen ist. Außerdem "Free Palestine.Tear down this wall! End Israeli Occuptaion".
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 19. Juli 2018
    Am 19.07.18 wurde auf einer Sitzbank der Bushaltestelle S-Bahnhof Priesterweg des Bus M76 Richtung U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz eine rassistische Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 17. Juli 2018
    Am 17.07.18 wurde am S-Bahnhof Priesterweg ein Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 14. Juli 2018
    Am 14. Juli zeigte ein Mann NS-relativierende Plakate an der Tauentzienstraße. Auf ihnen werden der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 8. Juli 2018
    Am 08.07.2018 kam es um 21.45 Uhr am Bayernring in Tempelhof zu einer rassistischen Beleidigung, die sich gegen geflüchtete Menschen richtete.
    Quelle: Abgeordnetenhaus BERLIN, Drucksache 18/17 422 Schriftliche Anfrage
  • 26. Juni 2018
    Am 26.06.18 wurde im Volkspark Mariendorf an einem Stein am Eingang ein Keltenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 26. Juni 2018
    Am 26.06.2018 wurde ein Israeli in der S-Bahn aus einer Gruppe von Männern heraus bedrohlich nach seiner Herkunft gefragt und dann bespuckt. Außer der Gruppe und dem Betroffenen befand sich niemand in dem Wagen. Am S-Bahnhof Tempelhof verließ die Gruppe die S-Bahn.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 17. Juni 2018
    Nach einem Abiball fahren die ehemaligen Schüler*innen mit einem Bus vom Platz der Luftbrücke bis zum Fehrbelliner Platz. Eine Gruppe Schüler*innen ruft mehrfach die Parole "Deutschland über alles!". Die Textzeile ist Teil der ersten Strophe des sogenannten Deutschlandliedes. Die dritte Strophe des Liedes ist die deutsche Nationalhymne. Das singen der ersten beiden Strophen ist nicht strafbar, ist aber als Ausdruck einer nationalistischen Einstellung zu verstehen.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 14. Juni 2018
    Im Bezirk Schöneberg hat ein rassistisch motivierter Angriff stattgefunden. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Datum der Tat.
    Quelle: ReachOut
  • 14. Juni 2018
    Am 14.06.18 in der Kurfürstenstraße in Schöneberg beleidigte ein Mann eine transsexuelle Frau homophob.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. Juni 2018
    Am 12.06.18 wurde auf einem Balkon eines Wohnhauses in der Ordensmeisterstraße in Tempelhof eine Kaiserreichsflagge entdeckt.

    Die Reichsflagge wurde im Kaiserreich verwendet, war aber bereits in der Weimarer Republik Erkennungszeichen rechter Organisationen und Parteien. Nach der Machtergreifung 1933 verwendeten die Nazis wieder die Schwarz-Weiß-Rote Fahne und ergänzten diese je nach Verwendung mit Eisernen Kreuzen und Hakenkreuzen.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. Juni 2018
    Für die Bearbeitung eines Antrags auf Leistungen nach SGB II eines rumänischen Arbeitnehmers wurde er aufgefordert Nachweise über die Einreise nach Deutschland von ihm und seiner Familie (z.B. Flugtickets in Kopie) einzureichen, obwohl die Anforderung solcher Dokumenten von Unionsbürger*innen nicht rechtmäßig ist.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 8. Juni 2018
    Im Fregekiez, am Breslauer Platz in Friedenau werden verschiedene extrem rechte Sprühereien entdeckt. Darunter sind Stromkästen und ein Parkautomat auf denen „88“, „Antifa verrecke“ und „Nazis wählen“ steht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 8. Juni 2018
    In einer Berlinweiten Aktion stellte die AfD vor den Bezirksrathäusern Kerzen und Schilder auf, die den Mord eines Geflüchteten an einem Mädchen instrumentalisieren, um gegen die Asylpolitik der Bundesregierung zu protestieren. Auch auf der Treppe vor dem Rathaus Schöneberg wurden Kerzen und ein entsprechendes Plakat entdeckt und entfernt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 25. Mai 2018
    Am 25.05.18 wurden auf den Sitzen der Bushaltestelle S Priesterweg des M76 und X76 Richtung Lichtenrade mehrere Hakenkreuze und der Schriftzug "Kanacken raus" entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. Mai 2018
    An der Kreuzung Hedwigstraße/Wielandstraße sind an einem Stromkasten und einem Parkautomaten die Parolen „Linksterror bekämpfen 88“, „Antifa Angreifen“ und „Antifa vergasen“ gesprüht.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 12. Mai 2018
    Ein Mann rumänischer Herkunft hatte vom Bezirksamt einen Platz in einer Wohnungsloseneinrichtung zugewiesen bekommen und benötigte vom Jobcenter die Übernahme der Unterbringungskosten. Diese wurde verweigert mit der Begründung, sein Arbeitsvertrag sei sicherlich gefälscht.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 25. April 2018
    Auf dem Weg zu der Kundgebung "Berlin trägt Kippa" wurde am 25.04.2018 eine Gruppe von sechs Personen in der Eisenacher Straße in Schöneberg von sechs Männern und einer Frau antisemitisch beleidigt, angegriffen und bespuckt. Vier der Betroffenen trugen Kippot, zwei von ihnen sichtbar eine Kette mit Davidstern.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 25. April 2018
    Am Abend des 25.04.2018 gerieten zwei Männer in der Goltzstraße in Schöneberg in einen Streit um einen Parkplatz, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Als ein junger Mann, der Kippa und Davidstern trug, als Zeuge zu der Auseinandersetzung hinzukam, wurde er von einem der Männer antisemitisch beleidigt.
