Chronik für Register Steglitz-Zehlendorf

  • 30. Dezember 2020
    Auf der AfD Steglitz-Zehlendorf Facebookseite wurden erneut rassistische Inhalte verbreitet. Dazu wurde u.a. die Willkommenskultur in Deutschland im Kontext von Silvester (und den sexistischen Übergriffen) gesetzt und tendenziöse Beiträge wie "wie rassistisch ist black friday" geteilt. Die Abschaffung des N-Wortes in einem Namen wurde von ihnen als "Luxusproblem" betitelt. Des weiteren war in anderen Beiträgen von Ökodiktatur und einem Vertrauensverlust in öffentlich-rechtliche Medien die Rede.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. Dezember 2020
    In der Weihnachtsausgabe des Trendmagazins ging es erneut um Heimat und Identität. Es wurde sich u.a. für ein "Europa der Völker" ausgesprochen und Trumps "heimatorientierte Politik" als positiv herausgestellt. Bereits ib der Vergangenheit ist der Herausgeber, Andreas Wild, zu Kontakten in die extreme Rechte sowie völkisch-rassistisches Gedankengut wie bspw. der "Umvolkungsidee" aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 29. Dezember 2020
    An einem Briefkasten vor dem Rathaus Wannsee wurde ein ca. 5cm großes Hakenkreuz entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Dezember 2020
    Am S-Bahnhof Sundgauerstraße wurde ein Plakat mit der Aufschrift "Islamistische Gefährder abschieben" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Dezember 2020
    In der Staatsreperatur veranstaltete Andreas Wild eine "alternative" Nachrichtensendung. Dort bezeichnete er den "Lockdown als Kriegserklärung an das eigene Volk". Des Weiteren vertrat er die Idee des Bevölkerungsaustausch während er über konstante Geburten sprach, die nur durch Migrant*innen, die "von Merkel ins Land geholt" wurden, garantiert würden. Im Kontext seiner Ausführung zur Geburtenpolitik sprach er über die Opferbereitschaft der Frauen* zur Erhaltung des Staates und des Volkes. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 18. Dezember 2020
    In Alt-Lankwitz feierte die NPD in einer Kneipe eine Anti-Corona-Feier.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf, Tagesspiegel
  • 16. Dezember 2020
    In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf mobbte ein Junge andere Kinder rassistisch, was sogar zu körperlichen "Angriffen" führte.
    Quelle: ADAS
  • 15. Dezember 2020
    Im Rahmen eines Seminars an der FU verwendeten mehrere Studierende das N*-Wort. Kritik daran wurde nicht zugelassen, was zum weiteren Gebrauch von diskriminierenden Äußerungen führte.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 11. Dezember 2020
    In der Wochenrundschau von Andreas Wild uns Dr. Robert Leonhardt wurde über angebliche Halbwahrheiten der öffentlich-rechtlichen gesprochen und diese als Propagandaapparat und "Feindsender" betitelt. Ebenso wurde die politische Seriösität angezweifelt. Des Weiteren wurde über Corona gesprochen und die Übersterblichkeit angezweifelt. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. Dezember 2020
    In der Wochenrundschau aus der Staatsreparatur mit Andreas Wild und Dr. Robert Leonhardt wurde u.a. über den AfD-Parteitag und die Verfassungskonformität der AfD im Kontext der Auseinandersetzung mit der Rede von Jörg Meuthen gesprochen. Ebenso wurden die Querdenken-Demos diskutiert und auch die Frage der Teilnahme, woraufhin Andreas Wild von seiner letzten Teilnahme berichtete. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 3. Dezember 2020
    In Zehlendorf wurde ein Fake Aufkleber, der sich gegen die SPD richtete entdeckt. Schon in der Vergangenheit gab es aus der extremen Rechten solche Druckerzeugnisse.
    Quelle: hassvernichtet
  • 2. Dezember 2020
    In einem Seminar an der FU kam es zur Reproduktion rassistischer Vorstellungen. Während im Seminar insgesamt versucht wurde zu differenzieren (bspw. durch gendern), traf dies nicht auf Migrant*innen zu und ihnen wurden bspw. kulturelle Eigenschaften zu geschrieben. Kritik daran wurde damit gekontert, dass man „bald Nichts mehr sagen dürfe". Nicht nur die fehlende Aufnahme von Kritik an diesen Umständen sowie der Vorstellung einer homogenen Masse gegenüberzustehen, währenddessen andere Gruppen differenziert betrachtet wurden, ist eine Form der Entpersonalisierung auf Grundlage rassistischer Stereotype. Ebenso die Vorstellung, dass einem durch die Regierung, „Political-Correctness", die versucht mit diskriminierender Sprache zu sprechen, aufgezwungen würde oder gar „die Migrant*innen" selbst dafür verantwortlich wären, dass man angeblich nichts mehr sagen dürfe ist problematisch und wird häufig als Argumentationsmuster von (extremen) Rechten genutzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. November 2020
    Auf der Facebookseite der AfD Steglitz-Zehlendorf wurde ein tendenziöser Beitrag zu George Soros geteilt. Soros wird von Antisemit*innen weltweit als Feindbild genutzt. Des Weiteren gab es einen anti-muslimischen Beitrag von Gottfried Curio, der geteilt wurde. Außerdem gab es weitere rassistische Posts.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 29. November 2020
    In der Straße am Beelitzhof ca. 10 an Laternenpfählen angebrachte rassistische Sticker von "Politaufkleber" entdeckt und entfernt. Motiv war durchgehend antimuslimischer Rassismus, wahrscheinlich als Kommentar auf die gegenüberliegende Gemeinschaftsunterkunft.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 25. November 2020
    Im Bereich der Potsdamer Chaussee / Lissabonallee / Lindenthaler Allee wurden Flyer der extrem Rechten "Identitären Bewegung" in die Briefkästen verteilt.
    Quelle: Berliner Register via Twitter
  • 18. November 2020
    In einem Seminar an der FU kam es zur Reproduktion rassistischer Stereotype. Die Studierenden wurden aufgefordert sich Kulturen zuzuordnen. Bereits die Vorstellung man könne sich in eine Kultur einordnen, ist einer gewissen Vorstellung des „Otherings" unterlegen, die einen Unterschied zwischen "wir" (der „deutschen" Kultur") und „die" aufmacht. Vernachlässigt wird hierbei, dass es auch innerhalb eines Landes wie Deutschland verschiedene Kulturen gibt und man nicht von einer Homogenität (sog. „deutschen Leitkultur") ausgehen kann.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. November 2020
    In der Staatsreparatur fand eine Veranstaltung, organisiert von Andreas Wild, zum Thema "Kriminalisierte Maskenlosigkeit - AfD zwischen Staatstreue und beschnittenen Bürgerrechten" statt. Unter den Teilnehmenden waren u.a. Sibylle Schmidt und Gunnar Lindemann. Die Veranstaltung wurde live gestreamt. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 16. November 2020
    Am Parteibüro der Linkspartei im Bezirk wurde eine Drohung mit der Aufschrift "SPD KPD DKP ANTIFA SOLID GRÜNE DIE LINKE (SED 2.0) Wir kriegen euch alle" geklebt. Die Polizei ermittelt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 10. November 2020
    In einem Online-Format veranstaltete Andreas Wild eine Veranstaltung zum Thema "Japan - Selbsterhaltung im Sturm von Demographie und Wanderungsdruck" mit einem. Referenten waren Dr. Robert Leonhardt und Ichiro Fukuda. Auch hier kam es zur Verbreitung rassistischer Stereotype u.a. in Bezug auf eine vermeintliche illegale Migration in das deutsche Sozialsystem. Die Veranstaltung wurde live aus der Staatsreparatur gestreamt. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 8. November 2020
    In der Schloßstraße/Grunewaldstraße kam es gegen 23.30, während einer Busfahrt zu einer rassistischen Beleidigung im Rahmen eines Streits zweier Männer. Der Staatschutz ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung vom 09.11.2020
  • 7. November 2020
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber von Q-Anon entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 2. November 2020
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber, der sich gegen Migrant*innen richtete entdeckt und entfernt
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. Oktober 2020
    In der Oktoberausgabe des Trendmagazins war ein zentrales Thema Identität. Diese war allerdings völkisch konnotiert da sie stets in Zusammenhang u.a. mit Religion und Ethnie diskutiert wurde. Des Weiteren war Antikommunismus ein Thema. Der Herausgeber, Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 24. Oktober 2020
    In Wannsee wurden vier Aufkleber der Identitären Bewegung mit dem Slogan "Wir sind die Jugend ohne Migrationshintegrund."
    Quelle: hassvernichtet
  • 23. Oktober 2020
    An der Baustelle im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden drei Schmierereien gegen politische Gegner*innen sowie ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 21. Oktober 2020
    In der Nähe der Nibelungenstraße in Wannsee wurden sechs Aufkleber der Identitären Bewegung sowie der Ein-Prozent-Kampagne entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. Oktober 2020
    In der sog. Staatsreparatur gab es einen Blauen Dialog zum Thema"100 Jahre Groß-Berlin" mit Matthias Bath. Bei dieser Veranstaltung wurden u.a. rassistische Ideen gegenüber Araber*innen, Türk*innen und Geflüchtete verbreitet. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 10. Oktober 2020
    Am Rathaus Steglitz wurde eine Qanon-Schmiererei entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 6. Oktober 2020
    In der sog. Staatsreparatur fand erneut ein Blauer Dialog statt. Das Thema war Gesundheit und es wurde von Carsten Ubbelohde (MdA) referiert. Der Titel war "Arzttermine, Klinken, Pflege, Zwangsimpfungen, Arzneimittelengpässe". Der Veranstalter, Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel, in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. September 2020
    In der Ausgabe des Trendmagazins August/September, herausgegeben von Andreas Wild werden u.a. an rechte und Verschwörungstheorien anschlussfähige Aussagen getätigt, bspw. im Bezug auf die Presse und Corona. Des Weiteren wurde Andreas Geisel in NS-Uniform auf der am Kragen Spritzen zu sehen sind, abgebildet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. September 2020
    Auf der Facebookseite der AfD Stegkitz-Zehlendorf werden rassistische Stereotype bedient und stets ein Zusammenhang zwischen Geflüchteten und Kriminalität hergestellt. Des Weiteren war von "Krieg in Schöneberg" die Rede, die auf "Clan-Kriminalität" in Berlin anspielt. Ebenso wurden Umvolkungsphantasien bedient und ein rassistischer Antisexismus verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 25. September 2020
    Am S-Bahnhof Wannsee wurden fünf Aufkleber von der Identitären Bewegung im Tunnel zum Ausgang Nibelungenstraße sowie mehrere verschwörungstheoretische Schriftzüge, bei denen es sich um die Qanon-Verschwörung handelte, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 20. September 2020
    Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf fand eine antisemitisch motivierte Bedrohung/Beleidigung/Pöbelei statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Datum der Tat.