    Quelle: Polizei Berlin 26.04.18 / Tagesspiegel Online 26.04.18
  • 24. April 2018
    Gegen 22.35 Uhr wird eine 37-jährige Transfrau in der Frobenstraße aus LGBTIQ*-feindlicher Motivation aus einem Auto heraus mit einer Flüssigkeit bespritzt.
    Quelle: ReachOut
  • 24. April 2018
    Eine wohnungslose Frau rumänischer Herkunft, die einen Antrag auf Unterbringung nach ASOG (Allgemeines Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Berlin ) gestellt hatte, wurde seitens der Sachbearbeiterin ohne eine schriftliche Erklärung in einer abweisenden Weise weggeschickt.   
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 19. April 2018
    Am 19.04.18 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle S Priesterweg des M76 und X76 ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 17. April 2018
    Am 17.04.18 gegen 14.30 Uhr wurde an einem Altkleidercontainer in Höhe der Bushaltestelle Lichtenrader Damm 254 der Buslinie M76 ein Aufkleber mit antimuslimischem Motiv entdeckt. Der Aufkleber zeigt einen Mann im Kaftan, der ein Maschinengewehr trägt und eine mit einer Burka bekleidete Frau mit Sprengstoff in der Hand. Daneben steht geschrieben: "Wir müssen draußen bleiben".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 15. April 2018
    Eine 30-jährige Frau, die mit Mutter und Schwester in der U-Bahn Linie 6 unterwegs ist, wird gegen 10.00 Uhr von einem 65-jährigen Mann aus rassistischer Motivation angeschrien und mit einem Ast auf den Kopf geschlagen. Andere Fahrgäste greifen ein und drängen den Täter am U-Bahnhof Ullsteinstraße aus der Bahn. Eine 54-jährige Zeugin erstattet Anzeige und kann den Täter später identifizieren.
    Quelle: Polizei Berlin, 21.06.2018
  • 13. April 2018
    Am 13.04.2018 gegen 13.00 Uhr wurde ein Mensch im Rollstuhl und seine Begleiterin an der Haltestelle Rixdorfer Str. / Ullsteinstr. der Buslinie 277 Richtung S+U Hermannstraße von der Fahrerin des Busses beschimpft. Die Fahrerin schrie die Begleiterin an, da diese sie anscheinend nicht über das Fahrziel informiert hatte, bevor sie den Mann im Rollstuhl in den Bus schob.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 12. April 2018
    Einer langjährigen Mieterin einer Genossenschaft in Tempelhof droht die Zwangsräumung. Die Mieterin hatte sich in den vergangenen Jahren mehrmals bei der Hausverwaltung über ihren Nachbarn wegen Diskriminierung und tätlicher Angriffe beschwert. Die Beschwerden wurden ignoriert und im Januar 2018 wurde die fristlose Kündigung ausgesprochen. Die Gründe für die Kündigung scheinen mit Blumenkästen auf der Fensterbank und zwei angeblich ausstehenden Monatsmieten die bereits beglichen wurden, vorgeschoben zu sein.