    Quelle: RIAS
  • 18. September 2020
    Rund um "das Schloss" in Steglitz wurden diverse IB-Aufkleber entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 13. September 2020
    Im Kronprinzessinenweg wurden mehrere Aufkleber mit der Parole "Antifaterror verbieten", der Jungen Freiheit sowie selbstgemachte rechte Aufkleber, entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 13. September 2020
    An der Bushaltestelle Lindenthalerallee wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 9. September 2020
    Auf dem Weg von einer Schule in Steglitz-Zehlendorf zur nahegelengenden Bushaltestelle lagen Flyer mit anti-muslimischen Inhalten verteilt.
    Quelle: ADAS
  • 6. September 2020
    Am S-Bahnhof Wannsee wurde ein Aufkleber mit der Aufschrift "Antifa-Terror verbieten" entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 30. August 2020
    Auf der AfD Facebookseite wurden rassistische Stereotype verbreitet, u.a. in dem stets ein Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität hergestellt wurde, mitunter unter dem im letzten Jahr bereits benutzten Schlagwort "Multi-Kulti-Reallife".
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. August 2020
    In der sog. Staatsreparatur veranstaltete Andreas Wild ein Rhetorik-Seminar mit Peter Feist. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 23. August 2020
    An einem Baum im Grunelwald, nahe des Hüttenwegs wurde ein Hakenkreuz entdeckt und entfernt. Es wurde Anzeige erstattet.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. August 2020
    Während einer Busfahrt in Steglitz wurden migrantische Jugendliche rassistisch bepöbelt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. August 2020
    Nach einer Auseinandersetzung in einer Kneipe im Renatenweg soll sich ein Gast volksverhetzend geäußert und danach den Hitlergruß gezeigt haben. Der Täter wurde auch gegenüber anderen Gästen handgreiflich.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 13. August 2020
    In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde ein Mädchen von einem Anderem über einen längeren Zeitraum diskriminierend gemobbt und beleidigt.
    Quelle: ADAS
  • 7. August 2020
    In einem Geschäft in der Albrechtstraße wurden drei Jugendliche people of colour von einer Mitarbeiterin aus rassistischer Motivation bedrängt. Die Jugendlichen waren dabei sich an dem Wasserspender je ein Glas Wasser zu nehmen als die Mitarbeiterin begann sie zu bedrängen und u.a. mit den Worten anging, dass "Deutschland kein Sozialstaat sei". Die rassistische Motivation ist wahrscheinlich, da diese Aussage falsch ist und stark verwandt mit dem rassistischen Vorurteil, dass alle nicht-biodeutsch aussehenden Menschen "Ausländer" sowie "Sozialschmarotzer" seien.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 7. August 2020
    An der Kreuzzung Brentano/Rückertstraße in Steglitz soll ein 19-jähriger nachts rassistisch beleidigt und bedroht worden sein.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 6. August 2020
    An der Bushaltestelle Wolzgenstraße wurde auf einen der Sitze ein Hakenkreuz sowie die Buchstaben "NSDAP", die für "Nationalsozialistische Partei Deutschlands" stehen, entdeckt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 3. August 2020
    Auf einem der Sitze der Haltestelle "Zehlendorf Eiche" wurden ein Hakenkreuz sowie die Parole "Ausländer raus" mit einem Edding geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. August 2020
    Am Vormittag legten Personen DIN A4-Plakate mit der Aufschrift „Frei – Heil – 2020“ in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz aus und brachten ein weiteres an einer Wand im Eingangsbereich an.
    Quelle: RIAS
  • 31. Juli 2020
    Erneut wurde auf der Facebookseite der AfD Steglitz-Zehlendorf rassistisch motivierte Inhalte zu den Themen Migration und Kriminalität sowie sexuellen Übergriffen gepostet. Nicht nur aufgrund vorheriger Inhalte in diesem Themenbereich ist die rassistische Verklärung zu erkennen, sondern auch am Beispiel einer SPD-Politikerin, die sexuell belästigt wurde. Sie wird als "weltfremd" bezeichnet, weil sie eine Entschuldigung erwartet hat und ihr damit indirekt selbst die Schuld gegeben. Gleichzeitig gibt es keinen Hinweis darauf, dass sexualisierte Gewalt in der "deutschen" Bevölkerung ein Problem wäre- es wird als importiertes Problem dargestellt. Weitere Beispiele wurden wieder unter der Überschrift "Multi-Kulti-Reallife" veröffentlicht. Des Weiteren gab es einen Beitrag zum "Schutz christlicher Wurzeln Deutschlands", die mit der Geburtenpolitik (-mehr Kinder-) geregelt werden soll.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 31. Juli 2020
    In der Juli-Ausgabe des Trendmagazins zum Thema "Deutschland und sein Volk" ging es um Themen wie Heimat, Identität und Tradition. Einer der Slogans war "Umweltschutz ist letztlich Heimatschutz". Herausgeber des Magazins ist der Abgeordnete Andreas Wild, der schon in der Vergangenheit durch Kontakte zur extremen Rechten aufgefallen ist. In Bezug auf Corona wurde Maskenverweigerung als "umgekehrten Judenstern" bezeichnet. Ebenso wurden antisemitische Stereotype verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 24. Juli 2020
    An einem Stromkasten in der Baslerstraße Ecke Finckensteinallee wurde ein anti-muslimischer Aufkleber entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 18. Juli 2020
    Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf fand eine antisemitisch motivierter Angriff statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Datum der Tat.
    Quelle: RIAS
  • 8. Juli 2020
    In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem antisemitischen Vorfall. Ein Student, der Deutsch in einer Willkommensklasse für Geflüchtete unterrichtete, wurde antisemitisch angegangen und homophob beleidigt. Als Schüler_innen einer anderen Klasse mitbekamen, dass der Betroffene jüdisch ist, konfrontierten sie ihn mit antisemitischen Stereotypen wie "die Juden tun den Moslems nur Böses" und "du bist ein Sheytan“. Zudem wurde er vulgär und homophob beleidigt. „Im Scherz" drohten die Schülerinnen ihm, jemanden auf ihn zu hetzen.
    Quelle: RIAS
  • 4. Juli 2020
    In der Königin-Luise-Straße Ecke Zeunepromenade wurden an einer Littfasssäule NS-verharmlosende Parolen geschrieben.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 4. Juli 2020
    In der Ahornstraße wurde ein Aufkleber des "III.Wegs" mit der Aufschrift "Familie, Heimat, Tradition" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherchr Südwest
  • 2. Juli 2020
    Vor einer Geflüchtetenunterkunft in Nikolassee wurde ein Aufkleber mit der Auschrift "Kein Asyl" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 1. Juli 2020
    Mehrerer Aufkleber der extrem Rechten "Einprozent"-Kampagne wurden in der Benschallee Ecke Königsweg entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. Juni 2020
    Auf der Facebook der AfD Steglitz-Zehlendorf werden Geflüchtete pauschal als Kriminelle dargestellt und Seenotrettung sowie die Politik Angela Merkels als Grund für Vergewaltigungen, Morde und Terrorismus genannt. Des Weiteren teilte Andreas Wild Inhalte von Martin Sellner (Chef der IB-Österreich) zu "ethnischen Unruhen" in den USA und spricht sich für "homogene" Gesellschaften aus. Hier vertritt er Inhalte des sog. Ethnopluralismus, einem Kampfbegriff der "Neuen Rechten", der genutzt wird, um sich nicht offen zum Rassismus zu bekennen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. Juni 2020
    Im, von Andreas Wild herausgegebenen, Trend-Magazin (Mai-Juni) wurde u.a. Vorstellungen des Ethnopluralismus vertreten und weitere rassistische Thesen verbreitet. So wurde von "orientalische Eindringlinge an den griechischen Inseln" gesprochen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 27. Juni 2020
    In der Staatsreparatur organisierten Andreas Wild und Sibylle Schmidt eine Diskussion zum Bezirksparteiprogramm der AfD. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") auf.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 24. Juni 2020
    In der Finckensteinallee wurde ein Graffiti mit dem Slogan "FCK NZS" (Fuck Nazis) mit "FCK AFA" (Fuck Antifa) übersprüht sowie an einem weiteren Stromkasten ein Aufkleber mit der Aufschrift "Gegen linke Intoleranz. Jetzt erst recht(s)" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Juni 2020
    In der Staatsreperatur veranstaltete Andreas Wild ein "Bürger*innen-Treffen" mit dem Thema Wahlkampf 2021. Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 20. Juni 2020
    In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde ein Kind aus einer Klasse verwiesen, nachdem er die Diagnose Autismus bekam. Nach Kritik der Eltern äußerte sich die Lehrkraft behindertenfeindlich.
    Quelle: ADAS
  • 19. Juni 2020
    In Steglitz-Zehlendorf wurde eine schwarze Frau durch eine Krankenkasse diskriminiert.
    Quelle: EOTO
  • 14. Juni 2020
    Bei einer syrischen Famile wurde Hundekot vor die Tür gelegt. Zum Schutz der Betroffenen wird der Ort und Tag nicht genannt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 13. Juni 2020
    Im S-Bahnhof Lichterfelde West wurden rassistische Edding-Schmierereien entdeckt und entfernt. Sie lauteten "Moslem go home", "Türken in die Türkei", "Asylflut stoppen" und " Islam raus".
    Quelle: hassvernichtet
  • 7. Juni 2020
    In Zehlendorf wurde ein Aufkleber von QAnon entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 6. Juni 2020
    In der Umgebung der Ringstraße in Lichterfelde wurden selbstgemachte Aufkleber mit antimuslimischen Inhalten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 5. Juni 2020
    In Lichterfelde Ost veranstaltete Andreas Wild mit seinem Truck sowie einem Mitglied der AfD Brandenburg, einem Mitglied der Zukunft für Heimat und einem Mitglied des Christa-Wolff-Bildungswerk eine Veranstaltung. Titel dieser Veranstaltung war "Coronahysterie oder angemessene Maßnahme?". Es handelte sich außerdem dabei um einen Livestream namens " Merkel muss weg Mittwoch". Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) fiel in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. Mai 2020
    Online-Monitoring: Auf der Facebook-Seite der AfD Steglitz-Zehlendorf wurden rassistische Fake-News verbreitet sowie sich transfeindlich geäußert.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 28. Mai 2020
    Ein 31-jähriger Mann spielte gegen 13.30 Uhr mit seinen Kindern im Park an der Podbielskiallee Ecke Koserstraße. Dabei soll er mit einer unbekannt gebliebenen Frau wegen ihres Hundes in Streit geraten sein. Im Zuge dessen soll die Unbekannte, die in Begleitung einer anderen Frau war, den 31-Jährigen vor seinen Kinder rassistisch beleidigt haben. Anschließend sollen die beiden sich mit einem Mercedes entfernt haben.