    Quelle: Register Reinickendorf / berlin.zwangsraeumungverhindern.org 12.04.2018
  • 10. April 2018
    Nach einem Streit über die Benutzung einer Grundstückseinfahrt am Lichtenrader Damm wurde eine 26-jährige Frau am 10.04.2018 gegen 21 Uhr von einem 49-jährigen Mann rassistisch beschimpft und angegriffen.
    Quelle: Polizei Berlin 11.04.18
  • 10. April 2018
    Am 10.04.2018 wurde auf einem Werbeplakat für die Jerusalem-Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin in der U1 folgende Schmiererei entdeckt: "Ich bin am ort Der größter SCHWEIN und Lass mich nur mit Juden ein! [Rechtschreibung so im Original]" Daneben drei Aufkleber mit "PIG" und "841"-Zeichen, unklar jedoch, ob das zur Schmiererei gehört.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 10. April 2018
    Einem Mann rumänischer Herkunft wurde am Schalter das Erstellen eines Bescheids über die unfreiwillige Arbeitslosigkeit verweigert. Obwohl er die ganzen notwendigen Unterlagen vorgezeigt hatte, wurde er weggeschickt mit der Begründung, dass er nicht ausreichend Deutsch spricht.
    Quelle: Amaro Foro e.V.
  • 3. April 2018
    Auf einer Taxifahrt wurde eine Frau in Berlin Tempelhof am 03.04.2018 durch den Fahrer unvermittelt mit antisemitischen Verschwörungsmythen konfrontiert. Die Frau beendete daraufhin die Fahrt.
    Quelle: Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
  • 1. April 2018
    Am späten Abend des 01.04.2018 wurde ein 21-jähriger Mann in der Waldsassener Straße in Marienfelde festgenommen. Er hatte zuvor zwei jeweils 51-jährige Passanten an einer Bushaltestelle rassistisch beleidigt und anschließend Äußerungen und Drohungen unbestimmt in die Umgebung gerufen. Auch gegenüber den alamierten Einsatzkräften benahm sich der Mann aggressiv und beleidigend.
    Quelle: Polizei Berlin 02.04.18 / Tagesspiegel Online 02.04.18
  • 24. März 2018
    Am 24.03.2018 gegen 13.45 Uhr zeigte ein Mann ein NS-relativierendes Plakat in der Nürnberger Straße in Schöneberg. Auf dem Plakat wird der Begriff "Nazi" von "Nationalistisch Zionistisch" abgeleitet und Zionist_innen als Faschist_innen bezeichnet. Der Mann zeigt seine antisemitischen Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.
    Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 24. März 2018
    An einer Tempelhofer Grundschule wurde ein jüdisches Mädchen in drei Fällen von Mitschülern herabgewürdigt und bedroht. Die Vorfälle ereigneten sich in den letzten drei Jahren. Da verschiedene Maßnahmen der Schulleitung die Situation des Mädchen nicht verbesserten, wendete sich der Vater an die Presse.
    Quelle: Tagesspiegel Online 24.03.18 / Berliner Zeitung Online 24.03.18
  • 20. März 2018
    Am 20.03.2018 wurde auf einem Sitz der Bushaltestelle Wilhelm-von-Siemens-Str. des M77 Richtung Waldsassener Str. ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt. Auf dem Sitz daneben stand geschrieben: "Islam is not welcome".
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. März 2018
    Am 16.03.2018 wurden im Diedersdorfer Weg in Höhe der ehemaligen Bezirksgärtnerei auf dem Asphalt und an zahlreichen Laternenmasten blaue Hakenkreuzschmierereien mit dem Zusatz "Heil" entdeckt. Die Schmierereien wurden inzwischen unkenntlich gemacht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 16. März 2018
    Mit einer Plakatkampagne auf großen Werbeflächen in Mariendorf versucht die AfD den Protest gegen einen geplanten Moscheebau in Alt-Mariendorf anzukurbeln. Auf den Plakaten ist eine Moschee neben der Mariendorfer Dorfkirche abgebildet mit der Überschrift "Keine Moschee in Alt-Mariendorf" und dem Zusatz "Islamisierung stoppen" Mit der rassistischen Kampagne wird das Bild der Gefahr durch eine vermeintlich drohende Islamisierung Deutschlands bedient und auf die im Grundgesetz verankerte Glaubens- und Religionsfreiheit abgezielt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 5. März 2018
    Am Breslauer Platz werden Aufkleber entdeckt und entfernt, die zu Gewalt gegen antifaschistisches Engagement aufrufen.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 19. Februar 2018
    Am 19.02.2018 gegen 18.00 Uhr beleidigte eine 54-jährige Frau eine 28-jährige Frau zunächst rassistisch und riss ihr anschließend ihre Burka vom Kopf. Die 28-Jährige wurde dabei am Kopf verletzt und verließ umgehend das Geschäft.