    Quelle: Polizeimeldung
  • 26. Mai 2020
    Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Zehlendorfs wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 26. Mai 2020
    Es wurden antisemitische und rassistische Schmierereien in Steglitz-Zehlendorf entdeckt. Auf einem Altkleidercontainer waren u.a. Hakenkreuze und die Schriftzüge "Die Juden sind an allem schuld" und "Stirb Jude" zu sehen.
    Quelle: RIAS
  • 26. Mai 2020
    Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf fand eine antisemitisch motivierter Angriff statt. Auf Wunsch der Betroffenen werden keine weiteren Informationen veröffentlicht. Das Datum entspricht nicht dem Datum der Tat.
    Quelle: RIAS
  • 26. Mai 2020
    In Steglitz wurde ein Aufkleber der Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 23. Mai 2020
    Zwischen 13 und 17 Uhr wurde beim Abparken eines PKW in der Bröndbystraße ein ca. 50x50cm großes Hakenkreuz in das Auto geritzt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Mai 2020
    Um den S-Bahnhof Botanischer Garten wurden diverse Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 11. Mai 2020
    In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf äußert sich eine Lehrkraft rassistisch.
    Quelle: ADAS
  • 10. Mai 2020
    In der Hackerstraße und der Umgebung wurden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Schluss mit dem Grippe Faschismus !!! Die Gates-Nutten Drosten, Wieler, Spahn und Merkel in den Knast!" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 9. Mai 2020
    Am Teltowkanal in der Nähe des S-Bahnhofs Südende wurden diverse Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. Mai 2020
    Vor der "Staatsreparatur" fand eine Veranstaltung unter freiem Himmel zum Thema "Medizinische Aspekte zur Covid 19 Einschränkungen" statt. Auf der Veranstaltung wurden Verschwörungsideologische Inhalte vorgetragen. Diese Veranstaltung wurde von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. April 2020
    Auf der Facebook-Seite der AfD Steglitz-Zehlendorf wurden erneut rassistische Inhalte gegenüber Geflüchteten verbreitet.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 30. April 2020
    Im Stadtpark Stadtpark Steglitz wurden zwei nebeneinander liegende Parkbänke mit dem Schriftzug "Nazizone" und ein Hakenkreuz mit einem Edding geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 30. April 2020
    Das Trend-Magazin aus dem April widmete sich der Corona-Krise. Hier wird die Gefährlichkeit des Virus herunter gespielt. Trotz des Themenschwerpunktes wird die angebliche Überlegenheit der deutschen/abendländischen/christlichen Kultur herausgestellt. So wird Hygiene als indigen abendländisch und Infektionskrankheiten wieder verbreiteter seit dem Jahr 2015 (einem der Jahre in der mehr Geflüchtete in die EU kamen) dargestellt . Dass dies nicht zufällig geschieht, zeigen andere Publikationen und Reden von Andreas Wild die oftmals ethnopluralistisch oder anti-muslimisch geprägt sind. Ein weiteres Thema der Ausgabe war Heimat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 26. April 2020
    In der Steglitzer Düppelstraße werden Aufkleber der "Identitären Bewegung" entdeckt und entfernt mit der Aufschrift: "Sichere Grenzen statt Asylwahn!".
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. April 2020
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden zwei neue Edding-Schriftzüge „Antifa – rote SA" und „Grüne CO ² Lüge" an der Innenwand der Rolltreppe zur S 1 sowie ein Aufkleber von der AfD entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. April 2020
    Eine Frau in Lichterfelde bekam von einer Bekannten eine E-Mail, in der die Corona-Epidemie und die staatlichen Maßnahmen zu ihrer Eindämmung verschwörungsideologisch und NS-relativierend gedeutet werden. In der Mail wird außerdem mit zahlreichen Links auf verschwörungsideologische Querfront-Webseiten verwiesen.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 24. April 2020
    In der Steglitzer Düppelstraße werden Aufkleber der sogenannten Identitären Bewegung entdeckt und entfernt mit der Aufschrift: "Sichere Grenzen statt Asylwahn!".
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 21. April 2020
    In einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde ein Schüler aus rassistischem Hintergrund strukturell benachteiligt, was sich u.a. darin zeigte, dass man ihm stets die Schuld gab wohingegen das Fehlverhalten anderer Schüler*innen nicht getadelt wurde.
    Quelle: ADAS
  • 14. April 2020
    Ein 29-jähriger Mann wird gegen 17.45 Uhr von einem unbekannten Mann aus rassistischer Motivation mit Corona-Bezug angehustet.
    Quelle: ReachOut
  • 13. April 2020
    In einem Parkstück zwischen der Birkbuschstraße und der Klingsorstrasse wurden zwei Hakenkreuze auf eine Parkbank geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 12. April 2020
    Im Bereich der Schloßstr. wurden Flyer mit rassistischen Inhalt von der "NPD" bzw. deren Jugendorganisation "JN" in Briefkästen gesteckt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 12. April 2020
    In der Steglitzer Düppelstraße wurden Aufkleber einer extrem rechten Zeitung entdeckt und entfernt auf denen das Ende des 2. Weltkriegs in Deutschland als Unterjochung der Deutschen unter die Alliierten Besatzungsmächte dargestellt wird. In einer Zeichnung wird suggeriert, dass Deutschland aller materieller und immaterieller Güter und seiner Territorien beraubt, sowie Kriegsgefangene als "Arbeitssklaven" gehalten wurden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 7. April 2020
    Die NPD hat erneut Flyer mit rassistischen Inhalt verteilt. Diesmal in der Osdorferstraße.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 6. April 2020
    An der Bushaltestelle Krahmerstr./Stockweg werden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Make Germany great again" und welche, die sich gegen geflüchtete Menschen richten entdeckt und entfernt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 6. April 2020
    Am Teltowkanal, in der Nähe der Charité (Campus Benjamin Franklin), ist das Wort "Juden" mit Edding an ein Geländer geschmiert worden.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 2. April 2020
    Die NPD hat in Lichterfelde Ost Flyer mit extrem rechten und rassistischen Inhalten Wurfsendungen in Briefkästen verteilt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 31. März 2020
    Auf der Facebook-Seite der AfD Steglitz-Zehlendorf wurden rassistische Inhalte verbreitet, u.a. wurde ein anti-muslimischer Post von Gottfried Curio geteilt, welcher von einem Migrationssturm auf Europa spricht.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 31. März 2020
    In der Märzausgabe des Trend-Magazin spricht der Herausgeber, Andreas Wild, von zwei Wellen, die auf Deutschland zu rollen würden: Corona und Migration. Außerdem wird Geroge Soros als "Drahtzieher der europäischen Migrationskrise" beschrieben. Die Bezeichnung "Drahtzieher" ist eine antisemitische Verschwörungstheorie wonach George Soros nach Plan die sogenannte "Flüchtlingskrise" im Jahr 2015 organisiert habe. Im Magazin werden Geflüchtete zum Überträger des Coronavirus gemacht und zu einer "neuartigen Art von Migrationswaffe" erklärt.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 27. März 2020
    An einem Mülleimer auf dem Gehweg an der Domäne Dahlem wurde ein mit Edding gemaltes Hakenkreuz und die Parole "AFD Zone" entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 22. März 2020
    Um die Fichtenberg Oberschule in der Rothenburgstr. wurden diverse IB-Aufkleber geklebt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 18. März 2020
    In der Staatsreparatur fand erneut ein „Blauer Dialog“ statt. Referent war Peter Feist. Der Veranstalter des Blauen Dialogs ist in der Vergangenheit schon häufiger durch rassistische Aussagen und Nähe zu extrem rechten Akteur*innen aufgefallen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 14. März 2020
    Eine 29 jährige Frau wurde in Begleitung ihrer neunjährigen Tochter in einem Bus von einem Mann rassistisch beleidigt. Beide waren in dem Bus der Linie 118 gegen 18.25 am Teltower Damm eingestiegen.Als sie in der Nähe der Clauertstraße den Bus verließen, soll der Unbekannte ihr gefolgt sein und habe dann ein Messer aus einer Jackentasche geholt, aufgeklappt und ihr gezeigt. Anschließend soll der Mann in unbekannte Richtung weggegangen sein. Der polizeiliche Staatschutz des LKA ermittelt.
    Quelle: Polizeimeldung, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 11. März 2020
    In den Räumen der Burschenschaft "Gothia" hat der sogenannte "Staatspolitische Salon" stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung vom neu rechten "Institut für Staatspolitik" (IFS). Diese Treffen versammeln ein breites Feld der "neuen" und extremen Rechten. Des Weiteren hat die Gothia starke Kontakte zur Identitären Bewegung aufgrund von personellen Überschneidungen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 4. März 2020
    In der "Staatsreparatur" fand ein "Blauer Dialog" mit der Referentin Birgit Malsack-Winkemann zum Thema "Haushalt 2020 – Wo fließt unser Geld hin?" statt. Diese Veranstaltung wird von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 2. März 2020
    Am Dreillinden-Gymnasium im Ortsteil Wannsee wurden mehrere Hakenkreuze auf dem Schulgelände gesprüht. Zudem wurden rassistische, sexistische und antisemitische Parolen in blauer und gelber Farbe gesprüht. Besonders betroffen war der Gebäudeteil an dem Willkommensklassen untergebracht sind. Dort wurden antirassistische Plakate welche an den Anschlag von Hanau erinnern ebenfalls durchgesprüht.
    Quelle: Tagesspiegel, 12.03.2020
  • 29. Februar 2020
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde ein selbst gemachter Sticker mit dem Schriftzug: „RAP REFGS ARE NOT WELCOME“ dokumentiert.