    Quelle: Polizei Berlin 20.02.18 / Berliner Morgenpost Online 20.02.18 / Tagesspiegel Online 20.02.18
  • 16. Februar 2018
    Am 16.02.2018 wurde auf den Sitzen einer Bushaltestelle in der Reiseckstrasse in Mariendorf ein geschmiertes Hakenkreuz entdeckt. Neben dem Hakenkreuz stand eine weitere Schmiererei ("Kanacken Raus").
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 11. Februar 2018
    Am 11.02.2018 zeigte ein Mann am S-Bahnhof Priesterweg einen Hitlergruß.
    Quelle: Register Steglitz-Zehlendorf
  • 29. Januar 2018
    Am 29.01.2018 wurde an der Haltestelle Alt-Tempelhof der Buslinie 246 Richtung Friedrich-Wilhelm Platz ein Aufkleber der Initiative "Ein Prozent" entdeckt. Darauf werden geflüchtete Menschen in deutscher und arabischer Sprache dazu aufgefordert, in ihre Heimatländer zurückzukehren.

    "Ein Prozent" ist eine rechtspopulistische NGO, die u.a. der "Identitären Bewegung" nahe steht.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 29. Januar 2018
    Im Rathaus Schöneberg wurde am 29.01.2018 ein Flugblatt des "Orden der Patrioten" und zwei an die Wand geschmierte Schriftzüge ("Orden der Patrioten") entdeckt. Die Schriftzüge befanden sich vor dem SPD Fraktionsbüro und vor dem Fraktionsbüro der Linken und wurden umgehend entfernt.
    Quelle: SPD Tempelhof-Schöneberg
  • 20. Januar 2018
    Am 20.01.2018 wurden in einer Zelle der Gefangenensammelstelle am Tempelhofer Damm drei Zeichen der Identitären Bewegung entdeckt. Das größte hatte einen Durchmesser von einem Meter, zwei weitere waren Handflächengroß.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 18. Januar 2018
    Am 18.01.2018 wurde um 16.30 Uhr am John-F.-Kennedy-Platz in Schöneberg eine Sachbeschädigung begangen, die sich gegen den/die politische/n GegnerIn und gegen geflüchtete Menschen richtete.
    Quelle: Abgeordnetenhaus BERLIN, Drucksache 18/17 422 Schriftliche Anfrage
  • 16. Januar 2018
    Am 16.01.2018 um 16.30 Uhr wurde am Hildegard-Knef-Platz in Schöneberg gegen geflüchtete Menschen gerichtete Propaganda entdeckt.
    Quelle: Abgeordnetenhaus BERLIN, Drucksache 18/17 422 Schriftliche Anfrage
  • 15. Januar 2018
    Am 15.01.2018 gegen 19.00 Uhr wurden drei obdachlose Männer auf dem U-Bahnhof Yorckstraße von einem unbekannten Mann angegriffen. Ein 50-jähriger Mann wurde ins Gesicht getreten und ein 36-jähriger Mann ins Gesicht geschlagen. Ein unbekannter Obdachloser wurde mit einem Gegenstand am Bein verletzt.
    Quelle: ReachOut, Polizei Berlin 16.01.2018
  • 9. Januar 2018
    Am 09.01.18 wurden vor dem Büro der Integrationsbeauftragten im Rathaus Schöneberg zahlreiche rechte Schmierereien und Aufkleber vorgefunden. Darüber hinaus wurden vor dem Büro der Beuaftragten für queere Lebensweisen und gegen Rechtsextremismus alle Informationsmaterialien zum Thema Queer entwendet.

    Es wurde eine Strafanzeige gestellt.
    Quelle: Register Tempelhof-Schöneberg
  • 2. Januar 2018
    Am 02.01.2018 gegen 15.30 Uhr wurden an einem Stromkasten in der Nürnberger Straße / Ecke Kurfürstenstraße je zwei geschmierte Hakenkreuze und SS-Runen entdeckt.
    Quelle: MBR
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