    Quelle: hassvernichtet
  • 29. Februar 2020
    Auf Twitter verbreitet Andreas Wild Inhalte, die das Attentat von Hanau relativiert und von "möglichen realen Auslöser" wie der Migrationspolitik spricht. Ebenso gibt es Ansätze auf der Facebook-Seite der AfD Steglitz-Zehlendorf, die die Täter*innenschaft anzweifeln. Hierfür wird das vermeintliche, türkischsprachige Video eines Zeugen herangezogen, welches angeblich beweist, dass der Täter nicht der Täter sei. Bei beiden Post wird eine typische Täter*innen-Opfer-Umkehr betrieben.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 28. Februar 2020
    Die Trend Magazin-Ausgabe Januar/Februar trägt den Titel "Die Zwanziger- Jahrzehnt des konservativen Durchbruchs". Schon allein der Titel ist euphemistisch, da er auf die letzten 20er Jahre anspielt, die bekanntermaßen zum Aufstieg rechter Kräfte und letztlich der Nationalsozialist*innen geführt haben. Des Weiteren appellierte er für ein Europa der Vaterländer, stellt das Christentum als Fundament der deutschen Gesellschaft in den Fokus und verneint einen Menschen gemachten Klimawandel.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 27. Februar 2020
    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurde einem kurdischen Jungen nach einem nicht bestandenen MSA gesagt, dass er nicht mehr zur Schule kommen darf. Da nach einer nicht bestandenen Prüfung und unter der Berücksichtigung der in Deutschland herrschenden Schulpflicht, in der Regel Schüler*innen sowie deren Eltern Perspektiven nach einem nicht bestandenen Abschluss, aufgezeigt wird, ist ein rassistischer Hintergrund zu vermuten. Ein weiteres Indiz ist, dass der Junge sich vorher bereits rassistisch diskriminiert und benachteiligt fühlte.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 27. Februar 2020
    An der Bushaltestelle des S-Bhf Wannsee im Kronprinzessinnenweg wurde selbst gemachtes Plakat auf dicker Pappe mit christlich-fundamentalistischem Text angebracht. Die Inhalte richten sich u.a. gegen „Unzucht“ und „unreines Blut“. Das christlich-fundamentalistische Spektrum hält den christlichen Glauben für die einzig legitime Religion und lehnt andere Religionen und Weltanschauungen ab. Der hier verwendete Begriff der "Unzucht" soll Lebensweisen diffamieren welche nicht der eigenen Sexualmoral entsprechen. Die Abwertung als "unreines Blut" ist rassistisch, da die völkische Ideologie eines weißen christlichen Abendlandes propagiert wird.
    Quelle: hassvernichtet
  • 25. Februar 2020
    Am Rathaus Zehlendorf wurden extrem rechte Aufkleber mit den Parolen „Merkel muss weg“ und „Merkels Schlägertrupp“ entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Februar 2020
    In der Malterserstraße wurden Schmiereien entdeckt, welche sich positiv auf den rechtsterroristischen Anschlag von Hanau beziehen und zugleich gegen den politischen Gegner richten. Mit einem weißen Marker wurden die Schriftzüge "Ha Ha Hanau, Tötet die Linken, Antifanten Schlachten" sowie "Wir ficken Antifa" an die Bushaltestelle Emmichstr. geschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 24. Februar 2020
    An einer Glasscheibe der Bus-Haltestelle Krahmerstr./Stockweg in Fahrtrichtung Rathaus Steglitz wurden neonazistische Aufkleber mit der Aufschrift "Braun ist bunt genug" entdeckt und entfernt.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 23. Februar 2020
    Im Ruth-Andreas-Friedrich-Park wurden auf einer Gedenktafel und einer Statue im Park Hakenkreuze entdeckt.
    Quelle: Berliner Register
  • 21. Februar 2020
    In der "Staatsreparatur" fand ein "Blauer Dialog" mit der Referentin Birgit Malsack-Winkemann zum Thema "Haushalt 2020 – Wo fließt unser Geld hin?" statt. Diese Veranstaltung wird von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 21. Februar 2020
    Im Ruth-Andreas-Friedrich Park wurde der Gedenkstein von Friedrich Paulsen mit SS-Runen in grüner Farbe beschmiert.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 19. Februar 2020
    Im Rathaus Zehlendorf wurden SS-Runen mit einem schwarzen Edding an die Wand einer Herrentoilette geschmiert. Die sogenannte "Siegruhne" ist ein völkisches Symbol, welches im Nationasozialismus zum Emblem der SS (Schutzstaffel) wurde. Die SS-Runen wurden daraufhin entfernt.
    Quelle: Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf
  • 19. Februar 2020
    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurden nicht-weiße Kinder durch das mehrheitlich weiße Kollegium immer wieder schlechter behandelt als die anderen Kindern, was sich in einer extrem viel schlechteren Benotung und Kommentaren wie "aus euch wird eh nichts" widerspiegelt.
    Quelle: ADAS
  • 18. Februar 2020
    In der Schmidt-Ott-Straße wurden an die Fenster eines Kleinbusses "SS-Runen" mit roter Farbe gesprüht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 16. Februar 2020
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurde ein neues Graffiti mit dem Schriftzug „Rote SA“ entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 16. Februar 2020
    Im Ruth-Andreas-Friedrich-Park am Fichtenberg wurde ein Hakenkreuz auf einem Gedenkstein entdeckt und entfernt. Das Hakenkreuz wurde auf den Gedenkstein für Ruth-Andreas Friedrich gesprüht. Die Gedenktafel erinnert an die Widerstandsgruppe "Onkel Emil" gegen den Nationalsozialismus. Das Hakenkreuz wurde mit grünen Lack gesprüht.
    Quelle: Bürger*innenmeldung, Polizeimeldung
  • 11. Februar 2020
    In der "Staatsreparatur" fand ein "Blauer Dialog" zum Thema "Grüne Klimaverbrechen aus Unkenntnis" statt. Diese Veranstaltung wird von dem Abgeordneteten Andreas Wild (fraktionslos im Abgeordnetenhaus für die AfD) organisiert, der in der Vergangenheit bereits durch extrem rechte Äußerungen und Provokationen (wie dem Tragen eines Symbols der Nazis im Untergrund/" Blaue Kornblume") aufsehen erregt hat.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 5. Februar 2020
    An der Kreuzung Düppelstraße/ Kieler Straße in Steglitz wurde ein, mit schwarzem Edding gemaltes, Hakenkreuz entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 5. Februar 2020
    In der Düppelstraße wurde ein, mit weißer Spühdose gemaltes, Hakenkreuz, mit jeweils 4 weißen Punkten in den offenen Ecken, entdeckt.
    Quelle: Antifa Recherche Südwest
  • 3. Februar 2020
    Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden neue, schwarze Edding-Graffitis „Antifa rote SA“ und „Grüne Lügenbande – CO ² Lüge“ an den Absperrwänden einer Baustelle entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 31. Januar 2020
    An der Königsallee/Martin-Buber Str. wurde ein Aufkleber eines rechten Versandhandels gefunden, auf dem Solidarität mit einem inhaftierten rechtsextremen Gewalttäter aus England gefordert wird.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 25. Januar 2020
    Im U-Bahnhof wurden drei selbstgemachte Sticker mit „U-Bahn-Schubser Raus“, „Messerstecher Raus“, „FCK RAPE REFUGS“ entdeckt und entfernt. Die Inhalte der Aufkleber bedienen rassistische Stereotype. Migrant*innen und Geflüchteten wird kriminelles Verhalten zugeschrieben.
    Quelle: hassvernichtet
  • 24. Januar 2020
    Die Facebook-Seite der AfD Steglitz-Zehlendorf wurde genutzt um rassistische Stereotype gegen Geflüchtete zu verwenden. So wurde die Planung einer Flüchtlingsunterkunft als "Flüchtlingsghetto" bezeichnet. Die Bezeichnung "Ghetto" wurde in diesem Zusammenhang abwertend verwendet, um einen vermeintlichen Zusammenhang zwischen Geflüchteten und Kriminalität herzustellen.
    Quelle: Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 18. Januar 2020
    Im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden erneut rechte Parolen entdeckt und entfernt. Sie lauteten „Antifa rote SA verrecke grüne Lügner“ sowie zwei Mal „Zeckenplage" und „Antifa – rote SA".
    Quelle: hassvernichtet, Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 14. Januar 2020
    Am S-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden eine Wohnungslose und eine weitere Frau bedrängt, da sie ihr Geld gegeben hatte. Ein Mann zeigte ihnen gegenüber aggressives Verhalten und suchte immer wieder die Konfrontation. Er warf der wohnungslosen Frau dabei Vorurteile gegenüber Wohnungslosen an den Kopf und entfernte sich erst endgültig als seine Bahn kam.
    Quelle: Bürger*innenmeldung
  • 14. Januar 2020
    Im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden die Schriftzüge „Lügenbande die Grünen“ „Saludo Zecke, rote SA verrecke”“Rote SA” “Schläger= rote SA” entdeckt und entfernt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 11. Januar 2020
    In einer Grundschule in Steglitz-Zehlendorf wurde ein arabischer Schüler vom Lehrpersonal konsequent schlechter behandelt als die anderen Schüler*innen.
    Quelle: ADAS
  • 10. Januar 2020
    Ein Unbekannter hat eine Transperson in Nikolassee attackiert und geschlagen. Am Königsweg Ecke Straße Am Waldhaus sprach der Mann gegen 16.45 Uhr die Transperson an und fragte, ob sie männlich sei. Als die betroffene Person dies bejahte, schlug der Unbekannte unvermittelt mit der Faust in das Gesicht und entfernte sich in Richtung Benschallee. Bei dem Angriff erlitt die betroffene Person eine leichte Gesichtsverletzung, die zunächst nicht behandelt werden musste. Der Staatzschutz ermittelt
    Quelle: Polizeimeldung/Registerstelle Steglitz-Zehlendorf
  • 10. Januar 2020
    An einer Schule in Steglitz-Zehlendorf wurden über den Klassenchat rassistische Inhalte verbreitet.
    Quelle: ADAS
  • 9. Januar 2020
    Es wurde ein Edding- Schriftzug mit "Saldo Zecke verrecke" entdeckt.
    Quelle: hassvernichtet
  • 6. Januar 2020
    Im Rathaus Zehlendorf wurde ein Poster des Berliner Registers mit "Linksfaschisten" beschmiert. Das Poster befand sich an der Bürotür der Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf.
    Quelle: Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf
  • 4. Januar 2020
    Im U-Bahnhof Rathaus Steglitz wurden die Edding-Schriftzüge „Antifa rote SA verrecke“, „Linke Vertuscher“ und „Deutschlandhasser verrecke“ entdeckt und entfernt. Diese Gleichsetzung von "Antifa" und "SA" wird verwendet um den Nationalsozialismus zu relativieren.
    Quelle: hassvernichtet
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